#0 Was dich hier erwartet
Warum dieser Podcast – und warum jetzt?
15.04.2025 17 min
Zusammenfassung & Show Notes
Hallo und herzlich willkommen zur allerersten Folge meines "Recovery Recovery RealiTea" Podcasts! Ich bin Romy, Deutschlands erste CCI-zertifizierte Recovery Coach, und ich teile heute meine persönliche 20-jährige Reise durch verschiedene Formen der Essstörung mit dir. Von emotionalem Essen in meiner Grundschulzeit über Magersucht, Bulimie bis hin zur Orthorexie – ich spreche ungeschminkt über meinen Weg zur vollständigen Heilung.
Mit einer Tasse Tee sitze ich hier auf meiner Couch in Dubai, blicke auf einen wunderschönen grünen Park und kann kaum glauben, wie weit mich mein Weg gebracht hat. Vor sieben Jahren war ich noch auf einer qualvollen China-Reise, gefangen in meiner Essstörung - ohne es überhaupt zu wissen. Und so brauchte es noch einige Tiefpunkte, bis zu meinem entscheidenden Wendepunkt, an dem ich erkannte:Ich will mehr vom Leben, als diesen ständigen Kampf mit Essen und Gewicht.
In dieser Episode teile ich mit dir:
- Warum meine Essstörung im Normalgewicht über 13 Jahre lang unentdeckt blieb
- Den Moment, als ich erkannte, dass ich kurz davor war, mein wahres Ich für die Essstörung zu opfern
- Wie ich es schaffte, mich selbst aus der Essstörung zu befreien
- Warum Recovery nicht nur das Ende deiner Essstörung ist, sondern der Beginn eines authentischen Lebens
Meine drei Versprechen an dich:
- Ich gebe dir die ungeschminkte Wahrheit über Essstörungen und Recovery – ohne Beschönigungen, denn nein, der Weg ist nicht leicht, aber ja, er ist machbar und lohnt sich so sehr
- Ich teile konkrete Einblicke und Hilfestellungen für deinen eigenen Heilungsweg
- Ich zeige dir eine inspirierende Vision dessen, was dich jenseits der Essstörung erwartet
"Recovery ist nicht nur das Ende deiner Essstörung und damit eines Teils deiner Geschichte, sondern vor allem der Beginn eines authentischen Lebens in Freiheit und Leichtigkeit."
Wenn du mehr in deinem Leben willst als nur zu existieren, wenn du bereit bist, deine Masken abzulegen und den Mut zu finden, echt zu sein – dann ist dieser Podcast für dich.
Wenn du mehr in deinem Leben willst als nur zu existieren, wenn du bereit bist, deine Masken abzulegen und den Mut zu finden, echt zu sein – dann ist dieser Podcast für dich.
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Über Romy Hörbe - Coach für entspanntes Essverhalten und Körperakzeptanz
Neue Episode jeden Mittwoch um 6 Uhr
Bleib in Verbindung: Abonniere den Podcast, folge mir auf Instagram @romy_hoerbe oder schreibe mir eine E-Mail mit deinen Fragen und Themenwünschen. Dies ist unser gemeinsamer Raum – lass uns zusammen entdecken, was jenseits der Essstörung auf dich wartet!
Meine Ausbildungen
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- CCI Certified Eating Disorder Recovery Coach (Carolyn Costin Institute, USA)
- Zertifizierter Systemischer Coach (Coaching Akademie Weimar-Wiesbaden)
- Identity Transformation Coach (All In Academy Jackie Sharon Tamblyn)
Links:
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Impressum: https://romy-hoerbe.de/impressum | Datenschutz: https://romy-hoerbe.de/datenschutzerklaerung
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Dieser Podcast ersetzt keine professionelle therapeutische oder medizinische Betreuung. Bei akuten gesundheitlichen Problemen wende dich bitte an entsprechende Fachpersonen.
Transkript
Hallo und schön, dass du hier bist bei Romy's Recovery Reality.
Ich bin Romy Hörbe und nach 20 Jahren Essstörung vollständig recovered.
Heute lebe ich mein bestes Leben, ohne Masken, aber mit ganz viel Lebensfreude und Authentizität.
Meine Mission ist es, lebenshungrigen Frauen zu helfen, genau das Gleiche zu tun.
Dieser Podcast ist für dich, wenn du dir tiefe Transformation statt reiner Symptombekämpfung wünschst.
Ich nehme dich mit auf den Weg in die Freiheit und teile ungeschminkt, was mir wirklich geholfen hat.
Mit Herz, Klarheit und der Expertise als Deutschlands erster CCI-zertifizierte Recovery Coach.
Mach es dir gemütlich mit deinem Lieblingstee und lass uns gemeinsam entdecken,
wie viel größer dein Leben jenseits der Essstörung sein kann.
Hallo und herzlich willkommen zur allerersten Episode von Romy's Recovery Reality.
Und ich sage dir, der Anfang ist immer das Schwerste.
Das merke ich jetzt nicht nur mit dem Podcast, sondern tatsächlich auch schon vor sieben Jahren mit meiner Essstörung und dem Weg bzw. der Entscheidung für meine Recovery.
Und der Punkt, warum es jetzt endlich, wirklich endlich zu diesem Podcast gekommen ist, ist, weil ich mir gesagt habe,
hey, du denkst jetzt schon so lange darüber nach, du möchtest noch mehr Menschen erreichen
und einfach auf deinem Weg aus der Essstörung, aber auch hin zu dem Leben, was du jetzt leben kannst, mitnehmen.
Und wie könnte das besser gehen als in einem Podcast, was einfach absolut dein Raum ist
und wo dir deine Zuhörer aber natürlich auch Fragen schicken können
und du einfach die Möglichkeit hast, bei einer Tasse Tee so richtig tief in Themen einzutauchen.
Und in diesem Podcast wird es nicht nur um Essstörungen bzw. um die Recovery und den Weg hinausgehen,
sondern auch um ein Leben danach.
Denn viele denken ja, der Weg aus der Essstörung endet, wenn die Recovery abgeschlossen ist
und wir wieder alles essen können oder unser Zielgewicht erreicht haben.
Aber darum geht es gar nicht bzw. darum geht es auch, aber eben nicht nur.
Und in meinem Podcast wird es wirklich darum gehen, welche Türen öffnen sich auch,
wenn du den Recovery Weg gehst und was erwartet dich dann?
Und heute in dieser ersten Episode möchte ich dich mitnehmen, wo ich gerade bin,
also dich auch auf meine Reise so ein bisschen einladen, aber eben auch zeigen,
hey, wo hat mich dieser ganze Recovery Weg hingebracht, so dass wir heute eben auch hier sitzen.
Und ich hoffe, du hast es dir gemütlich gemacht.
Hast vielleicht eine Tasse Tee ebenfalls dabei, falls du Teetrinker bist.
Ich liebe Vanillekamille.
Und ja, bist jetzt einfach auch bereit.
Und zu meinem Setting im Hintergrund.
Also ich sitze hier gerade auf einer Couch in Dubai mit meinem Tee in der Hand
und blicke raus auf einen sehr, sehr grünen Park und blick aufs Wasser.
Und wenn ich hier rausschaue, dann muss ich sagen, werde ich echt verdammt eher fürchtig,
weil es ist keine sieben Jahre her, dass ich das letzte Mal auf einer großen Reise war
und ehrlich gesagt nicht so genau wusste.
Also erstens, warum habe ich mich auf diese Reise begeben?
Ich war vor sieben Jahren in China.
Es sollte eigentlich eine der schönsten Reisen meines Lebens werden.
Und gleichzeitig habe ich ehrlich gesagt keine Ahnung, was ich in diesen drei Wochen Rundreise
wirklich gemacht habe, weil mein ganzes Leben, mein ganzer Kopf und mein Körper von dieser
Essstörung so gefangen war, dass ich eigentlich nur noch gefragt habe, oh Gott, wie schaffe ich
den nächsten Tag, wie schaffe ich diesen Tag, wie schaffe ich es, mit so wenig Energie wie
möglich irgendwie hier das Bild aufrecht zu erhalten, dass es mir ja gut geht und dass
ich alles unter Kontrolle habe.
Und das war für mich echt so ein Wake-up-Call und war tatsächlich auch noch, bevor ich meine
offizielle Essstörungsdiagnose bekommen habe.
Denn wenn ich es genauer anschaue, dann bin ich bereits seit 20 Jahren in der Essstörung
gewesen, aber es ist niemandem aufgefallen, weil ich ja eigentlich die ersten 13 Jahre
davon im Normalgewicht war.
Das heißt, wenn du jemand auch bist, der sagt so, ich weiß gar nicht, ob ich eine Essstörung
habe, weil ich bin ja im Normalgewicht oder naja, so schlimm ist es ja gar nicht oder ich
esse ja noch.
Ja, das tun wir alle, aber darum geht es gar nicht.
Und letzten Endes möchte ich dich auf meine Reise auch mitnehmen, denn tatsächlich hätte
meine Essstörungsreise viel, viel kürzer sein können, wenn ich selber meine Krankheit
ernst genommen hätte, aber auch das Umfeld, also auch Ärzte sie ernst genommen hätten,
als die ersten Symptome aufgetreten sind.
Und um kurz in die Geschichte einzutauchen, meine Essstörung begann, wie ich heute und
rückblickend herausgefunden habe, bereits in der Grundschule damit, dass ich sehr emotional
gegessen habe, dass ich meine Einsamkeit versucht habe, mit Süßigkeiten und Soulfoods
zu überdecken, zu übertünchen und mein Essensgeld nicht in der Schule abgegeben habe, sondern
eben für Süßigkeiten ausgegeben habe, die ich dann gemütlich zu Hause alleine in meinem
Bett gegessen habe.
Und einige Zeit später habe ich Essen jedoch nicht nur zum emotionalen Trost genutzt, sondern
eben auch, um mich zu bestrafen, um mir etwas wegzunehmen, wenn ich das Gefühl hatte, ich
hätte etwas nicht richtig gemacht oder ich hätte vielleicht, ja, ich habe nicht die Zuneigung
bekommen, die ich mir gewünscht hätte oder die Aufmerksamkeit bekommen, die ich mir gewünscht
hätte und habe mich dann über Essen selber bestraft, sodass ich dann in die Magersucht
gerutscht bin, was jedoch nicht aufgefallen ist, weil, ja, mein Gesicht im Normalgewicht
geblieben ist.
Und so wurde ich, obwohl ich mit elf Jahren bereits beim Therapeuten zum ersten Mal vorgestellt
wurde, erstmal wieder weggeschickt mit den Worten, ach nein, alles in Ordnung, Ihr Gewicht
ist ja noch normal, da ist alles gut, das kriegen wir schon wieder hin.
Tja, es stellte sich heraus, wir kriegten es nicht einfach so wieder hin, ich kriegte
es nicht einfach so wieder hin, denn natürlich folgten auf Phasen von extremen Verzicht irgendwann
auch Heißhunger-Episoden.
Ich hatte so einen Heißhunger, dass ich irgendwann meine ganzen Süßigkeiten-Rituale wieder aufgenommen
habe und wieder allein in meinem Bett saß und gegessen, gegessen, gegessen habe, bis mir
übel war.
Gott sei Dank konnte ich aber damals mich noch nicht übergeben.
Das heißt, die Bulimie war zum damaligen Zeitpunkt noch kein Thema, wohl aber bin
ich dann in den Abführmittelmissbrauch gerutscht, was ich absolut nicht empfehlen kann und habe
dort sehr, sehr schlimme Monate verbracht, die ich allerdings auch sehr schnell wieder
beendet habe, weil mein ganzer Körper durcheinander gekommen ist und ich einfach gemerkt habe, ach
herrje, so geht es gar nicht.
Und diese Qual, die ich wirklich dort erlebt habe, die war so schlimm, dass ich dann lieber
gedacht habe, nee, also dann, dann esse ich lieber wieder gar nichts oder ich esse eben
auch sehr gesund.
Und so bin ich in die nächste Form der Essstörung gerutscht, nämlich dann doch in die Bulimie,
weil ich irgendwann ja einen Weg gefunden habe, das Essen eben doch loszuwerden.
Aber ich wollte eigentlich all das nicht.
Ich wollte eigentlich ja normal essen können.
Und irgendwann habe ich gedacht, naja, wenn ich denn vielleicht einfach gesunde Alternativen
mache und alles so clean und so gesund wie möglich esse, dann muss ich das Essen ja
nicht mehr loswerden.
Also fange ich an, mir gesunde Alternativen zu machen, gesunde Snickers, gesunde, ja, eigentlich
alles, was man in gesund, bitte hört es in Anführungszeichen, machen kann.
Und ja, bin darüber in der Orthorexie gelandet.
Und ja, zu dieser Zeit kam es dann eben aber auch noch zusätzlich zu einem traumatischen
Erlebnis und einem sehr, sehr großen Kontrollverlust.
Und dann kam irgendwie alles so im perfekten Sturm zusammen, dass es zum allerersten Mal
auch im Gewicht sichtbar war, dass es mir eben nicht mehr gut ging, bis eben, ja, zu
meinem fast Tiefpunkt auf dieser China-Reise vor sieben Jahren, wo ich wirklich nur noch
verglichen habe, was ist denn meine Mitreisenden, wie komme ich hier irgendwie um den Reis drum
rum, wie schaffe ich es auf diesen Berg hoch oder auch einen Felshang wieder hinauf, den
wir natürlich auf diesen sehr krassen Rundreisen immer wieder, ja, begegnet sind.
Und es war einfach eine absolute Qual und nach dieser Reise bin ich auch zum allerersten
Mal eigentlich wegen der traumatischen Erlebnisse in eine Klinik wiedergekommen und habe dort
aber sehr, sehr schnell dann auf einmal die Diagnose Magersucht bekommen.
Mit dem Ergebnis, dass ich gedacht habe, das kann doch gar nicht sein, weil, hä, wieso
kriege ich jetzt die Diagnose Essstörung, wo ich mich doch normal fühle?
Also ich habe ja in meinen Augen regelmäßig und gesund gegessen und ich hatte keine Essanfälle
mehr.
Also warum sollte ich jetzt ein Problem haben?
Ich war auch zum allerersten Mal mit meiner Figur zufrieden, weil ich mein realistisches
Gewicht einfach überhaupt nicht mehr sehen konnte, was übrigens auch eine Schutzstrategie
des Gehirns ist.
Auf das können wir gerne auch in späteren Folgen nochmal eingehen.
Jedenfalls war ich absolut im Widerstand und mit dieser Diagnose hatte mich aber auf einmal
auch die Arbeitsmedizin auf dem Schirm und ich bekam Arbeitsverbot bzw. ja wirklich
eine Gewichtsgrenze, die ich eben dann wieder erreichen sollte, um wieder arbeiten gehen
zu dürfen.
Der Punkt war aber, dass ich eigentlich die letzten sieben Jahre, irgendwie ist alles
so ein Sieben-Jahres-Zyklen bei mir, nicht in diesem Gewicht, die einmal auf Arbeit war.
Also ich bin ursprünglich gelernte Erzieherin.
Ich habe meinen Job auch absolut geliebt, also mit den Kindern, wohl aber nicht den Mangel,
der dort war und dem Gefühl eben auch nicht allen gerecht werden zu können.
Jedenfalls habe ich gedacht, ach herrje, wie soll ich denn bitte mit dem Gewicht jemals
wieder auf Arbeit kommen, weil Zunahme oder überhaupt das aufzugeben, was ich hatte, das
schien mir so, so weit entfernt und so saß ich zu Hause, hatte keinen Therapeuten und habe
mich wirklich drei Monate lang im Kreis gedreht.
Das Gewicht ging ein bisschen hoch, dann ging es wieder runter, weil ich Angst bekommen
habe, wieder hoch und dann wieder runter.
Und eines Morgens, als das Gewicht wieder mal ein Stück nach unten gegangen war und
ein Teil von mir super erleichtert war, habe ich mir gedacht, toll Romy, super, das hast
du jetzt echt gut hingekriegt.
Wie oft willst du dir noch beweisen, dass du immer wieder zurückgehen kannst und wo bist
du dann vor allem, wenn du das jetzt nicht hinbekommst und die Zeit, in der du noch Krankengeld
bekommst, ausläuft und du ausgesteuert wirst?
Bam.
Erstmal erschien mir dieser Gedanke sehr, sehr angenehm, weil ich gedacht habe, okay,
eigentlich ist es ja ganz angenehm, du musst nicht arbeiten und du kannst zu Hause bleiben
und du kriegst irgendwie auch ein bisschen Geld und das geht dann schon irgendwie.
Und der bequeme Teil in mir, der hat sich gedacht, oh ja, ist ja eigentlich gar nicht
so schlimm.
Aber in dem Moment, wo ich das gedacht habe, meldete sich ein weiterer Teil in mir und
der hat gesagt, was, aber du wolltest doch noch reisen und du wolltest doch eigentlich
noch die Welt entdecken und eigentlich wolltest du doch auch anderen Menschen helfen und irgendwie
geht es dir ja trotzdem scheiße und ich will nicht, ich will doch eigentlich wirklich
nicht, dass es anderen Menschen so geht wie mir.
Aber wie soll ich denen denn helfen, wenn ich nicht mal mir selber helfen kann?
Und das war für mich wirklich so ein Wake-up-Moment, wo ich gedacht habe, okay, ich kann den
Weg jetzt wählen, der bequem ist und mich hier rüberrennen lassen.
Oder ich beiße jetzt meine verdampfen Pobacken, wir könnten ja übrigens auch fluchen, also
ist ja viel Reality hier.
Ich werde übrigens auch nichts schneiden und wenn ich mich verspreche, dann sie mich
einfach Augen rollen.
Aber ich habe mir gedacht, nee, das war es noch nicht, da muss doch noch mehr sein.
Ich will es jetzt rausfinden.
Und mit diesem, ich will es jetzt rausfinden und ich kann ja immer wieder zurückgehen,
bin ich damals in meine Recovery dann final reingegangen.
Ich hatte zum Glück schon meine allererste Coach-Ausbildung, die mir sehr geholfen hat, mich eben auch
selber dann durch den Prozess hindurchzuführen.
Und ja, somit habe ich es geschafft, mich selber auch aus dieser Essstörung wieder herauszuholen
und wie ich das geschafft habe, was mir geholfen hat, welche Learnings ich daraus auch entwickelt
habe, all das werde ich mit dir hier teilen.
Aber ich werde eben auch mit dir teilen, was bedeutet es eigentlich, vollständig recovered
zu sein?
Wie hat sich das auf mein Leben ausgewirkt?
Was kann ich jetzt alles tun, was weit über das Essen oder über keinen Sport- und Bewegungszwang
zu haben mehr hinausgeht?
Denn ja, wie gesagt, ich möchte einfach dir auch zeigen, dass das Leben so viel mehr
bereithält als die ständige Sorge um dein Gewicht, um Essen, um was esse ich, wie viel
esse ich, wie werde ich das Essen wieder los, wie verdiene ich mehr Essen?
Weil darum geht es nicht.
Du bist für so, so, so viel mehr da.
Und deswegen werde ich dich in diesem Podcast mitnehmen in ein Leben voll Selbstannahme, Freiheit
und Authentizität.
Und ja, es wird hier die Versprecher geben, aber wie gesagt, die lassen wir einfach drinnen.
Und apropos Versprecher, ich verspreche dir jetzt auf jeden Fall drei Dinge für diesen
Podcast.
Und wenn du sagst, jep, das klingt gut, dann bleib unbedingt gerne dabei.
Erstens, du wirst hier die absolut ungeschminkte Wahrheit über Essstörungen, aber auch über
die Recovery bekommen, ohne Beschönigungen, denn nein, der Weg ist nicht leicht.
Aber ja, er ist machbar und er lohnt sich auch so sehr zu gehen.
Aber ich werde keinen Zuckerguss draufstreuen, wo wir einfach manchmal auch die Pobacken zusammenbeißen
müssen.
Zweitens werde ich dir konkrete Einblicke geben, was dir auf deinem Weg helfen kann und was aber
eben auch nicht, beziehungsweise wie auch du es schaffen kannst, dich da rauszuholen.
Und drittens, und das ist vielleicht am wichtigsten, werde ich dir auch eine Vision davon geben,
was dich jenseits der Essstörung eben auch erwartet, wenn du dich traust, diesen Weg zu
gehen und ihn vor allem auch bis zum Ende zu gehen.
Denn wie oft gehen wir den Weg eben nicht bis zum Ende oder bleiben so kurz vorm Ziel
stehen, so mit dem Motto von, ja, ist es ja jetzt gerade gut genug?
Oder vielleicht sagen auch Ärzte oder das Umfeld, ach na ja, dein Gewicht ist ja wieder
im normalen Bereich, falls es jemals, wie gesagt, überhaupt im untergewichtigen Bereich
war, weil das haben ja nur sechs Prozent aller Menschen mit Essstörungen.
Das heißt, und das Gewicht ist überhaupt kein Kriterium, ob du eine Essstörung hast
oder nicht, was welche sind.
Da werden wir aber auch in weiteren Folgen noch drauf eingehen.
Und wie gesagt, es geht eher darum, dich wirklich mental zu befreien.
Also vielmehr weg von den Symptomen und hin zu einem sehr, sehr authentischen Leben in
Freiheit.
Und warum kann ich das?
Also wie gesagt, was dich erwartet, ist ja nicht nur meine gelebte Erfahrung, sondern
ich bin auch Deutschlands erste CCI, also Carolyn Koston Institute, geprüfte und zertifizierte
Recovery Coach für Essstörungen und verbinde damit nicht nur meine gelebte Erfahrung mit
meiner fundierten Ausbildung, sondern ich habe auch die letzten fünf Jahre Dutzende Frauen
auf ihrem Weg in die Freiheit begleitet und dabei eben auch eine sehr, sehr tiefe Wahrheit
erkannt, die nicht nur auf mich zutrifft, sondern auch auf all diejenigen, die es geschafft
haben.
Recovery ist nicht nur das Ende deiner Essstörung und damit einer, ja eines Teils deiner Geschichte,
sondern es ist vor allem der Beginn eines authentischen Lebens und eines Lebens in Freiheit
und auch mit einer Leichtigkeit, was nicht heißt, dass dein Leben danach keine Probleme
mehr hat, aber eben mit einer Leichtigkeit diese Dinge auch bewältigen zu können, wie
du sie vorher nie bewältigen konntest.
Und ja, wie gesagt, wenn du das Gefühl hast, okay, ich will mehr in meinem Leben als nur
zu existieren, als mich klein zu halten, als gerade genug, gut genug zu haben.
Und wenn du sagst, ich bin hier, um meine Masken abzulegen und den Mut zu finden, echt
zu sein.
Denn genau dort in unserer Authentizität liegt die Kraft in dem, dass wir uns erlauben,
so zu sein, wie wir sind.
Und ganz oft dürfen wir das aber auch erst herausfinden.
Also auch ich habe vor sieben Jahren nicht geahnt, als ich mich auf diesen Weg begeben
habe, dass ich eines Tages in Dubai sitzen würde, das meine zweite Heimat nennen würde
und dass ich einfach hier sein kann in der kalten Jahreszeit, beziehungsweise ja, einfach
weil ich, weil das für mich hier ein Land voll Fülle ist, weil wie gesagt, ich hatte
genug von meinem Leben im Mangel und habe mich deswegen auch vor fünf Jahren selbstständig
gemacht, weil ich gesagt habe, ich möchte was bewirken.
Ich möchte dort sein, wo ich mich wohlfühle.
Ich möchte ein Leben, wo ich einfach oder was ich so gestalten kann, wie ich es möchte.
Und wenn du sagst, das möchte ich auch, dann herzlich willkommen bei Romy's Recovery Reality,
wo wir gemeinsam entdecken, was jenseits der Essstörung auch auf dich wartet.
Und wenn dich dieser Podcast anspricht, du neugierig geworden bist, dann würde ich mich
freuen, wenn du ihn abonnierst, damit du keine Folge verpasst.
Und ich lade dich außerdem ein, mir auf Instagram zu folgen oder auch mir eine E-Mail zu schreiben,
wenn du Fragen zu den Themen hast oder wenn dich etwas Besonderes interessiert, denn das
hier ist auch dein Raum, also dein Raum, mein Raum und lass ihn uns gemeinsam gestalten.
Alle Infos findest du in den Shownotes, also sowohl zu meinem Instagram-Profil als auch zu
meiner Website, aber eben auch zu meiner Mailadresse und ich freue mich wahnsinnig, die Reise mit
dir hier zu gestalten und dich auch in der nächsten Woche bei der neuen Episode zu
sehen.
Vielen Dank, dass du dir Zeit für eine Tasse Reality mit mir genommen hast.
Ich hoffe, diese Folge hat einen kleinen positiven Unterschied in deinem Tag gemacht.
Mit deiner Fünf-Sterne-Bewertung kannst du genau diesen Unterschied auch im Leben anderer
lebenswolliger Frauen bewirken, die diesen Podcast noch nicht gefunden haben und sich
ebenfalls nach einem Leben in Freiheit und Authentizität sehnen.
Ich danke dir von Herzen und freue mich, auf Instagram mit dir in Kontakt zu bleiben.
Alle Links findest du in den Shownotes.
Bis zum nächsten Mal.
Bis zum nächsten Mal.
Bis zum nächsten Mal.
Bis zum nächsten Mal.
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