#34 Warum intuitives Essen in der Recovery scheitert
Das raffinierteste Schlupfloch – und wie du es durchschaust
03.12.2025 40 min
Zusammenfassung & Show Notes
Du verzichtest auf bestimmte Lebensmittel, weil dir davon „bestimmt schlecht wird"? Du hörst „intuitiv“ auf deinen Körper – und landest trotzdem immer bei den gleichen Safe Foods? In dieser Folge spreche ich über intuitive Restriktion: das Phänomen, bei dem sich Verzicht als Selbstfürsorge und Intuition tarnt. Mit meiner persönlichen Lebkuchen-Geschichte und 3 Fragen, die dir helfen, echte Intuition von getarnter Angst zu unterscheiden.
Kennst du das? Du freust dich den ganzen Tag auf Lebkuchen. Du malst dir aus, wie du sie nachmittags genüsslich isst. Und dann sitzt du davor – und plötzlich hast du keinen Appetit mehr. Oder du sagst dir: „Davon wird mir bestimmt schlecht. Das vertrage ich nicht. Ich höre lieber auf meinen Körper.“ Klingt doch fürsorglich und gesund, oder?
Genau dieses Muster hat mich jahrelang in der Recovery ausgebremst. Am 1. Dezember öffnete ich mein Kalendertürchen – und an Heiligabend lag ein Stapel ungegessener Süßigkeiten unter dem Baum. Ich war sogar stolz darauf, „intuitiv“ auf meinen Körper gehört zu haben. Und als ich versuchte, Zucker wieder zu integrieren, schmeckte alles viel zu süß. Meine vermeintliche Intuition flüsterte: „Siehst du, das brauchst du nicht“. Es „schmeckt dir ja nicht einmal.“ Das fühlte sich so richtig an – so fürsorglich. Heute weiß ich: Mit Angst im Hintergrund spürst du weder Hunger noch Appetit. Das war keine Selbstfürsorge – das war intuitive Restriktion im perfekten Tarnanzug.
In dieser Episode erfährst du:
- Warum der Wunsch nach intuitivem Essen in der Recovery oft zu früh kommt – und was dann passiert
- Wie sich Restriktion als Fürsorge tarnt
- Woran du erkennst, dass dein „plötzlich kein Appetit mehr“ keine freie Entscheidung ist
- Warum mentaler Hunger genauso real ist wie körperlicher – und wie du aufhörst, ihn zu ignorieren
- 3 konkrete Check-in-Fragen, mit denen du die vermeintliche Intuition durchschaust
Diese Episode ist für dich, wenn...
- du dich auf ein bestimmtes Essen freust – und im entscheidenden Moment „plötzlich keinen Hunger mehr“ hast
- du dir sagst, du verzichtest aus Fürsorge, weil dir davon bestimmt schlecht wird oder du es nicht verträgst
- du versuchst, intuitiv zu essen, aber merkst, dass du dabei immer bei deinen Safe Foods landest
- du wissen möchtest, wie du trotz dieser Hindernisse lernen kannst, intuitiv zu essen
🎧 Mehr Hintergründe zu mentalem Hunger und bewusstem Essen findest du in meinem Find your SATT-isfaction“ Online-Kurs: https://romy-hoerbe.de/satt-isfaction/
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Dieser Podcast ersetzt keine professionelle therapeutische oder medizinische Betreuung. Bei akuten gesundheitlichen Problemen wende dich bitte an entsprechende Fachpersonen.
Transkript
Hallo und schön, dass du hier bist bei Romy's Recovery Reality.
Ich bin Romy Hörbe und nach 20 Jahren Essstörung vollständig recovered.
Heute lebe ich mein bestes Leben, ohne Masken, aber mit ganz viel Lebensfreude und Authentizität.
Meine Mission ist es, lebenshungrigen Frauen zu helfen, genau das Gleiche zu tun.
Dieser Podcast ist für dich, wenn du dir tiefe Transformation statt reiner Symptombekämpfung wünschst.
Ich nehme dich mit auf den Weg in die Freiheit und teile ungeschminkt, was mir wirklich geholfen hat.
Mit Herz, Klarheit und der Expertise als Deutschlands erster CCI-zertifizierte Recovery Coach.
Mach es dir gemütlich mit deinem Lieblingstee und lass uns gemeinsam entdecken,
wie viel größer dein Leben jenseits der Essstörung sein kann.
Was, wenn das, was sich wie innere Weisheit und Intuition anfühlt, in Wahrheit deine Essstörung ist,
die sich besonders gut tarnt?
Herzlich Willkommen!
Heute möchte ich mit dir über eines der raffiniertesten Schlupflöcher der Essstörung sprechen
welches in unserer Soul Group gerade heiß diskutiert wird und auch mich selbst während meiner Recovery immer wieder kalt erwischt hat
und leider auch von meinem Recovery abgebracht.
Und zwar die intuitive Restriktion.
Das ist ein Phänomen, das besonders typisch ist, weil es sich als etwas Gesundes und Fürsorgliches verkleidet.
Klingt ja schon gut intuitiv.
Ja, wie kann das falsch sein?
Aber um dir eine Idee davon zu geben, was ich damit meine,
möchte ich dich heute ein wenig in meine persönliche Erfahrung damit mitnehmen,
denn das tritt gar nicht so selten auf und auch in der Gruppe haben wir jetzt festgestellt,
ich glaube, es gibt niemanden, den das nicht irgendwo ein Stück weit auch schon getroffen hat.
Also, eine Zeit, in der dieses Muster bei mir besonders stark hervorgekommen ist,
aber natürlich nicht nur, passt nur gerade,
weil auch deswegen wohl das Thema in der Gruppe gerade aufgekommen ist, war Weihnachten.
Die Weihnachtszeit war für mich während der Essstörung und auch in der Recovery immer sehr ambivalent.
Jahr für Jahr habe ich mich auf die Stimmung gefreut, die Lichter und natürlich und vor allem
auf all die besonderen Leckereien, die es nur einmal im Jahr gab.
Ich konnte es kaum abwarten, die ersten Lebkuchen und Dominosteine,
die hellen, die mochte ich damals, also die weißen, zu kaufen.
Und ja, natürlich legte ich auch auf einen schönen und natürlich vor allem leckeren Adventskalender
richtig viel Wert, wobei sich meine Präferenzen hier im Laufe der Essstörung auch stark verändert haben.
Zum Beispiel vom heiß begehrten Überraschungsei-Kalender, also wirklich den der, wo nur Eier drin sind,
zu immer cleaner und gesünder werdenden Varianten.
Also auch hier hat sich schon ganz schön was eingeschlichen.
Und dann kam, wie jedes Jahr, der 1. Dezember, an dem ich das heute übrigens auch aufnehme.
Und ich bin heute sechs Jahre waagefrei.
Naja, fast. Das wird eine der nächsten Folgen, denn ich habe es dieses Jahr unterbrochen.
Aber dazu was anderes.
Ja, wie gesagt, der 1. Dezember, das ist für mich immer so ein Schlüsseltag und irgendwie, keine Ahnung,
also auch wenn der 1. Advent irgendwie schon das Wochenende vorher ist,
ist es für mich irgendwie der 1. Dezember, wo es losgeht, so mit Türchen öffnen und allem.
Jedenfalls saß ich jedes Jahr vor Lebkuchen und immerhin geöffneten, also soweit habe ich es geschafft,
Kalendertürchen.
Und dreimal darfst du raten, ich aß nichts davon.
Ich stellte mir jeden Tag vor, wie ich am Nachmittag dann genüssliche Lebkuchen verspeise
und sparte mich bis dahin auf, aufhob mir Kalorien auf oder machte noch eine extra Runde Sport,
um mir dann die Sünde, bitte in Anführungszeichen hören, die Sünde am Nachmittag zu verdienen.
Und dann hatte ich angeblich und ganz intuitiv auf einmal und ganz plötzlich keinen Appetit mehr darauf,
wenn die Zeit herangekommen war.
Komisch.
Zog sich das Muster doch all die Jahre hindurch einfach mal durch.
Also, wie kann das sein?
Aber es kam mir noch nicht einmal vor wie ein Verzicht, denn in diesem Moment glaubte
ich ja wirklich ganz fest daran, dass ich jetzt nun mal keinen Hunger und keinen Appetit hatte.
Aber, das weiß ich heute, mit Angst spürt man beides nicht.
Und an Heiligabend lag dann ein Stapel ungegessener Süßigkeiten unter dem Baum.
Also, während es bei anderen weniger wurde, bei mir wurde es einfach immer mehr.
Und während der eine Teil in mir auch noch verdammt stolz darauf war, allen Versuchungen
widerstanden zu haben, war ein kleiner anderer Teil einfach nur noch frustriert.
Wieder war ich mir entwischt.
Das war intuitive Restriktion in reiner Form.
Und ich hatte keine Ahnung, dass es einen Namen dafür gibt.
Und auch in der Recovery hatte ich so ein paar Mechanismen, die ich damals als ganz intuitiv
und fürsorglich wahrgenommen habe.
Durch meine Orthorexie zum Beispiel, die ja viele Regeln hatte, was ich nur noch an gesunden
Lebensmitteln essen darf, hatte ich zum Beispiel jahrelang Zucker gemieden.
Logischerweise hatten sich auch meine Geschmacksnerven dementsprechend angepasst.
Das heißt, alles Süße, was ich insbesondere zu Beginn der Recovery versuchte zu integrieren,
schmeckte mir einfach erst mal viel zu süß und zu unnatürlich.
Und meine vermeintliche Intuition sagte mir damals, hey siehst du, Zucker ist nichts für dich,
den brauchst du nicht, siehst du doch.
Es schmeckte ja nicht einmal und schon gar nicht so gut, wie du dachtest, ist doch super,
brauchst du halt nicht.
Die Wahrheit war, das war nicht mein Körper, der sprach, sondern meine Essstörung, die erleichtert
war und einen guten Grund hatte, warum ich jetzt keinesfalls weiter Kinderbueno und Co.
probieren und challengen müsste.
Einmal gemacht, schmeckt nicht, okay, props gelutscht.
Nee, so einfach ist es nicht.
Hätte ich damals auf diesen Impuls gehört, würde ich heute noch keine süßen Schokoäpfel,
keine normalen Kuchen vom Bäcker, keine süßen Aufstriche, normale Marmeladen, Lebkuchen und Co.
essen.
Ich hoffe, dass diese beiden Beispiele von mir dir ein wenig ein Bild davon vermitteln konnten,
was ich mit intuitiver Restriktion meine.
Und auch bei meinen Coaches höre ich immer wieder und oft sogar an seinem sehr frühen Stadium,
der Recovery, dass sie etwas intuitiv gegessen oder in den meisten Fällen eher nicht gegessen haben.
Denn intuitiv essen ist ja eigentlich auch das Ziel der Recovery, oder nicht?
Ja, ist es.
Aber lass uns da gerne nochmal tiefer eintauchen.
Also was genau meint eigentlich intuitives Essen, bevor wir dann gucken, was dann intuitive Restriktion ist?
Also, intuitives Essen ist ein Ernährungsansatz von Evelyn Triboli und Elise Resch,
der sich anstelle von Diätregeln auf das Hören auf den eigenen Körper konzentriert.
Das bedeutet, auf Hunger- und Sättigungssignale zu achten, die Diätmentalität abzulegen
und Essen mit Genuss zu verbinden, anstatt Lebensmittel zu verbieten oder Kalorien zu zählen.
Das Ziel der intuitiven Ernährung ist es, ein gesundes Verhältnis zum Essen zu entwickeln,
bei dem Körper und Geist im Einklang sind.
Wenn du intuitiv isst, achtest du also auf die Signale deines Körpers,
wie zum Beispiel Hunger, Sättigung oder aber auch Appetit,
und begegnest ihnen ohne Angst, Schuldgefühle oder Regeln.
Es bedeutet also, einfach zu essen, weil du drauf Lust hast und aufzuhören,
wenn du satt und zufrieden bist.
Und keine innere Stimme, die das Ergebnis kontrolliert oder bewertet.
Die gute Nachricht ist, wir kommen alle als intuitive Esser auf die Welt.
Bei Babys kannst du das zum Beispiel schon beobachten, vielleicht gerade auch wenn du Mama bist.
Babys wenden ihren Kopf ab, wenn sie satt sind und genug Milch getrunken haben.
Versuch da mal die Brust reinzukriegen oder die Flasche. No Chance.
Und Kinder, wenn nicht aberzogen wurde mit Sätzen wie
Wenn du deinen Teller nicht aufisst, wird morgen schlechtes Wetter.
Oder wenn du Nachtisch willst, ja, dann musst du aber erst deine Hauptspeise aufessen.
Wenn du das nicht gehört hast, dann lassen die Kinder einfach irgendwann die Hälfte
oder auch nur so ein bisschen von ihrem Essen liegen, wenn sie genug davon haben.
Auch wenn es sich dabei um Kuchen handelt, stört die dann nämlich überhaupt nicht.
Weil Kinder sind einfach noch im Hier und Jetzt und essen genau dann,
wenn sie den Impuls dazu verspüren.
Ob es dann zehn Minuten später Mittag gibt, interessiert die nicht, wenn sie 11.50 Uhr Hunger haben.
Sie hören einfach auf ihren Körper.
Und das konnten wir alle mal.
Die Grundvoraussetzung für echtes intuitives Essen ist aber,
dass du keine Angst mehr vor Lebensmitteln hast und keine Einteilung vornimmst
in gute oder schlechte Lebensmittel oder in gesunde und ungesunde Lebensmittel.
Deswegen immer, wenn ich gesund sage, das ist immer mit einem Anführungszeichen zu hören.
Außerdem brauchst du, dass du jegliche Regeln und die Diätmentalität um das Essen ablegst.
Also solange wir noch irgendwelche Regeln im Kopf haben oder diese Diätmentalität,
die ja auch bei so so vielen Menschen, die jetzt nicht eine klassische Essstörung haben,
einfach vorhanden sind.
Und also was ich so, weiß ich nicht, ich war jetzt auf einem Geburtstag zum Beispiel am Freitag.
Genau, heute ist Montag.
Genau, am Freitag war ich auf einem Geburtstag und das war eher schon eine Runde von älteren Leuten.
Und die haben dann, als ich erzählt habe, was ich mache, ist immer interessant,
wo die Gespräche so hinführen.
Dann erzählt, ja, aber meine Freundin, also die guten Damen, die waren auf jeden Fall über 70,
haben dann erzählt, ja, aber meine Freundin erzählt auch immer,
sie ist auf Diät und sie verzichtet jetzt gerade auf das und dann macht sie jetzt hier noch.
Also dieses Alltagsessgestörte, sage ich immer, ist heutzutage ja total normal
und wir werden eigentlich überall mit dieser Diätmentalität konfrontiert.
Das heißt, die abzulegen ist schon ein Stück weit eine Herausforderung.
Aber wie gesagt, und deswegen der kleine Reminder, wir konnten das als Kinder alle mal.
Weil solange wir solche Sachen im Kopf haben, können wir nicht intuitiv essen.
Wichtig ist auch, dass wir keine Schuldgefühle mehr bei oder nach dem Essen haben.
Und wir brauchen eine bestimmte Fähigkeit, unsere Gefühle auch ohne Essen bewältigen zu können.
Also bei mir war es ja auch so, dass ich oft unangenehme Gefühle zum Beispiel,
also gerade in meiner Kindheit und Jugend eher mit Essen betäubt habe oder mit Nicht-Essen.
Und Essen ist nicht dafür gemacht.
Solange wir Essen also für was anderes brauchen, außer für unsere Versorgung,
unseren Genuss, unserer Gemeinschaft, also das, wofür Essen eigentlich auch da ist.
Also das ist der einzige Punkt, wo ich sage, Essen darf auch emotional sein,
weil wofür hätten wir sonst Weihnachtsessen und Co.?
Das macht ja keinen Sinn.
Aber wie gesagt, es geht darum, vor allem eben negative Gefühle oder Gefühle,
die wir nicht spüren wollen, nicht mit Essen zu bewältigen.
Und wir brauchen einen Körper, der wieder klare Signale senden kann.
Das heißt, solange unsere Hunger- und Sättigungssignale noch nicht zuverlässig sind,
der Körper vielleicht noch eine verlangsamte Magenentleerung hat,
also Gastroparese oder unter Verstopfung leidet, Blähbauch.
Also das Verdauungssystem noch nicht wirklich funktioniert.
Dann sind wir natürlich viel, viel früher satt oder länger satt,
bräuchten aber eigentlich deutlich mehr Energie,
weil nur mit mehr Energie kommen wir da wieder raus.
Heißt, solange der Körper das nicht kann, ist es schwierig.
Solange wir übrigens im Extremhunger sind, geht intuitiv Essen auch nicht,
weil, also an Extremhunger ist so ziemlich nichts intuitiv.
Das ist einfach wirklich bauchvoll, Körper schreit, gib mir mehr, gib mir mehr,
gib mir einfach mehr, ich platze zwar gleich, aber gib mir mehr.
Das ist nicht intuitiv und das muss es auch gar nicht sein und soll es auch gar nicht,
weil dem Extremhunger nachzugehen bedeutet, ich hole mich da erstmal raus.
Später kann ein intuitives Essen kommen, aber alles zu seiner Zeit.
Und es braucht ein Gehirn, das diese Signale, also diese Signale,
die der Körper eben sendet, nicht mehr durch den Essstörungsfilter verzerrt
oder die in Frage stellt.
Und du brauchst die Fähigkeit, deinen Körper in seiner gesunden Form zu akzeptieren.
Wenn du immer wieder das Gefühl hast, ich sollte eigentlich dünner sein,
ich sollte eigentlich definierter sein, ich sollte eigentlich XYZ sein,
dann wird es schwierig.
Weil dann wirst du immer wieder versuchen, dieses Ideal doch auf irgendeine Weise zu erreichen.
Und das war für mich auch so ein Schlüsselmoment, wirklich anzunehmen.
So, okay, wenn ich mich jetzt so ernähre,
und das war auch das, wo ich damals, kommen wir nach meinem Thema Waage dann auch drauf,
wo ich gesagt habe, okay, was würde ich denn jetzt anders machen,
wenn ich jetzt mit der Zahl unzufrieden wäre?
Und ich denke mir, aber ich habe mich fürsorglich um mich gekümmert,
ich habe regelmäßig ausreichend gegessen, ich habe auf Appetit und mentalen Hunger gehört.
Jedes, was ich jetzt verändern würde, wäre wieder eine Restriktion.
Also ist das mein gesunder Körper und den darf ich akzeptieren lernen.
Ich weiß, das ist ein Prozess und brauche auch im Coaching oft,
es ist so eins der Hauptthemen, die wir haben, auch wie akzeptiere ich den?
Wie komme ich überhaupt dahin? Wofür steht mein Körper?
Also es ist ein sehr deepes Topic, aber wenn wir das können,
dann haben wir auch eine Grundvoraussetzung neben den anderen für echtes intuitives Essen.
So, jetzt haben wir geklärt, was intuitives Essen ist.
Was ist dann also intuitive Restriktion?
Ja, das ist die Falle.
Intuitive Restriktion ist das Phänomen, bei dem die Essstörung sich als Intuition oder Körperweisheit tarnt.
Das heißt, als Betroffene glaubst du, auf deinen Körper zu hören,
folgst aber in Wahrheit den Regeln und Ängsten der Essstörung.
Es fühlt sich also an wie eine freie Entscheidung, ist aber eigentlich eine getarnte Restriktion.
Wie kann sich diese intuitive Restriktion jetzt tarnen?
Also da gibt es mehrere Möglichkeiten und unser Körper ist da ja,
oder vor allem unser Kopf und unsere Essstörung, die ist ja super kreativ,
aber niemals kreativer als wir selber, weil sie wird ja von uns genährt.
Heißt, ein Zeichen dafür wäre zum Beispiel, indem du Appetit und Hunger verleugnest.
Zum Beispiel mit, ich habe krass keinen Appetit drauf, obwohl du es ja eigentlich möchtest,
oder auch wie in meinem Beispiel, eigentlich kurz vorher noch wolltest oder schon seit Wochen, Monaten oder Tagen intensiv daran gedacht hast.
Und dann in dem Moment auf einmal, ach nö, jetzt habe ich gerade keinen Appetit drauf.
Mhm, alles klar.
Oder indem du sagst, ach, ich bin schon satt.
Nach minimalen Mengen oder wenigen Bissen.
Ich war früher auch, ich habe vom Kuchen vorne eine Spitze abgegessen und ich war satt.
War ich wirklich?
Heute funktioniert das nicht mehr, weil mein Verdauungssystem heute einfach aktiv ist,
mein Stoffwechsel super auf Toren läuft.
Das ist von einem Bissen nicht satt.
Das war einfach noch kein normales Hungersignal.
Oder wenn wir uns dann sagen, ey, wenn ich jetzt mehr esse, ja, aber dann wird mir schlecht
und dann wird es mir bestimmt nicht gut gehen und dann bin ich bestimmt und, naja, wenn dann.
Das sind Prophezeiungen.
Auch das ist eine Tarnung.
Oder auch wenn du denkst, oh, ich habe heute schon genug gegessen.
Genug nach wem?
Oder ich esse später.
Später kommt aber nie.
Oder dann wieder nur mit kleineren Portionen.
Oder, oh, sorry, jetzt habe ich, jetzt kommen wir wieder zu Punkt 1, wieder keinen Appetit drauf.
Ja, komisch.
Hm.
Oder indem du sagst, oh, ich habe jetzt gerade keinen Hunger.
Und gleichzeitig kreisen deine Gedanken die ganze Zeit ums Essen.
Also dein Körper sagt vielleicht nein, aber dein Kopf ist eigentlich nur damit beschäftigt.
Das nennt sich mentaler Hunger.
Eine andere Art wäre Kategorie 2, ist wenn du Lebensmittel zum Beispiel noch nach gut und schlecht
oder gesund und ungesund bewertest oder sie abwertest.
Also das ist mir zu süß, zu fettig, zu schwer, ohne es überhaupt probiert zu haben.
Also einfach nur in der Prophezeiung.
Oder, ach, das liegt mir zu schwer im Magen.
Oder, das vertrage ich nicht.
Ohne medizinische Diagnosen.
Ja, an manche Lebensmittel müssen wir uns tatsächlich erstmal wieder gewöhnen,
gerade wenn wir die vielleicht länger nicht gegessen haben.
Ich habe zum Beispiel lange Zeit so keine rohe Milch oder sowas getrunken.
Also Pore ist immer noch nicht mein Favorite.
Aber wenn ich die heute mal im Kaffee habe oder im Cappuccino,
dann kriege ich nicht gleich ein Bläber oder Bauchkrämpfe.
Das ging eine Zeit lang nicht.
Und ich dachte schon, Gott, bin ich jetzt laktoseintolerant geworden, meine Essstörung gleich.
Yay, super, brauchen wir nicht Essen.
Siehst du, jetzt hast du eine Kategorie weniger, die du integrieren musst.
Hm, hm.
Das war einfach eine Übergangserscheinung.
Oder wenn wir sagen, hey, also das schmeckt mir nicht mehr.
Und dabei war es früher ein Lieblingsessen von dir.
Ja, manche Sachen können sich verwachsen,
aber bevor du das nicht mindestens 10, 20 Mal probiert hast,
kannst du dir nicht sicher sein.
Oder wenn du dir immer wieder einredest,
also ich mag ja die wohl die gesündere Variante davon,
aber eigentlich würdest du schon gerne mal vom Original Snickers abbeißen.
Genau.
Also sie ist ja auch so eine sehr gut gemeint versteckte Restriktion.
Ein anderer Punkt wäre, wenn du deine Mengen kontrollierst.
Zum Beispiel, mir reicht die kleine Portion,
obwohl der Teller der anderen schon echt verlockend aussieht.
Oder du noch von kleinen Tellern ist,
das ist ja auch so eine Recovery-sabotierende Verhaltensweise.
Weil eine normale Portion gehört auf einen normal großen Teller
mit einem Durchmesser von mindestens 24 Zentimetern.
Wenn dein Teller kleiner ist,
also ein Kaffeeteller, eine Untertasse oder keine Ahnung was,
dann ist das keine normale Portion und auch keine gesunde.
Oder wenn du dir zum Beispiel Essen aufteilst,
hey, für später, das esse ich dann später
oder den Rest esse ich dann nachher zu Ende
und irgendwie tritt später dann wieder nie ein.
Oder du nach Nachschlag gefragt wirst
und nee, Nachschlag brauche ich nicht,
weil du vielleicht noch die Regel hast,
dass eine Portion eben eine Portion ist.
Oder auch bei so Serving-Sizes,
die ja manchmal auf so Verpackungen stehen.
Ja, das ist eine Serving-Size, mehr darf ich nicht.
Eine Serving-Size heißt nicht,
dass das wirklich eine Portionsgröße ist, die satt macht.
Oder wenn du dir sagst, hey, also das ist mir zu viel,
obwohl es sich eigentlich um eine normale Portion handelt,
die vielleicht andere Menschen auch essen
oder die du vielleicht auch im Restaurant vorgesetzt werden kriegst.
Vorgesetzt kriegen würdest.
So.
Oder auch sehr berühmt,
liebe ich auch gerade sehr häufig,
du nimmst nur die Hälfte von etwas,
um nicht zu viel davon zu essen.
Also ich habe früher auch,
ich habe Riegel einfach mal nur angebissen.
Oder wenn zwei Bällchen drin waren,
habe ich immer nur eins gegessen.
Oder vom Kuchen nur die Hälfte,
vom Joghurt nur die Hälfte.
Also so dieses typische FDH.
Also fast die Hälfte.
Also wenn du solche Regeln hast,
du merkst, irgendwie nehme ich nie von irgendwas das Ganze,
dann kannst du dir sicher sein,
du kontrollierst noch deine Mengen.
Vielleicht verfällst du auch in Pseudo-Achtsamkeit.
Was meine ich damit?
Vielleicht sagst du dir,
naja, aber ich höre ja auf meinen Körper.
Aber hörst du wirklich auf alle Signale
oder nur auf die Restriktiven,
die deiner Essstörung zugutekommen?
Oder ich esse achtsam,
als Rechtfertigung vielleicht für winzige Mengen
oder für extrem langsames Essen.
Oder ich spüre,
dass mein Körper das nicht will,
weil er satt ist.
Aber der mentaler Hunger wird wie gesagt ignoriert.
Oder auch im Favorite,
ja, aber das fühlt sich ja nicht richtig an.
Logisch nicht,
denn deine Essstörung fühlt sich bedroht.
Deswegen heißt es ja auch Recovery.
Recovery bedeutet,
wir machen genau die Dinge,
die sich erstmal unbequem anders neu anfühlen.
Da habe ich im Satisfaction-Kurs,
also Find Your Satisfaction,
meinem Online-Kurs,
auch ein ganz eigenes Video
zum Thema Schuldgefühle in der Recovery
und wie du damit eben auch umgehen könntest.
Weil dich von Schuldgefühlen aufhalten zu lassen,
klingt erstmal fürsorglich,
weil niemand will sich gerne schlecht fühlen.
Also auch hier,
auch selbst mental.
Wir wollen uns nicht schlecht fühlen.
Das heißt,
intuitiv werden wir alles vermeiden,
was uns eventuell schlecht fühlen lassen könnte.
Ebenfalls intuitive Restriktion wäre,
wenn du soziale Situationen vermeidest
oder Dinge vielleicht gar nicht erst kaufst,
um dich gar nicht erst in Versuchung zu führen.
Also vielleicht sagst du in sozialen Situationen,
ich habe vorher schon gegessen
und vielleicht ein bisschen weniger essen zu müssen
oder ich esse nachher noch was,
als Ausrede dann jetzt nichts essen zu müssen.
Also jetzt bitte gerne auch mal
zur Weihnachtszeit beobachten,
weil da sind ja, weiß ich nicht,
Weihnachtsfeiern, Firmenveranstaltungen,
Familienfeiern, Pipapo,
doch ein bisschen häufiger vertreten.
Beobachte dich da gerne mal.
Oder sich selber auch einzurden,
ich brauche das nicht,
esst ihr ruhig.
Was ja meistens für den essgestörten Anteil
auch so einen kleinen Kick gibt von
ich bin ja ein bisschen überlegener,
weil ich brauche das ja nicht.
Also mir ging es jedenfalls immer so.
Oder ich probiere nur mal.
Also was Markus alles an Lebensmitteln bestellen musste,
keine Ahnung was.
Ja komm, ich bestelle das.
Okay, aber ich probiere nur mal.
Ja, dann hatte ich den Geschmack,
dann konnte ich mir noch einreden,
dass ich es nicht mag,
weil ich hatte ja Angst davor
und musste das Ganze aber nicht essen.
Oder ich kaufe mir bestimmte Lebensmittel
oder vielleicht jetzt auch gerade,
das haben wir jetzt auch gerade in der Gruppe festgestellt,
vielleicht kaufe ich mir auch gar nicht erst
einen Weihnachtskalender,
weil was nicht da ist,
wird nicht gegessen
und führt mich auch nicht in Versuchung.
Logisch.
Ich habe so viele Sachen früher einfach mal
nicht gekauft.
Beim Weihnachtskalender habe ich es nicht übers Herz gebracht,
weil mein inneres Kind wollte den ja eigentlich haben.
Aber naja, das Ergebnis kennst du ja jetzt.
Ne, war echt frustrierend.
Aber eben genau dieses,
ich kaufe mir bestimmte Dinge einfach nicht,
weil was nicht im Haus ist,
ist halt auch nicht in Gefahr
oder führt mich nicht in Versuchung.
Ich konnte echt an nichts anderes denken früher.
Wenn ich irgendein eines meiner eigentlich Lieblingsessen von früher,
also so ein Vierfood inzwischen,
im Haus hatte,
das hat mich terrorisiert.
Da war ich viel, viel froher,
wenn das einfach in irgendeinem Laden hing
und ich nicht in Versuchung geführt wurde.
Oder letzter Punkt,
wahrscheinlich noch nicht erschöpfend,
aber das, was ich zumindest als Hauptkriterium
für intuitive Restriktionen ausgemacht habe,
ist, wenn du deine Kompensationsstrategien tarnst.
Also zum Beispiel,
boah, ich habe jetzt so Lust auf einen Spaziergang
direkt nach dem Essen.
Ist eigentlich auch erstmal eine gesunde Begründung,
weil ein Verdauungspaziergang
ist ja schließlich auch gesund,
wird dir wahrscheinlich jeder sagen.
Oder, ach, ich stehe lieber,
statt zu sitzen,
einfach nur, weil es mehr Kalorien verbrennt.
Oder du hast schon den Gedanken,
naja, aber morgen esse ich dann weniger,
um heutige Gessenes auszugleichen.
Vielleicht tust du es sogar
und denkst nicht nur dran,
aber selbst der Gedanke daran würde reichen.
Oder, ich bin einfach kein Frühstücksmensch.
Morgens habe ich keinen Hunger.
Als Begründung, um eine Mahlzeit auszulassen.
Und ja, das kann sein,
wenn du deinen Körper dran gewöhnt hast,
hast du vielleicht wirklich keinen Hunger.
Gleichzeitig und gerade,
wenn du weiblich bist
und etwas andere Hormone hast als Männer,
ist es für uns super, super wichtig
und eine Grundvoraussetzung für gesunde Hormone.
Also, das wäre eine intuitive Restriktion,
weil, ja, Hunger ist ja halt nicht da.
Also, logische Konsequenz.
Und das machen ja auch viele gesunde Menschen,
dass sie einfach morgens nicht frühstücken.
Das heißt aber nicht, dass es gut ist.
Also, wie erkennst du jetzt den Unterschied?
Vielleicht ist dir eine Gemeinsamkeit aufgefallen.
Denn echte Intuition kennt keine Angst.
Wenn hinter deinem Nein eine Angst steckt,
zum Beispiel vor Kalorien
oder vor Kontrollverlust
oder vor Gewichtszunahme
oder vor, was die Leute denken könnten
oder whatever,
dann ist das keine Intuition.
Also, ja, das ist intuitive Angst.
Aber, wie gesagt,
mit Angst intuitiv essen geht nicht.
Das ist dann Restriktion im Tarnanzug.
Die unbequeme Wahrheit,
intuitives Essen mit aktiver Essstörung
ist wie Autofahren mit verbundenen Augen
und behaupten, man fährt nach Gefühl.
Ich weiß nicht,
also jetzt bitte nicht nachmachen,
aber ich finde, das hat was von Kamikatze.
Das funktioniert nicht.
Das kann nur schief gehen.
Wie kommst du jetzt aber zur Intuition
und kannst dir da deinen Mustern
auch ein Stück weit entwischen?
Also, das Paradoxe an der Recovery
ist auf einer Ebene,
dass erstmal alles anti-intuitiv ist.
Deshalb steht intuitives Essen
auch erst am Ende,
und zwar sehr am Ende,
der Recovery und nicht am Anfang.
Also, ich habe lange Zeit
noch das gemacht,
was ich dir jetzt auch gleich mitgebe,
einfach um meine Recovery da abzusichern.
Heute weiß ich,
mache ich das gerade intuitiv
oder wäre da,
aber wie gesagt,
dadurch, dass die Gedanken nicht mehr kommen,
das ist ja das Schöne,
kommt es halt auch nicht mehr.
Heute weiß ich einfach,
es ist 100% Intuition
und ich kann mich darauf verlassen.
Aber das hat echt eine ganze Weile gedauert.
Also, ich würde sagen,
so final und dass ich mir wirklich
zu 100% sicher sein konnte,
bestimmt noch zwei Jahre nach meiner Recovery.
Also, was bedeutet das?
Deine Intuition ist verzerrt,
denn sie wurde jahrelang
von der Essstörung trainiert
und sozusagen,
also die Essstörung hat sozusagen
neue Dinge dir gelernt,
die dich von diesem ursprünglichen,
wie wir ja wie gesagt
alle auf die Welt gekommen sind,
weggebracht haben.
Das heißt,
deine Hunger- und Sättigungssignale
sind noch nicht so verlässig,
da sich auch die Verdauung
erstmal umstellen muss.
Also, wenn ich am Anfang
versucht, intuitiv zu essen,
ich wäre niemals
aus meinem Energiedefizit rausgekommen.
Und auch auf Sättigung zu hören,
würde dich zurück
in die Restriktion führen,
wenn du zum Beispiel,
wie gesagt,
noch mit Völlegefühl,
Blebauch, Gastropares und Co.
zu tun hast.
Und auch dein Appetit
wird gekapert von Angst.
Denn sobald du Angst hast,
ist Appetit das Letzte,
was dir in den Sinn kommt.
Oder hast du schon mal
eine Antilope,
genüsslich grasen sehen,
wenn ein Löwe auf sie zugerannt ist.
Also das Letzte,
was die will,
ist ja gemütlich vor sich hin grasen.
Die denkt einfach nur,
Rinn, Scheiße,
ich brauche kein Gras,
ich will einfach nur mein Leben.
Und ich glaube,
jetzt habe ich ein Frosch im Hals,
Gott sei Dank habe ich einen Tee.
Sorry.
To a medic sip of tea.
Genau.
Also.
Ich glaube,
beziehungsweise,
ich habe es die letzten
fünf, fast sechs Jahre inzwischen.
Eigene Erfahrung,
aber auch Erfahrung meiner Coachings.
Der Weg zur echten Intuition
führt paradoxerweise
erstmal über,
jetzt kommt die Lösung,
bewusstes und geplantes Essen.
Das heißt,
bewusste Ernährung
ist wie so eine Brücke.
Carolyn Costa nennt es auch gerne
conscious eating.
Bewusste Ernährung
in der Recovery
bedeutet,
beziehungsweise meint,
eine aktive,
fürsorgliche,
bewusste
und auch strukturierte
Entscheidungen zu treffen,
den Körper regelmäßig
und ausreichend zu versorgen.
Auch und gerade dann,
wenn der Körper
keine zuverlässigen Hungersignale
oder vielleicht auch
Appetitsignale sendet.
Und diese bewusste Ernährung,
die hat,
ich sage mal,
vier Hauptsäulen.
Das eine ist die Regelmäßigkeit,
also wirklich
feste Essenszeiten
beziehungsweise
in einem bestimmten Rhythmus
wirklich dann auch zu essen.
Wie so eine Struktur aussehen kann,
habe ich auch immer
im Find Your Satisfaction-Kurs.
Und das Wichtigste ist hier,
da eben diese Struktur
auch einzuhalten,
auch ohne Hungergefühl,
auch ohne Appetit,
auch wenn du das Gefühl hast,
boah,
mir steht es eigentlich
immer noch bis zum Hals.
Völlig intuitiv.
Dann ausreichende Mengen zu essen.
Das heißt,
wirklich genug zu essen
und nicht nur das absolute Minimum.
Weil,
gerade wenn du eine restriktive Essstörung hast
oder eben viel kompensiert hast,
dann hast du ganz schön
viele Energieschulden aufgebaut,
wo du erst mal raus musst.
Und
selbst das Minimum
für eine gesunde,
normale Menschen
reicht da oft nicht aus.
Weswegen es eben auch häufig
zum Extremhunger kommt.
Dann ist die Varianz
ganz wichtig.
Das heißt,
so viele verschiedene Lebensmittel
wie möglich einzubringen.
Also deine
so es denn noch welche sind.
Vier Foods
oder ich nenne sie liebevoll
auch gerne Fun Foods.
Also die,
die du eigentlich magst,
dich aber noch nicht zu essen traust.
Wirklich zu challengen,
bewusst einzuplanen,
egal ob du Appetit hast oder nicht.
Und Flexibilität.
Das heißt,
wirklich spontan
in einer Situation
meistern zu lernen.
Also wenn dir,
weiß ich nicht,
ich habe immer gesagt,
ich will das können,
weil gerade in der Kita
war das ja manchmal auch,
dass sich Kinder
zum Geburtstag eingeladen haben.
Oder ich gesagt habe,
hey,
wenn ich selber Mama bin,
dann will ich einfach
Ja sagen können,
wenn mir mein Kind
zum Muttertag
irgendein,
also wenn ich daran denke,
was ich so früher gemacht habe,
ich glaube,
das waren jetzt nicht
die leckersten,
geschmackvollsten Dinge,
die ich dazu bereitet habe,
aber ich will einfach
Ja sagen können
und nicht in ein enttäuschtes
Kindergesicht gucken.
Das heißt,
da wirklich flexibel zu sein
oder auch wenn ich irgendwo hingehe,
eingeladen bin,
es wird nicht immer
mein Lieblingsessen geben.
Muss es aber auch nicht,
weil inzwischen geht es mir
viel, viel mehr
um die soziale Situation
und durch die Flexibilität
kann ich eben einfach
trotzdem teilnehmen
und mich doch gleichzeitig
gut versorgen,
ohne dann auf irgendwas
verzichten zu müssen.
Das heißt,
intuitiv zu essen
bedeutet auch,
aus Vernunft zu essen.
Zum Beispiel auch,
wenn der Körper
keine zuverlässigen Signale sendet,
weil du weißt,
dass dein Körper
eben regelmäßig genug Energie braucht,
um dich optimal zu versorgen
und wenn du in der Recovery bist,
eben auch zu heilen.
Und dann gibt es noch Situationen
und die gehen auch
über die Essstörung hinaus,
aber die Essstörung
war schon eins davon,
in denen Hungersignale
gestört sein können.
Also Essstörung ist das
klassische Beispiel,
weil die Hungersättigungssignale
und auch die von Appetit
sind einfach verzerrt
oder verstummt.
Aber auch,
wenn du in sehr
stressigen Situationen bist
und dein Sympathikus
aktiv ist,
also der,
der für Flucht
und Wegrennen
und Kampf
und keine Ahnung,
was zuständig ist.
Wenn dein Körper
im Kampf- oder Fluchtmodus ist,
dann ist das Letzte,
woran er denkt,
jetzt irgendwo genüsslich
was zu essen
oder zu verdauen.
Das ist beides gerade
überhaupt nicht wichtig.
Also kannst du gerne
mal beobachten.
Übrigens auch exzessiver Sport,
der bringt einen auch
in so einen Modus,
dass dann die Hungersignale
vielleicht auch erstmal
weniger werden.
Das liegt aber daran,
dass du gestresst bist.
Also wenn ich super gestresst bin,
dann kriege ich auch nicht mit,
dass ich Hunger habe,
dann merke ich eher,
oh, meine Hände
wären kalt
oder ich kann mich
ein bisschen schlechter
konzentrieren,
ich sollte jetzt vielleicht
mal was essen.
Intuitiv würde ich aber
nichts essen,
weil ich habe ja keinen Hunger.
Oder was auch passieren kann
und eben auch,
wenn wir gesund sind,
aber auch in der Recovery,
sind Krankheiten.
Zum Beispiel krepale Infekte,
wo wir Fieber kriegen.
Also ich weiß,
wenn ich Fieber habe,
dann bin ich meistens
nicht sonderlich hungrig,
dann bin ich einfach
nur noch im Überlebensmodus.
Heißt,
wir haben da vielleicht
doch tendenziell eher
eine Appetitlosigkeit,
trotz eines erhöhten Bedarfs.
Weil gerade,
wenn wir krank sind,
macht der Körper
unglaublich viele
Reparaturprozesse,
um uns schnell wieder
gesund zu kriegen
und braucht noch mehr Energie.
Auch wenn wir nur rumliegen.
Oder,
was auch passieren kann,
zum Beispiel,
wenn du schwanger wirst
und vielleicht mit
dieser klassischen
Schwangerschaftsübelkeit
zu kämpfen hast
oder eine Aversion
gegen bestimmtes Essen
oder vielleicht auch
gegen ganz viele Gerüche
oder Pipapo entwickelst,
dann hast du trotzdem
eine Versorgungspflicht
deinem Körper gegenüber.
Du kannst nicht einfach sagen,
mir ist jetzt übel,
dann esse ich jetzt nichts.
Wäre ziemlich schlecht
auch für das ungeborene Kind.
Deswegen,
das sind so Situationen,
beziehungsweise
in all diesen Situationen
ist es einfach auch wichtig,
dann bewusste Entscheidungen
zu treffen
und den Körper
trotzdem regelmäßig
und gut zu versorgen,
auch wenn du keinen Hunger
und oder Appetit verspürst.
Denn nur weil das Signal
gestört ist,
heißt es nicht,
dass der Körper
keine Energie braucht.
Und der Weg
vom Bewusstsein
intuitiv
passiert eben erst,
wenn du durch
dieses bewusste Essen
deinen Körper bewiesen hast,
dass er sich
auf dich verlassen kann
und dann wird er dir auch
wieder klare Signale senden.
Wie gesagt,
jetzt von solchen
Ausnahmesituationen
mal abgesehen.
Aber Intuition
ist das Ziel
und die,
ja,
wirklich die Ziellinie.
Wenn du dir so Recovery
wie eine Marathon vorstellst,
dann ist die Intuition
sozusagen
und das intuitive Essen
hinten,
wenn du schon durch
die Ziellinie durchgerannt
bist und ausläufst,
dann kommt die irgendwann mal.
Es ist never ever
der Startpunkt.
Und jetzt möchte ich gerne
noch eine Erfahrung
aus der Soul Group
mit dir teilen,
weil eine Teilnehmerin
der Soul Group
schrieb zum Beispiel
in unserem Forum auch,
dass sie eigentlich
ja auf ihren Hunger
hören wollte
und sich das doch erstmal
richtig und gesund
angefühlt hat.
Und bei körperlichem Hunger
funktionierte das bei ihr
auch schon ganz gut,
weil das Essen
fällt ja dann leichter.
Und das ist eine Erfahrung,
die ich auch sehr,
sehr häufig mache,
auch bei meinen Coaches
und mir selber ja damals
auch so ging,
dass ein körperlicher Hunger
während der Essstörung
oft das,
oder ja,
ja,
doch schon eigentlich
die einzige Erlaubnis ist,
wirklich auch essen zu dürfen.
Das reicht aber nicht.
Und auch in ihrem Fall
war dieser durchaus
vorhandene mentale Hunger
ja da,
aber er wurde ignoriert
oder umgelenkt.
Das heißt,
sie fand den vermeintlich
gesunden Beweis dafür,
dass sie ein bestimmtes
Lebensmittel nicht möchte
in ihrem nicht vorhandenen
körperlichen Hunger.
Also so nach dem Motto,
mein Körper sagt nicht,
dass er Hunger hat,
also esse ich nicht.
Ja,
da tappen wir ganz,
ganz schnell in die Falle
und auch das,
was es so ein bisschen
hier auf das Thema gebracht hat.
Und genau das ist eben
diese Falle.
Die Aufmerksamkeit
wird vom Kopf,
also auch von dem mentalen Hunger,
der vielleicht vorhanden ist,
zum Körper gelenkt.
Aber der Körper
sendet nach Jahren
der Restriktion
oder eben noch
mit Angst im Hintergrund
keine klaren Signale mehr.
Das heißt,
die Wahrheit
über mentalen Hunger ist,
mentaler Hunger
ist genauso real
wie körperlicher Hunger.
Wenn du an Essen denkst
oder vorausplanst
oder dich in Kochbüchern
durch Rezepte
oder keine Ahnung was,
scrollen, speichern,
keine Ahnung was siehst,
dann ist das eine Form
von echtem Hunger.
Ich mache das heute nicht mehr.
Ich habe das vorher exzessiv gemacht.
Ich habe einen Stapel
von Kochbüchern,
die nicht in die Küche gepasst haben.
Das war nur mein mentaler Hunger.
Denn mentaler Hunger zeigt,
dein System ist noch nicht gesättigt,
geschweige denn zufrieden.
Und nicht nur dein Magen braucht Nahrung,
sondern auch deine Gehirn
und deine Seele.
Und du hast vielleicht auch
noch einen ganz schön krassen
Genussdefizit auszugleichen,
weil du dir vielleicht
viele Dinge
nicht erlaubt hast.
Und in meinem
Find Your Satisfaction Online-Kurs
findest du auch hier
nochmal alle Hintergründe
zu mentalem Hunger,
der auch eine Form
von Extremhunger sein kann.
Wie gesagt,
ich hatte ja auch diesen
klassischen Extremhunger,
wo ich mich gefühlt habe
wie ein Fass ohne Boden nicht.
Aber übelst krassen mentalen Hunger.
Heute weiß ich,
das war auch eine Form
von Extremhunger.
Das heißt,
wenn dich das interessiert
und du merkst,
das hat mich auch erwischt
und du wünschst dir
ein bisschen Struktur,
Hintergründe,
einfach auch ein paar Argumente,
die du deinem
Essgestörten Anteil
entgegensetzen kannst,
dann herzense Empfehlung
den Find Your Satisfaction-Kurs.
Ich verlinke dir den
nochmal in den Shownotes.
Was kannst du jetzt konkret machen,
um deiner Essstörung
da so ein bisschen
ihre Tarnung
und ihre Maske runterzureißen?
Du kennst mich ja,
ich habe immer so ein paar
kleine Check-In-Fragen.
Also,
ich würde mich zum Beispiel fragen,
würdest du das essen,
wenn es keine Kalorien hätte
oder du wüsstest,
dass du davon
nicht zunehmen wirst?
Wenn ja,
dann ist dein Nein
keine Intuition.
Vielleicht bist du auch ständig
Hadern- und Hinterfragen-Modus.
Also,
soll ich das wirklich essen?
Wenn du dich das fragst
und du dich noch
in aktiver Recovery befindest,
dann ist die Antwort
eigentlich immer ja.
Denn dieses Hadern selber
ist das Signal.
Ein gesunder Mensch
fragt sich das nicht.
Oder mach gern auch mal
so ein Angst-Check-In.
Also steckt hinter meinem Nein
vielleicht auch gerade eine Angst
vor Kalorien,
vor Kontrollverlust,
Gewichtszunahme,
Kommentaren,
was auch immer.
Dann ist es ebenfalls
keine freie Entscheidung.
Handeln aus Angst
ist nicht Freiheit.
Was kannst du
diesen konkreten Situationen
dann tun?
Zum Beispiel Essen,
wenn deine Gedanken anfangen,
ums Essen zu kreisen.
Also auch über die normale
Planung hinaus.
Also klar,
ich überlege mir natürlich auch,
was esse ich jetzt gleich
zum Mittag?
Das habe ich kurz geplant.
Es gibt Crepe.
Ich liebe Crepe.
Und ich bin so froh,
wieder welche machen zu können
nach Dubai.
Wenn ich jetzt aber
da sitzen würde
und das hinterfragen würde
und wie viel Crepe mache ich dann
und wie viel darf ich dann
davon essen
und na, na, na.
Ja,
dann wäre es mental auch mal.
Also da bitte unbedingt essen.
Aber auch Essen,
wenn du anfängst,
an die nächste Mahlzeit zu denken
oder dir auszumalen,
was du alles Schönes
essen könntest
oder wenn du darüber nachdenkst,
was du noch tun musst,
um essen zu dürfen.
Aber auch Essen,
wenn deine Gedanken hadern.
Also dieses Hadern
wirklich als Zeichen zu sehen,
dass Körper und Seele
es brauchen.
Und natürlich auch Essen,
wenn du anfängst,
so wie ich es eben
dann auch gemacht habe,
exzessive Rezepte zu durchsuchen
und Mahlzeiten zu planen
und
ja,
dich dann vor allem
aber auch dabei erwischt,
dass du wieder
nur dein Safe Food kochst.
Ist mir auch oft passiert.
Ich habe so viele Sachen
rausgesucht
und was habe ich gekocht?
Immer das Gleiche.
Stunden von Arbeit
sinnlos.
Also,
der Weg zum echten
und selbstversorglichen
intuitiven Essen
und du siehst schon,
der Begriff selbst
kann schon ganz schön
irreführend sein,
weil eben auch
intuitives Essen
sich nicht immer richtig
oder intuitiv anfühlt,
der führt
einzig und allein
durch die Angst.
Das bedeutet,
auch gegen die
vermeintliche Intuition
zu essen.
Das heißt,
es wird sich
aller allerhöchster
Wahrscheinlichkeit nach
auch erstmal falsch anfühlen,
aber später
dann wieder richtig.
Und dein Körper
muss lernen,
neue zuverlässige
Signale zu senden.
Das ist ein Prozess.
Ich kann dir nur sagen,
ich kann heute
wirklich ganz intuitiv essen,
weil ich eben
keine Angst mehr habe,
die mit entscheidet.
Aber der Weg dahin
führte durch
viele, viele,
viele Momente,
in denen ich bewusst
auch wirklich gegen
meine vermeintliche
Intuition angegessen habe
und auch heute
teilweise noch tue,
wenn mein Körper
aus irgendwelchen Gründen
keine zuverlässigen
Hunger- und Sättigungssignale
senden kann,
weil auch ich bin mal
erkältet oder
irgendwas anderes passiert.
Die Belohnung,
die du dafür bekommst,
und ich sage immer,
die kommt immer,
auch wenn es sich in dem
Moment nicht so anfühlt,
ist echte Freiheit.
Das heißt,
Essen ohne innere
Verhandlungen,
aber auch echtes
Vertrauen.
Denn dein Körper
und du,
ihr seid dann ein Team.
Und du kriegst
wirklich echte Intuition.
Also das,
was du als Kind hattest,
bekommst du zurück.
Und die wird nicht mehr
von der Essstörung
gefiltert.
Also,
das Wichtigste nochmal
in Kürze.
Intuitives Essen
mit aktiver Essstörung
ist nicht möglich,
weil die Signale
verzerrt sind.
Versuch's also bitte
nicht.
Intuitive Restriktion
ist die Essstörung
im Tarnanzug
der Körperweisheit.
Wichtig,
das wirklich bewusst
zu haben.
Der Weg zur Intuition
führt immer
über bewusstes Essen.
Das heißt,
wir müssen doch erstmal
lernen,
wie esse ich denn
jetzt eigentlich?
Wie sind normale
Portionsgrößen?
Wie häufig esse ich?
Wie versorge ich
meinen Körper gut?
Das sind Dinge,
die wir erstmal
wieder lernen dürfen.
Aber auch,
wie gehe ich dann
mit Gefühlen um,
die ich vielleicht
sonst mit Essen
reguliert habe?
Und mentaler Hunger
ist genauso real
wie körperlicher Hunger.
Und auch das Hadern
ist das Signal.
Denn Menschen
ohne Essstörung
fragen sich nicht,
soll ich das jetzt essen
oder soll ich das jetzt
nicht essen?
Wenn sie auf Diät sind
vielleicht schon.
Aber normalerweise
ist es einfach Impuls.
Ah ja,
ich habe jetzt dran gedacht.
Klingt gut,
esse ich.
Echte Intuition
kommt also erst,
wenn null Ängste
mehr da sind.
Wenn du dich also
das nächste Mal fragst,
soll ich das jetzt
wirklich essen?
Dann weißt du jetzt,
die Frage ist selbst,
ist die Antwort.
Ein Mensch ohne Essstörung
stellt sie sich nicht.
Also,
nutz dieses Wissen
und iss trotzdem
und zeig deine Essstörung,
dass du ihr Spiel
durchschaut hast.
Ja,
damit kommen wir schon
fast zum Ende
und an dieser Stelle
möchte ich auch nochmal
ein riesiges Dankeschön
an all meine
wundervollen Frauen
aus der Soul Group,
die immer wieder bereit sind,
mutig hinzuschauen,
um ihrer Essstörung
auf die Schlichte zu kommen,
aussprechen.
Denn ohne sie
hätte es diese Folge
nicht gegeben.
Und wenn auch du
Teil dieser wundervollen,
sicheren und
unterstützenden Community
werden möchtest,
dann kannst du dies
entweder über
meine 1-zu-1-Coachings,
denn auch bei
Freedom Journey,
also meinem
3-Monats-Programm,
oder auch in
Recovered Soul,
bekommst du den Zugang
zur Soul Group dazu,
weil es einfach
eine perfekte Ergänzung ist.
Also das 1-zu-1,
aber eben auch die Gruppe,
die dich trägt
und unterstützt.
Oder zweiter Weg
ist im Anschluss
an mein 6-wöchiges
Gruppencoaching
Rediscover.
Das startet allerdings
frühestens im April
2026 wieder.
Also wenn du merkst,
hey, ich möchte da was tun,
dann zögere bitte nicht
und warte nicht so lang.
Und halt gerne auch Ausschau,
weil, also bisher
habe ich es tatsächlich
nur zweimal gemacht,
aber alle paar Monate
öffne ich
die Soul Group
auch mal für Externe,
die jetzt nicht vorher
ein Programm bei mir
gemacht haben.
Das heißt,
wenn du das nicht
verpassen möchtest,
dann folg mir einfach
auf Instagram
oder hüpf einfach
auf meinen Newsletter.
Das verlinke ich dir
auch nochmal
in den Shownotes.
Und damit sind wir
am Ende
und ich möchte auch dir
nochmal ganz herzlich danken,
dass du heute wieder
dabei warst
und bis zum nächsten Mal.
Und denk immer daran,
du bist so viel mehr
als deine Essstörung.
Vielen Dank,
dass du dir Zeit
für eine Tasse Reality
mit mir genommen hast.
Ich hoffe,
diese Folge hat
einen kleinen positiven
Unterschied
in deinem Tag gemacht.
Mit deiner
Fünf-Sterne-Bewertung
kannst du genau
diesen Unterschied
auch im Leben
anderer lebensfongiger
Frauen bewirken,
die diesen Podcast
noch nicht gefunden haben
und sich ebenfalls
nach einem Leben
in Freiheit
und Authentizität sehnen.
Ich danke dir von Herzen
und freue mich,
auf Instagram
mit dir in Kontakt zu bleiben.
Alle Links
findest du in den Shownotes.
Bis zum nächsten Mal.
Bis zum nächsten Mal.
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