#14 Die Quasi-Recovery Falle - Warum du trotz Normalgewicht noch nicht frei bist
Die 4 Recovery-Fallen und warum dein Körper mehr verdient als nur Symptomfreiheit
09.07.2025 38 min
Zusammenfassung & Show Notes
Kennst du das Gefühl, nicht mehr richtig krank, aber auch nicht wirklich frei zu sein? In dieser Episode nehme ich dich mit in meine persönliche Quasi-Recovery-Zeit und zeige dir, warum dieser Zustand wie ein goldener Käfig ist – er gibt Schutz und Struktur, nimmt dir aber die wahre Freiheit.
Ich teile offen meine Geschichte, wie ich drei Jahre lang dachte, ich hätte meine Essstörung im Griff. Wie ich Streuseltaler aß, im Normalgewicht war und nach außen „gesund“ wirkte – während ich innerlich immer noch in einem 3-Kilo-Gewichtsbereich gefangen war und meine Obstbrand-Pralinen zählte.
In dieser Episode erfährst du:
- Was Quasi-Recovery wirklich ist und wie sie sich von aktiver Recovery unterscheidet
- Die 4 gefährlichsten Recovery-Fallen: Von der Clean-Eating-Falle über die Fitness-Recovery bis zur Minimum-BMI-Falle
- Konkrete Anzeichen, woran du erkennst, ob du in der Quasi-Recovery feststeckst
- Meine persönlichen Sneaky Essstörungsverhaltensweisen – vom Schrittezählen in der Schule bis zum morgendlichen Bodychecking
- Praktische Sofortmaßnahmen, mit denen du dich aus der Quasi-Recovery herausholst
- Warum vollständige Recovery zu 100% möglich ist – egal wie lange du schon kämpfst
Besonders wichtig: Quasi-Recovery ist keine Endstation, sondern eine Zwischenstation auf deinem Weg. Es ist, als würdest du mit dicken Klamotten am Strand sitzen und den anderen beim Baden zuschauen. Du bist zwar am Meer, aber traust dich nicht reinzuspringen.
Die Schlüsselfrage, die ich mir damals stellte, war: Mache ich die ganze Recovery-Arbeit, um dann immer noch in einem Gefängnis zu stehen – nur mit offenen Türen, durch die ich mich nicht traue zu gehen?
Deine nächsten Schritte:
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Du verdienst mehr als nur „gut genug“. Du verdienst echte Freiheit, Leichtigkeit und ein Leben ohne Angst vor einem verdammten Eis im Sommer.
P.S.: Wenn ich in dieser Episode von „Obstbränden“ spreche, meine ich die Schokoladen-Pralinen mit Obstbrand-Füllung in der blauen/braunen Packung – nicht das Getränk! 🤪 Diese kleinen Pralinen waren damals mein täglicher Stresstest, weil ich je nach Waage nur 2-3 davon „durfte“. Heute kann ich darüber lächeln und eine ganze Packung genießen, wenn mir danach ist. 🍫
Die Schlüsselfrage, die ich mir damals stellte, war: Mache ich die ganze Recovery-Arbeit, um dann immer noch in einem Gefängnis zu stehen – nur mit offenen Türen, durch die ich mich nicht traue zu gehen?
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Über Romy Hörbe - Coach für entspanntes Essverhalten und Körperakzeptanz
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Dieser Podcast ersetzt keine professionelle therapeutische oder medizinische Betreuung. Bei akuten gesundheitlichen Problemen wende dich bitte an entsprechende Fachpersonen.
Transkript
Hallo und schön, dass du hier bist bei Romy's Recovery Reality.
Ich bin Romy Hörbe und nach 20 Jahren Essstörung vollständig recovered.
Heute lebe ich mein bestes Leben, ohne Masken, aber mit ganz viel Lebensfreude und Authentizität.
Meine Mission ist es, lebenshungrigen Frauen zu helfen, genau das Gleiche zu tun.
Dieser Podcast ist für dich, wenn du dir tiefe Transformation statt reiner Symptombekämpfung wünschst.
Ich nehme dich mit auf den Weg in die Freiheit und teile ungeschminkt, was mir wirklich geholfen hat.
Mit Herz, Klarheit und der Expertise als Deutschlands erster CCI-zertifizierte Recovery Coach.
Mach es dir gemütlich mit deinem Lieblingstee und lass uns gemeinsam entdecken,
wie viel größer dein Leben jenseits der Essstörung sein kann.
Ich möchte dich heute mitnehmen in eine Zeit, in der ich meine Magersucht und auch den Abführmittelmissbrauch
und die Bulimie überwunden hatte und wieder regelmäßig nachmittags Streuseltaler aß,
in einer glücklichen Beziehung war und völlig normal aussah.
Aber innerlich war ich zu dieser Zeit immer noch, ohne dass ich es wusste, in einem Gefängnis
und lebte mit einer unterschwelligen Dauerangst und Misstrauen mir selbst und meinem Körper gegenüber.
Was ich heute rückblickend weiß und darum soll es heute auch gehen, ist, dass sich dieser Zustand
Quasi-Recovery genannt hat.
Und ich möchte mit dir heute tiefer eintauchen, was Quasi-Recovery eigentlich ist.
Dafür nehme ich dich auch wieder mit in meine Geschichte.
Bitte, wie sie sich von aktiver Recovery und vollständiger Recovery unterscheidet
und woran du erkennen kannst, dass du dich in der Quasi-Recovery befindest.
Und natürlich gibt es auch wieder ein paar ganz praktische Schritte für dich,
die dich hoffentlich wieder ein Stück weiter auf deinen Weg bringen.
Aber kommen wir zur wichtigsten, nämlich der Abgrenzung zuerst.
Denn ich höre in meinen Coachings und auch in den Rediscovery-Calls ganz häufig,
dass Frauen denken, dass sie schon in der Quasi-Recovery sind oder dass sie denken,
sie sind da stecken geblieben.
Doch wenn wir näher hinschauen, zeigt sich, dass sie eigentlich sogar noch in aktiver Recovery sind.
Und deswegen ist es ganz wichtig, hier zunächst erstmal eine kurze Abgrenzung vorzunehmen
und herauszufinden, ob du vielleicht sogar noch in der aktiven Recovery bist.
Ja, was bedeutet aktive Recovery?
Also das ist so der Zustand, wo du noch mitten auf deinem Weg bist.
Also du arbeitest an deinen Recovery-Grundlagen wie regelmäßigem Essen,
Gewichtszunahme, wenn nötig, dem aktiven Challengen von angstbesetzten Lebensmitteln
und einfach auch dem Loslassen von allen offensichtlichen Essstörungsverhaltensweisen.
In diesem Zustand weißt du auch, dass du noch krank bist und auch dein Umfeld sieht es dir noch an.
Also das muss nicht unbedingt am Gewicht sein, aber es kann eben entweder auch am Gewicht sein
oder an den Verhaltensweisen, dass es dir einfach noch nicht gut geht
und du noch nicht vollständig recovered bist.
Das heißt offensichtliche Essstörungsverhaltensweisen wie verzichten,
Mahlzeiten ausfallen lassen, Erbrechen, exzessiver Sport, Essanfälle,
ja eben alles Dinge, die gesunde Menschen nicht tun würden,
die sind ganz eindeutig noch da.
Und bei mir war es zum Beispiel so, also nach dieser Phase der Quasi-Recovery
bin ich ja nochmal richtig in die Essstörung abgerutscht.
Und als ich 2018 dann mit der Diagnose Markersucht aus der Klinik kam,
war das keine Quasi-Recovery wie die Jahre zuvor,
sondern eben wirklich ein aktiver Kampf ums Überleben.
Da wusste ich genau, okay, es sind doch sehr viele Verhaltensweisen,
an denen ich einfach arbeiten darf.
Und ja, niemand hätte mir damals gesagt, nee, nee, also da ist alles gut,
so wie es eben in der Zeit war, bevor ich so tief nochmal abgerutscht bin.
In der Quasi-Recovery ist es ein bisschen anders.
Hier wirkst oder erscheinst du stabil.
Also dein Gewicht ist vielleicht im normalen Bereich,
bitte hör das wieder in Anführungszeichen,
weil normal ist halt immer so relativ, aber eben nach außen gesehen.
Dein Arzt oder dein Therapeut sind vielleicht sehr zufrieden mit dir,
vielleicht auch dein Umfeld.
Du funktionierst im Alltag, wobei das nicht kein alleiniges Kriterium ist,
denn gerade bei der Magersucht ist man ja auch bis zum Tiefpunkt
eigentlich in den häufigsten Fällen noch sehr, sehr hoch funktional,
was das Ganze so ein bisschen tricky macht.
Aber grundsätzlich läuft das mal alles wieder.
Und auch dein Umfeld denkt, du bist gesund.
Und selbst du denkst das ganz oft, weil irgendwie geht ja alles wieder.
Aber innerlich, und darum geht es,
bist du immer noch in Erstörungsdenkmustern gefangen,
hast bestimmte, nicht mehr so offensichtliche Regeln und Ängste,
aber die schränken dich immer wieder ein.
Und du bist einfach noch nicht da, wo du gern hin willst
und wartest auf diese ersehnte Freiheit.
Das heißt, Quasi-Recovery ist eigentlich so eine Mogelpackung,
wo dein Essgestörter Anteil am liebsten will, dass du da bleibst,
weil hallo, es geht dir ja besser.
Also was willst du denn?
Und grüß gern mal für dich, was für dich gerade vielleicht stimmiger ist.
Und selbst wenn du merkst, dass du noch ein aktiver Recovery bist,
ist diese Folge auf jeden Fall auch für dich.
Denn weil ich damals dann rückblickend wusste,
dass es diesen Zustand der Quasi-Recovery gibt,
bin ich bei meinem letzten und finalen Recovery-Versuch
auch anders herangegangen und damit eben auch wirklich frei geworden.
Aber lass uns noch mal etwas tiefer einsteigen.
Also, ich habe ja gesagt,
ich möchte dich noch mal so ein bisschen mit in meine Geschichte nehmen.
Und ich weiß, jeder ist so ein bisschen anders,
aber manchmal hilft es ja, einfach auch zu sehen,
okay, wie war das so bei dir?
Und wie war es vielleicht auch bei jemand anderem?
Und bei mir hat sich meine Quasi-Recovery rückblickend angefühlt,
wie, ja, eigentlich wie so zwischen zwei Welten festzustecken.
Also, ich war nicht mehr so tief in der Essstörung,
aber ich war eben auch nicht frei.
Das ist so, ich vergleiche das gerne mit,
wie wenn du mit dicken Klamotten am Strand sitzt
und den anderen beim Baden zuschaust.
Du bist also schon an dem Ort, wo du hin willst,
aber du bist nicht frei, auch zu tun,
was du eigentlich willst, ohne schlechtes Gewissen.
Und meine Quasi-Recovery-Zeit,
die sehr, also wie gesagt,
die rückblickend auch als solche ausmachen konnte,
da war ich 22 bis 25 Jahre alt,
also so 2009 bis 2012.
Da, wie gesagt,
habe ich schon einige meiner Verhaltensweisen,
wie gesagt, Abführmittel, Missbrauch, Bulimie,
diese Phasen, wo ich gar nichts gegessen habe,
die hatte ich alle wirklich,
also gar nichts, niemand ist gar nichts,
aber du weißt schon ganz extrem wenig halt,
die hatte ich schon gut überwunden,
weil ich hatte eine glückliche Beziehung,
ich war super happy,
ich war im Normalgewicht
und fand das sogar ganz okay,
weil es war nicht das hohe Normalgewicht,
was ich schon mal davor hatte,
sondern eben eins,
was ich für mich ganz okay fand.
Ich aß jeden Nachmittag die Streuseltaler,
die mein Freund für uns vom Bäcker mitgebracht hat.
Ich konnte unsere Sonntagsfrühstücke
mit Brötchen und allem drum und dran genießen.
Ich aß auch drei bis vier Mahlzeiten täglich
und niemand hätte mir angesehen,
dass ich nicht frei war.
Und ich selbst dachte auch,
hey, ich habe doch mein Leben jetzt eigentlich im Griff.
Also ja, da sind vielleicht noch so kleine Anhaltsschränkungen,
aber ach, das ist ja auch normal,
weil jeder kontrolliert sich ja irgendwie noch
und die habe ich irgendwie auch in Kauf genommen,
weil es war ja nicht so schlimm.
Und ich wusste ja auch nicht,
wie es noch hätte besser sein können.
Also ich dachte,
das wäre schon das Maximum von dem,
was man erreichen kann.
Also so diese offensichtliche Symptomfreiheit,
was ja auch das ist,
was viel in Kliniken einfach auch erst mal angestrebt wird.
Also es war gut genug
und wie gesagt,
diese ganzen offensichtlichen Essstörungsverhaltensweisen
waren nicht mehr da
und fielen auch nicht mehr auf.
Aber die versteckte Realität
und das, was eben niemand sah,
waren diese ganzen kleinen Sneaky-Dinge.
Und zum Beispiel,
das ist mir echt in Erinnerung geblieben,
also wie gesagt,
wenn ich es zehn Jahre später noch weiß,
dann war es relevant,
obwohl es eigentlich so nichtig ist.
Ich weiß nicht, ob du das kennst,
es gibt doch diese in so einer blauen oder braunen Packung,
diese Obstbrände,
so Obstbrandpralinen.
Und die haben mein Freund und ich
super gerne abends gegessen.
Und ich weiß noch,
wie ich jedes Mal in diese Packung reingestarrt habe
und versucht habe,
die hatten ja vier verschiedene Sorten,
so Birne und Kirsche und keine Ahnung,
Himbeer,
Zwetschge,
ich glaube, jetzt habe ich alle.
Ich habe echt keinen Food-Fokus mehr,
ich habe keine Ahnung.
Jedenfalls habe ich jedes Mal
davon abhängig gemacht,
was die Zahl auf der Waage gesagt hat,
wie viele von diesen Obstbranden ich essen durfte,
was teilweise echt sehr stressig war,
weil ich hatte ja so meine Lieblingssorten,
aber die anderen fand ich eigentlich auch nicht schlecht.
Und wenn ich aber nur zwei oder drei essen durfte,
laut meiner eigenen Erlaubnis,
weil die Waage eben ein bisschen mehr
in meinem oberen Endgrenzbereich,
den ich mir selber gesetzt habe,
dran war,
dann war das ziemlich besser,
weil,
ja,
welche sollte ich denn jetzt essen?
Und das hat mich so gestresst,
also diese Obstpralinen,
so gerne ich die gegessen habe.
Ich erinnere mich eigentlich eher daran,
dass ich immer gedacht habe,
ich kann nicht so viele davon essen,
wie ich eigentlich möchte.
Und wie ich es jetzt gerade schon angedeutet habe,
hatte ich ja diesen selbst gesetzten
3-Kilo-Gewichtsbereich,
war das bei mir damals,
wo ich einfach immer an,
also Panik bekommen habe,
wenn ich mich so dieser oberen Grenze
angenähert habe.
Und 3-Kilo-Gewichtsbereich eigentlich nur deshalb,
weil ich nie weiter runtergekommen bin,
als eben diese Untergrenze davon.
Also das,
was ich gegessen habe
und das,
was ich getan habe,
hat eben dafür gesorgt,
dass es nicht weiter runter geht.
Und ich habe auch ganz lange geglaubt,
dass ich auch nie weiter runter kann,
was übrigens auch
ein Riesenpunkt war,
weil ich war,
wie gesagt,
Essstörungslogik.
Ich war,
als es dann nochmal
schlimmer wurde
und ich,
wie gesagt,
auch unter dieses,
also unter diese untere Grenze gekommen bin,
wo ich nie dachte,
dass ich drunter komme.
Ich war so verdammt stolz drauf.
Und
ja,
wie gesagt,
eine kleine sneaky Grenze.
Und
sobald ich aber an diesen
oberen Bereich rankam,
dann kam Panik.
und ich habe eben angefangen,
mich unter anderem
anhand dieser Obstpralinen
wieder einzuschränken
oder
ja,
wieder mehr Frühsport zu machen,
weil auch Frühsport hat mir
eigentlich nur zur Gewichtskontrolle gedient
und ich habe halt
mein Übungsset durchgezogen.
Nicht,
weil ich wollte,
sondern weil,
ja,
das macht man halt,
muss man halt tun.
Und ich hatte zu dieser Zeit
auch noch Cheat Days.
Also,
ich habe schon auch versucht,
die Woche über
ja,
ja,
clean oder gesund zu essen
oder ja,
meine Freiheit einfach so ein bisschen
zu kontrollieren und
an diesen Cheat Day,
was eben meistens
ein Wochenendtag war,
da durfte ich dann halt
mehr Süßes essen
oder habe mir auch andere
Leckereien erlaubt,
weil ich wusste ja,
okay,
die anderen Tage isst du ja
wieder weniger davon.
Und auch in der Schule,
also jetzt wundert es mich auch nicht,
dass ich nicht wirklich
viele Freunde hatte,
habe ich die Pausen
dann mitgebracht,
immer noch mal im Schulgebäude
so ein paar Extraschritte
zu sammeln.
Und so bin ich einfach
völlig unnötige Wege gegangen.
Noch mal runter in die Mensa,
ohne dann dort was zu kaufen,
dann wieder hoch in den Klassenraum
und hier noch mal
den Flur lang
und all das eigentlich
nur um so ein paar
Extraschritte zu sammeln.
Und ich dachte,
das wäre normal,
sich so zu kontrollieren
und so zu zügeln
oder sich zur Bewegung
einfach auch zu zwingen,
weil irgendwie
machen das disziplinierte
Menschen halt so.
Doch eben wie gesagt,
diese ganzen kleinen
sneaky Verhaltensweisen,
die waren letzten Endes,
ja,
also ich sage immer so,
die quasi Recovery
ist wie so ein Kartenhaus,
welches bei der
kleinsten Erschütterung
zusammenfällt.
Und genau so
war es leider
dann auch bei mir,
weil leider
hat diese Beziehung
nicht gehalten
und die Trennung
hat dazu geführt,
dass mein komplettes
Kartenhaus eingestürzt ist.
Also es ging wirklich,
also so schnell
konnte ich gar nicht gucken.
Ich habe wirklich
von einem Monat
auf den anderen,
habe ich auf einmal
echt krass abgenommen.
Die Bulimie ist zurückgekehrt,
weil ich mich
so einsam und leer gefühlt habe
und gleichzeitig
irgendwie alles zum Kotzen fand,
also im wahrsten Sinne
des Wortes.
Und um diese Bulimie
zu kontrollieren,
bin ich eben dann
auch in die Orthorexie
als neue Kontrolle
und mit neuem
Sicherheitsnetz
weitergegangen.
Und die Erkenntnis,
die ich dann hatte,
als ich mir das
zurückblickend
angeschaut habe,
war, wäre ich
wirklich recovered gewesen,
hätte mich die Trennung
nicht so zurückgeworfen.
Das heißt,
Quasi-Recovery
funktioniert ziemlich gut
und man kann auch
gut damit leben,
solange halt
nichts anderes passiert.
Und das ist auch
genau die Gefahr
der Quasi-Recovery.
Also was macht
die eigentlich so gefährlich?
Neben dem,
dass du,
wie gesagt,
wirklich ja ein Leben
mit angezogener
Handbremse führst
und beim kleinsten
Ungleichgewicht
ein Rückfall droht,
ist unser gesundes Selbst
einfach nicht stabil genug
für Krisensituationen.
Und du lebst dein Leben
nicht so,
wie du es leben könntest.
Es ist halt immer ein,
ja eben ein gerade gut genug
und das hat einen
Nebeneffekt
und der ist nicht
zu unterschätzen.
Denn indem du dir
immer nur gerade gut genug
erlaubst,
unterdrückst du dein
Selbstwertgefühl.
Was meine ich damit?
Wenn wir uns immer
nur gut genug erlauben,
dann sagt das sehr viel
über unseren Selbstwert aus.
Denn der Selbstwert
drückt aus,
was wir uns selbst
wert sind zu haben
oder zu erleben.
Und wenn unser
Selbstwertgefühl
sehr niedrig ausfällt,
dann fällt es uns eben
auch sehr schwer,
Selbstliebe zu entwickeln
oder auch Liebe
von jemand anderem
anzunehmen.
Denn wenn ich von mir
selber keine hohe Meinung
habe oder mich selber
eben nicht wertschätze,
dann denke ich natürlich
auch nicht,
dass ich vielleicht
positive Formen von
Liebe so vertrage
oder ja haben dürfte.
Also in meinem Fall
war das ganz ausgeprägt so,
dass ich eben immer wieder
auch in toxischen Beziehungen
gelandet bin und gedacht habe,
naja,
ich verdiene das halt nicht anders
oder ich kriege halt auch
nichts Besseres
und habe eben lieber
mich mit weniger zufrieden
gegeben oder mit dem,
was nicht so gut ist,
weil ich mir selber
einfach auch nicht mehr
wert war.
Aber ich habe mich eben
auch so behandelt,
weil quasi Recovery
bedeutet eben auch,
naja,
es ist ja gut so,
wie es ist.
Also es reicht ja,
gib dich doch damit zufrieden.
Und das habe ich
in allen Lebensbereichen.
Und es gibt so ein paar Dinge,
die mir eben auch
aufgefallen sind
und die ich dann
bei meinem letzten
und finalen Recovery-Versuch
auch,
gesagt mal,
nicht nur ein Versuch,
hat auch geklappt.
Aber dafür habe ich eben
analysiert,
so hey,
was ist eigentlich
beim letzten Mal
schief gelaufen?
Und ich habe dabei
ein paar Recovery-Fallen
entdeckt,
die dich sozusagen
in die quasi Recovery
sozusagen auch führen
oder darin halten.
Eine davon ist die,
es reicht doch, Falle.
Das heißt,
ach ja,
das ist doch gut genug,
was gerade ist
und das ist halt das,
was für dich möglich ist,
also sei doch zufrieden.
Und nur weil es dir
besser geht,
was super ist,
heißt es nicht,
dass das alles ist,
was für dich möglich ist.
Und Gesundheit ist aber
mehr als die Abweisenheit
von Krankheit oder Schmerz.
Und Recovery
ist mehr,
als Symptomfreiheit.
Die zweite Recovery-Falle
beziehungsweise quasi
Recovery-Falle
ist die
Clean-Eating-Falle.
Also meine Bedingung,
die ich eben dann auch
in meinem letzten Recovery
versucht,
zunächst erst mal gedacht habe,
dass ich die ja machen könnte,
war,
ja,
wenn ich zunehme,
dann aber nur mit
gesunden Lebensmitteln.
Also ich wollte
so gesund und so clean
und so perfekt wie möglich
alles tun,
dass ich dann wirklich
so perfekt wie möglich
Recovery
im Sinne von,
ja,
wenn halt Gewicht,
dann halt nur mit
Lebensmitteln,
die mir auch wirklich gut tun.
Doch
man kann
orthorektisch
nicht recurren.
Also auch wenn es noch
keine eigene
Essstörungsdiagnose ist,
ist es einfach
eine Form von Restriktionen.
Und
wie gesagt,
es geht ja nicht nur darum,
ein Gewicht wiederherzustellen.
das kannst du auch
orthorektisch oder mit
Clean-Eating oder
keine Ahnung was tun,
sondern es geht ja vor allem
um die mentale Freiheit.
Und die kriegst du nicht
mit solchen Regeln.
Und was ich mir damals
so gedacht habe,
ja,
genau dieser Perfektionismus
ist eigentlich der Bodyguard
der Essstörung.
Also der sorgt dafür,
dass ich eben
nicht rauskomme,
dass ich immer in dieser
angezogenen Handbremse
auch bleibe.
Die dritte
quasi-Recovery-Falle
ist die Muskelfalle.
Auch in die
wäre ich fast getappt.
Weil
dann war meine geniale Idee,
die kam ungefähr
gleichzeitig mit der
Clean-Eating-Falle.
Ja, also wenn ich
denn dann schon zunehmen muss,
großer Widerstand,
aber der ist ja verständlich,
aber wenn ich zunehmen muss,
ja dann aber nur Muskeln.
Heute nenne ich das
auch gerne Fitness-Recovery.
Und
ich hatte damals
den tiefen Wunsch,
die Art,
wie mein Körper zunimmt,
zu kontrollieren.
Logisch,
weil eine Magersucht
ist ja auch eine
Kontrollstörung.
Das heißt,
Kontrolle ist das
Instrument der Essstörung.
Und natürlich hat es auch
oder hat sie auch
versucht zu entscheiden,
ich zunehme,
wo ich zunehmen darf,
was ich zunehmen darf,
nämlich Muskeln und kein Fett.
Dabei brauchen wir das Fett
zu dringend.
Das hat mir mein Körper
auch sehr, sehr deutlich gezeigt.
Und
ich habe mich genau
aus diesem Grund dann,
weil ich das damals
zum Glück dann schon erkannt habe,
dagegen entschieden.
Also es war echt harschnavig.
Ich war kurz davor,
mich im Fitnessstudio anzumelden
und habe dann gedacht,
nee,
ich will was anderes.
Was erzähle ich dir gleich nochmal?
Und die vierte
Quasi-Recovery-Falle
ist die Minimum-BMI-Falle.
Denn
ganz, ganz häufig
und leider sind es auch
immer noch viele Therapeuten
oder Kliniken,
die eben sagen,
okay,
BMI von 18,5
oder vielleicht
19,
ja super,
das reicht ja,
dann kannst du Mahlzeitenplan
zurückfahren oder
ja,
dann ist ja jetzt gut,
du wirst damit aus der Klinik
entlassen,
aber
du bist nicht echt
stabil.
Also,
du bist schon echt,
aber du hast keine
Stabilität erreicht damit,
weil die
aller,
aller,
aller,
allerwenigsten Menschen
haben ein gesundes
Körpergewicht
bei einem
BMI von 18,5
oder 19.
Und
das führt natürlich auch
oft dazu,
dass wir selbst auch so eine
innere Grenze haben.
Also,
ich habe halt auch gedacht,
weil wie gesagt,
ich hatte ja zwei Zielgewichte.
Ja gut,
das ist dann halt meine Grenze
und diese innere Grenze
habe ich richtig gemerkt,
als ich mich der genähert habe.
Genau wie damals in der
Quasi-Recovery,
wo ich ja den Puffer hatte,
also der Puffer war sozusagen
dieses zweite Zielgewicht,
was sie mir gegeben haben.
Und je mehr ich mich dem
genähert habe,
umso panischer bin ich
wieder geworden.
Und
diese Minimum-BMI-Falle
sagt eben ja,
wenn ich zunehme,
dann aber nur bis zu einem
bestimmten Gewicht,
den ich mir im Kopf
aber festsetze.
Fakt ist aber,
unser Kopf kann nicht
entscheiden,
weil der ist ja noch
von der Essstörung
geleitet,
wann wir gesund sind.
Das weiß nur unser Körper
und das ist auch etwas,
was wir nicht
vorbestimmen können.
Klar gibt es natürlich
so ein bisschen
ein paar Indizien,
aber final weiß es
nur unser Körper
und final müssen wir,
wenn wir wollen,
dass wir wirklich
auch mental frei werden,
unseren Körper
machen lassen
und die Kontrolle
an ihn abgeben.
Und ganz,
ganz viele Frauen
bleiben eben auch
unter ihrem natürlichen,
also ihrem individuellen
natürlichen Setpoint,
der vielleicht bei 23
oder 24 ist.
Und dadurch erfährt
der Körper
und eben auch dein System
keine Sicherheit,
der Food-Fokus
und die Ängste bleiben,
denn dein Körper
weiß ja,
dass es noch nicht
sein sicherer Bereich ist,
in dem er sich wohlfühlt.
Und all das macht uns
eben anfällig,
dann da stecken zu bleiben
und das war auch der Grund,
warum ich damals eben
mich dann entschieden habe,
2019 am 1. Dezember,
immer noch so,
wie so ein zweiter Geburtstag,
zu sagen,
okay,
ab jetzt keine Waage mehr,
weil ich wollte
nicht wieder stehen bleiben,
wie ich es beim ersten Mal
getan hatte.
Und um dir so ein bisschen
zu helfen
und zu schauen,
so hey,
erkenne ich mich vielleicht
auch in dem einen
oder anderen wieder,
habe ich so ein paar
Anzeichen für dich,
dass du eventuell
in der quasi Recovery
stecken geblieben bist.
Das eine ist,
wie gesagt,
Gewicht und Kontrolle,
also vielleicht ist dein Gewicht
im normalen Bereich,
aber du überwachst
deinen Körper ständig noch,
sei das jetzt mit der Waage
oder auch mit bestimmten
Kleidungsstücken,
wo du sagst,
okay, die muss aber passen
oder wenn die Hose
nicht mehr passt,
dann muss ich ein bisschen
weniger essen
oder auch mit Bodychecking,
also auch dieses ständige
und das musste ich mir
wirklich so krass abgewöhnen,
also an jedem Spiegel,
wo ich vorbeigekommen bin,
teilweise sogar auf Arbeit,
also das war wirklich
eine böse Angewohnheit,
habe ich erst mal
mein T-Shirt hochgezogen
und den Bauch gecheckt
oder ich habe da reingeknipt
oder ich habe meine
Oberarme umfasst,
um eben zu prüfen,
ob sich da was verändert hat,
aber all diese ganzen
Kontrollmechanismen
haben mich eben auch
festgehalten,
weil Kontrolle ist
das Gegenteil von Vertrauen
und dieser selbst gesetzte,
erlaubte Gewichtsbereich,
also prüfe gerne mal,
ob du sowas vielleicht auch hast,
dass du sagst,
okay,
noch darf ich ja zunehmen
oder auch so ein typisches Ding ist,
noch muss ich ja zunehmen,
deswegen darf ich das noch essen,
ja,
aber was machst du,
wenn du das Gewicht
dann erreicht hast,
darfst du das dann nicht mehr essen,
gehst du dafür los,
ist das Freiheit,
also Gewicht und Kontrolle
sind wie gesagt so ein Anzeichen,
wenn du das noch sehr stark hast,
dass du noch nicht so frei bist,
wie du gerne wärst
oder auch beim Essen,
wenn du noch bestimmte Regeln hast,
also zum Beispiel die Einteilung
in sichere versus unsichere
oder gefährliche versus verbotene Lebensmittel,
also du weißt,
was ich meine,
also sichere versus unsichere
oder safe versus gefährliche
oder verbotene Lebensmittel,
oder vielleicht hast du auch noch
Zeitregeln,
also Essen zum Beispiel
nur zu bestimmten Zeiten,
zum Beispiel ab
oder bis zu einem bestimmten Zeitpunkt,
das hatte ich auch eine ganze Weile,
oder Intervallfasten,
weil es ist ja ach so gesund,
also ich habe die letzten Wochen
noch mal so viel zu diesem Thema,
zu Frauen, zu ihrem Körper,
zu den Unterschieden,
zu Männern,
Intervallfasten ist wirklich
das Schlimmste,
was wir Frauen unserem Körper
antun können
und oft denken wir,
wir tun ihnen was Gutes
und oft deckt sich das ja auch
unter diesen Deckmantel von
ja, aber das ist ja gut
und die Autofahrgie
und na, na, na,
nein,
für uns ist das überhaupt
nicht gesund und schon gar nicht,
wenn wir aus einer Essstörung kommen.
Oder prüf mal,
ob du vielleicht auch noch
Cheatdays hast,
also bestimmte Tage,
an denen du einfach
alles essen darfst.
oder isst du vielleicht
noch lieber Light-Produkte
oder,
was einem ja jetzt auch
gerade super leicht gemacht wird,
nur High-Protein-Produkte
anstatt die originalen,
also High-Protein-Pudding,
High-Protein-Schokomousse,
High-Protein,
keine Ahnung,
was es nicht alles
in High-Protein gibt.
Also,
dass auf meinem Mandelmus
noch nicht draufsteht,
wundert mich auch.
Aber egal,
weil auch das kann
ein Verhalten sein,
um Kalorien zu sparen
oder um gesünder
oder mit mehr Muskeln
oder mit keiner Ahnung
was zu recovern.
oder vermeidest du
immer noch bestimmte
Nährstoffgruppen,
zum Beispiel Kohlenhydrate
oder Fette
oder zählst du
immer noch Kalorien,
vielleicht aber unter
einem neuen Deckmantel,
nämlich um sicherzustellen,
dass du genug isst.
Höre ich auch ganz oft.
Und ja,
ganz am Anfang
in der Recovery
macht das total Sinn,
wenn wir noch keine
Hunger- und Sättigungssignale haben.
Auch das übrigens ein Zeichen.
Also, wenn du noch keine
zuverlässigen Hunger-
und Sättigungssignale hast,
dann braucht dein Körper
auch noch mehr Struktur.
Das wäre auch noch
keine Quasi-Recovery.
Das heißt,
Kalorien zählen
auch hier unter
diesem Deckmantel
von Sicherheit
ist immer noch
eine Form von Kontrolle.
Oder hast du
eine Mengenrestriktion
und sagst,
ja, ich esse zwar alles.
Also, das habe ich
ganz häufig auch im Coaching.
So dieses,
ja, ich kann alles essen.
Ich esse Schokolade,
ich esse Gummitärchen,
ich esse das alles.
Und ich dann frage,
okay,
wie viel kannst du
dann davor essen?
Naja, so,
naja, halt so ein
kleines Tütchen
Gummibärchen
oder halt so zwei Stück
Schokolade.
So dürfst du auch
eine halbe Tafel
oder eine ganze essen.
Ja, nee, das nicht.
Dann ist es eine
Mengenrestriktion.
Und das ist ja genau das,
was ich damals auch
mit den Obstbränden
gemacht habe.
Also, ich habe ja alles
gegessen.
Ich habe Streuseltaler
gegessen und Obstbrände,
aber halt immer nur
in einer bestimmten Menge.
Nee.
Dann ist ein Anzeichen
auch Sport
oder andere
Kompensationsmechanismen.
Also, Sport zum Beispiel
wieder als Muss
oder vielleicht auch wieder
unter dem Deckmantel
der Gesundheit.
Ja, man muss sich ja
bewegen.
Bewegung ist ja so gesund.
Oder, dass du eben auch
Sport machst
bei Erschöpfung,
bei Schmerzen,
bei Krankheit
oder eben das Gefühl hast,
hey, aber wenn ich jetzt
mich nicht bewege,
dann habe ich mir das Essen
nicht verdient
und werde inhaltlich
unruhig.
Also, auch sowas
wäre ein Zeichen dafür,
dass es noch nicht gut ist.
Und vor allem eben auch
der mentale
und emotionale Aspekt.
Also, wenn deine Gedanken
immer noch viel
ums Essen kreisen
oder du immer noch
diesen starken Food-Fokus hast
und dich immer noch fragst,
ja, wann darf ich jetzt
wieder essen?
Darf ich jetzt das noch essen?
Müsste ich vielleicht noch
XY dafür tun?
Oder muss ich das jetzt
schon noch challengen?
Manchmal macht man nämlich
Recovery auch,
das habe ich auch schon erlebt,
wie so eine Checkliste.
So nach dem Motto,
okay, ich habe jetzt einmal
Magnum-Eis gegessen,
ich habe jetzt einmal
Pizza gegessen,
ich habe jetzt einmal
Nudeln gegessen.
Okay, check.
Nein.
Recovery bedeutet,
wir machen das dann
regelmäßig,
wir integrieren das rein,
wir lassen auch in Zukunft
nichts, was wir uns
erarbeitet haben,
wieder weg.
Weil dafür machen wir
das Ganze ja nicht.
Wir machen das ja für
dauerhafte Freiheit
und nicht für so eine
Honeymoon-Recovery-Phase,
wo wir alles dürfen,
nur um uns danach
wieder einzuschränken.
Und das sind jetzt
nur ein paar Anzeichen
und wenn du genauer
nochmal prüfen möchtest,
ob du eventuell
in der quasi
Recovery steckst,
dann habe ich auf
meiner Website
einen Fragebogen
mit zwölf
Fragen für dich erstellt,
an dem du einfach
selber auch nochmal
prüfen kannst,
wo stehe ich?
Ja.
Und wie sieht das
eigentlich bei mir genau aus?
Ich verlinke dir die Seite
dann auch nochmal
in den Shownotes.
Und für mich
kam damals
dieser Wendepunkt eben,
nachdem ich das alles
auch erkannt habe
und meinen letzten
Recovery-Versuch,
wie gesagt,
dann auch mit einem
ganz anderen Bewusstsein
reingegangen bin
und ich, wie gesagt,
auch geneigt war,
wieder zu diesen
bestimmten Bedingungen,
also wie gesagt,
nur Muskeln
oder gesund
oder na na na,
zu recovern.
Da habe ich mir
irgendwie gedacht,
beziehungsweise ein Teil
von mir wusste schon,
ja, das kannst du machen.
Also die Erlaubnis
habe ich mir auch gegeben,
aber dann erlebst du
ja das Gleiche nochmal
und wie oft willst du
das noch riskieren,
wieder da zu landen?
Also die Schlüsselfrage
ist eigentlich,
mache ich Recovery
und all die Arbeit,
die dazugehört
und dann immer noch
in einem Gefängnis
zu stehen,
nur mit offenen Türen,
durch die ich mich
aber nicht traue,
rauszugehen?
Wir erinnern uns
an den Strand,
also ich kann zwar
am Strand sein,
aber ins Wasser
gehe ich nicht,
weil,
nee.
Oder machst du,
ja,
wofür machst du
das Ganze eigentlich?
Und,
wie gesagt,
ich habe einmal,
also eigentlich mehrfach,
aber einmal eben
diese wirklich krasse Phase,
wo ich wirklich dachte,
ich habe es im Griff,
schon mal versucht,
mit Kontrolle und Handbremse
zu recovern,
aber diesmal wusste ich eben auch,
wenn ich gesund werden will,
dann richtig.
Ich will wissen,
wie sich ein Leben
in Freiheit,
in Selbstliebe
und Selbstannahme
wirklich anfühlt.
und ich wusste,
es gibt Menschen,
die das haben,
also will ich das jetzt auch.
Ich will einfach alles dafür tun,
dass ich das auch erleben kann.
Und in diesem letzten Versuch
hatte ich eben auch
ein klares Ziel,
aber das war kein Ziel
im Sinne von,
wie genau sieht dann
dein Tag aus,
sondern
mein Fokus lag nicht
auf einem Zielgewicht
oder einer reinen
Symptomfreiheit,
sondern eben wirklich
auf dem,
wie ich mich fühlen wollte,
wenn ich recovered bin.
Und mir war klar,
ich will Leichtigkeit,
ich will Selbstmitgefühl,
ich will Abzettanz
und Freiheit
von all diesen Ängsten.
Also ich will,
ich weigere mich einfach,
ich weigere mich
vor einem verdammten Eis
im Sommer Angst zu haben.
Das kann doch nicht wahr sein.
Und genau darauf
lag mein Fokus.
Ich dachte,
hey, dieses Gefühl,
wenn ich dieses Gefühl hätte,
wie wäre das dann?
Was könnte ich dann machen?
Wie anders wäre mein Leben auch?
Und das war wirklich was,
was ich auch
mir echt ausmalen musste
und auch immer wieder
in dieses Gefühl schon reinzugehen,
weil das hat mich auch angetrieben,
obwohl ich natürlich
keine Ahnung hatte,
weil wie soll ich denn wissen,
wie sich das anfühlt,
was ich noch nie hatte?
Das ist natürlich auch schwer,
aber ich hatte die Idee davon,
dass ich das fühlen will
und dass ich rausfinden will,
wie sich das anfühlt.
Und das ist mein Kompass geworden.
Aber dazu gehörte eben auch
das Loslassen aller Bedingungen
und der Kontrolle.
Und wenn du jetzt festgestellt hast,
ja, irgendwie bin ich echt noch nicht so frei,
wie ich dachte,
dass ich gerne wäre.
Ja, wie komme ich denn
jetzt raus aus der Quasi-Recovery?
Und ich habe so ein paar
Sofortmaßnahmen für dich zusammengefasst,
die du direkt tun kannst.
Also erstens,
mach mal eine Bestandsaufnahme.
Welche Erstörungsverhaltensweisen
und vor allem diese ganz kleinen
sneaky Sachen,
die vielleicht bei anderen Menschen
normal sind,
also sowas wie Kalorien zählen
oder Sport machen
oder keine Ahnung was,
sind noch aktiv
oder, weiß ich nicht,
einen Schrittzähler haben,
solche Sachen.
Also sowas kann auch,
das sind so Recovery-sabotierende
Verhaltensweisen.
Was ist wirklich noch aktiv,
was dich von deiner
vollständigen Freiheit abhält?
Ganz wichtig,
wenn du erkannt hast,
da ist doch noch was,
dann hol dir Unterstützung.
Also vertraue dich gerne
einem geliebten Menschen an
oder, wenn noch vorhanden,
sprich mit deinem Therapeuten,
weil auch die können das
natürlich nicht wissen,
weil die sehen dich vielleicht
in deinem Normalgewicht
oder, weiß ich nicht,
die sehen halt,
okay, sie isst wieder
und sie können das und das machen.
Aber teile auch diese
kleinen Sneaky-Sachen
und wenn du jemanden hast
oder vielleicht auch
einen Therapeuten hast,
der sich nicht so auskennt
oder sich vielleicht
nicht ganz so einfühlen kann,
dann hol dir super gerne
auch einen Recovery-Coach
mit gelebter Erfahrung dazu,
der dir hilft,
auch diese ganz kleinen,
völlig unoffensichtlichen
Gedanken und Verhaltensweisen
zu erkennen.
Also ich habe da wirklich
so einen Detektor auch in mir
und gerade auch meine Klientinnen,
die vielleicht auch mit Orthorexie
oder so kommen,
die sind teilweise überrascht,
weil ich sehe da,
mit welcher Überzeugung
sie teilweise auch so
Dinge schon machen
und in mir ist momentan
diese kleine Alarmglocke an,
weil die kenne ich ja
von mir selber noch ganz genau
und ich kann da teilweise
viel, viel genauer
nochmal nachprüfen,
ist das jetzt wirklich
aus dem gesunden Anteil heraus
oder steckt da vielleicht
noch was anderes dahinter
und beides ist möglich.
Aber das Unterscheiden zu lernen
ist eben ganz, ganz wichtig,
um da nicht stehen zu bleiben.
Dann ist es ganz wichtig,
dass du dir erstmal
auch wieder deine Struktur
zurückholst.
Also vielleicht bist du,
weiß ich nicht,
dass du so deine Struktur
wieder ein bisschen hinlässt,
schleifen lassen,
zwischen Mahlzeiten
wieder ausfallen
oder du Mahlzeiten schiebst
oder was auch immer.
Dann versuch zu einer Struktur
von mindestens drei
Hauptmahlzeiten
und mindestens zwei
bis drei Snacks
wieder zurückzukehren
und nicht so große
Pausen zu machen,
weil das gibt
deinem Körper Sicherheit
und hilft dir einfach
erstmal so,
diese Grundsicherheit
auch wieder herzustellen.
Und dann natürlich
ganz wichtig,
nutz einfach auch
alles an Recovery-Sourcen.
Wenn du hier bist,
machst du schon alles richtig,
dann hörst du nämlich
schon einen Recovery-Podcast.
Auch Bücher können hilfreich sein,
wobei, wie gesagt,
heutzutage fehlt mir
ja echt fast alles online.
Und nicht zu unterschätzen,
wirklich auch eine
geschützte Community,
wie gesagt,
auch meine Soulgroup
habe ich ja gemacht,
weil ich gesagt habe,
okay,
dieses Rückfallrisiko,
sie ja auch
letzte Podcast-Folge,
ist einfach auch
sehr, sehr hoch,
gerade eben
in den ersten Monaten
nach der Recovery.
und in so einer geschützten
Community kannst du bleiben,
bis du wirklich stabil bist
und dich sicher fühlst
und eben wirklich auch
durch bist,
weil es tauchen immer wieder
nochmal Sachen auf
und das merke ich gerade
bei denjenigen,
die eben schon länger
dabei sind,
wo die sagen,
oh, huch,
da habe ich bei mir
auch noch was entdeckt.
Und das ist super,
weil, ich sage immer,
Gefahr erkannt,
Gefahr gebannt,
aber wenn wir keinen Spiegel
mehr haben,
ist es natürlich deutlich
schwieriger,
das noch zu erkennen.
Das nächste,
was du tun kannst,
ist dein Mindset
zu verändern.
Also von
es reicht
oder ja,
es ist ja jetzt
wieder gut genug
zu,
hey,
ich will einfach alles,
ich will Fülle,
ich will mehr vom Leben.
Oder auch von,
okay,
ich betreibe jetzt hier
Schadensbegrenzung,
also ich stelle mal
meine Funktionsfähigkeit
wieder her,
zu Lebensmaximierung.
Also was ist denn da noch
in meinem Leben möglich?
Was kann ich vielleicht
noch entdecken,
was ich mir noch
gar nicht vorstellen kann?
Und ein wichtiger Punkt
auch hier,
weil das erlebe ich auch
ganz, ganz häufig,
dass dann so eine
Selbstverurteilung kommt,
wenn man eben feststellt,
so, oh Mist,
ich bin doch noch nicht
so weit,
wie ich dachte,
dann bitte vergib dir
selber dafür,
weil zu erkennen,
dass du in der
Quasi-Recovery bist,
ist doch nur ein Hinweis,
wo du noch lernen
und nachjustieren darfst.
Denn du hast nichts
falsch gemacht,
wenn du feststellst,
dass du noch in der
Quasi-Recovery bist.
Und dieser Schritt
ist super wertvoll,
weil Quasi-Recovery
ist letzten Endes
ein Zwischenstation,
also eine Zwischenstation
auf deinem Weg
und nicht das Ziel.
Und zu erkennen,
das ist wie wenn du,
weiß ich nicht,
irgendwo hinreist
und du denkst dir,
oh super,
ich sehe das Meer schon.
Ja super,
wenn du das Meer schon siehst,
aber ich dachte,
du wolltest ans Meer,
deswegen fährst du doch
in den Urlaub ans Meer
und nicht nur,
um das Meer zu sehen.
Das heißt,
wenn du das Meer schon siehst,
super,
dann bist du ja schon fast da.
Die Frage ist,
willst du jetzt
da drinnen auch schwimmen?
Willst du mal
deinen Fuß reinhalten?
Willst du mal fühlen,
was Leben wirklich ist?
Dann sieh das einfach
nur als Zwischenstation.
Super,
du hast das Meer schon entdeckt,
klasse,
dann weißt du ja,
wo es lang geht,
dann weiter.
Und auch dieser Mindset-Shift von,
weil ich habe mir damals
dann auch gedacht,
weil ich hatte so Angst
vor Kontrollverlust,
weil das ist ja das,
was sich durch alles
durchgezogen hat.
Ich habe irgendwann erkannt,
so warte mal,
was ist denn eigentlich
genau Kontrolle
und was genau ist Vertrauen?
Und dann habe ich gedacht,
ja Kontrolle entsteht doch
nur aus Unsicherheit
und aus Angst,
weil ich nicht vertraue,
weil wenn ich vertrauen würde,
bräuchte ich ja
keine Kontrolle mehr.
Das heißt,
indem du diesen Weg
eben wirklich bis zum Ende gehst,
verlierst du keine Kontrolle,
im Gegenteil,
du lässt sie Stück für Stück
mehr los
und gewinnst dadurch das Vertrauen,
weil dein Körper dir eben auch
zeigen kann,
dass er sich sicher fühlt,
weil deine Gedanken sich ändern,
dein,
ja eben all das,
was sich jetzt noch nicht so anfühlt,
das kommt,
indem du den Weg weitergehst
und indem du eben wirklich
loslässt,
weil umso mehr du festhältst,
umso mehr bist du eben auch gefangen,
weil diese Strecke,
die funktionieren leider
in beide Richtungen.
Und wie gesagt,
Vertrauen ersetzt die Kontrolle
und du fällst nicht in ein Loch.
Und auch noch eine ganz wichtige Sache,
warte nicht darauf,
dass jemand dich rettet
oder bis es wieder
schlimm genug ist,
um Hilfe zu verdienen,
weil ich weiß,
und das ist das,
wo dann wie gesagt,
ich viele Discovery Calls auch habe,
die erst mal mit einer
Entschuldigung angefangen,
im Sinne von,
ja ich bin ja schon im Normalgewicht
oder ich war ja nie im Untergewicht,
das ist mir total egal,
was dein Gewicht ist.
Es sei denn,
du bist nicht sicher,
dann ist das ein anderer Punkt,
aber auch darüber kann man reden.
Aber es geht nicht darum,
dass es wieder schlimm genug ist,
wenn du das jetzt feststellst,
weil du vielleicht schon so weit gekommen bist
oder weil du vielleicht auch niemanden enttäuschen möchtest.
Auch das erlebe ich ganz oft.
Es geht nicht darum,
niemanden zu enttäuschen,
weil du hast wie gesagt nichts falsch gemacht.
Aber warte nicht darauf,
bis es wieder jemand sieht
oder jemand kommt
und dich zu retten
oder dir diesen Schubs gibt
oder dass es eben schlimm genug ist,
weil die einzige Person,
die dich retten kann,
ist die Version von dir,
die die Nase voll davon hat,
wie die jetzige Situation ist.
Ich sage das nochmal,
die einzige Person,
die dich retten kann,
ist die Version von dir,
die die Nase voll hat
von der jetzigen Situation.
Und wenn du das merkst
und du sagst,
hey ich bin doch jetzt nicht
den ganzen Weg hierher gegangen,
das ist ja wirklich wie,
du kletterst so einen Berg hoch
und vor den letzten,
du siehst da oben schon
dieses Höhenkreuz
und denkst dir so,
ja ich bin ja fast da,
ich sehe ja das Höhenkreuz schon.
Aber du bist nicht am Höhenkreuz
und dieser Stolz,
wenn du da oben
an diesem verdammten Höhenkreuz stehst.
Das ist ein anderes Gefühl,
als es von mir vielleicht
schon mal zu sehen.
Und das ist genau der Punkt,
wenn du sagst,
nee ich will alles
und ich erlaube mir auch alles,
was übrigens ein Megaboost
für dein Selbstwertgefühl wäre,
dann ist genau das dran.
Und was dann auf dich wartet,
ist eben wirklich
dieses tiefe Gefühl von Freiheit,
echte Lebensfreude statt,
das geht mir okay.
Raum für völlig neue Dinge
in deinem Leben,
die du jetzt höchstwahrscheinlich
noch gar nicht erahnen kannst.
Also ich hätte mir vor sieben Jahren
nichts,
nada, niente,
von dem vorstellen können,
erahnen können,
visionieren, visualisieren,
whatever können,
von dem, was ich jetzt habe.
Es ist zwar unvorstellbar
und dennoch ist es jetzt hier,
aber einfach nur,
weil ich weiter,
also das heißt einfach,
ich bin,
beziehungsweise ich habe mich
immer entschieden,
einfach weiterzugehen.
Und das ist aber genau das,
was den Raum eben auch
aufgemacht hat.
Das heißt,
es ist völlig egal,
wie genau das dann aussieht,
ob du vielleicht auch
dein Leben oder deinen Job
veränderst,
das kommt übrigens auch häufig vor,
dass man vielleicht
einen Job wechselt
oder eine Beziehung wechselt
oder keine Ahnung was,
das klingt wie
Bäumchen,
wechsel dich,
aber dass wir eben Dinge
auch in anderen Bereichen
loslassen,
die uns nicht gut tun,
wo wir vorher
das gar nicht gemerkt haben.
Und manchmal ist das
aber auch eine Angst,
warum wir nicht weitergehen,
aber das wäre jetzt
eine neue Folge,
dass wir manchmal auch
nicht uns das holen,
was wir haben wollen,
weil wir eigentlich Angst haben
vor den Konsequenzen,
die das hätte,
wenn wir es dann hätten.
Das klang jetzt glaube ich
kompliziert,
aber wie gesagt,
das wäre eine eigene
Podcast-Folge.
Und wie gesagt,
was sich erwartet ist,
dass dein Körper
und du,
ihr werdet ein Team.
Dein Körper ist
dein Verbündeter,
der ist immer für dich da
und er ist nicht mehr
dein Gegner,
er ist nichts mehr,
was du kontrollieren musst,
im Gegenteil,
ihr arbeitet zusammen,
er ist immer für dich da
und das ist so
ein wunderschönes Gefühl.
Und wie gesagt,
vollständige Recovery,
also dieses Wort
ist wirklich schwer,
ist immer möglich
und du verdienst
mehr als nur gut genug.
Aber du musst dir
auch die Erlaubnis
dafür geben,
wenn du das haben möchtest
und erleben möchtest.
Das kann leider niemand anders.
Wenn ich könnte,
ich würde sie dir sofort geben.
Wenn ein Teil von dir ist,
der zweifelt,
dann wäre das tatsächlich
auch was,
womit man arbeiten könnte,
weil auch das hat einen Grund,
da kommen wir dann
so ein bisschen
auf die Identität auch wieder.
Aber grundsätzlich
kennst du einen Menschen,
der nicht verdient,
dass es ihm so richtig gut geht
in seinem Leben?
Mir fällt keiner ein.
Also,
wie gesagt,
ich muss rückblickend
wirklich sagen,
dass ich super dankbar bin
für diese drei Jahre
mit der Quasi-Recovery,
denn sie haben mir auch gezeigt,
dass ich mehr verdiene,
dass es ein Slippery Slope ist
und dass einfach
verdammt viel mehr möglich ist.
Und hätte ich die Erfahrung
nicht gehabt,
hätte ich meine letzte Recovery
wahrscheinlich auch gar nicht
so erfolgreich gemacht.
Keine Sorge,
du musst jetzt nicht
in der Quasi-Recovery
stecken bleiben,
deswegen teile ich
meine Learnings mit dir.
Damit du diesen Schritt
einfach überspringen kannst
und die Abkürzung gehen kannst,
weil man muss da nicht
stecken bleiben.
Es ist total normal,
beziehungsweise es kommt
sehr, sehr häufig vor,
dass das passiert.
Also wie gesagt,
auch hier ist nicht ungewöhnlich,
aber es muss nicht sein.
Und ich hoffe,
diese Podcast-Episode
hilft dir,
einfach diese Schritte
wirklich auch zu überspringen,
beziehungsweise die nötigen
Schritte zu gehen
und da nicht stehen zu bleiben.
Und damit möchte ich
die heutige Podcast-Folge
beenden.
Wie gesagt,
fühle dich absolut frei,
den kostenfreien Fragebogen
zur Quasi-Recovery
auf meiner Website
zu machen
und hier runterzuladen.
Und wenn du das Gefühl hast,
so hey,
ich würde mir vielleicht
doch nochmal unterstützen
oder ich würde ja gerne
nochmal drüber reden,
dann komm super gerne einfach
auch in meinen kostenfreien
Discovery Call.
Also,
hab einen wunderschönen Sommer
und bis zum nächsten Mal.
Vielen Dank,
dass du dir Zeit
für eine Tasse Reality
mit mir genommen hast.
Ich hoffe,
diese Folge hat einen kleinen
positiven Unterschied
in deinem Tag gemacht.
Mit deiner 5-Sterne-Bewertung
kannst du genau diesen Unterschied
auch im Leben anderer
lebensfongiger Frauen bewirken,
die diesen Podcast
noch nicht gefunden haben
und sich ebenfalls
nach einem Leben
in Freiheit und Authentizität sehnen.
Ich danke dir von Herzen
und freue mich,
auf Instagram mit dir
in Kontakt zu bleiben.
Alle Links findest du
in den Shownotes.
Bis zum nächsten Mal.
Bis zum nächsten Mal.
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