#10 Extremhunger verstehen - 5.000 Kalorien und immer noch hungrig
Warum du mehr Essen brauchst, als du glaubst
11.06.2025 43 min
Zusammenfassung & Show Notes
Kennst du das Gefühl, ein Fass ohne Boden zu sein? Wenn du essen und essen kannst - 5.000, 8.000, manchmal sogar 10.000 Kalorien am Tag – und trotzdem will dein Körper mehr?
Oder gehörst du vielleicht zu denen, die nach Miniportionen pappsatt sind, aber trotzdem 24/7 nur ans Essen denken? In dieser Episode spreche ich über eines der am meisten gefürchteten, aber gleichzeitig normalsten Phänomene in der Recovery: Extremhunger.
Viele meiner Coachees haben mehrere Monaten täglich zwischen 5.000 und 8.000 Kalorien gegessen – weil ihr Körper danach verlangte. Das Gefühl, nur noch am Essen zu sein und trotzdem nie richtig satt zu werden, macht unglaublich Angst.
Ich selbst hatte eine andere Form: Mein Stoffwechsel war so gedrosselt, dass ich nach winzigen Portionen körperlich völlig voll war. Aber meine Gedanken? Die waren wie ein mentales Feuerwerk, das nicht aufhören wollte. Heute weiß ich: Egal um welche Form von Extremhunger es sich handelt, es ist die Sprache deines Körpers, der um sein Überleben kämpfte – nur auf unterschiedliche Weise.
In dieser Episode erfährst du:
- Warum Extremhunger sich bei jedem anders zeigt – und weshalb du ihn vielleicht gar nicht als solchen erkennst
- Die überraschenden drei Formen des Extremhungers – eine davon hattest du garantiert schon (auch wenn du es nicht wusstest)
- Der entscheidende Unterschied zwischen Extremhunger und Binge-Eating - und warum diese Angst unbegründet ist
-
Antworten auf eure brennendsten Fragen:
- Was, wenn es nie aufhört?
- Ist es normal, unfassbar viel zu essen? (Spoiler: Ja, sogar bis zu 10.000 Kalorien!)
- Extremhunger im Normalgewicht - wie kann das sein?
- Was tun mit den quälenden Schuldgefühlen?
- Die Wahrheit über Sport in dieser Phase
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Hör jetzt rein und entdecke, warum Extremhunger in all seinen Formen dein stärkster Verbündeter auf dem Weg in die Freiheit ist – auch wenn es sich gerade wie dein größter Feind anfühlt!
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Über Romy Hörbe - Coach für entspanntes Essverhalten und Körperakzeptanz
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Dieser Podcast ersetzt keine professionelle therapeutische oder medizinische Betreuung. Bei akuten gesundheitlichen Problemen wende dich bitte an entsprechende Fachpersonen.
Transkript
Hallo und schön, dass du hier bist bei Romy's Recovery Reality.
Ich bin Romy Hörbe und nach 20 Jahren Essstörung vollständig recovered.
Heute lebe ich mein bestes Leben, ohne Masken, aber mit ganz viel Lebensfreude und Authentizität.
Meine Mission ist es, lebenshungrigen Frauen zu helfen, genau das Gleiche zu tun.
Dieser Podcast ist für dich, wenn du dir tiefe Transformation statt reiner Symptombekämpfung wünschst.
Ich nehme dich mit auf den Weg in die Freiheit und teile ungeschminkt, was mir wirklich geholfen hat.
Mit Herz, Klarheit und der Expertise als Deutschlands erster CCI-zertifizierte Recovery Coach.
Mach es dir gemütlich mit deinem Lieblingstee und lass uns gemeinsam entdecken,
wie viel größer dein Leben jenseits der Essstörung sein kann.
Heute sprechen wir über ein Thema, welches sich eine Hörerin gewünscht hat.
Vielen Dank erstmal dafür. Ich liebe es, wenn ihr eure Themenwünsche auch einbringt.
Denn wie gesagt, ich möchte dir ja das geben.
Wie gesagt, mein Recovery-Wissen ist so umfassend, dass ich über alles ewig erzählen könnte.
Aber ich möchte dir ja natürlich dir hier das mitgeben, was dich gerade am meisten weiterbringt.
Deswegen Themenwünsche immer herzlich willkommen.
Und dieses Thema schließt tatsächlich auch perfekt an das Thema von letzter Woche,
nämlich der Angst vor der Sättigung an.
Denn während die einen zu schnell und bereits nach Miniportionen satt sind,
fühlen sich andere wie ein Fass ohne Boden.
Und manchmal vermischt sich auch beides, was das Ganze dann noch verwirrender macht.
Und zwar geht es um Extremhunger.
Dieses Phänomen, das viele von uns in der Recovery erleben und ja,
letztendlich aber auch mit sehr viel Scham und vor allem mit wahnsinnig vielen Ängsten verbunden ist.
Und ich persönlich erinnere mich noch genau an meine eigene Erfahrung,
denn ich dachte lange, ich hätte gar keinen Extremhunger gehabt.
Denn mein Stoffwechsel war so gedrosselt, dass ich bereits nach Miniportionen körperlich total voll war.
Aber meine Gedanken?
Die kreisten 24-7 nur ums Essen.
Also es war echt wie so ein mentales Feuerwerk, das nicht aufhören wollte.
Auch wenn ich den Extremhunger nicht in der klassischen oder vielleicht in der allgemeinen Bekanntenform erlebt habe,
war es Extremhunger, was ich dadurch gemacht habe.
Und falls du dir nicht sicher bist, ob du auch davon betroffen bist, dann hör auf jeden Fall weiter.
Denn heute weiß ich, dass damals, das war mein Körper, der um sein Überleben gekämpft hat,
als er keine anderen Mittel mehr hatte, außer mir diesen ständigen Food-Fokus zu schicken.
Und genau darüber sprechen wir heute.
Was Extremhunger wirklich ist, warum er auftritt und vor allem, wie du damit umgehen kannst.
Und außerdem haben mich etliche Fragen erreicht, auf die ich auch individuell eingehen möchte.
Und am Ende gibt es noch ein ganz besonderes Goodie für alle super tollen Podcast-Hörerinnen,
die ja wahrscheinlich immer schon die erste Episode binge-watchen, bevor ich aufgestanden bin.
Genau, aber lass uns direkt starten.
Also, was ist Extremhunger?
Extremhunger wird auch gern heilender Hunger genannt
und ist die Reaktion deines Körpers, um sich nach einer Hungerphase selbst zu heilen.
Das heißt, nach Wochen, Monaten oder gar Jahren der Restriktion schaltet dein Körper in den Überlebensmodus,
wenn er merkt, dass nicht mehr genug Energie in Form von Nahrung kommt.
Früher, als wir Menschen noch von Ort zu Ort migriert sind, immer dahin, wo es ausreichend Nahrung gab,
war das eine sehr sinnvolle Schutzstrategie vor Hungersnöten.
Denn wenn Nahrung knapp geworden ist, konnten wir natürlich nicht einfach sitzen bleiben und sagen,
ach, schauen wir mal, ob vielleicht irgendwann wieder was vom Himmel fällt.
Nein, wir haben uns wie alle Säugetiere auf den Weg gemacht,
sind abgewandert, also migriert, um wieder an einen Ort zu kommen, wo Nahrung in Hülle und Fülle vorhanden ist.
Und ja, wie gesagt, letzten Endes handelt es sich dabei um einen Überlebensmodus,
wenn der Körper merkt, dass er nicht mehr genug Energie in Form von Nahrung bekommt.
Und wie gesagt, bei diesem Nahrungsmangel schützt sich der Körper selbst
und verlangsamt einerseits den Stoffwechsel,
andererseits aktiviert er das Nahrungssuchverhalten und den Bewegungsdrang,
um dich dazu zu bringen, neue Nahrung und einen überlebenssicheren Ort ausfindig zu machen.
Und in einer Essstörung, die den Körper ebenfalls in einen solchen Energiemangel bringt,
sei das durch zu wenig Essen oder durch extreme Bewegung oder Kompensation wie Bulimie,
dann löst das bei Menschen, die diese genetische Veranlagung noch immer in sich tragen,
die alten Migrationsmuster wieder aus.
Denn ihr Körper weiß ja nicht, dass wir, bitte so in Anführungszeichen,
freiwillig zu wenig essen und er sich eigentlich gar nicht in einer Umgebung von Nahrungsknappheit befindet.
Im Gegenteil, heutzutage leben wir in einer Gesellschaft mit Nahrungsüberfluss,
aber wenn wir unserem Körper nicht mehr das geben, was er eigentlich braucht,
dann gehen diese alten Muster an und er denkt immer noch, es ist Hungersnot und will migrieren.
Damals war es aber auch so, dass Menschen irgendwann wieder Orte mit ausreichend Nahrung gefunden haben.
Das heißt, die Migration hat irgendwann auch wieder aufgehört.
Und was sie dann gemacht haben, war genau das, was beim Extremhunger passiert.
Sie haben angefangen zu essen.
Mehr, als sie normal essen würden.
Und so lange, bis die Energiespeicher im Körper wieder aufgefüllt,
das Defizit ausgeglichen und alle Schäden, die während der Hungersnaht im Körper entstanden sind,
also an Muskeln, Knochen, Zellen, repariert waren.
Und das konnte durchaus mehrere Wochen oder Monate dauern.
Wie auch die berühmte Minnesota-Hungerstudie zeigt,
auf die ich in meinem Find Your Satisfaction-Kurs auch nochmal näher eingehe.
Um das Ganze ein bisschen praktischer zu machen,
kannst du dir das auch vorstellen, als wärst du minutenlang unter Wasser gewesen
und hättest nicht atmen können.
Eine Frage.
Woran denkst du, während du unter Wasser bist
und dir immer weniger Luft in deinen Lungen übrig hast?
Denkst du da an Freunde, Party, keine Ahnung,
was du demnächst so machen möchtest
oder denkst du einfach nur noch an Atmen?
Und was tust du, sobald du wieder an die Luft kommst?
Richtig.
Du atmest wie verrückt und deutlich mehr und schneller,
als du es ohne diese Erfahrung tun würdest,
bis wieder genug Sauerstoff in allen Zellen in deinem Körper ist
und er sich von dieser bedrohlichen Situation erholt hat.
Im Fall des Extremhungers ist Essen dein Sauerstoff.
Und beim Extremhunger kann man auch nochmal unterschiedliche Formen,
wie gesagt, unterscheiden.
Der erste, und das ist das, was man so allgemein typisch auch darunter versteht,
ist der körperliche Hunger.
Also dieser körperliche extreme Drang.
Dieses klassische, oh Gott, ich bin fast ohne Boden.
Du kannst essen und essen und du wirst einfach nicht satt.
Also wirklich dieses Gefühl von, okay, Bauch ist vielleicht voll,
aber du willst trotzdem weiter essen.
Du wirst einfach nur noch essen.
Die zweite Form ist der mentale Hunger.
Und manchen ist es vielleicht eher bekannt als extremer Food-Fokus.
Also diese ständigen Gedanken ans Essen.
Dieses Kochrezepte durchwühlen, Kochshows schauen,
Instagram-Rezepte speichern, von Essen träumen,
Gedanken ans nächste Essen bei gleichzeitigen Völlegefühl,
überlegen, was man tun muss, um wieder essen zu dürfen.
Zum Beispiel sich bewegen.
Das kann miteinander verknüpft sein.
Also alles, was mit Essen zu tun hat,
was den ganzen Tag durch den Kopf schwirrt.
Und dann gibt es noch den reaktiven Hunger.
Denn das Problem, wenn wir in einer Hungersnot kommen,
ist, dass wir ja schon nicht mehr genug Energie übrig haben.
Und auch Hungersignale senden kostet den Körper Energie,
die er aber schon nicht mehr hat.
Das heißt, nach dem ersten Bissen oder vielleicht nach den ersten paar Bissen
kann es sein, dass du vielleicht das Gefühl hattest,
okay, ich habe eigentlich gar keinen Hunger.
Ich fange mal an zu essen und auf einmal kickt der Hunger so richtig rein.
Also das ist so dieses Gefühl von, okay, ich habe angefangen zu essen
und jetzt ist auf einmal die Schleuse auf.
Das heißt, wo vorher vielleicht gar kein Hunger war,
will dein Körper plötzlich mehr.
Und das passiert, weil er testet,
ob du in einer Umgebung mit ausreichend Nahrung bist oder nicht.
Denn er will ja irgendwann, wie gesagt,
auch diese Migrationsantwort wieder ausschalten.
Und ganz wichtig zu sagen ist,
alle drei Formen können gleichzeitig,
aber auch phasenweise oder einzeln auftreten.
Manche Betroffene erleben alles,
andere erleben eine oder zwei Formen
oder vielleicht auch welche im Wechsel.
Und ja, ich habe noch nie jemanden sagen hören,
dass er, wie gesagt,
nicht eine dieser Formen des Hungers
an irgendeiner Stelle der Recovery
von einer restriktiven Essstörung erlebt hat.
Und ganz wichtig zu sagen ist,
dass Extremhunger kein Zeichen von Gier
oder Kontrollverlust ist.
Im Gegenteil.
Es ist ein biologisch sinnvoller Überlebensmechanismus.
Bei mir persönlich war es, wie gesagt,
so, dass ich vor allem diesen mentalen Hunger hatte.
Und der hat wirklich mein komplettes Leben
und meinen kompletten Tagesablauf bestimmt.
Also ich dachte ja jahrelang,
ich sei ein Foodie.
Also jemand, der Essen liebt.
Ich habe mich immer so als Foodie, Foodlover,
keine Ahnung, was glaube ich auch die früheren Hashtags
auf meinem Instagram-Kanal bezeichnet.
Aber meine Liebe zum Essen
war von ganz anderen Beweggründen motiviert als heute.
Also klar, ich mag Essen immer noch,
aber das damals, das hatte ein anderes Ausmaß.
Und ich habe ja körperlich kaum Hunger gespürt,
weil ich gelernt hatte, ihn zu unterdrücken.
Das heißt, wenn wir ihn lange genug unterdrücken,
kann es sein, dass der Körper ihn, wie gesagt,
auch gar nicht mehr sendet
oder wie gesagt in diesen Notfallmodus fährt.
Und auch mein Wagen war nach winzigen Portionen voll.
Siehe auch Podcast-Folge 9,
wo es ja auch um dieses Sattsein von Mini-Portionen geht.
Aber mental war jede Faser meines Körpers
nur noch mit Essen beschäftigt.
Also wie gesagt, heute auch als Foodfokus bekannt,
war das bei mir wirklich so,
dass ich dann erstens ständig neue Kochbücher gekauft habe,
die dann den ganzen Tag über,
also immer wenig Zeit hatte,
durchgewälzt habe, Zettel reingehangen habe,
überlegt habe, was ich kochen könnte.
Ich habe stundenlang durch Instagram gescrollt,
auf der Suche nach Rezepten
und Butter-Eat-in-a-Day-Videos.
Und Essen war mein erster Gedanke morgens
und mein letzter abends.
Und auch der reaktive Hunger kickte regelmäßig rein,
besonders morgens, wenn ich anfing zu essen.
Und es hat mich echt körre gemacht.
Ich dachte jetzt mal,
also du hast gar keinen Hunger.
Dann saß ich da
und irgendwann wollte ich auch wieder
zur Wiedereingwiederung auf Arbeit gehen
und dachte mir so,
ey, kann jetzt nicht wahr sein,
jetzt hast du angefangen zu essen,
jetzt hast du noch mehr Hunger.
Jetzt kann er nicht wahr sein.
Und in der Regel bin ich,
wie gesagt,
nach dem Frühstück dann hungriger gewesen
als zuvor,
was ich damals echt nicht verstehen konnte.
Aber wie gesagt,
ganz normal bei reaktivem Hunger.
Und ich habe euch ja gefragt,
was eure häufigsten Ängste sind
beziehungsweise, ja,
oder welche Fragen ihr vielleicht
auch zum Extremhunger habt.
Und ihr habt echt zahlreich geantwortet.
Also mega, mega gut.
Und ich denke auch,
wenn ich auf die Fragen eingehe,
werden sich viele Phänomene
sehr, sehr viel leichter auch aufklären,
denn es sind Ängste,
die eigentlich fast jeder hat.
Eine davon war,
was, wenn es nie aufhört?
Also was,
wenn dieser Extremhunger
einfach nie mehr aufhört,
ich nie wieder mich bremsen kann zu essen?
Und ja,
diese Angst ist,
wie gesagt,
sehr, sehr real.
Und ich möchte gerne
die Erfahrung
von einigen meiner Coaches teilen,
denn viele von ihnen
haben mentalen
und auch körperlichen Hunger
gleichzeitig gehabt.
Und sie alle hatten diese Angst,
was, wenn es nie aufhört
oder,
gefühlt noch schlimmer für sie,
ich ins Binge-Eating abrutsche
oder endlos zunehme.
Und viele von ihnen
saßen zwischen
ja, so zwei und vier Monaten
Minimum
zwischen 5.000 und 8.000 Kalorien
auf sechs Mahlzeiten am Tag verteilt
und noch zwischen Snacks,
wann immer sie gemerkt haben,
oh Gott, ich brauche was.
Und teilsweise,
wie gesagt,
mit dem Gefühl,
ich bin eigentlich
nur noch am Essen.
Und das ist wahrscheinlich
auch faktisch so.
Denn
dieser Prozess
ist zwar extrem beängstigend,
aber
der Schlüssel damals war,
dass wir durch diesen Prozess
gemeinsam durchgegangen sind,
was es
all meinen Coaches
erleichtert hat,
wirklich auch dran zu bleiben.
Denn es macht einfach
unglaublich viel Angst,
zu essen,
den nächsten Tag
wieder so viel zu essen
und irgendwann auch
den vollen Magen zu haben
und immer noch zu essen
und zu denken,
wann hört denn das endlich auf?
Andere Menschen haben doch
auch nicht so viel gegessen
oder ich esse irgendwie
das Dreifache von dem,
was andere essen.
Da kommen wir nachher
auch nochmal drauf.
Aber was ebenfalls
bei allen passiert ist,
nach einiger Zeit
und mit zunehmender Sicherheit
für ihren Körper
wurde der Drang zu essen,
so wie der körperliche
und der mentale Hunger,
weniger
und hat sich eingependelt.
Das heißt,
Extremhunger
ist zeitlich begrenzt.
Es dauert unterschiedlich lang,
das kann mehrere Tage sein,
es kann auch so phasenweise auftreten,
bis hin zu mehreren Monaten,
manchmal sogar länger.
Wie gesagt,
das ist sehr, sehr individuell
und kommt auch ein bisschen darauf an,
wie man damit umgeht.
Aber er endet,
sobald dein Körper
wieder Sicherheit erlangt hat
und aus dem Energiedefizit raus ist.
Und keine meiner Coaches
hat endlos zugenommen.
Das Gewicht hat sich
bei allen eingependelt
und sie nehmen sich
und ihren Körper
und das finde ich
das Schönste eigentlich daran,
heute,
also ihren gesunden Körper,
den sie heute haben
und weil sie durch diesen Prozess
durchgegangen sind,
heute an und sind zufriedener
als zu der Zeit,
als sie noch untergewichtig waren.
Also auch hier,
nur weil wir zunehmen,
wenn wir aus einem Untergewicht kommen,
wie gesagt,
Extremhunger
tritt nicht nur bei Untergewicht auf,
da kommen wir gleich
als nächstes zu,
aber wenn wir davon zunehmen,
was übrigens auch nicht immer
passieren muss,
also auch das spannend,
dann hat es einen Grund.
Und interessanterweise
führt es aber nicht dazu,
wenn man wie gesagt
auch die Recovery
macht,
die Themen aufarbeitet,
die dahinter liegen,
dass man danach unzufriedener ist
als vorher,
im Gegenteil.
Die nächste Frage,
die mich erreicht hat,
war Extremhunger
im Normalgewicht.
Also sollte ich dann noch zunehmen
und dadurch ins Übergewicht kommen?
Und das ist ganz spannend,
weil erstens,
ja, Extremhunger
im Normalgewicht
und Normalgewicht
gehört bitte,
bitte auch
in Anführungszeichen,
den gibt es.
Aber der BMI
sagt nichts über
dein persönliches
gesundes Gewicht aus.
Das heißt,
über was reden wir hier,
wenn wir von Normalgewicht reden?
Wenn dein Körper
nämlich zum Beispiel
einen BMI von 23
ganz natürlich hat
und dort am gesündesten ist,
du aber
bei einem BMI
von 19
oder 20
bist,
dann bist du für deinen Körper
immer noch untergewichtig.
Das heißt,
der normale,
klassische BMI
oder auch das,
was Kliniken und Ärzte ansetzen,
um zu sagen,
okay,
ist im Untergewicht,
ist nicht im Untergewicht,
sagt nichts über
deinen individuellen Körper
und sein persönliches
Wohlfühlgewicht aus.
Bei mir persönlich war es so,
dass ich zum Beispiel
auch schon einige Zeit
im Normalgewicht
laut,
wie gesagt,
BMI war,
aber der Extremhunger
in Form von
dem mentalen Hunger
hat erst aufgehört,
als ich noch einige Kilo
über mein ursprüngliches
Zielgewicht hinaus
zugenommen habe.
Also das,
was man mir gesagt hat
und das war mir damals
auch ganz wichtig,
das war auch die Zeit,
in der ich die Waage verbannt habe,
dass ich gesagt habe,
ich will mich jetzt
nicht aufhalten lassen,
nur weil,
ja,
dass vielleicht das Zielgewicht ist,
was sich irgendeiner
für mich ausgedacht hat,
denn ich wusste,
niemand weiß,
wo mein Zielgewicht ist,
außer mein Körper
und ich wollte ihn
das entdecken lassen.
Das heißt,
egal ob du im sogenannten
Normalgewicht bist
oder untergewichtig,
es gilt genau das Gleiche,
wenn es darum geht,
den Extremhunger
zu beseitigen.
Und wie gesagt,
Extremhunger im Normalgewicht
ist auch gar nicht selten,
denn nur 6%
der Betroffenen
von Magersucht
enden überhaupt
im Untergewicht,
also beziehungsweise
von Essstörungen
enden überhaupt
im Untergewicht
und in dieser
klassischen Magersucht.
Aber viel typischer
ist eigentlich paradoxerweise
die atypische Anorexie.
Das heißt,
die allermeisten
landen niemals
im Untergewicht.
Und bei mir war das ja auch so,
dass ich eigentlich
nur die letzten 6-7 Jahre
wirklich auch im Untergewicht
laut BMI war,
aber den mentalen Hunger,
den hatte ich vorher
schon die ganze Zeit.
Also,
der hat mich eigentlich
dauerhaft
über die 20 Jahre
Essstörung begleitet.
Dann kam es eine Frage
und zwar zum Unterschied
zu Binge-Eating
beziehungsweise der Angst
in Binge-Eating
abzurutschen.
Bei Binge-Eating
geht es allerdings
vor allem um Essen
als Mittel
zur emotionalen Regulation.
Das heißt,
Binge-Eating hat
ganz andere Hintergründe.
Extremhunger entsteht
durch biologische Bedürfnisse,
also wirklich durch
einen biologischen Mangel,
eben durch Hunger,
durch Nahrungsmangel
und durch diesen
selbst herbeigeführten Mangel
durch die Restriktion.
Das heißt,
wenn du eine Geschichte
von Restriktion hast,
sei das jetzt Magersucht
oder über Bulimie,
dein Körper wieder
Energie weggenommen hast
oder eben zu viel
Sport gemacht hast
oder was auch immer,
dann sind deine Gedanken
ans Essen
mentaler Hunger
und keine emotionale
Essstörung.
Und ja,
manchmal kommt auch
Hür,
was mir langweilig ist.
Also ganz ehrlich,
wenn mir heutzutage
langweilig ist,
ist das Erste,
woran ich denke,
nicht essen.
Dann wundere ich mich
erst mal,
dass mir langweilig ist
und dann denke ich,
ja,
was könnte ich jetzt
Schönes machen,
aber nicht,
ja,
was könnte ich jetzt essen.
Also früher war das so,
aber heute nicht
mehr.
Das heißt,
es ist auch keine
emotionale Essstörung.
Und beim Binge-Eating
geht es außerdem
per Definition davon,
dass,
also beim Binge-Eating
geht kein Mangel voraus.
Also ist auch wichtig,
um das zu diagnostizieren,
überhaupt eine Binge-Eating-Störung,
denn bei Binge-Eating
wird nicht gegenkompensiert
mit Erbrechen
oder Sport
oder anderen Mitteln.
Das heißt,
Binge-Eating,
also Menschen mit Binge-Eating
essen auch,
obwohl sie körperlich satt
und eigentlich auch,
also wie gesagt,
körperlich satt
und zufrieden sind,
aber emotional
fehlt eben was.
Und das hat mit Extremhunger
nichts zu tun,
denn hier hat der Körper
ja wirklich Hunger
und sagt die ganze Zeit,
bitte an Essen denken,
bitte an Essen denken,
bitte an Essen denken.
Dann war eine Frage,
die mich erreicht hat,
sollte man dem Extremhunger
nachgehen
oder nicht?
Ganz klare Antwort,
ja,
unbedingt.
Es sei denn,
du willst,
dass er bleibt.
Aber ich vermute mal nicht,
denn sonst hättest du
die Frage nicht gestellt.
Das heißt,
ja,
je mehr du deinem Extremhunger
nachgehst,
desto schneller geht er auch vorbei.
Ich beiß,
das fühlt sich total
kontraintuitiv an
und beängstigend.
Aber stell dir mal vor,
würdest du vielleicht
einem, ja,
fast Ertrunkenen,
also wir denken nochmal
an das Beispiel von
was ist,
wenn du ein paar Minuten
unter Wasser warst,
würdest du einem
fast Ertrunkenen sagen,
atme nicht so viel
auf einmal?
Absurd, oder?
Deswegen,
dein Körper dürstet
nach Energie.
Er braucht,
wie gesagt,
diese Nahrungsenergie
wie Sauerstoff,
wenn man fast
am Ertrinken war.
Und deswegen,
er hört nicht auf,
wenn wir ihm nicht nachgehen.
Im Gegenteil,
er wird immer schlimmer.
Die nächste Frage,
die mich erreicht hat,
war,
starte im unteren Normalgewicht,
mindestens 2500 Kalorien essen
und dadurch aber
sehr schnelle Zunahme
und nie satt.
Ist das normal?
Absolut.
Weil 2500 Kalorien
sind in der Recovery
oft nur das Minimum
und in der Regel
zu wenig.
Also,
ich kenne auch viele,
die Mehlpläne
zum Beispiel auch nur
von 2200 Kalorien
oder so haben
und ich denke mir immer,
wie soll man denn
so ein Defizit ausgleichen?
Also,
das ist ja schon das,
was gesunde Menschen brauchen,
die ihren Körper
nicht in so einen
krassen Mangel gebracht haben.
Das heißt,
2500 Kalorien
sind in diesem Fall
und wenn du das Gefühl hast,
nie satt zu werden,
zu wenig für dich.
Dass es jedoch
zu einer schnellen Zunahme
am Anfang kommt,
ist total normal.
Denn
oft kommt es erst mal,
auch gerade wenn wir anfangen,
mehr zu essen,
vielleicht auch wieder
kohlenhydratreicher Essen
zu Wassereinlagerungen.
Es liegt Essen
im Verdauungstrakt
und
ja,
einfach das ganze Volumen,
was ja durch das
Mehressen auch kommt,
liegt erst mal
in deinem System.
Das wiederum
kannst du dir vorstellen,
wie so einen Gartenschlauch.
Also,
wenn wir den Gartenschlauch
auf die Waage legen,
dann wiegt er ja erst mal
weniger.
Wenn wir ihn aber
mit Wasser füllen,
wird er auf einmal
mehr wiegen.
Weil klar,
das ganze Wasser
ist ja im Schlauch.
Hat der Gartenschlauch
dadurch seine Form verändert?
Nö.
Aber das ganze Wasser
ist jetzt einfach drin.
Genau das Gleiche
passiert in deinem Körper.
Es ist einfach erst mal
Nahrung
oder eben auch
durch Wassereinlagerung
beziehungsweise
durch die Moleküle,
die zum Verstoffwechseln
einfach auch Wasser brauchen,
mehr Wasser
insgesamt
in deinem System.
Und auch das ist normal.
Und hinzu kommt,
dass sich natürlich,
wenn du zu wenig gegessen hast
und dein Körper
eine Hungersnot
ausgemacht hat,
er den Stoffwechsel
herunterfährt
und verlangsamt.
Weshalb,
wenn wir dann anfangen
mehr zu essen,
erst mal jede Kalorie
festgehalten wird,
bis der Körper
sich sicherer fühlt.
Also ich habe auch
am Anfang,
das ging mir viel zu schnell,
ich habe gedacht,
einen herzlichen Glückwunsch,
du hast noch nicht mal
richtig angefangen zu essen
und mir wird schon
zwei Kilo schwerer
innerhalb von einer Woche.
Wie kann das denn bitte sein?
Aber das ist total normal,
weil erstens
das Gewicht,
was wir zunehmen,
ist wie gesagt in der Regel
kein reales Gewicht sofort
und zweitens
verteilt es sich später
und drittens
geht dein Stoffwechsel
mit mehr Energie
auch wieder hoch.
Das heißt,
umso schneller er merkt,
jetzt bin ich raus
aus dem Energiedefizit,
desto schneller
kann er auch
den Stoffwechsel
wieder hochfahren.
Das kann übrigens
manchmal auch
zum Hypermetabolismus füllen,
also dem Phänomen,
dass man unglaublich
viele Kalorien
grundsätzlich isst,
aber davon nicht mehr
weiter zu
oder sogar abnimmt,
weil der Körper
einfach erst mal
in so einen
Gegenüberschuss fährt.
Passiert meistens sogar,
wenn man
so das erste Mal
wirklich in Recovery geht
und der Körper
wie nur eine Hungersnot
sozusagen ausgemacht hat.
Also wie gesagt,
auch hier alles kann passieren.
Wichtig,
dein Stoffwechsel
ist nicht kaputt.
Das heißt,
Zunahme pendelt sich auch ein.
Bei mir war es auch so,
dass wie gesagt,
am Anfang
kann es schnell gehen
und mit der Zeit
hat es sich immer mehr
ausbalanciert
und heute kann ich,
wie gesagt,
so viel essen
und es passiert genau gar nichts,
was natürlich
ein schönes Gefühl ist.
Die nächste Frage,
die mich erreicht hat,
war,
ist es normal im Extremhunger
sehr viele Kalorien zu essen,
also 5.000 bis 10.000 Kalorien.
Auch hier,
ja,
ich weiß,
diese Zahlen machen Angst.
Aber,
dein Körper ist erstens
keine Maschine
mit einem festen Tagesbedarf,
das heißt,
auch gesunde Menschen
brauchen durchaus
an manchen Tagen
vielleicht auch mal
3.000 Kalorien vielleicht,
weil sie krank waren,
weil sie gefiebert haben,
weil sie,
weiß ich nicht,
schwimmen gewesen sind
im Urlaub
oder warum auch immer.
Das heißt,
für gesunden Menschen
schwankt es auch
und dein Körper
hat wie gesagt
unglaublich viel
nachzuholen.
Das heißt,
er muss nicht nur
den Tagesbedarf für dich,
also Grundumsatz
plus all die Bewegungsenergie,
Verdauungsenergie
und all diese Sachen
berechnen,
sondern auch noch
die Energie,
die du die Zeit
davor verpasst hast.
Ich habe dazu
auch ein wunderschönes
Beispiele beim
Find Your Satisfaction Kurs,
der das Ganze
noch mal ein bisschen
anschaulicher erklärt,
aber um die Frage
zu beantworten,
ja,
das ist total normal
und auch in der
Minnesota-Hungerstudie
haben die Männer
um die 8.000 Kalorien
gegessen
für mehrere Monate,
um aus diesem Defizit
rauszukommen.
Heute essen sie
übrigens ganz normal,
also beziehungsweise
als das Experiment
vorbei war,
der Körper sich
wieder eingependelt hat,
also nach 2-3 Jahren
waren alle wieder
in ihrem Ausgangsgewicht
zurück
und auch mit
normalen Hungersignalen.
Das heißt,
auch das ist nur
eine Übergangsphase
und im Übergang
kann es sein,
dass du genauso
viel brauchst.
Und ganz wichtig,
es gibt kein
zu viel
in der Recovery.
Wie gesagt,
all die Schäben
wollen repariert werden
und ein Körper
will Vertrauen
aufbauen,
dass diese Hungersnot
wie gesagt
endgültig
vorbei ist.
Dann auch
eine sehr schöne Frage,
wo ist der Unterschied
zwischen Extremhunger
und dover Gewohnheit?
Super wichtige Frage.
Also,
wie wir es ja
bereits schon
erwähnt haben,
Extremhunger
entsteht immer
aus einer
Geschichte
von Restriktionen.
Wenn du also
eine Essstörungsvergangenheit
hast oder vielleicht
sogar noch drin bist
und Hunger verspürst,
egal ob körperlich
oder mental
oder reaktiv,
ist das
biologischer
Heilungshunger
und keine schlechte
Gewohnheit.
Eine Gewohnheit
fühlt sich außerdem
nicht so zwanghaft an,
dass du an nichts
anderes mehr denken kannst,
es sei denn,
du hättest
eine Zwangserkrankung,
aber das ist dann
nochmal was anderes
als eine Gewohnheit.
Heißt,
oft ist es ja auch
eine Strategie
deines essgestörten
Anteils zu sagen,
so, hey,
das brauchst du gar nicht,
das ist jetzt nur
eine schlechte Gewohnheit
und er versucht,
dich so ein bisschen
in dieser Essstörung
eben auch zu halten.
Das heißt,
lass dir das nicht
einreden.
Wie gesagt,
wenn du in einem
Mangel warst
und dein Körper
sendet Hunger,
dann hat er verdammt
nochmal recht.
Denn Gewohnheiten
entstehen ohne
vorherige Mangelfasen
und gerade Gewohnheiten,
die mit Essen
zu tun haben.
Ja,
wie gesagt,
dieses Gefühl von
ich muss es essen,
ist einfach der entscheidende
Punkt und manchmal
koppelt es sich vielleicht
auch mit emotionalem Essen,
auch sowas kann passieren,
aber wie gesagt,
hier ist das Wichtigste
wirklich auch,
ja,
erstmal diesen Mangel
zu beseitigen.
Dann war noch eine Frage
auch zum Thema
Normalgewicht
und zwar
schon im Normalgewicht
dann noch zunehmen
dadurch ins Übergewicht.
Also die Frage
wahrscheinlich,
wenn man im Normalgewicht ist,
soll man dann noch
weiter zunehmen?
Wichtig,
es geht beim
Extremhunger nachgehen
nicht darum zuzunehmen.
Klar,
wenn wir noch zunehmen müssen,
dann ja.
Es heißt aber auch nicht,
dass nur weil wir
dem Extremhunger nachgehen,
wir unbedingt auch
noch mehr zunehmen.
Und hier sieht man
so ein bisschen
ach,
das war Zweisdenken,
denn das ist tatsächlich
ja häufig eine Angst
von Betroffenen
und bei mir damals auch.
Ich dachte immer,
oh Gott,
entweder ich bin dick
oder ich bin dünn
oder ich bin,
ja,
also es gab irgendwie
nichts dazwischen.
Das heißt,
nur weil du jetzt schon
im Normalgewicht bist,
heißt das natürlich nicht,
dass du dann ins
Übergewicht kommst,
wenn du weiter zunimmst.
und wie gesagt,
Normalgewicht
dort BMI bedeutet
nicht dein gesundes Gewicht,
weil der BMI wurde
1832 von einem
Mathematiker erfunden,
nicht von einem Arzt.
Und der hat damals,
also auch da gehe ich
nochmal in Satisfaction näher
drauf ein,
schon gesagt,
dass es nicht
dafür gedacht ist,
die individuelle Gesundheit
eines Menschen zu bestimmen,
sondern es war dafür da,
die Bevölkerung zu analysieren.
Heißt,
der BMI ist sowieso
überhaupt nicht dafür
ausgemacht,
deinen Gesundheitszustand
zu bestimmen.
Und nur dein Körper
kennt sein gesundes Gewicht.
Das heißt,
vielleicht ist das
bei dem BMI von 23,
vielleicht bei 25
oder auch 27.
Aber wenn das
dein Normal ist,
was durchaus sein kann
und wie gesagt,
nur weil man nicht
dem klassischen BMI,
den irgendwann mal
einer festgelegt hat,
um dieses Modell
zu missbrauchen,
von über 25 hat,
heißt das nicht,
dass du damit übergewichtig
oder krank bist.
Im Gegenteil.
Also du kannst da auch
in deiner gesündesten Form sein.
Aber wie gesagt,
die Spannbreite auch
zwischen zum Beispiel,
falls du jetzt
bei einem BMI von 19,
20 oder 21 bist
zu vielleicht 25
oder 26,
da liegen einige Kilo
dazwischen.
Also so viel muss man
auch erstmal essen
beziehungsweise so viel
muss der Körper
auch wirklich anlagern können.
Das heißt,
wichtig ist hier
wirklich zu sagen,
egal wo ich gerade stehe,
solange ich diese Symptome habe,
will mein Körper
beziehungsweise braucht
mein Körper die Energie
noch zum Heilen.
Und ganz wichtig,
kein Körper
will endlos zunehmen.
Er will nur
endlich wieder
in sein Gleichgewicht.
Und wir alle
haben ja auch
eine Set Range,
also diesen Gewichtsbereich,
wo sich der Körper
am wohlsten fühlt.
Und die ist genetisch
vorgegeben.
Das heißt,
dahin will er zurück.
Er will weder
groß darüber hinaus
noch groß darunter.
Er hat in beide Richtungen
Strategien.
Deswegen unbedingt weitermachen.
Und wie gesagt,
das heißt nicht,
dass du im Übergewicht landest.
Und selbst wenn,
wäre dann das Thema
zu gucken,
okay,
wovor habe ich denn
eigentlich wirklich Angst?
Dann mal die nächste Frage,
wenn ich dem Extremhunger
nachgehe,
wie kann ich die Stimme
der Essstörung
entmachten?
Also die dann zum Beispiel
sagt,
dass ich versage.
Gute Frage
und auch eine sehr wichtige,
denn ich weiß,
dieser Quatschi im Kopf,
der brüllt einen an.
Also sobald du etwas tust,
was ja beim Essgestörten
Anteil nicht passt
und dazu gehört,
dem Extremhunger
nachzugehen,
wird es laut
in deinem Kopf.
Und ich nutze im Coaching
ein sehr wertvolles Tool,
nämlich das Dialogführen.
Das hilft den Behauptungen
des Essgestörten Anteils
etwas entgegenzusetzen,
zum Beispiel,
dass du Versagerin bist,
dass du undiszipliniert bist,
dass du whatever,
also bitte setz das,
was dein Quatschi dir da erzählt,
ein.
Dialogführen zu erklären,
würde jetzt hier
den Podcast sprengen,
aber ich gebe dir
mal ein Beispiel.
Zum Beispiel,
würdest du einem Kind,
das eine Woche
in einem Keller eingesperrt war
und sich völlig ausgehungert
auf Pizza und Nudeln stürzt
und mehr als es normal ist
für ein Kind ist,
sagen, dass es versagt,
weil es sich nicht bremsen kann?
Ich vermute nein.
Und genau darum geht es.
Es hat ja einen Grund,
warum es so viel braucht
und ja,
es wird mehr essen
als ein normales Kind,
was nicht eine Woche lang
gehungert hat.
Aber versagt es dann
oder es ist eigentlich
ziemlich schlau,
weil es nämlich dafür sorgt,
dass es schnell wieder
aus dem Energiedefizit kommt.
Und dieses Gefühl
zu Versagen entsteht,
weil du dich gegen
deine Essstörung stellst.
Und das ist ja genau das Ziel.
Das heißt,
wie kann das,
was du brauchst,
um zu heilen,
denn Versagen sein?
Wie kann auf deinen Körper
heilen,
um zu heilen,
Versagen sein?
Und das ist genau das Paradoxe.
Das ist ähnlich,
wie wir es in der letzten
Podcast-Folge auch hatten,
eine Fehlprogrammierung
deines Gehirns,
die wir aber zurückprogrammieren
können durch den Prozess.
Und darin anschließend
auch die Frage,
Extremhunger führt zu Schuld,
Scham führt dazu,
dass ich weiter esse,
um mich zu bestrafen
und das Versagen zu bestätigen.
Ja, also wie ich es gerade
gesagt habe,
Schuldgefühle sind
ein Teil des Prozesses.
Deswegen habe ich auch
im Satisfaction-Kurs
ein eigenes Video dazu.
Und Schuld zeigt
letzten Endes nur,
dass du gegen die Regeln
der Essstörung
verstoßen hast,
was gut ist,
was wichtig ist.
Und durch die Zeit
mit der Essstörung
hast du deinem Gehirn
beigebracht,
dass Essen
Versagen ist.
Also,
als du auf die Welt
gekommen bist
und geweint hast,
wenn du Hunger hattest
und an die Brust wolltest,
dann hast du ja nicht gedacht,
boah,
wenn ich jetzt zu viel
bei meiner Mama
an der Brust trinke,
na dann habe ich aber versagt.
Im Gegenteil,
die meisten Mamas
haben sogar Angst,
dass das Kind
nicht genug trinkt
und haben dann selber Angst,
dass sie versagen,
wenn sie vielleicht nicht,
ja,
wenn das Baby
vielleicht immer noch weint,
weil es vielleicht
nicht satt genug geworden ist.
Aber wir kommen nicht
auf die Welt
und denken,
boah,
also wenn ich mich satt esse,
dann habe ich versagt.
Das heißt,
wenn du das früher
nicht geglaubt hast,
dann kannst du auch
wieder verlernen,
das zu glauben.
Und denk gerne auch nochmal
an das Beispiel
mit dem Kind.
Würdest du es bestrafen,
weil es um sein Leben ist?
Wenn nein,
warum dann dich?
Es kann aber ein Hinweis sein,
dass eventuell auch
noch emotionale
Regulationsmechanismen
bei dir entwickelt werden dürfen.
Und ja,
wie gesagt,
manchmal gibt es auch
eine Überschneidung
zwischen Extremhanger
und emotionalem Essen.
Aber auch hier wichtiger
ist erstmal daran zu arbeiten,
dich aus dem Energiedefizit zu holen.
Und oft ist es ja auch so,
dass es,
also es war bei mir
zum Beispiel auch der Fall,
ich habe ja,
wie gesagt,
schon ein paar Mal erwähnt,
dass ich auch sehr mit
Selbstverletzungsverhalten
zu tun hatte,
was ja letzten Endes
auch eine Selbstbestrafung war.
Und ich habe in meiner Recovery
gemerkt,
dass das,
obwohl ich das,
wie gesagt,
schon zehn Jahre im Griff hatte,
auf einmal wieder
mehr aufgepoppt ist.
Das heißt,
das war das,
wo ich auch gedacht habe,
oh Gott,
dafür muss,
das habe ich jetzt falsch gemacht,
also dieses schlechte Gewissen,
was mich dazu geführt hat,
mich zu bestrafen.
Aber auch hier
immer wieder die Frage,
wofür denn?
Du machst nichts falsch.
Und das ist das Wichtigste
zu verstehen.
Dann noch eine Frage
zum Thema Sport
beziehungsweise Bewegung.
Kann zu viel Sport,
den man liebt,
schädlich für das eigene
Hunger- und Sättigungsgefühl sein?
Leider ja.
Auch Sport,
den du liebst,
kann problematisch sein,
wenn er zwanghaft ist.
Und nicht nur das,
vor allem in einer Phase,
in der du natürlich
jedes Energiedefizit
vermeiden möchtest
und so viel Energie
wie möglich zuführen möchtest,
ist etwas,
was der Energie wegnimmt,
erst mal kontraproduktiv.
Also,
erstens,
auch hier,
weil Sport,
den man liebt,
ist manchmal auch
so ein bisschen überschattet.
Ich weiß,
ich habe selber wahnsinnig
viele Frauen,
die Sport auch wirklich
nach ihrer Recovery
noch leidenschaftlich gern machen,
aber teilweise auch anders.
Und viele,
die auch vorher mir erzählt haben,
sie lieben Sport,
hat sich herausgestellt,
so sehr haben sie ihn doch nicht geliebt
oder zumindest nicht die Sportart,
die sie gemacht haben.
Deswegen,
hier gilt es wirklich erst mal
radikal ehrlich zu sein.
Also würde ich meinen Sport auch machen,
wenn er null Kalorien verbrennt?
Das heißt,
wenn du da nicht sagst,
nee,
also dann lohnt es sich ja nicht,
dann würde ich nochmal überlegen,
liebe ich ihn wirklich so sehr?
Und jetzt zu der Frage,
da nochmal zu gucken,
wie gesagt,
also Sport hat ja noch
eine andere Wirkung
in unserem Körper,
weil er unterdrückt
auch Hungersignale.
Das war evolutionär übrigens
auch sehr sinnvoll,
weil früher haben wir ja
nicht Sport gemacht,
sondern wir sind jagen gegangen,
da sind wir gesprintet,
durch den Ausdauerlauf gemacht
oder solche Sachen.
Das heißt,
das war ja damals der Sport.
Das war aber ziemlich
Kontraprodukt,
die Produktivität
von unseren Vorfahren
auf der Jagd,
die wir ständig ans Essen gedacht hätten
oder Hunger gehabt hätten.
Also hinter einem Mammutherz
zu rennen mit knurrendem Magen,
weiß nicht,
ob er das unbedingt schneller macht.
Das heißt,
während man Sport macht,
was ja auch ein Stressfaktor
für den Körper ist,
wird auch mehr Cortisol ausgeschüttet
und wie gesagt,
die Hungersignale unterdrückt.
Also auch der Sympathikus
ist in diesen Zeiten aktiver
und der ist eher,
wie gesagt,
für Flucht, Jagd
und solche Sachen zuständig
und nicht wie der Parasympathikus,
der Gegenspieler,
für Ruhe, Entspannung
und Verdauung.
Das heißt,
um diese natürlichen Signale
sozusagen nicht zu verfälschen,
brauchst du
wirklich Ruhe.
Also der Körper braucht
in der Recovery Energie,
Ruhe
und Geduld.
Das heißt,
minimiere die Bewegung,
auch wenn du sie liebst.
Denn
sonst kommt der Hunger
im Zweifelsfall
sogar umso stärker zurück,
sobald dein Körper
zur Ruhe kommt.
Also
das kann dann eben
zu sehr starkem Hunger
abends oder auch
zum sogenannten
Night Eating führen.
Dass der Körper einfach merkt,
oh,
es war tagsüber doch zu wenig,
ich habe es aber nicht gemerkt
und er holt sich dann
nachts alles zurück.
Und wie gesagt,
der Sport,
also es entstehen ja auch
immer kleine Schäden,
in denen Muskeln,
kleine Risse,
die repariert werden wollen.
Diese Energie,
die brauchen wir
aber gerade an anderer Stelle.
Das heißt,
die brauchen wir zum Heilen.
Das würde bedeuten,
du müsstest,
wenn du Sport machst,
noch mehr Energie zuführen.
Ich hatte tatsächlich
auch schon eine Sportlerin
mit Extremhunger im Coaching
und sie hat den Sport
etwas reduziert,
aber auch nie aufgehört.
Wie gesagt,
ich zwinge auch in meinen Coachings
niemanden dazu,
mit Sport aufzuhören.
Wo gebe ich aber zu bedenken,
was sinnvoll sein kann.
Trotzdem entscheidet
jede meine Coachee selber.
Und bei ihr war es eben auch so,
also sie musste wirklich
verdammt viel essen,
um das auszugleichen.
Und
wenn du dir sicher bist,
okay,
ich liebe meinen Sport
wirklich,
dann kann auch das
deine Motivation sein,
eine Sportpause
für eine gewisse Zeit zu machen,
weil du den Sport
so sehr liebst.
Denn
das beschleunigt
den Heilungsprozess
und du kannst schneller
und mit mehr Energie
und ohne ständigen
Food-Fokus
zum Sport zurückkehren.
Denn
auch das ist ja nur temporär.
Wie gesagt,
ich hatte selber eine Sportpause
von einem halben,
dreiviertel Jahr ungefähr.
Ich weiß es gar nicht mehr.
Irgendwann vergisst man das.
Und habe dadurch
aber auch erst gemerkt,
hey,
welcher Sport macht mir denn
wirklich Freude,
als ich dann dazu
zurückgekehrt bin.
Und das ist heute
was völlig anderes,
als damals
und ich hätte darauf geschworen,
dass ich es liebe.
Dann wurde ich gefragt,
warum habe ich so starke
körperliche Symptome,
starke Migräne
im Anschluss
an Extremhunger?
Das passiert tatsächlich
sogar häufiger,
als man denkt,
denn der Körper
war ja so lange
im Sparmodus,
dass diese plötzlich
verfügbare Energie
erst mal überfordern kann.
Das heißt,
die Verdauung
muss sich anpassen,
der Blutzucker schwankt,
es kommt zu Elektrolytverschiebungen,
weil sich das ganze
System umstellt
und das ist auch
tatsächlich so,
also das empfehle ich
auch immer gerade
am Anfang,
wenn man vielleicht
von einer sehr
geringen
Energiezufuhr kommt,
dass man dann wirklich
auch unter ärztlicher Aufsicht
anfängt,
diesem Extremhunger
nachzugehen,
denn aufgrund
dieser Elektrolytverschiebungen,
die wie gesagt auch
zu Migräne und sowas
führen können,
kann es auch
zum Refeeding-Syndrom kommen.
Dazu habe ich
den eigenen Beitrag
auf meinem Blog.
Und wie gesagt,
auch Begleiterscheinungen
wie Müdigkeit,
Blähungen,
Wassereinlagerungen,
all das kann passieren
und sind ganz normale
Heilungserscheinungen.
Denn dein Körper
lernt ja gerade erst wieder,
wie er mit Nahrung umgeht.
Aber ich verspreche dir,
das wird besser.
So,
das war es mit all den Fragen,
die mich erreicht haben
und ich möchte dir jetzt
ganz praktisch
noch konkrete
Erste-Hilfe-Strategien
mitgeben im Umgang
mit dem Extremhunger.
Also,
ganz wichtig ist
zu verstehen,
dass es normal ist.
Dein Körper
tut genau das Richtige.
Er ist nicht kaputt.
Er heilt.
Dann erkenne den Unterschied.
Extremhunger nach Restriktionen
ist biologische Heilung
und kein Kontrollverlust
und kein Binge-Eating.
Das ist wirklich wichtig
zu wissen,
okay,
mein Körper reagiert so,
weil er hat das und das erlebt,
kann sehr, sehr hilfreich sein.
Dann minimiere die Bewegung.
Ja,
auch den geliebten Sport.
Dein Körper braucht Ruhe zur Heilung.
Je mehr du dich bewegst,
egal aus welchem Grund,
desto länger hält die Phase
des Extremhungers an.
Und geh deinem Extremhunger nach.
Wenn du kannst,
wirklich immer
und bedingungslos,
egal ob das
2500,
5000,
8000
oder sogar
10.000 Kalorien sind.
Es gibt kein zu viel
in der Recovery.
Und etwas,
was mir sehr geholfen hat,
wie gesagt,
das war genau die Phase,
als ich meine Waage verbannt habe,
war Trigger reduzieren.
Das heißt,
die Waage nützt dir eh
erstmal überhaupt nichts,
besonders am Anfang nicht.
Bei Wassereinlagerung,
mehr Nahrung
und Verdauungstrakt
oder auch diese
Gewichtumverteilung,
all das,
das verfälscht das Bild.
Und wie gesagt,
sie hilft dir gerade nicht,
weil wenn du aus einem,
ja,
wenn du dein Gewicht
unterdrückt hast,
dann wirst du zunehmen müssen,
wenn du heilen möchtest.
Das ist aber auch logisch
und das heißt nicht,
dass du dick wirst
oder im Übergewicht landest.
Das heißt einfach nur,
dass du das Gewicht dir zurückholst,
was du niemals hättest verlieren dürfen.
Und wie gesagt,
idealerweise
entfernst du die Waage
und wenn aber wiegen
noch notwendig ist,
aus medizinischen Gründen
für deine Sicherheit,
weil du in ärztlicher Betreuung bist
oder was auch immer,
dann lass dich durch
jemand Drittes blind wiegen.
Ich weiß,
es klappt nicht immer so gut,
aber ja,
sag bitte,
dass du dein Gewicht
nicht wissen möchtest.
Ich weiß,
es ist verdammt schwierig.
Ich war auch super neugierig
und wollte es wissen,
aber letzten Endes
schürt es nur die Ängste,
weil wir versuchen
oder dann dem Essen
die Schuld geben,
weil ich so viel gegessen habe.
Also wir geben dem
essgestörten Anteil
so richtig Feuer.
Da kommen wir wieder zum Dialog.
Deswegen,
je weniger Träger du hast,
desto besser.
Also auch bitte
wirf dich in weite Klamotten,
vermeide die Spiegel.
Also ich habe damals
noch keine Spiegel gehabt,
das war so hilfreich.
Also gerade in diesem Zunahmeprozess,
ich hatte einen kleinen Gesichtsspiegel
und ansonsten gar nichts
und mein Gehirn war richtig entspannt.
Also das war echt hilfreich.
Also mach es dir nicht schwerer,
als es sein muss.
Und ganz wichtig,
vergleich dich nicht
mit normalen Menschen.
Was für andere normal ist
oder was normale Menschen
auch hier in Anführungszeichen essen,
hat nichts mit deinem
Heilungsprozess zu tun.
Normale Menschen
sind nie in so einem
Energiedefizit gewesen.
Das heißt,
ihr Körper muss auch nicht ausgleichen,
was dein Körper ausgleichen muss.
Ja, du vergleichst dich auch nicht
mit jemandem,
der ein Bein gebrochen hat,
wenn es darum geht,
was du machen kannst.
Also der,
der sich ein Bein gebrochen hat,
zum Beispiel,
der würde ja auch nicht sagen,
boah,
die kann jetzt einen Marathon laufen
und ich nicht.
Der würde sich denken,
natürlich kann ich keinen Marathon laufen,
ich habe ja auch ein gebrochenes Bein.
So ähnlich kannst du es dir auch vorstellen.
Und wie gesagt,
ganz wichtig,
gib deinem Körper
ein Vertrauensvorschuss.
Er will nicht endlos zunehmen.
Er will nur heilen.
Also versuche,
dem Prozess zu vertrauen.
Ja,
an dieser Stelle danke ich allen,
die ihre Fragen geteilt haben.
Ihr seht,
ihr seid nicht alleine
mit diesen Ängsten.
Und wenn auch du gerade
mit Extremhunger kämpfst,
dann möchte ich dir sagen,
du bist nicht allein,
du bist nicht kaputt.
Dein Körper kämpft
für dein Überleben.
Und das ist ein Zeichen von Stärke,
nicht von Schwäche.
Extremhunger fühlt sich an,
als würde er für immer anhalten.
Aber das tut er nicht.
Dein Körper will nicht
ewig in Krisenmodus bleiben.
Er will nur endlich
wieder vertrauen können,
dass ihr sicher seid.
Denn er ist immer für dich.
Und wenn du dich
und deinen Körper
in dieser Ausnahmephase
noch besser verstehen lernen möchtest,
dann widme ich
in meinem
Feinture Satisfaction Kurs
wie gesagt mehrere Module
dem Extremhunger.
Und dort gibt es
ganz viele praktische Übungen
und Worksheets.
Und vor allem aber
kriegst du dort
viele weitere Tipps
im Umgang mit Extremhunger,
Grundlagen für deine Recovery,
um rauszukommen
aus dem Extremhunger.
Meine persönliche
Schritt-für-Schritt-Anleitung
für deinen Weg
aus dem Extremhunger
und der Essstörung.
Außerdem gehen wir tiefer
auf alle
genannten Hintergründe
und Strategien an,
die ich ja natürlich
nur andeuten konnte.
Und du lernst,
deinen Körper
und dem Prozess
zu vertrauen.
Und du bekommst
ganz konkrete Tools
und Übungen an die Hand
sowie auch eine Orientierung,
wie du dein persönliches
gesundes Gewicht findest
und woran du auch merkst,
dass du es vielleicht
schon erreicht hast.
Also,
ich habe diesen Kurs
damals wirklich
so aufgebaut,
wie ich ihn
selbst so dringend
gebraucht hätte.
Und er hat bereits
Dutzenden Frauen
auf dem Weg
in die Freiheit geholfen.
Das heißt,
wenn dir das heute
schon weitergeholfen hat,
dann wirst du
Satisfaction lieben.
Und ich habe ja versprochen,
es gibt noch ein kleines
Goodie.
Exklu dich,
exklu dich,
genau.
Einmal immer.
Einmal muss ich mich
immer versprechen.
Also,
exklusiv
und nur für dich
als treue Hörerin,
weil ich weiß,
die ersten Downloads,
die kommen meistens
in den ersten
ein, zwei, drei Tagen.
Also,
ihr seid wirklich
super schnell.
Vielen Dank auch
für diese Treue.
Habe ich gedacht,
okay,
jetzt haben wir das Thema
hier einmal auf dem Tisch
und ich habe den passenden
Kurs dazu.
Let's do a Recovery Special.
Und zwar dachte ich,
wir machen einen
Special Podcast Rabatt
für Satisfaction
und nur für dich.
Und du bekommst
den Kurs für 290
statt 380 Euro
und sparst 90 Euro.
Und wie gesagt,
ich habe gesagt,
das ist für meine
treuesten Hörerinnen.
Das heißt,
dieser Rabattcode,
und zwar ist es der Code
Podcast,
ich verlinke den auch
nochmal in den Shownotes,
ist gültig bis Mittwoch,
den 18. Juni.
Das heißt,
wenn du sagst,
ich will da noch
weiter eintauchen,
ich will noch mehr Strategien,
mehr Tipps,
mehr Anleitungen,
mehr Verständnis,
mehr einfach mehr davon
und mehr Sicherheit
und ganz ehrlich,
mir hat es so geholfen,
damals auch zu verstehen,
was da passiert.
Und während ich gegessen habe,
mir genau solche Videos,
wie ich sie da im Kurs habe,
anzugucken,
dann ist das,
wie gesagt,
für dich.
Und ja,
ich hoffe,
du freust dich,
ich hoffe,
du nutzt das Angebot für dich
und erlaubst dir zu heilen,
denn Extremhunger
ist dein Körper,
der nach Leben schreit
und du darfst ihm antworten.
Mit jedem Bissen,
mit jedem Ja zu deinem Hunger,
sagst du auch Ja zum Leben.
Vielen Dank,
dass du dir Zeit
für eine Tasse Reality
mit mir genommen hast.
Ich hoffe,
diese Folge hat
einen kleinen positiven Unterschied
in deinem Tag gemacht.
Mit deiner Fünf-Sterne-Bewertung
kannst du genau diesen Unterschied
auch im Leben anderer
lebensvolliger Frauen bewirken,
die diesen Podcast
noch nicht gefunden haben
und sich ebenfalls
nach einem Leben
in Freiheit
und Authentizität sehnen.
Ich danke dir von Herzen
und freue mich,
auf Instagram
mit dir in Kontakt zu bleiben.
Alle Links findest du
in den Shownotes.
Bis zum nächsten Mal.
Bis zum nächsten Mal.
Bis zum nächsten Mal.
Vielen Dank.
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