#30 Warum dein Körper nach Fett schreit (mit Dr. Barbara Martha)
Die medizinische Wahrheit über Omega-3 und stille Entzündungen
05.11.2025 47 min
Zusammenfassung & Show Notes
In dieser Episode spreche ich mit Dr. Barbara Marta, Ärztin und Expertin für Darmgesundheit, über die medizinische Seite von Omega-3 und warum unser Körper essenzielle Fettsäuren so dringend braucht. Barbara teilt nicht nur ihr Fachwissen über stille Entzündungen und das, was Blutwerte nicht zeigen können, sondern auch ihre persönliche Geschichte - von der Selbstvernachlässigung bis zur echten Selbstfürsorge.
"Fett macht fett" - dieser Satz hatte sich jahrelang tief eingebrannt in mein Gehirn und der bloße Gedanke daran ein Öl einzunehmen ließ mich innerlich zusammenzucken. Dabei ist Fett nicht gleich Fett. Und nach manchen Fetten schreien unsere Zellen förmlich: "Endlich! Genau DAS habe ich gebraucht!"
Als ich Dr. Barbara Martha kennengelernt habe, hat sie mir die Augen geöffnet. Nicht nur über Omega-3, sondern über das ganze Universum, das in unserem Körper stattfindet - und über das wir oft so wenig wissen. Barbara ist Ärztin und teilt in diesem zweiteiligen Interview nicht nur ihr medizinisches Wissen, sondern auch ihre ganz persönliche Geschichte. Eine Geschichte, in der sie jahrelang erst ihre Pferde optimal versorgt hat, bevor sie selbst an die Reihe kam.
In dieser Episode erfährst du:
- Warum Blutwerte nicht die ganze Wahrheit zeigen und was "stille Entzündungen" wirklich bedeuten
- Das Feuerwehr-Prinzip: Wie Omega-3 und Omega-6 in deinem Körper zusammenspielen
- Warum Fettmangel deine Stimmung, dein Gehirn und deine Energie raubt
- Barbaras eigene Reise von der Waage als „Freundfeind“ zur echten Selbstfürsorge
Diese Episode ist für dich, wenn …
- du dich selbst immer hinten anstellst und am Ende nichts mehr für dich übrig bleibt
- dein Arzt sagt "alles okay", aber du spürst, dass dein Körper schreit
- du Angst vor Fetten hast und neugierig darauf bist zu erfahren, warum KEIN Fett viel gruseliger ist
Dies ist Teil 1 unseres Gesprächs. In Teil 2 sprechen wir über den Darm als zweites Gehirn, Hormone, die Periode und wie du praktisch mit Omega-3 starten kannst.
Du erreichst Frau Dr. Barbara Martha wie folgt:
- Mail: kontakt@Barbara-Martha.de
- Instagram: https://www.instagram.com/drbarbaramartha
- Website: https://www.barbara-martha.de
Wichtiger Hinweis: Diese Episode ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an deine Ärztin oder dein Behandlungsteam.
Links und Ressourcen aus der Episode:
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Transkript
Hallo und schön, dass du hier bist bei Romy's Recovery Reality.
Ich bin Romy Hörbe und nach 20 Jahren Essstörung vollständig recovered.
Heute lebe ich mein bestes Leben, ohne Masken, aber mit ganz viel Lebensfreude und Authentizität.
Meine Mission ist es, lebenshungrigen Frauen zu helfen, genau das Gleiche zu tun.
Dieser Podcast ist für dich, wenn du dir tiefe Transformation statt reiner Symptombekämpfung wünschst.
Ich nehme dich mit auf den Weg in die Freiheit und teile ungeschminkt, was mir wirklich geholfen hat.
Mit Herz, Klarheit und der Expertise als Deutschlands erster CCI-zertifizierte Recovery Coach.
Mach es dir gemütlich mit deinem Lieblingstee und lass uns gemeinsam entdecken, wie viel größer dein Leben jenseits der Essstörung sein kann.
In der letzten Folge habe ich dir ja erzählt, warum Sincino Omega 3 heute fester Teil meines Lebens ist.
Und heute habe ich für dich die Frau mitgebracht, dank der mein Partner Markus und ich überhaupt zu Sincino gekommen sind.
Und die Frau, die mir so viele Hintergründe erklärt hat, dass ich komplett neu verstanden habe, was da überhaupt alles Spannendes in meinem Körper passiert.
Und ich sage dir, das ist dein eigenes Universum.
Also ich möchte dir heute vorstellen, Frau Dr. Barbara Martha.
Sie ist Ärztin, Expertin für Darmgesundheit und auch noch absolute Pferdeliebhaberin.
Und während wir hier gerade sprechen, backt sie auch noch ein geniales Brot, sodass man hier in Dubai echt neidisch wird, weil hier gibt es kein ordentliches.
Ja, denn als Ärztin kann sie natürlich ganz andere Einblicke geben als ich.
Und sie kann dir auch nochmal die medizinische Seite beleuchten und vielleicht auch ein paar Ängste nehmen.
Besonders vielleicht auch diese eine große Angst vor, oh Gott, Omega 3 Öl, aber das ist ja fett.
Und ich habe ja Angst vor Fetten.
Also so ging es mir jedenfalls früher immer.
Deswegen wird Barbara uns heute erklären, warum genau diese Angst auch unbegründet ist und warum wir eher Bedenken vor zu wenig qualitativen Fett in unserer Ernährung haben sollten.
Also mit dieser Einladung, Barbara, ich freue mich riesig, dass du heute da bist.
Ja, ich freue mich auch sehr über die Einladung, Romy, wirklich.
Also es gibt so viel zu erzählen über das, wie ich es überhaupt geschafft habe, nach Zenzino, also euch einzuladen oder Markus einzuladen.
Ich war so aufgeregt.
Genau.
So witzig irgendwie.
Und heute sitzen wir in deiner Küche und backen und machen einen Podcast.
Genau.
Was hat dich denn dazu gebracht, dich mit Nahrungsergänzung zu beschäftigen?
Du bist ja Ärztin und war das für dich schon immer ein Teil deines Fokus oder gab es da so einen persönlichen Moment, der dich dazu gebracht hat?
Oh, da gab es viele persönliche Momente.
Ich bin ja Pferdeliebhaberin, warst du das richtig gesagt?
Und ich habe alles für meine Pferde gemacht.
Als erstes habe ich mich mit Tierernährung beschäftigt, habe da ganz genau berechnet anhand der Blutbilder, was meine Pferde brauchen.
Das war dann klar, dass das nicht ohne Nahrungsergänzung geht.
Das ist ja auch bei Tierfutter, die Qualität war für mich gedacht etwas geringer als unsere menschliche Ernährung.
Dass ich gedacht habe, also ich bin nicht mal auf die Idee gekommen, dass das auch was für mich wäre.
Aber logischerweise für meine Pferde alles tipptopp und bedarfsgerecht ernährt.
Ja, so bin ich da wirklich zugekommen.
Hauptsache den Tieren geht es erstmal gut.
Genau.
Ja, also ich habe mich wirklich selber mal hinten angestellt.
Also Essen war jetzt nicht so meine höchste Priorität.
Das musste man halt auch irgendwie mal machen zwischendurch.
Aber das brauchte auch nicht so viel sein.
Also es ging wirklich nur um die Pferde.
Ja, ich bin da wirklich hinten angestanden.
Was ja auch für Zuhörerinnen von unserem Podcast hier nicht so selten ist, dass man sich eben doch erstmal auch ein bisschen an die zweite, dritte, vierte oder hinterste Stelle eben aufstellt.
Ja, Robi, ich habe ja gesehen, was du so machst.
Und da, ich fühle mich wirklich da auch abgeholt, weil ich habe da so meine eigene Geschichte auch.
Und dieses, ich sorge nur für andere, aber nicht für mich, ja, war sehr lange tatsächlich Teil meiner Geschichte.
Ja, also das war, also ging sogar so weit, dass ich erst sozusagen in so einer Art, ja, ich habe völlig ohne darauf zu achten irgendwas gegessen.
Das hat dann dazu geführt, dass ich doch ein paar Kilo zu viel hatte, was mir dann echt auf die Nerven gegangen ist.
Aber natürlich nicht nur mir, sondern für mich war so der Gedanke, Mensch, da muss mein Pferd zu viel schleppen.
Das ist ja unfair.
So, daraufhin habe ich also wirklich komplett fast gar nichts mehr, bis gar nichts gegessen.
Also ich hatte Phasen, da habe ich gar nichts gegessen.
Dann habe ich auch vernünftig abgenommen, nach meinem Empfinden.
Und was ich da bei meinem Körper angetan habe, nebenbei gesagt, meine Pferde waren berechnet, gut versorgt, stand auf einem ganz anderen Blatt.
Habe ich alles nicht realisiert, bis dann so ein paar, ja, auch schon Leistungseinbußen kamen.
Und dann hatte ich so gemerkt, okay, es gibt so ein Grenzgewicht, ab dem ich nicht mehr gut funktioniere.
Ja, und das dann aber wieder hinzubekommen, da drüber zu kommen, war echt eine Schwierigkeit, weil das, also ich hatte schon irgendwie so eine geistige Blockade, da dann wieder zu essen.
Also ich habe dann wirklich, also mein Freund war die Waage oder mein Feind, wie man es nennen kann, mein Feindfreund.
Ich habe wirklich bis zum Grenzgewicht gegessen und dann habe ich wieder aufgehört.
Ja, und also bis zu dem, wo es wieder ging einigermaßen.
Ich funktioniere wieder.
Richtig, genau.
Und das war wirklich so ein Zahlenspiel.
Ich bin ja auch so ein Kopfmensch.
Und das war echt total krass.
Aber ich war überhaupt nicht frei, wirklich.
Ja, das war so.
Und dann habe ich irgendwann realisiert, okay, ich möchte eine Familie gründen.
Ich möchte auch schwanger werden.
Ich war bei einer Heilpraktikerin.
Dann auch eine Geschichte, wie ich von Ärzten zu Heilpraktikern kam, über ein Uropax im Ohr.
Die hatte mir dann gesagt, sie hat es gefunden im Gegensatz zu den Ärzten.
Das war jetzt nicht schwer.
Und sie hatte mich einmal angeschaut und sie hatten die und die und die Probleme.
Und ich dachte so, oh mein Gott, woher weiß sie das?
Das war so grudelig.
Und dann habe ich mich aber getraut, bin da hingegangen.
Und die hat quasi gemerkt, wie krank ich bin und hat mich wieder gesund gemacht.
Die hat mir Nährstoffe infundiert, alles Mögliche.
Und ich dachte, warum, ich bin nicht krank?
So, und dann habe ich gemerkt, oh Mann, ich war doch krank.
Da habe ich erst gemerkt, wie ich wieder in meine Kraft kam.
Und da war ich noch nicht auf dem Stand von heute mit dem Wissen, was ich jetzt habe.
Und mit den Produkten, also Omega-3, das war überhaupt gar kein Ding.
Das war überhaupt nicht im Gespräch.
Das war wirklich nur Mikronährstoffe.
So, jedenfalls war es dann so, dass ich dann etwas mehr auf mich geachtet habe, weil, das war ja auch nicht ohne Grund, ich wollte ja Kinder kriegen.
Das war jetzt auch nicht für mich, sondern nur, weil ich meinen Körper brauchte.
So, also habe ich mich um meinen Körper gekümmert, um dann, als ich die Kinder hatte, zu realisieren, okay, wenn ich mich um meinen Körper kümmere, dann haben meine Kinder länger und besser was von mir.
Also auch wieder diese Ausrede, keine Eigennutz.
Und dann habe ich, wie gesagt, mit einem Networking angefangen und habe so die ersten krassen Entwicklungssprünge in einer Persönlichkeitsentwicklung gemacht.
Und das war nicht ohne Schmerzen, wirklich.
Wachstumsschmerzen, sage ich immer.
Ja, ja, total.
Und tatsächlich trat dann immer mehr in den Hintergrund, dass ich irgendeinen Grund brauche, um mich zu kümmern, sondern das passierte dann nebenbei automatisch.
Und ich brauchte nicht mehr schauen.
Also ich habe seit Ewigkeiten dann keine Waage mehr benutzt.
Also schon Jahre, die gibt es bei uns noch, aber sie wird nicht benutzt, weil es ist nicht nötig.
Also es läuft alles von ganz alleine.
Und ich kann, natürlich habe ich auch, ich backe mein Brot selber und das schmeckt mir auch kein anderes mehr.
Aber der Körper, der ist intelligent und du kannst dich auf ihn verlassen.
Und siehe da, mit den richtigen Ergänzungen, die ich dann auch wieder, naja, mit ein bisschen Blutbild und dann habe ich gesehen, okay, da sind Löcher.
Okay, aber ich habe auch manche Sachen nicht ganz genau nachgemessen, weil dann klar war, okay, das geht in die Richtung, wie es bei vielen Menschen so ist.
Also ganz ohne Nahrungsergänzungen funktioniert es einfach nicht.
Also nehme ich die mit dazu und dann wurde mein Körper noch intelligenter und weiß ganz genau, okay, da habe ich jetzt Appetit auf dies, da habe ich jetzt Appetit auf das.
Dann kann ich das einfach essen und da passt das.
Das heißt, du hast eigentlich auch wirklich den Zugang und das Vertrauen auch in deinen Körper darüber auch entwickelt.
Ja, und diese Selbstverständlichkeit wieder, ihn nicht permanent als Zentrum meines Gedankenuniversums zu sehen.
Jetzt, wo ich gerade drüber spreche, bin ich quasi wieder so ein bisschen in der Erinnerung zurück, wie es damals war, um da wirklich zu merken, wie frei ich jetzt bin.
Ja, und das ist ja auch ein tolles Gefühl, also auch einen krassen Weg, den du da auch hinter dir hast.
Und jetzt hilfst du ja auch so vielen anderen Menschen, wirklich auch da eben genau in ihre Balance auch zu kommen.
Was hat sich denn für dich persönlich verändert, als du wirklich angefangen hast, auch auf deine Nährstoffversorgung zu achten?
Also für mich persönlich hat sich wirklich meine Leistungsfähigkeit verändert und meine negativen Gedankenkarusselle.
Die sind extrem viel weniger geworden und ich konnte sogar zwischendrin mal auch positiv denken.
Das war wirklich viele Jahre unmöglich.
Also immer, wenn ich mich irgendwo nur ein bisschen gefreut habe oder so, habe ich den Haken da dran gesucht.
Und insofern, das war, ja, das ist eine Reise in die Freiheit, ist sie immer noch.
Ist ein Prozess auch, ne?
Total, ja.
Und du lernst ja auch immer noch dazu.
Ich meine, du bist ja nun als Ärztin, bist du ja schon gerade, was die Nährstoffversorgung und Blutbilder lesen und solche Sachen, bist du ja schon mitten im Topic gewesen.
Und trotzdem nochmal diese Erfahrung auch am eigenen Leib zu machen, ist halt auch nochmal was anderes.
Ja, absolut.
Also das eine wirklich auf dem Papier und rational zu arbeiten und das andere es wirklich zu spüren, das sind zwei Welten.
Ja, das stimmt.
Und auch überhaupt nur das Wissen zu haben, das ist ja auch oft so dieses Paradoxon.
Ich weiß ja so viel, aber durch das Handeln, also auch durch, wie versorge ich mich letzten Endes auch, auch was du mit deinem Körper beschrieben hast.
Eben erst mal über das Funktionale, dann aber doch auch in dieses Selbstversorgliche zu kommen und zu gucken, okay, was braucht er eigentlich?
Wie kann ich ihn auch noch unterstützen?
Das sind ja völlig andere Fragestellungen irgendwann auch.
Genau, richtig.
Ja, und du hast mir ja auch, als wir vor inzwischen fast zwei Jahren wahrscheinlich angefangen haben, auch mit Sensino, ich habe ja vorher auch schon so eine Breitbandnahrungsergänzung genommen, da war auch Omega-3 drin und so habe ich auch in der letzten Podcast-Folge schon ein bisschen darüber erzählt.
Und du hast mir aber nochmal so viele Hintergründe wirklich auch erklärt über Zellen, über Entzündungen im Darm.
Und ich habe mir nur so gedacht, okay, wow.
Also ich dachte, ich weiß schon viel über Gesundheit, weil ich habe ja nun auch mit der Orthorexie so diesen Hintergrund.
Aber du hast mir da wirklich nochmal eine komplett neue Perspektive auch gegeben.
Was ist denn so aus deiner Sicht das Wichtigste, was ich vielleicht nochmal so verstehen durfte, was ich vielleicht vorher gar nicht auf dem Schirm hatte?
Ja, das Wichtigste ist, also ich könnte ja, genau, es gibt so viele wichtige Sachen, ich bin gerade beim Überlegen, was ist das wirklich das Wichtigste?
Die Vielfalt im Essen, das ist das Wichtigste.
Also sich nicht auf etwas ganz Bestimmtes festzulegen und zu sagen, okay, ich nehme das und das und das und dann passt das für mich und mehr erlaube ich mir nicht.
Sondern wirklich auch neue Dinge auszuprobieren, auch Dinge, die einem noch nie früher geschmeckt haben, immer wieder mal dran zu gehen.
Denn es ist erstaunlich, wie sich der Geschmackssinn erweitert, wie sich auch diese Körperintelligenz erweitert.
Der muss dann erst lernen, dass es außer Toastbrot mit Nutella oder Salami auch noch ganz viele andere Geschmacksrichtungen gibt.
Und ja, selbst wenn du noch nie Oliven gegessen hast und immer denkst, boah, Oliven schmecken mir überhaupt nicht, geht gar nicht.
Tatsächlich, jetzt finde ich es inzwischen sogar schön, wenn auf einer Pizza mal ab und zu auch eine Olivenscheibe drauf liegt.
Früher habe ich die runtersortiert und beiseite gelegt, weil ich noch nicht mal versucht habe, nochmal neu zu kosten.
Und diese Offenheit wieder zu haben, auch wirklich, und ja, ich mache dann auch noch lange Zähne, wenn ich dann mal ein Salatdressing probiere, was ich nicht kenne.
Und dann kann ich aber erst nach dem Probieren feststellen, ob es mir wirklich nicht schmeckt oder vielleicht doch.
Ja, aber das ist so spannend.
Ja, Offenheit ist ein schönes Wort dafür auch.
Also das habe ich tatsächlich auch gemerkt, wie viele Lebensmittel ich jetzt inzwischen auch esse, wo ich früher gedacht habe, da komme ich nicht ran.
Also Oliven gehören bei mir auch dazu.
Weitere Abteilung wäre Ziegenkäse.
Und so viele Sachen, auch Untergeschmack verändert sich ja auch.
Oder bestimmte Dinge, die ich früher vielleicht auch mochte, die mag ich heute gar nicht mehr so gern.
Und denke mir so, hä, wie konnte ich so viel davon essen?
Also der Körper verändert sich wirklich ständig.
Und da nicht einen Stempel drauf zu setzen von, oh, mag ich nicht oder schmeckt mir nicht.
Sondern wirklich zu gucken, hey, wie ist es denn vielleicht auch Rote Beete?
Fand ich früher total komisch irgendwie.
Jetzt trinke ich ja Rote Beete-Saft und denke mir, what the?
Ja, genau, also Offenheit, Neugier.
Neugier ist ja auch so ein bisschen meine Grundhaltung, auch zu sagen so, hey, ja, was kann es vielleicht auch noch sein?
Und das Spannende ist ja auch, und viele Menschen denken ja auch, ja, ich muss ja nur genug essen, dann brauche ich keine Nahrungsergänzung.
Und ich war ja auch so, also auch gerade so während meiner Recovery dachte ich, naja, ich esse ja auch bereits gesund, bitte in Anführungszeichen.
Weil das, was ich damals als gesund eingeschätzt habe, das war ja trotzdem sehr eingeschränkt noch und eingeschränkt ist, wie du gerade auch gesagt hast.
Nie gut.
Und ich dachte halt, na gut, ich muss halt von dem, was ich jetzt schon esse, also was so in meine Erlaubteste ist, muss ich ja nur mehr essen.
So bin ich in meine Recovery reingegangen.
Was würdest du denn jemandem, der vielleicht auch so denkt und so meinem jüngeren Ich vielleicht, was würdest du darauf antworten?
Ja, tatsächlich, es funktioniert nicht.
Du brauchst die Nahrungsergänzung.
Also das ist leider so, dass wir in den letzten Jahrzehnten wirklich zenerpotenzweise die Nahrungsmittel, also die Nährstoffe, die in den Nahrungsmitteln enthalten sind, tatsächlich verloren haben.
Ja, also man kann sich vorstellen, die letzten Untersuchungen, die gemacht wurden, sind aus dem Jahr 2000.
Und da wurde festgestellt, dass gegenüber den Untersuchungen in den 1970er Jahren, also 30 Jahre vorher, über 50, manchmal 60 Prozent Rückgang an Spurenelementen, Mengenelementen, Vitaminen in den Obst- und Gemüsesorten enthalten waren, die man so im Supermarkt kaufen kann.
Und danach wurden solche Untersuchungen, solche Grundlagenforschung einfach nicht mehr weiter finanziert.
Ja, ja.
Und es ist sicherlich nicht weiter mehr geworden.
Was man da ganz klar sagen kann, wenn etwas aromatisch schmeckt, sind auch ganz viele Mikronährstoffe enthalten.
Wenn etwas nach nichts schmeckt, ja, so eine Wassertomate so, dann ist da auch nichts drin.
Ja, also dann ist das so eine Deko, sage ich jetzt mal.
Man kann es schon essen, es ist nicht schädlich, aber es ist eben ergänzungsbedürftig.
Ja, das merke ich schon, je nachdem, wo ich auch Äpfel hole.
Also die meisten Äpfel oder auch so, was man so jetzt hier im Hotel auch kriegt, ich beiße da rein und denke mir so, äh, es schmeckt irgendwie nach nichts.
Ja, genau.
Und die haben ja früher, also gerade Äpfel und sowas, die haben ja früher wirklich bitter geschmeckt eigentlich sogar.
Also die waren ja sehr, sehr geschmacksintensiv, sage ich jetzt mal.
Und heutzutage, wenn du so einen normalen Apfel kaufst, da ist halt fast nichts mehr drin.
Genau so ist es.
Ja, und hier sind wir sozusagen schon mal wieder beim, ja, dem Unterschied, ne, Nährstoffe.
Und wenn ich da mal drauf kommen darf, ja, man beschäftigt, man beschäftigt, also ich habe mich damit früher viel beschäftigt.
Ja, ich habe schon Kalorien gezählt, ja, so.
Ich habe sie überschlagen.
Ja, ich habe sie ausgerechnet.
Dafür war ich so faul.
Ja, kennst du mich ja.
Ja, und tatsächlich Kalorien und Nährstoffe, die sind zwei völlig unterschiedliche Paar Schuhe.
Ja, also das heißt, du kannst Dinge in einen Verbrenner stecken, also so einen Verbrennungsofen.
Dann misst du, wie viele Kalorien da rauskommen, wenn du das verheizt hast.
So, prima.
Ja, das heißt, wenn der Körper das nehmen würde und für sich zum Heizen verwenden, dann wären so und so viele Kalorien so viel Brennstoff.
Jetzt ist es aber so, dass wenn ich Nährstoffe habe, also was Hochwertiges, sagen wir mal Fettsäuren in der richtigen Zusammensetzung,
dann sind alle diese Fettsäuren nicht dafür da, verbrannt zu werden und mir Wärmeenergie zu schenken,
sondern die sind dafür da, meine Zellmembranen aufzubauen.
Das heißt, die werden nicht zu Energie verarbeitet und dann in Fett angesetzt, das muss ich auch erst lernen,
sondern die werden genommen und damit werden alle Organe wieder neu erschaffen, also wieder repariert.
Alles ist immer im Fluss, wird abgebaut, wird aufgebaut.
Das heißt, wenn ich zum Beispiel an diesen Fettsäuren spare, naja, dann funktioniert mein Körper nicht.
Ich habe nicht dafür gesorgt, dass er keine Reserven anlegen kann.
Ich habe einfach nur dafür gesorgt, dass er noch nicht mal sich selber erhalten kann.
Wahnsinn.
Also es ist ein super krasser Unterschied auch.
Also wie gesagt, es ist das eine, was verheizt wird, das andere, wofür es wirklich auch gebraucht wird.
Und es passt ja auch zu dieser doch sehr typischen Angst, die man jetzt gerade, wenn man vielleicht auch eine Essstörung hat,
dann doch mit sich rumträgt, nämlich die Angst vor Fett.
Also ich glaube, es ist immer noch der Makronährstoff, vor dem die meisten wirklich auch Angst haben.
Und ja, natürlich auch, und das sehe ich auch ganz häufig, weil ich habe ganz viele Klienten, die auch so denken,
so, ja, würde ich ja schon nehmen, aber ich weiß nicht, ob ich das runterkriege, weil ich habe ja Angst vor Fett.
Aber, also so Angst, es ist ja immer noch dieser alte Mythos, auch wenn war das so 80er, 90er, wo so die Fette in Verruf gekommen sind,
so Fett macht Fett.
Also ich weiß inzwischen, dass das nicht stimmt und totaler Quatsch ist, aber kannst du uns Erklärung, warum das so ist?
Also, dass das eben ein Mythos eigentlich nur ist.
Genau, und zwar, wir brauchen, wie gesagt, die Fette für die verschiedenen Körperfunktionen und für genau genommen die Zellmembran.
Die Zellmembran besteht aus einer Doppellipidschicht, heißt das.
Das sind einfach Fette aneinandergereiht, die ist deswegen doppelt, weil so eine Fettsäure immer ein wasserabweisendes und ein wasserliebendes Ende hat.
Das heißt, beide wasserabweisenden Enden sind zusammen und die wasserliebenden sind außen, denn innen in der Zelle ist Wasser und außen an der Zelle ist Wasser.
Damit wird das ganze Ding stabil.
So, was brauche ich, um Millionen, Milliarden an Zellen mit entsprechend immer einer Hülle zu versorgen?
Fettsäuren.
Wo sind die drin?
In Fetten.
Und die brauchen die in einer bestimmten Zusammensetzung.
Und jetzt kommt sozusagen wieder die Krux ins Spiel, warum wir Nahrungsergänzung brauchen.
Weil wir es als Menschen geschafft haben, tatsächlich im Kreislauf bestimmte Fettsäuren, nämlich Omega-3-Fettsäuren, quasi auszumerzen, weil wir nur in Kalorien gerechnet haben.
Wir wollten bestimmte Kalorienanzahl haben, damit alle Menschen satt werden.
Aber schnellst wachsen die Pflanzen mit Omega-6-Fettsäuren.
Das ist ja ganz schön erstmal.
Das kann einen Körper auch ganz lange ausgleichen, bis es halt irgendwann nicht mehr geht.
Und an der Stelle sind wir jetzt insgesamt in dieser Nahrungskette.
Und deswegen müssen wir Omega-3 supplementieren.
Und dann ist die Zusammensetzung wieder so, dass es keine reinen Brennstoffe sind, weil sie nicht weiterverarbeitet werden können.
Sondern dann sind es wirklich für die Zellen nützliche Baustoffe.
Denn wenn die Zellen aus dieser falschen Zusammensetzung von Nährstoffen, also von Fettsäuren gebaut werden, dann sind erstens die Membranen zu hart und können schlechter Nährstoffe aufnehmen und Abfallstoffe abgeben.
Also die Funktionsfähigkeit ist eingeschränkt.
Und zweitens gibt es viel, viel mehr stille Entzündungen.
Und der Körper sozusagen, der hat mehr Reparaturmöglichkeiten als Reparaturstoppmöglichkeiten.
Also wir brauchen beides, aber immer im Gleichgewicht.
Das heißt, heutzutage haben wir eigentlich viel zu wenig Omega-3, hast du gerade gesagt.
Was passiert denn genau mit diesem Omega-3 im Körper, was wir ja eben mit Sensinu zum Beispiel auch zufügen können?
Also wo geht das hin? Was macht das da?
Ja. Also das wandert direkt in die Zellmembran.
Ja, besonders dann, wenn es im Blut auch vernünftig bioverfügbar ist.
Also einen Antioxidant mithast, der auch im Blut wirkt.
Ja, das sind in dem Falle Polyphenole.
Und damit wird das bis zur Zellmembran durchgereicht und bringt diese Zellmembran in mehr Fluidität.
Und Fluidität heißt flüssig sein, fließfähig sein.
Und wenn das passiert, dann kann die sich besser verformen und kann immer mal wie kleine Poren machen.
Dann geht die ganze Diffusion von den Nährstoffen besser rein und raus.
Du kannst dir vorstellen, da sind auch so Transporter drin.
Das sind wirklich Transporter wie Transporter, die nehmen außen was auf, formen sich um.
Dafür brauchen die ein bisschen Platz in ihrer Membran.
Dann geben sie es innen wieder ab und genauso dann Abfallstoffe auch eben wieder raus.
Und wenn alles schön flexibel ist, dann funktioniert das zack, zack und auf hundertprozentiger Geschwindigkeit.
Dafür braucht es Omega-3-Fitzsorgen.
Also eigentlich hast du gerade Stoffwechsel beschrieben.
Ja.
Perfekt. Also das heißt, wenn wir ordentlich Omega-3 und im richtigen Verhältnis auch haben, wie sollte das sein?
Am besten besser als 3 zu 1.
Jetzt als Index gedacht zwischen Omega-6-Fettsäuren-3 höchstens und Omega-3-Fettsäuren-1.
Besser wäre es, wenn es sich noch weiter Richtung Omega-3 verschiebt.
Und das Ganze ist also auf Indizes abge...
Ja, da sind so Durchschnittswerte, also auf die nur reduziert.
Besser ist es dann tatsächlich, sich mal die Einzelfettsäuren-Zusammensetzung anzuschauen,
um eben nicht nur den Index zu haben, sondern auch hier die Vielfalt ist es.
Ja, so einen Index setze ich eben aus vielen verschiedenen Fettsäuren zusammen.
Und dann kann ich halt eben sehen, okay, an welcher Stelle klemmt es denn?
Denn es sind meistens ganz bestimmte kleine Stellschrauben.
Wenn ich dann den Index hochhole durch die falsche Stellschraube,
dann habe ich zwar den Index hochgeholt, aber es ist noch nicht optimal.
Das klingt sehr komplex.
Aber was das Gute ist, wir haben ja auch einen Test, mit dem man das testen kann.
Und ich hatte ja auch während meiner Recovery, habe ich ja mit Nahrungsergänzung angefangen,
auch schön breitbandig und da war auch Omega-3 mit drin.
Und dann hast du ja gesagt, hey, mach doch einfach mal einen Test.
Und ich so voll stolz da reingegangen.
So, yeah, ich kriege bestimmt einen grünen Test,
weil ich nehme ja schon voll Nahrungsergänzung und Omega-3.
Und du hast schon vorher gesagt, das könnte sein, dass das nicht reicht.
Aber ich wollte es nicht glauben.
Bis ich es dann wirklich, also in meinem Fall zum Glück, schon gelb auf weiß gesehen habe.
Und du hast mir damals ja voll die Augen geöffnet auch.
Also, dass ich eben auch gemerkt habe, okay, es ist nicht nur die Dosierung, die wichtig ist,
sondern eben wirklich auch die Qualität, weil ich dachte ja, ich habe einen grünen Test,
weil ich habe ja schon Omega-3 genommen.
Also für mich war das überhaupt nicht logisch.
Und dann hast du mir noch erzählt, dass von der Nahrungsergänzung, die ich nehme,
bei mir auch noch 40 Prozent im Klo landen, bei Markus sogar 60 Prozent.
Also ich war an diesem Tag hinreichend frustriert.
Was kann man denn mit diesem Test, also was ist das eigentlich genau?
Und warum ist es so spannend?
Also es tut mir sehr leid, dass ich euch da so runtergezogen habe.
Gott sei Dank, es hat sich ja gut verändert.
Aber es war schon erst mal so.
Genau.
Ja, aber damit war dann so die Sichtweise auch für die Veränderung da.
Und man konnte halt wirklich, wie du ja gesagt hast, auf dem Papier sehen.
Okay, doch, wir müssen noch mal was verändern.
Wir müssen es uns noch mal ganz genau angucken.
Und tatsächlich, ja, was läuft schief?
In der Regel, gerade bei Leuten, die schon auf ihre Ernährung achten oder geachtet haben,
fehlt nur noch das, was einfach durch die Ernährung nicht machbar ist.
Und dann kann man am Test ganz genau sehen, okay, es sind in der Regel eine bis drei Omega-3-Fettsäuren,
die noch fehlen.
Und die kann man dann entsprechend ihres Verhältnisses wirklich sehr effektiv ergänzen.
Und da war ich ganz stolz auf dich, als du den Zweistest angeschaut hast.
Also das war wirklich richtig, richtig gut.
Ja, da hast du ja auch noch mal, na gut, Markus hat eine etwas schlechtere Startposition.
Aber du hast da doch, Markus hat deutlich abgehängt, ne?
Naja, mein Zweiter war ja schon direkt grün und der Dritte, der war ja super grün.
Also auch schon vom Schutzwert und allem.
Also was man damit auch testen kann, ist wirklich Wahnsinn.
Also auch so Sachen wie mentale Stärke, aber auch der Schutzwert und solche Sachen.
Wofür ist sowas denn wichtig?
Also ich wusste nicht, was man daraus lesen kann wirklich und was das eigentlich auch bedeutet.
Also die mentale Stärke, das ist so dieses Beschriebene mit diesen negativen Gedankenkreisen.
Ja, also das heißt, wenn Nervenzellen nicht gut arbeiten, dann gibt es immer mal so ein paar,
ich sag mal, Fehlimpulse.
Und das ist eben das, wo man über Kram nachdenkt, wo man genau weiß, der ist eigentlich nicht real,
aber man denkt trotzdem darüber nach, was könnte alles und was hätte denn und was würde denn und mh, mh, mh.
Und malt sich alles schwarz.
Und tatsächlich kann man sich da deutlich besser wieder in positive, realistische Denkweisen reinholen.
Und was ist mentale Stärke noch?
Also wenn man so Brain fogg verspürt, dass man sich so denkt, also irgendwie klemmt mein Gehirn.
Das war früher anders.
Tatsächlich ist das auch mentale Stärke.
Ja, wenn du eher jemand bist, der dann ständig seinen Schlüssel sucht, weil er sich einfach merken kann, wo er ihn hingeschmissen hat,
auch das ist mentale Stärke.
Und wenn du jetzt jemand bist, der alle Nasen lang mit dem Fuß umknickt, tatsächlich diese unterbewusste Reizweiterleitung,
dieser Propriozeption nennt man das, der Richtighinstellung von den Füßen zum Beispiel,
auch das ist mentale Stärke.
Ja, also diese Reizweiterleitung geht schneller.
Das ist was, was Leistungssportler nutzen.
Wenn die das optimieren, dann haben sie halt viel, viel schnellere Reaktionen.
Können zum Beispiel besser sprinten, können besser, wenn ich jetzt mal Biathlon isst,
zum Beispiel dieses Anpeil schießen.
Ja, das geht schneller.
Es gibt schnellere Reaktionen bei allen Ballsportarten.
Also auch das, das spielt da total mit rein.
Also alles, was irgendwie mit Nervenzelle zu tun hat.
Also man kann eigentlich gucken, wie fit ist mein Gehirn gerade unterwegs.
Genau, mein Gehirn und mein komplettes Nervensystem.
Wahnsinn.
Ja, und das ist auch das Spannende, weil wie wir es ja bei mir auch gesehen haben,
ich habe ja wie gesagt Omega-3 genommen, das ist aber gar nicht in den Zellen angekommen.
Was läuft denn da schief bei so vielen Omega-3-Produkten auch auf dem Markt?
Weil es gibt ja wirklich viele, viele und viele Menschen ist inzwischen ja auch bewusst,
dass das wichtig ist.
Aber was bedeutet das, wenn man das zwar nimmt, aber das kommt nicht in den Zellen?
Genau, da gibt es ja genügend Studien dafür.
Also auch hier ist es wieder so, wir haben etwas isoliert.
Also wir haben das Öl isoliert aus dem Fisch.
Normalerweise würden wir den Fisch mit dem Öl essen.
Und dann ist das Öl, was in dem Fisch ist, viel besser bioverfügbar.
Jetzt kann man sich die Frage stellen, warum ist das so?
Ja, weil in dem Fisch Polyphenole sind die, die er aus den Algen gegessen hat, die auch
diese Fettsäuren enthalten.
Und das heißt, diese Polyphenole hat für den Fisch dafür gesorgt, dass die gut in seinen
Zellen eingebaut werden kann.
Und natürlich, weil er immer Algen frisst, hat er diese auch im Körper, wenn wir ihn
denn auf dem Teller haben.
Und damit ist diese natürliche Verbindung gegeben.
Isolieren wir das Öl und lassen die Polyphenole raus, weil wir es schön gereinigt haben, was
wir leider auch müssen bei dem, was die Fische jetzt heutzutage wirklich auch an Dreck
aufnehmen.
Dann haben wir aber auch die Polyphenole mit entfernt und alle anderen Stoffe, die so
in dem Fisch drin sind, die uns helfen, diese Fette zu verdauen.
Und siehe da haben wir ein Problem, dass das nachher wirklich in der Zelle ankommt.
Also die Studienlage ist folgende.
Ja, die meisten Omega-3-Präparate wirken nicht, brauchst du gar nicht nehmen.
Warum?
Denn wenn die ins Blut kommen, dann haben wir eine Halbwertszeit, bis das abgebaut ist,
von 5, 9, manchmal sogar 15 Stunden.
Bei Lebertran ist das so.
Der ist nicht so hoch aufgereinigt.
Da gibt es noch ein paar mehr Stoffe, die antioxidant wirken.
Schmeckt jetzt nicht so dolle.
Und tatsächlich dann, wenn man Polyphenole zufügt, die auf die Fettsäuren passen.
Und da hat sich herausgestellt, das sind bestimmte Olivenpolyphenole.
Und das spricht sich auch schon rum.
Es gibt schon ein paar mehr Produkte, die solche Polyphenole drin haben.
Die müssen allerdings in einer wirklich relativ hoher Menge drin sein, weil es ist ja eine
künstliche Wischung.
Damit dann die Halbwertszeit wieder höher ist als die 24 Stunden, die wir brauchen, damit
die Fettsäuren auch effektiv in die Zellmembran eingebaut werden können.
Wenn das also weniger ist, dann muss der Körper, also dann oxidieren die, die werden quasi
ranzig im Blut und ranzig kann nicht mehr eingebaut werden.
Ja.
Und muss ausgeschieden werden.
Das heißt, wir geben dem Körper eine Zusatzbelastung durch Präparate, die nicht vernünftig wirken.
Also wir tun nicht nur nichts Gutes, sondern es hilft ihm noch nicht mal.
Also es ist wirklich, ja, es muss wieder rausbringen.
Ja, also das heißt, das ist nicht mal so, dass man sagt, okay, dann nehme ich halt von dem
preiswerten Präparat einfach mehr, damit es dann ankommt.
Dann muss mein Körper mehr davon wieder abbauen und ausscheiden.
Der hat also mehr Arbeit damit.
Und die Zelle sagt immer noch, hallo, wo ist es denn?
Ich, ja, ganz genau.
Richtig.
Klasse.
Okay.
Ja, das ist ja auch das, was ich damals nicht verstanden habe.
Und dann habe ich ja noch teilweise sogar das zusätzliche Omega-3 genommen.
Also ich hatte es ja in der Kapselform und habe es dann teilweise noch als Öl genommen.
Aber das habe ich genau nur einmal getan, weil da habe ich es in den Smoothie gehauen und habe
mir gedacht, oh Gott, das schmeckt ja nach Fisch.
Dann war aus.
Und dann habe ich gedacht, ich gehe nie wieder ans flüssige Öl ran.
Und also da war ich wirklich erst mal, und das ist, glaube ich, auch eine der größten
Ängste, die ich dann auch, oh, aber weißt du, schmeckt es nach Fisch?
Schmeckt es sicherlich nicht nach Fisch?
Und ja, was kannst du dazu sagen?
Auch hier ist es so, wenn ein Fisch nach Fisch stinkt, dann ist er schon mehr als Ableben
und man sollte ihn nicht zu sich nehmen.
Ja, also das heißt, deine Nase ist da wirklich ein sehr guter Wegbegleiter.
Und wenn ein Öl nach Fisch riecht, dann ist auch das schon teilweise oxidiert.
Also auch das ist nicht gesund.
Das heißt, ein Öl, was Omega-3-Säuren aus Fische enthält, darf nicht nach Fisch riechen.
Weil das, was es nach Fisch riecht, ist oxidiert.
Und da kann man auch seine Nase wieder wirklich gut als Wegweiser benutzen.
Und gerade das mit dem, ja, ich muss Öl vom Löffel nehmen, das war für mich übrigens
auch so ein Ding, wo ich gedacht habe, die Kapsel nehme ich.
Aber Öl vom Löffel, never ever, vergiss es.
So, und dann Stefan, also mein Mann, der kennt ja gar nichts, der nimmt das da vom Löffel.
Ja, es ist preiswerter, besser bioverfügbar, viel besser als die Kapseln.
Also, ne, eigentlich besser.
So, gut, also nimmt der das und nimmt der das.
Und dann irgendwann habe ich gedacht, nimmst du mal so ein bisschen was vom Teelöffel.
Oh, schmeckt gar nicht schlecht.
Okay, aber so eine Riesenmenge Öls kann ich mir gar nicht vorstellen.
Dann nehme ich mal einen ganzen Teelöffel.
Das war dann einfach weg, das ging einfach zu nehmen.
So, und dann habe ich gedacht, okay, jetzt nimmst du mal einen halben Esslöffel.
Der war mir vorher schon schlecht.
Und dann, scheiße, als Mürger, ich habe den halben Esslöffel bekommen, schön Tee dahergetrunken,
der warm war, damit das Jahr schnell verdünnt ist.
Und war gar nicht so schlimm.
Inzwischen nehme ich das Öl vom Löffel, weißt du, zweieinhalb Esslöffel, drei Esslöffel am Tag.
Kein Problem.
Gar keins.
Es ist sogar so, dass ich manchmal denke so, ah Mensch, hast du heute dein Öl gar nicht genommen?
Da fehlt mir was.
Das ist so schlau vom Körper.
Ja.
Also, das merke ich auch.
Also, vom Löffel habe ich es tatsächlich immer noch nicht genommen, bei, keine Ahnung, Konsistenz oder so.
Aber ich hau mir das ja überall mit rein.
Smoothie, Joghurt, Müsli, Porridge.
Ich würze das ja regelrecht damit.
Es schmeckt auch lecker nach Orange oder Grapefruit oder Zitrone oder was auch immer man sich aussucht.
Da hat Abwechslung drin.
Das ist echt lecker.
Also, ich freue mich da auch jeden Tag drauf.
Gerade hier im Hotel auch, weil hier gibt es ja immer nur Naturjoghurt.
Das ist ja langweilig irgendwann.
Das heißt, das ist immer so auch, das macht es einfach lecker.
Und also, keiner will, dass der Joghurt nach Fisch schmeckt.
Und tut es halt in dem Fall auch wirklich nicht.
Und ist echt so ein Punkt, wo ich auch gedacht habe, okay, gut, dann kann ich das jetzt auch wieder ein bisschen großzügiger nehmen.
Aber gerade, wenn man schon Erfahrungen gemacht hat, ist das, glaube ich, echt erst mal, ja, jetzt wissen wir auch, warum das so war.
Also, mega, vielen Dank.
Auch für diese Aufklärung, weil das ist ja mehr, also man denkt darauf, nee, das ist halt ein Omega-3.
Es kommt halt, das Fisch muss halt nach Fisch schmecken.
Nee, muss es offensichtlich nicht.
Es muss nicht nach Fisch schmecken.
Also, es darf nicht nach Fisch schmecken.
Ja.
Mir ist das so.
Genau.
Genau.
Und du hast ja auch mal gesagt, dass Omega-3 sogar beim Abnehmen helfen kann.
Oder besser gesagt, dass es den Stoffwechsel eben auch unterstützt.
Das ist ja gerade so ein bisschen schon an den Zellen erklärt.
Das klingt für jemanden mit Essstörungen natürlich erst mal komplett paradox so.
Was, ich nehme jetzt ein Öl oder ein Fett und das hilft sogar noch meinem Stoffwechsel und vielleicht sogar, je nachdem auch in welcher Richtung jetzt Essstörung, hilft vielleicht sogar beim Abnehmen.
Wie funktioniert das?
Ja, das, was ich gerade angefangen habe zu erzählen, dass die Transporter besser funktionieren, dass die Diffusion besser funktioniert, dass einfach auch Abfallstoffe besser aus der Zelle herauskommen, sorgt dafür, dass der Körper überhaupt erst diesen Müll wieder los wird, der nach und nach ansammelt.
Und du kannst dir ja vorstellen, wenn Stoffe sich in der Zelle ansammeln, die eigentlich für die Zelle giftig sind, dann müssen die entweder in ein Depot verschoben werden, dass die innerhalb der Zelle erst mal nicht mehr da sind.
Das wären zum Beispiel Tropfen aus Fett.
Auch da ist es dann für den Körper wieder sinnvoll, wenn der sich Fettreserven anlegt aus Fetten, die in der Nahrung sind, wenn die nicht im Gleichgewicht sind.
Dann nutzt er die, die zu viel sind, um die Abfallstoffe da drin zu entsorgen und ist sehr froh über seine Mülldeponie, die intern ist.
Also der hat damit gar kein Problem.
Ja, der findet das gut, dass das weg ist.
So, und auf der anderen Seite, das, was wasserlöslich ist und eigentlich raus müsste und nicht kann, wird halt eben mit Wasser verdünnt.
Bedeutet, man hat halt so Wassereinlagerungen.
Und dann ist das immer so ein Gemisch aus Fett- und Wassereinlagerungen, weil es immer Fett- und wasserlösliche Abfallstoffe gibt.
Kann ich die Zelle in die Lage verwenden, das alles auszuscheiden, weil meine Zellenmembran anfängt, wieder fluide zu werden, ist ja mehr als froh darüber, das alles in den Blutkreislauf geben zu können.
Da hat die Niere natürlich viel zu tun, die Haut hat viel zu tun.
Gerade am Anfang viel, viel trinken, damit das dann auch wirklich alles ausgeschwemmt werden kann.
Und siehe da, in dem Moment, wo die Abfallstoffe ausgeschwemmt werden, braucht der Körper diesen Zusatz nicht mehr und schwemmt den gleich mit aus.
Ja, also das ist tatsächlich dieser Abnehmeffekt, der dann dabei auftritt.
Das heißt, er lässt eigentlich wirklich alles los, was er dann noch nicht mehr braucht.
Ja, und das Abnehmen ist eigentlich nur der sichtbare Nebeneffekt.
Der viel, viel wichtigere ist die Entgiftung.
Ja, also spannend.
Also es ist wirklich so komplex.
Also ich habe das Gefühl, es wirkt so überall im Körper.
Ja, ganz genau.
Also wenn jetzt irgendjemand kommt und sagt, boah, ich habe dies oder jenes, wir behandeln definitiv keine Krankheiten.
Nichts davon.
Wir haben keine Medikamente oder sowas in der Richtung.
Also du kannst nicht hingehen und sagen, so, das ist ja gegen XY oder für dies oder jenes.
Nein, ist es nicht.
Das Einzige, was es tut, ist, jede Zelle deines Körpers wieder in sein Gleichgewicht zu bringen, was die Zellenmembranzusammensetzung bringt.
Wenn wir jetzt nur über Fettsäuren reden.
Und da mit dieser Zelle zu helfen, bei sich aufzuräumen, überhaupt genügend Nährstoffe zu bekommen und ihre Funktion, die sie hat, auch zu 100 Prozent ausführen zu können.
Die drei Sachen macht er.
Und zwar mit jeder einzelnen Zelle.
Was dann an Effekten passiert, ist sozusagen nur in Anführungsstrichen sekundär, also nachgelagert.
Das ist quasi ein Nebeneffekt, den wir natürlich total gern sehen.
Also es hilft dem Körper eigentlich zu tun, wofür er auch gemacht ist.
So ein Unterstützer.
Genau.
Jetzt habe ich dich ja gerade auch als Darmexpertin hier.
Du hast dazu ja auch wahnsinnig intensiv geforscht.
Und ich dachte, das nutze ich mal, weil das Thema Darm ist ja auch für viele Zuhörer eben auch eines.
Und du bist ja spezialisiert auf Darmgesundheit.
Und ja, gerade wenn man sich eben eine ganze Zeit lang restriktiv ernährt hat, sagen wir mal, ist die Darmgesundheit in der Regel auch nicht mehr so die beste.
Was sich ja dann häufig auch, ja so Entblähungen, Verstopfungen, Durchfall oder solche Sachen eben einfach auch bemerkbar macht.
Kannst du uns erklären, was beim oder im Darm bei Mangelernährung passiert?
Ja, also da kann ich ja auch ein persönliches Need von bringen.
Und da war für mich auch klar, dass es für die Tiere, mache ich das alles mit Probiotika und Ballaststoffen und so, bei denen, ja, die haben auch nicht so ein Ballaststoffproblem wie die Menschen, weil die nicht lauter schöne extrahierte und konzentrierte und nach raffinierte Lebensmittel essen, sondern die kriegen halt so, wie es ist.
Und dann durfte ich immer feststellen, okay, das ist tatsächlich das Allerbeste, ja, selbstgemahlenes Getreide, nur Wasser dazu und Saaten, wo man noch sieht, was es ist.
Und siehe da habe ich auch Ballaststoffe beim Essen.
Meistens schaffe ich das nicht in der Menge, eigentlich immer, in der Menge zu mir zu nehmen, die mein Darm bräuchte.
Ich schaffe das noch nicht mal bei einer Ernährung, die keine Mangelernährung ist.
Wenn ich aber eine Ernährung habe, die schon für mich eine Mangelernährung darstellt, ist sie das für meine Darmflora auch.
Die haben noch viel weniger Ballaststoffe da, das heißt auch meine Flora verarmt, ja, also das heißt, es gibt wenige Hauptbakterien, die noch da sind.
Die anderen sind so wenig da, dass sie gar nicht mehr ins Gewicht fallen und der Darm arrangiert sich an das, was er hat.
Was soll er auch anderes machen?
Ja, mehr ist ja nicht da.
Und dann kommt wieder mehr an verschiedene Nahrungsmitteln, dann kommen mehr an Ballaststoffen rein und plötzlich sind die Darmbakterien, die da sind, gar nicht mehr so gut angepasst an die Nahrung.
Aber die, die noch ganz wenig da sind, die kommen wieder mehr zum Tragen und dieses Umbauen eines Ökosystems, man kann sich das wirklich vorstellen wie ein Ökosystem, wie ein Teich.
Das dauert lange, also das dauert wirklich lange und da reden wir nicht über Tage oder Wochen, da reden wir über Monate und Jahre tatsächlich.
Also so lange, wie es gekommen ist, so lange muss man auch rechnen, bis es wieder gegangen ist.
Und natürlich ist die Klinik, die ist früher wieder besser, aber das heißt nicht, dass alles wieder heile ist.
Ja, also ich brauche zum Beispiel, wenn ich mir, was kann ich als Beispiel nehmen?
Also nehmen wir jetzt mal zum Beispiel, wir haben Blutwerte, die irgendwie Nierenprobleme anzeigen.
Die sind so lange gut, bis ja fast 50 Prozent der Niere geschädigt sind.
Ich sehe es immer noch nicht an den Werten.
Aber das Nierengewebe ist schon geschädigt.
Nicht irreversibel, aber geschädigt.
So, wenn ich dann was sehe, dann ist im Prinzip das Gitt schon fast in den Brunnen gefallen.
Dann sorge ich dafür, mit, wie auch immer, gesunder Ernährung oder was auch immer, diese Werte wieder hochzuholen.
Dann sehen die wieder gut aus.
Aber ich muss wissen, meine Niere ist nicht vollständig in Ordnung, sondern die ist nur über den Schwellenwert wieder rüber.
Und genauso geht es dem Darm auch.
Wenn ich dann weiter und weiter und weiter mich darum kümmere, wird die immer besser und besser und besser.
Aber ich sehe das nicht mehr in den Blutwerten.
Die bleiben einfach gut.
Sag mal, wenn man es an den Blutwerten sieht, ist es wirklich weit mehr böse.
Weil ich habe wirklich auch schon einige Blutwerte gesehen oder auch Klienten, die wirklich auch vom Gewicht her sehr niedrig waren.
Und da war ein Blutbild einfach mal alles okay.
Also ich sage immer, wenn es ein Blutbild zu sehen ist, dann brennt es.
Dann, ja, dann brennt es richtig.
Und deswegen reden wir von diesen stillen Entzündungen.
Das sind jetzt erst mal nur die stillen Entzündungen, von denen wir reden.
Aber die stillen Schädigungen, die schon passiert sind, die sehen wir gar nicht.
Die können wir nur Schlussfolgern sozusagen daraus, dass wir sehen, okay, da sind stille Entzündungen im Gange schon Ewigkeiten.
Und das heißt, wir haben auch stille Schädigungen dabei.
Kannst du das nochmal näher erklären, also was genau stille Entzündungen vielleicht auch sind?
Ja, also wir können uns nicht auf unserem Blutbild ausruhen.
Stille Entzündungen sind sozusagen Entzündungen, die im Körper passieren, die wir noch nicht merken.
Die der Körper einfach mal kompensiert.
Also, wie kann man das wieder...
Achso, du stößt dich irgendwo, aber du merkst es nicht, weil du bist gerade am Machen und Tun und so.
Abends stellst du fest, ich sage mal, wo kommt der blaue Fleck her?
Habe ich gar nicht gemerkt, wo der herkam.
Das ist einfach still passiert.
Der Körper hat dieses Trauma bekommen.
Der hat schon mal mit Reparieren angefangen.
Du hast nichts davon mitbekommen.
Und das läuft einfach leise ab.
Ja, und das läuft einfach leise ab.
Das ist völlig unbewusst eigentlich.
Und ich sage auch immer, was nicht bewusst ist, können wir nicht verändern.
Das würde ja der Test auch ein Stück weit anzeigen, oder?
Ganz genau.
Diese stillen Entzündungen zeigt der an.
Also das kann man so indirekt aus diesem Omega-6 zu 3 Verhältnis auslesen.
Ja, also diese verschiedenen Fettsäuren, die die verschiedenen Verhältnisse haben.
Ja, gesetzte Fettsäuren zu Omega-3, die Zellmembran-Fluidität, Omega-6 zu Omega-3, die Stillenentzündung.
Und es gibt ja auch immer Leute, die sagen, ja, das ist ja aber nicht genau der Wert.
Und das ist es nicht.
Ja, also ich kann natürlich in einer getrockneten Zellmembran nicht sehen, wie wirklich flexibel die ist.
Aber weil ich weiß, wie die zusammengesetzt ist, weiß ich, wie flexibel sie ist, wenn sie denn in echt da ist.
Das heißt, wie genau wirkt dann das Omega-3 gegen diese Entzündungen?
Wenn du mehr Omega-3 hast, kannst du dir vorstellen, die Omega-6-Fettsäuren sind wie Feuer.
Und Omega-3-Fettsäuren sind wie Feuerwehrmänner.
Und die Polyphenole kannst du so als Schutzausrüstung nehmen.
Ja, die schützen die Feuerwehrmänner, sind die halt länger aktiv und müssen nicht so schnell wieder Pause machen.
Oder sind vielleicht sogar vom Feuer verbrannt worden.
Bedeutet, du kannst jetzt entweder ein Gleichgewicht herstellen, indem du einfach weniger Feuer machst,
dann passt es wieder Feuerwehrmänner zum Feuer.
Habe ich aber zu wenig Feuer, ja, und es ist Winter, ist mein Haus nicht geheißt, da habe ich auch ein Problem.
So, das heißt, ich brauche eine gewisse Menge Feuer.
Dann brauche ich aber auch eine gewisse Menge Feuerwehrmänner, die darauf aufpassen,
dass die Feuer genau da brennen, wo sie sollen und das tun, was sie sollen, an der Stelle, wo sie sind.
Also das heißt, wenn ich mein Feuer im Kamin anzünde, wird mein Haus warm.
Zünde ich das neben dem Kamin an, dann brennt mein Haus.
Und genau dafür sind Feuerwehrmänner da.
Wunderschön, ich liebe dieses Bild.
Das ist auch so gut.
Gibt es denn auch so einen Zusammenhang zwischen diesen stillen oder vielleicht auch chronischen Entzündungen schon,
manchmal ist ja auch beides, und der emotionalen Verfassung?
Oh ja, also tatsächlich, chronische Schmerzen drücken aufs Gemüt, und zwar erheblich.
Und chronische, subklinische Schmerzen, die du noch nicht körperlich merkst,
die merkt dein Gemüt schon viel, viel eher.
Ja, also diese stillen Entzündungen.
Irgendwas ist nicht in Balance.
Irgendwie ist da ein Missverhältnis zwischen Feuerwehrmännern und Feuer.
Richtig, genau.
Körper funktioniert nicht so, wie er soll.
Bei Häufigen ist eine Begleiterscheinung auch wirklich Depression, depressive Verstimmungen.
Also generell so diese, ja, einfach dieses wirklich sehr gedrückte.
Also ich kenne das von mir ja noch, mit mir war ja nichts anzufangen.
Also je unterernährter ich war, desto mehr war ich wirklich in der Hülle.
Also von Brainfog und allem jetzt mal gar nicht zu schweigen.
Ich stand eigentlich völlig neben mir.
Eigentlich, das war bei mir nicht mal mehr nur Brainfog.
Ich war wirklich in einer Dauerdissoziation ab einem bestimmten Gewicht.
Und das war noch nicht mal, also neulich wurde mir gesagt,
dein BMI war ja gar nicht so niedrig.
Und ich denke mir so, ja, aber ich war unterversorgt.
Das war dem BMI ja egal.
Sondern der Körper hat einfach gemerkt, hier fehlt einfach alles.
Das heißt, Brainfog, Dissoziation und ich war auch noch,
also ich kam einfach nach Hause, ich bin auf die Couch gefallen und lag dann,
habe gedacht, ich stau einfach nur noch vor mich hin,
weil es war für nichts mehr Energie, Stimmung, irgendwas da.
Also ich war einfach nur noch so ein depressiver Klotz.
Ja, genau.
Also genau das ist das Problem, wenn du in, also wir haben jetzt ja ganz viele
verschiedene Sachen gesehen, die alle zusammengehören.
Also das, was sich bei dir sozusagen und bei mir übrigens auch,
bei mir, meine Welt war schwarz-weiß.
Ich konnte Farben sehen, aber sie waren nicht existent.
Also ich habe es mir nicht mal erlaubt.
Und dieses sich Dinge nicht erlauben und sowas,
das spielt alles diese Rolle einmal aus dem Darm,
dass der schon allein mit seiner Mikrobiomzusammensetzung
auch für deinen Gemütszustand verantwortlich ist.
Das andere, deine mentale Stärke, die einfach durch das Fehlen
der Omega-3-Fettsäure nicht vorhanden ist.
Das dritte, deine körperliche Leistungsfähigkeit,
alle anderen Organe, die nicht nur durch den Omega-3-Mangel,
sondern überhaupt durch den kompletten Fettmangel,
dann in einen absoluten Notzustand geraten.
Und wenn der ganze Körper in Not ist,
dann ist einfach keine Zeit und keine Energie da,
um irgendwie fröhlich durch die Gegend zu hopsen,
weil Ausnahmezustand ist.
Da ist, ja, Hungersnot.
Ja, da spart man Energie, wo man kann.
Und das Gehirn braucht unglaublich viel Energie
und dann wird da auch gespart, und zwar jede Menge.
Ja, das merkt man halt wirklich sehr, sehr deutlich.
Und genau an dieser Stelle machen wir heute eine kleine Pause,
damit du all diese Informationen auch erstmal verdauen kannst,
im wahrsten Sinne des Wortes.
Barbara hat uns so viel erzählt heute über Omega-3,
über Zellmembran, über stille Entzündungen
und darüber, warum unser Körper diese essentiellen Fettsäuren
so dringend braucht.
Und ich hoffe, du konntest dir schon einiges daraus mitnehmen.
In Teil 2 sprechen wir dann über den Darm als zweites Gehirn,
aber auch über Hormone und die Periode,
über den Test und auch darüber,
wie du praktisch mit Omega-3 starten kannst.
Bis zum nächsten Mal.
Vielen Dank, dass du dir Zeit für eine Tasse Reality
mit mir genommen hast.
Ich hoffe, diese Folge hat einen kleinen positiven Unterschied
in deinem Tag gemacht.
Mit deiner 5-Sterne-Bewertung kannst du genau diesen Unterschied
auch im Leben anderer lebensfondiger Frauen bewirken,
die diesen Podcast noch nicht gefunden haben
und sich ebenfalls nach einem Leben
in Freiheit und Authentizität sehnen.
Ich danke dir von Herzen
und freue mich, auf Instagram mit dir in Kontakt zu bleiben.
Alle Links findest du in den Shownotes.
Bis zum nächsten Mal.
Barbara
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