#32 Vegan/vegetarisch aus Liebe oder aus Angst?
12 ehrliche Fragen, die dir zeigen, wer wirklich entscheidet
19.11.2025 26 min
Zusammenfassung & Show Notes
Isst du vegan oder vegetarisch aus Tierliebe – oder versteckt sich dahinter clevere Restriktion? In dieser Episode schauen wir uns die wissenschaftliche Datenlage an und ich stelle dir 12 ehrliche Fragen, die dir helfen sollen zu erkennen, wer bei deiner Ernährung wirklich entscheidet – dein Herz oder deine Angst.
Ihr habt mich gefragt: „Veganismus und Recovery: Ist es sinnvoll, sich weitere Regeln aufzuerlegen mit dem 'Tierschutz' Deckmantel?"
Eine spannende Frage, die wir in dieser Episode tiefer beleuchten.
Vielleicht sagst du, du isst vegan (oder auch vegetarisch) aus Tierliebe. Aber bist du wirklich ehrlich zu dir selbst? Oder versteckt sich hinter deinen ethischen Überzeugungen eine clevere Strategie, deiner ES, um Restriktionen zu rechtfertigen?
Ich weiß aus meinen 20 Jahren, wie perfekt sich Regeln hinter dem Deckmantel von „Ethik“ tarnen können. Niemand kann dir dann noch sagen, du sollst „einfach normal essen“ – denn wer will schon gegen Tierschutz argumentieren?
Genau deshalb schauen wir heute gemeinsam ganz ehrlich hin: Ist deine vegane oder vegetarische Ernährung wirklich eine freie Entscheidung? Oder macht sie dein Leben kleiner, anstatt es größer zu machen?
In dieser Episode erfährst du:
- Was die Wissenschaft wirklich sagt: Warum 52% aller Frauen mit Essthematik irgendwann vegetarisch waren – und die Veganismus-Rate 6-16% beträgt (vs. nur 1-2% in der Allgemeinbevölkerung)
- Warum vollständig Genesene nur noch zu 5% vegetarisch leben – während es bei aktiv Betroffenen 33% sind
- Den Orthorexie-Zusammenhang: Beide Ernährungsformen zeigen erhöhte Werte für rigide Essensregeln
- 12 ehrliche Selbstreflexionsfragen, die dir zeigen, ob du aus Tierwohl oder Angst entscheidet
- Was die Vegane Gesellschaft sagt, wenn jemand körperlich und mental nicht in bester Verfassung ist
- Wie du als ethische Veganer deine Gesundheit wirklich ernst nehmen kannst
Diese Episode ist für dich, wenn:
- Du vegan oder vegetarisch lebst und dich fragst, ob das wirklich DEINE Entscheidung ist
- Du das Gefühl hast, dass deine Ernährungsweise dein Leben enger statt freier macht
- Du bereit bist für maximale Ehrlichkeit mit dir selbst – auch wenn's unbequem wird
- Wissen möchtest, wie du deine Tierliebe ausleben kannst, ohne dich selbst zu gefährden
Hinweis: Dies ist Teil 1 einer zweiteiligen Serie. In Episode 33 erfährst du konkrete Strategien für eine ethisch motivierte vegane Recovery und wo die absoluten Grenzen liegen.
Wenn du merkst, dass deine Motivation vielleicht doch nicht so klar ist, wie du dachtest: Das macht dich nicht zu einem schlechten Menschen. Das macht dich zu jemandem mit einer cleveren Überlebensstrategie. Und Wissen ist der erste Schritt zur Veränderung.
Links und Ressourcen aus der Episode:
Wenn du merkst, dass deine Motivation vielleicht doch nicht so klar ist, wie du dachtest: Das macht dich nicht zu einem schlechten Menschen. Das macht dich zu jemandem mit einer cleveren Überlebensstrategie. Und Wissen ist der erste Schritt zur Veränderung.
Links und Ressourcen aus der Episode:
Affiliate-Hinweis: Ich bin unabhängige Partnerin bei Zinzino und erhalte eine Provision für die Bestellung über die folgenden Links. Ich bin dauerhaft für dich als Ansprechpartnerin erreichbar.
- Zinzino Balance Oil+ Starterpaket für 6 Monate (mit Test):
https://www.zinzino.com/shop/2014740078/DE/de-DE/products/premier-kits/balance-supplements-kits/910331 - Zinzino Balance Oil+ Starterpaket für 6 Monate (ohne Test):
https://www.zinzino.com/shop/2014740078/DE/de-DE/products/premier-kits/balance-supplements-kits/910330/
---
Über Romy Hörbe - Coach für entspanntes Essverhalten und Körperakzeptanz
Neue Episode jeden Mittwoch um 6 Uhr
Bleib in Verbindung: Abonniere den Podcast, folge mir auf Instagram @romy_hoerbe oder schreibe mir eine E-Mail mit deinen Fragen und Themenwünschen. Dies ist unser gemeinsamer Raum – lass uns zusammen entdecken, was jenseits der Essstörung auf dich wartet!
Meine Ausbildungen
Über Romy Hörbe - Coach für entspanntes Essverhalten und Körperakzeptanz
Neue Episode jeden Mittwoch um 6 Uhr
Bleib in Verbindung: Abonniere den Podcast, folge mir auf Instagram @romy_hoerbe oder schreibe mir eine E-Mail mit deinen Fragen und Themenwünschen. Dies ist unser gemeinsamer Raum – lass uns zusammen entdecken, was jenseits der Essstörung auf dich wartet!
Meine Ausbildungen
- CCI Certified Eating Disorder Recovery Coach (Carolyn Costin Institute, USA)
- Zertifizierter Systemischer Coach (Coaching Akademie Weimar-Wiesbaden)
- Identity Transformation Coach (All In Academy Jackie Sharon Tamblyn)
Links:
🌐 Homepage: https://romy-hoerbe.de
📱 Instagram: https://www.instagram.com/romy_hoerbe
💌 Newsletter: https://romy-hoerbe.de/newsletter
✉️ E-Mail: romy@romy-hoerbe.de
Impressum: https://romy-hoerbe.de/impressum | Datenschutz: https://romy-hoerbe.de/datenschutzerklaerung
🌐 Homepage: https://romy-hoerbe.de
📱 Instagram: https://www.instagram.com/romy_hoerbe
💌 Newsletter: https://romy-hoerbe.de/newsletter
✉️ E-Mail: romy@romy-hoerbe.de
Impressum: https://romy-hoerbe.de/impressum | Datenschutz: https://romy-hoerbe.de/datenschutzerklaerung
Dieser Podcast ersetzt keine professionelle therapeutische oder medizinische Betreuung. Bei akuten gesundheitlichen Problemen wende dich bitte an entsprechende Fachpersonen.
Transkript
Hallo und schön, dass du hier bist bei Romy's Recovery Reality.
Ich bin Romy Hörbe und nach 20 Jahren Essstörung vollständig recovered.
Heute lebe ich mein bestes Leben, ohne Masken, aber mit ganz viel Lebensfreude und Authentizität.
Meine Mission ist es, lebenshungrigen Frauen zu helfen, genau das Gleiche zu tun.
Dieser Podcast ist für dich, wenn du dir tiefe Transformation statt reiner Symptombekämpfung wünschst.
Ich nehme dich mit auf den Weg in die Freiheit und teile ungeschminkt, was mir wirklich geholfen hat.
Mit Herz, Klarheit und der Expertise als Deutschlands erster CCI-zertifizierte Recovery Coach.
Mach es dir gemütlich mit deinem Lieblingstee und lass uns gemeinsam entdecken,
wie viel größer dein Leben jenseits der Essstörung sein kann.
Heute habe ich dir ein Thema mitgebracht, welches mir sowohl im Coaching als aber auch auf Instagram
in einigen Fragen immer mal wieder begegnet.
Und zwar war die ursprüngliche Frage, die mich eigentlich zu diesem Thema bewogen hat, diese.
Veganismus und Recovery, ist es sinnvoll, sich weitere Regeln aufzuerlegen mit dem Tierschutzdeckmantel?
Also auf die Art, wie die Frage gestellt wird, kann ich natürlich schon sehr schnell sagen,
nein, das macht natürlich überhaupt keinen Sinn und ist so, wie gesagt, wie die Frage formuliert ist,
ein eindeutiges Zeichen dafür, dass es sich hierbei nicht um eine ethische Motivation,
sondern um eine essstörungsmotivierte Frage handelt.
Und erkannt daran, so an diesem, ist es sinnvoll, sich weitere Regeln aufzuerlegen.
Also hier geht es eher um die Regeln als um den Tierschutz, zumal der Tierschutz auch in Anführungszeichen geschrieben wurde.
Das heißt, die Frage für diese Frau konnte ich natürlich sehr eindeutig beantworten.
Aber ich weiß auch, dass es viele Frauen da draußen gibt, denen Tierwohl wirklich aus tiefstem Herzen wichtig ist,
völlig unabhängig auch von ihrer Essstörung.
Und die schon seit Jahren und Jahren vor ihrer Essstörung vegan oder auch vegetarisch,
also ich werde auch viel zum Thema Vegetarismus sagen, aber eben auch und mein Hauptschwerpunkt ist der Veganismus.
Und ich weiß, dass es beides gibt aus eben diesen genannten Gründen.
Und die entscheidende Frage ist, erstens, wie unterscheiden wir ethische Überzeugungen von der Essstörung,
die sich hinter dem Deckmantel des Tierschutzes eben auch verstecken?
Und ja, eigentlich ist das die wichtigste Frage.
Nein, nur erstens. Genau. Also, bevor jetzt jemand denkt, ich bin grundsätzlich gegen Veganismus.
Nein, bin ich nicht. Ich bin vor allem für Ehrlichkeit und für maximale Offenheit in der Recovery und für dein Wohlbefinden.
Denn ich weiß aus eigener Erfahrung, je besser es dir geht, desto besser kannst du auch für andere da sein.
Zum Beispiel für Tiere, wenn dir das ein Herzensanliegen ist.
Daher kurze Transparenz meinerseits. Also ich persönlich, ich werde auch öfter mal gefragt.
Mir wurde sogar schon unterstellt, ich wäre vegan. Voll vorwurfsvoll.
Also sogar Carolyn Koston habe ich damit auf den Schirm gebracht,
weil ich als Recovery-Coach auch gar keine vegane Ernährung propagieren dürfte tatsächlich.
Bin ich aber auch nicht. Ich bin Allesfresser, weil ich nach 20 Jahren mit Essstörung einfach wirklich null Einschränkungen mehr in meinem Leben haben möchte.
Aber das ist, wie gesagt, meine individuelle Entscheidung.
Und wenn ich jetzt zum Beispiel Fleisch kaufe, so rum, dann achte ich zum Beispiel auch darauf, dass es Bio ist oder meine Bio-Eier zum Beispiel, wo die wirklich herkommen.
Oder ob ich vielleicht jemanden kenne, der seine eigenen Hühner hat.
Also da kann man ja sehr, sehr viel steuern.
Also mir ist eine Bewusstheit persönlich auch wichtig, aber auf jeden Fall keine Einschränkung.
Also ich persönlich würde, wenn überhaupt, also falls ich mich nochmal auf sowas einlassen würde, was ich nicht tun würde,
aber wenn, eher eine vegetarische Ernährung in Betracht ziehen.
Also Vegetarier essen ja noch tierische Produkte, aber eben nicht das Fleisch, während Veganer eben gar keine tierischen Produkte essen.
Und vegetarisch würde ich deshalb vorziehen, weil eben Eier, Milchprodukte und auch Fisch, falls man Pesketarier ist,
also vielleicht nicht das Fleisch jetzt, also rotes Fleisch oder so ist, aber Fisch,
eben doch noch die Nährstoffversorgung deutlich einfacher machen als bei einer veganen Ernährung.
Aber wie gesagt, das ist meine persönliche Abwägung und hat jetzt für diesen Podcast hier auch erstmal keine Relevanz,
weil es mir super wichtig ist, da einfach auch neutral drauf zu schauen, auch zu schauen, was sagt vielleicht auch die Wissenschaft dazu.
Genau, also bevor wir jetzt so richtig ins Thema rein starten, noch eine wichtige Klarstellung zu Beginn,
weil das ist mir tatsächlich auch in meiner Recherche aufgefallen, dass das gar nicht so einfach ist zu trennen.
Ich werde heute hauptsächlich über Veganismus sprechen, aber vieles gilt auch für den Vegetarismus.
Das heißt, die Forschung unterscheidet oft auch nicht sauber zwischen diesen beiden Ernährungsformen,
was natürlich ein Problem ist.
Das heißt, wo Studien beide Gruppen zusammengefasst haben, sage ich das auch explizit.
Und wo es nur um Veganer geht, benenne ich das ebenfalls klar.
Ich hoffe, das macht es so ein bisschen eindeutiger.
Und genau, also was erwartet dich heute?
Ich habe mir sehr genau, aber hoffentlich nicht so trocken für dich aufbereitet,
nochmal die wissenschaftliche Datenlage angeschaut.
Also was sagt die Forschung wirklich auch über Veganismus und über Vegetarismus?
Und ganz wichtig auch die ehrliche Frage, wie findest du denn deine wahre Motivation?
Und da diese Hauptpunkte bereits sehr umfassend sind, wird es auf jeden Fall auch noch eine zweite Folge dazu geben,
in der wir dann nochmal tiefer schauen, was sind jetzt praktische Risiken auch?
Also warum ist Veganismus nährstofftechnisch wirklich deutlich anspruchsvoller als Vegetarismus?
Und was sind aber auch Lösungsstrategien, wenn du sagst, hey, wenn ethisch, vegan, wie geht es denn dann?
Genau, also das so zum Fahrplan.
Und damit würde ich sagen, lass uns direkt loslegen.
Also lass uns erstmal in die wissenschaftliche Realität hüpfen.
Und zwar das Forschungsproblem, wie gesagt, vorweg habe ich schon mal gerade so ein bisschen angedeutet.
Die Forschung, wie gesagt, hat die allermeisten, also die haben wirklich ein methodisches Problem,
dass die meisten Studien die Vegetarier und die Veganer in einen Topf werfen.
Und das ist problematisch, weil die Ernährungsmuster und Motivationen natürlich oft sehr unterschiedlich sind.
Und nur wenige Studien die Veganer wirklich auch isoliert anschauen.
Warum das so ist, weiß ich ehrlich gesagt nicht.
Und die meisten Studien sind zudem Querschnittstudien.
Das heißt, sie zeigen Zusammenhänge, aber können nicht beweisen, was ist Ursache und was Wirkung.
Was bedeutet das jetzt konkret?
Wenn wir sehen, dass mehr Menschen mit Essstörungen vegetarisch oder vegan leben,
wissen wir nicht automatisch, wurde die Essstörung durch diese Ernährungsweise ausgelöst?
Oder war die Essstörung zuerst da und die Person nutzt Veganismus oder Vegetarismus als Deckmantel für die Restriktion?
Das ist ein riesiger Unterschied.
Und diese Frage können die meisten Studien nicht beantworten.
Die Zahlen können wir uns aber mal anschauen.
Also was sagt denn die Forschung?
Und zwar, was kann sie sagen?
Also sie sagt bei Vegetarismus, also wenn man noch tierische Produkte isst, aber halt kein Fleisch.
Und Achtung, hier sind die Veganer leider oft mit eingerechnet.
Da hat eine große Studie herausgefunden, dass von Frauen mit Essstörungsgeschichte
irgendwann in ihrem Leben 52 Prozent vegetarisch waren.
Verglichen mit nur 12 Prozent ohne Essstörung.
Das ist also mehr als viermal so hoch.
Und hier wird es dann auch richtig interessant, weil von den Frauen mit Essstörung
nannten 42 Prozent gewichtsbezogene Gründe für ihre vegetarische Ernährung.
Bei der Kontrollgruppe waren es 0 Prozent.
Das heißt, der Recovery-Status macht auch den Unterschied.
Weil bei vollständig recoverten Frauen sind erstaunlicherweise nur noch 5 Prozent ungefähr vegetarisch.
Bei teilweise recoverten ungefähr 13 Prozent.
Und bei aktiv Erkrankten sind es 33 Prozent.
Man könnte hier also ein eindeutiges Muster erkennen.
Je kranker, desto häufiger die Einschränkungen.
Je gesünder, desto seltener.
Schauen wir nochmal an den Veganismus speziell.
Also eine Studie von 2018 oder einige sogar, mehrere, zeigen eine Veganismusrate von etwa 6 bis 16 Prozent bei Essstörungspatientinnen
verglichen mit nur 1 bis 2 Prozent in der Allgemeinbevölkerung.
Also das ist schon deutlich erhöht, aber nicht ganz so dramatisch wie beim Vegetarismus.
Und dann gibt es noch das Orthorexie-Problem.
Also Orthorexie ist ja der Zwang, sehr gesund zu essen.
Hier zeigen mehrere Studien, sowohl Veganer als auch Vegetarier haben höhere orthorektische Werte.
Also denen ist wichtiger, auch das unter diesem Deckmantel der Gesundheit sozusagen zu machen, so wie ich ja auch.
Also bei mir war ja super wichtig, dass einfach alles gesund ist.
Und jetzt sage ich den Satz nochmal.
Sowohl Veganer als auch Vegetarier haben höhere orthorektische Werte als Menschen, die Fleisch essen.
Aber, und das ist wichtig, Veganer und Vegetarier unterscheiden sich untereinander statistisch nicht signifikant.
Das Risiko für rigide Essensregeln ist also für beide Gruppen ähnlich erhöht.
Und dann, das habe ich tatsächlich jetzt auch in der Forschung darüber herausgefunden, gibt es noch den Semivegetarismus, der durchaus als Warnsignal dienen kann.
Menschen nämlich, die sich als Semivegetarier bezeichnen, also die hauptsächlich, aber nicht ausschließlich vegetarisch essen, zeigen in Studien höhere Essstörungsraten als echte Vegetarier.
Warum?
Man könnte sagen, die Flexibilität, die deutet darauf hin, dass es mehr um eine Kalorienkontrolle geht, als um wirklich feste ethische Prinzipien.
Und das Spannende ist, die Forschung zeigt Zusammenhänge.
Aber Zusammenhänge heißt eben nicht gleich Ursache, Wirkung.
Also die Ursache muss nicht gleich die Wirkung sein.
Was kam jetzt also zuerst?
Die Essstörung oder die vegane, frechstrich vegetarische Ernährung?
Was wir wissen ist, mehr Menschen mit Essstörungen sind vegetarisch oder vegan als Menschen ohne Essstörung.
Aber bei vielen beginnt die Einschränkung auch zeitnah mit der Essstörung.
Das heißt, eine gewichtsbezogene Motivation ist bei Essstörungsbetroffenen natürlich deutlich häufiger.
Also eine Motivation, in den Veganismus oder Vegetarismus zu gehen.
Was wir aber nicht wissen, ist wie gesagt, ob vegetarisch oder vegan die Essstörung auslöst oder ob die Essstörung zum vegetarisch oder vegan sein führt.
Oder ob beides völlig unabhängige Faktoren sind.
Was wir aber auch wissen ist, dass es bei vielen wirklich so ein schleichender Prozess ist.
Also es beginnt mit, ich will gesünder essen vielleicht.
Und dann kommen immer mehr Einschränkungen.
Und am Ende entsteht, wenn wir dann vielleicht auch noch so ein paar andere Faktoren haben, die gesagt,
dass alleine ist in der Regel ja nicht der Auslöser, sondern noch andere Faktoren wie Umwelteinflüsse, Genetik, Charaktereigenschaften und solche Dinge.
Wenn das dann noch zusammentrifft, dann steht am Ende häufig auch die Essstörung.
Die wahrscheinlichste Erklärung dafür.
Also es wurde eingeteilt auch mal in drei Gruppen und zwar Gruppe 1, die waren da sehr klein.
Menschen, die aus echten ethischen Gründen vegan und vegetarisch leben und schon Jahre vor jeder Essstörungssymptomatik das eben getan haben.
Das heißt, bei ihnen kann man eigentlich sehr deutlich sagen, geht es oder ist es eben nicht die Essstörung.
Gruppe 2, die ist ziemlich groß, also sehr groß sogar, sind Menschen, bei denen die Essstörung zuerst kam und sich hinter dem Tierschutzdeckmantel versteckt.
Das ist die Mehrheit.
Und Gruppe 3, die ist so mittelgroß, sind Menschen, die ethisch motiviert sind, aber die Essstörung nutzt diese Motivation aus und macht sie dann sehr rigide, also sehr streng.
Die Herausforderung ist, als Betroffene bist du wahrscheinlich, und je aktiver die Essstörung ist sowieso, nicht objektiv.
Das heißt, die Essstörung ist auch extrem gut daran, dich selbst zu täuschen, also dass du dich selber sozusagen täuschst.
Darum hol dir da bitte unbedingt auch externe Perspektiven ein, frag einen Therapeutin, einen Coach, auch enge Freunde, die sehen nämlich ganz oft, oder auch Familie, die sehen oft klarer als man selbst, was da vielleicht auch gerade passiert.
Nicht immer, aber man könnte es zumindest als so einen kleinen Marker nehmen, beziehungsweise im Coaching könnte man auch erarbeiten, was ist es denn jetzt eigentlich wirklich.
Und was ich super spannend fand in meiner Recherche, war die Botschaft der Veganengesellschaft.
Das ist eine Organisation, die sich für den Veganismus einsetzt.
Und selbst diese sagt klar, Menschen sollten diese Ernährungsform nicht praktizieren, wenn sie nicht körperlich und mental gesund sind.
Und das ist eine super wichtige Botschaft, weil selbst die Befürworter dieser Ernährungsform erkennen an, dass es Grenzen gibt.
Das finde ich sehr wertvoll und auch sehr, ja, hat mich sehr beeindruckt, dass sie das selber auch so machen.
Aber es stimmt einfach.
Und die Frage ist jetzt, wie findest du denn deine wahre Motivation?
Jetzt wird es ein bisschen persönlicher.
Also ich hoffe, ich habe dich jetzt mit den Studien nicht allzu sehr gelangweilt.
Aber ich möchte dir gerne ein paar Fragen an die Hand geben, die dir helfen sollen, wirklich ehrlich zu dir selbst zu sein.
Also da geht es nicht um mich oder um irgendjemand anderen, sondern es geht wirklich nur um dich.
Und ich weiß, manche Fragen sind jetzt vielleicht auch ein bisschen unbequem, aber für deine erfolgreiche Recovery ist Ehrlichkeit mit dir selbst die absolute Grundvoraussetzung.
Deswegen habe ich mir zwölf Motivations-Checkpoint-Fragen sozusagen überlegt, die dir helfen sollen.
Nimm dir also super gerne einen Moment, schreib es dir vielleicht auch gerne auf, wenn du möchtest und sei radikal ehrlich zu dir selbst.
Denn die sind wirklich nur dafür da, dich, also die Fragen sollen dich nicht verurteilen, sondern die sind wirklich da, dir zu helfen.
Die erste Frage, die Kalorienfrage.
Würdest du dich auch vegan oder vegetarisch ernähren, wenn diese Ernährungsweise mehr Kalorien hätte und du wüsstest, dass du davon zunehmen kannst?
Wenn du zuckerst oder spontan Nein denkst, dann ist es schon mal ein massives Warnsignal, denn echte ethische Überzeugung ist unabhängig von Kalorien.
Die zweite Frage ist die Zeitpunktfrage.
Wann wurde Dieter wohl wichtig?
War es vor oder nach den ersten Essstörungssymptomen?
Wenn danach, dann ist eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit, dass es sich hierbei um deine Essstörung handelt.
War es davor und zwar wirklich davor.
Also die Frage ist, wie lange vor den Symptomen ist es aufgetreten?
Wenn es weniger als zwei Jahre sind, würde ich es zumindest als Warnsignal sehen.
Denn echte ethische Veganer, die leben diese Werte oft schon seit der Kindheit oder haben einen konkreten oder klaren unabhängigen Auslöser.
Also zum Beispiel, ja, also da ist halt was passiert, was sozusagen zu diesem Umdenken geführt hat, wenn sie nicht schon als Kind damit aufgewachsen sind.
Die dritte Frage ist die Progressionsfrage.
Also war dein Weg zum Veganismus einer der zunehmenden Einschränkungsstufen durchlaufen hat?
Also ist es immer strenger geworden sozusagen?
Zum Beispiel von der normalen Ernährung ins zum Beispiel Clean Eating und dann in die vegetarische Ernährung und darüber dann in den Veganismus?
Denn dieses Muster zunehmender Restriktionen, besonders wenn vegetarisch als Zwischentritt so vegan kam, ist ziemlich typisch Essstörungsgetrieben.
Echte ethische Überzeugungen oder eine echte...
Was habe ich noch für den Sprachkasten?
Vielleicht trinke ich mal was.
Ich habe ja Pfefferminztee.
Passend.
So.
Hat schon Coaching.
Deswegen.
Genau.
Also echte ethische Veganer leben ihre Werte oft schon seit der Kindheit oder haben einen wirklich klaren unabhängigen Auslöser.
Zum Beispiel, dass es zu einem direkten Wechsel kam nach einem konkreten Ereignis, wie zum Beispiel dem Anschauen von einer Dokumentation, die vielleicht aufgerüttelt hat.
Oder einem Stallbesuch oder einer sehr tierischen Erfahrung, die, ja, weiß ich nicht, wo sie wirklich erschüttert wurden oder gemerkt haben, so, oh, das hat jetzt wirklich auch was von mir gemacht.
Oder war es eben auch von Kindheit an durch die Familie oder die Kultur und war es einfach wirklich ein absolutes Normal, so zu leben, also so auch schon aufzuwachsen.
Das ist auch nochmal, also das lässt auch eher auf eine tiefere ethische Überzeugung schließen, weil man ist ja mit diesen ethischen Werten dann sozusagen groß geworden.
Die vierte Frage ist die Situationsfrage.
Wie gehst du mit Situationen um, in denen vegetarisch oder vegan schwierig ist?
Also zum Beispiel, wenn das Restaurant keine veganen Optionen hat, isst du dann vegetarisch oder hungerst du lieber?
Wie ist es auf Reisen?
Ist es dir wichtiger, vegan zu bleiben oder nicht zu hungern und satt zu werden, wenn nötig?
Denn die Essstörung nutzt gern jede Ausrede zum Hungern.
Und echte Ethik findet pragmatische Kompromisse.
Das heißt, auch in unperfekten Situationen werden dann einfach Lösungen gefunden, die dir selber nicht schaden.
Ganz super wichtig, weil der Essstörung ist es ziemlich egal oder die nimmt das sogar in Kauf.
Die fünfte Frage ist die soziale Akzeptanzfrage.
Wie wichtig ist es dir, dass andere deine Ernährungsweise als moralisch überlegen sehen?
Genießt du zum Beispiel heimlich die Bewunderung für deine Disziplin?
Fühlst du dich überlegen gegenüber normalen Essern?
Denn die Essstörung liebt es, sich moralisch zu erhöhen und über andere, die nicht so ausgewählt oder so bewusst essen, zu stellen.
Also ich war da auch echt schlimm.
Also nicht mit vegan oder so, aber mit meinem Clean Eating.
Ich habe mich echt, also ich habe mich gefühlt, das wäre ich die Queen, die alles im Griff hat.
Und ich habe viel Anerkennung dafür auch gekriegt.
Was natürlich auch ein Motivationspunkt war.
Das heißt, wenn sowas eine Rolle spielt, dann Red Flag.
Denn echte Tierliebe und echte Ethik, die braucht keine Anerkennung von außen.
Die sechste Frage ist die Flexibilitätsfrage.
Würdest du in und für die Recovery zeitweise auch auf vegetarisch wechseln, wenn du, also wenn vegan zu anspruchsvoll ist?
Oder du merkst, es tut dir wirklich nicht gut?
Oder wenn du vegetarisch bist, zu pesketarisch?
Also zumindest Fisch hinzuzufügen?
Denn echte ethische Überzeugung kann Kompromisse machen, wenn die Gesundheit es erfordert.
Und das ist ja auch das, was die vegane Gesellschaft da eben auch befürwortet, dass das dann eben bitte erstmal gemacht wird.
Eine Essstörung macht keine Kompromisse.
Für sie ist ein versehentlicher Tropfen Milch und Kaffee eine absolute Katastrophe.
Klar, will jetzt natürlich ein Veganer auch nicht, dass das passiert.
Also ein echter, aber du stirbst zumindest nicht gleich gefühlt daran.
Eine Essstörung, ein Tropfen Milch, also meine fand das nicht cool.
Also schon wenn das aus der, kennt ihr das, wenn das aus dieser Kaffeemaschine in den Hotels,
wenn da vorher sich jemand ein Cappuccino oder sowas gemacht hat, dann ist da ein Tropfen Milch nachgesuppert.
Das ging gar nicht.
Bin durchgedreht und musste ich mir einen komplett neuen Kaffee machen.
Also ja, wenn sowas passiert, ein Veganer wird es verkraften, wenn sowas mal aus Versehen passiert.
Dann Frage 7, die Preisfrage.
Geht deine vegane oder vegetarische Ernährung mit hohen persönlichen Kosten einher?
Also zum Beispiel eine sozialen Isolation, emotionalen Stress?
Oder steht sie deinem vollen Leben im Weg und sie macht dich unflexibel?
Dann ist das auch ein Warnsignal für eine essgestörte Komponente.
Dann die Kontrollfrage Nummer 8.
Nutzt du vegane oder vegetarische Ernährung, um zu kontrollieren?
Also zum Beispiel was und wie viel du isst.
Ist vegan deine Ausrede, um Restaurantbesuche zu vermeiden oder familienteilen zu bleiben oder keine Kuchen zu essen?
Hicks, jetzt habe ich auch noch Schluck auf.
Also diese Podcast-Folge läuft.
Ist es dafür eine Ausrede?
Oder weil wie gesagt, da versteckt sich die Essstörung super gerne hinter Ethik.
Und das ist auch echt schwer, dann dagegen abzuang zu argumentieren.
Weil, was will man denn bitte gegen Tierliebe sagen?
Unterstelle mir jemandem, dass er nicht Tierliebe ist, kommt jetzt auch nicht so gut an.
Deswegen ist es mir so wichtig, dass du ehrlich mit dir bist.
Neuntens ist die Gefühlsfrage.
Wenn du versehentlich etwas Tierisches isst, wie reagierst du dann?
Echte Ethik sagt, oh Mensch, schade.
Das tut mir jetzt echt leid.
Nächstes Mal passe ich besser auf.
Eine Essstörung kriegt Panik, Schuldgefühle und einen Kompensationsdrang.
Also siehe ich mit meiner Milch da im Kaffee.
Und ich so, oh, what the hell?
Kann ich nicht essen?
Ich war voll sauer.
Ich habe völlig emotional überreagiert.
Und der Unterschied ist riesig.
Frage 10 ist die Nährstofffrage.
Die ist jetzt tatsächlich wirklich nur für Veganer.
Und zwar supplementierst du B12 konsequent?
Hast du deine Werte checken lassen?
Wenn nein, dann ist das ein kritisches Warnsignal.
Weil echte ethische Veganer, die nehmen ihre Gesundheit auch ernst.
Die Essstörung hofft im Zweifelsfall sogar heimlich auf Mangelerscheinungen.
Also mir ging es zum Beispiel auch irgendwann nicht mehr darum, gut oder gesund auszusehen.
Ich wollte, dass man sieht, dass es mir nicht gut geht.
Oder, also bei mir war es teilweise ja auch schon ein Stück weit ein Suizid auf Raten.
Da scheiße ich drauf, ob ich B12 habe, wenn das so ist.
Also ich habe ja deswegen auch damals keine Nahrungsergänzung und gar nichts genommen.
Deswegen ein echter ethischer Veganer, der supplementiert, was das Zeug hält, weil es gar nicht anders geht.
Elftens, wir haben es fast, die Planungsfrage.
Planst du deine Mahlzeiten akribisch um deine vegane oder vegetarische Ernährung herum?
Dreht sich dein ganzes Leben darum?
Eine echte Ethik integriert die Ernährung einfach ins Leben.
Das ist vielleicht nicht immer ganz einfach, aber das ist jetzt auch kein extra Stressfaktor, weil du machst es ja gern.
Die Essstörung macht aus Ethik einen Vollzeitjob.
Also wenn du dann alles extra kochen und machen und mitbringen und pipapo musst, das klingt schon wieder stressig.
Und die letzte Frage, die Versteckfrage.
Nutzt du vegan oder vegetarisch als Erklärung nach außen, denkst aber innerlich in Kalorien?
Also sagst du, hey, ich bin vegan, meinst aber, hey, ich darf kein Fett und keine Kalorien essen, weil das ist auch so ein häufiger Trick.
So nach außen das eine sagen, aber innerlich geht es eigentlich um Kalorien, weil ich sage mal so, vegan, was bleibt denn wirklich übrig,
wenn du jetzt nicht wirklich auch auf Ersatzprodukte umsteigst, was man übrigens auch überlegen könnte,
weil es gibt ja inzwischen auch unglaublich viele Ersatzprodukte, die auch ordentlich Energie haben.
Die Frage ist, isst du die oder hältst du dich da eher an so eine kline Ernährungsform auch, die, ja, weiß ich nicht.
Also ich wäre damals allein aus orthorektischen Gründen nicht vegan geworden, weil, ja, ich einfach irgendwie, weiß ich nicht,
das hat irgendwie nicht zusammengepasst für mich.
Also ich hätte halt wirklich nur noch Salate, selbstgemachte Hummus, Gemüsesachen und sowas essen können,
aber jetzt nicht diese ganzen Zusatzprodukte, die es auf dem Markt her gibt.
Das heißt, das war ein Grund, warum ich zum Beispiel auch nicht vegan geworden bin.
Ein echter Veganer und wie gesagt, ich habe auch Veganer schon im Coaching gehabt und, ja, die auch vollständig recovered sind.
Ich sage euch, also Wahnsinn, was es alles an veganen Ersatzprodukten gibt.
Also da hat sich für eine völlig neue Welt aufgetan.
Ich denke, Mensch, man muss ja echt auf nichts verzichten.
Also vom veganen Burger mit drei unterschiedlichen veganen Toppings da drin.
Ich so, was gibt es denn alles?
Also zwischen Falafeln und irgendwelchen anderen.
Ich habe es wieder vergessen leider, aber das ist echt krass, was es da alles gibt.
Der Punkt ist aber, kann ich das oder erlaube ich mir das?
Oder denke ich halt, no, nee, es geht mir um Kalorien und dann muss halt mein Salatblatt und mein Gemüschen herhalten.
So, jetzt zur Auswertung und die ist ein bisschen streng.
Wenn du bei mehr als zwei bis drei dieser Fragen ins Straucheln gekommen bist,
dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass deine Essstörung sich hinter dem Tierschutzmantel, Deckmantel versteckt.
Und das ist okay.
Da hast du jetzt auch nichts falsch gemacht, falls das rausgekommen ist.
Das Wichtige ist, sich das selber erstmal auch einzugestehen.
Wie gesagt, du musst es auch niemandem gegenüber machen, musst dir nicht outen, musst gar nichts machen.
Es geht eher daran, dein System so ein bisschen, ja, da mal ehrlich hinzuschauen.
Und wenn du erkannt hast, das sind vielleicht doch so die ein oder anderen Punkte,
dann macht dich das nicht zu einem schlechten Menschen.
Das macht dich nur zu jemandem, der eine verdammt clevere Essstörung hat.
Mit verdammt cleveren Strategien, wie man die ausleben kann.
Und falls du bis eben wirklich noch gedacht hast, Mensch, ich dachte, ich mache es wirklich aus veganen Gründen.
Und es sind vielleicht auch viele Gründe, die dafür sprechen, dann weißt du es jetzt, dass es vielleicht zumindest Punkte gibt, wo du nochmal tiefer hinschauen darfst.
Und Wissen ist der erste Schritt zur Veränderung.
Das heißt jetzt nicht, dass du heute auf morgen wieder Fleisch essen musst.
Das meine ich damit nicht.
Sondern es geht wirklich erstmal nur darum, dieses Bewusstsein auch erstmal ankommen zu lassen.
Genau.
So, wie ich gemeint habe, wird heute schon mal etwas tiefer.
Und nachdem wir ja heute etwas wissenschaftlicher eingestiegen sind und du dich ehrlichen und wahrscheinlich jetzt auch nicht immer so ganz bequem Fragen gestellt hast,
um deine wahre Motivation herauszufinden, was übrigens mega mutig ist, also gut ab erstmal dafür, dass du dich den Fragen gestellt hast,
möchte ich die Folge für heute erstmal beenden, damit das Ganze jetzt auch erstmal alles ein bisschen nachwirken kann.
Und in der nächsten Folge, da bin ich dann schon wieder in Deutschland, Halleluja, schauen wir uns dann nochmal genauer an.
Wie du deine vegane Recovery bestmöglich machen kannst, wenn deine Motive wirklich ethisch motiviert sind,
weil das kann ja auch jetzt ein Ergebnis gewesen sein, dann go for it.
Wo sind aber auch die absoluten Grenzen, über die man einfach auch sprechen muss?
Was kannst du auch konkret tun, damit das vielleicht auch sicher ist?
Und genau, also wirklich eher so in das Praktische rein und wie mache ich es denn jetzt, wenn ich es halt wirklich aus ethischen Gründen machen möchte?
Weil wie gesagt, es geht mir nicht darum, dir hier irgendwas auszureden oder so, sondern es geht mir darum, ein Bewusstsein zu schaffen.
Also, das alles erwartet dich nächste Woche und bis dahin, alles Liebe.
Vielen Dank, dass du dir Zeit für eine Tasse Reality mit mir genommen hast.
Ich hoffe, diese Folge hat einen kleinen positiven Unterschied in deinem Tag gemacht.
Mit deiner 5-Sterne-Bewertung kannst du genau diesen Unterschied auch im Leben anderer lebensvolliger Frauen bewirken,
die diesen Podcast noch nicht gefunden haben und sich ebenfalls nach einem Leben in Freiheit und Authentizität sehnen.
Ich danke dir von Herzen und freue mich, auf Instagram mit dir in Kontakt zu bleiben.
Alle Links findest du in den Shownotes. Bis zum nächsten Mal.
Bis zum nächsten Mal.
Feedback geben
Dir gefällt der Podcast und Du möchtest das mal loswerden? Du hast Tipps für neue Themen oder magst über den Inhalt bestimmter Folgen diskutieren? Dann wähle im Formular die jeweilige Episode aus und schreib uns eine Nachricht. Vielen Dank für Dein Feedback!