Romys Recovery RealiTea

Romy Hörbe

#27 Warum ich nur essen kann, wenn mein Partner isst

Warum das Essverhalten anderer über deins entscheidet

15.10.2025 41 min

Zusammenfassung & Show Notes

Kennst du das? Dein Partner sagt "Nein danke" zum Kuchen und plötzlich darfst auch du nicht mehr essen - oder du wirst sogar wütend auf ihn? In dieser RealiTea-Episode tauchen wir tief ein in das schambesetzte Muster, sich am Essverhalten anderer zu orientieren, und ich zeige dir, wie du von der externen Erlaubnis zurück zu deinem inneren Kompass findest.

Stell dir vor du sitzt mit deinem Partner beim Essen und er sagt „Nein danke" zum Nachtisch - und plötzlich darfst du ihn auch nicht mehr essen. Wenn das Essverhalten deines Partners bestimmt, was DU essen darfst und dich Wut und Frust überkommen, wenn er weniger isst also du essen möchtest, dann bist du nicht allein damit.

80% meiner Community kennen dieses Muster - und lange Zeit war auch ich gefangen in diesem heimlichen Wettbewerb am Esstisch. Ich habe für andere großzügig Butter aufs Brot geschmiert, während ich selbst zusah, auf jeden Fall weniger zu essen. Eine Coachee brachte es auf den Punkt: „Ich bringe meinem Mann Süßigkeiten in die Arbeit - hört sich nett an, entspringt aber meinem Ego."

In dieser Episode erfährst du:
• Warum du dich am Essverhalten anderer orientierst - und was deine innere Stimme dir damit wirklich sagen will
• Die psychologischen Mechanismen hinter dem Vergleich beim Essen: Von verlorenem Vertrauen bis zum Überlegenheitsgefühl
• Wie dieses Muster deine Recovery sabotiert und dich klein hält
• Konkrete Schritte, wie du von externer Erlaubnis zu innerer Orientierung kommst
• Was Partner/Angehörige tun können (und was sie unbedingt lassen sollten), um Betroffene zu unterstützen

Diese Episode ist für dich, wenn:
• Du nur essen kannst, wenn jemand anderes mitisst oder wenn du weniger isst als dein Gegenüber
• Du andere aktiv „fütterst" (für sie backst und kochst, ihnen Süßigkeiten mitbringst), um selbst die Erlaubnis zum Essen zu haben
• Du wütend oder verzweifelt wirst, wenn dein Partner nicht mitspielt bei deinem unausgesprochenen Vergleichsspiel
• Du Partner oder Angehörige*r bist und verstehen möchtest, wie du wirklich unterstützen kannst

Du möchtest lernen, wieder auf deinen Körper zu hören statt dich an anderen zu orientieren? In meinem Freedom Journey Coaching begleite ich dich dabei, von der externen Erlaubnis zurück zu deinem inneren Kompass zu finden. Für November gibt es noch wenige freie Plätze - hole dir gern deinen kostenlosen Discovery Call und wir schauen gemeinsam, wie ich dich am besten unterstützen kann.

Teile diese Episode gerne mit jemandem, der sie braucht, und schreib mir auf Instagram deine Erfahrungen mit diesem Thema.

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Über Romy Hörbe - Coach für entspanntes Essverhalten und Körperakzeptanz
Neue Episode jeden Mittwoch um 6 Uhr

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Meine Ausbildungen
  • CCI Certified Eating Disorder Recovery Coach (Carolyn Costin Institute, USA)
  • Zertifizierter Systemischer Coach (Coaching Akademie Weimar-Wiesbaden)
  • Identity Transformation Coach (All In Academy Jackie Sharon Tamblyn)

Dieser Podcast ersetzt keine professionelle therapeutische oder medizinische Betreuung. Bei akuten gesundheitlichen Problemen wende dich bitte an entsprechende Fachpersonen.

Transkript

Hallo und schön, dass du hier bist bei Romy's Recovery Reality. Ich bin Romy Hörbe und nach 20 Jahren Essstörung vollständig recovered. Heute lebe ich mein bestes Leben, ohne Masken, aber mit ganz viel Lebensfreude und Authentizität. Meine Mission ist es, lebenshungrigen Frauen zu helfen, genau das Gleiche zu tun. Dieser Podcast ist für dich, wenn du dir tiefe Transformation statt reiner Symptombekämpfung wünschst. Ich nehme dich mit auf den Weg in die Freiheit und teile ungeschminkt, was mir wirklich geholfen hat. Mit Herz, Klarheit und der Expertise als Deutschlands erster CCI-zertifizierte Recovery Coach. Mach es dir gemütlich mit deinem Lieblingstee und lass uns gemeinsam entdecken, wie viel größer dein Leben jenseits der Essstörung sein kann. Ich melde mich jetzt wieder mit normaler Stimme, nachdem mich letzte Woche ja doch ganz schön intensiv eine Erkältung umgehauen hat. Aber wie du vielleicht gemerkt hast, ist mir Verbindlichkeit super, super wichtig. Und deswegen wollte ich dich auf gar keinen Fall ohne eine Podcast-Frage hängen lassen. Und schöner ist es natürlich, wenn man merkt, okay, das klappt einfach auch, der Körper spielt mit, die Stimme spielt mit. Und deswegen lass uns direkt in das Thema der neuen Woche eintauchen. Und zwar ist mir die Woche ein paar Mal ein Phänomen begegnet, was ich selber gar nicht mehr so auf dem Schirm hatte. Und dann aber gedacht habe, ja krass, das ist eigentlich super häufig. Das heißt, falls du das von dir selber auch kennst, dann möchte ich dich einladen oder prüf einfach gern mal. Denn wenn du die nächsten Fragen mit Ja beantworten kannst, dann weißt du, diese Folge ist auf jeden Fall für mich. Also, kennst du das? Du sitzt mit deinem Partner. Also es muss nicht der Partner sein. Es können auch Freunde, enge Bezugspersonen, keine Ahnung was, je nachdem wie alt du auch gerade bist, sein. Und du sitzt jedenfalls gemeinsam mit ihm oder ihnen beim Essen und siehst, dass dein Partner, ich sage jetzt einfach mal dein Partner, um es einfacher zu machen, aber gilt für alle Angehörigen, die das auch kennen. Also auch für Angehörige wird es am Ende einen Tipp geben. Also egal, mit wem du dich vergleichst, die Frage, kennst du das? Du sitzt mit deinem Partner beim Essen und er isst weniger als du und sagt, nein danke, ich mag kein Stück Kuchen oder was auch immer. Falls das in dir auch einen inneren Vulkanausbruch auslöst, weil sich seine Essenswahl auf deine auswirkt und du dir plötzlich auch nicht mehr erlaubst, was zu essen oder das zu essen, was du eigentlich gerade essen wolltest, dann ist die heutige Folge definitiv für dich. Und falls du ein Partner bist, dann ist auf jeden Fall diese Folge auch für dich, denn das zeigt, was kann ich auch tun, um vielleicht meine Partnerin, die von Essstörung betroffen ist, zu unterstützen. Also das Phänomen, worüber ich heute mit dir sprechen möchte, ist gar nicht so selten, aber häufig, und das habe ich eben die Woche auch wieder gemerkt, mit viel Scham verbunden, weil es auf einer Ebene auch total absurd erscheint. Warum versorgen wir andere mit Essen, nur um selbst essen zu dürfen? Warum geben wir uns die Erlaubnis, was und wie viel wir essen dürfen, anhand dessen, was unser Partner oder irgendeine Person um uns herum ist? Und warum füttern wir gerne andere Personen, essen selber aber weniger als auch, wenn du vielleicht gerne für andere backst oder kochst, ohne denn selber was davon zu essen oder nur sehr wenig davon zu essen? Dann ist die Folge auch für dich. Genau, also lass uns mal tiefer eintauchen. Was genau ist das eigentlich? Bei mir war es so, oder gerade eben auch letzte Woche, hat eine Coachie die folgende Situation geschildert. Und zwar hat sie gesagt, und kaum ist mein Partner daheim, ist meine Motivation dahin, wenn ich ihm auch ein bestimmtes Lebensmittel anbiete. Und er meint, nee, sowas esse ich nicht. Da kriege ich so viel Wut und sogar Hass. Und sie ist damit, also mit diesem starken Gefühl, nicht allein. Eine andere Frau hat dann daraufhin auch sehr ehrlich reflektiert und gesagt, Ich bringe meinem Mann Süßigkeiten in die Arbeit, hört sich nett an, entspringt aber meinem Ego. Und auch ich selbst habe liebend gern für andere Essen zubereitet und extra viel Butter auf belegte Brote geschmiert, während ich selbst zugesehen habe, auf jeden Fall weniger zu essen, denn das hat mir einen Kick gegeben. Und dieses Muster kann tatsächlich ganz viele unterschiedliche Erscheinungsformen haben. Zum Beispiel nur das essen zu dürfen, was der Partner ist. Oder weniger essen zu müssen als der Partner. Oder nicht essen können, wenn der Partner nicht da ist. Oder auch andere aktiv füttern, ich sag's jetzt mal in Veranführungszeichen, um selbst die Erlaubnis zu haben und nicht Gefahr zu laufen, mehr zu essen als die andere Person. Und das Verrückte ist, das ist nicht verrückt, das ist Essstörungslogik. Und du bist damit nicht allein. Es gibt wirklich tausende Frauen, die dieses Verhalten erkennen. Ich habe jetzt gerade auf Instagram auch eine Umfrage gemacht. Da waren es, glaube ich, 80 Prozent, die dieses Verhalten kennen. Und deine Essstörung hat auch einen sehr guten Grund dafür. Warum machen wir das denn? Lass uns da gerne mal ein bisschen auch in die psychologischen Mechanismen dahinter eintauchen. Denn wir machen ja nichts, was nicht irgendwie und sei es erst mal nur gefühlt einen Nutzen für uns hat. Und einer da könnte sein, beziehungsweise die Angst dahinter ist der Verlust der inneren Orientierung. Also können eine Ursache dafür sein. Du hast vielleicht den Kontakt zu deinen eigenen Hunger-Unsättigungssignalen verloren, was ja sehr häufig passiert, wenn wir uns sehr restriktiv oder sehr chaotisch ernähren. Und wenn du nicht mehr weißt, was normal ist, dann braucht es natürlich idealerweise erst mal einen Orientierungspunkt. Und den suchen wir gerne im Außen. Das heißt, der Partner wird zum Maßstab von, was er ist, kann nicht falsch sein. Oder die Menge, die er ist, kann nicht falsch sein. Oft gepaart mit der immer noch sehr verbreiteten Überzeugung, dass man als Frau vielleicht auch weniger Energie braucht als ein Mann. Spoiler, nein. Es kann aber auch eine externale, sondern von außen gegebene Erlaubnisstruktur sein. Menschen mit Essstörungen sind oft stark abhängig von der Meinung nahestehender Personen oder generell auch von dem, was andere sagen. Und möglicherweise hast du verlernt, dir selbst die Erlaubnis zu geben. Und dann brauchst du Beweise von außen, dass Essen okay ist oder die Menge okay ist oder das, was du isst, okay ist. Das kann dann so aussehen wie, wenn er isst, darf ich auch. Also so ein bisschen so eine kindliche Sicherheitsstrategie. Bei Kindern ist das manchmal so, die sagen dann so, ja, ich hab das gemacht, aber der hat das auch gemacht. Aber der hat auch gehauen, so als würdest du das eigene besser machen. Kann also auch Mittel sein, um mit Schuldgefühlen umzugehen. Und es schützt dich. Und zwar davor, Fehler zu machen oder aber auch die Konsequenzen tragen zu müssen. Ein weiterer Grund, warum wir das machen, kann das Überlegenheitsgefühl sein. Zum Beispiel das Gefühl von, ich bin disziplinierter als er oder ich brauche weniger. Oder ich bin stärker als er, ich kann widerstehen. Das heißt, die Essstörung gibt dir ein Gefühl von Macht und Kontrolle. Und weniger zu essen als der Partner bedeutet, zumindest in dieser Essstörungslogik, ich bin besser. Und dieser Vergleich gibt dir eine Identität. Das kann zum Beispiel sein, hey, wenigstens das kann ich, oder? Das ist das Einzige, worin ich wirklich gut bin. Meine Erfahrung war, dass auch ich mich innerlich über Menschen gestellt habe, die nicht so diszipliniert waren, die nicht so clean gegessen haben, die nicht so, naja, die halt das nicht so gemacht haben wie ich. Aber das war meine Essstörung, die mir einen gefühlten, und ich sage jetzt wirklich einen gefühlten, Selbstwert über Verzicht gegeben hat. Heute weiß ich, das war kein echtes Selbstwertgefühl, sondern lediglich der verzweifelte Versuch, mein Minderwertigkeitsgefühl auszugleichen und wenigstens irgendwo die Oberhand zu gewinnen. Weil ansonsten habe ich mich oft sehr, sehr ohnmächtig gefühlt. Und das hat sich dann so geäußert, dass ich jedes Weihnachten nicht wie viele andere Menschen, die das Beste aus der Weihnachtszeit gemacht haben und die vielleicht entweder ihr Gewicht gehalten oder vielleicht ein bisschen zugenommen haben, weil ganz ehrlich, ja, warum nicht? Nee, ich hatte nicht zugenommen, sondern ich habe jedes Jahr zu Weihnachten neues Niedriggewicht gehabt. Und war ganz stolz darauf, auch wenn ich dafür, also das, was ich dafür machen musste, war halt, also hatte mit Weihnachten nicht viel zu tun. Denn ich musste dafür auf meine geliebten Lebkuchen verzichten und habe anstatt Glühwein einfach nur einen Faden Tee getrunken. Also jetzt mag ich Tee, aber nicht, wenn man eigentlich einen Glühwein will. Dann ist das schon irgendwie blöd. Und ich weiß nicht, also irgendwie so richtig einen Tee auf dem Weihnachtsmarkt zu kriegen, ist schwieriger. Heißt, was passieren kann, ist, du definierst dich über das Weniger und brauchst den Vergleich, um dich wertvoll zu fühlen. Also bei mir war es ganz eindeutig so. Das Problem dabei ist aber, wenn du mehr isst als dein Partner, bricht dieses System zusammen und Panik kommt auf. Oder wenn dein Partner nicht da ist oder nicht mitspielt. Ein weiterer Grund kann auch sein, die Verantwortung oder die Schuld sozusagen so ein bisschen zu verteilen. Es kann auch zum Beispiel sein, auch vielleicht wenn beide mit Esssystematiken zum Beispiel betroffen sein, dass beide Partner vielleicht auch voneinander abhängig sind. Und wenn ihr beide esst, ist niemand schuld. Also das ist so eine gegenseitige Erlaubnis dann. Oder das schlechte Gewissen wird auf zwei Schultern verteilt. Oder wird vielleicht ein bisschen abgemildert von, okay, ich habe zwar ein schlechtes Gewissen, man hat das ja auch gegessen. Also durchatmen. Das Problem ist, wenn dein Partner weniger isst, verlierst du den Wettbewerb. Und auch ich habe diesen Wettbewerb mit meinem Ex, der ebenfalls sehr wenig gegessen hat, unbewusst ausgefochten und innerlich oft verloren, weil ich mich so maßlos gefühlt habe. Also es war wirklich so, er hat oft die Person einfach gleich verteilt. Und ich war danach aber noch hungrig. Und er wirkte satt und zufrieden. Und ich habe mir nur gedacht, Gott, wie verbefressend bin ich denn eigentlich? Also ich habe mich so schlecht gefühlt deswegen. Ich habe mich aber auch nicht oder gerade deswegen eben auch nicht getraut, dann noch mehr zu essen. Außerdem kann dieses Verhalten Sicherheit durch eben diesen Vergleich auch herstellen, bis kurzfristig. Solange ich weniger esse als er, bin ich sicher. Oder der Partner kann auch als Schutzmechanismus vor dem zu viel oder der Angst vor dem zu viel Essen dienen. Oder die Angst vor dem, ich allein mit dem Essen. Also ich kann mir, wenn ich alleine mit Essen bin, nicht vertrauen. Das war auch so ein Gefühl, was ich hatte. Ich dachte, Gott, wenn ich alleine bin und da einmal anfange, dann höre ich ja nie wieder auf. Also hat mir das wie so eine externe Bremse sozusagen gegeben. Und hier steckt ein tiefes Misstrauen sich selbst gegenüber dahinter. Was ja auch logisch ist, wenn wir unseren Körper wirklich, ja, letzten Endes auch beigebracht haben, dass wir uns bei Essen nicht vertrauen können. Denn wenn wir Mangel sind, dann ist es verdammt schwierig, eine sogenannte Selbstkontrolle noch zu haben. Und ja, das gelingt eine ganze Weile, es braucht aber auch verdammt viel Kraft. Und ja, das heißt, der andere dient sozusagen als Korrektiv-Unschutzfaktor, um bloß nicht zu viel zu essen oder maßlos zu erscheinen. Und das macht das Alleinessen unglaublich anstrengend. Denn woran soll man sich denn dann jetzt orientieren, wenn keiner da ist? Ja, blöd. Und, und das ist mir jetzt so in Vorbereitung auf dieser Podcast-Folge aufgefallen, es kann auch mit den verletzten inneren Kind zu tun haben. Also, auch die Selbstversorge kann eine wichtige Rolle spielen in dieser Dynamik. Als ich zum Beispiel bei meinem damaligen Freund, der immer für mich gekocht hat und leckere Frühstücke vorbereitet hat und so ausgezogen bin, ging es mit meinem Gewicht sofort schlagartig nach unten. Also, für mich selbst ein leckeres Wochenendfrühstück zuzubereiten, sinnlos. Für mich selbst kochen, was ich tatsächlich bis dato nie wirklich gelernt hatte, ne, allein irgendwo schön essen gehen, unmöglich. Das ging nur, wenn jemand anderes für mich zum Beispiel Essen zubereitet hat oder mich zum Essen eingeladen hat, was meine Oma zum Glück relativ häufig getan hat, weil auch ihre Liebessprache ist sozusagen, das übers Essen zu geben, was in unserer beiden Konstellationen auch sehr, ja, eine sehr spannende Dynamik hatte, sage ich mal. Also, für Essen war immer Geld da. Und hat aber genau eben dieses Muster auch, ja, so ein bisschen verstärkt, sage ich jetzt mal. Und ich hatte jetzt, rückblickend kann ich das wirklich nur sagen, das ist mir tatsächlich jetzt echt erst beim Aufnehmen aufgefallen, das tiefe Bedürfnis, von außen wirklich auch genährt und versorgt zu werden. Wenn jemand also Geld oder auch Zeit in mich investiert hat, also beides etwas, was mein Vater sehr ungern getan hat und auch ein regelmäßiger Streitpunkt war, dann habe ich mich geliebt gefühlt. Das heißt, bekocht und versorgt und bemuttert zu werden, war wie ein Pflaster für mein inneres Kind, welches auf dem Schulhof die langweiligste Brotdose hatte und der schon mit elf Jahren vorgerechnet wurde, wie teuer es ist und wie sehr es die Lebensqualität des eigenen Vaters einschränkt. Was eben damals auch dazu geführt hat, dass ich dann keine Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke mehr bekommen habe von meinem Vater. Und ich erinnere mich heute noch daran, wie ich, also es war eine Zeit, da war ich erst oder das zweite Mal, glaube ich, in der Klinik, da hat mein Vater mich einmal besucht und er hat mir eine große, also diese großen 300 Gramm Tafeln, glaube ich, große Tafeln Milka-Schokolade als Geschenk sozusagen mitgebracht. Und das ist mir so krass in Erinnerung geblieben. Also es war, ich weiß noch genau, was es für eine Schokolade war, es war diese Triolade mit diesen drei Ecken, mit den drei verschiedenen Schokoschichten, die ich dann immer so Schicht für Schicht auch abgenerbt habe. Also das hat mir so viel bedeutet, dass ich die tatsächlich sogar gegessen habe, obwohl ich eigentlich schon damals mega Angst davor hatte. Aber das war wirklich wie eine Fürsorge, die mir anhand dieser Schokolade eben auch, ja, geschenkt wurde. Ich glaube, das war auch das allerletzte, was ich von ihm bekommen habe, wenn ich gerade so drüber nachdenke. Also du siehst, die Muster hinter diesem Verhalten sind vielfältig und haben unglaublich viele, auch psychologisch betrachtet, durchaus sinnergebende Gründe. Und der innere Widerspruch zwischen, ich will Versorgung, ich will vielleicht aber auch Sicherheit und ich will aber auch überlegen sein, macht das Ganze nicht weniger verwirrend, ist aber, wenn wir es genauer betrachten, auch sehr nachvollziehbar. Ja, und wie ich es ja gerade in diesem Eingangsbeispiel auch von einer Coachie geschildert habe, die sehr wütend geworden ist, als ihr Partner eben nicht mitgespielt hat. Lass uns da mal reintauchen. Was passiert da eigentlich? Also mich hat es auch lange Zeit extrem irritiert, welche starken Gefühle von Wut und beinahe wirklich auch Hass auf meinen Partner aufkamen, wenn der mein Vergleichsspiel nicht mitgespielt hat. Oder ich habe mich geschämt, weil ich mich gefühlt habe, als wollte ich meinen Partner und mein Umfeld mästen, nur damit ich selbst essen darf. Dass das falsch war, war mir total bewusst. Aber ich konnte es auch nicht lassen. Kein Wunder. Denn wenn die einzige Erlaubnis zu essen wegfällt, dann reagiert ein ausgehungerter Körper durchaus auch extrem. Sollte jetzt keine Entschuldigung sein, ist aber nachvollziehbar und zeigt natürlich auch, worin die Lösung liegt. Aber lass gerne nochmal bei der Wut bleiben. Also was genau erzeugt denn diese Wut? Das kann zum einen sein, die Enttäuschung. Jetzt durchkreuzt er durch sein, nicht mit Essen oder ein anderes Essen oder weniger Essen. Deine Sicherheitsstrategie kann auch der Identitätsverlust sein. Wenn er nicht isst, kann ich nicht zeigen, dass ich stärker bin. Oder auch die Scham. Vielleicht fühlst du dich ertappt in deiner Abhängigkeit. Oder weil du weißt, dass dein fürsorgliches Verhalten eigentlich nichts mit Fürsorge für deinen Partner zu tun hat, kann das natürlich auch Scham auslösen. Weil dann ist es nicht mehr so selbstlos, wie es vielleicht auch erscheint. Oder ja, also das eigentlich Mitfühlende, was ja eine sehr liebe Geste ist, hat dann eben einen anderen Beigeschmack. Erfahr das Geschmäckle. Oder es könnte auch sein, dass du Wut hast, weil du eigentlich Angst hast. Zum Beispiel die Angst, undiszipliniert zu sein, wenn du nicht von außen eine Orientierung hast. Oder die Angst, alleine zuzunehmen, weshalb du dein Umfeld lieber mitfütterst, weil im Zweifelsfall nimmst du wenigstens nicht alleine zu, sondern die auch. Kann sich auch weniger bedrohlich anfühlen. Oder die Verzweiflung bzw. auch ein Ohnmachtsgefühl. Denn ohne seinen Schutz, also dass dein Partner vorgibt, wie viel gegessen wird oder was gegessen wird, bist du allein mit deiner Entscheidung. Das kann sich erst mal völlig überfordernd anfühlen. Oder vielleicht ist es auch der verlorene Wettbewerb, der dich wütend macht. Also du kannst nicht gewinnen, wenn der andere nicht mitspielt. Vielleicht ist es auch eine Projektion. Denn eigentlich bist du viel wütender auf die Essstörung, auf das, was dich dazu zwingt, so zu handeln, als auf ihn. Oder du fühlst dich verlassen oder im Stich gelassen, wenn er nicht mit ist. Was, wie in meinem Beispiel jetzt auch gerade gesehen, auch einem Liebesentzug gleichkommen kann. Das heißt, dein Partner wird unfreiwillig Teil deines Essstörungssystems. Warum sabotiert dieses Verhalten denn jetzt deine Recovery? Das Problem mit diesen externen Orientierungspunkten ist, du lernst nie, auf dich zu hören. Du gibst in diesen Situationen deine Macht ab. Was eigentlich paradox ist, weil gerade wenn man versucht, aus der Ohnmacht rauszukommen. Du machst dich aber auch kleiner und damit auch abhängiger. Und wenn dein Orientierungspunkt ebenfalls kein gesundes Essverhalten hat, was leider auch nicht so selten ist, dann wird es umso kritischer. Weil, also wie gesagt, mein damaliger Freund hatte kein gesundes Essverhalten. Das war nicht so hilfreich, ums Gelände zu sagen. War auch nicht seine Verantwortung, war trotzdem meine. Oder auch dieses Überlegenheitsgefühl, was kommt. Das kann die übelste Falle sein. Denn dein Selbstwert hängt dann davon ab, weniger zu brauchen. Du kannst aber nicht gesund werden, solange du weniger noch mit besser verknüpft hast. Denn Recovery bedeutet immer mehr essen. Und dieses mehr essen fühlt sich aber an wie verlieren und kann wiederum dann auch ein starkes Gefühl von Wut in dir aktivieren. Oder vielleicht hast du auch einen Partner und der will dich vielleicht sogar unterstützen. Aber es ist die falsche Unterstützung. Ich hatte, wie gesagt, zu Beginn meiner Recovery, als ich nochmal zu meinem Ex zurück bin, mit ihm einen Partner, der mich immer auch eher, also ich glaube, er hat das gar nicht böse gemeint. Das würde ich ihm jetzt gar nicht unterstellen. Aber trotzdem hat er mich irgendwie immer unterschwellig gebremst oder ich habe mich in meinem gesunden Ich gebremst gefühlt. Und das war ganz schlimm, weil mein gesundes Ich eigentlich eine Erlaubnis zum Essen gesucht hat. Das heißt, seine Zurückhaltung hat meine Essstörung wiederum bestärkt. Also im Sinne von, siehst du, weniger ist richtig. Und er braucht auch nicht so viel. Und gleichzeitig wusste ich aber, ja, aber ich brauche eigentlich mehr. Und ich musste mich davon unabhängig machen, um nicht in zu wenig zu bleiben. Ich hätte mir damals Ermutigung gewünscht und Motivation mehr zu nehmen und auf meinen Körper eben auch zu hören. So musste ich sie mir jedoch selber geben. Und ich hoffe ein Stück weit, oder das wäre auch eines meiner Ziele mit dieser Podcast-Folge, dass du dir mit dieser Unterstützung vielleicht auch helfen kannst, das Gleiche zu tun. Also gib du dir die Erlaubnis. Und du bist die Einzige, die das kann. Und zwar Möglichkeit. Weil auch die Regeln entspringen ja unserem Kampf, unserem Kopf, aber vor allem auch in unserem inneren System, was wir uns da aufgebaut haben. Also es ist schon ein ganz schön schlaues Gerüst, was wir da kreiert haben. Und das Problematische an diesem Verhalten für die Beziehung ist aber, dein Partner bekommt eine unheimliche Verantwortung übertragen. Und wenn er sie so wie mein Freund Markus auf sich nimmt, dann sorgt das dafür, dass er womöglich über seine eigenen Grenzen geht, nur damit wir mehr essen. Aber gesunde Menschen und auch Männer brauchen deutlich weniger Energie als wir in der Recovery. Und auch danach, falls du jetzt hörst, oh Gott, aber dann nach der Recovery nicht mehr. Nee. Und auch danach dürfen wir so viel essen wie ein Mann. Ich esse oft mehr als Markus Maximus. Irgendwie. Ich weiß auch nicht, wie du das machst. Und der Punkt ist auch, dass der Partner unterställig auch diesen Druck spürt. Also gerade wenn er eben den Wunsch hat, dass es uns besser geht. Und er merkt, okay, wenn ich das esse, dann esse ich das auch. Dann konditionieren wir den unterbewusst mit. Und dann hat er einen ganz schönen Druck und auch eine ganz schöne Verantwortung aufgebürdet bekommen, die natürlich nicht hilfreich ist. Also ich hatte auch schon Mütter im Coaching, die gesagt haben, boah, ich schaffe einfach nicht so viel zu essen. Also ich versuche ja wirklich viel zu essen und mit zu essen. Und bei jeder Mahlzeit, ich schaffe das einfach nicht. Logisch, die haben ja auch kein Defizit von Tausenden und Millionen. Wirklich, ich habe es mal durchgerechnet. Wirklich von Millionen von Kalorien haben die nicht. Die brauchen nicht so viel. Deswegen können wir uns aber auch nicht mit ihnen vergleichen. Das heißt, der Partner wird eigentlich unterbewusst instrumentalisiert. Und das schafft eben Distanz und auch eine Unehrlichkeit statt Nähe und echte Verbindung, die wir ja auch brauchen, um uns wiederum sicher zu fühlen. Wie kommen wir da jetzt raus? Also ich möchte jetzt sowohl dir als aber auch, falls du Partner oder Angehöriger bist, noch ein paar praktische Tipps mitgeben. Aber zunächst mal für dich als Betroffener. Was kannst du jetzt tun? Also das Allerallerwichtigste erstmal, erkenne das Muster. Weil wie gesagt, ich sage es immer wieder, was dir nicht bewusst ist, kannst du nicht verändern. Beobachte dich erstmal. Wann tust du das denn? Führe auch einen Dialog mit deinem essgestörten Anteil. Also was versprichst du dir zum Beispiel davon? Ich weiß, Dialoge führen ist nicht so einfach. Ich lerne das auch wirklich immer in jedem Coaching individuell, wie das wirklich funktioniert, dass es auch funktioniert. Also wenn du merkst, okay, das funktioniert noch nicht so richtig, das kann man auf jeden Fall lernen. Und benenne es bei deinem Partner. Zum Beispiel könntest du sagen, hey, ich merke, dass ich möchte, dass du mitisst, damit ich mich sicherer fühle. Das heißt ja nicht, dass der Partner das tun muss. Das ist nicht seine Aufgabe, aber überhaupt das mal auszusprechen, dass das Muster gerade läuft. Das hilft schon mal, weil alles, was ausgesprochen ist, geistert sozusagen nicht mehr in deinem System rum. Das heißt, frag dich gern, will ich gerade die Erlaubnis, will ich Fürsorge oder versuche ich gerade irgendwas zu gewinnen? Dann kannst du dein Überlegenheitsgefühl entlarven, falls das bei dir auch eine Rolle spielt. Und du darfst erkennen, weniger Essen macht mich nicht besser. Es macht mich höchstens hangry. Also in meinem Fall, was ich hangry war, Gott. Also ich hungrig ist echt nicht lustig. Ich war ungeduldig, war gereizt. Es war echt nicht cool. Eine bessere Freundin oder Partnerin oder irgendwas Besseres war ich damit jedenfalls nicht, obwohl ich mich besser gefühlt habe. Aber ist es faktisch wirklich besser? Und mach dir bewusst, dass dein Wert nicht davon abhängt, was auf deinem Teller liegt. Oder ist dir bei deinem Partner wichtig? Oder ist der weniger wert oder mehr wert, wenn der irgendwas Bestimmtes ist? Das heißt, dein Umfeld, dem fällt das ja in der Regel nicht einmal auf, was du isst, wie viel du isst oder keine Ahnung was, weil sie den Fokus überhaupt nicht darauf haben, es sei denn, sie sind gerade in diesem Übersorgemodus, dann schon. Aber normalerweise schauen gesunde Menschen nicht auf die Teller von anderen Menschen oder was sie essen oder wie viel oder keine Ahnung was. Das interessiert die einfach nicht. Die haben diesen Food-Fokus nicht. Das heißt, wichtig ist, Essen ist kein Wettbewerb, sondern etwas höchst und absolut höchst individuelles. Und was ist denn auch bitte ein Wettbewerb, bei dem kein anderer weiß, dass er überhaupt stattfindet? Das wäre, wie wenn du, weiß ich nicht, sagst, du läufst jetzt um die Wette mit jemandem, aber du sagst es der anderen Person nicht und bist deshalb immer einen Schritt voraus. Natürlich gewinnst du. Aber da ja keiner weiß, dass du da gerade dich in einem Wettbewerb befindest und versuchst immer einen Schritt schneller zu sein, wirst du dafür noch nicht mal Anerkennung bekommen. Vielleicht von dir selber. Aber ganz ehrlich, was ist es denn für ein Wettbewerb, wenn keiner mitspielt? Mir hat es damals auch sehr geholfen zu erkennen, dass Essen bei niemand anderen außer bei mir oder anderen Frauen mit Erststörungsproblematiken ein Wettkampfgefühl auslöst. Also niemand ist in diesem Wettkampf mit drin. Und das war ja auch das, weil ich hatte oft Angst, unterlegen zu sein. Das geht aber nur, wenn die anderen auch im Wettkampf sind. Wenn niemand im Wettkampf ist, wie kannst du da unterlegen sein? Und ich selbst habe bei anderen viel mehr bewundert, also wenn ich ehrlich war, wenn sie einfach essen und machen konnten, was sie wollten und dabei unbeschwert gewirkt haben. Also die haben sich überhaupt keine Platte gemacht. Ich denke so, wie kann man so unbeschwert essen? Darauf war ich eigentlich neidisch. Und letzten Endes war genau das auch das, was ich mir zu einem neuen Ziel gemacht habe. Nicht mehr, hey, wer isst weniger, sondern hey, wer ist am entspanntesten dabei? Und was du auch machen kannst, ist trenne deinen Partner wirklich von seinem Essverhalten. Weil sein Essverhalten hat nichts mit dir zu tun. Er darf Nein sagen. Das hat nichts mit dir zu tun, weil es ist nicht gegen dich gerichtet, sondern vielleicht hat er einfach wirklich gerade keinen Hunger, gerade was anderes davor gegessen, keinen Appetit. So ever, I don't know. Auch du wirst als Mensch mit geheilter Beziehung zum Essen und deinem Körper nicht mehr alles wollen, was man dir anbietet. Einfach, weil du auf dich und deinen Körper hörst. Also wie oft kriege ich jetzt was angeboten und denke mir so, also ehrlich gesagt, egal wie, gestern Abend ist wieder, ich habe so gut, richtig geniales Rahmengericht gegessen. Wir waren bei so einem Japaner, also richtig gut gemacht. Und ich hätte ja auf einer Ebene echt gerne noch einen Nachtisch gegessen. Ich war so satt. Und ich denke so, also früher hätte ich mir den trotzdem noch reingezwungen, einfach vor lauter FOMO. Und weil ich ja jetzt eh schon was Großes gegessen habe, dann kann der Rest ja jetzt auch noch rein, weil der Tag war ja eh schon gelaufen. Gestern habe ich einfach nur gedacht, nee, ich bin einfach wirklich satt. Und nichts davon würde es jetzt gerade besser machen. Also auch wenn Markus jetzt den Nachtisch gewollt, ich hätte es ihm wirklich gegönnt. Ich wäre auch nicht neidisch gewesen oder so. Das ist einfach völlig anders. Also diese Entspannung wirklich, die wünsche ich echt jedem. Und wenn dein Partner weniger ist, dann ist das seine Entscheidung und nicht dein Maßstab. Oft bekommen wir auch gar nicht mit, was die andere Person wirklich den ganzen Tag gegessen hat, sondern wir orientieren uns dann an einem kleinen Ausschnitt. Wenn Markus zum Beispiel in seinem Büro Schokolade nebenbei ist, weil der gerade super konzentriert ebenfalls im Coaching ist, dann weiß ich ja oft gar nichts davon oder kriege das gar nicht mit. Ich sehe vielleicht mal eine leere Schokoladenpackung, aber eigentlich nicht. Aber dann ist es ja nur logisch, wenn er später vielleicht etwas weniger Hunger hat. Das habe ich dann aber nicht gesehen. Ich orientiere mich dann nur an dem, was ich in der Situation sehe. Also, zoome da gerne raus. Kennst du das ganze Bild? Oder bewertest du gerade nur diese eine Mahlzeit? Ich erlebe ganz oft, dass Markus zum Beispiel auch bei einer Mahlzeit weniger ist als ich, dafür dann aber auch schneller Hunger hat und einen Zwischensnack braucht oder die nächste Mahlzeit dann wieder größer ausfällt. Du kannst dir auch eine innere Orientierung aufbauen. Also frage dich zum Beispiel vor dem Essen, hey, wie geht es mir gerade? Was will ich eigentlich? Wie hungrig bin ich auch gerade? In meinem Find-to-Satisfaction-Kurs habe ich auch eine Hunger- und Sättigungsskala. Die hilft, da so ein Stück weit auch eine Orientierung erstmal zu finden. Und frag dich, worauf habe ich denn jetzt gerade Appetit? Wie hungrig bin ich jetzt gerade? Und ganz, ganz wichtig, sei ehrlich mit dir. Habe ich noch Hunger? Auch wenn das bedeutet, dass ich jetzt mehr esse als er? Und was brauche ich, um meinem Körper Sicherheit zu geben? Und was du machen kannst, ist wirklich erstmal an ganz, ganz kleinen Schritten zu üben. Also übe wirklich, allein zu essen, sei das eine Zwischenmahlzeit, sei das bei einer Mahlzeit. Einfach wirklich erstmal zu sagen, so hey, normalerweise hätte ich jetzt vielleicht nichts gegessen, weil er nicht da ist. Dann fang klein an. Egal wie viel oder was. Das Wichtigste ist, wenn du vielleicht dann gar nichts gegessen hättest, dann fang mit irgendwas an. Und sei das drei Heidelbeeren. I don't know. Oder erlaub dir auch reinzuchecken, okay, wenn, weil er wird ja auch irgendwo was essen. Das heißt, niemand isst nichts. Seiner hat wirklich keinen Hunger. Dann hat das einen Grund. Aber versuch wirklich, bei dir zu bleiben und dir dein Orientierungssystem, deinen Kompass aufzubauen. Weil das ist ja auch das. Also falls du den Wunsch hast, irgendwann auch intuitiv zu essen, dann ist das die Grundvoraussetzung dafür, dass das überhaupt geht. Weil nur dein Körper und seine Signale können dir helfen, wirklich zum intuitiven Esser auch zu werden. Und was du auch machen kannst, ich weiß, challenging, aber ist bewusst bei einer Mahlzeit gerne auch mal mehr als dein Partner. Und beobachte die Gefühle dabei und lass sie da sein, ohne sie zu verurteilen oder ohne sie gleich weg nach dem zu müssen. Beobachte sie einfach nur mal. Und ganz wichtig, auch arbeite mit der Wut. Also wenn du merkst, bei dir erzeugt es auch Wut, dann arbeite damit. Also Wut ist auch kein verkehrtes Gefühl. Wut hat eine Funktion. Das darauf jetzt einzugehen, würde ein bisschen tief gehen. Aber wenn die hochkommt, dann pausier kurz. Das fragt dich, hey, bin ich wirklich wütend auf ihn oder vielleicht auf was anderes? Denn Wut sagt dir, hier ist irgendwas falsch. Ist das mein Partner oder sind das die Gedanken und Erwartungen meines erstgestörten Anteils an ihn? Nutze gern diese Emotion als Hinweis und nicht als Handlungsanweisung. Irgendwas, weiß ich nicht, destruktives zu tun. Ich weiß, manchmal ist es mit der Impulskontrolle dann auch nicht so weit her. Und dann wird das so grumpy und keine Ahnung. Endet vielleicht sogar im Streit. Und ein ganz wichtiger Punkt, Selbstmitgefühl statt Scham. Also urteile nicht über dich, dass du so gestört bist oder Gott, wie bescheuert oder wer macht denn sowas? Oder ich bin völlig krank oder was weiß ich. Also was auch immer du dir darüber erzählst, dass du dieses Verhalten vielleicht auch machst. Nee. Wie gesagt, wir haben ja gerade rausgefunden, es hat einen guten Grund. Sag dir lieber, hey, meine Essstörung hat mir beigebracht, dass Essen unsicher ist. Und ich lerne gerade, mir selbst wieder zu vertrauen. Das ist ein Prozess. Und dafür ist es wichtig, dass du auch diese kleinen Erfolge, also zum Beispiel, heute habe ich gegessen, obwohl er nicht wollte. Oder ich habe mir jetzt das extra Stück, keine Ahnung, was erlaubt. Auch wenn er nichts gegessen hat. Feier das. Das ist super, super wichtig für dein Gehirn. Und kommuniziere mit deinem Partner. Also ganz wichtig auch, redet darüber. Redet darüber, wie es dir geht, was dir vielleicht schwerfällt. Weil umso mehr ihr miteinander in Kontakt seid, umso leichter wird es letzten Endes. Auch einerseits, weil es die Scham nimmt. Andererseits, weil dein Partner dich besser unterstützen kann. Und damit möchte ich jetzt auch dazu kommen, falls du das jetzt als Partner gehört hast. Wie kann ich denn als Partner eigentlich richtig oder funktional unterstützen? Ganz wichtig auch hier erstmal das Muster zu verstehen, ohne es zu füttern. Also erkenne, deine Partnerin orientiert sich an dir, aber das ist nicht deine Schuld und auch nicht deine Verantwortung. Und ganz wichtig, aus Mitleid mitzumachen, hilft ihr nicht. Das hält das System höchstens am Leben. Das heißt, sie braucht ihre eigene Entscheidung und nicht deine. Was du trotzdem machen kannst, sage ich dir jetzt aber. Ganz wichtig, sei authentisch und nicht angepasst. Das heißt, ist wirklich, was du möchtest und nicht, was sie gerade möchte. Und wenn du keinen Hunger hast, dann sag ehrlich, nein danke, ich habe gerade keinen Hunger oder Appetit darauf. Hattest du vorher was gegessen hast und sie das nicht mitgekriegt hast, darfst du ihr das auch gerne sagen. Und das hilft manchmal, das Bild so ein bisschen einzusortieren. Achte vor allem aber auf dein eigenes Essverhalten. Und das ist schon was, was du machen kannst, weil es ist einfach wirklich unterstützen kann. Wie gesagt, ich habe das ja nun in beiden Szenarien ausprobiert. Sei ein gutes Vorbild. Also iss selber regelmäßig, verteufel keine Lebensmittel oder bewerte die. Mach selber bitte keine Diät oder irgendwas extrem sportliches oder keine Ahnung. Sag so Dinge wie, das habe ich mir heute verdient. Und weil das knüpft Essen ja wieder an Bedingungen. Zum Beispiel hast du dir verdient, weil es ein hatter Tag war oder weil du vielleicht Sport gemacht hast, um essen zu dürfen. Diese Verknüpfung wollen wir nicht. Du hast einfach, iss einfach, weil du einfach Hunger hast oder Appetit oder was auch immer. Aber knüpf es selber auch nicht an Bedingungen. Und wenn du einfach mal aus Appetit isst, also nicht Hunger, dann sag ihr das auch gern, damit sie sieht, hey, auch das ist ein legitimer Grund, einfach so etwas zu essen. Denn deine Authentizität hilft, dass du mal Wörter zusammenziehst und also zwei Wörter sagen willst und dann kommt eins raus. Nervig. Also deine Authentizität hilft ihr mehr als dein Mitmachen. Und mir hat es sehr geholfen, dass mein Partner Markus so ein entspanntes Verhältnis zum Essen hatte. Und ganz ehrlich, ich habe ihn wirklich so, so ausgelöchert, weil ich wirklich verstehen wollte, warum er so isst, wie er isst. Also nicht was ist er, sondern warum isst er, wie er isst. Isst er aus Hunger, aus Appetit, aus Wangeweile, aus Genuss, aus, keine Ahnung. Das heißt, ich brauchte ein Vorbild nicht. Ja klar, Essenswang haben wir am Anfang schon als Orientierung geholfen. Da gibt es ja auch Möglichkeiten, wie man sich orientieren kann. Aber es ist, wie gesagt, auch nur eine Orientierung und wahrscheinlich brauchst du deutlich mehr. Aber ich brauchte vor allem eben ein Vorbild in der Haltung zum Essen. Was du auch als Partner machen kannst, ist ermutigen, statt zu bremsen. Und das ist genau der Kern, weil letzten Endes sucht sie ja Erlaubnis. Und ja, die dürfen wir ihr auch geben. Das heißt, du darfst ruhig sagen, hey, wenn du Hunger hast, iss ruhig noch. Oder nimm dir ruhig nochmal Nachschlag. Das ist super fein, weil dein Körper weiß schon, was er möchte und was richtig für ihn ist. Oder check auch gerne mal ein mit ihr. Ja, frag sie zum Beispiel, hey, bist du satt oder möchtest du gern noch was? Auch ohne Bewertung und ohne wie das Ergebnis ist. Einfach nur mal nachfragen, weil ich hätte mir oft gewünscht, dass vielleicht die Frage kommt, hey, bist du satt oder möchtest du vielleicht noch was? Hätte mir auch mehr die Erlaubnis gegeben. Also ich hätte mir wirklich auch damals von meinem Partner gewünscht, dass er sowas kommt wie, hey, nimm ruhig noch, wenn dein Körper das möchte, weil er weiß schon, was er braucht. Bitte nicht sagen oder Dinge so was kommentieren wie, bist du immer noch nicht satt? Oder bist du dir sicher, dass du noch mehr willst? Weil sowas kann verunsichern und Schuldgefühle auslösen. Und gerade in der Essstörung, beziehungsweise in der Recovery von einer restriktiven Essstörung, also wenn man zu wenig vorher gegessen hat, das muss ausgeglichen werden. Und das kann für gesunde Menschen, die das nicht kennen, auch erstmal riesig aussehen. Ist aber total normal. Also wundere dich nicht darüber, wundere dich höchstens im Stillen, weil man kann sich im Stillen wirklich manchmal wundern. Ich habe mich selber auch gewundert, was ich da teilweise dann doch verdrücken konnte, wo ich gedacht habe, passt doch im Leben nicht rein. Kommentiere das aber bloß nicht. Also ganz wichtig, weil das verunsichert sie sonst wieder. Und kann natürlich auch Schuldgefühle auslösen, so im Sinne von, oh Gott, ich bin zu gefressig, ich esse zu viel. Tut sie nicht, sie macht es genau richtig. Außerdem kannst du ihre Eigenständigkeit bestärken. Also zum Beispiel, indem du sagst, du darfst das essen, auch wenn ich gerade nicht möchte. Oder dein Hunger ist deiner und nur dein Körper weiß, was er gerade braucht. Und falls sie wütend wird, bleib ruhig und sag, hey, ich verstehe, dass dich das triggert, aber ich muss auf meinen Körper hören, genau wie du auf deinen hören darfst. Das ist letzten Endes das beste Vorbild. Und schlüpfe auch nicht in die Rolle der Ernährungspolizei. Also sei nicht überfürsorglich und leg nicht zu viel Fokus auf das Essen. Denn zu viel Fürsorge, also zum Beispiel auch ständig für sie kochen oder ständig was mitbringen. Oder also wenn so Fürsorge ganz viel übers Essen kommt, dann kann das die Angst verstärken, gesund zu werden und dann eventuell weniger von dieser Fürsorge auch zu bekommen. Das heißt, gib ihr Fürsorge und zeig deine Liebe über andere Wege als Essen. Kontrolliere auch nicht ihre Portion. Kommentiere ihr Essen nicht, weder positiv noch negativ. Was du aber machen kannst, ist natürlich deine Freude zeigen, wenn ihr zum Beispiel auch gemeinsam wieder Lebensmittel genießen könnt oder Dinge machen könnt, wie eine Eisdiele gehen oder die Kuchen essen oder, naja, jetzt kommt bald die Weihnachtszeit irgendwann. Gemeinsam den Glühwein trinken, solche Sachen. Dass dich die Situation freut, dass ihr das machen könnt, also den Fokus auf das Erlebnis, das kann sehr hilfreich sein. Und wenn ihr miteinander redet, dann schauch wirklich, wie ihr das tut. Das heißt, sprich deine Partnerin wirklich auch offen auf deine Beobachtung und auch Sorgen an, mach ihr aber keine Vorwürfe. Also sag ihr zum Beispiel, hey, ich habe gemerkt, dass mein Essverhalten dich beeinflusst. Wie kann ich dich denn am besten unterstützen? Oder hol dir eine Erlaubnis. Möchtest du, dass ich dich ermutige, mehr zu essen? Oder soll ich lieber nichts sagen? Und ganz wichtig, zeige Verständnis. Aber du darfst auch Grenzen setzen. Zum Beispiel, ich kann nicht dein Maßstab sein. Das ist zu viel Verantwortung. Und ich, meine Verantwortung ist, auf meinen Körper zu hören. Und hol dir ebenfalls Unterstützung, weil eine Essstörung kann wirklich extrem fordernd sein. Sowohl für die Betroffenen, als aber auch ihr Umfeld. Also für dich in dem Fall. Ich habe auch in meinem Recovered Soul Coaching, also in meinem großen Programm, arbeite ich ganz häufig auch mit Partnern und Angehörigen zusammen, wenn das gewünscht ist. Weil die Essstörung, wie gesagt, das gesamte System betrifft. Und wir manchmal unbewusst das System am Laufen halten, ohne zu merken, wie wir das eigentlich tun oder das wir das tun. Und wie gesagt, das ist oft überfordernd, aber du musst damit auch nicht alleine sein. Weder als Betroffene noch als Angehöriger. Und du darfst auch überfordert sein. Und es ist auch vollkommen okay zu sagen, hey, du, ich, ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich dir gerade helfen soll oder kann. Wenn du was weißt, lass es mich bitte bissen, aber ich weiß es gerade nicht. Nochmal ganz kurz das Wichtigste für dich zusammengefasst, also als Angehöriger. Was du nicht tun solltest, aus Mitleid mitessen, wenn du keinen Hunger hast. Bewusst mehr essen, als du hungrig bist oder Dinge, auf die du keinen Appetit hast, nur damit sie sich sicherer fühlt. Dich bremsen oder vor zu viel Warn. Sie bremsen, also dich musst du sowieso nicht bremsen, aber sie bitte auch nicht. Und nicht vor zu viel Warn. Ihr Essverhalten kontrollieren oder kommentieren. Und auch nicht die Verantwortung für ihr Essen übernehmen. Was du aber stattdessen tun kannst, ist wirklich authentisch bleiben, in deinem eigenen Essverhalten, sie ermutigen, auf ihren Körper zu hören, Freude zeigen, wenn sie etwas genießt oder beziehungsweise ihr gemeinsam wirklich eine schöne Zeit habt, Grenzen setzen, eben dass du nicht der Maßstab sein kannst und dir natürlich selber auch Unterstützung suchen oder in Anspruch nehmen. Also, wie du siehst, Halleluja, lange Folge heute wieder, wie du siehst, ist dieses Verhalten nicht ungewöhnlich und im Kontext der Essstörung, die sich nach Sicherheit, Orientierung und einem Gefühl von Überlegenheit sehnt, um vielleicht auch ein niedriges Selbstwertgefühl auszugleichen, weit verbreitet und auch verständlich. Letztendlich ist es ein Zeichen, dass du als Betroffene die Verbindung zu dir selbst verloren hast, so wie auch ich damals. Aber du hattest sie mal als Kind, denn als Kind hast du dich null darum geschert, was und wie viel deine Eltern oder deine Geschwister oder die Kindergartenkinder oder irgendjemand anderes isst. Du hast einfach gegessen, wenn du hungrig warst und aufgehört, wenn du satt warst. Und auch wenn dir dieses Verhalten ein Gefühl der Sicherheit gibt, so ist es doch sehr wackelig und stürzt, wie du vielleicht auch schon gemerkt hast, in sich zusammen, wenn dein Partner nicht mitspielt. Und du hältst dich damit klein und auch in der Abhängigkeit. Und ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass das, ja, wie gesagt, also gerade dieses auch klein bleiben oder abhängig bleiben von manchen Partnern, insbesondere denen mit narzisstischem Hintergrund, sogar gewünscht ist. Denn je kleiner wir sind, desto größer und machtvoller sind sie. Und um jetzt nicht so düster zu ändern, sondern ein bisschen hoffnungsvoller hoffentlich. Die gute Nachricht ist, es ist absolut möglich, wiederzulernen, auf dich selbst zu hören. Jedes Mal, wenn du ist, ohne dich an deinem Partner zu orientieren, gewinnst du ein Stück Freiheit zurück. Jedes Mal, wenn du mehr isst als dein Partner und aushalten kannst, dass du nicht verlierst, gewinnst du wirklich. Dein gesundes Ich weiß, was es braucht. Du musst nur wieder lernen, ihm zu vertrauen. Und an alle Partner, eure Ermutigung und Authentizität kann der komplette Game Changer sein. Also beobachte dich gern diese Woche mal selber. Wann orientierst du dich vielleicht noch am Es-Verhalten von anderen? Und für Partner, reflektiere gern mal, bremse ich meine Partnerin oder ermutige ich sie vielleicht sogar? Und wenn du möchtest, teilsupergern noch deine Erfahrungen mit mir auf Instagram. Und wenn du merkst, dass du professionelle Begleitung brauchst, ich bin für dich da. Ja, also für November gibt es aktuell tatsächlich noch ein paar weniger, also wirklich wenige, freie Plätze für Freedom Journey. Und das ist wohl auch das letzte Mal. Also wenn die gefüllt sind, dann vergebe ich dieses Jahr auch keine neuen Plätze mehr. Das heißt, wenn du sagst, hey, ich will jetzt nicht noch länger irgendwie warten oder ich brauche Unterstützung, sei das darin zu lernen, hey, wie rede ich denn funktional wirklich auch mit meinem Essgestottenanteil? Wie kann ich von dem lernen? Wie erkenne ich wirklich die Muster dahinter und finde neue funktionelle Lösungen? Wie gehe ich mit den Gefühlen um die Auftauchen? Wie Recovery, ich vielleicht war auch in einem Umfeld, was vielleicht nicht ganz so unterstützend ist oder vielleicht wirklich manchmal auch genau das Gegenteil macht. Dann solltest du das Recht nicht alleine sein. Also egal in was, wie gesagt, herzliche Einladung. Ein paar wenige Plätze sind noch da. Schreib mir einfach oder buch dir einfach einen kostenlosen Discovery Call. Den Link dazu findest du ja wie immer in den Shownotes. Und ich hoffe, die Podcast-Folge hat dir weitergeholfen und dir einfach auch gezeigt, okay, das wirkt zwar vielleicht, das ist mal total crazy, was ich da mache, aber es ist überhaupt nicht selten und es gibt einen Weg auch da heraus. Vielen Dank, dass du dir Zeit für eine Tasse Reality mit mir genommen hast. Ich hoffe, diese Folge hat einen kleinen positiven Unterschied in deinem Tag gemacht. Mit deiner Fünf-Sterne-Bewertung kannst du genau diesen Unterschied auch im Leben anderer lebensfondiger Frauen bewirken, die diesen Podcast noch nicht gefunden haben und sich ebenfalls nach einem Leben in Freiheit und Authentizität sehnen. Ich danke dir von Herzen und freue mich, auf Instagram mit dir in Kontakt zu bleiben. Alle Links findest du in den Shownotes. Bis zum nächsten Mal. Bis zum nächsten Mal. Untertitelung des ZDF für funk, 2017

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