Romys Recovery RealiTea

Romy Hörbe

#37 Ich muss dir etwas erzählen

Eine sehr persönliche Folge über drei Momente, die alles verändert haben

24.12.2025 42 min

Zusammenfassung & Show Notes

Diese Folge hat mich nervöser gemacht als jede andere zuvor. Ich nehme dich mit auf eine Zeitreise zu drei Momenten, die mein Leben für immer verändert haben – Von Periodenverlust über die Entscheidung für meine Recovery und die Motivation dafür. Am Ende teile ich etwas sehr Persönliches mit dir, das ich sieben Jahre lang nicht für möglich gehalten hätte. 

 ⚠️ Triggerwarnung: Diese Folge handelt von Periodenverlust, Schwangerschaft und Kinderwunsch. Wenn das gerade ein Thema ist, welches dich belastet, überspring diese Folge einfach – sie läuft nicht weg. 
 
Diese Folge hat mich nervöser gemacht als jede andere zuvor und mehrere Anläufe gebraucht, denn am Ende teile ich etwas sehr Persönliches mit dir. Etwas, das ich so lange nicht für möglich gehalten hätte und das mich die letzten Wochen ziemlich beschäftigt hat. 
 
Aber bevor wir dahin kommen, möchte ich dich auf eine kleine Zeitreise mitnehmen. Zu drei Momenten in meinem Leben, die sehr eng miteinander verbunden sind, auch wenn ich das damals noch gar nicht wissen konnte. Es geht um die Zeit, in der ich meine Periode verloren hatte – sieben Jahre lang. Um den Stich, den ich jedes Mal gespürt habe, wenn ich eine schwangere Frau auf der Straße gesehen habe. Nicht weil ich sofort ein Kind wollte, sondern weil mir in diesem Moment bewusst wurde, dass ich mir diese Option selbst genommen hatte. 
 
In dieser Folge teile ich u.a. sehr persönliche Tagebucheinträge aus den letzten 7 Jahren mit dir - vom Punkt, der mich in die Recovery motiviert hat über Momente des Zweifelns und innerer Unsicherheit. 
Diese Folge ist das Ergebnis von sieben Jahren Recovery. Von allem, was dazwischen passiert ist. Den Hochs, den Tiefs, dem Hadern. 
 
Im Kern geht es hier um etwas, das uns alle betrifft: Sich Wahlmöglichkeiten zurückzuholen. Über den eigenen Körper. Über das eigene Leben. Und darüber, was du damit machen willst – egal ob du dann am Ende durch diese Tür gehst oder nicht. 

Es geht darum, sich Optionen zu schaffen und eine Wahl zu haben - zumindest grundsätzlich. Denn ich hatte sie 7 Jahre nicht. 

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Über Romy Hörbe - Coach für entspanntes Essverhalten und Körperakzeptanz
Neue Episode jeden Mittwoch um 6 Uhr

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Meine Ausbildungen
  • CCI Certified Eating Disorder Recovery Coach (Carolyn Costin Institute, USA)
  • Zertifizierter Systemischer Coach (Coaching Akademie Weimar-Wiesbaden)
  • Identity Transformation Coach (All In Academy Jackie Sharon Tamblyn)

Dieser Podcast ersetzt keine professionelle therapeutische oder medizinische Betreuung. Bei akuten gesundheitlichen Problemen wende dich bitte an entsprechende Fachpersonen.

Transkript

Hallo und schön, dass du hier bist bei Romy's Recovery Reality. Ich bin Romy Hörbe und nach 20 Jahren Essstörung vollständig recovered. Heute lebe ich mein bestes Leben, ohne Masken, aber mit ganz viel Lebensfreude und Authentizität. Meine Mission ist es, lebenshungrigen Frauen zu helfen, genau das Gleiche zu tun. Dieser Podcast ist für dich, wenn du dir tiefe Transformation statt reiner Symptombekämpfung wünschst. Ich nehme dich mit auf den Weg in die Freiheit und teile ungeschminkt, was mir wirklich geholfen hat. Mit Herz, Klarheit und der Expertise als Deutschlands erster CCI-zertifizierte Recovery Coach. Mach es dir gemütlich mit deinem Lieblingstee und lass uns gemeinsam entdecken, wie viel größer dein Leben jenseits der Essstörung sein kann. Hallo, schön, dass du wieder da bist. Jetzt habe ich den Startknopf gedrückt und es geht jetzt schon los. Ja, ich nehme jetzt nicht nochmal auf, das ist nämlich mein zweiter Anlauf. Und wie ich ja letzte Woche schon angekündigt habe, gibt es heute eine... Sorry, ich bin gerade schon voll am Heulen. Sorry. Eine ganz besondere Folge, die mich, glaube ich, so nervös gemacht hat, wie noch keiner andere vorher. Und ja, die mich einfach auch in der Vorbereitung schon sehr, sehr emotional gemacht hat. Und bis eben dachte ich eigentlich, ich habe es, aber offensichtlich dann doch noch nicht. Ich hoffe, du siehst es mir nach, denn ja, das ist doch für mich nochmal sehr, sehr persönlich. Und letzten Endes ist diese Folge auch das Ergebnis der letzten sieben Jahre Recovery und dem Leben dazwischen. mit, ja, allen möglichen Hochs und Tiefs in dieser Zeit. Und ich möchte dich heute auf eine kleine Zeitreise mitnehmen zu den drei Momenten in meinem Leben, die miteinander so sehr verbunden sind, auch wenn ich das damals noch gar nicht wissen konnte. Und die mich und dich auf einer Ebene auch heute auch hierher führen. Aber bevor wir starten und bevor wir eintauchen, möchte ich nochmal eine kurze Triggerwarnung mitgeben. Und zwar handelt diese Folge von Periodenverlust, von Schwangerschaft und Kinderwunsch. Und ich weiß, dass das für manche und insbesondere auch in der Recovery oder auch nach einer Essstörung ein schmerzhaftes Thema sein kann. Das heißt, vielleicht bist du gerade an einem Punkt, wo das vielleicht zu viel ist oder wehtut und du dich vielleicht gar nicht damit beschäftigen möchtest. Und wenn das so ist, dann ist das absolut und vollkommen okay. Dann überspringen diese Folge einfach. Die läuft ja nicht weg, falls du später reinhören möchtest. Genau, ist mir ganz wichtig zu sagen, denn ich weiß, dass diese Folge mich selbst während meiner Recovery damals schon sehr beschäftigt hätte. Oder ich sage mal, sie hätte was mit mir gemacht und wäre wahrscheinlich ein Stich, vielleicht aber auch, naja doch auch, ein Stich und eine Motivation gleichzeitig gewesen. Aber wenn du sagst, hey, okay, ich bleibe, ich höre mir das jetzt an, dann hoffe ich, dass du dir vor allem Motivation mitnehmen kannst und dir die Folge einfach auch zeigt, was alles möglich ist, auch wenn der Weg nicht immer geradlinig verläuft. Und falls das Thema Kinderwunsch und Schwangerschaft kein Thema für dich ist, dann bleib bitte trotzdem gern dran, denn im Kern geht es hier um etwas noch viel Größeres. Es geht darum, dir Wahlmöglichkeiten zurückzuholen und zwar über deinen Körper, über dein Leben und auch darüber, was du damit machen willst. Diese Folge handelt also auch davon, was passiert, wenn du deinem Körper gibst, was er braucht und welche Türen sich dann öffnen können. Egal, ob du dann am Ende entscheidest, da durchzugehen oder nicht. Aber man könntest du es dann entscheiden, genau. Aber lass uns mal in der Zeit zurückspringen. Und zwar in, ja, also als erstes vielleicht mal in die Zeit, die du vielleicht auch kennst oder wo du vielleicht auch genau drinsteckst oder die du vielleicht auch überwunden hast. Denn während meiner Essstörung und insbesondere in den letzten sieben Jahren meiner Essstörung habe ich meine Periode verloren. Und ich muss ehrlich sagen, ich war wirklich auch eigentlich die ganze Zeit ziemlich ziemlich dankbar dafür, denn ich fand sie schmerzhaft, eklig und super nervig. Und obwohl ich mich zu dieser Zeit in meiner orthorektischen Phase der Essstörung befand, wie gesagt, ich habe ja vorher ganz viele andere Versionen davon durchgemacht, von Bulimie über Binge Eating, über, also, naja, wie wir heute wissen, war es kein Binge Eating, sondern Extremhunger. Ich habe einfach so viele andere Phasen durchgemacht und ich fand diese orthorektische Phase für mich eigentlich gar nicht mehr so schlimm. Denn ich habe ja dort so, höre das jetzt bitte in Anführungszeichen, gesund wie nie zuvor gegessen. Aber obwohl ich das getan habe, war mein Körper einfach extrem unterversorgt und so im Überlebensmodus, dass er entschieden hat, für Fortpflanzung haben wir keine Energie mehr. Wir kämpfen hier ums Überleben. So forget about it. Achtung, ja auch nochmal wichtig zu sagen, egal ob du deine Periode noch hast oder nicht, das sagt nichts darüber aus, wie ernst deine Essstörung ist. Das hätte ich mir nämlich, oder das habe ich mir sogar jahrelang gesagt, so von wegen, oh, ist ja alles okay, du hast ja deine Periode noch. Dann kann es ja keine Essstörung sein. Hm, halt. Wie gesagt, ich hatte sie 13 Jahre meiner Essstörung und in dieser Zeit ging es mir sowohl psychisch als auch körperlich gefühlt noch schlechter als die letzten sieben Jahre, wo ich dachte, jo, jetzt hast du ja alles im Griff. Und es gibt einige Frauen da draußen, die sie trotz schwerster Erkrankung nie verlieren. Also ich weiß nicht, wie das der Körper macht, ich habe keine Ahnung, aber das gibt es. Und ich weiß auch, dass man es gestört ist, ich das, wie gesagt, lange Zeit als Begründung genommen hat, dass ich ja nicht krank genug bin. Aber ich werde wirklich nicht müde zu betonen, deswegen drehe ich mich vielleicht ein bisschen im Kreis, aber es ist mir echt wichtig, das zu sagen, dass allein der Gedanke, dass man deswegen, weil man die Periode vielleicht nicht verloren hat, ja nicht krank genug ist, das ist eines der größten Anzeichen dafür, dass du es bist. Wenn du magst, würde auch gerne nochmal in Podcast Folge 12 rein, wo es auch um das Thema geht, ja gar nicht krank genug zu sein. Okay, aber zurück zu der Zeit, als ich, wie gesagt, noch am Hadern mit mir selbst war, ob ich denn nun gesund werden möchte oder nicht. Denn das war lange Zeit sehr ambivalent für mich und ich hatte mich, wie ich es vielleicht auch an einer oder anderen Stelle schon mal angedeutet habe, ich habe mich fast dagegen entschieden. Und ich erinnere mich aber auch noch genau an dieses Gefühl, wenn ich über die Straße gelaufen bin und jener ist da echt, was das angeht, ein bisschen omnipräsent mit dem Thema, sage ich jetzt mal. Die laufen ja eigentlich ständig Kinder wegen, schwangere Frauen, Babys, keine Ahnung was, über die Welt oder über den Weg. Und dann habe ich auch noch in der Kita gearbeitet, wo irgendwie, weiß ich nicht, ich habe immer gesagt, der Trend geht zum Drip-Kind. Das heißt, es waren gefühlt immer nur schwanger um mich. Und das hat mir jedes Mal irgendwie einen Stich versetzt. Nicht, weil ich unbedingt sofort ein Kind wollte, sondern weil mir in diesem Moment bewusst geworden ist, dass ich mir selbst diese Option genommen hatte. Denn mein Körper hat mir ganz deutlich gezeigt, Baby, sorry, aber das ist gerade nicht drin für dich. Und nicht die Wahl zu haben, schwanger werden zu können, wenn ich es wollte, hat mich unglaublich traurig gemacht. Immerhin war ich ja Erzieherin und durfte mir da auch schon oft anhören, dass ich bestimmt eine ganz tolle Mama wäre und ja, ob ich denn schon Mama wäre. Also Kinder haben das ja ganz, ganz oft gefragt und ich jedes Mal so, übrigens nur weil man Erzieherin ist, heißt das nicht, dass man automatisch auch eine tolle Mama ist. Also das eine hat mit dem anderen nicht zwingend was zu tun, aber das nur am Rande. Jedenfalls habe ich mich ja dann doch für die Recovery entschieden und als ich mich aber, wie gesagt, also da so an diesem Punkt bestand, wo es noch so ambivalent war, habe ich selber nach Gründen zu leben gesucht und wofür es sich eigentlich lohnen würde, gesund zu werden. Und damals habe ich in meinem Recovery-Tagebuch geschrieben, ich habe es extra nochmal rausgesucht, deswegen war es, wie gesagt, die letzten Tage auch echt ein bisschen emotional für mich. Da habe ich geschrieben, ich möchte einen gesunden Körper, der Kinder kriegen kann und lange, beschwerdefrei für mich da ist. Und ich möchte eine echte, gesunde, glückliche Familie haben und meinem Kind eine vorbildhafte, starke, liebevolle, emotionale, herzenswarme und authentische Mama sein. Aber das alleine aufzuschreiben, also obwohl das ein Zielbild für mich durchaus schon war und wo ich auch eine Idee hatte, ah, so könnte das vielleicht aussehen, hat das allein noch nicht gereicht. Auch wenn diese Worte schon natürlich, ja, oder ich habe die mir eigentlich jeden Tag auch durchgelesen als Motivation für meine Recovery. Die Liste ist übrigens dann noch deutlich länger geworden, als ich dachte, also das waren nur zwei Punkte von wahrscheinlich 20, die am Ende auf dieser Liste standen. Aber der Punkt war, das alleine hat noch nicht so richtig gereicht, das heißt, ich habe mir wirklich dann auch noch einen mentalen Anker erschaffen. Was meine ich damit? Wann immer ich dann einen Kinderwagen, ein Baby oder eine schwangere Frau auf der Straße gesehen habe, habe ich diesen Anblick in meinem Kopf verknüpft mit, Und du musst essen, wenn du das auch willst. Du musst essen, wenn du wenigstens die Chance haben willst, irgendwann eine eigene Familie gründen zu können. Und irgendwann gab dann einfach nur noch die Kurzform, Baby, okay, essen. Und ich habe teilweise echt selber die Augen verleiert und habe mir so gedacht, oh Baby, oh, ich weiß, ich muss essen, oh Baby. Das hat mich echt ein bisschen genervt, aber es hat funktioniert. Weil das war halt wirklich, wie gesagt, vorher ja mein größter Trigger, ein Baby zu sehen. Und den habe ich geschafft, in einem, oder ja, eigentlich in einem meiner größten Motivationen umzuwandeln. Das war zwar nicht der alleinige ausschlaggebende Punkt für meinen schlussendlichen Recovery Erfolg, aber es war zumindest ein wichtiger Baustein. Also vor allem eben auch das Recovery Commitment, was ich mir selber geschrieben habe. Und es mir wirklich auszumalen, wirklich auch visuell immer wieder greifbar, mir vor die Nase zu hängen, mit der Option eben auch, was passiert, wenn ich es nicht mache. Und ja, letzten Endes war es auch das, was mir erlaubt hat oder wodurch ich mir selber wieder erlaubt habe, meinem Körper zu geben, was er wirklich braucht. Aber, und das ist mir auch so ein bisschen aufgefallen, als ich die letzten Jahre so über dieses Thema nachgedacht habe, also gerade eben Schwangerschaft, Babys und keine Ahnung was. Und es fällt mir ein bisschen schwer, den Teil zu teilen, aber ich habe gedacht, hey, wir sind hier in Homies Recovery Reality. Die betrifft nun mal auch nicht. Deswegen will ich ja auch ganz ehrlich mit dir sein. Denn damals wollte ich tatsächlich ein Kind noch aus einem ganz anderen Grund. Ich war so sehr im Mangel und habe mich so oft echt extrem einsam gefühlt. Und auch meine Beziehungen waren ja ziemlich chaotisch, wie man in der Paarfolge mit Markus auch gesehen hat. Und ich stand gerade so in dieser Recovery Phase, wo ich mich dafür entschieden habe, eben zwischen zwei Männern. Den einen habe ich aus ganz ungesunden Gründen geliebt, denn er hat die Muster aus meiner Kindheit perfekt bedient. Und ich konnte mich da einfach unglaublich schwer daraus lösen, weil eben meine alte Identität noch sehr an dieses Beziehungsmuster geknüpft war. Und der andere hat mich so sehr geliebt, obwohl ich mich selbst unglaublich unliebenswert fand und mich auch noch so verhalten habe. Und ich konnte diese Liebe einfach nicht annehmen, da ich ja nichts dafür tun musste und mich nicht beweisen und mir auch keine Liebe verdienen musste. Also das hat mich völlig überfordert, obwohl ich es mir eigentlich gewünscht habe. Also eigentlich habe ich mich wirklich danach gesehen zu lieben, Liebe zu geben und Liebe zu bekommen. Aber wenn ich sie dann bekommen habe, dann konnte ich sie nicht annehmen, weil es eben, also ich wusste eigentlich gar nicht, wie eine gesunde Form von Liebe auch aussieht. Und der Knackpunkt war eben auch, dass ich mich selber überhaupt nicht geliebt habe. Das heißt, zu glauben, dass mich jemand wirklich liebt, ohne dass ich was dafür getan habe, das war ein Konzept, das war nicht in meinem Kopf angelegt. Und damals war es ja sogar noch so krass, dass ich mich wirklich gehasst habe und auch noch dafür, wie ich mich Markus gegenüber verhalten habe, der wie gesagt einer der beiden Männer war. Und das war eine verdammt ungünstige Ausgangsposition, um eine positive Form von Liebe überhaupt anzunehmen. Gepaart dann noch mit dem Energiedefizit, welches mich nur noch zu einer depressiven Hülle von mir selbst gemacht hat, war es für mich auch unglaublich schwer, in einer Beziehung irgendwas zurückzugeben. Also das ist mir zwar immer noch leichter gefallen, als mich gut um mich selber zu kümmern, aber es war einfach schwierig. Und heute weiß ich, auch meine Motivation, ein Kind zu bekommen, war damals, und wie gesagt, das ist mir echt etwas unangenehm zuzugeben, aber es war sauegoistisch. Und ich habe mir nur gedacht, ja, dann kann ich ja all meine Liebe, die ich ja irgendwo in mir spüre, die ich aber nicht rausbringen kann, einfach auf dieses kleine Wesen übertragen. Es schien mir damals irgendwie, ich weiß nicht, wenn ich so drüber nachdenke, wie so, die einzig sichere Form zu sein, wie ich irgendwie Liebe geben oder zulassen oder vielleicht auch empfangen kann. Denn Kinder lieben einfach bedingungslos. Und gerade als Mama bist du ja gerade am Anfang eben auch nun mal das Zentrum ihres Universums. Aber ich habe mich damals nie gefragt, was ich eigentlich zurückgeben kann. Also ich wollte damals durch ein Baby vor allem bekommen, aber nicht geben. Und außerdem, auch ein schöner Grund, erschien mir ein Baby wie eine weitere Chance, meinem Leben und der Verantwortung darin zu entfliehen. Das klingt jetzt vielleicht komisch, weil man könnte ja meinen, mit einem Baby kommt verdammt viel Verantwortung. Aber ich wusste, wenn ich gesund werde, arbeite ich wieder in der Kita. Und ich habe damals schon gespürt, dass mich das auf Dauer nicht glücklich macht, obwohl ich die Arbeit mit den Kindern geliebt habe. Und die Idee, schwanger zu werden, die war damals eben, ja, auf einer Ebene eine romantische Vorstellung, der von meiner Arbeit wieder zu entfiehen, wenn ich die dann immer zurück hätte. Weil arbeitsunfähig war ich ja schon. Weil als Erzieherin ist es ja so, dass du, wenn du schwanger bist, eigentlich sofort wieder raus bist und im Beschäftigungsverbot. Und das habe ich mir damals ziemlich schön ausgemalt. Ich dachte, oh, das wird die gechillteste Zeit deines Lebens. Dann kriegst du ein paar Monate geschenkt, in denen du einfach nur machen kannst, was du willst. Ich habe mir aber null Gedanken gemacht, was es wirklich bedeutet, Mama zu sein. Also welche Verantwortung damit dann kommt und vor allem, was ich meinem Kind vielleicht vorleben würde. Und eine meiner größten Sorgen damals war, wenn ich über das Mama sein nachgedacht habe, wie ich es wohl schaffen würde, mein Kind dann von Zucker und anderen für meine Essstörung ungesunden Lebensmittel fernzuhalten. Welche gesunden Snacks ich dann dafür zubereiten könnte. Also auch hier mein Food-Fokus war, hat sich sogar auf solche Gedanken ausgewirkt. und wie ich mit Kindergeburtstagen und der dort nicht zu vermeidenden Konfrontation mit Süßigkeiten umgehen würde. Als wäre das das Wichtigste auf der Welt. Also auch hier Food-Fokus, ordentlich da. Und ich hätte alle meine restriktiven Essensverhaltensweisen, meine Körpersorgen und meinen ganzen Druck auf dieses Kind übertragen. Und ich hatte vor allem auch Angst, was auch ein Grund war, warum ich früher immer gedacht habe, ach nee, noch nicht Mama werden, weil ich wurde ja, meine Mama wollte immer schon gerne früh Oma werden. Und ich habe immer gedacht, nein, ich bin noch nicht bereit, meinen Körper aufzugeben, weil Hilfe, keine Ahnung. Also ich habe wirklich nur gedacht, wie ich irgendwie das schaffen könnte, dann, falls ich schwanger werden würde, wie ich es schaffen würde, so dünn wie möglich zu bleiben. Also wirklich größte Sorge. Kurzum, ich muss sagen, ich bin rückflückend echt froh, dass es damals nicht geklappt hat. Und dass mein Körper gesagt hat, nöp, machen wir nicht. Also ich muss wirklich sagen, er hat mich und auch ein Baby vor mir selber beschützt. Und vielleicht fragst du dich jetzt her, und was hat das jetzt mit mir zu tun? Ich will ja vielleicht gar keine Kinder. Oder das Zeitfenster, in dem das eine Rolle gespielt hat, das ist vorbei. Und ich weiß, das ist auch super, super schmerzhaft. Das sehe ich leider auch immer wieder im Coaching, dass so, ja, manchmal eben auch kommt so, Mensch, ich wollte eigentlich mal, aber jetzt ist es inzwischen zu spät, weil jemand vielleicht wirklich inzwischen 50 oder noch älter ist. Und ja, irgendwann hat einfach auch das biologische Zeitfenster ein Ende. Und das ist aber der Punkt. Es geht hier nicht um ein Baby. Es geht darum, dass mein Körper mir eine Entscheidung, aber auch eine Wahlmöglichkeit abgenommen hat durch die Essstörung. Weil er keine Energie für irgendwas anderes außer Überleben hatte. Das betrifft jetzt nicht nur die Fruchtbarkeit, sondern das betrifft wirklich alles. Also auch in deinem Fall. Deine Energie für Beziehungen. Energie für deinen Job, für Hobbys, für Träume. Hast du überhaupt noch Träume? Ich habe meine, wie gesagt, also Träume war jetzt echt nicht meine Stärke. Denn wenn dein Körper im Überlebensmodus ist, dann hast du auf einer Ebene keine Wahl. Du funktionierst eigentlich hauptsächlich nur noch. Und auch ich habe damals eigentlich nur noch funktioniert. Ich mochte die Idee von einem Kind. Und ich hatte, wie gesagt, auch eine sehr romantische Vorstellung davon. War aber gleichzeitig eigentlich nicht bereit, die Bedingungen dafür zu erfüllen. Und dennoch reichte dieser Gedanke als Motivation, mich erstmal wirklich echte Schritte Richtung Recovery gehen zu lassen. Und dann vor allem auch dran zu bleiben. Weil, wie gesagt, angefangen habe ich ja öfter, aber ich bin halt nie dran geblieben. Denn zu wissen, ich kann etwas nicht machen oder haben, selbst wenn ich es wollte. Also den Gedanken, den fand ich auch super beängstigend. Weil der, der war halt eine andere Form von Kontrollverlust. Also selbst wenn ich mich dafür entschieden hätte, wusste ich ja, so schnell geht das ja jetzt nicht. Tja, und zwischen diesem Moment und heute liegen noch zwei weitere Momente, die ich jetzt noch mit dir teilen möchte. Und wir machen mal einen kleinen Zeitsprung. Denn bereits fünf Jahre nach meiner Recovery, also 2023, sah mein Leben komplett anders aus. Und zwar so krass anders. Deswegen sage ich immer mit den Träumen und mit, ja, wer bin ich denn dann eigentlich nach meiner Essstörung? Oder wie lebe ich denn dann? Es ist verdammt schwer, das zu sagen. Weil nichts davon oder nichts von dem, was ich heute habe, hätte ich mir auch nur ansatzweise vorstellen können. Und manchmal kommt es mir wirklich so vor, als hätte ich zwei komplett verschiedene Leben geführt. Also das eine bis zu meinem 31. Lebensjahr und dann noch eins danach. Also dementsprechend noch nicht wirklich lang. Sieben Jahre halt. Und beide könnten nicht unterschiedlicher sein. 2023 war ich natürlich längst recovered. Ich hatte mir da auch bereits mein eigenes Business aufgebaut, mich selbstständig gewacht. Ich konnte ortsunabhängig und von überall arbeiten. dementsprechend dann auch viel reisen, was ja so mein zweiter großer Traum, beziehungsweise auch, also einerseits eine große Angst war, dass ich das nicht mehr machen kann, wenn ich nicht recoveriere. Und andererseits, ja, wie gesagt, das auch eine Motivation war, weil ich gesagt habe, Mensch, aber ich möchte doch in meinem Leben noch reisen können. Und ich würde nochmal so gern ans Meer und hier und da. Und dafür musst du aber gesund sein. Dafür brauchst du auch ein paar finanzielle Ressourcen und all diese Dinge. Und diese Freiheit und dann auch noch einen Job, bei dem ich wirklich das Gefühl hatte, ich kann jetzt hier was bewirken. Das hat mir auf einmal so viel Sinn in meinem Leben gegeben, wie ich das vorher noch nie irgendwo erlebt habe. Also ich wusste schon auch in der Kita, das ist sinnvoll, was ich hier tue. Und es hat mich auch gefreut, wenn ich gemerkt habe, Mensch, das hat einen Unterschied gemacht für, sei es auch nur ein Kind an diesem Tag, dass ich da war. Das war schon auch schön, aber ich hatte halt auch das Gefühl, ich kann unglaublich wenig bewirken. Weil so lange ist ein Kind nicht da und auch die Rahmenbedingungen in der Kita und gerade in Thüringen sind jetzt nicht so groß, ich sage ich mal. Und ich hatte aber vor allem auch bis 2023 gelernt, gesunde Beziehungen zu führen und zuzulassen und mich eben aus diesen toxischen Beziehungsmüstern auch gelöst. Und dementsprechend auch nicht mehr das Gefühl, ich müsste jetzt irgendwo emotional eine Leere füllen. Und so ist auch das Kinderthema immer mehr in den Hintergrund gerückt. Und obwohl ich bereits zu Ende meiner Kita-Zeit, also kurz bevor ich mich selbstständig gemacht habe, gemerkt habe, Mensch, ich bin ja viel entspannter mit den Kindern und so viel geduldiger, da könnte ich ja jetzt viel besser auf ihre Bedürfnisse eingehen. Das war so ein Punkt, wo ich gedacht habe, ja Mensch, jetzt wären das eigentlich die besten Voraussetzungen für ein Kind. Aber mit der Entscheidung für die Selbstständigkeit war auf einmal so viel anderes wichtiger. Also es sind einfach so viele Themen auch dazugekommen, so viele Optionen, so viele Dinge, die ich machen konnte, die ich, wie gesagt, ja vorher nicht für möglich gehalten habe. Und das hat mich im Juni 2023 dann irgendwie nochmal ganz schön eingeholt. Also da war ich auf einem Retreat, übrigens ein englischsprachiges, deswegen kommt auch gleich nochmal ein englischsprachiges Zitat, weil nachdem ich da eine Woche mit lauter englischsprachigen Menschen verbracht habe, hat mein Kopf irgendwann auch einfach nur noch in Englisch gedacht. Und dort haben wir gleich am ersten Tag unterschiedliche Karten gezogen, also jede eine. Und ich saß wirklich da und mich hat es richtig eiskalt erwischt, weil meine Karte war The Womb, also die Gebärmutter oder der Mutterleib. Und ich hatte mich, wie gesagt, seit meiner Recovery nicht mehr mit dem Thema beschäftigt. Aber diese Karte zu ziehen, die hat mir bewusst gemacht, dass das eigentlich für mich, oder dass ich damals ja für die Chance, schwanger zu werden, losgegangen bin. Und jetzt, fünf Jahre später, saß ich da und war immer noch gefühlt so weit davon entfernt wie damals. Und das hat mich super irritiert. Und plötzlich kam dann nämlich auf einmal die Frage auf, die mich selber total verunsichert hat, will ich das eigentlich noch? Oder denke nur ich nur, ich sollte das wollen, weil ich ja in der Recovery genau dafür gekämpft habe. Und gleichzeitig wurde mir bewusst, wie sehr es mich getriggert hat, dass noch immer überall um mich herum Frauen schwanger wurden. Was einem in der Regel ja nur dann auffällt, wenn man selbst ein Thema damit hat. Also ich sag mal so, wenn ich einen Fokus nicht darauf habe, dann triggert mich das auch nicht. Und deswegen habe ich dann damals in mein Retreat-Tagebuch geschrieben, gefühlt bin ich immer noch Welten davon entfernt, selbst schwanger zu werden. Will ich das überhaupt? Ein Teil von mir hat Angst zu bereuen, diese Erfahrung nicht zu machen. I can see myself with a baby. I can feel my womb for it. I am ready, but I don't know how to get it. Und da wurde mir bewusst, wie sehr ich mich die letzten Jahre auch in Arbeit geflüchtet habe und wie viele Themen ich verdrängt hatte, vor allem eben auch in meiner Sexualität. Und das hat mir super viel Angst gemacht. Ich dachte, Mensch, da ist ja noch irgendwie was, aber wo stehe ich da eigentlich? Und am Ende des Retreats wusste ich eigentlich, okay, ich muss mit meinem Partner, also mit Markus, darüber reden. Aber ich tat es nicht. Also ich wusste genau, was eigentlich dran wäre. Ich meine, wenn mich in meiner Kurzhausbildungen einiges gelernt haben, dann vor allem Selbstverantwortung. Das heißt, mir war auch klar, wenn hier ein Thema ist, dann sprich es an. Aber irgendwie bin ich dann wieder in mein altes Muster gefallen und dachte, ja, das musst du jetzt erst mal für dich alleine rausfinden. Dann musst du erst mal selber wissen, ob du jetzt vielleicht noch ein Baby möchtest und wenn ja, überhaupt warum. Weil im Überdenken bin ich ja super. Und ich habe mich gefragt, hast du nicht eigentlich auch Angst, wieder was zu verlieren? Und das war ein Gedanke, der, wie gesagt, damals ja auch schon da war. Nur diesmal ging der in die andere Richtung. Nämlich die ganze Freiheit, die Flexibilität und alles, was ich mir aufgebaut hatte. War ich bereit, das wieder loszulassen? Und diese Frage hat mich ganze zwei Jahre lang beschäftigt. Also wir spielen mal gleich vor. Aber es waren wirklich zwei Jahre, in denen ich gemerkt habe, dieses Thema kann ich mit dem Kopf nicht lösen. Ich bin viel zu reflektiert. Ich denke zu viel voraus und sehe zu viele, was wäre, wenn's. Also ich kann, also wenn jemand alles steht, Kopf Teil 2 geguckt hat, Anxiety, ich habe es auf Englisch geguckt. Deswegen, ich weiß gar nicht, ich vergesse immer, wie die auf Deutsch heißt. Aber dieses, und was wäre noch, wenn? Und dann müssen wir uns noch auf den Fall vorbereiten. Und wenn aber das eintritt, so ungefähr ist mein Kopf heute teilweise immer noch. Ich kann ihn ganz gut einfangen, aber in dem Fall habe ich es einfach immer wieder weitergeschoben. Und es waren zwei Jahre, in denen ich nicht darüber gesprochen habe, weil ich dachte, du musst es alleine lösen. Bis mich dann, Gott sei Dank, ein guter Freund dieses Jahr wieder mehr mit dem Thema konfrontiert hat. Und mir klar wurde, ups, jetzt bin ich 37. Wenn ich mich jetzt nicht um eine Antwort bemühe, dann wird es irgendwann zu spät sein. Also habe ich meinen Stolz beiseite geschoben und mir dieses Jahr nochmal Coaching-Unterstützung gesucht für genau dieses Thema. Und auch wenn ich dich, oder ich mich, dann nicht du, ich mich, danach immer noch nicht, und das habe ich echt das mal so fuchsig gemacht, weil eigentlich war das mein Ziel. Ich konnte mich danach immer noch nicht klar für oder gegen ein Kind entscheiden, was ja eigentlich mein Ziel war. Aber ich habe auch erkannt, was mir wirklich im Weg steht und woran ich und wir auch in unserer Beziehung noch arbeiten durften. Und der für mich klarste Hinweis war, nach diesem Coaching, dass ich mich immer noch nicht dagegen entscheiden konnte. Und dieses kleine nagende Gefühl von, du wirst es irgendwann bereuen, mich nicht mehr losgelassen hast. Also ich würde es zumindest bereuen, das nicht zu wenigstens versucht zu haben oder nicht wenigstens alles dafür getan zu haben, dass die Wahrscheinlichkeit zumindest besteht. Es gab, wie gesagt, zu dem Zeitpunkt ja keine Lehre mehr. Im Gegenteil. Ich wusste auch, wenn ich mich dafür entscheiden würde, dann wäre ein Baby eine zusätzliche aufregende und durchaus herausfordernde Aufgabe zwischen all meinen anderen herausfordernden Dingen, die, und das war mir inzwischen auch sehr bewusst, mit unheimlich viel Verantwortung einhergeht. Denn was alles schief gehen kann, auch bei Eltern mit der besten Intention, ist mir spätestens seit meiner Identity Transformation Coach Ausbildung mehr als bewusst. Und eins meiner Mottos seit meiner Recovery lautet, wenn du das Gefühl hast, du könntest es bereuen, etwas nicht zu tun, dann tu es. Und für mich war auch klar, okay, also künstliche Befruchtung und Kinderwunschtherapie und sowas, das kommt nicht für mich in Frage. Aber ich wollte es darauf ankommen lassen und wirklich den Raum aufmachen und eine kleine Seele selbst entscheiden lassen, ob sie mich als Mama wählt oder nicht. Und hier ist aber auch der entscheidende Unterschied. Damals, also vor sieben Jahren, wollte ich ein Kind aus einem Mangel heraus. Es sollte eine Lücke füllen und sollte mir Liebe geben, die ich mir selbst nicht geben konnte. Es sollte also meine Lebensaufgabe sein, weil ich damals ja gar keine andere hatte. Inzwischen aber habe ich ein erfülltes Leben und bin innerlich an einem Punkt, an dem ich verdammt viel geben kann und will. Und das war ja auch was, was damals nur so eine kleine leise Hoffnung war, sodass ich auch in Freundschaften was zurückgeben kann, überhaupt irgendwo was zurückgeben kann. Und da habe ich das Gefühl, es ist einfach so viel entstanden, weil einfach so viel Fülle da ist. Und wie gesagt, das Gefühl, dass jetzt ein Baby eine Leere füllen müsste, die ich anderweitig nicht gefüllt bekomme, das ist komplett weg. Das heißt, wenn jetzt etwas käme, wäre es etwas, das in ein Leben voll Fülle noch dazukommt, also so ein Add-on. Denn der Punkt ist, jetzt stehe ich mit beiden Beinen im Leben. Ich bin mit mir verbunden, ich habe Energie und ich kann wirklich etwas geben und bin nicht mehr darauf angewiesen, dass mich jemand oder irgendetwas von außen erfüllt. Also klar, ich meine, jeder freut sich über Freundschaften, Beziehungen und all diese Dinge, aber es ist nicht mehr so, dass ich mit mir alleine nicht mehr klarkäme, weil ich mir selber inzwischen auch eine wirklich gute Freundin geworden bin. Und das ist eben der Unterschied, den die Recovery auch macht. Nicht nur für einen Kinderwunsch, sondern wirklich für alles. Also zum Beispiel auch für Beziehungen, denn wie gehst du dort rein? Aus Mangel oder aus Fülle? Suchst du dir einen Partner, der deine Bedürfnisse erfüllt und dich vollständig macht? Oder bist du für dich bereits vollständig und möchtest deine Fülle teilen? Oder auch in Jobs? Nimmst du irgendeinen an, aus Angst gar keinen zu bekommen? Oder wählst du wirklich bewusst, was zu dir passt? Und auch in Freundschaften? Fällt es dir schwer, Freundschaften, die dir nicht gut tun oder die dich auf deinem Weg vielleicht auch bremsen, loszulassen, aus Angst allein zu sein? Oder bist du dir selbst deine beste Freundin und erlaubst dir, Menschen zu finden, die dich in deiner gesündesten, authentischsten, auch wenn das manchmal vielleicht unbequem ist, aber aus strahlendsten Versionen wirklich auch zu schätzen wissen und für die du nicht dein Licht deckeln musst, um die nicht zu blenden. Ja, sowas gibt es. Also auch solche Ängste sehe ich im Coaching auch sehr häufig. Und Recovery gibt dir die Möglichkeit, aus Fülle herauszuwählen und nicht aus Verzweiflung oder aus Mangel, wie ich es damals beim Kinderwunschthema getan hätte. Ja, und damit möchte ich dich mit zu unserem letzten Dubai-Aufenthalt mitnehmen, denn die letzten drei Monate, also nicht die, naja, also zweieinhalb Monate waren wir dort. Also von September bis November, die wir in Dubai waren, die waren extrem intensiv. Also dieser Jahresausklang, da hat es wirklich in sich gehabt. Ich habe mich nicht gelangweilt. Und dort habe ich ja die dritte Runde meines sechswöchigen Gruppencoachings Rediscover gelauncht und gehalten. Und es war zum ersten Mal wirklich voll ausgebucht mit so vielen Frauen wie noch nie zuvor, die in diesen sechs Wochen auch so unglaublich krass aneinander, miteinander und vor allem mit sich selbst gewachsen sind. Also es hat mich wirklich mega geflasht. Es war auch super intensiv. Die Gruppe dazu ist explodiert. Also es war wirklich Halleluja, Holy Guacamole. So viel war noch nie los. Und das im besten Sinne. Und die meisten von ihnen haben eben auch beschlossen, ihren Weg auch danach noch mit mir weiterzugehen, was dazu geführt hat, dass ich auch meine 1 zu 1 Coaching Kapazitäten bis über die Grenzen erweitert habe. Also ich habe wirklich auch noch nie so viele 1 zu 1 Coaches wie dieses Jahr gehabt. Also es war wirklich intensiv die letzten Monate. Kurzum, es war eine wirklich schöne, aber auch sehr intensive Zeit. Und auf einer Ebene hat es mich überhaupt nicht überrascht, dass meine Periode ausgeblieben ist. Aber nachdem ich das schon so ein paar Tage vor mich hergeschoben habe, weil das passiert ja ab und zu dann doch mal besonders eben, ja, weiß ich nicht, wenn irgendwie, also gerade beim Reisen oder Temperaturunterschieden oder keine Ahnung, was kann ja mal passieren. Aber nach meinem Abschlussfuhm von Rediscover, ich weiß noch, also den Tag werde ich auch nicht vergessen, es war der 25. Oktober, hatte ich auf einmal, wo ich gucke so in meine App und denke so, boah, Zyklustag 35. Ich habe keine Ahnung, wieso dieser Impuls an diesem Tag dann so stark war. Wahrscheinlich, weil ich das mit 35 Tagen, also Zykluslänge, irgendwie noch kannte, aber ich hatte eigentlich kein Fieber und nichts. Deswegen, ich dachte, so ein bisschen komisch ist irgendwie schon. Also habe ich an dem Tag noch direkt nach dem Rediscover-Zoom, ich habe gerade alle Frauen verabschiedet gehabt, beziehungsweise, ja, im Übergang begleitet dann fürs 1 zu 1 Coaching. Und habe gedacht, okay, jetzt, jetzt oder nie. Also nachdem ich das die letzten Tage gut rausgeschoben habe, habe ich dann gedacht, okay, jetzt Schwangerschaftstest kaufen, jetzt. Also ich bin manchmal so, nö, nö, nö, nö, jetzt. Keine Ahnung, ob du das kennst, aber manchmal kommt es dann so und dann muss es einfach sein. Und ich habe irgendwie schon auch gemerkt, dass ich sage, irgendwas ist diesmal anders. Also das Brustspann, irgendwie hört das nicht auf, die Periode geht aber auch nicht los, ist irgendwie komisch. Irgendwie ist mir auch so latent die ganze Zeit flau, also irgendwie nicht so richtig übel, aber irgendwie auch nicht so richtig gut, ist so irgendwie komisch. Und müde bin ich auch, aber gut, ist ja auch kein Wunder, weil war ja viel los. Und ja, wie gesagt, selbst mit dem Test in der Hand war ich dann noch nicht sicher. Oder beziehungsweise, ja, doch, ich war mir ziemlich sicher, dass es nicht sein kann und dass ich wirklich nur PMS-Symptome habe. Auch wenn ich, wie gesagt, sonst ja eigentlich nie welche habe. Und also außer vielleicht ein kleines Brustspann mal ein bis zwei Tage. Ansonsten habe ich ja keine PMS-Symptome mehr, was übrigens auch sehr cool ist. Weil, wie gesagt, das war ja der Grund, warum ich so froh war, meine Periode los zu sein. Aber dadurch, dass der Körper so in Balance ist, habe ich das einfach nicht mehr. Deswegen ist es manchmal auch echt irritierend. Und ich war ja auch gerade noch vor dem Abflug nach Dubai beim Frauenarzt und die meinte, naja, ich habe jetzt einen Hormontest gemacht, wo ich dann hinterher herausgefunden habe, so okay. Zyklus war verschoben, das heißt, die waren eh schon am Abnehmen. Aber sie meinte, naja, das könnte vielleicht ein bisschen schwierig werden. Wenn es in sechs bis neun Monaten nicht geklappt hat, dann müsste man vielleicht nachhelfen. Und meine Eisenwerte ist da aufgefallen, die waren auch noch im Keller. Ich war mir also auf einer Ebene hundert Prozent sicher, dass das nicht sein kann. Und dann stand ich da. Mit einem Schwangerschaftstest in der Hand. Und bevor ich überhaupt richtig hingucken konnte, war das Ergebnis schon da. Keiner hat mir ja gesagt, dass das so schnell geht. Ich habe es auch nicht wirklich durchgelesen, ehrlich gesagt. Nach dem Machen habe ich eigentlich gelesen, wie schnell das geht. Und habe nur noch so gedacht, also ich habe wirklich kompletten Sprachaussetzer gehabt. Positiv. Also mein Sprachaussetzer war nicht positiv, aber der Test war positiv. Und das sogar schon ziemlich eindeutig. Und während ich schon am Stammeln war, weil mir ja gar nicht bewusst war, dass dieser verdammte Test so super schnell geht, hat Markus noch im Hintergrund gegriffen. Jetzt warte, jetzt warte doch mal auf mich. Ich so, äh, zu spät. Also der Test war auf einer Ebene schneller als wir beide. Ja, und dann hat es mir erst mal die Beine weggahauen. Denn, wie gesagt, ich war ja fest überzeugt, dass das eigentlich gar nicht sein kann. Und Markus, sein Kommentar. Ich wusste es. Und ich so, wieso wusstest du das? Ich habe es mir halt gedacht. Ich so, hä? Ich so, wieso sagst du nichts? Ja, du warst dir so sicher, dass es nicht sein kann. Ich so, äh, okay. Aber ich weiß auch, und das ist halt auch so ein Punkt, also dieses Denken von, das kann ja gar nicht sein und so, ist auch eine meiner Schutzstrategien. Weil ich hasse es, enttäuscht zu sein. Und damit ich nicht enttäuscht bin, gehe ich immer eigentlich erst mal vom Schlimmsten aus. Das ist noch so ein kleines Überbleibsel. Deswegen, ja, dachte ich, gehe halt lieber erst mal vom Schlechtesten aus. Wobei ich mir ja nicht mal sicher war, worüber ich mich mehr freuen würde. Also ich war wirklich irritiert. Ja, aber mit den zwei Streifen auf dem Test wusste ich dann wirklich erst mal gar nicht, so was fühle ich jetzt eigentlich. Und wie gesagt, dann kann man erst mal komplett black out. Und ja, dann habe ich es, glaube ich, erst mal wieder verdrängt. Praktischerweise und ganz in seiner Natur als Meilenfuchs, der ja immer alles optimiert, hat Markus aber gleich für das Doppelpack an Schwangerschaftstests plädiert. Sodass ich dann am nächsten Morgen direkt nochmal einen machen konnte. Und also, ich glaube, dunkler und dicker konnte ein Strich, beim besten Willen nicht sein. Das heißt, ich konnte den auch nicht mehr ignorieren. Ich so, okay. Und ich glaube, selbst da hat es dann wirklich nochmal eine Woche gedauert, in der ich meine Schutzhaltung von, das kann nicht sein, aufrechterhalten habe. Und dann ist es aber irgendwie doch so langsam durchgesickert. Und genau eine Woche später, also nach dem Test, haben wir dann in Dubai noch einen Termin bei einem Frauenarzt ausgemacht, den man da also wirklich innerhalb von einem Fingerschnitzen bekommt. Also es ist nur die Frage, wann wollen sie kommen? Ich so, weiß ich nicht, morgen, ja, ja, okay, um fünf, okay. Ich habe mir dann gedacht, so, ich meine, es gibt ja auch so komische Sachen wie Eileiterschwangerschaften oder keine Ahnung was. Ich sage, irgendwie würde ich jetzt schon gerne wissen, ob alles okay ist, zumal es ja noch ein paar Wochen waren, bis wir nach Deutschland zurückkommen. Und erst als die Ärztin dann dort meinte, oh, this is a strong baby, und wir das bereits auch im Ultraschall sehen konnten, und sogar schon die ersten Herzgeräusche waren hörbar, hat sich mein System auf einer Ebene allmählich ein bisschen entspannt, aber auch, also es ist echt durchgesickert. Und ich so, krass. Und was für mich an all den Ganzen eigentlich am faszinierendsten ist, ist, dass nachdem ich entschieden habe, den Raum aufzumachen und dieser kleinen Seele die Entscheidung zu überlassen, ob sie zu mir und zu uns finden möchte, hat es gerade mal zwei Zyklen gedauert, in denen die Bedingungen noch nicht mal sonderlich ideal waren, wenn man jetzt mal das Reisen, den Stress, noch eine Erkältung, Klimaunterschiede und alles, was noch dazu gehört, bedenkt. Also es waren wirklich nicht die idealsten Bedingungen. Und wenn ich darauf zurückblicke, wie ich meinen Körper 20 Jahre lang wirklich behe, eigentlich müsste man eher sagen misshandelt habe, und wie wenig Zeit ich auf einer Ebene nur hatte, ihm so viel wie möglich zur Heilung zurückzugeben, dann gleicht das für mich echt schon fast ein Wunder. Und wie gesagt, jetzt auch gerade mit 37, inzwischen bin ich ja sogar 38 geworden, ist es für mich einfach nicht selbstverständlich, dass es so schnell ging. Und irgendwie hat sich, das ist jetzt so meine kleine Erklärung hintenrum, aber irgendwie hat sich diese kleine Seele wohl gedacht, ey, also diese beiden Coaches, bis die mit ihrem Kopf alles zerdenken und vorausdenken wollen, die werden sich eh nie zu 100 Prozent einigen. Auf die warte ich jetzt nicht mehr. Die haben gesagt, die sind bereit, dann komme ich jetzt. Es war wirklich so, so Schnicks, Raum auf, hier bin ich. Und ja, so bin ich die Katze aus dem Sack. Und ich bin inzwischen tatsächlich auch bereits in der 14. Naja, heute ist Dienstag, morgen kommt sie raus. Und Donnerstag ist Wochenwechsel, also dann schon fast in der 15. Woche. und das Bäuchlein macht sich tatsächlich langsam sichtbar. Und selbst nach diesen inzwischen jetzt acht oder dann fast neun Wochen, in denen ich das jetzt weiß und in denen ich mich und meine Familie auch darauf vorbereiten konnte, kann ich es auf einer Ebene immer noch nicht so wirklich glauben. Denn vor sieben Jahren stand ich da, ohne Periode, und habe jeden Kinderwagen angestarrt. Und heute wächst da so ein kleiner Mensch auch in mir, der jetzt bereits schon die Größe von einer Zitrone hat. Und wahrscheinlich bald von einem Pfirsich, glaube ich, ist die nächste Stufe. Das sind die so schönen Apps, die das dann so mit Obst und Gemüse so sehr bildlich darstellen, was übrigens echt krass ist, weil du kriegst wirklich nochmal einen anderen Bezug dazu. Und ich muss sagen, ich bin auf einer Ebene mir selber und aber auch meinem Körper unglaublich dankbar, dass ich mir damals die Möglichkeit gegeben habe, diese Erfahrung zu machen, auch wenn ich sie viele Jahre nicht genutzt habe, weil mein Recovered-Leben auch so viel andere Fülle für mich bereitgehalten hat. Und wie gesagt, das hätte ich mir ja damals schon nicht mal ansatzweise vorstellen können. Deswegen, das war irgendwie so, Baby war damals die einzige Sache, die ich mir irgendwie vorstellen konnte, weil das ist so für jeden irgendwie gefühlt im Leben so ein logischer Schritt. Alles andere, das war für mich irgendwie gar nicht greifbar. Aber wie sie es eben auch gezeigt hat, manche Entscheidungen sind auf einer Ebene gar nicht eindeutig, aber sie haben mich halt auch eindeutig nicht losgelassen. Und ich denke mal, ich habe Menschen beneidet, die so klar waren und die wussten, ich will auf jeden Fall Mama werden, ich will auf jeden Fall Papa werden. Ich glaube, ich habe auch jeden gefragt, woher weißt du das? Für mich war es eben nicht so eindeutig. und deswegen bin ich unglaublich froh, dass diese kleine Seele gesagt hat, so Kopf jetzt aus, ich komme jetzt. Und ich hoffe einfach sehr, dass dir meine Geschichte auch etwas Mut macht, für dich und vor allem für deine Wahlmöglichkeiten loszugehen. Egal, was das für dich ist, was du vielleicht auch noch erleben oder was du vielleicht auch noch erfahren möchtest. Das muss ja nicht gerade ein Baby sein. Es gibt ja noch so viele andere Dinge, die du vielleicht jetzt noch nicht machen kannst, weil eben die Essstörung doch noch als Einstreckung vorhanden ist. Denn ich finde, das ist eine Sache, etwas aufgrund körperlicher Einschränkungen nicht haben zu können und eine andere zumindest die Wahl zu haben, auch wenn es im Fall eines Kinderwunsches natürlich selbst dann nie eine Garantie gibt. Das hat mich halt auch so ein bisschen so, ja, okay, aber selbst, wenn ich meine Periode wieder kriege, das heißt ja nicht, dass es dann auch wirklich klappt. Das stimmt. Und ich weiß, es fällt auch verdammt vielen Menschen, egal ob mit oder ohne Essstörung oder Restriktionserfahrung oder nicht, auch verdammt schwer. Und deswegen weiß ich auch, dass das ein krasses Privileg ist und deswegen eben auch ein sensibles Thema. Aber ja, wie du vielleicht auch schon bereits rausgehört hast, war dieser Weg eher eine Achterbahnfahrt als ein gemütlicher Spaziergang. Und deswegen möchte ich dich in der nächsten Folge ja einfach noch ein bisschen mehr mitnehmen beziehungsweise einfach noch ein paar mehr Dinge mit dir teilen. Denn seit diesem positiven Test ist tatsächlich auch nicht nur alles Regenbogen und Glitzer gewesen, sondern auch hier, also Ambivalenz verfolgt mich auf einer Ebene, ja auch sehr verwirrend. Und es kamen plötzlich auch unglaublich viele Ängste wieder hoch. Also Ängste, die ich auch tatsächlich lange nicht mehr hatte. Und ich sagte, ich denke, oh Gott, es ist ja anstrengend, was ist denn, wenn man jetzt schon so viele Ängste hat? Und es waren eben auch alte Muster und wie ich ja bereits angedeutet habe, auch Schutzstrategien, die ich Ewigkeiten nicht mehr so hatte, die sich jetzt eben wieder gezeigt haben. Und ich durfte allein in diesen letzten acht, neun Wochen, in denen ich das ja überhaupt erst weiß, so viel Neues über mich lernen. Und bei ganz vielem davon habe ich erneut erlebt, wie wertvoll wirklich hier auch die Recovery-Tools sind, die ich vor sieben Jahren lernen durfte. Also ich bin immer noch so, so, so verdammt dankbar dafür. Und konnte aber auch viele Erfahrungen, die man während der Recovery macht, nochmal am eigenen Leib durchmachen. Ich sage nur Extremhunger. Also ja, das ist aber, okay, ich nehme dich nächste Woche damit mit. Also es war schon ein bisschen heftig. Deswegen kommt nächste Woche sozusagen dann Teil zwei dieser Folge, die man aber wahrscheinlich gut auch unabhängig voneinander hören kann. und darin werde ich mit dir nochmal teilen, welche teils alten Ängste eben plötzlich wieder hochgekommen sind und natürlich auch, wie ich damit umgehe. Was die Schwangerschaft mich über Recovery aber auch gelehrt hat und wie mir die Recovery wiederum jetzt in der Schwangerschaft hilft, beziehungsweise eben die Dinge, die ich dort gelernt habe für mich. Was das Ganze aber auch für dich bedeutet, egal jetzt, ob Schwangerschaft ein Thema für dich ist oder nicht, weil wie gesagt, das ist jetzt nur ein Beispiel. Und auch, was es für meine Arbeit bedeutet, falls du überlegen solltest, mit mir zusammenzuarbeiten. Denn es wird natürlich jetzt auch aufgrund dieser neuen Situation auch hier einige Änderungen geben im nächsten Jahr. Einfach gezwungenermaßen. Und bisher habe ich mir ja noch nie eine längere Pause oder sowas erlaubt, aber es wird eben definitiv dann auch eine Babypause geben und auch nur noch begrenzte Möglichkeiten, bis dahin mit mir zusammenzuarbeiten. Genau. Aber dann zu der nächste Woche mehr. Halleluja. So. Also, ich danke dir von Herzen, dass du heute hier mit dabei warst und das jetzt auch bis zum Ende gehört hast. Und ich muss sagen, ich bin jetzt gerade irgendwie auch erleichtert, dass dieses Geheimnis nun endlich auch raus ist und ich das mit dir teilen konnte, weil ich habe echt gemerkt, das waren so viele Dinge. Deswegen war ich auch auf Instagram zum Beispiel jetzt ein bisschen sehr schweigsam, weil es einfach so viele Dinge gab, wo ich gerne gesagt habe, hey, die würde ich so gerne mit dir teilen, die würde ich euch so gerne erzählen. oder, und ich kann es einfach noch nicht, weil es ist ja noch nicht öffentlich. Und ja, wie gesagt, also es ist echt schwierig für mich gewesen, weil ich ja weiß, dass ich euch sonst sehr transparent auf meinem Weg und im Alltag und ja eben in all dem, was so ist, da auch mitnehme. Und das war eben einfach schwierig. Deswegen bin ich sehr, sehr froh, dass ich das jetzt einfach wieder freitun kann. Auf Instagram will ich es dann erst später outen, also wahrscheinlich mit Reveal der Podcast-Folge, aber im Podcast bist du auf jeden Fall die Erste, die das mitkriegt. Deswegen, ja, danke ich dir einfach auch hier, weil für mich ist das so ein bisschen auch mein Safe Space. und ich freue mich einfach immer, den mit dir auch teilen zu können. Und falls du das heute auch hörst, das kommt ja auch noch christkindmäßig, perfekt zur Heiligabend, falls du das noch direkt an Heiligabend hörst, dann wünsche ich dir jetzt auf jeden Fall noch wundervolle Weihnachtstage und denk bitte auch daran, dir auch immer wieder Raum für dich zu nehmen, wo du auftanken und Energie sammeln kannst. Und wenn du die Folge heute schon gehört hast zum Heiligabend, dann hast du das wahrscheinlich auch getan. Und deswegen, ja, fühl dich einfach mal von mir gedrückt. Also in diesem Sinne, alles Liebe und bis zur nächsten Woche. Vielen Dank, dass du dir Zeit für eine Tasse Reality mit mir genommen hast. Ich hoffe, diese Folge hat einen kleinen positiven Unterschied in deinem Tag gemacht. Mit deiner Fünf-Sterne-Bewertung kannst du genau diesen Unterschied auch im Leben anderer lebensfongiger Frauen bewirken, die diesen Podcast noch nicht gefunden haben und sich ebenfalls nach einem Leben in Freiheit und Authentizität sehnen. Ich danke dir von Herzen und freue mich auf Instagram mit dir in Kontakt zu bleiben. Alle Links findest du in den Shownotes. Bis zum nächsten Mal.

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