#24 Liebst du Sport wirklich? Zeit für Ehrlichkeit
Der Selbsttest, der alles verändert
24.09.2025 28 min
Zusammenfassung & Show Notes
Ich teile die eine Frage, die mir gezeigt hat, dass ich Joggen nie wirklich geliebt habe - und räume mit dem Mythos auf, dass es im Normalgewicht "zu spät" für mentale Heilung sei.
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Über Romy Hörbe - Coach für entspanntes Essverhalten und Körperakzeptanz
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Dieser Podcast ersetzt keine professionelle therapeutische oder medizinische Betreuung. Bei akuten gesundheitlichen Problemen wende dich bitte an entsprechende Fachpersonen.
Transkript
Hallo und schön, dass du hier bist bei Romy's Recovery Reality.
Ich bin Romy Hörbe und nach 20 Jahren Essstörung vollständig recovered.
Heute lebe ich mein bestes Leben, ohne Masken, aber mit ganz viel Lebensfreude und Authentizität.
Meine Mission ist es, lebenshungrigen Frauen zu helfen, genau das Gleiche zu tun.
Dieser Podcast ist für dich, wenn du dir tiefe Transformation statt reiner Symptombekämpfung wünschst.
Ich nehme dich mit auf den Weg in die Freiheit und teile ungeschminkt, was mir wirklich geholfen hat.
Mit Herz, Klarheit und der Expertise als Deutschlands erster CCI-zertifizierter Recovery Coach.
Mach es dir gemütlich mit deinem Lieblingstee und lass uns gemeinsam entdecken,
wie viel größer dein Leben jenseits der Essstörung sein kann.
Schön, dass du wieder dabei bist. Heute habe ich nochmal zwei Fragen mitgebracht
und eine davon greift so ein bisschen das auf, was wir in der letzten Podcast-Folge bereits besprochen haben,
als es darum ging, ob es gut ist, mit Sport gegen Extremhunger sozusagen anzukompensieren.
Denn die eine Frage, die mich erreicht hat, ist, ich bin mit Sport ins Normalgewicht recovered.
Also wie man sieht, das ist möglich.
Aber ist es dann jetzt zu spät für eine Sportpause?
Also darauf werden wir heute eingehen und ich fand die Frage sehr wertvoll,
weil sie eben genau das ergänzt, was ich beim letzten Mal gesagt habe,
nämlich, dass es offensichtlich möglich ist, damit ins Normalgewicht zu recoveren.
Also das kann man schon schaffen.
Aber dass eben die wahre Recovery, die echte Recovery damit noch nicht stattgefunden hat.
Das ist die zweite Frage, mit der wir uns heute beschäftigen.
Und einsteigen möchte ich mit der Frage, jetzt habe ich es mir erstmal verwurbelt hier.
Ich liebe Bewegung, auch schon vor der Essstörung, aber mein BMI ist noch recht niedrig.
Trotzdem, sanften Sport für die Psyche machen?
Und die Frage kann ich natürlich super gut auch verstehen,
denn gerade weil du den Sport ja liebst, fällt es natürlich umso schwerer, darauf zu verzichten.
Und das war ja auch der Fall, den ich mit meiner einen Klientin hatte,
die ihren Sport eben einfach wirklich auch aus tiefsten Herzen geliebt hat.
Ebenso übrigens wie ihre vegane Ernährung.
Also auch das war durchaus möglich, damit zu recoveren.
Aber ja, es hat eben einfach so ein paar Punkte, die berücksichtigt werden dürfen.
Und der Punkt ist einfach, dass solange dein Körper noch in diesem Überlebensmodus ist,
eben weil der BMI auch noch sehr niedrig ist,
also zahlen nenne ich ja aus Triggergründen schon mal nicht und ist auch gar nicht so wichtig,
weil ich selber auch öfter mal oder beziehungsweise neulich auch erst den Kommentar bekommen habe,
so niedrig war doch dein BMI gar nicht.
Wieso, weiß ich nicht, wieso hast du Arbeitsverbot bekommen?
Und ich denke mir, ja, aber die Niedrigkeit des BMIs sagt doch nicht aus, wie gefährlich etwas ist.
Aber Fakt ist, wenn dein Körper nicht in seinem persönlichen gesunden Gewicht ist,
dann ist jede zusätzliche Bewegung, auch wenn sie vielleicht sanft ist,
also die Frage ist auch, was definieren wir denn als sanfte Bewegung?
Das kommt ja auch teilweise sehr drauf an.
Also ich hätte zum Beispiel mein Joggen nach bestimmten High-Intensity-Intervall-Trainings auch eher als sanft bezeichnet.
Es wäre aber trotzdem nicht gut gewesen.
Also hier geht es ja schon los.
Was ist so dieses Sanfte und wo ist da die Grenze?
Also selbst beim Yoga ist es ja oft schwierig, eine sanfte Grenze zu finden,
weil Yoga auch unterschiedlichste Erscheinungsformen annehmen kann,
so von Hot-Yoga über richtig Aktives, über sanftes Yin-Yoga, nur Stretching oder wirklich nur Rumliegen.
Fragt mich jetzt nicht, wie die alle heißen.
Aber das Ausmaß ist eben sehr unterschiedlich.
Und es ist ziemlich schwierig auch zu sagen, okay, wo ist hier die Grenze zwischen dem,
was meinem Körper gut tut und dem, wo ich vielleicht eine Zeit lang,
und es geht ja nicht darum, das dauerhaft zu tun,
aber eine Zeit lang meinem Körper einfach den Raum gebe, erstmal zu heilen,
dass er in einem sicheren Zustand ist, um dann wieder mit dem anzufangen,
was ich eben wirklich auch liebe.
Und ja, daher möchte ich heute einfach noch ein paar Gedanken dazu teilen,
weil selbst wenn wir, wie gesagt, genug essen,
was ja auch in der zweiten Frage dann so ein bisschen mit aufgegriffen wird
und wir damit ins Normalgewicht kommen, hat es eben durchaus Vorteile zu sagen,
okay, und weil ich den Sport liebe, könnte eine Pause jetzt auch extrem hilfreich
oder auch wichtig sein.
Warum?
Weil, wenn es wirklich eine Liebe ist, wir diese Liebe ja auch heilen wollen
beziehungsweise von diesem Schatten, der gerade durch die Essstörung auch noch drüber liegt,
wieder befreien wollen.
Und vielleicht ist es sogar eine Art Hassliebe.
Und also so im Sinne von, ich mag es eigentlich,
aber gerade habe ich auch eher das Gefühl, ich muss es vielleicht auch tun
oder ich werde unruhig, wenn ich es nicht tue.
Aber eigentlich liebe ich es ja auch.
Also das kann auch so einen richtig krassen Pingpong machen.
Und genau eben das zu befreien und da wirklich nur noch eine reine,
ich liebe es, ich fühle mich wohl, es ist sicher, ich bin mit meinem Körper verbunden
und es tut mir einfach wirklich gut, weil Bewegung tut ja auch gut,
wenn wir die Voraussetzungen dafür haben, um das wieder hinzubekommen
beziehungsweise das wieder zu erreichen, dass wirklich nur noch Liebe und Freude übrig bleiben
und ja, du deinem Körper eben nicht mehr nachhaltig auch vielleicht damit schadest sogar,
wenn du ihn mit zu wenig Energie in einen Notmodus springst,
wo er vielleicht noch wertvolle Knochen und Muskelmasse abbaut
oder sich vielleicht sogar ernsthaft verletzt,
weil vielleicht Muskeln oder Bänder zum Stabilisieren gar nicht so da sind
und es dann noch zu Langzeitschäden kommt,
dann kann es eben durchaus erstmal auch sinnvoll sein,
zumindest darüber nachzudenken und nochmal die Vor- und Nachteile abzuwägen.
Wobei, wie gesagt, also Nachteil ist höchstens, dass es länger dauert,
bis du das ausführen kannst, was du wieder ausführen möchtest.
Und wenn du jetzt nicht genau weißt, was passiert, wenn man Sport macht,
wenn man noch nicht in seinem gesunden Gewicht ist,
beziehungsweise in einem Energiedefizit noch,
dann hört es super gerne auch nochmal in Podcast-Folge 21 rein.
Da haben wir uns so ein bisschen mit diesen Folgeschäden
oder auch solchen Empfehlungen wie Sport gegen Osteoporose,
obwohl man eben im Untergewicht ist, beschäftigt.
Also, der Punkt ist, was häufig passiert,
und das weiß ich natürlich jetzt in solchen oder in diesem Spezialfall nicht,
weil ich ja nur die eine Frage kenne und nicht die Hintergrundinformationen.
Deswegen finde ich es auch immer sehr, sehr schwierig
und deswegen bin ich wohl auch Coach geworden,
einfach einen Tipp zu geben.
Aber ich möchte einfach helfen,
das ganze Thema nochmal so ein bisschen umfassender zu beleuchten,
damit du dann eben für dich auch und auf deine Situation passend
auch eine Entscheidung treffen kannst.
Und zwar idealerweise von dem gesunden Anteil,
der einfach will, dass es dir gut geht
und der eben, wie gesagt,
diese Liebe zum Sport auch weiter ausführen möchte.
Und zwar ist es ja vor allem auch so,
dass wir in unserer Diätgesellschaft, in der wir leben,
ja oft sogar noch viele Komplimente bekommen für so viel Disziplin
und sie geht jedes Mal joggen und sie geht bei Wind und Wetter joggen
oder bewegt sich oder geht ins Fitnessstudio oder wohin auch immer.
Und das ist natürlich auch was, was sich gut anfühlt
und was das Ganze vielleicht auch von außen oder gesellschaftlich betrachtet
nochmal ein bisschen schwieriger macht.
Und vielleicht oder mit Sicherheit sogar,
denn das klang sehr sicher in dieser Frage,
hast du Sport früher wirklich noch aus Freude gemacht?
Ich meine, wer als Kinder, wer hat denn da wirklich darüber nachgedacht,
verbringt das jetzt Kalorien, nehme ich jetzt damit ab?
Oder keine Ahnung was.
Da haben wir halt gemacht, was wir gemacht haben,
weil wir Bock drauf hatten.
Da sind wir auf Bäume geklettert, können wir uns jetzt fragen,
ist das Sport?
Oder sind rumgeturnt, haben Räder geschlagen,
sind im Wasser rumgeplanscht,
sind Rennen und Laufen gegangen,
aber doch nicht, weil wir gesagt haben,
ich muss mich bewegen oder ich muss,
also irgendwas mit ich muss,
wir mussten als Kind gar nichts, wir wollten.
Und das ist echte Bewegung aus Freude,
dieses Hey, ich will das, es tut mir gut,
ich fühle mich energiegeladen.
Aber prüf gern mal für dich,
weil das kann eben sein,
dass sich genau das verändert hat.
Und es ist sehr schwierig,
gerade eben auch,
weil eine Unterernährung auch einen Bewegungsdrang fördert,
das wirklich gesund unterscheiden zu lernen.
Deswegen für dich mal als Frage,
prüf mal,
ist dein Wunsch nach Bewegung
wirklich frei von Zwang,
Angst oder Kontrolle?
Also kannst du dir da 100% sicher sein?
Weil auch ich war während meines Bewegungsdrangs
felsenfest davon überzeugt,
dass ich meinen Sport liebe.
Ich bin jetzt zu der Zeit ja
sehr, sehr viel gejoggt
und habe mir selbst darüber erzählt,
wie schön ich doch die Landschaft finde
und wie toll das doch ist,
die frische Luft in die Lungen zu bekommen
und wie gesund das doch ist.
Und ich war wirklich überzeugt davon,
dass ich gerne joggen gehe
und dass ich das gerne morgens
auf nüchternen Magen tue.
Nein, das hatte ich nicht.
Aber ich war mir damals sicher.
Und darum geht es genau,
weil vieles davon habe ich wirklich
auch erst rückblickend erkannt.
Und ich weiß,
wie schwierig das ist,
wenn man noch drinsteckt.
Aber wenn ich damals ehrlich,
also wirklich verdammt ehrlich
zu mir gewesen wäre
und das Problem schon erkannt hätte
und wie gesagt,
was ich jetzt auch rückblickend erkenne,
ist ganz deutlich,
dass ich es nicht geliebt habe zu joggen.
Ich habe es auch bei Miesepampelwetter getan
oder bin auch krank noch um die Häuser gelaufen
und ich hatte keinen Bock darauf.
Ich hätte eigentlich viel lieber gefrühstückt,
als mir vorher noch das Frühstück
mit einer Joggingrunde verdienen zu müssen.
Also und ich habe es mir aber verdammt gut verkauft
und das ist ja das Schlaue auch,
was wir machen können.
Wir können uns das selber verdammt gut verkaufen
und da dürfen wir uns auf die Schwäche kommen.
Und andererseits war es bei mir so,
dass Bewegungsformen,
die ich eigentlich wirklich gemocht habe,
also die ich ja früher schon als Kind gemocht habe,
wie Schwimmen oder Tanzen oder sowas,
die habe ich nicht mehr gemacht,
weil sie mir nicht genug Energie verbrannt haben.
Also ich hätte eine Joggingrunde
oder so ein High Intensity Interval Training,
hätte ich immer meinem Tanzen vorgezogen,
weil ich mir gedacht hätte,
das verbrennt jetzt nicht genug Kalorien.
Heißt, das, was ich eigentlich gern gemacht habe,
habe ich gar nicht mehr gemacht.
Und selbst mein geliebtes Tanzen,
also das habe ich damals auch noch super gern gemacht,
einfach durch die Wohnung zu tanzen,
musste immer anstrengend sein,
ist immer irgendwie mit irgendwelchen
Workout- und super anstrengenden Elementen
dann versehen worden,
damit sich das dann wenigstens wieder lohnt.
Und eine Frage,
die mir selbst damals sehr, sehr gut geholfen hat,
war,
würdest du dich jetzt auch bewegen,
wenn du dabei zu 100 Prozent wüsstest,
dass du keine einzige Kalorien verbrennst
oder vielleicht sogar,
und das wäre die extremere Frage,
vielleicht sogar davon zunehmen würdest?
Also mal angenommen,
du würdest etwas wirklich lieben,
würdest du in Kauf nehmen,
dass du vielleicht davon sogar etwas zunimmst?
Und wenn ich es wirklich lieben würde,
ich würde alles machen.
Also wenn ich heute Bock habe,
weiß ich nicht,
hat jetzt nichts mit Sport zu tun,
aber wenn ich heute Bock habe,
hier so ein geniales,
bis Tartien gefülltes Croissant in Dubai zu essen,
ja, dann esse ich das.
Und dann nehme ich in Kauf dafür,
dass ich vielleicht davon ein Stück weit zunehme
oder vielleicht auch nicht,
aber ich würde es zumindest in Kauf nehmen.
Beim Sport hätte ich das damals
null und nichtig in Kauf genommen,
dass ich entweder keine Kalorien verbrenne,
das wäre mir super sinnlos vorgekommen,
warum hätte ich mich dann bewegen sollen?
Oder vielleicht sogar davon zunehmen,
aber wenn ich etwas wirklich liebe,
etwas wirklich möchte,
dann würde ich das tun.
Also beantworte die Frage super gern mal für dich.
Würdest du dich bewegen,
auch wenn du dabei zu 100% wirstest,
keine Kalorien zu verbrennen?
Und wenn du diese Frage wirklich,
so gehe ich jetzt mit dem Croissant,
mit Ja beantworten kannst,
dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch,
dass es immer noch wirklich Liebe ist
oder diese Liebe zum Sport immer noch stärker ist.
Und gerade dann kann es sich aber lohnen,
dich auch erstmal aus der Gefahrenzone zu holen,
also im Sinne von wirklich auch erstmal dir zu erlauben,
zu deinem gesunden Gewicht zurückzufinden,
damit du diese Liebe eben einfach auch sicher ausleben kannst.
Und eine Sportpause gibt dir die Chance,
diese Beziehung, wie gesagt,
auch nachhaltig zu heilen
und dir sicher zu sein,
dass es eben wirklich nur aus Liebe ist.
Denn damit du irgendwann wieder aus reiner Freude,
also wirklich aus dem wie früher,
wie als Kind,
freuen, tanzen, schwimmen, laufen
oder was auch immer das halt ist,
was deine liebste Bewegungsform ist,
machen kannst, reiten, keine Ahnung.
Aber dann ist es doch viel schöner
ohne diesen Schatten der Essstörung
und mit der Gewissheit von,
okay, das mache ich wirklich gerne.
Und wie gesagt,
dieses Gefühl,
das finde ich so wertvoll.
Und das war wirklich was,
was ich bis zu meiner Sportpause
und zu meiner vollständigen Recovery
so nie gefühlt habe.
Selbst bei den Bewegungsformen,
die mir Freude gemacht haben,
auch als ich jünger war.
Und wie gesagt,
wie sich das anfühlen kann,
habe ich ja auch in den
vorherigen Sportfolgen
schon mal geteilt.
Der Punkt ist auch,
und das wird auch sehr häufig verwechselt,
dass auch dieses gute Gefühl,
was entsteht,
eine gefährliche Täuschung sein kann.
Weil oft kommt,
aber ich fühle mich doch gut dabei.
Und ich höre das sehr, sehr häufig.
Und ja, das glaube ich auch.
Und das ergibt auch total Sinn,
denn dein Körper schüttet ja
in dem Moment,
wo er Angst hat,
also zum Beispiel Angst vor einer Zunahme
oder Angst,
faul zu werden, disziplinlos
oder was auch immer wir uns erzählen,
wenn wir keinen Sport machen,
dann schüttet der Stresshormone aus.
Und auch in der Unterernährung,
wie gesagt,
was ja ein Stresshormon für den Körper ist,
kann es sein,
dass wir eben, wie gesagt,
in diesen Bewegungsdrang auch reinkommen.
Und wenn wir dem dann nachgeben,
dann kommt erst mal so ein Hochgefühl.
Dann fühlt sich das erst mal besser an
oder erleichternd oder befreit.
Und ja, wie gesagt,
es macht ja auch Sinn,
dass der Körper das macht,
also dass er uns sogar
in diesem Energiedefizit,
auch wenn wir eine genetische Veranlagung
dafür haben,
dass er uns zur Bewegung motiviert war.
Wenn wir das früher nicht getan hätten,
dann wären wir in unserer Steinzeithürde
liegen geblieben bei Nahrungsmangel
und hätten uns gar nicht mehr bewegt.
Durch diesen Bewegungsdrang,
der aber gekickt ist,
waren wir motiviert
und hatten auch so ein gewisses Hochgefühl,
uns wirklich auch auf Wanderschaft zu begeben
und eben dahin zu migrieren,
wo es auch wieder genug Nahrung gibt.
Das heißt,
das ist durchaus biologisch
auch sehr, sehr schlau eingerichtet.
Das heißt,
das Hochgefühl kann auch,
wenn wir die genetische Veranlagung dazu haben,
ein Teil des Überlebensmechanismus sein.
Und wie gesagt,
wenn das heute der Fall ist,
gerade weil so,
wenn es so eine Ausdauersportart vielleicht auch ist,
also was wie Joggen oder Schwimmen, Rennen,
ja,
alle so Sachen,
die halt auf Ausdauer gehen,
dann kann dein Körper immer noch denken,
dass du auf der Flucht bist
und das fühlt sich dann zwar kurzfristig gut an,
zerstört,
aber langfristig,
wie gesagt,
im Zweifelsfall wirklich das
oder dein Zuhause,
was du ja eigentlich brauchst,
um das ausführen zu können,
was du willst,
weil wenn dein Körper Schaden nimmt,
dein Zuhause Schaden nimmt
und das merken wir ja meistens erst,
wenn irgendwas nicht mehr funktioniert,
das Knie muckert,
der Rücken wehtut,
wir,
weiß ich nicht,
uns ständig Verletzungen,
Knochenbrüche,
Stressfrakturen,
und solche Sachen zuziehen
und wir den Körper schädigen,
dann haben wir ja nichts gekonnt.
Das heißt,
hier geht es wirklich darum,
dem Körper alles zu geben,
was er braucht,
damit er eben wirklich heilen kann
und dann kommt diese Freude
oder dann ist das,
was du machen möchtest,
auch sicher
und Sport als Essstörungsverhaltensweise
selber hilft ja auch,
diese Angst zu lindern,
was eben passiert,
wenn du es nicht tust.
Das heißt,
vielleicht hast du,
wenn du jetzt denkst,
oh Gott,
ich habe schon so lange keinen Sport gemacht
oder ich sollte wieder
oder ich darf keine Pause machen,
dann Angst zuzunehmen
oder unsportlich
oder faul zu werden
und das wiederum,
also diese Ängste,
die steigern natürlich dein Unwohlsein
oder deine Panik
oder deine Angst
und wenn du dann Sport machst,
dann führt das natürlich
zur Erleichterung,
dann sinkt der Stresspegel
und das fühlt sich gut an,
aber leider ist dieses Hochgefühl
auch nicht sehr andauernd,
also wenn das bei dir so ist,
dann prüf gern mal,
wie lange hält dieses Hochgefühl
denn wirklich auch an,
denn wenn du in diesem Kreislauf
noch drin bist
und der Sport eben nicht freiwillig ist,
dann muss dieser Kreislauf
auch aufrechterhalten werden,
das heißt,
dann musst du wieder Sport machen,
um dich wieder besser zu fühlen.
Ich kann heute tagelang
keinen Sport machen
oder mich gar nicht bewegen
und merke dabei überhaupt
keinen Unterschied aus,
sodass vielleicht irgendwann
mal mein Rücken wehtut,
weil ich mich jetzt,
weiß ich nicht,
weil ich zu viel rumgesessen habe,
dann stretch ich mich,
aber dann habe ich nicht das Gefühl,
ich muss jetzt irgendwas
mega Anstrengendes machen,
so wie das früher der Fall war.
Also ich kriege da
kein Hochgefühl mehr von,
ich freue mich dann zwar danach,
aber ich bin ja meistens
vorher schon gut drauf.
Das heißt,
die Option,
keinen Sport zu machen,
besteht oft gar nicht,
solange wir in diesem Kreislauf
an sich noch gefangen sind
und erst wenn der durchbrochen wird,
dann wirst du dieses
wirklich befreiende Gefühl spüren,
wie sich eben wahre Freude
bei deiner Lieblingsbewegungsart
dann wirklich auch anfühlt.
Weil diese Schmerzvermeidung,
also letzten Endes ist es ja,
wenn wir in diesem Kreislauf
nur eine Schmerzvermeidung
durch das Sport machen,
gibt zwar kurzfristig
das gute Gefühl,
aber Bewegung aus Freiwilligkeit
und ohne Angst,
die gibt ein euphorisches Gefühl
auf allen Ebenen,
welches über Tage hinaus
anhalten kann
und dich einfach
wirklich verbunden fühlen lässt.
Also dieses tiefe Gefühl
von Verbindung und Liebe
zum eigenen Körper,
der das ermöglicht,
der dabei kraftvoll ist,
der dabei lockerer wird,
also all diese positiven Effekte hat,
die sind dann auch nachhaltig,
ohne dass du diesen nächsten
Kick brauchst.
Und manchmal,
also gerade wenn du merkst,
so, hey, Mensch,
aber ich mag meinen Sport
wirklich, vielleicht ist,
oft ist es ja auch
so ein Gemeinschaftsaspekt,
vielleicht auch beim Klettern
oder keine Ahnung,
dass man sagt so,
hey, aber ich mach das
einfach wirklich gerne.
Was dir dann helfen kann,
ist, weitere Wege zu finden,
dir gut zu tun
oder dir ein gutes Gefühl zu geben,
die unabhängig vom Sport sind.
Weil manchmal ist es ja so,
dass Sport gefühlt noch
das Einzige ist,
was dir ein gutes Gefühl gibt
und dann wird es aber
spätestens dann problematisch,
wenn du den eben mal
nicht ausführen kannst.
Es sei das, weil du dich
für eine Sportpause entscheidest
oder weil du vielleicht mal
krank bist oder keine
Gelegenheit hast,
Sport zu machen
oder warum auch immer.
Und es geht ja darum,
mehr Optionen zu haben.
Das heißt,
mehr Dinge,
die du machen kannst,
um dir wirklich auch
ein gutes Gefühl zu holen.
Und zwar nicht nur durch Sport,
weil wenn das die einzige Sache ist,
irgendwie doof,
so generell.
Umso mehr Optionen
du aber hast,
womit du dir ein gutes Gefühl
erzeugen kannst,
umso mehr Wahlmöglichkeiten
hast du auch
und umso weniger bedrohlich
fühlt es sich an,
wenn der Sport auf einmal
wegfällt.
Das heißt,
ich empfehle auch oft
zu schauen,
hey,
was könnte ich vielleicht
auch wieder mehr machen
oder mit was könnte ich
diese Zeit,
die durch den
nicht gemachten Sport
vielleicht auch
frei wird,
ersetzen.
Bei mir war es so,
dass ich damals
mich angefangen habe,
mich mit
ätherischen Ölen
zu beschäftigen.
Also bin echt
ein richtiger Nerd
da drin geworden.
Hab mich durch
sämtliche ätherische
Öleflaschen geschnüffelt
und ausprobiert
und selber Düfte kreiert
und solche Sachen.
Oder ich hab damals
dann auch angefangen,
meinen Blog zu schreiben
und meine Gefühle eben auch
ins Schreiben zu stecken.
Oder ich hab mir wieder
Zeit zum Lesen genommen,
zwar ich noch ein bisschen
anstrengend,
weil ich halt innerlich
so unruhig war,
aber oder zu dudeln
oder solche Erwachsenen
ausmal Bücher zu machen,
weil dann waren zumindest
noch die Hände in Bewegung.
Das hat mir auch ganz gut
geholfen.
Wenngleich es natürlich
nicht den krassen Effekt
hatte wie der Sport.
Also es geht nicht darum,
dass du das gleiche
Hochgefühl davon bekommst,
sondern darum etwas zu finden,
was kurzfristig zumindest
die größte Anspendung lindert
und dir gut tut.
Oder vielleicht auch
ein neues Hobby zu entdecken.
Also mach gerne auch irgendwas,
was du vielleicht
noch nie gemacht hast.
Ein Töpferkurs
oder Makramee
oder keine Ahnung.
Also irgendwas,
wo du bisher
durch die Essstörung
vielleicht noch keine Zeit hattest.
Ich hab zum Beispiel
damals meine Gitarre
auch vermehrt wieder genutzt,
weil das hab ich ja dann
auch nicht mehr gemacht.
Ich hatte ja keine Zeit.
Ich musste ja laufen gehen
und spazieren gehen
und Schritte sammeln.
Das heißt,
ich hab angefangen
wieder zu singen,
Gitarre zu spielen,
auch meine Gefühle
in der Gitarre
einfach mal rauszuschrammeln.
Klang nicht immer gut,
aber darum ging es ja auch nicht.
Und ich hab auch angefangen,
mich mehr mit Freunden
zu treffen
oder Dinge
zu unternehmen,
irgendwo hinzufahren,
Ausflüge zu machen,
Museen,
da ist man auch
wunderschön entschleunigt,
um mir einfach
Dinge anzuschauen.
Oder aber auch,
mir einfach auch mal
Ruhepausen
wirklich zu erlauben,
was am Anfang
echt schwierig war,
aber das war ja genau das,
was ich damit auch
üben konnte.
Das heißt,
die Frage ist,
was könntest du vielleicht
Neues noch ausprobieren,
was dir Freude macht,
was hat dir früher
auch Freude gemacht,
als Kind.
Das war auch was,
was mir sehr geholfen hat,
zu überlegen,
was hab ich als Kind
gerne gemacht,
bevor,
ja,
eben die Essstörung
das alles gekapert hat
und oft ist es auch wirklich
und mir hat es sehr geholfen
zu entdecken,
ich bin,
also dieses tiefe Bewusstsein
von,
Bewusstsein von Hilfe,
zu viel gequatscht,
von ich bin mehr
als meine Bewegung.
Also ich hab auch noch
andere Qualitäten
oder auch andere Interessen,
eine ganz eigene
Persönlichkeit
jenseits des Sports
und der Schritte,
die ich sammle
und von Kalorien
und ich darf auch essen,
wenn ich mich überhaupt
nicht bewegt habe,
was, wie gesagt,
eigentlich eh schon
fast nicht möglich ist,
weil,
also vielleicht hilft es
auch wirklich zu sagen,
okay,
ich reframe das mal,
ich muss nicht Sport machen,
sondern ich mache Bewegung
und was zählt denn als Bewegung?
Also auch im Haushalt,
ich weiß,
manche putzen auch gerne exzessiv,
weil es eine Art Bewegung ist,
das meine ich jetzt nicht,
aber einfach auch anzuerkennen,
hey,
ich mache doch eigentlich nie nichts
und mein Wert hängt nicht davon ab,
wie viel ich mich bewegt habe,
wie viel ich geleistet habe,
wie viel,
wie produktiv ich war,
wie auch immer.
Das heißt,
das wirklich auch zu entdecken
durch eben eine Pause
ist so,
so wertvoll
und wie gesagt,
auch ich liebe
bestimmte Bewegungsformen
wie Tanzen,
Schwimmen,
Yoga und Pilates,
wirklich,
Joggen gehört übrigens nicht dazu,
also das war auch ein Learning,
Joggen gehört echt nicht
zu meinen Lieblingsbewegungsarten
und dieses Gefühl,
meinen Körper wirklich auch zu spüren,
die Lockerheit danach,
die Wachheit,
die Energie dabei,
das ist halt wirklich
im Gegensatz zu früher
was völlig anderes
und das habe ich erst
guten Jahr
oder fast zwei Jahre
tatsächlich
nach meiner Recovery
so richtig
auch spüren gelernt.
Und
jetzt möchte ich noch
zu der Frage kommen,
die ich am Anfang
bereits so ein bisschen
angeteasert habe,
nämlich
und ich könnte mir vorstellen,
dass es dir auch so geht
und tatsächlich habe ich das
sogar jetzt als die Entscheidung
für Rediscover,
als ich die neue Gruppe
für dieses Jahr
zusammengefunden hatte,
war auch eine Frau dabei
und es hat mir so weh getan,
das zu hören,
die gesagt hat,
Mensch,
ich war mir nicht sicher,
ob dieses Gruppencoaching
jetzt für mich das Richtige ist,
weil ich bin ja schon
im Normalgewicht
und ich wusste nicht,
ob man auch im Normalgewicht
noch recovern darf.
Ja, bitte,
bitte, bitte, bitte.
Eine Essstörung
ist keine Gewichtskrankheit.
Ich werde nicht müde,
das zu sagen.
Und genau das Gleiche
gilt auch für den Sport,
denn wie gesagt,
die andere Frage,
die mich erreicht hat,
war,
ich bin mit Sport
ins Normalgewicht recovered.
Die Essstörung sagt,
jetzt ist es zu spät
für eine Sportpause.
Ja,
das kann ich mir vorstellen,
dass sie das sagt.
Und diese Frage
trifft ja auch einen Nerv,
denn wenn du schon normal aussiehst,
aber innerlich immer noch
gefangen bist,
dann bist du nicht recovered,
dann bist du nicht frei
und dann ist es völlig egal,
in welchem Körper
oder in welchem Gewicht
du wirklich gerade bist.
Auch wenn es das natürlich
erstmal schwerer macht,
denn ich weiß,
oft fällt es leichter,
sich die Erlaubnis zu geben,
wenn der Körper
noch zunehmen muss,
wenn man noch
einen Puffer nach oben hat
oder wie auch immer.
Das habe ich bei mir selber
auch gemerkt
und sehe auch diesen Wendepunkt,
wenn jemand aus dem
Untergewicht kommt,
sehr häufig auch bei meinen Klienten,
dass es dann nochmal
schwieriger wird,
weil irgendwie
so eine gewisse
Erlaubnis von außen
wegfällt
oder eben, ja,
der Quatschi
in Form der Essstörung sagt,
jetzt ist es zu spät
für eine Sportpause,
jetzt hast du schon
Normalgewicht,
ne, ne, ne,
nein,
er hat nicht recht
und es ist super wichtig
anzuerkennen,
dass es niemals zu spät ist
für echte Freiheit
und damit auch niemals zu spät
für eine Sportpause,
weil wie viele Menschen
sind niemals im Untergewicht
und trotzdem
haben sie vielleicht
einen Sportzwang
oder haben sie vielleicht
diese Verknüpfung von
ich darf nur essen,
wenn ich mich bewegt habe,
aber der Punkt ist
Normalgewicht
und wie gesagt,
wer weiß denn,
ob das dein Normalgewicht ist,
bedeutet nicht schon
vollständige Recovery,
der Körper ist immer schneller
als der Kopf,
aber wir wollen ja
den Kopf neu programmieren
und mental
und wirklich
innerlich heilen
und nicht nur
äußerlich im Körper,
denn,
wie gesagt,
auch in dem Fall,
wir wissen ja nicht,
ist es jetzt das individuelle
gesunde Gewicht
oder ist es ein Gewicht,
was ich jetzt zwar
im,
also wo alle Ärzte
und so beruhigt sind,
im normalen BMI,
in Anführungszeichen,
bitte hören,
schon ist,
aber welches ich trotzdem
nur durch Sport
als Kompensationsmechanismus
erreicht habe.
Es kann auch sein
und es war bei mir auch so
und es war tatsächlich
sehr unfreiwillig,
weil ich habe ja,
als ich recovered bin,
noch in meiner eigenen
Wohnung gewohnt
und bin damals
von meinem Partner
immer noch abends
nach Hause gelaufen
und es war,
naja,
es war letzten Endes
immer noch mal
eine Joggingrunde,
die ich da hatte,
aber der Punkt war einfach,
dass keine Bahnen gefahren sind
in die Richtung
und ich einfach wirklich
laufen musste
und als ich das gelassen habe,
hat mein Körper
auch noch mal
so einen kleinen Sprung
nach oben gemacht,
obwohl ich grundsätzlich
auch mental und in all dem
schon wirklich
vollständig recovered war,
aber selbst da,
also solange die Bewegung
drüber liegt,
können wir nicht sicher sein,
dass das jetzt wirklich
das persönliche,
gesunde Gewicht ist.
Das heißt,
das zu finden,
passiert wirklich erst,
wenn wir das wirklich
entkoppeln
und das heißt nicht,
dass du dann irgendwie,
weiß ich nicht,
endlos weiter zunimmst.
Das kann eine Schwankung
von 1, 2, 3, 4 Kilo sein.
Also das wirklich
darauf ankommen zu lassen
für die mentale Freiheit
lohnt sich auf jeden Fall.
Also ich würde es
auf jeden Fall
immer wieder tun.
Und wie man hier
in diesem Beispiel auch sieht,
nutzt die Essstörung
das erreichte Gewicht
wirklich auch als Waffe.
Also im Sinne von,
siehst du,
du bist schon im Normalgewicht.
Wenn sie das sagt,
dann wissen wir ja erst recht,
okay,
wenn meine Essstörung
hier noch so viel mitredet,
da bin ich definitiv
noch nicht frei
und gerade dann
lohnt es sich auch zu sagen,
okay,
und weil sie das sagt,
mache ich es jetzt
vielleicht erst recht.
Denn die mentale Recovery,
die hinkt oft Monate
und manchmal sogar noch
Jahre hinterher.
Also das kommt ein bisschen
darauf an natürlich auch,
wie man in der Recovery
begleitet wird,
wie sehr man wirklich
auch an dem Neuprogrammieren
arbeitet.
Aber es geht bei der Sportpause
und generell in der Recovery
nicht darum,
nur in dein persönliches
normales Gewicht zu recovern,
sondern eben wirklich
um diese mentale Befreiung.
Und oft ist Sport
der letzte Kontrollmechanismus,
den die Essstörung
oder einer der letzten
Kontrollmechanismen,
den die Essstörung
nicht loslassen will.
Wenn du also merkst,
okay,
hier unterliege ich einfach
noch Zwängen
oder Bedingungen
und habe da einfach Dinge,
die ich noch tun muss,
die ans Essverhalten geknüpft sind
und du eben nicht
diese Freiheit spürst,
die du spüren willst,
dann kann ich dir wirklich
nur wärmstens empfehlen,
mach diese Sportpause,
erlaub dir das,
weil ein Teil von dir
hat ja schon erkannt,
es macht vielleicht Sinn,
aber darf ich das jetzt noch?
Ja, darfst du.
Und diese Sportpause
wird dir auch das Vertrauen
in deinen Körper zurückgeben
oder vielleicht auch
das erste Mal
wirklich geben
und die Verknüpfung
aus Bewegung
und Essen verdienen
müssen,
lösen.
Also,
ich hoffe,
das macht euch nochmal
ganz viel Mut,
egal an welchem Punkt
ihr steht,
ob noch im Untergewicht,
im Normalgewicht,
im gedachten Normalgewicht
oder wie auch immer.
Es sind wirklich Punkte,
wo es ganz wichtig ist,
verdammt ehrlich mit sich
selber zu sein
und spätestens,
wenn da so ein Teil
von Angst
oder Kontrolle,
egal in welcher Form
jetzt noch aktiv ist,
dann lohnt es sich,
den Schritt noch weiter zu gehen
und sich eben auch
auf der Ebene
wirklich zu befreien
und eine Sportpause
kann ein sehr,
sehr hilfreiches Mittel
dafür sein,
um diesen Prozess
einfach zu unterstützen,
zu erleichtern
und wirklich final
und endgültig
frei zu werden.
Vielen Dank,
dass du dir Zeit
für eine Tasse Reality
mit mir genommen hast.
Ich hoffe,
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und freue mich,
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Alle Links
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Bis zum nächsten Mal.
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