#21 Muskelabbau trotz Sport: Warum Training dich schwächer macht
Was dein Arzt nicht über Sport und Essstörungen weiß
27.08.2025 29 min
Zusammenfassung & Show Notes
Je mehr ich trainierte, desto schwächer wurde ich – bis ich fast ertrunken wäre, weil meine Muskeln trotz Sport verschwanden. Heute teile ich die schockierende Wahrheit über REDS, warum Krafttraining bei Essstörungen deine Knochen zerstört statt schützt und weshalb eine Sportpause kein Versagen, sondern der Beginn deiner Heilung ist.
Kennst du das? Du trainierst wie verrückt, aber wirst dabei immer schwächer statt stärker? So ging es mir, als ich im Energiedefizit Sport gemacht habe. Ich war mal Schwimmerin – und hatte plötzlich mitten auf einem See keine Kraft mehr in den Armen.
Der Gedanke „Schaffe ich es noch ans Ufer?“ hat mir eine Todesangst eingejagt.
In Teil 2 meiner Sport-Serie beantworte ich eure Fragen, die mich nach Teil 1 erreicht haben – und teile die schockierende Wahrheit darüber, warum ich in der Phase mit der meisten Bewegung kaum noch den Berg hochkam. Je mehr ich trainierte, desto weniger Muskeln hatte ich. Heute verstehe ich endlich, warum.
In dieser Episode erfährst du:
Der Gedanke „Schaffe ich es noch ans Ufer?“ hat mir eine Todesangst eingejagt.
In Teil 2 meiner Sport-Serie beantworte ich eure Fragen, die mich nach Teil 1 erreicht haben – und teile die schockierende Wahrheit darüber, warum ich in der Phase mit der meisten Bewegung kaum noch den Berg hochkam. Je mehr ich trainierte, desto weniger Muskeln hatte ich. Heute verstehe ich endlich, warum.
In dieser Episode erfährst du:
- Warum die Empfehlung deines Arztes „Machen Sie Krafttraining gegen Osteoporose“ bei einer Essstörung richtig gefährlich werden kann
- Weshalb du trotz täglichem Sport immer schwächer wirst und deine Muskeln verschwinden
- Was RED-S wirklich ist – und warum es nicht nur Leistungssportlerinnen betrifft, sondern auch dich
- Die Warnsignale, die ich zu lange ignoriert habe: eiskalte Hände, die nie warm wurden, Brain Fog, keine Periode
- Wann Sport wieder sicher ist – die echten Voraussetzungen, nicht die, die dir dein Arzt sagt
- Diese Episode ist für dich, wenn:
- Du merkst, dass du trotz Training immer schwächer wirst und nicht verstehst, warum
- Dein Arzt dir Sport empfiehlt, um Osteoporose entgegenzuwirken
- Du dich fragst, ob eine Sportpause wirklich nötig ist (Spoiler: für mich war sie lebensrettend)
- Nach 8 Monaten Sportpause kann ich dir sagen: Es war der mutigste und beste Schritt meiner Recovery.
Die gute Nachricht? Fast alles ist reversibel. Dein Körper wartet nur darauf, heilen zu dürfen.
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In Rediscover treffe ich dich genau dort, wo du gerade stehst – mit deiner Angst, aber auch mit deinem Mut und deinem Wunsch nach einem Leben in echter Freiheit. Gemeinsam gehen wir den Weg zu dem Leben, das bereits auf dich wartet: voller Leichtigkeit, Selbstannahme und innerem Frieden.
Denn du verdienst mehr, als nur zu überleben. Du verdienst es, wieder richtig zu LEBEN!
Eine Teilnehmerin aus der letzten Runde hat sich während des Programms für eine Sportpause entschieden – und fühlt sich heute komplett befreit von ihrem Bewegungszwang. Genau diese Art von Transformation und gegenseitigem Support macht Re(dis)cover so besonders.
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Über Romy Hörbe - Coach für entspanntes Essverhalten und Körperakzeptanz
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Dieser Podcast ersetzt keine professionelle therapeutische oder medizinische Betreuung. Bei akuten gesundheitlichen Problemen wende dich bitte an entsprechende Fachpersonen.
Transkript
Hallo und schön, dass du hier bist bei Romy's Recovery Reality.
Ich bin Romy Hörbe und nach 20 Jahren Essstörung vollständig recovered.
Heute lebe ich mein bestes Leben, ohne Masken, aber mit ganz viel Lebensfreude und Authentizität.
Meine Mission ist es, lebenshungrigen Frauen zu helfen, genau das Gleiche zu tun.
Dieser Podcast ist für dich, wenn du dir tiefe Transformation statt reiner Symptombekämpfung wünschst.
Ich nehme dich mit auf den Weg in die Freiheit und teile ungeschminkt, was mir wirklich geholfen hat.
Mit Herz, Klarheit und der Expertise als Deutschlands erster CCI-zertifizierter Recovery Coach.
Mach es dir gemütlich mit deinem Lieblingstee und lass uns gemeinsam entdecken,
wie viel größer dein Leben jenseits der Essstörung sein kann.
Und während dein Tee vielleicht noch zieht oder, wie meine gerade, etwas abkühlt,
nochmal ein kurzer Reminder.
Rediscover startet in gut zwei Wochen und ich bekomme heute auch fast ein Jahr nach den ersten beiden Runden
immer noch Nachrichten von Frauen, die bei den ersten beiden Malen dabei waren und die mir zeigen, was alles möglich ist.
Und deswegen liebe, liebe, liebe ich dieses Programm einfach, weil es ist wirklich der krasseste und schnellste und effektivste Weg,
in die Transformation zu kommen.
Aber, falls du die Podcast-Folge von letzter Woche noch nicht gehört hast, was ist das eigentlich?
Rediscover ist mein sechswöchiges Gruppencoaching und Erfolgsprogramm,
wo du gemeinsam mit anderen Frauen entdeckst, wer du ohne deine Essstörung wirklich bist.
Wo wir die Brücke bauen zwischen all dem Wissen, was du schon hast und dem tatsächlichen Umsetzen im Alltag.
Die Transformation und Energie in der Gruppe, die wir kreiert haben, ist der absolute Wahnsinn.
Eine Teilnehmerin hat sich zum Beispiel in der letzten Runde aus sich heraus,
also wie gesagt, es gibt da ja keine Vorgaben oder was das genaue Ziel ist oder dass irgendjemand irgendwas machen muss.
Ihr entscheidet ganz alleine.
Und eine Teilnehmerin hat sich für eine Sportpause entschieden, mit passend zum Thema,
und damit eine weitere Teilnehmerin angesteckt und dabei den Support untereinander zu sehen.
Und wie die beiden sich da wirklich gegenseitig unterstützt haben, war absolut großartig.
Und heute zu hören, dass sie sich nach dieser Sportpause komplett befreit hat
und auch frei von ihrem Bewegungszwang fühlt und sich wirklich heute nur noch aus Freude bewegt,
macht mich natürlich unglaublich glücklich, weil ich weiß, was es bedeutet, dieses gespürt zu haben.
Oder, also wie gesagt, das hätte ich vor meiner Recovery nicht verstanden,
deswegen versuche ich es jetzt auch gar nicht dir zu erklären.
Aber du wirst es fühlen, wenn du da hinkommst, falls das für dich auch gerade ein Thema ist.
Und hast du, was mich am meisten berührt hat?
Dass so viele sagen, ich habe endlich Frieden mit mir geschlossen.
Denn es geht nicht darum, deine Essstörung zu bekämpfen, denn sie hatte ja einen Grund.
Sie war deine beste Bewältigungsstrategie, als du keine andere hattest.
Und in Rediscover würdigen wir das und entdecken gemeinsam,
welche neuen Wege dir heute zur Verfügung stehen.
Aber du entscheidest, was du umsetzt.
Du bestimmst das Tempo und das Schönste,
du hast eine Gruppe von Frauen, die jeden noch so kleinen Schritt mit dir feiern.
Die verstehen, warum ein paar Minuten ausruhen und nichts tun ein Meilenstein sind.
7. September gibt es außerdem noch eine kostenfreie Masterclass,
wo ich dir zeige, wie diese Magie entsteht.
Nämlich Recovery ohne Kampf, mit Neugier und ganz viel Selbstmitgefühl.
Alle Infos und die Chance auf den Frühbucherbereis bekommst du auch im Newsletter.
Den habe ich dir in den Shownotes verlinkt.
Und ich freue mich, wie gesagt, jetzt schon so, so sehr auf die nächste Runde.
Und jetzt...
Hallo und herzlich willkommen zurück zu Teil 2 meiner Sport in der Recovery Serie.
Ich freue mich riesig, dass du wieder dabei bist.
Oder falls du gerade erst einsteigst, herzlich willkommen.
Keine Sorge, ich hole dich kurz ab.
Also, was haben wir in Teil 1 besprochen?
In Teil 1 habe ich meine ganz persönliche Geschichte mit dem Sport geteilt,
wie er aus Freude zu, ja, wirklich einem Zwang geworden ist über die Jahre.
Und wie ich es aber auch geschafft habe, aus diesem Bewegungszwang wieder rauszukommen,
mit einer radikalen Entscheidung, nämlich 8 Monate komplett keinen Sport zu machen.
Ich habe darin unter anderem erzählt, wie ich unter anderem auch auf Arbeit, in der Kita,
jederzeit überall und heimlich Sport gemacht habe, Übungen gemacht habe, Kinder gestimmt habe,
was den Kindern zwar Freude bereitet hat, aber mir eben auch gezeigt hat,
dass hier etwas absolut nicht mehr stimmt.
Und wie ich mich für eine achtmonatige Sportpause entschieden habe,
was der Grund dafür auch war und wie sich aber diese Entscheidung einfach auch angefühlt hat.
Denn für mich war das echt damals wie so ein kalter Entzug.
Und falls du Teil 1 noch nicht gehört hast, den kann ich dir wirklich ans Herz legen,
dann wird es heute, wie gesagt, ja, auf jeden Fall auch möglich sein, diese Folge schon zu hören.
Aber wenn du mehr Hintergründe haben möchtest, dann hüpf gerne nochmal eine Folge zurück.
Und heute in Teil 2 wird es etwas wissenschaftlicher.
Und wir schauen uns an, was in deinem Körper passiert, wenn du mangelernährt Sport treibst.
Aber keine Panik, ich erkläre dir das alles so, dass du es nicht nur verstehen, sondern auch fühlen kannst.
Denn eins kann ich dir sagen, ich wünschte, ich hätte dieses Wissen damals schon früher gehabt.
Denn es hätte mir geholfen, meine Sportpause mit einem deutlich besseren Gewissen und viel beruhigter durchzustehen.
Und ich hoffe, dass diese Folge den gleichen Effekt auch auf dich hat.
Und warum habe ich gerade gesagt, ich will, dass du es auch fühlen kannst?
Es reicht nicht, nur zu wissen, dass Sport in der Recovery problematisch ist.
Du musst es wirklich auch in deinem Herzen spüren und in deinen Knochen verstehen, im wahrsten Sinne des Wortes übrigens,
wie wir auch gleich sehen werden.
Und am Ende von Teil 1 habe ich dir ja angedeutet oder beziehungsweise von einem Symptom namens RATS erzählt.
Und dieses unterschätzte Phänomen, von dem man denkt, dass es nur Leistungssportler betrifft,
das werden wir uns heute nochmal genauer anschauen und was das mit deiner Recovery zu tun hat,
aber auch was das eigentlich bedeutet.
Denn in der Essstörung passiert oft genau das Gleiche wie eben diesen Sportlern oder Sportlerinnen, die darunter leiden.
Und deswegen tauchen wir da gleich noch etwas tiefer ein.
Aber was erwartet dich sonst noch?
Ich möchte dir heute zeigen, was der Katabolismus ist und warum dein Körper sich buchstäblich selber auffrisst.
Und wir sprechen über die gefährliche Osteoporose-Krafttraining-Empfehlung, die ich, also ich wirklich, ich habe ja eine Umfrage gemacht,
also die Ergebnisse haben mich wirklich schockiert.
Nach einem halben Tag waren schon 20 von euch, die gesagt haben, ja, mein Arzt hat das auch empfohlen.
Und ich erkläre dir heute, warum das bei Essstörungen auch echt nach hinten losgehen kann.
Und ich teile dir körperliche Warnsignale, die ich damals hatte und die ich aber viel zu lange ignoriert habe
und worauf für die natürlich auch ein Zeichen waren.
Aber bevor wir in die Wissenschaft eintauchen, lass uns das mal eins klarstellen.
Ich will dir mit dieser Folge keine Angst machen.
Im Gegenteil, sie soll dir die Augen öffnen für diese unglaubliche Weisheit deines Körpers.
Denn wenn du verstehst, was in dir vorgeht, warum der so reagiert, wie er reagiert,
dann kannst du auch verstehen, warum Ruhe kein Zeichen von Schwäche ist, sondern der mutigste Akt der Selbstliebe.
Und es bedeutet auch nicht, dass jeder, genau wie ich jetzt, acht Monate Pause machen muss.
Ich hatte zum Beispiel auch Coaches, die mit Sportrecovered sind.
Ja, das ist möglich, aber ich muss auch dazu sagen und auch aus dieser Erfahrung heraus eben,
dass es schon deutlich schwieriger ist und einfach auch einige krasse Grundvoraussetzungen braucht.
Aber für mich persönlich war die Sportpause der Königsweg in die Freiheit, den ich jederzeit wieder gehen würde.
Also, hol dir noch gerne eine Tasse Tee, bei mir gibt es heute Pfefferminze.
Mach es dir gemütlich und lass uns gemeinsam in die faszinierende und manchmal erschreckende Welt deines Körpers in der Recovery eintauchen.
Okay, wenn du bereit bist, dann lass uns mit einer Metapher starten.
Ihr wisst ja, ich liebe es, das Ganze so ein bisschen anschaulicher zu machen.
Und diese Metapher, die soll dir ein Phänomen, welches wir eigentlich wie gesagt aus dem Sport kennen,
was aber auch während einer restriktiven Essstörung auftritt, auf ganz anschauliche Weise erklären.
Ich werde dir jetzt etwas erzählen, was ich selber gerne früher gewusst hätte,
denn es hätte mir die Entscheidung für eine Sportpause aus wissenschaftlicher Sicht auch nochmal deutlich leichter gemacht.
Denn ich habe ja damals sehr emotional entschieden, beziehungsweise weil mir irgendwie klar war,
dass wenn ich die Verbindung von Sport und Essen oder Essen verdienen dürfen durch Sport oder müssen nicht gekappt hätte,
ich dann mental oder auch psychisch nicht frei geworden wäre.
Aber aus körperlicher Sicht macht es eben auch erschreckend viel Sinn.
Das habe ich damals nicht gewusst.
Deswegen möchte ich gerne dir ein Beispiel geben.
Stell dir vor, du wohnst in einem wunderschönen Haus,
aber jetzt kommt der Winter und es ist eisekalt und du hast kein Heizöl mehr und kein Geld, um Neues zu kaufen.
Was machst du?
Du fängst an, alte Zeitungen zu verbrennen, die noch rumliegen.
Wenn die alle sind, gehst du an die Bücher.
Ja, das tut jetzt schon weh, die zu verbrennen, denn du magst sie ja eigentlich
und im Winter könnte man die ja eigentlich auch lieber lesen, als zu verbrennen.
Aber es hilft nichts.
Als nächstes musst du das inzwischen leere Bücherregal verbrennen,
dann deine Sitzmöbel, dein Esstisch, dann dein Bett.
Am Ende reißt du sogar die Holzbalken aus den Wänden.
Hauptsache, du bleibst irgendwie sicher vor der Kälte da draußen.
Genau das macht dein Körper bei Unterernährung plus Sport.
Und der wissenschaftliche Prozess dahinter ist der Anabolismus bzw. in dem Fall der Katabolismus.
Was ist das genau?
Also Anabolismus bedeutet Aufbau.
Das heißt, der Körper baut Muskeln, Knochen, Haare, all das auf.
Das ist sozusagen das Einrichten deines Hauses.
Und der Katabolismus ist der Abbau.
Das heißt, der Körper baut hier all das ab, was er braucht.
Also zum Beispiel, also passiert auch in einem normalen Fall,
zum Beispiel beim Sport, entstehen Muskelschäden,
die aber natürlich dann durch Regeneration ausreichend Energie, Proteine und Co.
wieder repariert werden.
Also wir haben eigentlich immer einen Anabolismus und einen Katabolismus.
Und der Katabolismus ist eben dazu da, um Energie zu gewinnen in den Momenten,
wo es gebraucht wird.
Also beim Sport zum Beispiel eben entstehen die Muskelschäden,
um daraus sozusagen Energie zu gewinnen.
Und normalerweise wächst der Muskel auch dadurch,
wenn man wie gesagt genug Energie, Proteine und alle Bausteine zuführt,
die er dafür eben aber auch braucht.
Und das Ganze ist eigentlich ganz gut im Gleichgewicht.
Was passiert jetzt aber bei einer Essstörung plus Sport?
Was dann entsteht, ist ein extremer Katabolismus, also ein extremer Abbau.
Und die Reihenfolge des Abbaus beim Mangelernährung,
also wie gesagt, die ist jetzt nicht ganz so streng eingehalten,
aber grob kann man das in diese Stufen hinunterbrechen,
weil das ist die bevorzugte Reihenfolge deines Körpers,
um Energie zu gewinnen.
Einfach daraus gesehen, woraus er am leichtesten Energie gewinnen kann
und woraus am schwersten, beziehungsweise was er einfach versucht zu schützen.
Also zuerst werden deine Kohlenhydratspeicher geleert,
die sind nach spätestens ein bis zwei Tagen leer.
Dann geht es den Fettreserven an den Kragen,
aber die sind natürlich auch nicht unbegrenzt verfügbar.
Und dann geht dein Körper an die Muskeln.
Also dann werden Muskeln abgebaut,
inklusive eben auch, wenn alle anderen Muskeln schon in Mitleidenschaft gezogen wurden,
der Herzmuskel.
Das ist nämlich einer der größten Muskeln, die du hast.
Und zuletzt werden Organe und lebenswichtige Proteine abgebaut,
um, wie gesagt, den Körper am Leben zu halten.
Und bei einem starken Energiemangel, besonders eben kombiniert mit Sport,
der ja nur noch einen krasseren Energiemangel letzten Endes herbeiführt,
kann dein Körper gezwungen sein,
neben Fett eben auch wertvolle Muskelmasse abzubauen.
Das Tragische ist jetzt, dass Sport dich nicht etwa schützt davor,
also dass Sport nicht etwa deine Muskeln beschützt,
weil viele denken ja auch so,
okay, wenn ich Sport mache, also ich esse zwar wenig,
aber damit die Muskeln nicht abnehmen, mache ich Sport.
Nee, keine gute Idee,
denn das erhöht sogar noch den Stress,
und Stress wiederum, also Cortisol,
erhöht sozusagen sogar noch den Muskelabbau.
Das heißt, du trainierst ja im wahrsten Sinne des Wortes
die Muskeln weg.
Was ja auch ziemlich blöd ist,
weil ich meine, da rennt man dann vielleicht ins Fitnessstudio
oder irgendwo anders hin, um Muskeln aufzubauen.
Und während man das macht, werden die immer weniger.
Ich hatte wirklich eine Klientin,
tatsächlich auch diejenige,
die mit Sport recovered ist,
die wirklich gemerkt hat,
hey, ich renne jede Woche mehrfach ins Gym
und ich werde jedes Mal schwächer.
Jedes Mal schaffe ich weniger Gewicht.
Und das hat ihr Angst gemacht, zu Recht.
Weil es war einfach der lebende Beweis dafür,
ja, für das, was ich hier eigentlich gerade eben auch geteilt habe.
Und damit kommen wir auch zu Reds.
So, was ist das jetzt eigentlich,
was ich hier die ganze Zeit erwähne?
Das ist das Phänomen,
welches, ja, auch Relative Energy Deficiency in Sport
oder auf Deutsch Relative Energiemangel im Sport genannt wird.
Früher dachte man, das betrifft nur Leistungssportler.
Heute wissen wir, das ist falsch.
Reds kann jeden treffen, der
mehr Energie verbraucht, als er aufnimmt,
im Normalgewicht ist,
aber zu wenig für seinen Verbrauch ist,
nur Hobbysport macht,
aber unterernährt ist,
also auch hier, wie gesagt,
nicht genug Nährstoffe, Bausteine, Energie zur Verfügung stellt
oder eben eine Essstörung hat
und sich dann auch noch viel bewegt.
Das kannst du dir vielleicht,
um es nochmal ein bisschen anschaulicher zu machen,
auch vorstellen wie ein Smartphone.
Also, wenn dein Smartphone 100% geladen ist,
der Akku 100% voll ist,
dann laufen alle Apps perfekt.
Das geht super schnell.
Das leuchtet richtig schön hell.
Das ist sozusagen der Zustand,
wenn alle körperfunktionalen,
optimal laufenden Stoffwechsel aktiv ist.
Also, das geht so richtig gut.
Du hast Vollenergie und yay.
Wenn dein Akku nur noch 50% hat,
dann geht schon so langsam so in den Energiesparmodus.
Dann gehen ja nur noch so die wichtigen Funktionen.
Ich glaube, realistisch betrachtet ist es bei,
also beim iPhone zumindest sind es so 20%.
Dann macht er so,
jetzt wird es mir aber langsam ein bisschen viel.
Aber nehmen wir mal an,
es werden 50%.
Dann geht er voll in den Energiesparmodus.
Und nur noch die wichtigsten Funktionen werden erhalten.
Das ist dann der Zustand,
wenn deine Hände kalt werden,
weil wer braucht denn Hände?
Man kann auch ohne Hände überleben.
Und dann, wenn dein Handyakku eben unter 20% fällt,
also sagen wir mal,
der hat jetzt vielleicht noch 10%,
dann ist er im akuten Notfallmodus.
Dann wird das Display dunkel,
vielleicht stürzen die Apps ab,
es funktioniert nicht mehr,
es lädt vielleicht die Fotos nicht mehr,
Hintergrundaktualisierungen sind eingestellt.
Also all diese Dinge.
Also du hast zwar noch ein Handy,
aber nicht wirklich zu gebrauchen.
Ja, und bei einer Essstörung plus Sport,
also einer Restriktiven,
wo du wirklich im Energiemangel bist,
läuft dein Körper ständig bei 5% Akku,
nicht mal mehr 10%.
Und was macht dein cleverer Körper?
Er schaltet alles ab,
was nicht überlebenswichtig ist.
Zum Beispiel die Periode,
weil ganz ehrlich,
sorry,
Fortpflanzung ist gerade nicht drin,
kostet zu viel Energie
und was will ich denn bitte jetzt mit einem Baby?
Haar und Nägel,
Luxus,
können wir uns nicht leisten,
brauchen wir auch nicht.
Die Wärmeregulation,
viel zu energieaufwendig,
also Wärme zu produzieren,
kostet krass Energie.
Also, sagt der Körper,
ich erfriere halt,
aber überlebe.
Dein Immunsystem wird ebenfalls
auf Sparflamme geschalten
und der Körper hofft einfach mal,
dass nicht noch irgendwelche Viren vorbeikommen.
Die Knochendichte,
ja,
die müssen wir dann wohl später wieder aufbauen,
weil wir brauchen jetzt mal gerade die Nährstoffe daraus.
Und die Gehirnfunktion,
auch die wird eingeschränkt
und läuft nur noch auf dem Nötigsten,
denn Denken ist Luxus
und Denken verbraucht tatsächlich
krass viel Energie,
vor allem übrigens Kohlenhydrate.
Ja,
wie habe ich jetzt eigentlich damals gemerkt,
dass mein Körper immer mehr abgebaut hat,
trotz,
oder wie ich heute weiß,
gerade aufgrund der Bewegung.
Ich habe gemerkt,
dass,
wie ich in der Phase mit der meisten Bewegung
immer schwächer geworden bin.
Also ähnlich wie bei meiner Klientin auch,
war es bei mir so,
dass ich hier wirklich kaum noch
den Berg hochgekommen bin.
Beim Schwimmen hatte ich keine Kraft mehr an den Armen.
Also, wie gesagt,
ich erinnere mich echt noch gut an diesen Moment,
als ich im See geschwommen bin
und gedacht habe,
Scheibe,
wie komme ich denn jetzt bitte an Land zurück?
Ich war echt mitten auf diesem See
und dachte,
ich habe keine Kraft mehr.
Ich dachte wirklich,
ich klucke in diesem See unter.
Also,
da habe ich wirklich das erste Mal
richtig Angst gekriegt.
Und wie gesagt,
ich war Schwimmerin.
Und je mehr ich mich bewegt habe,
desto weniger Muskeln hatte ich.
Denn Muskeln verbrauchen auch Energie.
Und wie gesagt,
im Zweifelsfall geht der Körper eben dann auch daran,
wenn er andere Reserven nicht mehr hat
und der Körperfettanteil einfach zu niedrig geworden ist.
Und wenn die Muskeln weniger werden,
dann sinkt auch der Grundumsatz weiter.
Und das hat unter anderem auch dazu geführt,
dass,
selbst wenn ich nur ein bisschen mehr gegessen habe,
ich sofort super schnell zugenommen habe.
Also genau das Gegenteil von dem,
was ich eigentlich wollte.
Weil,
ja,
wie gesagt,
mein Grundumsatz,
mein Stoffwechsel,
all das war richtig krass gedrosselt.
Außerdem habe ich es daran gemerkt,
dass ich,
selbst wenn ich in der Sauna saß bei 90 Grad,
also ich saß wirklich da drinnen
und dachte mir so,
hä?
Hä?
Früher habe ich übelst viel geschwitzt.
Ich saß in der Sauna
und es kam kein einziger Wassertropfen.
Mein Freund saß neben mir
und der floss einfach nur weg
und ich so,
ja,
ich spüre nichts.
Was ich hatte,
waren ständig kalte Hände,
die auch nie warm wurden.
Also die sind wirklich schon teilweise
so bläulich angelaufen,
weil die einfach nicht mehr durchblutet waren.
Ich war satt nach Mini-Portionen,
ständig aufgebläht
und konnte nur alle paar Tage
auf die Toilette.
Heute kann ich mehrfach am Tag,
was eigentlich auch gesund wäre.
Außerstehen,
und das hat mich richtig fertig gemacht,
hatte ich ständig
Brain Fog,
also so diesen Gehirnnebel
und ein Unwirklichkeitsgefühl.
Also ich war nie so richtig ganz da,
konnte mir Dinge auch schlecht merken
und hatte oft das Gefühl,
ich laufe hier wie in so einer Wattewolke rum.
Und das konnte ich auch sehr, sehr,
ja, genau an einem Gewichtsbereich
eben auch festmachen.
Also ich habe gemerkt,
ab einem bestimmten Gewicht
beziehungsweise unter einem bestimmten Gewicht
ist das alles deutlich schlimmer geworden.
Also das war wirklich wie so
so ein magischer Gewichtsschalter.
Und ich hatte häufige Stimmungsschwankungen
beziehungsweise war auch sehr depressiv.
Ich war null resilient,
wenn etwas schief ging,
hatte keine Geduld,
was mir übrigens besonders
auf Arbeit mit den Kindern
sehr leid tat
und mich viel,
also verdammt viel,
Anstrengung gekostet hat,
zu überspielen.
Das ist mir zwar
in den allermeisten Fällen gelungen,
aber ich habe schon manchmal gemerkt,
dass ich viel ungeduldiger war,
wo ich eigentlich mehr,
also später in der Recovery
habe ich es auch gemerkt,
beziehungsweise als ich durch war,
dass ich gedacht habe,
boah, ich bin die gechillteste,
Personen hier in dem Bad,
um mich herum,
das Chaos
und es interessiert mich nicht.
Während ich in diesem Energiemangel war,
richtig heftig.
Also da war ich wirklich super genervt,
super ungeduldig
und nicht gerade die Lieblingserzieherin.
Also doch,
die Kinder mochten mich trotzdem,
aber ich mochte mich nicht,
weil ich gemerkt habe,
hey, ich bin so eigentlich nicht.
Und je mehr ich mich bewegt habe,
desto schlimmer wurden die Symptome.
Und das bringt mich
auch zu einer anderen Frage,
die mich, wie gesagt, erreicht hat
und die mich echt schockiert hat,
weil, ja, gerade vorhin
hat mir noch eine Klientin geschrieben,
dass es auch sie
völlig aus der Bahn geworfen hat,
dass der Arzt eben gesagt hat,
ja, sie soll halt Sport machen
und Krafttraining
und halt ein bisschen mehr
Vitamin D zu sich nehmen
und ein bisschen Calcium
und halt mehr essen,
aber halt auch Sport machen.
Und ich denke mir so,
ne,
wenn das so einfach wäre.
Ich meine,
es ist ja jetzt nicht so,
dass wenn wir anfangen,
mehr zu essen,
wir dann weniger Sport machen,
sondern im Gegenteil,
das fällt ja unglaublich schwer.
Und das ist ja auch genau der Grund,
warum ich diese Podcast-Folge
hier gerade aufnehme.
Und eine Hörerin
hat mir eben auch geschrieben
auf Instagram,
ich muss wegen Osteoporose
Krafttraining machen,
was die Essstörung triggert.
Also der Arzt hat das
verordnet sozusagen,
was tun.
Und diese Frage
trifft einen wunden Punkt,
den viele Ärzte
geben hier einen gut gemeinten,
aber potenziell
sehr gefährlichen Rat.
Weil,
was dir dein Arzt wahrscheinlich sagt,
ist, ja,
Krafttraining stärkt die Knochen.
Also machen sie Krafttraining
gegen ihre Osteoporose.
Und weißt du was?
Für gesunde Menschen
oder gut ernährte Menschen
stimmt das auch.
Also, ja,
Sport, Krafttraining
sorgt dafür,
dass die Knochenpricht
sich verbessert,
aber,
und hier liegt der Haken,
stell dir vor,
du willst ein Haus bauen
und der Architekt,
also dein Arzt,
sagt,
du brauchst ein stabiles Fundament.
Stimmt.
Aber was,
wenn du keine Ziegelsteine hast,
also Calcium, Vitamin D,
keinen Mörtel,
das wäre dein Östrogen,
keine Bauarbeiter,
das sind genug Energie,
also Kalorien,
und dann auch noch
ein Erdbeben tobt,
nämlich Stress
durch Unterernährung.
Ja,
dann kannst du so oft
mit dem Hammer
auf den Boden klopfen,
wie du willst,
da wird kein Fundament,
geschweige denn,
ein Haus entstehen.
Weil grundsätzlich
hat er ja recht,
wenn all diese Dinge
vorhanden sind,
dann wäre Sport,
also jetzt die körperliche Arbeit,
das beste Mittel,
um dann aus diesen ganzen Zutaten
ein Haus zu erschaffen.
Aber die hast du nicht.
Nicht,
wenn du Mangelernährt bist.
Was deine Knochen
wirklich brauchen,
ist die magische Zutat
und die heißt
Energie.
Und warum?
Weil Energie hilft,
dass Östrogen wieder produziert wird.
Östrogen ist
wie der Kleber,
der Calcium in deinen Knochen hält.
Also,
bei Energiemangel
produziert dein Körper
eben kaum noch
oder kein Östrogen mehr.
Und
mit Sport bei Energiemangel
geht dein Östrogenspiegel
sogar noch weiter
in den Keller.
Und
das Verrückte
und damit auch der Beweis,
dass dieser Hinweis
eben nicht förderlich ist
in der Recovery,
besonders wenn eben
deine Periode ausbleibt
oder unregelmäßig ist,
ist,
dass selbst
Hochleistungssportlerinnen,
die täglich
intensiv trainieren,
können
Osteoporose entwickeln,
wenn die hormonellen
Voraussetzungen
nicht stimmen.
Und das zeigt,
Training allein
schützt die Knochen nicht,
es braucht
die richtigen Grundlagen.
Sonst,
wie gesagt,
ist es eher eine,
ich würde sagen
Verschlimmbesserung,
aber besser wird daran
wirklich jetzt nichts.
Das heißt,
was wirklich in deinem Körper
passiert,
wenn du unterernährt bist
und Sport machst,
ist,
dein Körper denkt,
Notfall,
Energie,
sparen Hilfe,
hier klaut mir noch
jemand Energie,
ich habe ja so schon
nicht genug,
um meine Grundfunktion,
also Grundumsatz,
aufrecht zu erhalten.
Äh,
Alarm.
Heißt,
Östrogenproduktion
wird weiter runtergefahren,
weil schwanger werden
braucht man,
wie gesagt,
in so einem Zustand
auch echt nicht.
Er produziert,
also dein Körper,
das Stresshormon
Cortisol
und Cortisol
wie wiederum,
sagst du deinen Knochen,
hey sorry,
wir brauchen eure Mineralien
woanders,
weil hier ist gerade
so richtig Stress.
Ja,
und damit werden
deine Knochen
ausgeraubt,
trotz oder gerade
wegen des Trainings,
weil wie gesagt,
auch Training und Sport
und normalerweise
ist das ja der Sinn
vom Sport,
dass sozusagen
die Muskeln
und auch dein Körper,
also Knochen,
die werden Stress ausgesetzt,
der Körper lernt sich
an den Stress anzupassen
und dadurch wird es
eben eigentlich besser.
Wenn die ganzen anderen
Voraussetzungen
aber nicht da sind,
passiert das Gegenteil,
es wird schlimmer.
Deswegen
ist die richtige
Reihenfolge wichtig,
weil ja,
der Tipp vom Arzt
ist grundsätzlich
ja richtig,
aber das ist
wie beim Kuchenbacken,
du würdest ja auch
nicht versuchen,
einen Kuchen zu glasieren,
bevor er gebacken ist,
oder?
Also,
bedeutet,
wir müssen erst
den Teig machen,
nämlich genug essen
und unsere
Energiespeicher füllen,
dann backen wir
den Kuchen,
also auf den Teig,
ab in den Ofen damit,
das bedeutet,
Hormone stabilisieren,
die Periode kommt zurück
und wird regelmäßig
und zuletzt
kommt die Glasur drauf
und das ist dann
das gezielte
oder angepasste Training.
Also,
vielleicht nochmal
so ein bisschen
ans Übersicht.
Wann kann Training
deinen Knochen helfen?
Ich würde sagen,
wie gesagt,
nagelt mich da jetzt nicht fest,
aber du brauchst
eine regelmäßige Periode.
Also ich würde sagen,
also wenn du mindestens
sechs Monate
wirklich eine regelmäßige
Periode hast,
dann schon mal sehr gut.
Wenn du dich
energiegeladen fühlst
und zwar nicht nur kurz
nach Kaffee
oder weil das eben gerade
so ein Mangelenergie hoch
im Sinne von
wir müssen jetzt migrieren
und dich irgendwie
in Sicherheit bringen ist,
weil das macht auch
ein Hochgefühl,
sondern wenn du einfach merkst,
meine Stimmung ist ausgeglichen,
ich bin einfach ausgeschlafen,
ich schlafe insgesamt gut,
mir geht es einfach gut,
ich bin so richtig so,
yay.
Wenn du nicht mehr ständig frierst,
wenn deine Verdauung
wieder normal funktioniert,
also regelmäßiger Stuhlgang,
bitte mindestens einmal am Tag
und wenn du in deinem,
und das bitte jetzt mal groß hören,
in deinem
gesunden Gewichtsbereich bist,
das heißt nicht Minimum BMI,
dein gesunder Gewichtsbereich
könnte bei BMI 23,
25, 26 sein
oder höher
oder niedriger.
Das weiß aber nur dein Körper.
Welche Anzeichen es dafür gibt,
dafür habe ich auch ein Übersichtsblatt
in meinem Find Your Satisfaction Kurs,
weil da gibt es mehrere Marker,
die eben auch zeigen,
wann bin ich denn
in meinem gesunden Gewichtsbereich.
Ja und wann schadet Training,
wenn du keine
oder eine unregelmäßige Periode hast,
wenn du dich ständig müde
oder erschöpft fühlst
oder wenn du dich zum Sport zwingst,
obwohl du müde bist,
obwohl du krank bist,
obwohl du vielleicht schon
Stressfrakturen hattest,
aber du hörst einfach nicht auf
und natürlich,
wenn du ein restriktives Essverhalten hast
oder eben
ja den Sport als Bewegungs,
Quatsch,
Sport oder Bewegung
als Kompensation siehst
oder bei einer Bulimie,
wo du dir das eben auch
wieder wegnimmst.
Also kurzum,
wenn die Essstörung
noch mitten am Laufen ist.
Und
mein Tipp,
falls du das auch
beim Arzt gesagt bekommst
oder
ja du vielleicht
in so einem Arztgespräch
mal landest,
wenn dein Arzt
dir bei einer ausbleibenden Periode
Sport- oder Krafttraining
empfiehlt,
dann frag ruhig mal,
ja aber was ist denn
mit meinen Hormonen?
Kann Training ohne Östrogen,
also wenn ich meine Periode
nicht oder nur
unregelmäßig habe,
überhaupt helfen?
Ein guter Arzt
wird dann innehalten
und sagen,
stimmt,
sie haben recht,
es müssen erstmal
die Grundlagen geschaffen werden.
Und ich weiß,
es ist total frustrierend
und du willst etwas tun
gegen die Osteoporose,
du willst aktiv werden,
du willst kämpfen,
du liebst vielleicht
auch deine Bewegung,
aber
manchmal ist das Beste
oder beziehungsweise
in dem Fall
nicht nur manchmal,
sondern in dem Fall
ist es wirklich das Beste,
was du tun kannst,
deinem Körper die Ruhe
und die Nahrung zu geben,
die er braucht,
um sich selbst zu heilen.
Weil
Training bei Unterernährung
ist wie Blumengießen
in der Wüste.
Das Wasser
verdunstet,
bevor es überhaupt
die Wurzeln erreicht.
Also,
wir müssen erst
den Boden vorbereiten
und dann können
deine Knochen
und auch deine Muskeln
wieder wachsen.
So,
das war jetzt wirklich
ein bisschen viel Wissenschaft,
aber ich hoffe,
ich konnte es dir
so ein bisschen anschaulich
auch überbringen
und
ihr habt auch viel
harte Realität
und
ich weiß,
manches davon
klingt echt beängstigend,
aber weißt du was?
Jedes einzelne
dieser Symptome,
die ich beschrieben habe,
also die eingefrorenen Hände,
der Brain fog,
die fehlende Periode,
das sind alles Zeichen dafür,
wie klug dein Körper ist.
Er macht genau das Richtige.
Er spart Energie,
wo er kann,
um dich am Leben zu halten.
Und die gute Nachricht,
ich dir heute mitgeben möchte,
ist,
fast alles davon
ist reversibel.
Dein Körper will heilen.
Er wartet nur darauf,
dass du ihm die Chance
dazu gibst.
Und
in den nächsten Folgen
werden wir noch tiefer
in eure spezifischen Fragen
eintauchen,
zum Beispiel
den Zusammenhang
zwischen Sport
und Extremhunger,
der ist nämlich auch krass,
weil ich auch eine Frage
bekommen habe,
hinsichtlich
das versucht wird,
eben Sport
oder mit Sport
den Extremhunger
zu kompensieren
oder auszugleichen.
Außerdem hat mich,
also solche Fragen
zerreißen mir auch
echt immer das Herz,
die Frage erreicht
von einer Hörerin
mit einem sehr niedrigen BMI,
die ihre,
ja,
die Sport wirklich liebt
und deswegen das eigentlich
weitermachen möchte.
Und ja,
meine Gedanken dazu
eben auch in der nächsten Folge
und aber auch die Frage,
die sich ja auch
viele von euch kennen,
die im Normalgewicht sind
oder nie untergewichtig waren.
Wie ist das denn
mit einer Sportpause
im Normalgewicht?
Weil
oft ist es ja so,
dass wir vielleicht auch gar nicht
alles gleichzeitig challengen
oder wir vielleicht schon
ins Normalgewicht
recovered sind,
aber immer noch Sport
gemacht haben.
Oder wie gesagt,
niemals untergewichtig waren,
was auf die allermeisten
zutrifft.
Wie ist es dann
und kann dein Körper
dann davon auch profitieren?
Das schauen wir uns
das nächste Mal an.
Also sei auch beim nächsten Mal
wieder dabei
und wenn du dir etwas
Hilfreiches mitgenommen hast,
dann freue ich mich sehr
über deine Fünf-Sterne-Bewertung
und falls du meinen Podcast
noch nicht abonniert hast,
dann mach das ja gern,
damit du die nächste Folge
nicht verpasst.
Aber
für heute möchte ich dir
zum Abschluss noch mitgeben,
die Sportpause,
wenn du dich dafür entscheidest,
ist keine Schwäche,
es ist auch kein Verlust,
sie ist der mutigste Akt
der Selbstliebe,
den du dir selbst schenken kannst.
Dein Körper
wartet darauf,
heilen zu dürfen.
Also hilf ihm.
Je mehr Ruhe du ihm gibst,
desto schneller kannst du
zu deiner ehrlichen Bewegung
aus Freude zurückkehren.
Also,
bis zum nächsten Mal,
deine Rumi.
Vielen Dank,
dass du dir Zeit
für eine Tasse Reality
mit mir genommen hast.
Ich hoffe,
diese Folge hat
einen kleinen positiven
Unterschied
in deinem Tag gemacht.
Mit deiner
Fünf-Sterne-Bewertung
kannst du genau
diesen Unterschied
auch im Leben
anderer lebensfongiger
Frauen bewirken,
die diesen Podcast
noch nicht gefunden haben
und sich ebenfalls
nach einem Leben
in Freiheit
und Authentizität sehnen.
Ich danke dir von Herzen
und freue mich,
auf Instagram
mit dir in Kontakt zu bleiben.
Alle Links
findest du in den Shownotes.
Bis zum nächsten Mal.
Bis zum nächsten Mal.
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