#36 Wenn alle über Diäten, Kalorien und Körper reden…
So schützt du dich – mit konkreten Strategien für Weihnachten
17.12.2025 51 min
Zusammenfassung & Show Notes
„Wie gehe ich mit Diätkultur, Kaloriengesprächen und Körperkommentaren um?" – Diese Frage aus der Community nehme ich heute zum Anlass, dir am Beispiel Weihnachten konkrete Strategien an die Hand zu geben, die du auf jede soziale Situation übertragen kannst.
„Wie gehe ich am besten mit der Diätkultur, Kaloriengesprächen und Körperkommentaren um?" – Diese Frage aus der Community hat mich erreicht und ist aktuell wieder relevanter denn je. Denn leider wird die Body Positivity Bewegung gerade wieder von extrem schlanken Körpern als Ideal in den Hintergrund gedrängt - und das macht leider vor kaum jemandem Halt.
Egal ob Familienfeier, Arbeitsessen oder der Kaffeeklatsch mit Freundinnen – überall scheint jemand eine Meinung zu Körpern und der gesündesten Ernährung zu haben.
In dieser Folge schauen wir uns das Thema am Beispiel Weihnachten an – denn gerade jetzt, wo viele Menschen auf engstem Raum zusammenkommen, zeigt sich die Diätkultur besonders intensiv. Aber alles, was ich dir in dieser Folge mitgebe, kannst du auch auf jede andere soziale Situation übertragen: Geburtstage, Teamfeiern, Familientreffen das ganze Jahr über.
In dieser Episode erfährst du:
- Warum Körperkommentare anderer meistens mehr über sie aussagen als über dich – und wie dir dieser Perspektivwechsel hilft
- Konkrete Sätze und Formulierungen, mit denen du Diät-Talk und Kaloriengespräche souverän begegnen kannst
- Wie du proaktiv Grenzen setzt, bevor der erste Kommentar fällt – und warum das leichter ist als spontan zu reagieren
- Den entscheidenden Unterschied zwischen gesundem Rückzug und Vermeidung in sozialen Situationen
- Wie du dir Verbündete suchst und sie richtig einweihst
Diese Episode ist für dich, wenn:
- Dich Kommentare über deinen Körper oder dein Essverhalten verunsichern und triggern
- Du dir wünschst, endlich Grenzen setzen zu können – aber IN der Situation oft sprachlos bist
- Du konkrete Tools suchst, um Diätkultur und Kalorien-Talk nicht mehr so nah an dich heranzulassen
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Über Romy Hörbe - Coach für entspanntes Essverhalten und Körperakzeptanz
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- CCI Certified Eating Disorder Recovery Coach (Carolyn Costin Institute, USA)
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Dieser Podcast ersetzt keine professionelle therapeutische oder medizinische Betreuung. Bei akuten gesundheitlichen Problemen wende dich bitte an entsprechende Fachpersonen.
Transkript
Hallo und schön, dass du hier bist bei Romy's Recovery Reality.
Ich bin Romy Hörbe und nach 20 Jahren Essstörung vollständig recovered.
Heute lebe ich mein bestes Leben, ohne Masken, aber mit ganz viel Lebensfreude und Authentizität.
Meine Mission ist es, lebenshungrigen Frauen zu helfen, genau das Gleiche zu tun.
Dieser Podcast ist für dich, wenn du dir tiefe Transformation statt reiner Symptombekämpfung wünschst.
Ich nehme dich mit auf den Weg in die Freiheit und teile ungeschminkt, was mir wirklich geholfen hat.
Mit Herz, Klarheit und der Expertise als Deutschlands erster CCI-zertifizierte Recovery Coach.
Mach es dir gemütlich mit deinem Lieblingstee und lass uns gemeinsam entdecken, wie viel größer dein Leben jenseits der Essstörung sein kann.
Hallo und schön, dass du wieder dabei bist.
Also ich weiß ja nicht, wie es dir geht, aber ich finde, die Weihnachtszeit rast dieses Jahr einfach nur.
Und tatsächlich, also heute ist Montag, der 15. Dezember.
Das heißt, wenn du das am Mittwoch, falls du eine derjenigen bist, die es sofort hörst, hörst, dann ist es nur noch eine Woche bis Heiligabend.
Halleluja!
Also irgendwie geht das dann immer schnell.
Die ersten Tage, die gehen immer noch so, wenn man die ersten Türchen öffnet und dann rast die Zeit.
Und dieses Jahr irgendwie besonders schnell.
Also zumindest empfinde ich das dieses Jahr so.
Und ich habe wieder so viel unterschiedliches Feedback von euch auch bekommen,
denn für einige von euch ist das wirklich die schönste Zeit im Jahr.
Aber, und ich habe irgendwie so das Gefühl, dass das,
der Großteil ist, und mir ging es damals genauso,
für viele ist es eben auch mit unglaublich viel Stress und auch Ängsten verbunden in der Weihnachtszeit.
Gerade oder besonders vielleicht auch, wenn man sich noch in der Recovery befindet.
Von einer aktiven Essstörung rede ich jetzt mal gar nicht, weil, ja, das ist schon heftig.
Aber die Recovery kann es nochmal auf einer anderen Ebene relativ herausfordernd machen.
und ein Grund liegt auch daran, dass es, also ich glaube, ich überlege gerade,
aber mir fällt gerade kein Fest ein, an dem so viele Menschen über mehrere Tage
und dann auch auf engstem Raum zusammen Zeit verbringen, was super schön sein kann.
Also gerade, wenn man sich vielleicht auch länger nicht gesehen hat,
aber eben auch sehr herausfordernd und manche dieser Menschen hat man vielleicht auch ein Jahr lang
oder manchmal vielleicht sogar noch länger nicht gesehen, was in der Recovery eine Ewigkeit sein kann.
Ich habe ja meine Recovery 2018 drei Monate vor Weihnachten begonnen
und da dann auch zum ersten Mal wirklich durchgezogen,
worauf ich auf einer Ebene sehr stolz war, auch wenn ich es irgendwie auch beängstigend fand.
Aber, ja, wie gesagt, vorher war ich ja die Monate immer wieder eingeknickt
beziehungsweise habe dann Rückzieher gemacht und, ja, bin in diesem Pingpong gewesen.
Das heißt, wirklich zu Weihnachten 2018 war ich drei, dreieinhalb Monate ungefähr aktiv,
wirklich dann auch schon in Recovery und auch mein Körper hatte in dieser Zeit schon einige Veränderungen durchgemacht.
Also ich war zwar immer noch sehr dünn, aber eben nicht mehr ganz so abgemagert wie zuvor.
Also man hat den Unterschied schon deutlich gesehen.
Und ich sage immer, gerade am Anfang, wenn es wirklich um Haut und Knochen geht,
sieht man, dass tendenziell auch viel, viel mehr, also wenn ich jetzt heute, weiß ich nicht,
drei, vier Kilo zunehmen würde, würde man das nicht so sehen, wie man es damals eben gesehen hat.
Und das ist auch ganz normal.
Und dementsprechend hatte ich eben auch tierische Angst,
ob mein Körper oder auch mein verändertes Essverhalten dann zu Weihnachten kommentiert werden würden.
Denn mir selbst kamen diese körperlichen Veränderungen riesig vor.
Und ich hatte Angst, dass die anderen, also weil ich dachte, was ich sehe, müssen die anderen ja auch sehen.
Kleiner Spoiler tun sie nicht unbedingt.
Aber ich dachte halt, dass die anderen das ebenfalls sehen würden.
Und eben vor allem auch sehen würden, wie sehr ich mich schon verändert habe.
Obwohl ich ja wusste, also klar, das muss passieren, weil ich habe mich auch aktiv dafür entschieden und mich darauf eingelassen.
Und ich wusste auch, das ist was Gutes.
Aber ich hatte einfach tierische Angst vor diesen Kommentaren.
Selbst wenn ich wusste, dass die, wenn dann sehr mitführend oder, ja, weiß ich nicht, lieb gemeint wären.
Aber ich wollte einfach keiner.
Und auch beim Essen war es so, dass ich zum ersten Mal keine gesunden Alternativen, die meine Familie übrigens ganz lecker fand, mitgebracht habe,
sondern mich einfach getraut habe, mich an diesen gedeckten Weihnachts-Kaffeetisch zu setzen
und dort ganz normal Stollen und Lebkuchen mit zu essen, wie eben auch die anderen.
Also ganz normal nach außen, weil ich habe tatsächlich zu der Zeit natürlich noch sehr, sehr intensive, innige Diskussionen in meinem Kopf mit meinem Essgestörtenanteil geführt.
Denn der war durchaus noch sehr mitsprachebedürftig.
Auch, ja, wenn ich einfach wusste, wofür ich das mache und dass ich das wollte.
Aber es war halt alles irgendwie noch nicht so frei, wie es jetzt war.
Und ich hatte immer irgendwie Angst, dass jemand was dazu sagen könnte.
Ich glaube, meine Mama hat sogar vorher noch gefragt, ob ich dann diese super clean, healthy, zuckerfreien Lebkuchen mitbringe.
Und ich so, äh, nee, meine Challenge ist tatsächlich dieses Jahr, einfach das zu essen, was da ist.
Und, also alleine das zu sagen, fand ich damals schon schwierig.
Und, ja, lange Einführung, worum geht es heute eigentlich?
Es passt nämlich zu einer Frage, die mich auch aus der Community erreicht hat.
Und zwar, gerade zu Weihnachten habe ich mir gedacht, ist die eigentlich besonders relevant?
Deswegen dachte ich mir, naja, ist für eine Woche vor Weihnachten.
Lass uns doch mal näher darauf eingehen.
Und zwar war die Frage, wie gehe ich am besten mit der Diätkultur, Kaloriengesprächen und Körperkommentaren um?
Und die Frage ist leider berechtigt, denn wir leben heutzutage und aktuell irgendwie,
habe ich das Gefühl, nochmal besonders, leider wirklich in einer Diätgesellschaft,
in der so gut wie jeder eine Meinung zu besonders gesunder Ernährung oder dem eigenen oder den anderen Körpern hat.
Und wir hatten jetzt auch schon ein paar Weihnachtsfeiern, kleinere und größere.
Und tatsächlich habe ich das auch dieses Jahr erst wieder feststellen dürfen
und habe es inzwischen auch schon von einigen Coaches berichtet bekommen,
dass eben, ja, solche Diätgespräche einfach immer noch voll an der Reihe sind oder Körper einfach kommentiert werden.
Und auch ich irgendwie mir anhören durfte, dass man ja sieht, dass ich irgendwie zugenommen habe.
Und ich so, hä, habe ich gar nicht.
Also nicht wirklich, aber war interessant, wie die Wahrnehmung war.
Und dann habe ich auch gedacht, so, was ist denn jetzt los?
Also es hat mich früher mega verunsichert.
Und ich denke mir nur so, Leute, was ist, wieso, wieso, was gibt euch das Recht, Körper zu kommentieren?
Und es kann aber leider passieren.
Und wie gesagt, gerade in der Recovery sind die meisten Kommentare wirklich nett gemeint
und eigentlich eher so ein Ausdruck oft auch von Erleichterung,
was man sich schon herausfordernd machen kann.
Aber wie gesagt, also jeder Kommentar eigentlich, also kann ich aus meiner Erfahrung sagen,
ist durchaus erst mal eine Challenge.
Und deswegen dachte ich, nutzen wir doch einfach mal die Weihnachtszeit als Anlass,
tiefer in dieses Thema einzutauchen, auch wenn es, wie gesagt, also gerade so die Dinge,
die ich jetzt auch sage, auch zum Thema Abgrenzung oder typischen Trägersituationen,
die kannst du eigentlich auf jede Familiensituation größere zusammentreffen,
auch mit Kollegen Weihnachtsfeiern, andere Teamfeiern, keine Ahnung was, übertragen.
Deswegen lass uns Weihnachten einfach als Anlass nehmen.
Aber auch, falls du das vielleicht später hörst und gerade nicht Weihnachten ist,
dann bleib bitte trotzdem unbedingt dran.
Denn es ist einfach jederzeit relevant und gerade in der Recovery,
wenn eben viele Menschen zusammentreffen.
Und aus Erfahrung kann ich sagen, dass die Familien zusammentreffen,
meistens die sind, die uns persönlich vielleicht auch am stärksten herausfordern,
sage ich jetzt mal.
Denn gerade, wenn man sich vielleicht länger nicht gesehen hat,
also seien das jetzt auch Großveranstaltungen, weiß ich nicht,
weil jemand eine Jugendweihe hat oder eine Schuleinführung
oder eben Weihnachten, Geburtstage oder sowas, ein runder Geburtstag,
das sind ja alles so Anlässe.
Und meistens Gelegenheiten, wo Verwandte eben auch zusammenkommen,
die sich vielleicht wirklich ein Jahr oder länger nicht gesehen haben.
Und da sind Kommentare dann natürlich auch wahrscheinlicher,
da Veränderungen, wenn die an jemandem stattgefunden haben,
leichter wahrgenommen werden, wenn man sich eben nicht regelmäßig sieht.
Also wahrscheinlich die Familie, die du tagtäglich oder einmal pro Woche siehst,
der wird das wahrscheinlich gar nicht so auffallen,
wie jemand, den du jetzt vielleicht, weiß ich nicht,
ein halbes oder ein ganzes Jahr nicht gesehen hast.
Und das kann, wie gesagt, in der Recovery echt lang sein.
Also es gibt ja so typische Triggersituationen.
Ich habe mal überlegt, so was sind so die meisten?
Oder mir wurden auch ein paar geschickt, so im Sinne von,
ja, was, wenn jemand zum Beispiel sagt,
hey, du siehst ja viel besser aus oder schön, dass es dir wieder gut geht.
Ist lieb gemeint.
Und oft auch wirklich einfach ein Ausdruck eigener Erleichterung,
also von der Person, die das sagt.
Kann aber schwierig sein, denn der Punkt ist,
und ich sage es immer wieder,
der Körper heilt einfach schneller als der Kopf,
also als die Psyche.
Und oft ist es eine große Angst,
dass das Umfeld von dem äußeren Erscheinungsbild
dann auf das Innere ableitet.
Also sieht gut aus, super, dann geht es dir ja auch wieder gut.
Hm, nein, das hat nicht zwingend was miteinander zu tun
oder kann eben genau auch andersrum sein,
weil es eben für uns ja wahnsinnig herausfordernd ist,
erst mal sich auch an diesen neuen Körper zu gewöhnen.
Und besonders, wenn der dünne Körper vielleicht auch
als Ausdrucksmittel und Schutzschild gedient hat,
dann sind solche Kommentare, ja, also bei mir war es so
und ich habe mir so gedacht, scheiße.
Ich hatte, also wirklich, das war der Moment, wo ich gedacht habe,
mein Schutzschild wird irgendwie immer kleiner und dünner
und ich will das eigentlich gar nicht.
Also, ja, wie gesagt, lieb gemeint.
Also vielleicht auch da schon der erste Tipp.
Versuch es wirklich als etwas Liebgemeintes zu sehen,
wenn das kommt.
Wie gesagt, du darfst dich da auch gerne abgrenzen,
da kommen wir dann nochmal drauf.
Aber das ist meistens was, was, also weniger das kommentiert wird,
dass man vielleicht zugenommen hat oder so,
sondern wirklich eher, hey, du siehst wieder besser aus.
Ich meine, ganz ehrlich, ich konnte es im Nachhinein dann auch verstehen,
weil ich sah wirklich auch sehr ungesund aus.
Und jede Verbesserung war einfach schon mal,
also gar nicht mal unbedingt am Gewicht,
aber einfach auch an Hautfarbe oder an,
dass ich wieder lächeln konnte, weil ich einfach Energie hatte.
Alleine sowas hat man ja schon gesehen.
Aber auch Kommentare über das Essverhalten,
wie, ist du jetzt wieder normal?
Oder, oh, du isst ja jetzt auch wieder XYZ.
können extrem verunsichert sein.
Als hätte man sich vorher auch ausgesucht,
unnormal zu essen.
Also das ist ja auch so, weiß ich nicht,
normal, da steckt immer irgendwie auch so viel Wertung schon drin.
Und was auch passieren kann,
ist auch jemandem bei uns in der Soul Group zum Beispiel passiert,
dass man zum Beispiel anders bei Weihnachtsgeschenken bedacht wird.
Also vielleicht würdest du dich ja,
bei mir war das auch so, dass ich gedacht habe,
oh ja, und wenn ich dieses Jahr Weihnachten Schokolade kriege und so,
oder Zimtsterne oder keine Ahnung, was ich gerne esse,
dann würde ich dir dieses Jahr ja auch essen.
Das bedeutet wahr, ich habe gar keine bekommen.
Und vielleicht würdest du auch dir wünschen,
vielleicht auch, weil du in der Recovery schon ein bisschen fortgeschrittener bist,
oder weil du dir denkst, hey, gute Gelegenheit,
sowas einfach auch als neues Funfood zu challengen.
Vielleicht denkst du dir, hey, so ein Schokoweihnachtsmann wäre schon echt mal wieder mit.
Und du willst einfach auch ganz normal wieder teilhaben,
weil gerade diese speziellen Lebensmittel,
die sind einfach auch Soulfood.
Und ja, Zeichen von, also wie man eben einfach auch Erinnerungen schafft.
Also bei uns zum Beispiel ist auch eine Weihnachtstradition,
dass es Mohnkuchen gibt, so ein schlesischer Mohnkuchen,
den macht die Mama von meinem Freund, also von Markus.
Und den gibt es halt nur einmal im Jahr.
Und ich war so, so dankbar wirklich,
dass ich da dann wieder dran teilhaben konnte.
und den gab es tatsächlich für mich auch.
Das heißt, ich habe mich da wirklich auch mega drauf gefreut,
dass ich so gedacht habe, okay,
dieses Jahr esse ich halt auch wirklich was davon
und nicht nur so ein halbes Stückchen.
Und dann muss es halt gut sein.
Und dann denke ich den restlichen Tag drüber nach.
Nee, aber bei den Geschenken habe ich es gemerkt.
Also ich habe wirklich deutlich weniger Schokolade gekriegt
oder nur sehr gesunde Schokolade oder I don't know,
weil ich mein Umfeld einfach wirklich darauf programmiert habe,
mit meinem Verhalten, dass ich das ja nicht esse.
Das heißt, im Zweifelsfall gehen wir,
falls unser Umfeld das bei uns mitgekriegt hat, leer aus.
Weil ich sage mal, keiner tut sich auch gerne den Frust an,
zu sehen, hey, sie ist das eigentlich gar nicht
oder sie freut sich gar nicht drüber.
Und das kann dazu führen,
gerade wenn die Essstörung eben viele Jahre gegangen ist,
dass wir dann bestimmte Geschenke,
gerade eben Essensgeschenke,
vielleicht auch nicht mehr bekommen.
Und das kann enttäuschend sein.
Und ja, wie gesagt,
das ist so, wie wir uns an unsere Essstörungsregeln gewöhnen,
tut das auch unser Umfeld.
Das heißt, es bedeutet wirklich auch
nicht nur eine Recovery für uns und ein Umlernen,
weil eigentlich bedeutet Recovery komplettes Umlernen,
sondern eben auch für die anderen.
Und deswegen, falls dich sowas erwischt,
also entweder wünschst du es dir gerne schon vorher,
ich meine, es ist noch eine Woche Zeit
und sag, hey, dieses Jahr würde ich mich
vielleicht auch über XYZ freuen.
Das dürfen wir am Anfang echt auch aktiv ansprechen,
weil sonst kommen die wirklich nicht drauf.
Oder ja, einfach auch, wenn du merkst,
so, oh Mensch, hätte ich jetzt auch gerne gehabt,
bring dem Umfeld das bei,
dass du das auch gerne wieder hättest.
Und dann kann es aber auch ganz unabhängig von dir
und deiner Recovery zu anderen dringenden Situationen kommen.
Also gerade, wenn wir uns das jetzt noch mal
im gesellschaftlichen Kontext angucken
und wie die Entwicklung jetzt aktuell leider
auch dieses Jahr wieder extrem ist.
Man wird ja gerade so intensiv viel,
lange schon nicht mehr,
mit extrem dünnen Körpern konfrontiert.
Und sei das nur, weil man sich den zweiten Teil
von Wicked im Kino angeschaut hat.
Also ich weiß nicht, jeder fragt sich ja,
was ist an diesem Set passiert,
dass Ariana Grande und,
ich habe gerade ihren anderen Namen vergessen,
dass die wirklich alle,
also die sind ja nicht die einzigen,
dass die alle abgemagert aussehen.
Also es ist wirklich gerade dieser neue Skinny-Trend.
Also neu ist er ja nicht,
aber er ist gerade irgendwie neu aufgelegt,
habe ich so das Gefühl.
Und auch durch Osempic und Co.
Also gerade, ich habe ja viele
englisch-amerikanischsprachige Creators,
denen ich auch folge,
einfach jetzt auch aus beruflichem Interesse.
Und da sieht man schon
auch wieder vermehrt sehr dünne Menschen
im Film oder im Fernsehen
oder einfach auf Social Media.
Und selbst die Kardashians
haben ihren Po verloren.
Also es ist einfach gerade
eine völlig neue Trendwelle.
und auch die Skinny-Tocker,
also ich glaube,
inzwischen wurde da wirklich
was gegen getan,
als ich damals die Folge
dazu aufgenommen habe.
Also wenn du jetzt überlegst,
so Skinny-Tock,
was war das nochmal?
Wo Dünnsein ja wirklich
als neuer Lifestyle propagiert wird,
also nicht mehr als Diät,
sondern nein,
das machen wir jetzt
im Sinne der Wellness
und es tut uns ja so gut
und wir fühlen uns ja so gut.
Also mehr dazu dann gerne
in Podcast-Folge 4.
Also die lassen es halt wirklich aussehen,
als könne jeder dünn sein,
wenn er nur die richtigen Dinge tut,
was gleichzeitig dazu führt,
weil wie gesagt,
die allermeisten Menschen
sind wirklich nicht dafür gebaut
und wie gesagt,
so viele mehrgewichtige Menschen
verhungern in ihren Körpern,
weil ihr Körper sich so sehr
dagegen wehrt,
Skinny zu sein.
Das heißt,
diese Botschaften
sind wirklich extrem gefährlich,
leider aber gerade auch
sehr weit verbreitet.
Deswegen ist es kein Wunder,
wenn das nicht nur
sich bei uns bemerkbar macht
und wir vielleicht denken,
hey, was mache ich denn ja eigentlich?
Gerade jeder nimmt ab,
ich soll zunehmen,
what the heck?
sondern wenn das auch
auf unser Umfeld abfärbt
und immer mehr Menschen eben
auch auf die Idee kommen,
dass spätestens nach Weihnachten
dann vielleicht
eine Abnehmkur her muss.
Kurzum,
dir zu erlauben,
zuzunehmen
oder deinen Körper
auch einfach nur leben zu lassen.
So habe ich das immer genannt.
Ich sage,
hey, ich lasse ihn einfach leben
und er macht dann halt,
was er damit will.
Also auch wenn du schon vielleicht
in einem normal
oder mehrgewichtigen Körper bist,
dir zu erlauben,
da zu bleiben,
alleine das ist ja schon
in dieser Welt,
wo wirklich gerade alle
gefühlt abnehmen wollen,
eines der stärksten
und rebellischsten Dinge,
die du tun kannst.
Und auch wenn es sich
vielleicht auch noch
falsch anfühlen mag,
es ist das Beste und Gesündeste,
was du für dich tun kannst
und keinen Versagen.
Wenn du entweder dir erlaubst,
so zu bleiben,
wie du bist,
also dein Gewicht da nicht
weiter zu versuchen,
zu unterdrücken
oder eben dir wirklich
auch aktiv zu erlauben,
zuzunehmen.
Das ist Rebellion.
Das war übrigens ein Gedanke,
der mir damals geholfen hat.
Und ich gedacht habe so,
nee, ich will das nicht
weiter mitfüttern.
Ich will nicht ein Teil
des Problems sein.
Ich will ein Teil
glücklich zu werden.
Deswegen, ja,
mach dir das einfach
immer wieder bewusst,
dass das, was du gerade tust,
unglaublich mutig,
unglaublich stark ist
und keinesfalls versagen.
Ja, und damit kommen wir
vielleicht auch zu einer
Mindset-Grundlage.
Denn ganz, ganz oft
ist es ja auch so,
dass wir selber sehr
unzufrieden mit uns sind
oder, ja,
vielleicht auch uns
sehr unter Druck fühlen
aufgrund von Erwartungen.
Und damit, ja,
es gibt ja zweierlei Erwartungen.
Also einerseits die Erwartungen,
die wir an uns haben,
aber auch die Erwartungen
der anderen.
Und die anzupassen,
ist ein bisschen schwierig,
weil die anderen
haben die ja.
Und ich habe es gerade schon
mal so ein bisschen erwähnt,
der Körper heilt
nun mal schneller
als die Psyche.
Das heißt,
vielleicht,
und ich kriege das auch
gerade mit,
dass gerade,
ich glaube,
so vor Weihnachten
wollen die Kliniken auch
die Leute auch irgendwie
raus haben.
Das kann sein,
dass du vielleicht auch
gerade frisch aus der
Klinik kommst
oder dich eben so wie ich
kurz vor Weihnachten
auf dem Heilungsweg
begeben hast
und wieder gesünder,
ich höre das jetzt mal
mit den Anführungszeichen,
aussiehst.
Und das Umfeld dann eben
aufgrund dessen,
also weil du vielleicht
aus der Klinik kommst
oder ein bisschen
zugenommen hast,
das Umfeld dann erwartet,
hey, jetzt ist ja wieder
alles normal oder,
oh super,
dann kann sie ja jetzt
wieder essen wie früher
oder,
ha, es geht ihr wieder gut.
Aber nur weil der Körper
sich verändert hat,
heißt das nicht,
dass die inneren Kämpfe
vorbei sind.
Das wäre einfach.
Dann würde diese ganze
Klinik-Recovery funktionieren.
Gewicht hochgepäppelt,
super, alle fertig.
Der Punkt ist auch,
auch gerade wenn du
vielleicht in der Klinik warst,
ich erlebe das immer wieder auch,
dass es für viele
wirklich auch eine Erleichterung ist,
weil wenn man in der Klinik ist,
muss man einfach auch mal
nicht funktionieren.
Und jetzt zu Hause
erwartet dein Umfeld
möglicherweise,
also nicht jedes,
aber ich weiß,
dass es es durchaus gibt,
deswegen spreche ich es an,
vielleicht auch,
dass du wieder
voll einsatzfähig bist,
dass es dir eben,
wie gesagt,
wieder gut geht,
dass man dich jetzt wieder
belasten kann
oder was auch immer.
Und das ist unfair.
Aber es passiert,
weil die meisten Menschen,
also nicht aus bösem Wille,
aber weil die meisten Menschen
einfach nicht verstehen,
wie Essstörungen funktionieren
und dass es sich hier
um eine psychische Krankheit handelt,
die nur in den seltensten Fällen,
also wie gesagt,
es sind nur ungefähr 6 Prozent,
die überhaupt am Untergewicht
erkennbar sind,
also wo der Körper
überhaupt zulässt,
dass sie in Untergewicht gehen.
Also wie gesagt,
ich habe wirklich
mehrgewichtige Frauen
kennengelernt,
die absolut
mangelernährt waren,
keine Periode hatten,
weil sie so wenig gegessen haben
und niemand hat es gesehen
und es ist so hart.
Und die allermeisten Essstörungen,
die treten normal
im normal
oder mehrgewichtigen Körpern auf.
Also ich war,
wie gesagt,
auch 13 meiner 20 Jahre
im normal
oder sogar im höheren
normalen Wicht
und es ist niemandem aufgefallen.
Das heißt,
wie kannst du damit umgehen?
Erlaube dir,
noch nicht normal zu sein.
Und nein,
das musst du auch niemals werden,
weil was ist bitte
auch dieses normal?
Normal heißt ja nur,
es ist so wie alle anderen,
aber nur weil alle anderen so sind,
heißt das ja nicht,
dass wir dem nachstreben müssen.
Und da ist es ganz egal,
was die anderen erwarten,
wie normal oder wie,
wie vor der Erstörung
das jetzt vielleicht sein sollte.
Das sind deren Erwartungen.
Und du darfst kommunizieren,
zum Beispiel,
ja, mir geht's,
vielleicht geht's ja wirklich
ein Stück besser,
das wäre schön.
Also mir ging's auf jeden Fall
damals zu den Weihnachten
schon besser.
Und ich hab dann für mich
so bereitgelegt,
so, ja, mir geht's besser,
aber ich bin noch auf dem Weg.
Bitte hab Geduld mit mir.
Das heißt,
du musst die Erwartungen
der anderen nicht erfüllen.
Das sind ihre eigenen
und die dürfen sie behalten.
Deine Recovery
geht in deinem Tempopunkt.
Und wenn nötig,
dann klär gerne
näherstehende Personen
auch vorab auf.
Also zum Beispiel,
hey,
nur weil ich wieder
gesünder aussehe,
heißt das nicht,
dass innerlich alles geheilt ist.
Das ist ein Prozess
und ich brauch da einfach
noch ein bisschen Zeit.
Und ganz wichtig,
du schuldest niemanden
eine Performance
von Normalität,
denn langfristig
würde dir das alles
nur schwerer machen.
Also ich hab das auch schon erlebt,
dass sich auch Coaches
wirklich Mühe gegeben haben,
nach außen
so normalen Anschein
zu erwecken
und letzten Endes,
wenn wir das tun,
würden wir sie ja nur
in diesem Glauben bestätigen.
So, okay,
hat zugenommen,
ah, okay,
kommt aus der Klinik,
geht ihr wieder gut,
yay.
Aber wir müssen auch nicht beweisen,
dass es uns schlecht geht,
also in die andere Richtung
auch nicht dazu,
habe ich manchmal geneigt.
Gar nichts.
Wir müssen niemanden
irgendwas beweisen.
Das heißt,
erlaub dir wirklich so zu sein,
wie du bist,
auch deine Hindernisse
anzusprechen
und auch Grenzen zu setzen
und mach dir vielleicht
auch ein Kernmantra,
was du zu dir selber
sagen kannst.
Zum Beispiel,
noch für mein Tempo.
Es ist mein Weg.
Und falls es nicht
die Erwartungen der anderen sind,
weil,
erfahrungsgemäß,
können wir das selber
auch ganz gut,
uns hohe Erwartungen zu setzen.
Auch deine eigenen Erwartungen
können es dir schwer machen.
Das heißt,
vielleicht möchtest auch du
dir selbst und den anderen zeigen,
wie weit du bereits gekommen bist
und hoffst,
dass dieses Weihnachten
im Vergleich zu den anderen
davor perfekt wird.
Aber,
ganz ehrlich,
dieses Weihnachten
muss nicht perfekt sein
und wird es höchstwahrscheinlich
auch nicht.
Perfektion ist nicht das Ziel.
Was ist überhaupt
ein perfektes Weihnachten?
Ich möchte mal eine Familie sehen,
die ein perfektes Weihnachten hat.
Gibt es nicht.
Deswegen ganz wichtig,
Selbstmitgefühl.
Vollständige Recovery
braucht einfach Zeit
und die echte Freiheit,
Unbeschwertheit
und Leichtigkeit,
die stellt sich oft erst
viel später ein.
Also ich habe das
Jahre später noch gemerkt,
wie es einfach jedes Jahr
nochmal freier geworden ist
und dann nochmal.
Und es ist auch okay,
wenn du merkst,
hey,
ich habe dieses Jahr Weihnachten,
also ich kann zwar jetzt
vielleicht auch wieder
Stollen und Lebkuchen
und Co. mitessen,
aber ich habe auch noch Angst.
Und ganz ehrlich,
das ist total in Ordnung,
weil wir können die Dinge
auch mit Angst tun.
Und letzten Endes,
gerade wenn du vielleicht
in diesem Jahr auch erst
losgegangen bist
für deine Recovery,
hallo,
wie stark ist das bitte?
Aber dann ist das auch
deine erste Weihnachtszeit
und da gibt es so viele
neue Herausforderungen,
nicht nur die Familiensituation,
sondern auch die Lebensmittel,
Dinge,
die man vielleicht auch
noch gar nicht
challengen konnte,
weil es die eben
jetzt erst gibt,
wie Zimtsterne
oder was weiß ich was
oder Glühwein
oder all diese Dinge.
Das heißt,
Recovery bedeutet ja auch
ständige Wiederholung.
Bei manchen Dingen
kannst du die noch
gar nicht haben
und deswegen ist jetzt
auch eine Zeit,
wo du noch wahnsinnig viel
üben darfst,
neu integrieren darfst,
wiederholen darfst
und es ist wirklich okay,
auch noch kritisch,
ohne auch noch
misstrauisch,
deinem Körper
gegenüber zu sein.
Weil auch hier,
du weißt ja noch gar nicht,
wie der darauf reagiert.
Und Vertrauen
braucht Zeit.
Das heißt,
jeder Tag,
den du dranbleibst,
ist wirklich auch
ein Investment
in alle zukünftigen
Weihnachten
und andere Familien teiern.
Das heißt,
versuch Weihnachten nicht
als das zu sehen,
wo es schon alles
jetzt perfekt sein muss,
weil Weihnachten
muss nun mal schön sein.
Sieh es einfach als Chance,
weiteren Ängsten
auf die Spur zu kommen
und neue Dinge,
die du noch nicht
üben konntest,
jetzt zu üben.
Egal,
wie gut oder schlecht
dir das jetzt schon gelingt,
es geht nicht darum,
dass das jetzt schon perfekt ist.
Es ist ein Prozess
und manchmal brauchst du
zwei, drei oder vier Weihnachten,
wo wir, wie gesagt,
merken,
hey,
jetzt kommt noch das dazu
und jetzt noch das.
Und ganz ehrlich,
vielleicht stellen wir uns
einfach auch mal
auf den Standpunkt,
dass das auch
ein schöner Prozess ist,
wirklich immer mehr zu merken,
wie viel Freiheit
noch möglich ist.
Also ich finde das schön.
Ich freue mich da heute noch drüber.
Deswegen, ja,
üben, üben, üben
und Mitgefühl.
Und jetzt möchte ich dir noch
ein paar hilfreiche Strategien
oder vielleicht auch Tools
für die Weihnachtszeit
und generell eben
soziale Situationen mitgeben.
Also,
manche Sachen kannst du schon
vor Heiligabend
zum Beispiel vorbereiten.
Also such dir gerne
auch Verbündete.
Was meine ich damit?
Überleg dir gerne,
wer ist vielleicht,
sorry,
auch eine unterstützende Person?
Also jemand,
der mich auch unterstützen kann,
wenn ich merke,
boah,
es fällt mir gerade
irgendwie schwer.
Vielleicht eine Schwester,
eine Freundin,
einen Coach,
wenn du ihn hast.
Also da bitte einfach mal
absprechen.
Wie ist der vielleicht
auch über die Weihnachtszeit
erreichbar?
Kann man sich in Notfällen melden?
Kann ich mich bei einer Freundin
im Notfall melden?
Da bitte vorher wirklich
das absprechen,
dass jemand auch weiß,
okay,
könnte sich vielleicht melden.
und spreche auch konkret ab,
was brauchst du?
Brauchst du vielleicht,
also falls du sagst,
so hey,
wenn es mir Heiligabend
irgendwie schwerfällt,
darf ich dich vielleicht anrufen
oder darf ich dir
eine Nachricht schreiben?
Und was brauchst du dann
vielleicht auch?
Brauchst du einfach nur
Ablenkung,
ein Liebeswort,
eine vertraute Stimme,
Aufmunterung,
Zuspruch?
Frag da wirklich um Erlaubnis.
Darf ich dich da kontaktorientieren,
falls ich merke,
ich brauche das?
Weil das senkt dann nämlich
auch die Hemmschwelle
in der akuten Situation.
Also ich habe zum Beispiel
auch für meine
Recovered Soul Coaches
auch Weihnachten
auf die Vereinbarung getroffen,
dass ich in Notfällen
erreichbar bin.
Und manchmal habe ich einfach
gesagt,
so die Zeit oder
ich gucke auf jeden Fall
aufs Handy,
vielleicht nicht sofort,
aber ich gucke immer mal.
Also das habe ich zum Beispiel
mit meinen Recovered Soul Coaches
auch abgesprochen.
Und oft hat alleine
schon das Wissen gereicht,
da ist jemand.
Also es wurde, glaube ich,
sehr, sehr wenig bisher
in Anspruch genommen.
Aber alleine dieses Wissen von
da ist jemand
und ich bin nicht allein,
das kann schon
einen Riesenunterschied machen.
Und dann, also wie gesagt,
das gilt jetzt eher so für Menschen,
die vielleicht nicht mit dir
gerade unter dem Weihnachtsbaum sitzen.
Aber für da,
also für die Situation,
such dir da gerne auch Verbündete,
die mit dir im Raum sind.
Also zum Beispiel
eine Familie mit Glied einweihen,
was so ein bisschen als Puffer
oder auch zur Unterstützung
in herausfordernden Situationen
mit da sein kann
oder vielleicht dann auch mal was sagt.
Zum Beispiel,
wenn Oma Ella wieder
über ihr Hüftgold klagt
oder, ja, weiß ich nicht,
sich beschwert,
so, wenn ich jetzt noch
ein Plätzchen da schüttere,
muss ich aber nächstes Jahr
und Diät und na, na, na, na, na.
Also diese typischen Diätgespräche.
Da kann wirklich
eine konkrete Bitte sein,
also, weiß ich nicht,
ich nehme jetzt einfach mal
vielleicht die Mama,
wenn die unterstützend bei dir ist
oder du sagst,
so, hey,
die könnte ich mir gut vorstellen
oder auch deine Schwester.
Hey, wenn Oma wieder
über ihre Neujahrsdiät redet,
kannst du mir dann helfen,
das Thema zu wechseln,
zum Beispiel.
Und diese Person
kann dann einspringen,
wenn du vielleicht selber
noch nicht die Stärke hast,
wirklich dann in dem Moment
den Mund aufzumachen,
weil oft wollen wir was sagen
und trauen uns dann aber nicht.
Das heißt,
da kann es wirklich hilfreich sein,
einfach mal einen Blick zu werfen
oder so ein Zeichen zu geben
oder so.
Ja,
dass eine andere Person
einfach da, ja,
so ein bisschen als Umlenker
von solchen Gesprächen dient.
Also mach dir das über
gern ein Zeichen aus,
wenn du merkst,
hey,
es wird mir gerade zu viel
oder so ein, ey,
ruf mich im Zweifelsfall bitte
einfach immer mal in die Küche,
dass ich mal kurz
vom Tisch aufstehen kann.
Also gib mir einfach auch mal
einen Grund,
den Raum zu verlassen
und einfach mal durchzuatmen.
Manchmal ist es leichter,
wenn wir nicht selber mit uns
haltern,
so darf ich jetzt aufstehen,
darf ich jetzt gerade gehen.
Hol dir da jemanden,
sprich das gerne vorher durch,
weil dann wird es leichter.
Ansonsten kannst du auch
proaktiv schon Grenzen setzen
und zwar vor dem Zusammentreffen.
Warum proaktiv?
Weil spontan reagieren,
also so Schlagfertigkeit
und sowas.
Ich bin übrigens
ziemlich schlagfertig geworden,
habe ich festgestellt.
So ein kleiner Nebeneffekt
der Recovery,
den ich sehr mag
und der mir ganz lange
auch gar nicht so bewusst war,
aber mir ist es früher
übelst schwer gefallen,
so spontan zu reagieren.
Also gerade,
wenn ich gestresst war,
dann bin ich eher so
in diesem Rückzugsmodus,
saß danach da
und bin still geworden,
anstatt irgendwas zu sagen
und habe mich innerlich,
aber also innerlich war es
sehr laut.
Ich habe immer gedacht,
ich rede die ganze Zeit,
aber es kann nicht
wirklich was raus.
Das heißt,
was du machen könntest,
zum Beispiel,
keine Ahnung,
was euer Kommunikationskanal ist,
manche haben ja auch so
Familiengruppenchats
oder weiß ich nicht.
Könnte man,
ich weiß es schon sehr proaktiv,
aber kann man nicht mal helfen.
Vielleicht schon mal eine Nachricht
vorab an die Familie zu schicken,
vielleicht bestimmte Themen
nicht anzusprechen
oder einfach zu sagen,
so hey,
können wir dieses Weihnachten
einfach mal nicht über Diäten
oder irgendwas in der Art reden
oder zum Beispiel konkret zu sagen,
auch ich möchte bitte
keine Kommentare über Körpergewicht
oder Essverhalten,
weil ich gerade versuche,
das zu neutralisieren
oder auch einfach nur Punkt,
also auch ohne Begründung.
oder auch,
dass eben keine
Good Food,
Bad Food,
gesund,
ungesund Gespräche
über Lebensmittel geführt werden.
Also eine Beispielformulierung
könnte zum Beispiel sein,
mir ist es wichtig,
dass selbst wenn ihr Veränderungen
an mir wahrnehmt,
ihr nicht darüber sprechen
oder macht es einfach nicht zum Thema
oder ich arbeite gerade daran,
meine Beziehung zu meinem Körper
und zum Essen zu heilen,
bitte kommentiere das nicht.
So steckst du deine Grenzen
nämlich bereits vorneweg
und kannst jederzeit den Tisch verlassen,
wenn diese Gespräche aufkommen.
Also nicht wütend
oder trotzig,
aber einfach ganz klar
mit der Erinnerung,
dass du gebeten hast,
diese Themen zu unterlassen.
Und dann ist es natürlich auch legitim
oder eine logische Konsequenz,
dann zu sagen,
okay, wenn das aufkommt,
im Sinne dessen,
dass ich mich selber schütze,
ich gehe da mal,
meinetwegen redet darüber,
aber ohne mich.
Genau, und was du auch machen kannst,
ist wirklich konkrete Antworten
auch vorbereiten,
wenn bestimmte Punkte,
also man kennt ja manchmal
so seine Pappenheimer,
wer vielleicht über bestimmte Themen
besonders gerne redet.
Da kann es wirklich hilfreich sein,
so bestimmte Sätze auch zu üben.
Also meinetwegen auch mit einem Skript.
Denn je vorbereiteter du bist,
desto leichter fällt die Reaktion
dann in der akuten Situation.
Also bei Körperkommentaren zum Beispiel,
also wenn jemand sagt,
hey, du siehst ja gut aus
oder hey, du hast dir zugenommen,
könntest du zum Beispiel sagen,
ich möchte nicht,
dass mein Körper kommentiert wird,
egal ob positiv oder negativ.
Oder danke,
aber ich möchte nicht
über meinen Körper sprechen.
Was kannst du bei dir
E-Talk am Tisch sagen?
Zum Beispiel,
können wir einfach das Essen genießen,
ohne über Kalorien zu sprechen?
Oder ich würde gerne
über etwas anderes reden.
Was macht ihr eigentlich zu Silvester?
Oder auch einfach nur so abzulenken
und zu sagen,
hey, was machst du zu Silvester?
Oder bei wem seid ihr denn zu Silvester?
Oder was auch immer.
Also einfach Thema umdenken.
Oder, gerade auch so,
liebe ich ja bei Essensgesprächen nicht.
Wolltest du,
dass der Stress
um solche Themen
viel schädlicher ist,
als es dieses Lebensmittel
je sein könnte?
Das ist nämlich wissenschaftlich
nachgewiesen,
wirklich so.
Und je mehr Stress
bei uns um irgendwas machen,
der Stress ist viel ungesünder,
als es das Lebensmittel
sein könnte.
Also vielleicht auch einfach
mal einen wissenschaftlichen Fakt anbringen.
Oder bei konkreten Kommentaren
über dein Essverhalten,
hey, ich vertraue meinem Körper
und das reicht mir.
Oder ich arbeite gerade intensiv daran,
mir eine gesunde Beziehung
zum Essen aufzubauen
und Kommentare darüber
sind einfach gerade nicht hilfreich.
Oder es gibt auch
eine Low-Energy-Variante,
wenn du keine Kraft mehr hast
für Erklärungen
oder jemand am Tisch
vielleicht auch nichts
von deiner Essstörung weiß
und du dich da jetzt
nicht outen möchtest,
dann darfst du auch einfach
das Thema wechseln
ohne Rechtfertigung.
Dazu sage ich auch gleich nochmal,
wie man das machen könnte.
Aber so ein Ding ist so,
ist manchmal ganz praktisch.
Ich habe das ja auch manchmal,
dass ich so spontan
an irgendwas denke.
Also einfach mal so
in den Raum zu werfen,
wenn irgendeiner was sagt,
ach, weißt du was,
das erinnert mich daran,
habt ihr eigentlich
diesen Film gesehen?
Und dann abzulenken
auf einen Film.
Also manchmal kann man da
so ein paar ganz galante
Überleitungen finden.
Genau, also was könnten
so Umlenkungsthemen sein?
Also erstmal,
warum sollte man diese
überhaupt bereitlegen?
Mit einer Frage heikle
Themen umzulenken,
ist manchmal leichter,
als zu sagen,
über dieses Thema
möchte ich nicht reden.
Dann werden die meistens
nochmal besonders aufmerksam darauf.
Deswegen,
ich sage immer,
wer fragt, der führt.
Gut, ich bin auch Coach,
aber es kann wirklich hilfreich sein,
wenn du eine Frage stellst.
Menschen reden ja auch
gerne über sich.
Also zum Beispiel
könntest du überlegen,
was sind so Themen,
auf die ich ablenken könnte?
Zum Beispiel Urlaubspläne
oder eben Silvesterpläne
oder Geburtstagspläne
oder whatever.
Also zum Beispiel,
hey, wo geht es denn für euch
eigentlich im nächsten Sommerurlaub hin?
Oder falls du weißt,
jemand hat ein Hobby
oder vielleicht auch selber zu sagen,
hey, ich bin gerade auf der Suche
nach einem neuen Hobby,
was macht ihr eigentlich so?
Oder eben zu fragen,
hey, wie geht es eigentlich
in deinem Töpferkurs
oder hast du beim Makramee
was Neues gelernt?
Oder keine Ahnung.
Also solche Sachen.
Oder immer gute Themen,
Filme, Serien, Bücher.
Also da einfach auch mal zu fragen,
welches Buch hast du vielleicht
zuletzt gelesen
oder welchen Film hast du zuletzt gesehen
oder welche Serie
schaust du gerade?
Auch ganz schön.
Oder weil du woanders zu Gast bist
und die vielleicht auch
andere Traditionen haben
oder so,
dann stell einfach mal eine Frage
zur Weihnachtsdeko,
falls du die ganz nett findest
oder zu Traditionen,
die vielleicht dort
ausgeführt werden.
Also auch sowas
kann man ja mal hinterfragen.
Oder dem Weihnachtsbaum.
Vielleicht irgendwas Nettes
zum Weihnachtsbaum sagen.
Keine Ahnung.
Ich glaube,
in Bayern oder so
gibt es ja auch diese Tradition
des Weihnachtsbaumlobens,
wo man wirklich dann
zu den Nachbarn geht
und dann überall
der Baum angeguckt
oder belobt wird
und dann trinkt man noch was dazu.
Also habe ich nur
von meiner Schwester gehört.
Auch solche Sachen
können ja manchmal
ganz gesellig sein
und die Themen gut ablenken.
Oder auch eigentlich
einfach mal
nach Ereignissen im Leben
der anderen fragen.
Hey, was gibt es eigentlich
Neues bei dir?
Oder was macht eigentlich XYZ?
Weil, wie gesagt,
Fragen sind unglaublich
machtvoll
und lenken die Aufmerksamkeit
eben auch mal
weg
und geben
den anderen auch mal
was zu tun.
Zumal die meisten Menschen,
wie gesagt,
auch ganz gerne
über sich reden.
Also sollten wir jetzt nicht
als Dauerstrategie machen,
aber kann sehr hilfreich sein.
Dann auch ganz wichtig,
gib dir auch die Erlaubnis,
dich zurückzuziehen.
Also gerade stundenlang
mit Menschen
in engstem Raum zu hängen,
vielleicht noch warmes Zimmer
und pipapo,
das kann anstrengend sein.
Aber wichtig hier
und deswegen möchte ich da
gerne nochmal drauf eingehen,
weil auch dazu
hat mich eine Frage erreicht.
Der Unterschied ist wirklich,
ziehe ich mich
oder will ich mich zurückziehen
aus Selbstversorge
oder aus Vermeidung?
Bevor wir nämlich
über diesen Rückzug sprechen,
ist es ganz wichtig,
diese zwei Arten
von zurückziehen
oder von
ich will da vielleicht
doch gar nicht hin
zu erkennen
und ja auch zu erkennen,
was ist jetzt eigentlich was?
Also was wäre gesunder Rückzug,
also aus Selbstversorge?
Zum Beispiel
bist du zur Familienfeier,
bist auch dabei
und ziehst dich kurz zurück,
um auch mal Kraft zu tanken.
Also weiß ich nicht,
fünf bis
zwanzig Minuten
einfach mal zu sagen,
so hey,
ich brauche kurz mal
eine Minute für mich,
ich bin gleich wieder da
oder so.
Wichtig,
du kommst wieder
und du nutzt diese Pause,
um dich zu regulieren
und nicht um zu vermeiden,
also um irgendwas
Gutes dir zu tun.
Heißt,
diese Entscheidung
oder auch dieser Wunsch
oder das Bedürfnis
nach Rückzug
kommt von deinem
gesunden Ich.
Ein essstörungsgetriebener
Rückzug ist eher
eine Vermeidung.
Das heißt,
du willst vielleicht
gar nicht erst hingehen,
so oh nee,
also die Familie
und da habe ich überhaupt
keinen Bock drauf
und ich will lieber
zu Hause bleiben
und da lieber für mich
irgendwie was machen
und möchtest dich
komplett isolieren.
Also so dieser Gedanke
auch,
ich bleibe lieber allein.
Wenn der sich erleichtern anfühlt,
dann Achtung Warnsignal,
dann kommt diese Entscheidung
wahrscheinlich eher
von deinem essgestörten Anteil.
weil die unbequeme Wahrheit
ist nun mal,
die Essstörung liebt,
liebt, liebt, liebt, liebt
die Einsamkeit
und Isolation ist ihr bester Freund.
Das heißt,
je mehr du dich zurückziehst,
desto lauter wird ihre Stimme,
weil ja niemand da ist,
der ihr widerspricht
und du auch nicht
zu kulinarischen Veränderungen
oder zu irgendwelchen
anderen Dingen,
die zu Festigkeiten
nun mal vielleicht
gang und gäbe sind,
verführt wirst
und dich deswegen
da nicht wehren muss.
Also ja,
das ist erstmal
stressvermeidend
auf einer Ebene,
sorgt aber auch dafür,
dass du in deiner Recovery
da nicht vorankommst
oder wie gesagt,
im Zweifelsfall
die Essstörung
nochmal so richtig loslegt
und also meine ist auch immer
gerade zur Weihnachtszeit
mit sich selber
extrem in Challenge gegangen.
Also ich habe es irgendwie
damals geschafft,
jedes Jahr zu,
also während meiner Essstörung
nicht in der Recovery,
da zum ersten Mal nicht,
da wusste ich,
okay, ich bin wirklich
in Recovery.
Ich hatte wirklich
jedes Jahr Weihnachten
Niedriggewicht.
Kann doch gar nicht sein,
alle nehmen zu Weihnachten zu,
ich nehme ab und war dann
auch noch stolz drauf,
weil ich aber auch viele Dinge
gemieden habe.
Nicht gesund.
Also, wenn du merkst,
dass du dich am liebsten
komplett zurückziehen würdest,
dann frag dich wirklich ehrlich,
wer griff da gerade
die Entscheidung?
Mein gesundes Ich
oder mein essgestörtes Ich?
Denn dein gesundes Ich
will Verbindung,
auch wenn es schwer ist,
dein essgestörtes Ich will
dich am liebsten einfach
nur isolieren,
weil es will dich einfach
schützen.
Ob vor Veränderungen,
vor den Herausforderungen
und dieser Anteil liebt es,
ungestört in den eigenen
Routinen zu bleiben
und denen nachzugehen.
Und wenn du merkst,
okay,
es ist schon mal
nämlich gerade aktiv,
dann versuch einen Kompromiss
mit deinem gesunden Ich
zu finden.
Also, vielleicht musst du
nicht das ganze Fest da sein
oder nicht alle drei
Weihnachtstage,
sondern vielleicht einfach
nur für ein paar Stunden
oder für eine Stunde
oder für wie lange auch immer.
Vielleicht auch gerade,
wenn ihr vielleicht irgendwo
hinfahrt zur Oma
oder zu wem auch immer,
dann geh nicht alleine hin,
sondern such dir vielleicht
auch da einen Verbündeten,
also jemand,
der mit dir geht.
Und das Wichtigste ist erstmal,
dass du dir erlaubst zu gehen,
dir aber auch erlaubst,
also früher gehen ist dann
auch erlaubt.
Niemand sagt,
wie lange du dann
da bleiben musst.
Aber alleine hinzugehen
ist schon mal
ein sehr, sehr wertvoller
Recovery-Schritt,
weil es dich eben
aus dieser Vermeidung rausbringt.
Oder wenn du merkst,
boah, es fällt mir echt schwer,
dass ich dann mich aufraffe
und dahin gehe,
dann versuch dich abholen zu lassen.
Also bitte wirklich jemanden,
dich mitzunehmen
oder dich vorher nochmal anzurufen,
denn es ist erfahrungsgemäß
viel schwerer abzusagen,
wenn jemand auf dich wartet.
Das heißt,
warte dann möglichst
auch nicht bis Heiligabend,
sondern das macht sich
manchmal auch leichter,
wenn die Angst
noch nicht so groß ist.
Also vorher.
Und denk auch an die Konsequenz,
denn jedes Mal,
wenn du der Essstörung nachgibst
und dich isolierst,
wird sie stärker.
Und jedes Mal,
wenn du trotzdem gehst
oder dich eben nicht isolierst,
wird dein Gesundes sich stärker.
Und manchmal hilft auch
einfach die Frage,
was würde ich denn tun,
wenn ich vollständig
recovered wäre?
Würde ich da echt
alleine zu Hause bleiben?
Wahrscheinlich nicht.
Wahrscheinlich würdest du hingehen.
Also, geh,
auch wenn es sich gerade
nicht gut anfühlt.
Und ja,
wie gesagt,
kurz mal rausgehen,
dir mal ein paar Minuten
Zeit für dich zu nehmen,
das ist Selbstversorge.
Gar nicht hingehen,
ist Vermeidung.
Und ja,
manchmal braucht es
wirklich auch,
oder manchmal ist es einfach
wirklich auch zu viel
und wir brauchen den Schutz.
Zum Beispiel,
wenn dein Umfeld
ein maßgeblicher Trigger
deiner Essstörung ist
und du gerade vielleicht auch
dabei bist,
dich abzugrenzen
von deiner Familie.
Auch solche Situationen
gibt es natürlich.
Dann kann man immer noch mal gucken,
wenn man vielleicht
bei jemand anderem
adoptivmäßig
zu Weihnachten sein kann.
Also, ich habe einige Weihnachten
zum Beispiel auch mit
Markus' Familie gefeiert
und nicht mit meiner,
weil sich das für mich
entspannter und sicherer
angefühlt hat,
weil da einfach
weniger Trigger waren.
Aber ich war nicht alleine.
Also, sei da wirklich
ehrlich mit dir.
Schützt du dich gerade
vor etwas,
was dir schadet
oder vermeidest du etwas,
was dich heilen könnte?
Zwar fordern könnte,
aber genauso passiert
der Heilung,
indem wir uns auch fordern.
Und wenn du den Impuls
zur Ruhe während
der Festigkeiten spürst,
dann ist es ganz wichtig,
also jetzt aus gesunden Gründen,
aus fürsorglichen,
dann nimm den Impuls wahr.
Du darfst gehen,
du darfst dich zurückziehen,
wenn es dir zu viel wird
oder du einfach auch merkst,
hey, ich brauche mal kurz
eine Pause.
Das ist kein Versagen,
das ist dann wirklich
Selbstfürsorge.
Nur bitte,
also nicht,
dass du jetzt denkst,
oh so,
dann bin ich immer bei den
Mahlzeiten weg.
Nein, das meine ich jetzt nicht.
Also bitte dann
zwischen den Mahlzeiten,
aber nicht,
also wenn du immer zur Mahlzeit
verschwindest,
dann wissen wir auch,
wer am Steuer ist.
Das meine ich nicht.
Und es kann sein,
wie gesagt,
auch gerade wenn du vielleicht
zu denen gehörst,
die gerade aus der Klinik
entlassen wurden
oder wenn du generell
vielleicht Schwierigkeiten hast
mit vielen Menschen,
weil, also ich bin auch ein Mensch,
ich habe,
also ich mag Menschen,
aber ich mag eigentlich
lieber kleinere Runden.
Das heißt,
wenn du merkst,
hey,
es wird mir gerade zu überwältigend
oder zu viel
oder die Trigger wären zu stark,
dann nutze diese Möglichkeit
und diese Erlaubnis
wirklich auch in den Rückzug
kurzfristig zu gehen.
Auch hier kann es hilfreich sein,
in eine Bezugsperson
eben einzuweinen,
einfach zu sagen,
hey,
ich ziehe mich eventuell
kurz zurück,
um Kraft zu tanken,
nicht wundern,
wenn ich das mache
und guck auch,
wo ziehe ich mich denn zurück,
wenn ich das vorhabe.
Also gibt es vielleicht
ein Gästezimmer
oder ein Schlafzimmer
oder das Badezimmer,
schwierig,
wenn da einer drauf möchte.
Also das ist jetzt
nicht für längere Aufenthalte gedacht,
aber schau einfach auch,
woher gehe ich?
Oder gehe ich einfach
nur mal kurz vor die Tür
und damit meine ich jetzt
nicht spazieren,
sondern einfach wirklich
nur mal vor die Tür
durchatmen.
Wichtig,
du musst dich hier nicht
rechtfertigen,
weder fürs Gehen
noch fürs Wiederkommen.
Du gehst einfach,
du kommst einfach.
Und was auch hilfreich sein kann,
das habe ich damals auch gemacht,
mach dir vielleicht
doch so einen kleinen
Notfallkoffer,
also einfach mit Dingen,
die du machen kannst,
wenn du in den Rückzug gehst.
Also zum Beispiel
motivierende Musik,
mach dir gerne
eine Recovery-Playlist
oder
speichere dir
deine Lieblings-Podcast-Folgen,
vielleicht auch gerne
diese hier ab,
nochmal als Erinnerung,
um die dann
in den Griff bereit zu haben.
Nimm dir ein Lieblingsbuch mit
oder einfach eine Zeitung
oder es gibt ja auch
so kleine Mini-Puzzle,
kann manchmal auch
ganz hilfreich sein,
so kurz ein kleines Puzzle
zu machen.
Ich habe gehört,
das kann sehr ablenkend sein,
weil man einfach gerade
im Moment sein muss.
Und erstell dir gerne
auch vorher schon mal
eine Liste mit Dingen,
die dir helfen.
Also zum Beispiel auch
hilfreiche Social-Media-Accounts,
die dir Kraft geben.
Oder
ich habe zum Beispiel
jetzt auch immer
so eine kleine Therapieknete
dabei für Anspannungssituationen,
die ich dann so ein bisschen
knibbeln kann,
weil ich neige immer nochmal dazu,
an meinen Fingern zu knibbeln.
und war sich auch immer
dabei, also jetzt
weniger, weil jetzt
du bist eigentlich ganz gut
im Kopf, aber gerade
in der Übergangszeit
waren auch meine ätherischen Öle.
Also ich hatte wirklich
immer meine entspannende
Mischung, heißt Adaptive,
dabei und habe die
zwischendurch oder auch
davor schon
zur Vorbereitung gerochen
oder mir so ein bisschen
auf den Nacken gerollt
und die Handgelenke
daran dann gerochen.
Das war super entspannend
irgendwie auch,
wenn ich gemerkt habe,
ey, das wird mir gerade zu viel.
Und habe, wie gesagt,
auch immer die Nummer
deiner Verbündeten
kreifbereit
und bei sie, wie gesagt,
vorher schon ein.
Also da reicht es wirklich
auch manchmal,
einfach nur eine kurze
Nachricht zu schreiben.
Da muss gar nicht immer
eine Antwort kommen,
aber auch hier,
wenn du nach Unterstützung
fragst oder einfach auch mal
kurz sagst, wie es dir geht,
dass ich meine,
es ist nicht so eine
Jammertierade,
sondern, boah,
es ist gerade schwierig,
aber ich bin froh,
dass ich dir einfach
schreiben darf,
sowas in der Art,
dann schult es auch
dein gesundes Ich.
Ja, apropos Social Media,
kann auch sinnvoll sein,
gerade zur Weihnachtszeit
und das vielleicht
wirklich auch schon vorher.
Räum gerne auch nochmal
Erstdiäts Dingens.
Also ich bin ja auch,
ich durfte ja auf einem
Abnehmkongress auch sprechen,
nicht erst mal so,
ich war so voll irritiert,
dass ich die Anfrage gekriegt habe,
im Januar findet ein
Abnehmkongress statt
und die Werbung dafür
geht jetzt gerade los.
Ich wurde eingeladen,
um, deswegen dachte ich,
okay, dann nehme ich
dann mal doch teil,
um da so ein bisschen auch
auf die Konsequenzen einzugehen
beziehungsweise auch
auf die Gefahren von Diäten
und wo es vielleicht
auch ungesund wird,
woran man die Grenze
erkennen kann,
also ein bisschen
aufklärungsmäßig.
Deswegen bin ich
bei einem Abnehmkongress
dabei und kann eben
aber auch sagen,
die Werbung dafür geht
jetzt los.
Das heißt,
entfolge bitte wirklich
allem, was dir
nicht gut tut.
Also seien das jetzt
irgendwelche Diät-Accounts,
Fitness-Influencer,
irgendwelche Sachen,
die so vorher-nachher-Bilder
immer zeigen
und keine Ahnung was.
Also alles,
was deine Recovery
gerade eher hindert
oder dich triggert,
raus damit,
auch wenn das
ein Recovery-Kanal ist.
Und meinetwegen auch
das raus,
also guck wirklich,
was tut dir gut.
Und folge wirklich
Dingen, die
Recovery-Unterstützend sind.
Also Recovery-Unterstützenden
Accounts,
Safe Places,
Podcasts,
solchen Sachen.
Und habe wirklich
positive Inhalte
griffbereit,
auch für schwierige Momente.
Manchmal gibt es auch
so schöne Reminder
oder keine Ahnung was,
die man sich abspeichern kann.
Also wie gesagt,
wichtig,
gerade zur Weihnachtszeit
ist die Diät-Kultur-Propaganda
besonders laut.
Und wenn nicht zu Weihnachten,
dann spätestens
Gehweg zu Silvester.
Und was ich gemacht habe,
ist wirklich eine Zeit lang
auch einigen
Tier-Accounts zu folgen.
Nicht lachen jetzt bitte.
Aber es gibt wirklich so,
ich hatte einen
Eagle-Account,
einen Fuchs-Account
und Katzen-Accounts.
Also Katzen-Videos
gehen ja bei mir immer
und da beäumle ich mich
wirklich heutzutage
noch regelmäßig.
Also ich liebe es,
wenn mal wieder
irgendein lustiges
Katzen-Video auftaucht.
Super,
hat nichts mit Essen
und nichts mit irgendwas zu tun,
ist aber einfach witzig.
Also auch solche Sachen,
die es dir einfach
ein bisschen leichter machen
und dich zum Lächeln bringen,
hau die da drauf.
Und ich weiß,
das ist jetzt wieder was,
das hat so eher
mit deiner Haltung zu tun,
aber versuch auch deine Perspektive
auf Kommentare,
die kommen könnten,
zu ändern.
Denn der Punkt ist,
Menschen,
die Kommentare geben
und auch die,
denen,
denen ich mir einfangen konnte,
also wenn ich so
das Gesamtverhalten beobachte,
dann sind da schon
sehr orthorektische
Verhaltensweisen dahinter gewesen.
Ich sage jetzt nicht,
dass die Person das hat,
aber es ist mir einfach aufgefallen
und oft ist es wirklich so,
dass Kommentare anderer
oder eigentlich meistens
ist es so,
dass es mehr über sie selber aussagt,
als über dich.
Denn wahrscheinlich,
also wenn jemand den Körper
von einem anderen kommentiert,
dann kämpft diese Person
wahrscheinlich selbst
mit ihrem Körperbild
oder hat zumindest
einen erhöhten Fokus
auf die Figur
oder das Essverhalten.
Also ich kenne das ja auch
bei Personen,
die eben wirklich
andere Körper kommentieren
und auch von mir selber ja noch.
Das war für mich genau
so lange wichtig,
also ich kann ja nicht sagen,
wie meine Gäste,
was die für eine Figur hatten,
ob die zu oder abgenommen haben.
I don't care.
Heute.
Damals hat mich das beschäftigt,
weil ich selber ein Thema
damit hatte.
Heißt,
wenn ich das zum Thema gemacht hatte
und auch nur in meinem Kopf hatte,
dann, weil ich ein Thema
damit hatte.
Das hat null über die andere Person
ausgesagt.
Das heißt,
wenn jemand irgendwas sagt,
dreh es um,
dann hat die Person selber
auch ein Thema damit.
Und wie gesagt,
Diätkultur ist heute
so normalisiert,
dass die meisten Menschen
nicht mal merken,
wie schädlich ihre Kommentare sind
oder dass sie sie abgeben.
Also das passiert so
unterbewusst inzwischen.
Ja,
das entschuldigt das jetzt nicht,
aber es kann eben helfen,
es weniger persönlich zu nehmen.
Und ganz wichtig,
du bist nicht verantwortlich
für die Unsicherheiten anderer.
und vielleicht jetzt noch
so ein kleiner Reframe
zum Schluss,
denn eine Gewichtserholung,
was letzten Endes
Recovery ja auch ist
und damit eben auch
eine mögliche sichtbare Zunahme,
ist ein verdammter Erfolg.
Auch wenn dein Essgestörter Anteil
das wahrscheinlich nicht so sieht,
ich habe es damals auch noch
nicht so gesehen,
und auch wenn andere das kommentieren
und einen das dann erst recht
verunsichert
und unsere Gesellschaft
das sowieso anders propagiert,
aber mach dir immer wieder bewusst,
ist ein verdammter Erfolg.
Und zuzunehmen
ist doch für uns
viel schwieriger,
als unser Gewicht klein zu halten.
Das heißt, wenn jemand Veränderungen bemerkt,
dann ist das der Beweis dafür,
dass du schon weit gekommen bist
und etwas verändert hast.
Und diese Veränderungen
waren für dich herausfordernd,
denn es wäre viel leichter,
den alten Essstörungsroutinen
nachzugehen.
Und unsere Gesellschaft
will gar nicht,
dass wir ein entspanntes Verhältnis
zu unserem Körper
oder dem Essen haben.
Das verkauft sich nämlich
verdammt schlecht.
Dahinter steckt wirklich
eine Milliarde,
also nicht nur Million,
das ist wirklich
eine Milliardenindustrie.
Das heißt,
wenn du dich davon befreist,
also sowohl von Diät-Talk,
als aber auch davon,
deinen Körper ständig zu kritisieren.
Was haben die denn dann davon?
Hm, nichts.
Das heißt,
wenn du dich davon befreist,
dann haben die keine Chance mehr
und ist nicht gewollt.
Ich habe mir dann damals gesagt,
ich will kein Teil mehr davon sein
und vielleicht gibt es ja auch
die eine oder andere Frau da draußen,
die ein Stück weit
auch diese Erlaubnis braucht,
also die wirklich
diesen oberflächlichen Zirkus
eigentlich auch nicht länger
mitmachen möchte,
aber auch nicht weiß,
wie sie rauskommen soll,
weil irgendwie ist das ja auch
sozial verbindend,
über Diäten zu reden,
weil über was redet man denn,
wenn man darüber nicht redet?
Also das scheint wirklich
in meinem Umfeld nicht so,
Gott sei Dank.
Also das habe ich auch sehr angepasst,
aber ich erlebe das
wirklich immer wieder.
Aber wie viele Frauen
sind da draußen,
die sich eigentlich gerne
lieber annehmen würden
und nicht ständig
unter diesem Druck stehen würden,
sich zu verändern
oder verändern zu müssen.
Das heißt,
erlaub dir,
dieses Jahr zu üben,
dieses Jahr auch
für dich einzustehen
und sei das erstmal
nur ein Gedanken.
Ich verspreche dir,
wenn du da dran bleibst,
dann wird dein nächstes Jahr
schon deutlich freier sein.
Und in einigen Jahren
wirst du dich nur noch
an die Gespräche erinnern,
an die schönen Momente,
an wie ihr gelacht habt,
wie ihr gemeinsam
Geschenke ausgepackt habt,
wie ihr den selbstgebackenen
Stollen oder Eierlikör
oder keine Ahnung,
was getrunken habt,
gegessen habt,
whatever.
Du weißt dich an die Momente
erinnern,
die dich zum Lächeln gebracht haben
oder mit denen du vielleicht
auch jemand zum Lächeln gebracht hast
und nicht an die Kalorien
oder an dein Gewicht,
was du an dem Tag hattest.
Ich kann ja nicht mehr sagen,
was ich für ein Gewicht hatte.
Könnte nachgucken,
weil ich habe es irgendwo dokumentiert,
aber I don't care.
Und wie gesagt,
ich habe mein Gewicht
und alles,
was zu der Zeit war,
wirklich vergessen
und erinnere mich
an mein erstes Weihnachten
in der Recovery,
vor allem an die vielen
schönen ersten Male,
die ich da auf einmal hatte.
Weil das ist auch
wie so eine Honeymoon-Zeit.
Wir haben auf einmal
so ganz viele neue erste Male.
Das ist schön,
weil die Jahre davor,
also da war wirklich
das Hauptgefühl,
also wenn ich,
nur das Jahr,
also 2017 zum Beispiel,
ach, das war eh eine Katastrophe,
wenn ich gerade drüber nachdenke,
da habe ich eigentlich
ein Hauptgefühl von Erschöpfung gehabt.
Ich bin wirklich
vom Esstisch aufgestanden,
lag auf der Couch rum,
habe den Weihnachtsteller angeguckt,
dachte,
ich würde es so gerne essen,
aber ich traue mich nicht
und ich kann nicht
und ich habe keine Energie,
aber ich bin so dünn
wie noch nie zuvor.
Also, schrecklich.
Ich denke mir einfach nur,
Gott, wie viel Weihnachten
habe ich verpasst?
Also es tut mir wirklich leid
für mein damaliges Ich.
Das heißt,
diese Erinnerung,
alleine auch von dem Weihnachten
in der Recovery,
die sind so viel schöner.
Ich schaue mir auch
die Bilder viel lieber an,
weil es einfach
eine andere Ausstrahlung hat
und das ist so,
so wunderschön.
Und wie gesagt,
auch du wirst diese Leichtigkeit,
wenn sie noch nicht da ist,
irgendwann erleben,
wenn du dran bleibst.
Und ja,
ich hoffe,
es kann dir einfach zeigen,
wo der Weg wirklich
auch hinführen kann,
dass wie gesagt,
dieses Weihnachten
nicht das Weihnachten sein muss,
wo du das schon hast.
Wenn du das schon hast,
dann freue ich mich mega,
dann feiere das bitte.
Aber wenn nicht,
es wird kommen.
Wenn du dran bleibst,
wird es kommen.
Das ist so sicher
wie das Abend in der Kirche.
So, nochmal kurze Zusammenfassung.
Du darfst Grenzen setzen.
Das ist Selbstversorgung
und nicht Unhöflichkeit.
Du schuldest niemandem
eine Erklärung,
weder für deinen Körper
noch für deine Essensentscheidung
oder wenn du Ruhe brauchst.
Du darfst dir Hilfe holen
und du musst da nicht alleine durch.
Und du darfst dich zurückziehen.
Nur bitte nicht als Vermeidung.
Und du darfst auch noch struggeln.
Und du musst niemandem etwas beweisen.
Also erkenne dich bitte
wirklich auch selbst dafür an,
wo du gerade stehst
und was du schon erreicht hast.
Egal wie viel das ist.
Und meistens fällt es uns schwer,
unsere eigenen Erfolge anzuerkennen.
das mal zu üben,
kann so, so wertvoll sein.
Und dein Umfeld
muss das alles nicht verstehen
und wird es auch niemals
in Gänze nachvollziehen können.
Wer das nicht durchlebt hat,
der kann sich nicht vorstellen,
was es bedeutet.
Das ist auch nicht ihre Schuld.
Das müssen die nicht verstehen.
Also vielleicht
hilfst dir,
diesen Blickwinkel
einfach nochmal zu ändern.
Denn das Wichtigste ist,
dass du dir selber
den Rücken stärkst.
Also wie gesagt,
speichere dir die Folge
gern für Weihnachten ab
oder sende sie auch jemandem,
der sie gerade
vielleicht auch brauchen könnte.
In diesem Sinne
und wahrscheinlich auch,
weil du zu Heiligabend
vermutlich mal weniger Zeit hast
zum Podcast hören,
denn die nächste Folge
kommt tatsächlich an Heiligabend raus,
wünsche ich dir jetzt schon mal
wundervolle und möglichst
entspannte Weihnachten.
Und falls du Heiligabend
doch einen kurzen Moment
für dich hast und sagst,
hey, bin neugierig,
nächste Woche veröffentliche ich
ganz normal auch
wieder eine Folge,
aber für mich doch
dann auch eine besondere Folge,
denn die wird nochmal
sehr persönlich,
denn ich möchte
mit dir dort etwas teilen,
was einfach auch zeigt,
warum sich dieser ganze Weg
so unendlich gelohnt hat
und warum ich den wirklich
immer wieder gehen würde,
weil manche Belohnungen
kommen einfach auch noch
Jahre später.
Aber mehr verrate ich jetzt nicht.
Deswegen,
ich freue mich,
wenn du nächste Woche
auch dabei bist
oder es einfach ein paar Tage später
hörst,
whenever.
aber ich freue mich,
wenn du reinhörst
und wünsche dir jetzt
wunderschöne Weihnachten.
Vielen Dank,
dass du dir Zeit
für eine Tasse Reality
mit mir genommen hast.
Ich hoffe,
diese Folge hat einen kleinen
positiven Unterschied
in deinem Tag gemacht.
Mit deiner 5-Sterne-Bewertung
kannst du genau diesen Unterschied
auch im Leben anderer
lebenshorriger Frauen bewirken,
die diesen Podcast
noch nicht gefunden haben
und sich ebenfalls
nach einem Leben
in Freiheit und Authentizität sehnen.
Ich danke dir von Herzen
und freue mich,
auf Instagram mit dir
in Kontakt zu bleiben.
Alle Links findest du
in den Shownotes.
Bis zum nächsten Mal.
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