#15 "Wie starte ich richtige Recovery?" Die 10 Phasen, die dir endlich Klarheit geben
Der Recovery-Leitfaden für alle, die nicht wissen, wie sie anfangen sollen
16.07.2025 39 min
Zusammenfassung & Show Notes
„Wie starte ich richtige Recovery? Es ist immer wieder ein Vor und Zurück.“ Diese Frage von Lisa-Maria erreichte mich auf Instagram und steht stellvertretend für so viele von euch. Obwohl sie bereits ins mittlere Normalgewicht recovert ist, kämpft sie noch immer mit diesem frustrierenden Hin und Her.
In dieser Episode stelle ich dir mein Romy Recovery Framework vor – ein Modell aus 10 Transformationsphasen, das ich aus meiner eigenen 20-jährigen Essstörungs-Erfahrung und der Arbeit mit dutzenden Frauen entwickelt habe.
Das ROMY Recovery Framework hilft dir dabei:
✨ Dich selbst einzuschätzen und zu verstehen, wo du gerade stehst
✨ Zu erkennen, warum das „Vor und Zurück“ normal ist - und kein Zeichen von Versagen
✨ Konkrete Ansatzpunkte für deinen nächsten Schritt zu finden - je nach Phase brauchst du etwas anderes
Ich selbst habe alle diese Phasen durchlaufen und sehe sie bei meinen Coachees immer wieder.
Dieses ROMY Recovery Framework gibt dir die Sicherheit zu wissen: Es gibt einen Weg, und ich zeige ihn dir Schritt für Schritt.
Die 10 Phasen auf einen Blick:
Das ROMY Recovery Framework ist deine Landkarte durch die Recovery. Es zeigt dir nicht nur, wo du stehst, sondern auch, was als nächstes kommt und worauf du dich vorbereiten kannst.
Phase 1-3: Der Beginn
- Verleugnung: „Ich habe kein Problem“
- Erwachen: Der erste Riss im Fundament
- Ambivalenz: Der frustrierende Kreislauf zwischen Wollen und Nicht-Können
Phase 4-6: Die aktive Transformation
- Entscheidung: Der Kipppunkt - wenn der Wunsch nach Freiheit stärker wird als die Angst
- Aktive Recovery: Vom Wollen ins Tun
- Körperliche Rehabilitation: Dein Körper holt sich zurück, was er braucht
Phase 7-9: Die tiefe Veränderung
- Emotionale Rehabilitation: Gefühle wieder fühlen lernen
- Identitätstransformation: Wer bin ich ohne meine Essstörung?
- Integration: Recovery wird zur Gewohnheit
Phase 10: Das neue Leben
- Freiheit ohne Recovery-Fokus - einfach du sein
Was dich in dieser Episode erwartet:
🗺️ Ein kompletter Leitfaden für deinen Recovery-Start - egal, ob du noch ganz am Anfang stehst oder schon mittendrin bist
✨ Warum dein BMI fast nichts über deine Recovery-Phase aussagt
✨ Konkrete Beispiele aus meiner eigenen Recovery für jede Phase
✨ Wann Coaching wirklich Sinn macht (Spoiler: Es kommt nicht auf dein Gewicht an!)
✨ Warum die meisten nach der körperlichen Rehabilitation aufhören - und genau da der größte Fehler liegt
✨ Die Antwort auf Larissas Frage: „Was, wenn der Leidensdruck NICHT größer ist als die Angst vor Körperveränderung?“
Ich teile auch sehr persönliche Momente meiner Recovery - vom Gefühl, keinen Herzschlag mehr zu spüren, über die Panik beim Sportverbot in der Klinik bis hin zu dem Moment, als die Omas mit dem Rollator schneller den Berg hochkamen als ich.
Dein nächster Schritt:
Nutze diese Episode, um dich selbst einzuschätzen: In welcher Phase stehst du gerade? Schreib mir gerne auf Instagram (@romy_hoerbe), wo du dich im Framework siehst. Manchmal ist schon das Aussprechen der erste wichtige Schritt.
Wichtige Ressourcen:
🗺️ Ein kompletter Leitfaden für deinen Recovery-Start - egal, ob du noch ganz am Anfang stehst oder schon mittendrin bist
✨ Warum dein BMI fast nichts über deine Recovery-Phase aussagt
✨ Konkrete Beispiele aus meiner eigenen Recovery für jede Phase
✨ Wann Coaching wirklich Sinn macht (Spoiler: Es kommt nicht auf dein Gewicht an!)
✨ Warum die meisten nach der körperlichen Rehabilitation aufhören - und genau da der größte Fehler liegt
✨ Die Antwort auf Larissas Frage: „Was, wenn der Leidensdruck NICHT größer ist als die Angst vor Körperveränderung?“
Ich teile auch sehr persönliche Momente meiner Recovery - vom Gefühl, keinen Herzschlag mehr zu spüren, über die Panik beim Sportverbot in der Klinik bis hin zu dem Moment, als die Omas mit dem Rollator schneller den Berg hochkamen als ich.
Dein nächster Schritt:
Nutze diese Episode, um dich selbst einzuschätzen: In welcher Phase stehst du gerade? Schreib mir gerne auf Instagram (@romy_hoerbe), wo du dich im Framework siehst. Manchmal ist schon das Aussprechen der erste wichtige Schritt.
Wichtige Ressourcen:
- Masterclass „From Hopeless to Healed“ (Phase 2-3)
- Masterclass „Roadmap to Recovery“ (Phase 3-4)
- Find you SATT-isfaction Onlinekurs (ab Phase 4)
- Re(dis)cover Gruppencoaching (Phase 4-8)
- 1:1 Recovery Coaching (Phase 4-8)
Deutsche Anlaufstellen:
- ANAD e.V.: 089-219973-99 (ES-Spezialisten)
- Telefonseelsorge: 0800-111 0 111 (24/7)
- BZgA: 0221-892031
- Online-Beratung: www.essstoerungen-onlineberatung.de
- Bundesfachverband: www.bundesfachverbandessstoerungen.de
Recovery ist kein Sprint, sondern eine Reise. Und auf dieser Reise darfst du dir Unterstützung holen - egal in welcher Phase du gerade stehst. 🩷
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Über Romy Hörbe - Coach für entspanntes Essverhalten und Körperakzeptanz
Neue Episode jeden Mittwoch um 6 Uhr
Bleib in Verbindung: Abonniere den Podcast, folge mir auf Instagram @romy_hoerbe oder schreibe mir eine E-Mail mit deinen Fragen und Themenwünschen. Dies ist unser gemeinsamer Raum – lass uns zusammen entdecken, was jenseits der Essstörung auf dich wartet!
Meine Ausbildungen
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- CCI Certified Eating Disorder Recovery Coach (Carolyn Costin Institute, USA)
- Zertifizierter Systemischer Coach (Coaching Akademie Weimar-Wiesbaden)
- Identity Transformation Coach (All In Academy Jackie Sharon Tamblyn)
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Dieser Podcast ersetzt keine professionelle therapeutische oder medizinische Betreuung. Bei akuten gesundheitlichen Problemen wende dich bitte an entsprechende Fachpersonen.
Transkript
Hallo und schön, dass du hier bist bei Romys Recovery Reality. Ich bin Romy Hörbe und nach 20 Jahren Essstörung vollständig recovered. Heute lebe ich mein bestes Leben, ohne Masken, aber mit ganz viel Lebensfreude und Authentizität. Meine Mission ist es, lebenshungrigen Frauen zu helfen, genau das Gleiche zu tun.
Dieser Podcast ist für dich, wenn du dir tiefe Transformation statt reiner Symptombekämpfung wünschst. Ich nehme dich mit auf den Weg in die Freiheit und teile ungeschminkt, was mir wirklich geholfen hat. Mit Herz, Klarheit und der Expertise als Deutschlands erster CCI-zertifizierte Recovery Coach. Mach es dir gemütlich mit deinem Lieblingstee und lass uns gemeinsam entdecken, wie viel größer dein Leben jenseits der Essstörung sein kann.
Heute widme ich mich einer Frage von Lisa Maria, die mich auf Instagram in meinem Fragensticker erreicht hat. Und diese Frage steht stellvertretend für so viele von euch.
Und zwar lautet sie, wie starte ich in richtige Recovery? Es ist immer wieder in Vor und Zurück. Das zeigt, Lisa Maria hat bereits geschafft, ins mittlere Normalgewicht zu recovern. Also das hat sie noch als Zusatzinformation gegeben.
Und indem sie es geschafft hat, schon ins mittlere Normalgewicht zu recovern, zeigt sie, okay, sie ist offensichtlich jemand, die auch im Untergewicht gestartet hat, was ja auch nicht die Voraussetzung für Recovery ist.
Denn, wie gesagt, nur sechs Prozent sind ja überhaupt untergewichtig. Aber Lisa Maria hat es bereits geschafft, ins mittlere Normalgewicht zu recovern und hat trotzdem die Frage, ja, wie starte ich denn jetzt richtige Recovery?
Es ist immer wieder in Vor und Zurück. Und das zeigt einfach, dass sie bereits aktiv einige Schritte getan hat, aber dennoch fällt sie wieder zurück, was nicht selten ist.
Und um dir zu verdeutlichen, wie richtige Recovery verläuft, verhöre mal richtige bitte auch wieder in Anführungszeichen, möchte ich dir heute mein Romy Recovery Framework vorstellen.
Ein Modell, das ich aus meiner eigenen 20-jährigen Erfahrung und meiner Arbeit mit Dutzenden Frauen entwickelt habe.
Das Romy Recovery Framework umfasst zehn Transformationsphasen, die dir helfen werden, dich selbst einzuschätzen und zu verstehen, wo du gerade stehst.
Denn zu erkennen, warum das Vor und Zurück auch normal ist und ein Teil des Prozesses ist super wichtig, um sich da nicht zu verurteilen oder eben auf dieser Phase ausstehen zu bleiben.
Und es gibt dir konkrete Ansatzpunkte für deinen nächsten Schritt, um den eben zu finden.
Denn je nach Phase ist das etwas Unterschiedliches, was du brauchst.
Ich selbst habe alle diese Phasen auch durchlaufen und sehe sie bei meinen Coaches auch immer wieder.
Dieses Framework gibt dir die Sicherheit zu wissen, es gibt einen Weg und ich zeige dir jetzt, welchen.
Also lass uns direkt einsteigen in die zehn Phasen des Romy Recovery Framework.
Phase 1 ist die Verleugnung.
Die äußert sich darin, dass du denkst, ich habe kein Problem.
Also du siehst die Essstörung noch als Lösung, beziehungsweise du würdest wahrscheinlich überhaupt nicht sagen, dass du überhaupt eine Essstörung hast.
Und nicht als Problem.
An diesem Punkt bist du definitiv nicht mehr, wenn du hier bist, denn du würdest dir keinen Recovery Podcast anhören, wenn du nicht irgendwo das Gefühl hättest,
naja, vielleicht ist da doch irgendwie was nicht so ganz in Ordnung oder irgendwie, so hätte ich das nicht gerne.
Die zweite Phase ist das Erwachen.
Das ist der erste Riss im Fundament deiner Verleugnung.
Das heißt, vielleicht war es eine Situation oder ein Gedanke oder etwas, wo du merkst, das stimmt irgendwie nicht so ganz.
Das heißt, es könnte ein Kreislaufkollaps sein.
Es könnte, ja, wie bei mir sein, dass ich damals echt gemerkt habe, so ey, ich liege abends im Bett, habe ich überhaupt noch einen Herzschlag?
Oder der Moment, also in meinem Fall auch, wo ich nicht aufhören konnte mit Sport, obwohl ich eigentlich wollte und krank war.
Und das war genau der Punkt.
Also diese Momente von, ich will eigentlich auf der einen Seite was, also das, wo ich gedacht habe, ich habe da ja immer Kontrolle drüber, aber es nicht zu können, obwohl ich es wollte.
Das hat mir gezeigt, okay, die Kontrolle, die du denkst zu haben, die ist eigentlich gar nicht mehr vorhanden.
Und das können ganz unterschiedliche Situationen sein.
Also überleg gerne mal für dich, was sind so die Momente, die dich vielleicht dazu gebracht haben, wenn du noch ganz am Anfang stehst, diesen Podcast hier zu hören oder dich vielleicht doch mit dem Thema Recovery zu beschäftigen.
Und diese Momente der Klarheit, die sind wie so ein kleiner Weckruf, denn das sagt dein System, vielleicht stimmt hier was nicht.
Wie gesagt, bei mir war es auch nicht ein so ein Moment, sondern es waren viele solcher Momente und manche waren ganz klein und zackhaft.
So wie so dieses Gefühl von, ich würde ja das jetzt gerne machen, aber ich kann nicht oder ich darf nicht.
Ich habe auch gedacht, so, es verbietet mir jetzt keiner von außen.
Wieso mache ich es denn dann nicht einfach?
Oder als meine Therapeutin gesagt hat, ja, gehen Sie doch einfach mal ein Eis essen.
Da waren Sie ja noch davon ausgegangen, dass ich wegen Traumatherapie in der Klinik war und nicht wegen einer Essstörung.
Aber ich konnte nicht.
Oder der Moment, als ich keine Kraft mehr zum Schwimmen hatte, wo ich da früher Brustschwimmerin gewesen war und gedacht habe,
wieso klucke ich ja gerade fast im See ab, wo ich da früher, weiß ich nicht, Urkunden und zweite Plätze im Brustschwimmen mit nach Hause gebracht habe.
Oder eben wirklich auch die Situation, als ich in der Klinik Sportverbot bekam und in Panik geriet.
Und das waren genau die Momente, wo ich mir eingestehen musste, ich habe keine Kontrolle mehr, die Essstörung hat sie.
Und diese Phase des Erwachens, die ist auch erstmal beängstigend.
Aber eben auch der Beginn von etwas sehr, sehr Wichtigem.
Denn dein gesundes Ich meldet sich hier zum ersten Mal zu Wort.
Falls du merkst, ich stehe da, dann bleib einfach dran und höre weiter diesen Podcast und folge Recovery Accounts.
Lass die Informationen erstmal sacken und mach dir keinen Druck.
Also, das ist wirklich die Stelle, wo du erstmal dich selber besser kennenlernen darfst.
Wo du dich informieren darfst, erstmal Informationen einholen darfst.
Zu sehen und zu erkennen vielleicht auch so, was ist vielleicht nicht so, das, was ich mir vorstelle in meinem Leben.
Oder dich auch bei Beratungsstellen zu informieren.
Also, ich werde auf jeden Fall auch Anlaufstellen in den Shownotes verlinken.
Zum Beispiel Annat e.V. oder die Telefonseelsorge, die BZGA oder der Bundesfachverband für Essstörungen sind ja Anlaufstellen.
Wo du dich einfach auch erstmal informieren kannst, um zu schauen, so wie ist das eigentlich?
Welche, weiß ich nicht, falle ich vielleicht sogar an Diagnosekriterien?
Oder ich möchte einfach so mal mit jemandem reden oder generell mir einfach Informationen holen.
Also, all das ist in fieser Phase absolut in Ordnung und auch wichtig.
Und auch ich habe mit meiner Masterclass From Hopeless to Healed etwas geschaffen, was dir zeigt, dass Recovery möglich ist.
Auch nach 20 Jahren Essstörung.
Und diese Masterclass kann dir insbesondere in dieser Phase eben auch helfen, Hoffnung und auch erste Orientierung wiederzubekommen.
Phase 3 ist die Ambivalenz.
Herzlich willkommen im frustrierenden Kreislauf, der so viele gefangen hält.
Und in dieser dritten Phase weißt du, dass du ein Problem hast, aber die Angst vor der Veränderung ist riesig.
Das heißt, du pendelst zwischen, ich will gesund werden und ich kann das nicht.
Und dieser Teufelskreis sieht so aus.
Du erkennst das Problem und denkst darüber nach oder schaffst es sogar etwa eine erste Verhaltensweise vielleicht zu verändern.
Aber in dem Moment, wo du das tust, wird die Essstörungsstimme richtig laut.
Das heißt, Angst und Unsicherheit steigen.
Und um diese unangenehmen Gefühle loszuwerden, greifst du dann wieder auf, das was du kennst, die Essstörungsverhaltensweisen zurück, um das zu regulieren.
Das wiederum gibt dir eine kurze Erleichterung.
Dann kommen wiederum die Schuldgefühle auf, so im Sinne von, na, ich wollte doch aber eigentlich was anderes.
Und du startest einen neuen Anlauf.
Und das Ganze geht wieder los.
Und dieser Kreislauf kann sich über Wochen, Monate oder aber auch Jahre hinziehen.
Das heißt, du willst etwas verändern und du hast vielleicht sogar ganz viel Wissen darum, aber du weißt einfach nicht, wie.
Oder du schaffst es, einige Verhaltensweisen zu ändern, aber nicht alle.
Und genau das hält dich gefangen.
Also das heißt, es ist so die Phase, da gehst du vielleicht einen Schritt vor und zwei wieder zurück.
Das heißt, das ist dieses ewige, ja wirklich dieses ewige Hin und Her.
Und das Problem in dieser Phase ist, dass die Entscheidung für deine Recovery noch nicht klar getroffen wurde.
Das heißt, das ist die Phase, denn es geht ja auch immer darum, was kann ich tun, in der du dich jemandem anvertrauen darfst, deinem Umfeld anvertrauen darfst.
Und ganz wichtig, damit eben nicht alleine zu bleiben, denn dieser Kreislauf zermürbt dich.
Und je länger du da drin bist, desto mehr Scham kommt vielleicht auch auf, weil du denkst, Mensch, ich schaffe das einfach nicht.
Oder vielleicht auch die Angst, oh Gott, wenn ich das jetzt jemandem sage, dann muss ich ja was verändern.
Nein, musst du nicht.
Deswegen, hier geht es wirklich darum, damit nicht alleine zu bleiben.
Und wie gesagt, die Essstörung wird durch die Einsamkeit und durch das Schweigen verstärkt.
Und auch, ja, auch wenn du vielleicht das Gefühl hast, du musst dann handeln.
Niemand, wirklich niemand kann dich zum Handeln zwingen.
Das heißt, das entscheidest immer noch du. Andere können für dich da sein, die können dich unterstützen.
Aber wann du handelst, ist deine Entscheidung.
Und wenn du möchtest, beziehungsweise hier Ansatzhilfen brauchst, dann kann ich dir hier meine Masterclass Roadmap to Recovery empfehlen.
Denn diese Masterclass hilft dir, aus der Ambivalenz in die Entscheidung zu kommen und gibt dir einen konkreten Fahrplan für deinen Weg mit.
Und damit sind wir dann auch schon in Phase 4 des Frameworks, und zwar in der Entscheidung.
An diesem Punkt hast du den Kipppunkt erreicht.
Das heißt, das ist wirklich der Moment, wo du sagst, ey, es reicht.
Ich will das nicht mehr.
Und zwar entweder, weil dein Wunsch nach einem freien Leben endlich stärker ist als die Angst.
Oder, und beides ist möglich, der Leidensdruck, die Angst vor der Veränderung übersteigt.
Oft kommt sogar beides zusammen.
Also in meinem Fall war es so, dass ich auf der einen Seite gedacht habe, so, dass so irgendwie vielleicht doch noch mehr im Leben.
Oder was, wenn es da noch was anderes gäbe?
Und eigentlich wollte ich doch in meinem Leben irgendwann mal so, und auf der anderen Seite aber auch dieser Riesendruck.
Also dieses, ey, wenn ich das jetzt nicht im Griff kriege, dann werde ich ausgesteuert.
Dann, ja, dann war es das einfach.
Also dann werde ich früh berentet und kann dann zwar so leben, aber irgendwie nicht das Leben, was ich eigentlich haben wollte.
Also ich hatte beides.
Und das passt auch zur zweiten Frage, die mich ebenfalls über Instagram erreicht hat.
Und zwar die Frage von Larissa, die gefragt hat, was, wenn der Leidensdruck nicht immer größer ist als die Angst vor der Veränderung des Körpers?
Ja, das ist genau der Punkt, wo man sieht, okay, sie steckt noch nicht in der Phase der Entscheidung, sondern sie steckt noch in der Ambivalenz.
Und hier kann es hilfreich sein, mal rauszusoomen und in die Zukunft zu schauen.
Ich weiß, wir denken in der Situation oft nicht an die Zukunft, aber genau das ist der Trick, weil da nicht hinzuschauen ist auch ein Mittel deines essgestörten Anteils, um sich sicher zu fühlen.
Aber wenn du dich traust und wie gesagt, mach es einfach nur als Gedankenexperiment, auch das heißt nicht, dass du irgendwas verändern musst.
Aber so mal raus, wie sieht dein Leben in fünf oder in zehn Jahren aus, wenn du so weitermachst?
Denn der Leidensdruck mit der Essstörung wird über die Jahre schlimmer.
Und ich weiß, gerade in der Magersucht oder in den restriktiven Essstörungen fühlt sich das lange Zeit an, als hätte man alles unter Kontrolle.
Also meistens sind ja auch alle noch hochfunktional, auch bei einem extrem niedrigen BMI noch.
Und das kann sehr trügerisch sein.
Aber weil sich alles so normal anfühlt, zeigt es auch, wie hart dein Körper wirklich für dich arbeitet.
Der leidet, indem er dir dieses noch normal funktionierende Leben ermöglicht.
Und was dir heute noch leicht fällt, wird irgendwann beschwerlich, weil dein Körper Stück für Stück kaputt geht und nicht mehr alles kompensieren kann.
Also was ich meine hier zum Beispiel die Gefahr von Osteoporose, die natürlich mit anhaltender Mangelernährung steigt.
Die Gefahr von Ermüdungsbrüchen, wenn du Sport machst, sehr aktiv bist, reitest, tanzt, joggen gehst, Krafttraining machst.
Und eben auch Muskelabbau, trotz Sport und Bewegung, im Gegenteil.
Also Sport beschleunigt den ganzen Prozess sogar noch.
Oder Verdauungsprobleme.
Je länger wir in der Essstörung feststecken und diese Verhaltensweisen ausüben, desto mehr Verdauungsprobleme kommen auch hinzu.
Und die Frage ist, was kannst du dann nicht mehr tun, was jetzt noch geht?
Bei mir war es so, dass es wirklich 18 Jahre lang, also wirklich 18 Jahre ist eine lange Zeit, wirklich gut gegangen ist und ich keine Einschränkungen gemerkt habe.
Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich wie gesagt durch die Bulimie auch Phasen hatte, wo ich deutlich mehr gegessen habe zwischendrin und nicht die ganzen 20 Jahre in dieser krassen Mangelernährung war, wie es eben die letzten 6, 7 Jahre war.
Das heißt, diese letzten 6, 7 Jahre, die habe ich sehr, sehr schnell gemerkt.
Und ab 2000, naja, eigentlich schon 5 Jahre danach, wo ich wirklich in diesem krassem Mangel war, ging eigentlich fast gar nichts mehr.
Das heißt, der Leidensdruck mit der Essstörung wird, wie gesagt, schlimmer und du wirst es merken, wie ich es damals auch gemerkt habe.
Wenn es jetzt noch nicht ist, ist es gut für dich, weil dann kannst du gut gegensteuern.
Das heißt aber nicht, dass nicht schon Schäden stattgefunden haben.
Und die Frage ist ja auch, was nützt dir der perfekteste Körper, wenn er nur eine dünne Hülle ist, aber nicht mehr funktioniert?
Was verlierst du, wenn du deinen Körper zerstörst, nur um ihn in eine bestimmte Form zu pressen?
Wofür brauchst du deinen Körper auch tagtäglich?
Hast du vielleicht Hobbys, für die du deinen gesunden Körper brauchst?
Ich zum Beispiel habe es geliebt zu schwimmen und zu merken, dass ich das, was ich so sehr geliebt habe, nicht mehr machen kann.
War echt schlimm für mich.
Aber ich kenne auch viele Frauen im Coaching, die super gerne tanzen, die reiten, die auch teilweise, also viele, aber ich habe viele ausgebildete Fitnesstrainer, die das gar nicht mehr ausüben können, weil sie die Kraft irgendwann nicht mehr haben.
Ich hatte eine Coachie, die auch gesagt hat, ey, ich gehe jede Woche dreimal Gewichte stemmen und ich merke, dass ich jedes Mal weniger Gewicht stemmen kann, weil der Körper angefangen hat, die eigenen Muskeln abzubauen.
Oder wenn das jetzt kein Hobby ist, wo du sagst, hey, das ist es, was ich unbedingt erhalten will, dann denk gerne auch an die ganz kleinen alltäglichen Dinge, die du jetzt vielleicht noch für selbstverständlich hältst.
Bei mir war es so, dass ich es zum Ende kaum noch geschafft habe, diesen Hügel hier, wie gesagt, ich wohne am Steiger, zum Haus hochzukommen.
Wirklich, die Omas auf dem Rollator waren schneller als ich.
Es hat sich so verdammt anstrengend angefühlt. Ich habe echt nur gebetet, ich sage, wann bin ich endlich oben, wann kann ich endlich was essen?
Ich habe nur gedacht, wie schaffe ich es und was gibt es zu essen? Das war alles.
Und ich hatte keine Lebensenergie mehr. Also das heißt, ich lag wirklich nach der Arbeit depressiv auf der Couch.
Die Arbeit über habe ich noch durchgezogen, habe funktioniert, habe versucht zu strahlen, habe mein Lächeln angeschaltet, wenn ich in die Kita rein bin.
Aber sobald ich auf der Couch angekommen war, was echt ein Kraftakt war, lag ich einfach nur noch zutiefst depressiv da und es war nichts mehr mit mir anzufangen.
Also an Beziehungen führen oder irgendwelche anderen Dinge machen, es war nicht mehr dran zu denken. Ich war einfach nicht mehr lebendig.
Und Larissa, für dich, wie du die Frage gestellt hast, ich sehe auch deine Angst vor der Veränderung deines Körpers und ich kann die so, so, so, so hernachempfinden.
Aber das ist genau der Punkt. Eine Veränderung muss nichts Schlechtes heißen, weil unser Gehirn mag keine Veränderung, weil Veränderung verbindet es immer mit Gefahr.
Aber was, wenn genau das Gegenteil der Fall ist? Denn das Entscheidende ist doch, diesen neuen Körper, wie auch immer er dann aussieht, welche Form auch immer er dann hat, den kannst du akzeptieren und sogar lieben lernen, wenn du das möchtest.
Und auch ich habe gedacht, ich könnte mich nur dann lieben oder annehmen, wenn ich sehr dünn bin.
Aber ganz ehrlich, selbst als ich an meinem dünnsten Punkt war, war ich nie dünn genug für meine Essstörung.
Das heißt, ich hatte zwar das niedrigste Gewicht und hatte irgendwie so ein Gefühl von, also das Maximumgefühl, was ich damals erreicht habe, war, jetzt ist es ja ganz okay so.
Hm. Heute wiege ich so viel mehr als das, was ich mir je erlaubt hätte.
Aber mein Körperbild ist auch so, so, so viel besser geworden und ich habe Frieden mit meinem Körper geschlossen.
Und das ist etwas, was wir lernen können und was auch du lernen kannst, Larissa, wenn du das möchtest.
Und wenn du jetzt merkst, okay, du bist noch, wie gesagt, Larissa ist in Phase 3, Ambivalenz, aber wenn du merkst, so, ich bin in dieser Entscheidungsphase gerade, also du hast den Kipppunkt schon erreicht und du hast diese Gedanken, die ich jetzt vielleicht für Larissa durchgespielt habe, für dich schon durchgespielt und du hast eine Entscheidung getroffen und hast gesagt, nee, ich will jetzt einfach Freiheit, ich will was anderes, ich will sehen, was da noch für mich möglich ist.
Und wenn du in dieser Phase bist und ja zur Recovery gesagt hast, dir aber vielleicht noch der konkrete Plan fehlt, dann ist an dieser Stelle auch mein Satisfaction-Kurs genau das Richtige für dich, weil das gibt dir schon verdammt viele Tools an die Hand, die du für den Start brauchst.
Also in Satisfaction ist wirklich alles drin, was du als Grundlage für deine Recovery immer brauchst.
Das heißt, wir behandeln hier auch Themen und das passt wieder zu Larissas Frage wie Körperneutralität, wie gehe ich denn damit um, Angst vor Gewichtszunahme, also all diese Dinge sind auch da mit drin.
Und wenn du sagst so, ich möchte das zwar jetzt irgendwie machen, aber ich weiß nicht so genau, wie ich starten soll, ich habe die Entscheidung getroffen, aber ich weiß gar nicht, wo anfangen und wie gehe ich jetzt am besten vor und du wünschst dir eine zusätzliche persönliche Begleitung, dann ist das auch der Zeitpunkt, wo man über Coaching nachdenken kann und natürlich über Therapie.
Also Therapie ist an jedem Punkt geeignet. Aber wie gesagt auch hier, wie gesagt, Coaching ist nicht in jeder Phase angezeigt, aber ab Phase 4 ist es grundsätzlich möglich.
Phase 5 ist dann die aktive Recovery. Das ist die Phase, wo es wirklich ernst wird.
Das heißt, du gehst jetzt auch vom Wollen ins Tun.
Diese Phase ist Action pur. Das heißt, du baust dir hier wirklich auch dein Support-System auf, also welchen Therapeuten, einen Ernährungsberater, einen Coach, vertraute Menschen, die du einweist.
Du etablierst eine Essensstruktur, arbeitest an den offensichtlichen Essstörungsverhaltensweisen, also das ist wirklich Umsetzungsphase.
Du setzt dir konkrete Ziele, du stellst dich deinen Ängsten, du überwindest Hindernisse und, ganz wichtig, dabei justierst du auch ständig nach, denn mal läuft's super und mal stolperst du und das wird passieren.
Aber hey, Stolper bringt dich auch vorwärts, nur halt etwas uneleganter.
Also, so what?
Das Wichtigste in dieser Phase ist, du bist nicht mehr nur am Überlegen oder Planen, sondern du machst.
Das heißt, du nutzt das Wissen, was du hast auch, denn wie oft höre ich, ja, ich habe ja alles an Wissen.
Super, brauchen wir auch.
Das heißt aber nicht, dass du machst.
Das heißt, Recovery bedeutet wirklich machen.
Wenn du nicht machst, machst du noch keine Recovery.
Dann bist du nicht in der aktiven Phase.
Im Machen bist du aber und in Phase 5, und das ist ja auch die Hälfte schon der Phasen, bist du mittendrin in deiner Recovery-Reise.
Das heißt, es ist zwar anstrengend und es ist auch beängstigend, aber es ist auch der Beginn deiner wirklichen Freiheit.
Das heißt, du bist bereits aktiv dabei, merkst vielleicht aber auch, allein ist es vielleicht doch verdammt schwer.
Oder du erreichst ein Ziel und es kann sein, dass du, wie gesagt, manche Ziele schon schaffst und entwischst du dir vielleicht an einer anderen Stelle.
Auch das ist total normal, weil all diese sneaky Verhaltensweisen wirklich auch auf die Schliche zu kommen, ist ganz schön anspruchsvoll.
Und selbst ich als Coach brauche manchmal ein paar Sitzungen auch mit meinen Coaches, um rauszufinden, so, hey, warte mal, war das jetzt ein Recovery-Erfolg oder ist es sich an einer anderen Stelle wieder entwischt?
Und dann hilft es, wenn da einfach auch nochmal jemand mit drauf schauen kann, der sich wirklich damit auskennst.
Das heißt, in dieser Phase ist Coaching spätestens auch der absolute Game-Changer, der dich dabei unterstützt, deine Ziele auch nachhaltig zu erreichen.
Das heißt, egal, was du sagst, egal, ob du sagst, hey, Gruppencoaching oder 1-zu-1-Coaching, also Gruppencoaching zum Beispiel, dann, wenn ich es anbiete, auch Rediscover, mega genial.
Oder auch die Soul Group und natürlich 1-zu-1-Coaching für deine ganz individuellen Themen sind hier alle super, um dich wirklich in dieser aktiven Phase auch zu halten.
Weil der Punkt ist, in dem Moment, wo wir merken, oh, jetzt geht es hier aber echt los und jetzt wird es unangenehm, wird dein S-gestörter Anteil auch echt laut.
Das merke ich auch oft vor den Coachings, dass dann ganz viel Unsicherheit kommt.
Oder wenn sich jemand in den Discovery-Call getraut hat, dass dann erstmal so ein, äh, Gott, ich habe was gemacht.
Das heißt, hier nutz wirklich alles, was du an Unterstützung kriegen kannst.
Dann kommt Phase 6 und letzten Endes ist es eigentlich ein Teil der aktiven Recovery, denn, was als erstes passiert, ist die körperliche Rehabilitation.
Das heißt, dein Körper holt sich wirklich alles zurück, was er braucht.
Das heißt, hier ist die Gewichtszunahme, wenn du zum Beispiel aus dem Untergewicht kommst, bei manchen Erstörungsformen übrigens auch eine Abnahme.
Das ist dann für diejenigen manchmal ganz paradox.
Extremhunger, Wassereinlagerung, verrückts spielende Verdauung, also all diese Dinge, diese ganzen Heilungserscheinungen treten auf.
Und das ist aber auch genau das.
Es ist keine, also du machst nichts falsch, wenn das passiert, sondern das zeigt wirklich, dein Körper heilt und ich bin wirklich auch in aktiver Recovery drin.
Und diese Phase ist vor allem körperlich, aber eben auch mental sehr herausfordernd und dennoch so wichtig.
Und hier ist das Dranbleiben der Schlüssel, weil wie oft ist es eben, wenn wir merken, boah, die Hose passt nicht mehr oder die Waage geht hoch.
Also meine Empfehlung wirklich, weg mit der Waage.
Die macht eine echt körre.
Also wie gesagt, wenn du dich wiegen lassen musst, mach das gerne blind.
Lass dich von jemandem wiegen oder beim Arzt, aber mach es dir so leicht wie möglich.
Der Punkt ist, dass auch in Phase 6 hier der Punkt ist, also das ist so das, was die Kliniken auch noch machen.
Also die bauen dich körperlich wieder auf, vielleicht bis zum Minimum BMI und dann sieht ja alles schon mal viel besser aus.
Und das ist eben dann der Punkt, wo die meisten die Klinik verlassen oder erlebe ich auch manchmal das Coaching beenden.
Das ist aber noch viel zu früh.
Das ist erst Phase 6.
Wir sind noch nicht am Ende.
Denn der Fehler dabei ist, die meisten denken, sobald sie das Normalgewicht erreicht haben, sind sie geheilt.
Ja, leider auch die Kliniken.
Keine Ahnung warum.
Das ist aber, als würde sich die Raupe in dem Kokon verpuppen und denken, sie sei jetzt schon ein Schmetterling.
Nein, sie ist noch im Kokon-Verpuppungsstadium.
Sie ist noch kein Schmetterling.
Also warum dann da aufhören?
Denn die wahre Transformation, die hat ja noch gar nicht begonnen.
Also ja, du hast dich körperlich verändert, aber wie gesagt, eine Essstörung ist keine Gewichtskrankheit.
Und körperliche Rehabilitation kann auch bedeuten, wenn du jetzt nicht im Untergewicht warst,
dass deine Verdauung sich erst mal wieder anpasst.
Dass, ja weiß ich nicht, deine Periode vielleicht auch wieder einsetzt.
Also diese ganzen Sachen.
Das, wie gesagt, muss nichts mit dem Untergewicht zu tun haben.
Heilungserscheinungen sind da super vielfältig.
Oder die Hormone sich umstellen.
Du vielleicht auch erst mal Nachtschweiß oder solche Thematiken bekommst.
All das ist normal.
Und all das ist Phase 6, die körperliche Rehabilitation.
Und wie gesagt, es geht aber eben nicht nur um die Veränderung deines Körpers,
sondern um die Transformation zu der Person, die du wirklich sein willst, unabhängig vom Aussehen.
Denn der Körper heilt einfach viel schneller als die Seele.
Und wer hier aufhört, landet oft im Rückfall.
Dazu kannst du dir ja super gerne nochmal Podcast Folge 13 anhören.
Die nächste Phase, Phase 7, ist dann die emotionale Rehabilitation und ja auch die Integration letzten Endes.
Das heißt, die findet schon natürlich, wie gesagt, man kann die Phase nicht komplett trennen,
weil die geht natürlich auch schon mit der körperlichen Rehabilitation einher.
Aber der Punkt, was hier eben kommt, ist zum Beispiel die Frage, ja, wie gehe ich denn jetzt mit Emotionen um?
Denn dein Körper hat ja gelernt, wieder Nahrung anzunehmen.
Und jetzt ist aber der Punkt, wo auch deine Seele lernt, wieder Gefühle anzunehmen
oder mit all den Gefühlen, die vielleicht auch durch die Essstörung und durch die Verhaltensweisen unterdrückt wurden,
funktional umzugehen.
Denn all die Monate oder Jahre hast du deine Emotionen mit Essstörungsverhaltensweisen betäubt
oder kontrolliert oder vermieden.
Und jetzt kommen wir ungefiltert zurück.
Das können Wut sein, das kann Trauer sein, Angst, aber auch Freude und Lebendigkeit.
Auch das kann sehr irritierend sein.
Und in dieser Phase baust du sozusagen dein emotionales Muskelgedächtnis wieder auf.
Du lernst, deine Gefühle zu fühlen, auszuhalten und gesund zu regulieren,
ohne auf die Essstörung zurückzugreifen.
Das ist also wie Physiotherapie für deine Seele.
Und dann kommt, meine Lieblingsphase, Phase 8, die Identitätstransformation.
Jetzt kommt die große Frage und manchmal stellen, oder manche stellen die sich auch schon,
bevor sie überhaupt losgehen, aber hier wird sie wirklich essentiell,
nämlich, wer bin ich ohne meine Essstörung?
Weil Jahre oder Jahrzehnte lang war sie deine Identität.
Das heißt, hier können nochmal ganz große Gefühle von Verlust oder Trauer auch auftreten.
Denn vielleicht warst du bisher in deinem Freundes- oder Familienkreis die Disziplinierte oder die Kontrollierte,
die sich gesund ernährt, die Sportliche, die mit dem besonderen Essverhalten.
Und nun fällt diese Identität weg.
Und es ist manchmal, oder es fühlt sich manchmal an, als würdest du wie vor so einem leeren Blatt stehen.
Und diese Phase ist wirklich auch dann die Metamorphose.
Denn die Raupe, also deine Essstörungsidentität, hat sich verpuppt.
Und du fragst dich jetzt bang, ja, was wird denn da jetzt für ein Schmetterling raus?
Wird das ein Blauer?
Oder wird da überhaupt einer draus?
Oder wo geht da jetzt eigentlich hin?
Oder ist das so ein schöner Zitronenfalt?
Aber wer, was bin ich denn eigentlich?
Also du bist irgendwie gerade nicht so richtig.
Und was sich anfühlt wie ein Verlust, ist aber die Geburt deines wahren Ichs.
Wusstest du übrigens, dass die Raupe, wenn die sich verpuppt, auch in ihrem Kokon einmal erst mal komplett zerfällt,
bevor sie ihre neue Form als Schmetterling annimmt?
Genau das Gleiche passiert auch bei dir.
Du lässt los, was dir nicht mehr dient und baust was völlig Neues zusammen.
Das heißt, du entdeckst neue Rollen.
Also wer bist du denn dann, wenn du nicht mehr die disziplinierte, kontrollierte, Clean-Eating-Essende, keine Ahnung was bist?
Was sind deine Interessen?
Weil da wird ja auch ganz viel Raum frei.
Was sind deine gesunden Werte?
Weil deine Essstörung hat ein ganz eigenes Wertesystem.
Das heißt, was sind deine gesunden Werte, die du vielleicht jetzt auch erst kennenlernen darfst?
Und in dieser Identitätstransformationsphase lernst du eben auch,
dich über das zu definieren, was du bist und nicht, was du wiegst oder was du isst.
Und das ist der Übergang von, ich bin meine Essstörung und ich kann nur das, zu, ich bin so viel mehr.
Und die entscheidende Frage in dieser Situation ist, und auch hier brauchst du oft Hilfe, das rauszufinden,
wer will ich denn eigentlich sein?
Wohin recovery ich eigentlich?
Und wie gesagt, ganz typische Herausforderungen hier sind der Rollenverlust,
auch die Orientierungslosigkeit und ebenso ganz existenzielle Fragen.
Und was es zusätzlich noch extra herausfordernd macht, ist dein Umfeld.
Denn das sieht dich ja bereits als geheilt.
Fließlich siehst du ja wieder gesund aus.
Oder du isst ja wieder.
Oder du kannst ja wieder alles machen.
Also Dinge, die du, wo sie vielleicht vorher gemerkt haben, so, hm, irgendwie stimmt da was nicht.
Das ist ja nicht mehr, weil du hast ja an deinem Verhalten gearbeitet.
Aber innerlich kämpfst du noch und zwar mit den Ängsten, mit Essstörungsgedanken, die noch übrig sind
oder mit dem Umgang von Problemen, für die die Essstörung bisher deine Bewältigungsstrategie war.
Und dieses Auseinanderklaffen von Fremdbild, also so wie die anderen dich sehen, sie ist doch gesund,
und Selbstbild, ich kämpfe noch so sehr, kann unglaublich einsam machen.
Und eine Identitätstransformation entsteht immer nur durch das Zusammenspiel,
also durch das Sich-Anpassen von Selbstbild und Fremdbild.
Das heißt, während du das in den Augen der anderen schon bist, merkst du einfach,
hm, mir fehlt aber hier noch ein Stück, was ja auch oft eine Angst ist so.
Und auch eine von mir war, wo ich gedacht habe, ey, aber wenn ich dann wieder gesund bin,
dann denken die ja alle, mir geht es wieder gut.
Und ja, das haben sie tatsächlich auch gedacht, also auch in der Kita.
Solange ich untergewichtig war, hat niemand bezweifelt, weiß ich nicht,
da war einfach klar, dass ich nicht arbeiten kann.
Während meiner Wiedereingliederung, als ich natürlich körperlich schon wieder deutlich besser drauf war,
weil sonst hätte ich die nicht machen können, kamen dann schon auch Kommentare wie,
ja, ihr geht es doch wieder gut, wieso arbeitet sie denn jetzt nicht mal Vollzeit?
Und da genau hat die Identitätstransformation stattgefunden,
indem ich mir auch erlaubt habe, zu sagen, okay,
eine Essstörung ist eine psychische Erkrankung.
Ja, ich sehe körperlich schon wieder gut aus.
Das heißt aber nicht, dass es hier zu Ende ist.
Und sich das gegenüber anzuerkennen, ist super, super wichtig.
Denn diese Phase ist wirklich die tiefste Transformation deiner Recovery.
Und genau hier entscheidet sich auch, ob sie nachhaltig wird.
Ohne Begleitung ist die Versuchung hier ganz groß,
auch in alte Muster wieder zurückzufallen,
nur, um wieder eine klare Identität zu haben.
Denn, wie gesagt, der Körper heilt schneller als die Seele.
Aber auch hier ist es ganz wichtig, dran zu bleiben und zu sehen,
das ist noch nicht das Ende.
Das mag vielleicht schon so aussehen,
aber ich weiß, und ich erlaube mir selber das anzuerkennen,
dass das eben nicht das Ende ist.
Oder ich suche mir auch Menschen,
die, ja, die das einfach auch verstehen.
Wie gesagt, ich als selber 20 Jahre lang,
ja, mit Essstörungen kämpfender Recovery Coach,
ich weiß, was das bedeutet.
Und ich weiß, dass dein Weg hier nicht vorbei ist.
Danach kommt Phase 9.
Und das ist die Integration.
Was meine ich damit?
Das bedeutet, das ist die Phase,
wo Recovery zur Gewohnheit wird.
Das heißt, du bist zwar noch in Recovery,
aber es fühlt sich nicht mehr nach Kampf an.
Das ist wie Autofahren lernen.
Du musst, also nicht die erste Stunde,
weil bei der ersten Fahrstunde,
da überlegst du ja wirklich alles.
Wo ist die Kupplung?
Wie muss ich schalten wo?
Also wenn du noch normal klassisch Autofahren lernst
und nicht Automatik.
Aber du musst erst mal über alles nachdenken.
Das ist der Beginn deiner Recovery.
In der Integrationsphase,
wo das Gewohnheit geworden ist,
musst du nicht mehr über jeden Handgriff nachdenken.
Aber du bist dir durchaus noch bewusst,
dass du halt noch in der Fahrschule bist
und noch nicht, keine Ahnung,
zehn Jahre Praxis hast.
Also dir ist noch bewusst, dass du fährst,
aber du musst auch nicht mehr so sehr krass
darüber nachdenken wie am Anfang.
Das heißt, Kennzeichen hier für diese Phase sind,
du prüfst wann noch oder reflektierst dich noch,
mache ich noch mal eine Recovery-Arbeit
oder wo muss ich, kann ich vielleicht noch mal nachjustieren?
Recovery ist vielleicht auch,
und dann auch das kann passieren,
dass auch die Identität von
ich bin die Essgestörte
könnte auch sich zwischendrin zur Identität von
ich bin die Recovernde sich verschieben
oder ich bin in Recovery.
Das heißt, es kann Identitätsbestandteil sein
und der wäre in dieser Phase auch noch normal.
Und deine Tools oder die Werkzeuge,
all das, was du gelernt hast auf dem Weg,
die sind da und du weißt aber auch,
dass du sie noch nutzt.
Also du überlegst immer noch so,
was hilft mir jetzt vielleicht gerade,
was kann ich jetzt anwenden?
Vielleicht gehe ich ins Dialog führen,
vielleicht brauche ich eine emotionale Regulationsstrategie,
vielleicht, keine Ahnung,
Also ganz unterschiedlich.
Und du denkst auch noch in Recovery-Begriffen,
also zum Beispiel,
boah, das war jetzt noch mal ein richtiger Recovery-Win
oder boah, krass, das konnte ich letzte Woche noch nicht.
Mega, dass ich das jetzt auch noch kann.
Das heißt, du bist hier wachsam,
aber trotzdem insgesamt schon deutlich entspannter.
Also du bist nicht mehr so auf dieser Hab-8-Phase,
sondern es normalisiert sich alles langsam.
Und das ist auch die Phase,
in der das Vertrauen in das bereits aufgebaute
am Entstehen ist und sich eben auch vertieft.
Und dann kommt meine Lieblingsphase,
Phase 10
und die ist das neue Leben.
Das heißt, die letzte Phase meines
Romy Recovery Framework ist die schönste,
denn du bist durch mit der Recovery.
Das ist wie Atmen.
Du tust es, ohne drüber nachzudenken.
Die Essstörung und auch die Recovery
sind nicht mehr deine Identität oder dein Fokus.
In dieser Phase ist Recovery kein Thema mehr in deinem Alltag.
Das heißt, du identifizierst dich nicht mehr als in Recovery,
aber auch nicht als Essgestörte.
Du bist einfach du.
Und Essstörungsverhaltensweisen kommen nicht mal mehr als Optionen in deinen Sinn.
Auch nicht bei Problemen oder Herausforderungen.
Weil du hast dir selbst für Sorge gelernt.
Du hast selbst Mitgefühl gelernt.
Du weißt, dass das nicht die Lösung ist.
Dass es vielleicht ein kurzfristiges Pflaster ist.
Und du hast auch das Vertrauen darauf und eben, ja, die Strategien wirklich verinnerlicht,
um dir auf gesunde Weise zu helfen.
Das heißt, die Fähigkeit, die du gelernt hast, nutzt du jetzt automatisch,
ohne sie vielleicht auch noch als Recovery Tools zu labeln.
Und wenn es mal einen schlechten Tag gibt, dann ist es halt einfach nur ein schlechter Tag
und kein Recovery Test mehr oder keine Challenge oder kein, keine Ahnung.
Also du denkst überhaupt nicht mehr in diesen Kategorien.
Es ist wirklich, ja, es ist einfach dein neues Leben in Freiheit.
Das, wo wir hinwollen.
Das, wie gesagt, wäre ich nicht Recovery Coach geworden, würde ich mich null mehr damit beschäftigen.
Würde ich nicht drüber nachdenken.
Oh ja, vor ein paar Jahren konnte ich das noch nicht.
Das war so am Anfang, so in dieser Integrationsphase, wo ich gemerkt habe, so,
hä, ist das jetzt schon normal oder muss ich das jetzt nochmal hinterfragen so?
Oder, hm, da war ich noch so ein bisschen auf halb acht.
Das bin ich jetzt gar nicht mehr.
Wie gesagt, ich würde es einfach komplett vergessen, dass ich eine Essstörung hatte,
wenn ich mich nicht noch beruflich mit dem Thema beschäftigen würde.
Ja, und jetzt die Frage an dich.
Wo stehst du jetzt gerade?
Denn ganz wichtig, vielleicht auch nochmal hier zu sagen,
diese zehn Phasen des Romy Recovery Frameworks sind keine starren Boxen.
Du kannst zwischen ihnen schwanken und das ist okay.
Das Einzige, was zählt, ist, dass du nicht aufgibst oder stehen bleibst.
Und vielleicht hast du die Chance jetzt auch genutzt, direkt mitzureflektieren
und hast ein Gefühl dafür bekommen, wo du gehst.
Wenn ja, dann schreib mir super gerne auch auf Instagram,
in welcher Phase du dich nach dem Framework gerade siehst.
Und manchmal ist schon das der erste wichtige Schritt,
das einfach mal auszusprechen.
Also, wenn du magst, schreib mir einfach, sag,
hey, nach dem Romy Recovery Framework bin ich gerade in Phase 4, 5, 6, 7, keine Ahnung.
Und es kann auch gut sein, dass du zwischen zwei Phasen schwankst.
Aber, ja, vielleicht auch schon mal weiter warst
und wieder zurückgefallen bist.
Und auch da ist es völlig normal und Teil des Prozesses,
weil manche Dinge gehen vielleicht schon gut
und dann passiert irgendwas.
Es kann was im Außen sein,
was überhaupt nichts mit der Essstörung zu tun hat.
Eine Krise oder ein Verlust oder eine stressige Situation,
die dich einfach auch erstmal wieder zurückwirft.
Solange das noch nicht wirklich integriert
und in deiner, also nicht in Phase 9 und 10 bist,
ist das Rückfallrisiko einfach da.
Und das heißt aber nicht, dass du noch nichts geschafft hast.
Weil selbst wenn du zurückfällst, kannst du genau an diesem Punkt auch wieder ansetzen.
Denn du hast das ja schon mal gelernt.
Und wie gesagt, es ist ein völlig normaler Teil des Prozesses.
Und das ist auch das, um mal zur Ausgangsfrage zurückzukehren, von Lisa Maria.
Sie hat bereits einiges geschafft.
Sie ist schon ins Normalgewicht gekommen,
war also schon in Phase, also auf jeden Fall schon in Phase 5 oder 6.
Aber jetzt ist sie wieder ambivalent, ob sie diesen Weg weitergeht.
Und das ist ziemlich typisch auch für die Quasi-Recovery.
Also da ist man ja, wie gesagt, siehe auch Podcast-Folge von letzter Woche,
äußerlich recovered, aber innerlich eben noch im Kampf.
Und dann geht es genau darum, diese Ambivalenz eben wieder aufzulösen.
Und da hier wieder in der nächsten Stufe auch anzusetzen.
So, okay, wo stehe ich gerade?
Was macht mich vielleicht auch so ambivalent?
Und dich wieder in die Phase der Entscheidung zu bringen.
Gerne auch mit den Fragen, die ich eben dort auch für Larissa,
ja, nochmal formuliert habe.
Und was mir in letzter Zeit auch recht häufig passiert ist,
dass ich oft gefragt werde,
so bei welchen BMI bin ich denn eigentlich fürs Coaching geeignet?
Und weißt du was?
Der BMI sagt eigentlich fast gar nichts über deine Phase
im Roaming Recovery Framework aus.
Also klar, bei starker Unterernährung
ist natürlich ein ambulantes Setting nicht mehr sicher.
Das ist der eine Punkt.
Aber das Spannende ist, laut diesem Framework
kannst du im Normalgewicht darüber oder darunter sein
und dich trotzdem in jeder dieser Phasen befinden.
Das heißt, das Gewicht sagt auf einer Ebene
überhaupt nichts darüber aus, in welcher Phase du stehst.
Das heißt, die Phase an sich ist viel entscheidender,
um zu sagen, wann Coaching, wie gesagt, auch geeignet ist.
Deswegen habe ich dir das in der jeweiligen Phase
auch nochmal mitbenannt.
Und ich nutze das Roaming Recovery Framework
auch super gerne im Discovery Call,
denn dort hilft es so von mir als auch dir einzuschätzen,
welcher nächste Schritt für dich gerade der passende ist.
Und du siehst, es kommt viel weniger auf dem BMI an,
als auf deine innere Haltung und eben auch die Bereitschaft
oder auch die Motivation, an der du eben gerade stehst
und die sich entwickelt.
Also auch das ist ein Prozess.
Wir stehen nicht alle morgens auf und haben die Entscheidung getroffen.
Das wäre zwar cool, aber auch die Entscheidung treffen
ist einfach auch ein bewusster Prozess,
für den wir uns eben entscheiden müssen.
Und ich sage es ja auch ganz oft,
wir können ja auch nicht nicht entscheiden.
Das heißt, in dem Moment, wo du dich auch noch nicht dafür entscheidest,
wirklich in die Recovery zu gehen,
dann bist du eben noch in Phase 3 Ambivalenz,
hast du auch eine Entscheidung getroffen.
Also du kannst dich nicht entscheiden.
Genau.
Du hast dich dann halt nur nicht für Recovery entschieden.
Also deswegen wärst du dann noch in Phase 3.
Und wie gesagt, am meisten profitierst du von einem Einzel- oder Gruppencoaching,
wenn du zwischen, naja, ich sage mal so Ende Phase 4,
also die Entscheidung ist wirklich klipperklar,
klipperklar, und Phase 8 bist.
Tatsächlich bis Phase 8.
Denn in all diesen Phasen sind sowohl meine Masterclasses
als auch die Kurse und eben das 1 zu 1 Coaching super geeignet,
um dich in den nächsten Schritt zu bringen.
Ja, und wie kommst du jetzt weiter nach vorn?
Ja, letzten Endes, egal wo du im Framework stehst,
du bist nicht alleine.
Und jede Phase hat ihre Berechtigung,
ihre Herausforderungen und ihre Chancen.
Und der wichtigste Schritt ist immer der nächste.
Egal wie kleiner ist, Recovery ist kein Sprint,
sondern eine Reise.
Und auf dieser Reise darfst du dir Unterstützung holen.
Ob, also durch, egal auch wen.
Es kann dein Umfeld sein, es kann eine Beratungsstelle sein,
es können meine Masterclasses oder Kurse sein,
es kann Therapie sein oder eben auch persönliches Coaching
oder Ernährungsberatung.
Und ich finde das immer ganz beeindruckend,
weil in Amerika ist es wirklich so,
dass es gang und gäbe ist, ein Recovery-Team zu haben.
Das heißt, die haben dort eigentlich alle einen Therapeuten,
einen Coach, einen Ernährungsberater und einen Hausarzt.
Das ist total normal dort.
Und hier in Deutschland ist es irgendwie meistens so,
dass man sagt, okay, vielleicht Therapie.
Aber auch hier, ich höre das so oft,
dass viele einfach an der Therapie nicht weiterkommen,
weil viele Therapeuten einfach auch nicht so spezifisch
auf Essstörungen ausgebildet sind.
Das heißt, Therapie ist super,
um an den Hintergründen zu arbeiten.
Und ja, also wie gesagt,
ich würde niemals was gegen Therapie sagen.
Wenn du aber merkst, ich komme da alleine nicht weiter,
dann kann es sinnvoll sein,
da vielleicht auch nochmal auch über Coaching nachzudenken.
Und du darfst dich jetzt erst mal mega feiern,
wenn du bis hierher gehört hast,
denn du hast heute schon einen wichtigen Schritt gemacht.
Du hast das Romeo Recovery Framework kennengelernt,
dich reflektiert
und höchstwahrscheinlich sogar schon erkannt,
wo du stehst.
Und das ist schon so viel mehr,
als sich viele trauen.
Ich habe wirklich Nachrichten auch bekommen
bei meiner Podcast-Folge zum Thema
krank genug
von Frauen, die es erst mal
sich auch nicht getraut haben,
reinzuhören aus Angst,
was sie dort vielleicht hören wollen.
Aber genau dieser Mut hinzuschauen,
zu sagen, okay, ich schaue, wo bin ich?
Was könnte der nächste Schritt sein?
Das zeigt, dass du willst.
Das ist dein gesundes Ich
und dem darfst du helfen.
Wie auch immer
und egal, wo du stehst,
ich glaube ganz fest an dich
und an deinen Weg,
denn ich weiß,
vollständige Recovery
ist möglich
in jeder Phase,
in jedem Alter
und egal, wie lange
die Erstörung
ein Teil deines Lebens war.
Also, wir hören uns
in der nächsten Folge
und du darfst wirklich
verdammt stolz auf dich sein
für das,
wo du heute bereit stehst.
Ich verlinke dir auf jeden Fall
auch nochmal alle Angebote
und auch die Adressen
für Beratungsstellen und so
in den Shownotes
und dann darfst du entscheiden,
was dein nächster Schritt ist.
Egal wie klein.
Bis zum nächsten Mal.
Vielen Dank,
dass du dir Zeit
für eine Tasse Reality
mit mir genommen hast.
Ich hoffe,
diese Folge hat
einen kleinen positiven
Unterschied in deinem Tag gemacht.
Mit deiner 5-Sterne-Bewertung
kannst du genau diesen Unterschied
auch im Leben
anderer lebensfondiger Frauen bewirken,
die diesen Podcast
noch nicht gefunden haben
und sich ebenfalls
nach einem Leben
in Freiheit
und Authentizität sehnen.
Ich danke dir von Herzen
und freue mich,
auf Instagram
mit dir in Kontakt zu bleiben.
Alle Links
findest du in den Shownotes.
Bis zum nächsten Mal.
Bis zum nächsten Mal.
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