Romys Recovery RealiTea

Romy Hörbe

#0 Was dich hier erwartet

Warum dieser Podcast – und warum jetzt?

15.04.2025 17 min

Zusammenfassung & Show Notes

Hallo und herzlich willkommen zur allerersten Folge meines "Recovery Recovery RealiTea" Podcasts! Ich bin Romy, Deutschlands erste CCI-zertifizierte Recovery Coach, und ich teile heute meine persönliche 20-jährige Reise durch verschiedene Formen der Essstörung mit dir. Von emotionalem Essen in meiner Grundschulzeit über Magersucht, Bulimie bis hin zur Orthorexie – ich spreche ungeschminkt über meinen Weg zur vollständigen Heilung.

Mit einer Tasse Tee sitze ich hier auf meiner Couch in Dubai, blicke auf einen wunderschönen grünen Park und kann kaum glauben, wie weit mich mein Weg gebracht hat. Vor sieben Jahren war ich noch auf einer qualvollen China-Reise, gefangen in meiner Essstörung - ohne es überhaupt zu wissen. Und so brauchte es noch einige Tiefpunkte, bis zu meinem entscheidenden Wendepunkt, an dem ich erkannte:Ich will mehr vom Leben, als diesen ständigen Kampf mit Essen und Gewicht.

In dieser Episode teile ich mit dir: 
  • Warum meine Essstörung im Normalgewicht über 13 Jahre lang unentdeckt blieb
  • Den Moment, als ich erkannte, dass ich kurz davor war, mein wahres Ich für die Essstörung zu opfern
  • Wie ich es schaffte, mich selbst aus der Essstörung zu befreien
  • Warum Recovery nicht nur das Ende deiner Essstörung ist, sondern der Beginn eines authentischen Lebens

Meine drei Versprechen an dich:
  1. Ich gebe dir die ungeschminkte Wahrheit über Essstörungen und Recovery – ohne Beschönigungen, denn nein, der Weg ist nicht leicht, aber ja, er ist machbar und lohnt sich so sehr
  2. Ich teile konkrete Einblicke und Hilfestellungen für deinen eigenen Heilungsweg
  3. Ich zeige dir eine inspirierende Vision dessen, was dich jenseits der Essstörung erwartet
"Recovery ist nicht nur das Ende deiner Essstörung und damit eines Teils deiner Geschichte, sondern vor allem der Beginn eines authentischen Lebens in Freiheit und Leichtigkeit."
 
Wenn du mehr in deinem Leben willst als nur zu existieren, wenn du bereit bist, deine Masken abzulegen und den Mut zu finden, echt zu sein – dann ist dieser Podcast für dich. 

---
Über Romy Hörbe - Coach für entspanntes Essverhalten und Körperakzeptanz
Neue Episode jeden Mittwoch um 6 Uhr

Bleib in Verbindung: Abonniere den Podcast, folge mir auf Instagram @romy_hoerbe oder schreibe mir eine E-Mail mit deinen Fragen und Themenwünschen. Dies ist unser gemeinsamer Raum – lass uns zusammen entdecken, was jenseits der Essstörung auf dich wartet!

Meine Ausbildungen
  • CCI Certified Eating Disorder Recovery Coach (Carolyn Costin Institute, USA)
  • Zertifizierter Systemischer Coach (Coaching Akademie Weimar-Wiesbaden)
  • Identity Transformation Coach (All In Academy Jackie Sharon Tamblyn)

Dieser Podcast ersetzt keine professionelle therapeutische oder medizinische Betreuung. Bei akuten gesundheitlichen Problemen wende dich bitte an entsprechende Fachpersonen.

Transkript

Hallo und schön, dass du hier bist bei Romy's Recovery Reality. Ich bin Romy Hörbe und nach 20 Jahren Essstörung vollständig recovered. Heute lebe ich mein bestes Leben, ohne Masken, aber mit ganz viel Lebensfreude und Authentizität. Meine Mission ist es, lebenshungrigen Frauen zu helfen, genau das Gleiche zu tun. Dieser Podcast ist für dich, wenn du dir tiefe Transformation statt reiner Symptombekämpfung wünschst. Ich nehme dich mit auf den Weg in die Freiheit und teile ungeschminkt, was mir wirklich geholfen hat. Mit Herz, Klarheit und der Expertise als Deutschlands erster CCI-zertifizierte Recovery Coach. Mach es dir gemütlich mit deinem Lieblingstee und lass uns gemeinsam entdecken, wie viel größer dein Leben jenseits der Essstörung sein kann. Hallo und herzlich willkommen zur allerersten Episode von Romy's Recovery Reality. Und ich sage dir, der Anfang ist immer das Schwerste. Das merke ich jetzt nicht nur mit dem Podcast, sondern tatsächlich auch schon vor sieben Jahren mit meiner Essstörung und dem Weg bzw. der Entscheidung für meine Recovery. Und der Punkt, warum es jetzt endlich, wirklich endlich zu diesem Podcast gekommen ist, ist, weil ich mir gesagt habe, hey, du denkst jetzt schon so lange darüber nach, du möchtest noch mehr Menschen erreichen und einfach auf deinem Weg aus der Essstörung, aber auch hin zu dem Leben, was du jetzt leben kannst, mitnehmen. Und wie könnte das besser gehen als in einem Podcast, was einfach absolut dein Raum ist und wo dir deine Zuhörer aber natürlich auch Fragen schicken können und du einfach die Möglichkeit hast, bei einer Tasse Tee so richtig tief in Themen einzutauchen. Und in diesem Podcast wird es nicht nur um Essstörungen bzw. um die Recovery und den Weg hinausgehen, sondern auch um ein Leben danach. Denn viele denken ja, der Weg aus der Essstörung endet, wenn die Recovery abgeschlossen ist und wir wieder alles essen können oder unser Zielgewicht erreicht haben. Aber darum geht es gar nicht bzw. darum geht es auch, aber eben nicht nur. Und in meinem Podcast wird es wirklich darum gehen, welche Türen öffnen sich auch, wenn du den Recovery Weg gehst und was erwartet dich dann? Und heute in dieser ersten Episode möchte ich dich mitnehmen, wo ich gerade bin, also dich auch auf meine Reise so ein bisschen einladen, aber eben auch zeigen, hey, wo hat mich dieser ganze Recovery Weg hingebracht, so dass wir heute eben auch hier sitzen. Und ich hoffe, du hast es dir gemütlich gemacht. Hast vielleicht eine Tasse Tee ebenfalls dabei, falls du Teetrinker bist. Ich liebe Vanillekamille. Und ja, bist jetzt einfach auch bereit. Und zu meinem Setting im Hintergrund. Also ich sitze hier gerade auf einer Couch in Dubai mit meinem Tee in der Hand und blicke raus auf einen sehr, sehr grünen Park und blick aufs Wasser. Und wenn ich hier rausschaue, dann muss ich sagen, werde ich echt verdammt eher fürchtig, weil es ist keine sieben Jahre her, dass ich das letzte Mal auf einer großen Reise war und ehrlich gesagt nicht so genau wusste. Also erstens, warum habe ich mich auf diese Reise begeben? Ich war vor sieben Jahren in China. Es sollte eigentlich eine der schönsten Reisen meines Lebens werden. Und gleichzeitig habe ich ehrlich gesagt keine Ahnung, was ich in diesen drei Wochen Rundreise wirklich gemacht habe, weil mein ganzes Leben, mein ganzer Kopf und mein Körper von dieser Essstörung so gefangen war, dass ich eigentlich nur noch gefragt habe, oh Gott, wie schaffe ich den nächsten Tag, wie schaffe ich diesen Tag, wie schaffe ich es, mit so wenig Energie wie möglich irgendwie hier das Bild aufrecht zu erhalten, dass es mir ja gut geht und dass ich alles unter Kontrolle habe. Und das war für mich echt so ein Wake-up-Call und war tatsächlich auch noch, bevor ich meine offizielle Essstörungsdiagnose bekommen habe. Denn wenn ich es genauer anschaue, dann bin ich bereits seit 20 Jahren in der Essstörung gewesen, aber es ist niemandem aufgefallen, weil ich ja eigentlich die ersten 13 Jahre davon im Normalgewicht war. Das heißt, wenn du jemand auch bist, der sagt so, ich weiß gar nicht, ob ich eine Essstörung habe, weil ich bin ja im Normalgewicht oder naja, so schlimm ist es ja gar nicht oder ich esse ja noch. Ja, das tun wir alle, aber darum geht es gar nicht. Und letzten Endes möchte ich dich auf meine Reise auch mitnehmen, denn tatsächlich hätte meine Essstörungsreise viel, viel kürzer sein können, wenn ich selber meine Krankheit ernst genommen hätte, aber auch das Umfeld, also auch Ärzte sie ernst genommen hätten, als die ersten Symptome aufgetreten sind. Und um kurz in die Geschichte einzutauchen, meine Essstörung begann, wie ich heute und rückblickend herausgefunden habe, bereits in der Grundschule damit, dass ich sehr emotional gegessen habe, dass ich meine Einsamkeit versucht habe, mit Süßigkeiten und Soulfoods zu überdecken, zu übertünchen und mein Essensgeld nicht in der Schule abgegeben habe, sondern eben für Süßigkeiten ausgegeben habe, die ich dann gemütlich zu Hause alleine in meinem Bett gegessen habe. Und einige Zeit später habe ich Essen jedoch nicht nur zum emotionalen Trost genutzt, sondern eben auch, um mich zu bestrafen, um mir etwas wegzunehmen, wenn ich das Gefühl hatte, ich hätte etwas nicht richtig gemacht oder ich hätte vielleicht, ja, ich habe nicht die Zuneigung bekommen, die ich mir gewünscht hätte oder die Aufmerksamkeit bekommen, die ich mir gewünscht hätte und habe mich dann über Essen selber bestraft, sodass ich dann in die Magersucht gerutscht bin, was jedoch nicht aufgefallen ist, weil, ja, mein Gesicht im Normalgewicht geblieben ist. Und so wurde ich, obwohl ich mit elf Jahren bereits beim Therapeuten zum ersten Mal vorgestellt wurde, erstmal wieder weggeschickt mit den Worten, ach nein, alles in Ordnung, Ihr Gewicht ist ja noch normal, da ist alles gut, das kriegen wir schon wieder hin. Tja, es stellte sich heraus, wir kriegten es nicht einfach so wieder hin, ich kriegte es nicht einfach so wieder hin, denn natürlich folgten auf Phasen von extremen Verzicht irgendwann auch Heißhunger-Episoden. Ich hatte so einen Heißhunger, dass ich irgendwann meine ganzen Süßigkeiten-Rituale wieder aufgenommen habe und wieder allein in meinem Bett saß und gegessen, gegessen, gegessen habe, bis mir übel war. Gott sei Dank konnte ich aber damals mich noch nicht übergeben. Das heißt, die Bulimie war zum damaligen Zeitpunkt noch kein Thema, wohl aber bin ich dann in den Abführmittelmissbrauch gerutscht, was ich absolut nicht empfehlen kann und habe dort sehr, sehr schlimme Monate verbracht, die ich allerdings auch sehr schnell wieder beendet habe, weil mein ganzer Körper durcheinander gekommen ist und ich einfach gemerkt habe, ach herrje, so geht es gar nicht. Und diese Qual, die ich wirklich dort erlebt habe, die war so schlimm, dass ich dann lieber gedacht habe, nee, also dann, dann esse ich lieber wieder gar nichts oder ich esse eben auch sehr gesund. Und so bin ich in die nächste Form der Essstörung gerutscht, nämlich dann doch in die Bulimie, weil ich irgendwann ja einen Weg gefunden habe, das Essen eben doch loszuwerden. Aber ich wollte eigentlich all das nicht. Ich wollte eigentlich ja normal essen können. Und irgendwann habe ich gedacht, naja, wenn ich denn vielleicht einfach gesunde Alternativen mache und alles so clean und so gesund wie möglich esse, dann muss ich das Essen ja nicht mehr loswerden. Also fange ich an, mir gesunde Alternativen zu machen, gesunde Snickers, gesunde, ja, eigentlich alles, was man in gesund, bitte hört es in Anführungszeichen, machen kann. Und ja, bin darüber in der Orthorexie gelandet. Und ja, zu dieser Zeit kam es dann eben aber auch noch zusätzlich zu einem traumatischen Erlebnis und einem sehr, sehr großen Kontrollverlust. Und dann kam irgendwie alles so im perfekten Sturm zusammen, dass es zum allerersten Mal auch im Gewicht sichtbar war, dass es mir eben nicht mehr gut ging, bis eben, ja, zu meinem fast Tiefpunkt auf dieser China-Reise vor sieben Jahren, wo ich wirklich nur noch verglichen habe, was ist denn meine Mitreisenden, wie komme ich hier irgendwie um den Reis drum rum, wie schaffe ich es auf diesen Berg hoch oder auch einen Felshang wieder hinauf, den wir natürlich auf diesen sehr krassen Rundreisen immer wieder, ja, begegnet sind. Und es war einfach eine absolute Qual und nach dieser Reise bin ich auch zum allerersten Mal eigentlich wegen der traumatischen Erlebnisse in eine Klinik wiedergekommen und habe dort aber sehr, sehr schnell dann auf einmal die Diagnose Magersucht bekommen. Mit dem Ergebnis, dass ich gedacht habe, das kann doch gar nicht sein, weil, hä, wieso kriege ich jetzt die Diagnose Essstörung, wo ich mich doch normal fühle? Also ich habe ja in meinen Augen regelmäßig und gesund gegessen und ich hatte keine Essanfälle mehr. Also warum sollte ich jetzt ein Problem haben? Ich war auch zum allerersten Mal mit meiner Figur zufrieden, weil ich mein realistisches Gewicht einfach überhaupt nicht mehr sehen konnte, was übrigens auch eine Schutzstrategie des Gehirns ist. Auf das können wir gerne auch in späteren Folgen nochmal eingehen. Jedenfalls war ich absolut im Widerstand und mit dieser Diagnose hatte mich aber auf einmal auch die Arbeitsmedizin auf dem Schirm und ich bekam Arbeitsverbot bzw. ja wirklich eine Gewichtsgrenze, die ich eben dann wieder erreichen sollte, um wieder arbeiten gehen zu dürfen. Der Punkt war aber, dass ich eigentlich die letzten sieben Jahre, irgendwie ist alles so ein Sieben-Jahres-Zyklen bei mir, nicht in diesem Gewicht, die einmal auf Arbeit war. Also ich bin ursprünglich gelernte Erzieherin. Ich habe meinen Job auch absolut geliebt, also mit den Kindern, wohl aber nicht den Mangel, der dort war und dem Gefühl eben auch nicht allen gerecht werden zu können. Jedenfalls habe ich gedacht, ach herrje, wie soll ich denn bitte mit dem Gewicht jemals wieder auf Arbeit kommen, weil Zunahme oder überhaupt das aufzugeben, was ich hatte, das schien mir so, so weit entfernt und so saß ich zu Hause, hatte keinen Therapeuten und habe mich wirklich drei Monate lang im Kreis gedreht. Das Gewicht ging ein bisschen hoch, dann ging es wieder runter, weil ich Angst bekommen habe, wieder hoch und dann wieder runter. Und eines Morgens, als das Gewicht wieder mal ein Stück nach unten gegangen war und ein Teil von mir super erleichtert war, habe ich mir gedacht, toll Romy, super, das hast du jetzt echt gut hingekriegt. Wie oft willst du dir noch beweisen, dass du immer wieder zurückgehen kannst und wo bist du dann vor allem, wenn du das jetzt nicht hinbekommst und die Zeit, in der du noch Krankengeld bekommst, ausläuft und du ausgesteuert wirst? Bam. Erstmal erschien mir dieser Gedanke sehr, sehr angenehm, weil ich gedacht habe, okay, eigentlich ist es ja ganz angenehm, du musst nicht arbeiten und du kannst zu Hause bleiben und du kriegst irgendwie auch ein bisschen Geld und das geht dann schon irgendwie. Und der bequeme Teil in mir, der hat sich gedacht, oh ja, ist ja eigentlich gar nicht so schlimm. Aber in dem Moment, wo ich das gedacht habe, meldete sich ein weiterer Teil in mir und der hat gesagt, was, aber du wolltest doch noch reisen und du wolltest doch eigentlich noch die Welt entdecken und eigentlich wolltest du doch auch anderen Menschen helfen und irgendwie geht es dir ja trotzdem scheiße und ich will nicht, ich will doch eigentlich wirklich nicht, dass es anderen Menschen so geht wie mir. Aber wie soll ich denen denn helfen, wenn ich nicht mal mir selber helfen kann? Und das war für mich wirklich so ein Wake-up-Moment, wo ich gedacht habe, okay, ich kann den Weg jetzt wählen, der bequem ist und mich hier rüberrennen lassen. Oder ich beiße jetzt meine verdampfen Pobacken, wir könnten ja übrigens auch fluchen, also ist ja viel Reality hier. Ich werde übrigens auch nichts schneiden und wenn ich mich verspreche, dann sie mich einfach Augen rollen. Aber ich habe mir gedacht, nee, das war es noch nicht, da muss doch noch mehr sein. Ich will es jetzt rausfinden. Und mit diesem, ich will es jetzt rausfinden und ich kann ja immer wieder zurückgehen, bin ich damals in meine Recovery dann final reingegangen. Ich hatte zum Glück schon meine allererste Coach-Ausbildung, die mir sehr geholfen hat, mich eben auch selber dann durch den Prozess hindurchzuführen. Und ja, somit habe ich es geschafft, mich selber auch aus dieser Essstörung wieder herauszuholen und wie ich das geschafft habe, was mir geholfen hat, welche Learnings ich daraus auch entwickelt habe, all das werde ich mit dir hier teilen. Aber ich werde eben auch mit dir teilen, was bedeutet es eigentlich, vollständig recovered zu sein? Wie hat sich das auf mein Leben ausgewirkt? Was kann ich jetzt alles tun, was weit über das Essen oder über keinen Sport- und Bewegungszwang zu haben mehr hinausgeht? Denn ja, wie gesagt, ich möchte einfach dir auch zeigen, dass das Leben so viel mehr bereithält als die ständige Sorge um dein Gewicht, um Essen, um was esse ich, wie viel esse ich, wie werde ich das Essen wieder los, wie verdiene ich mehr Essen? Weil darum geht es nicht. Du bist für so, so, so viel mehr da. Und deswegen werde ich dich in diesem Podcast mitnehmen in ein Leben voll Selbstannahme, Freiheit und Authentizität. Und ja, es wird hier die Versprecher geben, aber wie gesagt, die lassen wir einfach drinnen. Und apropos Versprecher, ich verspreche dir jetzt auf jeden Fall drei Dinge für diesen Podcast. Und wenn du sagst, jep, das klingt gut, dann bleib unbedingt gerne dabei. Erstens, du wirst hier die absolut ungeschminkte Wahrheit über Essstörungen, aber auch über die Recovery bekommen, ohne Beschönigungen, denn nein, der Weg ist nicht leicht. Aber ja, er ist machbar und er lohnt sich auch so sehr zu gehen. Aber ich werde keinen Zuckerguss draufstreuen, wo wir einfach manchmal auch die Pobacken zusammenbeißen müssen. Zweitens werde ich dir konkrete Einblicke geben, was dir auf deinem Weg helfen kann und was aber eben auch nicht, beziehungsweise wie auch du es schaffen kannst, dich da rauszuholen. Und drittens, und das ist vielleicht am wichtigsten, werde ich dir auch eine Vision davon geben, was dich jenseits der Essstörung eben auch erwartet, wenn du dich traust, diesen Weg zu gehen und ihn vor allem auch bis zum Ende zu gehen. Denn wie oft gehen wir den Weg eben nicht bis zum Ende oder bleiben so kurz vorm Ziel stehen, so mit dem Motto von, ja, ist es ja jetzt gerade gut genug? Oder vielleicht sagen auch Ärzte oder das Umfeld, ach na ja, dein Gewicht ist ja wieder im normalen Bereich, falls es jemals, wie gesagt, überhaupt im untergewichtigen Bereich war, weil das haben ja nur sechs Prozent aller Menschen mit Essstörungen. Das heißt, und das Gewicht ist überhaupt kein Kriterium, ob du eine Essstörung hast oder nicht, was welche sind. Da werden wir aber auch in weiteren Folgen noch drauf eingehen. Und wie gesagt, es geht eher darum, dich wirklich mental zu befreien. Also vielmehr weg von den Symptomen und hin zu einem sehr, sehr authentischen Leben in Freiheit. Und warum kann ich das? Also wie gesagt, was dich erwartet, ist ja nicht nur meine gelebte Erfahrung, sondern ich bin auch Deutschlands erste CCI, also Carolyn Koston Institute, geprüfte und zertifizierte Recovery Coach für Essstörungen und verbinde damit nicht nur meine gelebte Erfahrung mit meiner fundierten Ausbildung, sondern ich habe auch die letzten fünf Jahre Dutzende Frauen auf ihrem Weg in die Freiheit begleitet und dabei eben auch eine sehr, sehr tiefe Wahrheit erkannt, die nicht nur auf mich zutrifft, sondern auch auf all diejenigen, die es geschafft haben. Recovery ist nicht nur das Ende deiner Essstörung und damit einer, ja eines Teils deiner Geschichte, sondern es ist vor allem der Beginn eines authentischen Lebens und eines Lebens in Freiheit und auch mit einer Leichtigkeit, was nicht heißt, dass dein Leben danach keine Probleme mehr hat, aber eben mit einer Leichtigkeit diese Dinge auch bewältigen zu können, wie du sie vorher nie bewältigen konntest. Und ja, wie gesagt, wenn du das Gefühl hast, okay, ich will mehr in meinem Leben als nur zu existieren, als mich klein zu halten, als gerade genug, gut genug zu haben. Und wenn du sagst, ich bin hier, um meine Masken abzulegen und den Mut zu finden, echt zu sein. Denn genau dort in unserer Authentizität liegt die Kraft in dem, dass wir uns erlauben, so zu sein, wie wir sind. Und ganz oft dürfen wir das aber auch erst herausfinden. Also auch ich habe vor sieben Jahren nicht geahnt, als ich mich auf diesen Weg begeben habe, dass ich eines Tages in Dubai sitzen würde, das meine zweite Heimat nennen würde und dass ich einfach hier sein kann in der kalten Jahreszeit, beziehungsweise ja, einfach weil ich, weil das für mich hier ein Land voll Fülle ist, weil wie gesagt, ich hatte genug von meinem Leben im Mangel und habe mich deswegen auch vor fünf Jahren selbstständig gemacht, weil ich gesagt habe, ich möchte was bewirken. Ich möchte dort sein, wo ich mich wohlfühle. Ich möchte ein Leben, wo ich einfach oder was ich so gestalten kann, wie ich es möchte. Und wenn du sagst, das möchte ich auch, dann herzlich willkommen bei Romy's Recovery Reality, wo wir gemeinsam entdecken, was jenseits der Essstörung auch auf dich wartet. Und wenn dich dieser Podcast anspricht, du neugierig geworden bist, dann würde ich mich freuen, wenn du ihn abonnierst, damit du keine Folge verpasst. Und ich lade dich außerdem ein, mir auf Instagram zu folgen oder auch mir eine E-Mail zu schreiben, wenn du Fragen zu den Themen hast oder wenn dich etwas Besonderes interessiert, denn das hier ist auch dein Raum, also dein Raum, mein Raum und lass ihn uns gemeinsam gestalten. Alle Infos findest du in den Shownotes, also sowohl zu meinem Instagram-Profil als auch zu meiner Website, aber eben auch zu meiner Mailadresse und ich freue mich wahnsinnig, die Reise mit dir hier zu gestalten und dich auch in der nächsten Woche bei der neuen Episode zu sehen. Vielen Dank, dass du dir Zeit für eine Tasse Reality mit mir genommen hast. Ich hoffe, diese Folge hat einen kleinen positiven Unterschied in deinem Tag gemacht. Mit deiner Fünf-Sterne-Bewertung kannst du genau diesen Unterschied auch im Leben anderer lebenswolliger Frauen bewirken, die diesen Podcast noch nicht gefunden haben und sich ebenfalls nach einem Leben in Freiheit und Authentizität sehnen. Ich danke dir von Herzen und freue mich, auf Instagram mit dir in Kontakt zu bleiben. Alle Links findest du in den Shownotes. Bis zum nächsten Mal. Bis zum nächsten Mal. Bis zum nächsten Mal. Bis zum nächsten Mal.

Feedback geben

Dir gefällt der Podcast und Du möchtest das mal loswerden? Du hast Tipps für neue Themen oder magst über den Inhalt bestimmter Folgen diskutieren? Dann wähle im Formular die jeweilige Episode aus und schreib uns eine Nachricht. Vielen Dank für Dein Feedback!

Mit einem Klick auf "Nachricht absenden" erklärst Du Dich damit einverstanden, dass wir Deine Daten zum Zwecke der Beantwortung Deiner Anfrage verarbeiten dürfen. Die Verarbeitung und der Versand Deiner Anfrage an uns erfolgt über den Server unseres Podcast-Hosters LetsCast.fm. Eine Weitergabe an Dritte findet nicht statt. Hier kannst Du die Datenschutzerklärung & Widerrufshinweise einsehen.

★★★★★

Gefällt Dir die Show?
Bewerte sie jetzt auf Apple Podcasts