#1 Die 3 Säulen erfolgreicher Essstörung Recovery - Warum Therapie allein oft nicht funktioniert
Warum herkömmliche Therapien oft scheitern und wie mein ganzheitlicher Ansatz wirklich hilft
16.04.2025 29 min
Zusammenfassung & Show Notes
"Iss doch einfach ein Eis" oder "Du musst einfach nur an „deinem Gewicht arbeiten - solche gut gemeinten Ratschläge helfen bei Essstörungen nicht weiter. In dieser Episode nehme ich dich mit hinter die Kulissen meiner Arbeit und teile die drei entscheidenden Säulen, die meine eigene Recovery nach 20 Jahren Essstörung revolutioniert haben.
Ich teile mit dir, warum oberflächliche Ansätze meist zum Scheitern verurteilt sind und wie ich durch meine dreifache Ausbildung einen tiefgreifenden Wandel erlebt habe:
- Systemisches Coaching: Wie die richtige Grundhaltung und das Handwerkszeug den Boden für echte Veränderung bereiten
- CCI Recovery Coach Ausbildung: Was ich von Carolyn Costin, der weltweit führenden Expertin für Essstörungen, gelernt habe
- Identity Transformation Coaching: Warum die Arbeit an tiefen Identitätsbestandteilen der wahre Game Changer ist
Du erfährst, warum Essstörungen eigentlich Lösungen für tiefere Probleme sind und weshalb wir ihnen zuhören sollten, anstatt sie einfach nur loswerden zu wollen. Ich teile meinen persönlichen Schlüsselmoment, der mir half zu verstehen, dass meine Essstörung nur ein Puzzlestück eines viel größeren Musters war.
Wenn du verstehen möchtest, warum herkömmliche Therapieansätze oft nicht greifen und wie du auf einer tieferen Ebene echte Transformation erleben kannst, dann ist diese Episode genau richtig für dich. Mach es dir gemütlich und lass uns gemeinsam in die Welt der wahren Recovery eintauchen – jenseits vom Essens- oder Gewichtsfokus.
Hast du Fragen zu den drei Säulen oder wünschst dir bestimmte Themen für kommende Folgen? Schreib mir gerne eine Mail oder besuche mich auf Instagram.
Wenn du verstehen möchtest, warum herkömmliche Therapieansätze oft nicht greifen und wie du auf einer tieferen Ebene echte Transformation erleben kannst, dann ist diese Episode genau richtig für dich. Mach es dir gemütlich und lass uns gemeinsam in die Welt der wahren Recovery eintauchen – jenseits vom Essens- oder Gewichtsfokus.
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Über Romy Hörbe - Coach für entspanntes Essverhalten und Körperakzeptanz
Neue Episode jeden Mittwoch um 6 Uhr
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- CCI Certified Eating Disorder Recovery Coach (Carolyn Costin Institute, USA)
- Zertifizierter Systemischer Coach (Coaching Akademie Weimar-Wiesbaden)
- Identity Transformation Coach (All In Academy Jackie Sharon Tamblyn)
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Dieser Podcast ersetzt keine professionelle therapeutische oder medizinische Betreuung. Bei akuten gesundheitlichen Problemen wende dich bitte an entsprechende Fachpersonen.
Transkript
Hallo und schön, dass du hier bist bei Romy's Recovery Reality.
Ich bin Romy Hörbe und nach 20 Jahren Essstörung vollständig recovered.
Heute lebe ich mein bestes Leben, ohne Masken, aber mit ganz viel Lebensfreude und Authentizität.
Meine Mission ist es, lebenshungrigen Frauen zu helfen, genau das Gleiche zu tun.
Dieser Podcast ist für dich, wenn du dir tiefe Transformation statt reiner Symptombekämpfung wünschst.
Ich nehme dich mit auf den Weg in die Freiheit und teile ungeschminkt, was mir wirklich geholfen hat.
Mit Herz, Klarheit und der Expertise als Deutschlands erster CCI-zertifizierte Recovery Coach.
Mach es dir gemütlich mit deinem Lieblingstee und lass uns gemeinsam entdecken,
wie viel größer dein Leben jenseits der Essstörung sein kann.
Hallo und schön, dass du wieder dabei bist.
Diese Episode ist für dich, wenn du dich fragst, warum so viele Recovery-Ansätze nicht funktionieren
beziehungsweise so Ratschläge wie, isst doch einfach ein Eis, ja, O-Ton meiner Therapeutin,
oder du musst einfach nur mehr essen oder du musst einfach nur zum Minimum BMI zunehmen, dir
nicht helfen.
Und deswegen möchte ich dich heute mit hinter die Kulissen meiner Arbeit nehmen und dir die
drei Zäulen zeigen, die nicht nur meine eigene Recovery nach 20 Jahren Essstörungen absolut
revolutioniert haben und mich auch nach vielen Jahren quasi Recovery und eben wirklich auf
und ab und Suchtverlagerung und vielen Therapien, sowohl ambulant als auch Klinik rein, Klinik
raus, Klinik, naja, du kannst es dir vorstellen.
Ja, absolut revolutioniert haben, aber auch die Art, die ich ja letzten Endes aufgrund dieser
Erfahrungen habe und wie diese Art eben auch hilft, heute mit meinen Klienten auf einer
völlig anderen Ebene zu arbeiten, die eben wirklich auch wirkungsvoll ist.
Und mein Wunsch an diese Episode ist, dass du hier Einblicke bekommst, die auch deine
Sichtweise komplett verändern, egal ob du selber in der Recovery bist oder jemanden begleitest,
der sich gerade auf dem Weg aus einer Essstörung befindet.
Also mach es dir gemütlich und lass uns eintauchen in den Unterschied zwischen gut gemeinten,
sind sie ja meistens, Ratschlägen und echten und tiefgreifenden Veränderungen, die wirklich
dein Leben so transformieren, dass du es so leben kannst, wie du es eben auch möchtest.
Und ich habe es ja gerade schon angedeutet, beziehungsweise habe ich für mich selber noch
mal reflektiert, hey, was war das denn eigentlich, was dich so von diesem Therapeutenschreck, also
wirklich, ich war ja schon als Jugendliche sehr reflektiert und habe mir manchmal so gedacht
oder mich selber in Therapiesitzungen beobachtet und einfach gedacht, also ich wäre jetzt nicht
gern mein Therapeut, weil ich saß wirklich in jeder Therapiestunde und habe mir gedacht,
ja, erzähl mir halt was, Arme verschränkt, Schmollgesicht, depressiver Blick und ja, hatte
wie so eine Mauer aufgerichtet und gleichzeitig aber erwartet, dass man mir jetzt hilft und
mir jetzt eine Lösung präsentiert.
Und das habe ich einige Jahre lang getan und natürlich ist nichts passiert, im Gegenteil,
ich habe mich eigentlich immer mehr in Symptomatiken rein manövriert, weil mir hat das ja damals
tatsächlich sogar eher angefangen mit selbstverletzenden Verhaltensweisen und die Essstörung wurde
eher so nebenbei entdeckt und auch erst mal nicht behandelt, weil mein Gewicht war ja
wie gesagt normal.
Aber all diese Therapieansätze, die ich hatte, die hätten mir theoretisch auch helfen können,
erstens gar nicht so tief in die Essstörung reinzukommen und zweitens natürlich auch
diese anderen selbstschädigenden Verhaltensweisen und die Essstörung ist ja letzten Endes nur
eine andere Form davon, eben auch schneller loszulassen und für mich eben einfach auch zu
ja transformieren.
Und ich habe für mich drei Säulen erkannt.
Und die erste war meine systemische Coach-Ausbildung, die ich 2019 abgeschlossen habe, also genau
da, wo ich auch mitten in der Recovery war.
Und sie war der absolute Grundstein für, ja, letzten Endes alles, was die letzten sieben
Jahre passiert ist.
Denn diese zweijährige systemische Ausbildung hat mir was ganz Essentielles beigebracht und
zwar das Handwerkszeug, aber vor allem die Haltung, die zu einer Erkenntnis passte, die
ich tatsächlich bereits 2017, äh, nein stimmt nicht, 2005 mit 17 Jahren während eines Kliniksaufenthalts
hatte.
Nämlich da, als ich gemerkt habe, also damals war ich auf einer Borderline-Station, weil für
Borderline-Diagnosen passt ja irgendwie auch alles.
Also da fällt ja auch alles zwischen selbstschädigenden Diagnosen, aber eben auch Essstörungen und
allem, was man nicht so ganz einordnen kann, wird leicht gerne auch mal da zusammengefasst.
Und ja, ich hatte auch sehr, sehr viele Symptome davon, aber ich habe auch erkannt damals, das
ist nicht das, worüber ich mich definieren lassen möchte, beziehungsweise habe ich gesehen,
diejenigen, die eben zehn Jahre älter waren, was so die meisten waren, also so zehn bis
15 Jahre älter als ich.
Und die hatten so eine Klinikslaufbahn hinter sich von Klinik rein, Klinik raus, oh, wir
kommen mal wieder, ach, so einmal im Jahr sind wir irgendwie auch hier.
Und das hatte so Klassentreffen-Atmosphäre.
Und ich habe mir gedacht, boah, man kann so lange wirklich mit diesem Problem rumlaufen
und irgendwie auch damit leben oder sich sogar auch damit arrangieren.
Aber irgendwie war da schon was in mir, was gesagt hat, eigentlich ist das nicht das Leben,
was ich haben möchte.
Und ich habe damals aber auch erkannt, weil ich eine Therapeutin hatte, die mich sehr
viele Verhaltensanalysen hat schreiben lassen, die ich auch erst sehr widerwillig gemacht
habe.
Aber irgendwie haben die mir trotzdem geholfen und ich war ja so ein bisschen pflichtbewusst
dann trotzdem, wo wollte ich es gut machen.
Und irgendwann in diesem Prozess habe ich gedacht, Mensch, niemand, also wirklich niemand.
Und man hat es mir so oft auch gespiegelt, dass ich ohnmächtig mache, weil eben wirklich
mir niemand helfen konnte, bis hin zu dem Moment, wo ich entschieden habe, okay, ich
bin die Einzige, die mir wirklich helfen kann.
Und niemand kann mir helfen, wenn ich selber das nicht will.
Das hat mir damals zumindest schon mal geholfen, diese akut oder sehr offensichtlichen
selbstverletzenden Verhaltensweisen abzulegen.
Und dennoch war ich natürlich damit nicht raus.
Also ich habe einfach angefangen, zwar mich nicht mehr selber zu verletzen, dadurch ist
aber die Essstörung für in meinem Fall noch mal deutlich schlimmer geworden, weil
mein Grundproblem nicht gelöst war.
Und auch wenn ich dachte, okay, ich habe das eine irgendwie im Griff damit, war es doch
nicht das, was ich eigentlich final wollte.
Und eben festzustellen, dass ich, wenn ich mich nicht mehr nur erwartungsvoll hinsetze
und sage, so, jetzt mach du mal und dann frustriert rauszugehen, weil eben nichts passiert,
sondern eben hinzukommen zu diesem Punkt von, okay, nur ich kann machen, dass mir jemand hilft,
also auch, ob ich entscheide, ob mir jemand Hilfe annimmt, ob ich Hilfe annehme oder wie
sehr mir jemand auch helfen kann.
Das war schon mal so ein Key Learning, weil es nicht mehr die Verantwortung auf alle anderen
abgeschoben hat, sondern mir einfach auch gezeigt hat, okay, ich muss das irgendwie machen.
Und damals wusste ich aber mit dieser Erkenntnis, ich meine, ich war 17, nie so richtig, was
ich damit anfangen soll.
Und als ich mich 2016 zum ersten Mal mit dem Gedanken beschäftigt habe, eine Coachausbildung
zu machen, also ich hatte wirklich überhaupt keine Ahnung, was Coaching bedeutet, außer
dass mein Freund gesagt hat, so, ja, Coaching ist eigentlich gut für die Persönlichkeitsentwicklung
und ich irgendwie immer schon so ein Gefühl hatte, das ist eigentlich irgendwie relevant.
Das war so dieser Punkt, wo ich gedacht habe, okay, dann lass uns das doch machen, weil, wie
schlecht kann es werden?
Und relativ schnell und gleich am Anfang und auch durch die Haltung meines Ausbilders
habe ich verstanden, oh, warte mal, Coaching ist das, was dir die Tools und das Handwerkszeug
an die Hand gibt, anderen Menschen zu helfen, zu erkennen, sich selber auch aus Situationen
rauszuholen beziehungsweise Lösungen zu entwickeln für Probleme, die sie haben.
Und das, wie gesagt, war eine der wichtigsten Erkenntnisse aus dieser ersten Ausbildung, weil
sie hat mir beigebracht, die richtigen Fragen zu stellen, sowohl mir selber, denn das ist
das, was ich in meiner Recovery dann auch für mich nutzen konnte, als aber auch anderen
Menschen, um ihnen sozusagen, ja, das Mittel zu geben, zu erkennen, wofür sie vielleicht
Dinge auch verändern wollen oder aber auch nicht und auch die Verantwortung bei dem anderen
zu überlassen, ob er diesem Hilfe gerade möchte oder eben auch nicht.
Denn Coaching ist im Gegensatz zur Therapie, wozu man ja verdonnert werden konnte, also ich
wurde auch schon zwangseingewiesen, das hat natürlich mit meinem Widerstand und mit meinem
Trotzkopf und mit meinem, ne, ich will jetzt erst recht nicht, weil man hat mir das ja gesagt,
überhaupt nicht geholfen.
Coaching ist absolut freiwillig und muss niemand machen und auch Recovery muss niemand machen.
Es sei denn, man wird halt gezwungen, aber man kann auch aufbewahrt werden, also ja,
da habe ich noch eine ganz eigene Meinung dazu.
Aber Coaching an sich war wirklich die Erkenntnis für mich, das ist für Menschen, die selber
Lösungen entwickeln wollen und die Hilfe wollen und auch helfen wollen, ja, oder auch erkennen
wollen, wie kann ich mir denn jetzt auch selber helfen und damit eben auch in eine Selbstverantwortung
und ich weiß, dass dieses Wort macht vielen auch Angst, aber eben auch in eine Selbstermächtigung
zu kommen von, ich kann mir helfen und ich wähle den Weg, wie das geht und lasse nicht
einfach sagen, okay, du mach mal so und mach mal so, was eben bei klassischen Tipps oder
Beratung ist, die sehr, sehr häufig eben einfach Widerstände erzeugen.
Also sobald mir jemand gesagt hat, du musst es aber jetzt so machen oder du musst jetzt
aber X oder du musst Y, dann ging bei mir so ziemlich gar nichts mehr.
Und Coaching war für mich das Mittel und diese erste Ausbildung hat mir eben diesen
Grundstein auch gegeben, herauszufinden, wofür lohnt es sich, einerseits auch etwas zu
verändern und andererseits eben nicht in dieses, aber du musst es so machen oder du musst
es so machen, reinzugehen.
Das heißt, ich habe dort gelernt, wie setze ich mir denn realistische Ziele, etwas, was
super wichtig auf meinem Recovery Weg war, weil wenn ich nicht weiß, wie ich mir ein Ziel
setze, wie soll ich denn dann dort ankommen, wo ich hinkommen möchte.
Außerdem hat es mir geholfen, Menschen zu helfen, selbst zu entdecken, was sie wirklich
wollen und es hat mir geholfen, herauszufinden, wofür es sich lohnen könnte, die Essstörung
loszulassen, denn sie hatte ja doch auch, also auch generell die selbstschädigenden
Verhaltensweisen, aber vor allem eben auch die Essstörung, weil die war ja nun doch
das Thema, was mich eben daran gehindert hat, das Leben auch so weiterzuleben, wie ich
möchte und ja, einfach nicht mehr in diese Widerstände zu kommen und aber auch bei anderen
nicht diese Widerstände zu erzeugen, sondern eben den tiefen Wunsch und aber auch die Tools
an die Hand zu geben und das Wissen, was ich eben gebraucht habe, um es auch auf die
Recovery zu übertragen.
Und diese Haltung, mit der ich letzten Endes auch da rausgegangen bin, war zum Beispiel
auch dieses, hey, ob etwas ein Problem wird oder nicht.
Das kann ich doch selber entscheiden, wenn ich vorher sage, hey, das wird ein Problem
oder ich schaffe das nicht oder ja, wie gesagt, unser Gehirn möchte sich ja, das habe ich
aber später in Baustein 3 erfahren, möchte sich gerne mal selbst bestätigen.
Und diese erste Hausbildung hat mir zumindest schon mal das Grundverständnis dafür gegeben,
wissen, wie Veränderung letzten Endes auch geschehen kann und wie letzten Endes aber
auch nicht.
Und das führt mich zur zweiten Säule, weil mit dieser ersten Ausbildung habe ich es
geschafft, schon mal mich selber so weit rauszuholen, dass ich sagen konnte, okay, ich
für mich habe die Essstörung hinter mir gelassen.
Ich für mich weiß jetzt, wie sowas eben auch geht und wüsste jetzt auch schon mal im
Grundstein, wie ich anderen helfen, ihre Ziele zu setzen und auch grob zu erreichen.
Aber, und das war ja auch was, was man mir lange Zeit gesagt hatte, als ich eben diese
Ausbildung hatte, weil ich habe dann überlegt so, hm, wen möchte ich denn jetzt damit
coachen?
Weil wie gesagt, ich wollte ja eigentlich niemals coach werden.
Ich habe es ja nur für mich und meine Persönlichkeitsentwicklung gemacht.
Und indem ich aber erkannt habe und dann auch schon damals noch in meiner Arbeit als Erzieherin
angewendet habe mit der Arbeit mit den Eltern, dass ich ja gemerkt habe, wenn ich den
Eltern nicht einfach sage, mach so oder das ist nicht so schlimm oder lassen sie jetzt halt
einfach los, gerade in der Eingewöhnung, sondern ihnen wirklich helfe, ihre Ängste zu verstehen
und wie sich ihr Verhalten eben auch auswirkt und wie sie ihr Kind damit unterstützen kann.
Also so dieses völlige Selbsterkennen und auch als Mentorin für meine Praktikantinnen
damals bin ich mit einer völlig anderen Haltung reingegangen.
Also ich habe ihnen nicht mehr die Antworten vorgegeben, sondern, und das hat sie damals
wirklich was Wahnsinnig gemacht, habe eben Gegenfragen gestellt, die sie aber so viel
weitergebracht haben in ihrer Entwicklung und zu merken, wie wirkungsvoll einfach dieses
Tool oder auch Coaching als Handwerkszeug ist, hat in mir diesen Wunsch geweckt, doch
etwas anderes damit noch machen zu wollen.
Aber jeder hat gesagt, ne, also wenn du selber eine Essstörung hattest, dann darfst du nicht
mit Essgestörten arbeiten.
Und genau in dieser Phase und Gott sei Dank bin ich über Carolyn Kostin gestolpert.
Und ich kannte bereits andere Coaches von YouTube, weil in Deutschland gab es in dem Moment
eigentlich, also auch jetzt gibt es ja eigentlich kaum aus, ich weiß da eigentlich gerade immer
noch keinen tatsächlich außer mir, ausgebildete Recovery Coaches.
Und wie gesagt, von der Carolyn Kostin Ausbildung, die ja eine der besten weltweit ist, kenne ich
überhaupt keinen.
Und Carolyn Kostin ist die Therapeutin, die selber sich in den 70ern aus ihrer Essstörung
herausgeholt hat und als Therapeutin auch offen rausgegangen ist und gesagt hat, hey,
wie nutze ich denn jetzt meine gelebte Erfahrung, um eben anderen Betroffenen auch zu helfen,
wofür sie damals sehr, sehr viel Gegenwind bekommen hat, weil mir eben auch gesagt wurde,
ja, wollen Sie jetzt als Therapeutin ernst genommen werden oder wollen Sie ehemalige Essgestörte
sein?
Und sie so, hm, wie soll das eine sich denn mit dem anderen widersprechen, wenn ich doch gerade
mit meiner gelebten Erfahrung anderen helfen kann?
Und da ich, wie gesagt, so einen Respekt hatte, weil ich war ja so ein Therapeutenschreck
und ich habe mir gedacht so, okay, wenn ich im Coaching mal jemanden sitzen habe wie
mich damals, wie kann ich dem denn dann helfen?
Und deswegen habe ich gedacht, okay, oder wenn halt auch Hindernisse auftauchen oder ich
vielleicht nicht weiterkommen oder vielleicht auch Kommentare kommen, so im Sinne von, ey,
also so wie du aussiehst, will ich aber nach meiner Essstörung nicht aussehen.
Ja, diesen Kommentar habe ich tatsächlich bekommen.
Oder, nee, also, ja, ich habe halt Angst, fett zu werden oder ich will halt das und das
nicht.
Dann habe ich mir überlegt, wie nutze ich denn jetzt nicht nur meine gelebte Erfahrung,
sondern das eben auch verantwortungsbewusst, um eben dann meinen Klientinnen auch zu helfen,
darüber hinwegzukommen und das alles vielleicht auch nicht so persönlich zu nehmen, weil wenn
du in der Recovery oder beziehungsweise als Code irgendwas persönlich nimmst, dann bist
du raus.
Und so habe ich, wie gesagt, zum Glück gerade da Carolyn Koston entdeckt und habe mir
angeschaut, okay, was macht sie denn eigentlich und habe mich für diese Ausbildung dann auch
nochmal entschieden.
Das heißt, nochmal anderthalb Jahre Ausbildung.
Und diese zweite Säule war dann die Expertise, die gerade im Bereich Recovery und Essstörungen
hinzukam.
Also bei Carolyn durfte ich wirklich das tiefe Verständnis für Essstörungen und wie diese
eben auch in der Tiefe funktionieren und warum es eben nicht hilfreich ist zu sagen, boah,
du musst die Essstörung loswerden.
Du musst mit der Essstörung, du musst dagegen ankämpfen, du musst sie ignorieren, du musst
sie keine Ahnung was.
Also so alles, was so Widerstand wieder erzeugt.
Warum genau das nicht hilfreich ist und welche Haltung aber eben auch hilft, aus dieser Essstörung
wirklich auch das Gold zu entdecken.
Das habe ich bei Carolyn lernen dürfen und eben vor allem von ihrer gelebten Erfahrung
auch ganz praktisch.
und der Erfahrung, die sie in 40 Jahren wirklich auch aufgebaut hat.
Also sie hat selber auch ein Treatment Center gegründet, wo sie ehemals auch essgestörte
Therapeuten, aber eben dann auch Coaches eingestellt hat und dadurch eben unglaublich erfolgreich
war.
Das heißt, Carolyn Koston ist heute auch eine der angesehensten Expertinnen weltweit, ist
auch immer noch aktiv, obwohl sie inzwischen selber in ihren 70ern ist, hilft andere Treatment
Centers eben auch aufzubauen und bildet.
Also inzwischen sind es glaube ich 160 CCI-zertifizierte Recovery Coaches weltweit.
Wie gesagt, ich bin immer noch die Erste in Deutschland, die diese Ausbildung hat und da
zu sehen, welche Veränderungen das auch bewirkt.
Also auch die Coachin, die ich auf YouTube gefunden habe, die in Australien ist, die hat
so viel auch nochmal für meine finale Recovery beigetragen und das eben jetzt auch mit anderen
machen zu können, das war einfach so, so wertvoll.
Denn die Ausbildung hat mir unglaublich viele Einblicke auch gegeben, so und ich erinnere
mich echt noch, also die letzten zwei Monate dieser Ausbildung saß ich wirklich tagtäglich
vier Stunden und habe Beispielszenarien aus Carolins 40-jähriger Praxis, also wirklich von
schweren Komplikationen, die auftreten können, über Suizidgedanken, über ja, wie gehe ich
mit diesen ganzen Krisen um, wie gehe ich mit den Widerständen um, wie gehe ich mit Rückfällen
um und nehme das eben auch nicht persönlich oder helfe dem Klienten eben einfach auch da
weiterzugehen. Also all diese Dinge durfte ich durchexerzieren und durfte auch dann
in der Supervision mit Coachings, die ich eben auch aufgezeichnet habe und eingeschickt
habe und mit denen ich Supervision von Carolin persönlich bekommen habe.
Also daran durfte ich so sehr wachsen und so meine Expertise auch in diesem Bereich vertiefen,
wie es mir auch das Buch, also es gibt ja auch ihre Bücher Eight Keys to Recovery, die
hatte ich natürlich auch gelesen und dachte, oh super, das hilft mir jetzt mega beim Coachen.
Nein, Buch gelesen haben, reicht nicht. Diese Ausbildung aber hat mir wirklich so ein
Grundverständnis nochmal dafür gegeben und auch so eine Sicherheit wirklich für jede
Krisensituation auch gewappnet zu sein und glaubt mir, ich habe sie gebraucht. Also ich
hatte wirklich einige dieser Krisensituationen wirklich auch schon und kann sehr verantwortungsbewusst
damit umgehen und das war auch der Grund, warum ich eben diese Ausbildung gemacht habe
und habe dadurch auch wahnsinnig viel Sicherheit in meiner Arbeit, einfach auch in der Grundthematik
mit Essstörungen bekommen. Und gleichzeitig habe ich auch hier gemerkt, weil diese Ausbildung
ist eigentlich auch in Begleitung, also was heißt eigentlich, Carolin bildet die Coaches
aus in Begleitung für Therapeuten, denn als Coach kann ich auch im Hier und Jetzt dabei
sein. Also gerade auch in meinem intensivsten Recovery Programm, Recovered Soul, bin ich ja
wirklich hands on immer mit dabei, kann in den Situationen, wo Therapeuten eben, ja du gehst
in der Therapie oft motiviert raus, also wenn du schon in der Phase bist, dass du selber für
dich auch erkannt hast, warum du in die Therapie gehst und du gehst oft motiviert raus und
dann stehst du zu Hause vor deinem Kühlschrank und denkst dir, ja, also eigentlich wollte ich
das jetzt essen und eigentlich habe ich mir das vorgenommen und in der Theorie klang es
auch eigentlich gut, aber ach nee, doch nicht. Genau an diesen Stellen brauchst du einen Coach,
der dir eben einfach auch hilft, dich dann durch diese Krisensituation oder durch diese Momente,
wenn eben die Angst wieder aufkommt, dann auch hindurchzuführen beziehungsweise dir verschiedenste
Tools an die Hand gibst, dass du dich selber dann auch in diesen Momenten überwinden kannst,
das zu tun, was du eigentlich auch tun wolltest. Und wie gesagt, damit ist Coaching natürlich
mit dieser zweiten Ausbildung einfach auch die perfekte Ergänzung zur Therapie und gleichzeitig
hat es mich gestört, dass ich an vielen Punkten nicht so richtig, also nicht an der Tiefe arbeiten
konnte. Und als ich gehört habe, dass Jackie Sharon Tamlin, die Sozialpsychologin ist und unglaublich
erfolgreich und wirklich so ein krasses Hintergrundwissen, also auch auf tiefen psychologischer
und analytischer Ebene hat, habe ich gedacht, ey, die Ausbildung, die muss ich machen. Und
diese Ausbildung schließt dann eine weitere Erfahrung an, die für mich der finale Game Changer
war, auch während meines letzten Therapieaufenthaltes, wo ich ja, wie gesagt, dann mit der finalen
Diagnose auch raus bin und gedacht habe, super, was mache ich denn jetzt damit? Aber diese zwölf,
ich glaube zwölf Wochen war ich dort, diese zwölf Wochen, die hatten einen Schlüsselmoment
und dieser Schlüsselmoment, den wollte ich gerne auch für andere herbeiführen können und
ich erzähle dir auch gleich, welcher das war. Deswegen hat mich die dritte Säule meiner
Identity Transformation Coach Ausbildung, die ebenfalls jetzt nochmal acht sehr intensive
Monate ging, nochmal eine völlig weitere Tiefe gegeben, die eben auch der Schlüssel dafür
war, meine Essstörung final dann auch loslassen zu können und auf einer Ebene zu transformieren,
die eben nicht nur das Verhalten und die Symptome sind, sondern wirklich mein Identitätsbestandteil,
der sich tatsächlich schon so mit, naja, fünf, sechs, sieben Jahren herausgebildet
hat und nachdem ich mein komplettes Leben gelebt habe und von dem die Essstörung eigentlich
nur ein kleines Puzzlestück war. Denn tatsächlich hat sich das, was ich damals über mich gelernt
habe, nicht nur in dieser, ja, sehr destruktiven, wenn auch nützlichen, also wie gesagt, auch
eine Essstörung kann unglaublich nützlich sein und sie hat ja eine Funktion für uns,
aber sie ist eben auf lange Frist destruktiv und natürlich nicht funktional, aber sie hat
etwas für mich getan. Und was ich damals, beziehungsweise was mir die Therapeutin, die
ich damals leider nur in Vertretung hatte, also ich hatte dort während dieses Aufenthalts
die Therapeutin, die zu mir gesagt hat, nachdem ich ihr wirklich von meinen Ängsten und
von meinem, ich würde ja so gern essen und ich würde so gern das machen und ich würde
mich so gern auch einfach mal ausruhen, aber ich kann einfach nicht. Und sie mich dann
wirklich mit den Worten mir, dann gehen sie doch ein Eis essen, weggeschickt hat, da
habe ich mich so ohnmächtig und so, ja, irgendwo auch verarscht gefühlt, weil ich wollte
ja, ich war an dem Punkt, dass ich wirklich erkannt habe, okay, ich will ja was anders machen,
aber wie geht's denn? Und das habe ich dort eben nicht bekommen und ich hatte aber eine
Vertretung, beziehungsweise Vertretung bei einer sehr, sehr, sehr, sehr guten Therapeutin,
die völlig anders gearbeitet hat. Also ich habe bei ihr schon gemerkt, so hm, irgendwie arbeitet
die auch eher mit dieser Coaching-Haltung, was ich super spannend fand zu beobachten, weil
das wirklich auch die, ja, die effektivsten Therapiestunden letzten Endes waren und ich
habe wenige Therapeuten erlebt, die wirklich so arbeiten, aber sie hatte das und als meine
Therapeutin krank war, hatte ich sie in einer Vertretungsstunde und in dieser einen
Vertretungsstunde, also sie kannte mich sonst nur aus der Visite, hat sie mal eben meinen
Identitätsbestandteil aufgedeckt. Und dieser Identitätsbestandteil war das, wonach ich mein
ganzes Leben gelebt habe und der lautete, ich darf nicht lebendig sein. Und als ich das
gehört habe und sie mir das kurz veranschaulicht hat, was das eigentlich bedeutet, also ich habe
das noch lange nicht sofort kapiert, aber ich habe irgendwie gemerkt, das macht was mit
mir, da ist irgendwie was dran. Und dieser Bestandteil, wie gesagt, hat sich ja, den sie
da entdeckt hat, der war einfach so eine tiefgreifende Veränderung, weil ich verstanden
habe, stimmt, ich habe mein ganzes Leben lang so gelebt, als dürfte ich nicht lebendig
sein. Ich war super risikohaft, was eben auch ein Teil der Borderline-Diagnose ist, nämlich
dieses fahrlässige Verhalten oder so dieses, ach, ich lasse es halt mal drauf ankommen, also
sowohl mit den Selbstverletzungen, ich dachte, naja, wenn was passiert, dann passiert halt was,
Pech gehabt oder ich habe Alkohol getrunken, einfach um mich zu betäuben oder um, also
weiß ich nicht, ich habe manchmal echt gedacht, also dass ich so zurück in mein Hotelzimmer
gekommen bin während der Klassenfahrt, Gott sei Dank wissen die Lehrer das nicht, wo ich
mich mit drei Zombies abgeschossen habe und gedacht habe so, ja, naja, falls du zurück in
dein Hotelzimmer kommst, ist gut, wenn ich halt Pech gehabt oder auch in Beziehungen, wo ich
halt gedacht habe so, okay, das war jetzt echt destruktiv, aber ich habe es mit mir
machen lassen. Also wie gesagt, hier auch kein Vorwurf gegen jemand anderen. Der Punkt
war, weil ich diesen Identitätsbestandteil hatte von ich darf nicht lebendig sein, habe
ich Dinge mit mir machen lassen und vor allem mit mir selber gemacht, was ja auch anderen
die Erlaubnis gibt, also nicht wirklich, aber es ist schwieriger zu sagen jemand anderes
oder ich lasse das jemand anderen nicht mit mir machen, wenn ich selber diese Dinge mit
mir tue. Und es hat für mich einfach so viel Sinn ergeben und ich wusste nicht genau,
was ich damit mache. Damals, deswegen habe ich mich auch dann weitere Monate noch im
Kreis gedreht, aber trotzdem war das so ein Schlüsselmoment für meine Recovery, der
mir geholfen hat, mich auf einer so, so anderen Ebene zu verstehen und eben nicht einfach
nur so ein gehen Sie mal ein Eis essen, was mir natürlich überhaupt nicht geholfen hat.
Das heißt, diese Ausbildung, als ich gehört habe, die wird gemacht und wir gehen hier
wirklich tief in die Identität rein. Wir lernen wirklich auch, warum Menschen sich nicht
verändern, obwohl sie das wollen oder warum sie eben nicht tun, was sie eigentlich tun
wollen oder noch nicht haben, was sie eigentlich haben wollen. Warum das so ist und wie ich
mich eben selber, also wir haben auch sehr viel Selbsterfahrung nochmal in dieser Ausbildung
gemacht, aber eben auch anderen helfe, sich auf viel, viel tieferer Ebene zu verstehen.
Das war einfach nochmal so magisch und diese Tiefe braucht es auch, um wirklich an die Muster
heranzukommen und nicht nur oberflächlich auf einer Verhaltensebene diese eben aufzulösen,
indem ich eben ja vielleicht mal ein Eis esse. Super, habe ich gemacht, aber hat ja mein
Identitätsbestandteil nicht verändert und damit das Kernproblem auch nicht gelöst, weil
Veränderung passiert immer im Kern unseres Seins und nicht auf der oberflächlichen Ebene.
Ja, wir brauchen natürlich auch die anderen Handlungen, aber wir brauchen vor allem auch
die Tiefe und dass wir verstehen, wozu wir die Dinge noch tun. Und wie gesagt, dieser
Wendepunkt ist etwas, was ich jetzt auch in den Coachings mit meinen Klientinnen herbeiführe,
weil ich auch sehe, wie sich das eben, also wie gesagt, es geht ja oft, also wie oft arbeite
ich auch nicht an der Essstörung, sondern an eben genau diesen Grundmustern und weil wir
an diesen Grundmustern arbeiten, ändert sich letzten Endes auch das Verhalten beziehungsweise
auch der Blick auf die Essstörung und entwickelt auch letzten Endes so viel mehr Mitgefühl, hilft
aber auch loszulassen, was eben heute nicht mehr so dient, wie es damals das einfach auch
getan hat. Und ja, zu wissen einfach, wie ich an diese tiefen Themen herankomme, fernab
von diesen Symptomen, ist einfach nochmal der allerwichtigste Game Changer gewesen.
Und die wichtigste Erkenntnis, die es mir auch im Gesamtblick oder auch im Draufblick
auf die Essstörung gegeben hat, war, dass Essstörungen eigentlich Lösungen für tiefere
Probleme sind und Schutzstrategien, denen wir zuhören sollten, anstatt sie einfach nur
loswerden zu wollen, weil sie sind letzten Endes der Türöffner, der uns auch hilft, eben
an diese tieferen Punkte heranzukommen, wenn wir uns erlauben, da eben auch reinzugehen.
So, das waren meine drei Säulen. Also Säule Nummer eins, wirklich die Grundhaltung durch
das Coaching, also den Grundstein wirklich zu legen. Säule zwei, die CCI Recovery Coach-Ausbildung
für die Expertise, um einfach Essstörungen auf einem völlig anderen Level zu verstehen
und Säule drei, die Identity Transformation Coaching Ausbildung für die Tiefe und um wirklich
im Kern auch Veränderungsprozesse herbeizuführen. Das heißt, was du jetzt auch dir vielleicht
mitnehmen kannst, ist zu schauen, was, wie kann ich wirklich mich selber besser verstehen
lernen, ohne mich zu verurteilen? Wie finde ich vielleicht auch jemanden, der die Expertise
hat? Also da sind jetzt auch ganz viele Punkte drin, wo du für dich auch prüfen kannst.
Wie finde ich jemanden, der mich auch auf meinem Recovery Weg wirklich unterstützen kann?
Welche Hintergründe sind dafür auch hilfreich, damit eben jemand nicht nur an der Oberfläche
mit mir arbeitet? Und wie hilft auch ein tiefes psychologisches Verständnis beziehungsweise
an welchen Identitätsbestandteilen könnte ich vielleicht arbeiten, wenn ich die denn entdecke
und mir helfen lasse? Weil das ist auch wirklich schwierig, da alleine ranzukommen.
Also alleine hätte ich das im Leben nicht entdeckt, weil wir haben nun mal auch diese
Schutzstrategien, die wir entwickeln, schützen uns letzten Endes auch davor, uns selber zu
durchschauen. Und deswegen, ja, für dich auch die Frage, was wäre, wenn du nicht mehr
nur an deinen Symptomen arbeitest, sondern eben wirklich auch verstehst, wofür deine Essstörung
gerade noch die Lösung ist, was sie auch für dich tut und was, wenn du lernen würdest, dir
selber auch die richtigen Fragen zu stellen? Also das erlebe ich auch immer wieder in meinen
Coachings, wie meine Klienten irgendwann anfangen, selber sich die besten Coachingfragen
zu stellen. Und wenn du diese Fähigkeit kannst, dann kannst du die auch auf sämtliche andere
Lebenssituationen übertragen, auch weit über die Recovery hinaus. Weil ich sage immer, Recovery
war für mich eine Lebensausbildung, die eben einfach für mich auch durch diese Ausbildung
nochmal vertieft wurde. Aber ich sehe das auch bei meinen Klientinnen, wie sie selber eben
auch viel, viel mehr zu ihren eigenen Lösungen kommen und damit final eben auch frei werden,
weil niemand und wirklich niemand muss mit einer Essstörung leben lernen. Ja, wir können
lernen, uns damit zu arrangieren. Das ist aber nicht unbedingt leichter. Wir können aber
vor allem lernen, das Gold daran zu finden und damit eben wirklich uns auf tiefer Ebene
selber so zu verändern, hin zu dem Menschen, der wir auch sein wollen. Und das dürfen wir
aber auch entdecken. Wie gesagt, das musst du jetzt noch gar nicht wissen. Und wenn du
jetzt mehr darüber erfahren möchtest oder wenn du Fragen hast, so diesen drei Säulen
oder ja auch was dir vielleicht auch auf deinem Weg helfen könnte, dann schreib mir super
gerne oder wenn du Wünsche hast für weitere Podcast-Episoden, wo du sagst, okay, das würde
mir echt mega helfen oder da hänge ich gerade, dann schreib sie mir super gerne per Mail. Wie
gesagt, die findest du in den Shownotes. Schau wie gesagt auch super gerne auf meinem Instagram-Account
vorbei und ich freue mich, dich beim nächsten Mal wiederzusehen. Bleib auf deinem Weg und
bleib vor allem neugierig. Vielen Dank, dass du dir Zeit für eine Tasse Reality mit mir
genommen hast. Ich hoffe, diese Folge hat einen kleinen positiven Unterschied in deinem Tag
gemacht. Mit deiner Fünf-Sterne-Bewertung kannst du genau diesen Unterschied auch im Leben
anderer lebenshoniger Frauen bewirken, die diesen Podcast noch nicht gefunden haben und sich
ebenfalls nach einem Leben in Freiheit und Authentizität sehnen. Ich danke dir von Herzen
und freue mich, auf Instagram mit dir in Kontakt zu bleiben. Alle Links findest du in den Shownotes.
Bis zum nächsten Mal.
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