#40 Q&A: Wenn dein Körper Dinge tut, die sich völlig paradox anfühlen
Über Extremhunger, Kohlenhydrat-Angst und Erschöpfung trotz mehr Energie
21.01.2026 55 min
Zusammenfassung & Show Notes
Warum werde ich nicht satt? Wie viel Essen brauche ich wirklich in Recovery? Und warum bin ich so müde, obwohl ich mehr esse? In diesem Q&A beantworte ich eure drängendsten Körper-Fragen – mit Wissenschaft, meiner eigenen Geschichte und einer Portion RealiTea über den 10.000-Schritte-Mythos.
Du isst und isst – und wirst einfach nicht satt? Du führst mehr Energie zu, fühlst dich aber trotzdem müde und erschöpft? Du hast keine Ahnung, wie viel Nahrung du in Recovery eigentlich brauchst und suchst nach Orientierung?
Willkommen in der paradoxen Welt der Recovery.
In diesem Q&A beantworte ich eure häufigsten Fragen rund um euren Körper – untermauert mit Wissenschaft und meiner persönlichen Erfahrung.
Auch wenn es sich oft so anfühlt: Dein Körper ist nicht kaputt und auch nicht gegen dich. Er macht genau das, was er gerade tun muss.
Eure Fragen in dieser Episode:
- „Warum habe ich kein Sättigungsgefühl bei Essanfällen?" – Was Leptin, Ghrelin und die Migrations-Theorie damit zu tun haben
- „Wie viel Essen brauche ich eigentlich?" – Konkrete Orientierung von Mindestmengen bis Extremhunger
- „„Ich habe Angst vor Kohlenhydraten, brauche sie aber für Sport" – Eine Einladung, Kohlenhydrate und die Frage nochmal ganz neu zu betrachten
- „Ich habe weniger Energie, obwohl ich mehr esse" – Was dein Körper dir damit wirklich sagen will – und woher die 10.000-Schritte-Regel tatsächlich kommt
Diese Episode ist für dich, wenn...
- du dich fragst, ob mit deinem Körper etwas nicht stimmt
- du konkrete Orientierung brauchst, wie viel Essen „genug" ist
- du den Fitness-Tracker endlich ablegen möchtest, aber nicht weißt wie
Nächste Woche folgt Teil 2 mit euren Fragen zu Ängsten, Körperbild und dem inneren Kampf mit der Stimme in deinem Kopf.
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Dieser Podcast ersetzt keine professionelle therapeutische oder medizinische Betreuung. Bei akuten gesundheitlichen Problemen wende dich bitte an entsprechende Fachpersonen.
Transkript
Hallo und schön, dass du hier bist bei Romy's Recovery Reality.
Ich bin Romy Hörbe und nach 20 Jahren Essstörung vollständig recovered.
Heute lebe ich mein bestes Leben, ohne Masken, aber mit ganz viel Lebensfreude und Authentizität.
Meine Mission ist es, lebenshungrigen Frauen zu helfen, genau das Gleiche zu tun.
Dieser Podcast ist für dich, wenn du dir tiefe Transformation statt reiner Symptombekämpfung wünschst.
Ich nehme dich mit auf den Weg in die Freiheit und teile ungeschminkt, was mir wirklich geholfen hat.
Mit Herz, Klarheit und der Expertise als Deutschlands erster CCI-zertifizierte Recovery Coach.
Mach es dir gemütlich mit deinem Lieblingstee und lass uns gemeinsam entdecken, wie viel größer dein Leben jenseits der Essstörung sein kann.
Hallo und schön, dass du wieder dabei bist.
Ja, ich komme gerade von einem wunderschön entspannten, goldenen, ich wollte gerade Herbstspaziergang sagen, aber es ist ja immer noch Winter.
Aber wenn man sich das Licht da draußen anguckt, könnte man echt denken, es ist Herbst und es ist einfach so, so wunderschön.
Und ich habe gerade so beim Spaziergang gedacht, also ich habe so viele Dinge neu entdeckt, einfach weil wir so gemütlich unterwegs waren.
Und ich wohne ja in Jena an der Saale und ich habe mir so gedacht, was ist für komische Vögel da auf dem Wasser.
Wir haben Kurmorane, wusste ich auch noch nicht.
Also, wenn man achtsam durch die Welt geht, entdeckt man doch immer mal noch ein paar neue Dinge.
Und ja, aber darum soll es heute gar nicht gehen, denn diese Folge ist mal wieder ein Q&A.
Und ich habe gerade überlegt, haben wir eigentlich überhaupt schon mal eins gemacht?
Also, wenn, dann wahrscheinlich nur eins, sondern es ist Ewigkeiten her.
Aber ich dachte, es wird mal wieder Zeit, ein paar eurer Fragen hier persönlich zu beantworten.
Und zwar war es ja so, dass ich auch für die letzte Podcast-Folge euch immer mal wieder gefragt habe, ob ihr so Fragen habt.
Und ja, ihr habt Fragen, ganz oft aber auch zu anderen Themen.
Und ich habe mir gedacht, hey, lasst das einfach mal aufgreifen.
Und weil es so viele Fragen waren, habe ich mir überlegt, hey, wir machen das einfach in zwei Teilen.
Denn das waren wirklich so viele Fragen, dass jetzt bei einer Podcast-Folge euch wahrscheinlich der Kopf platzen würde.
Also, dachte ich, wir sortieren das Ganze mal ein bisschen thematisch.
Und heute in Teil 1 wird es vor allem um euren Körper gehen.
Also um Themen wie Hunger, Sättigung, Energie.
Wieso habe ich vielleicht, obwohl ich mehr Energie zuführe, gerade weniger?
Um Bewegung und ja, einfach um all die Fragen, die auftauchen.
Wenn dein Körper Dinge tut, die du wahrscheinlich gerade nicht verstehst, weil sie einfach mal so komplett paradox sind.
Und nächste Woche in Teil 2 sprechen wir dann auch über deinen Kopf.
Also vor allem über Dinge wie Ängste, Körperbild und den inneren Kampf mit deinem Essstörungsanteil.
Also, ich bin ready mit meinem Bald-Mami-Tee.
Und falls du noch keinen hast, dann schnapp dir gern einfach auch ein leckeres Heißgetränk.
Mach es dir gemütlich.
Und dann lass uns in eure Fragen eintauchen.
So, ich nehme noch einen Schluck.
Ja, genau.
Also, die erste Frage war, warum habe ich kein Sättigungsgefühl bei Ess-Anfällen?
Sehr gute Frage, der ich jedoch sogar noch eine Frage zu vorstellen möchte.
Und zwar, warum hat mein Körper überhaupt Ess-Anfälle?
Denn ein Ess-Anfall, der offensichtlich mit einem fehlenden Sättigungsgefühl einhergeht,
deutet auf eine starke zuvorgegangene Mangelernährung und einen großen Energie- und Nährstoffdefizit hin.
Das wiederum führt dazu, dass der sogenannte Extremhunger entsteht.
Das heißt, du isst und isst und isst und fühlst dich, als wärst du ein Fass ohne Boden.
Wahrscheinlich spannt dein Bauch bereits, aber ein Sättigungsgefühl will sich einfach nicht einstellen.
Und das ist super extrem, verwirrend und beängstigend.
I feel you.
Ganz wichtig, du bist nicht kaputt, dein Körper ist nicht kaputt, im Gegenteil.
Er macht genau das, was er nach einer Restriktion, die sich evolutionär betrachtet für ihn anfühlt,
wie eine lange Hungersnot, tun muss.
Lass uns ganz kurz mal nochmal in die Wissenschaft dahinter eintauchen.
Denn ich finde ja, unser Körper ist ein absolut wahres Wunder und Meisterwerk.
Habe ich früher nicht so gesehen.
Denn inzwischen bin ich einfach nur ein ständiger Ehrfurcht davor, was er eigentlich die ganze Zeit macht.
Denn er kann über eine lange Zeit mit extrem wenig Nahrung auskommen.
Aber das hat einen Preis.
Denn um das zu können, muss er die Energie, die ihm ja trotzdem Tag für Tag abverlangt wird, aus anderen Quellen beziehen.
Und wenn er nicht genug über die Nahrung bekommt, dann nimmt er sie sich zunächst aus deinem eigenen Körper.
Also da in den gespeicherten Kohlenhydraten, da sind die Kohlenhydrat-Speicher auch da.
Aber diese Speicher sind ziemlich schnell leer.
Wenn die leer sind, dann geht er an das gespeicherte Fett.
Und wenn das dann zur Neige geht, dann geht es an die Muskeln und schließlich eben auch die Organe.
Das heißt, dein Körper verdaut sich buchstäblich selbst, um diese Schäden wieder zu reparieren und um deinen Körper am Laufen zu halten.
Weil wahrscheinlich wirst du lange Zeit gar nichts davon merken.
Ich merke das immer so bei meinen älteren Coaches auch so.
Ich sage immer so ab, naja, so ab 50 aufwärts spätestens, dass der Körper einfach dann auch schon anfängt, irgendwelche Ausfallerscheinungen zu zeigen.
Also es denkt nicht mehr so gut funktioniert.
Oder es dann eben wirklich häufiger zu Knochenbrüchen und solchen Dingen kommt.
Aber bis das passiert, dauert es meistens eine ganze, ganze Weile.
Heißt aber nicht, dass die Schäden nicht schon entstanden sind.
Das heißt, nur dein Körper kompensiert verdammt lange, bedeutet auch die Schäden, die entstehen, werden natürlich immer heftiger.
Und um diese Schäden wieder zu reparieren, braucht dein Körper verdammt viel Energie.
Deswegen sind sogenannte Essanfälle, die ich ungern so nenne, weil eigentlich, wie gesagt, ist es ja Extremhunger oder heilender Hunger, nur eine logische Folge.
Und ich habe ja lange Zeit gesagt, ich hatte gar keinen Extremhunger.
Stimmt eigentlich gar nicht, denn ich habe mal so ein bisschen weiter zurückgedacht.
Und meine so richtig restriktiven Phasen haben ja so ungefähr mit 10, 11 bei mir angefangen.
Und ich habe bereits nach Tagen von Restriktionen, an denen ich halt wirklich mit extrem wenig Nahrung ausgekommen bin,
damals starke Essanfälle gekriegt, in denen ich mich einfach nicht mehr stoppen konnte.
Und das hat mir so viel Angst gemacht, dass ich, wenn ich damals gekonnt hätte, also zum Glück hat mein Körper das verhindert,
da in die Bulietämie gerutscht wäre.
Aber mein Körper konnte sich damals einfach, aus welchen Gründen auch immer, ich bin ihm heute sehr dankbar dafür, dass er es nicht konnte,
der konnte sich nicht übergeben.
Und so ist es bei mir damals, jetzt habe ich ein Stück auf, na toll, Lasse.
Im Abführmittelmissbrauch vorerst geendet, was, wie ich heute weiß, ja gar nicht funktioniert,
weil der Körper einfach nur wasserlos wird, aber die Kalorien sind trotzdem aufgenommen.
Und wie gesagt, das hatte zum Glück auch so viele Folgeerscheinungen in relativ kurzer Zeit,
dass ich auch das wieder verworfen habe.
Aber ich habe mich wirklich deshalb jahrelang, also weil dieser Extremhunger einfach immer wieder gekickt hat,
im Kreis aus Verzicht und Überessen gedreht.
Und das ist so, was wir Extremhunger gibt.
Das wusste ich damals gar nicht.
Aber letzten Endes war es genau das, was mir damals passiert ist.
Und auch nach dieser Frage hier klingt es sehr danach.
Denn hinzu kommt, dass nach Hungerphasen deine Hunger- und Sättigungshormone,
also vor allem Leptin und Grelin, komplett durcheinander gekommen sind.
Leptin, also dein Sättigungshormon, ist nach einer Unterernährung im absoluten Keller.
Also das ist schön zufrieden, wenn wir auch schön satt und zufrieden sind und gute Reserven haben.
Dann kommt es relativ schnell.
Und Grelin, dein Hungerhormon, das läuft auf Hochtouren, denn dein Körper merkt,
hey, hier ist nicht genug Fett, gleich Energie, wir haben keine Reserven.
Und das wiederum ist lebensbedrohlich.
Bedeutet, dein Körper sagt, wir brauchen mehr, um die Speicher wieder aufzufüllen.
Und so geht dein Grelin, stellen wir den immer vor wie so einen kleinen Kremling,
durch die Decke und lässt dich einfach nicht mehr aufhören.
Denn eine solche Hungersnot verunsacht er deinen Körper zutiefst und er will dich beschützen,
denn er weiß ja nicht, wann die nächste Hungersnot kommt.
Daher will er erstmal alles, was er haben kann, haben, um wieder aufzubauen und zu speichern.
Ich weiß nicht, ob du mich schon mal sagen hören darfst, wenn nicht.
Ich erinnere gerne nochmal dran, weil ich finde das Bild wirklich gut.
Stell dir mal vor, du warst minutenlang unter Wasser gedrückt.
Wenn du dann endlich auftauchen darfst, atmest du dann einmal kurz ein und sagst,
okay, reicht wieder.
Ich vermute nicht.
Ich vermute mal, du wirst eher so nach Luft schnappen, wie eine Verrückte.
Dann wirst du denken, normale Menschen atmen, aber nicht so.
Stimmt, die wurden auch nicht unter Wasser gedrückt und hatten Sauerstoffmangel.
Genau das Gleiche macht dein Körper mit Essen,
sobald er wieder welches zur Verfügung hat.
Und das ist schlau und richtig so.
Das heißt, er hechelt im wahrsten Sinne des Wortes einfach alles an Nahrung, was du ihm dann gibst, weg.
Lass uns doch gerne mal die Perspektive deines Körpers einnehmen.
Ich liebe diesen Perspektivwechsel, weil ich habe ihn damals tatsächlich ein bisschen personifiziert
und mir gedacht, hey, was, wenn mein Körper ein menschliches Wesen wäre,
also wie so eine zweite Person,
und ich ihn die ganze Zeit so behandelt hätte.
Der Punkt ist, dein Körper vertraut dir und deiner Umgebung noch nicht.
Er weiß ja nicht, dass du dich selbst in diese Hungersnot gebracht hast,
sondern denkt, du bist in einer Umgebung mit absoluter Nahrungsknappheit,
was sich für ihn lebensbedrohlich anfühlt.
Daher gibt es auch bei denen, also egal, ob du jetzt eine handfeste Essstörung hast
oder einfach wirklich auf diesen Diätenkreislauf kommst,
auch in diesen klassischen Diäten den typischen Jojo-Effekt.
Dein Körper wehrt sich einfach wirklich vehement dagegen,
unter sein natürliches Setpoint-Gewicht, die, wie wir heute wissen, auch eher eine Range ist,
herunterzufallen und verteidigt es mit allem, was er hat.
Und wenn solche Hungersnöte oder auch eben Diäten,
weil für ihn ist es das Gleiche, häufiger vorkommen,
dann lernt dein Körper, nach dem Essen kommt wieder Restriktion und Kompensation.
Also schnell alles reinholen, bevor wieder gehungert wird.
Und Sättigung oder jetzt einfach die Normalsättigung zu senden,
während du eben isst, würde im Zweifelsfall bedeuten, zu früh aufzuhören.
Und das wäre Lebensgefahr, denn dann hättest du die Speicher nicht aufgefüllt
und bei der nächsten Hungersnot würdest du sofort umfallen.
Lass das Ganze mal praktisch anschauen.
Also, dein Körper braucht konsistente Beweise,
dass du ihn nicht wieder aushungerst und die Hungersphase wirklich vorbei ist.
Früher war es ja so, dass wenn Nahrung knapp geworden ist,
wir migriert sind, bis wir eben wieder dahin gekommen sind,
ja, wo es eben wieder Nahrung in Hülle und Fülle gab.
Aber da haben Menschen wirklich, ja, teilweise auch Tage, Wochen oder Monate lang,
je nachdem wie lange das ging, sehr, sehr wenig Nahrung bekommen.
Ergo, sie waren in der Hungersnot, sind dann migriert.
Und wenn sie dann an einem Ort gekommen sind, wo es wieder reichlich Nahrung gab,
dann haben die Tage oder Wochen lang sogenannte Festessen abgehalten,
um ihre Speicher wieder aufzufüllen.
Das war total normal.
Und das haben die auch nicht hinterfragt, weil da gab es ja keine Diätgesellschaft.
Und dadurch haben sich die Hunger- und Sättigungshormone allmählich auch wieder normalisiert
und der Hunger ist auf ein normales Level zurückgekehrt.
Manchmal, das kann auch passieren, das ist mir auch passiert,
haben wir aber auch erst mal gar kein Hungergefühl mehr.
Oder es kommt erst dann, wenn wir antagen zu essen
und dann fühlt es sich aber so an, als könnte man gar nicht mehr aufhören.
So ging es mir tatsächlich während meiner Recovery ganz häufig.
Also das ist nochmal so eine ganz besondere Form von Hunger.
und in meinem Find Your Satisfaction Online-Kurs habe ich dazu auch nochmal
ganz, ganz viele Hintergründe und Strategien in vielen praktischen Videos
und Worksheets zusammengefasst, die dir helfen, deine Ängste vor diesem Extremhunger,
der letztendlich, wie gesagt, ein heilender Hunger ist, zu überwinden.
Denn ohne den geht es nicht.
Und du findest in dem Kurs auch nochmal Ideen zu Mahlzeiten, Strukturen, Tools,
wie du Vierfoods überwinden und vor allem aber auch Vertrauen in den Prozess aufbauen kannst.
Aber lass uns hier mal trotzdem so in ein paar kurze, konkrete Tipps schon einsteigen.
Wie gesagt, ich schaff's nicht, den ganzen Kurs hier zu wiederholen.
Das wäre etwas irrsinnig, weil es wirklich so viel ist.
Aber das Wichtigste erstmal in Kürzer ist wirklich regelmäßig.
Bedeutet mindestens alle drei Stunden.
Auch und besonders, wenn du keinen Hunger hast.
Ich weiß, super anti-intuitiv.
Deswegen klappt's auch mit dem intuitiven Essen noch nicht.
Und, auch das sehe ich sehr, sehr häufig, spar deine Kalorien nicht für später auf.
Also oft ist ja auch so dieses Night-Eating, dann eher in der Nacht zu essen,
weil es sich dann sicherer anfühlt.
Oder du weißt, okay, jetzt habe ich alle Energie oder ich habe noch so viel Puffer,
sage ich jetzt mal, dass ich dann einfach ein bisschen mehr essen kann.
Das ist so voll die Erlösung.
Das ist letzten Endes auch der Türöffner für einen neuen Essanfall dann.
Denn letzten Endes ist dieses Aufsparen wie Öl ins Feuer kippen.
Das war einfach alles nur noch schlimmer, weil der Mangel über den Tag sich ja schon aufgebaut hat.
Und ich weiß, auch das ist wahnsinnig schwer, weil es einem einfach echt Angst macht.
Nicht kompensieren, auch wenn es sich zu viel anfühlt.
Also was meine ich mit kompensieren?
Nicht dafür extra bewegen, nicht dafür wieder erbrechen oder Abfüllmittel nutzen
oder was auch immer, um diese Energie wieder loszuwerden.
Du brauchst sie, auch wenn sich das zu viel anfühlt und dein Kopf das gerade nicht glauben kann.
Das muss er nicht, er wird es erleben.
Und ich verspreche dir, wenn du deinen Körper machen lässt,
dann kommt dein Sättigungsgefühl auch zurück.
Aber dein Körper braucht Zeit und Beweise, um wieder zu vertrauen.
Und damit auch, also einfach auch dafür, dass deine Zellen heilen können,
weil die haben, wie gesagt, Schaden genommen.
Und auch deine Hormone, die brauchen Zeit, um sich wieder zu regulieren.
Also das hängt wirklich sehr diffiziell miteinander zusammen.
Und ich weiß, es ist beängstigend.
Aber dein Körper weiß, was er tut und will heilen.
Der ist nicht gegen dich.
Also hilf ihm.
Okay, Frage 2.
Woher bekomme ich Orientierung, wie viel ich essen muss?
Also Portionierung, Mindestmengen etc.
Super Frage, die ich mir zu Beginn meiner Recovery auch gestellt habe,
weil ich einfach auch völlig lost war.
Ich hatte überhaupt keine Ahnung mehr von Portionsgrößen und das, was ich gegessen habe.
Das kam mir ja schon viel vor.
Das heißt, ja, es war einfach schwierig.
Und ich verstehe diese Verwirrung, weil man hört ja auch heutzutage irgendwie alles Mögliche.
Und wenn man dann noch über Social Media scrollt, dann ist gleich aus.
Aber die Frage zeigt, dass du bereits verstanden hast, dass dein Körper erstmal Struktur und Sicherheit braucht
und nicht gleich zum intuitiven Essen springen kann.
Also hier ist schon sehr viel Bewusstsein.
Und tatsächlich ist die Frage auch gar nicht so leicht zu beantworten.
Also ich habe damals, wie gesagt, dann auch in meiner Verzweiflung noch mehr What I Eat In A Day Videos geschaut als eh schon.
Aber wer hätte es gedacht?
Natürlich von Menschen, die die Figur hatten, die meiner Essstörung gefallen haben.
Getreu dem Motto, iss so, dann siehst du auch so aus.
Was natürlich nicht klappt.
War also nicht die beste Idee und ist auch das, was ich absolut nicht empfehlen kann.
Ich habe mich damals dann tatsächlich selber herangetastet und mir selber eine Essensstruktur erstellt,
um meinem Körper einfach erstmal wieder Sicherheit zu geben.
Also ich habe mir auch teilweise vorgestellt, ich sage, okay, ich war ja sehr häufig in Kliniken,
also gerade eben auch so mit 16, 17 Jahren war ich ja viel in Kliniken,
aber selber eben nicht wegen der Essstörung.
Dort heißt, ich wusste aber, wie die anderen essen müssen.
Und habe mir daran orientiert so ein bisschen eine Essensstruktur erstellt
und dann zusätzlich noch auf weitere Hungersignale wie mentalen Hunger,
reaktiven Hunger und Co. geachtet.
Wie gesagt, all diese Hungerarten erkläre ich auch nochmal am Satisfaction-Kurs näher.
Inzwischen habe ich in den sechs Jahren meiner Arbeit als Recovery Coach
auch viele Klinikernährungspläne gesehen.
Und selbst die sind sich tatsächlich nicht einig.
Also weder was die Mahlzeitenstruktur angeht, noch die Mengen.
Es gibt aber mehrere Möglichkeiten, wie du dich Portionsgrößen und auch den Mindestmengen annähern kannst.
Also was du machen könntest, ist zum Beispiel einen Ernährungsplan von einer,
und hier meine ich wirklich, auf Essstörungen spezialisierten Ernährungsberatung erstellen zu lassen.
Ich weiß, die sind wahnsinnig schwer zu finden.
Und ich kann nach wie vor irgendwie immer noch nur die Englischsprachigen empfehlen,
weil die einfach doch nochmal, ich weiß auch nicht, was mit denen anders ist.
Also wenn jemand wirklich jemanden guten in Deutschland kennt,
dann bitte alle Tipps und Empfehlungen zu mir.
Ich suche jemanden in Deutschland, der Englisch spricht und einen Tipp braucht.
Schreibt mir bitte einfach, ich empfehle weiter.
Aber da wird wirklich ein Plan für dich auf deine Verhältnisse eingestellt.
Und der kann natürlich dann auch immer wieder angepasst werden.
Zweite Möglichkeit, das habe ich auch ein Stück weit getan.
Lass dir helfen von Menschen in deinem Umfeld mit einem gesunden Essverhalten.
Ich weiß, das ist manchmal schwer zu finden,
weil, wie gesagt, heutzutage sowieso viele auch von dieser Diätgesellschaft geprägt sind.
Aber wenn du jemanden kennst, der wirklich ein freies, gesundes Essverhalten hat,
dann lass dir von dieser Person helfen und bitte sie um Hilfe.
Denn diese Person kann dir helfen beim Portionieren normaler Portionsgrößen,
damit du überhaupt erstmal wieder ein Gefühl dafür bekommst, was jetzt eigentlich normal ist.
Könnte sein, dass ich dann Essgestörter Anteil anbringe,
sagt, das ist viel zu viel, die will mich messen.
Hat meiner auch gesagt, heute denke ich mir so, die waren echt noch mild mit mir.
Ja, also es kann aber hilfreich sein, wenn du gerade sagst, ich weiß es einfach nicht,
dir da helfen zu lassen.
Oder, denn ich weiß, für andere funktioniert es prima,
frag dich doch mal, hey, wenn meine Freundin zu Besuch wäre,
die keine Essstörung hat und bei der ich möchte,
dass sie einfach wirklich satt und zufrieden vom Tisch aufsteht
und nicht denkt, boah, wo war ich denn hier?
Die hat mich hier voll hungern lassen.
Wie würdest du ihr einen Teller zusammenstellen?
Und dann mach das Gleiche für dich.
Weil für andere können wir das.
Vielleicht bist du auch jemand, die gerne für andere kocht oder packt.
Ich bin mir sicher, das fällt dir deutlich leichter.
Dann orientier dich daran.
Und auch in meinem Find Your Satisfaction-Kurs,
ich weiß, ich wiederhole mich heute,
aber ich habe so viele Themen, die gerade in diese Richtung gehen,
dort drin handelt,
findest du auch einen Plan für eine hilfreiche Essensstruktur.
Auch Beispiele für Marktzeiten.
Beispiele auch für Teller mit Portionsgrößen.
Dann auch meinen Ansatz,
um vom strukturierten Essen nach Planen
auch wieder zurück zum intuitiven Essen zu kommen.
Denn das braucht tatsächlich auch erstmal eine Brücke,
sowie auch hilfreiche Tools fürs Essen
und aber auch, weil ich weiß, auch das wird aufpoppen,
für den Umgang mit Schuldgefühlen und vieles, vieles mehr.
Aber zurück zum Plan.
Ganz egal, welcher Plan.
Jeder Plan ist immer nur eine grobe Struktur für deine Sicherheit
und das absolute Minimum.
Ich weiß, dein Kopf hört gerne Maximum.
Nein, Minimum.
Bedeutet, wenn du mehr Hunger hast
und das gilt tatsächlich auch für die meisten Klinikspläne,
dann iss mehr.
Ich weiß, es gibt immer noch Kliniken, die sagen,
du musst dich an den Plan halten,
du darfst kein Essen auf dem Zimmer haben.
Nein, nein, nein.
Es ist aber wichtig.
Die meisten Klinikspläne sind ebenfalls viel zu gering berechnet.
Das heißt, wenn du spürst, ich habe mehr Hunger,
dann hast du nichts falsch gemacht,
dann hat dein Körper einfach absolut recht
und der Plan war zu niedrig.
Der ist nur deine Grundabsicherung.
Der hat meistens den Energiebedarf,
den normale, gesunde Menschen ohne Hungersnot brauchen.
Dein Körper braucht mehr.
Dein Körper hat also recht.
Worauf du auf jeden Fall achten solltest,
also neben der Regelmäßigkeit und auch den Mengen,
denn wir können natürlich auch viel Volume Food essen.
Habe ich auch probiert, funktioniert auch nicht.
Bau wirklich in jede Mahlzeit Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette ein.
Jeder Makronährstoff ist essentiell und wichtig.
Und bitte jetzt nicht super eindeutig,
einseitig mit einem wahnsinnigen Berg Protein und drei Nudeln.
Ja, auch das habe ich hingekriegt.
Oder einen Berg von Salat und drei Nudeln.
Äh, äh.
Wir brauchen wirklich jeden Makronährstoff in ausreichender Menge.
Heißt, also vielleicht als ganz, ganz grobe Orientierung.
Ich gebe ungern wirklich Zahlen raus, weil ich weiß, wie das ist,
weil sich das Gehirn dann hinhängt.
Aber wir brauchen ein Minimum von 2500 bis 3000 Kalorien und mehr
täglich in aktiver Recovery.
Ist wirklich wissenschaftlich belegt.
Und wartet, dass ihr das jetzt nicht hören konntet.
Markus sitzt gerade im Nebenzimmer und gähnt aus tiefstem Herzen.
Es ist 19.20 Uhr.
Ich habe keine Ahnung, was der Mann in die Nacht angestellt hat.
Ich weiß nicht.
Zu lustig.
Sorry.
Okay, weg zum Plan.
Also, wir brauchen, wie gesagt, gerade wenn der Extremhunger kriegt,
dann auch durchaus 4.000 bis 8.000.
Ich weiß, das klingt jetzt unnormal viel.
8.000 Kilokalorien.
Das ist normal.
Habe ich auch tatsächlich in vielen, vielen Recovery Prozessen
selber mit begleitet und gesehen.
Und gute Nachricht, es hört wieder auf.
Du brauchst nicht dein Leben lang so viel, aber eine bestimmte Zeit lang.
Und wenn du dich dann noch bewegen solltest und dagegen kompensierst mit Bewegung,
dann brauchst du nochmal deutlich mehr.
Weil das will ja auch noch ausgeglichen werden.
Und auch noch eine weitere Ausnahme.
Wenn du noch sehr jung bist, brauchst du ebenfalls deutlich mehr.
Also, du brauchst ein Minimum von 3500 Kalorien,
da sich dein Körper bis zum 25. Lebensjahr immer noch im Aufbau befindet.
Also, da gibt es bestimmte Körperteile, zum Beispiel auch so Augen und solche Geschichten,
Gehirn, die noch immer nicht fertig entwickelt sind.
Und ich weiß, das klingt verdammt viel.
Aber dein Körper braucht es.
Denn er ist, wie gesagt, nicht wie normale Menschen.
Also, bitte normal jetzt auch in Anführungszeichen.
Du bist auch normal.
Aber du hast keine normale Erfahrung gemacht.
So meine ich es.
Sondern wie einer, der aus einer Hungersnot kommt.
Siehe, wie gesagt, auch die Frage davor.
Die trifft dir ja auch ganz gut zu.
Warum braucht er diese Mengen?
Er muss deinen Stoffwechsel wieder hochfahren.
Also, vielleicht merkst du auch, wenn du noch nicht wirklich ein Hungergefühl hast,
dass das Essen erstmal Ewigkeiten im Magen liegt.
Das liegt daran, dass einfach alles runtergedrosselt ist.
Wahrscheinlich sind auch deine Schilddrüsenhormone im Keller.
Auch das ist normal, weil einfach, ja, der Körper an diese Schutzprozesse geht.
Die normalisieren sich übrigens auch wieder mit mehr Ernährung.
Also, mehr Energie.
Außerdem repariert dein Körper, wie gesagt, sämtliche Zellen,
wie Knochen, Organe, deine Hormone und dein Gehirn.
Und das kostet unglaublich viel Energie.
Viel mehr, als ein Mensch braucht, der keine Hungersnot hinter sich hat.
Deswegen können wir uns da auch mit normalen, Anführungszeichen,
Menschen nicht vergleichen.
Nicht mit Männern, nicht mit egal wem, mit niemandem.
Und wie gesagt, deswegen sind die Klinikspläne leider auch oft noch zu niedrig berechnet.
Aber wir brauchen wirklich krasse Mengen.
Und vielleicht denkst du jetzt,
oh mein Gott, so viel schaffe ich nie.
Ich habe gar keinen Hunger.
Ich weiß.
Dein Hunger ist am Anfang kein zuverlässiger Indikator.
Noch nicht.
Und Essen trotz fehlendem Hunger ist wie Medizin nehmen.
Das ist wirklich Selbstversorge.
Weil, ich sage mal, wenn dich jetzt ein heftiger Infekt einmischt,
dann nimmst du Antibiotika ja auch nicht nur, weil du Lust drauf hast.
Ich kenne niemanden, der Lust hat, Antibiotika zu nehmen.
Und ich weiß, mit fehlendem Hunger oder vielleicht gar noch zusätzlich fehlendem Appetit ist es schwerer.
Aber dann achte auf so Signale wie mentalen Hunger,
wie deinen Food-Fokus, äh, Food-Fokus, meine Güte.
Und lass dich davon leiten.
In meiner Erfahrung war es so, dass ich wirklich am Anfang,
also damals habe ich gesagt, ich habe mechanisch gegessen,
aber ich finde, das klingt irgendwie auch immer so, weiß ich nicht, wie so ein Roboter.
Ich nenne es heute wirklich lieber selbstversorglich gegessen.
Also wirklich alles drei Stunden, egal ob ich Hunger oder Appetit hatte oder nicht.
Davon, also ich habe gleich gesagt, so Rumi, warte nicht drauf,
versuch es nicht damit zu begründen.
Wir essen, egal was es ist.
Und ich weiß, weiß, weiß.
Es fühlt sich absolut falsch an.
Aber das war der einzige Weg, meinem Körper zu zeigen,
ich meine es ernst und wir sind sicher.
Heute ist es so, dass ich Hunger und Sättigung total normal wieder spüre.
Und ich auch nicht mehr angeblich sack bin nach einem Biss vom Kuchen.
War damals tatsächlich so.
Denn wie gesagt, auch ich habe damals unter einem vorzeitigen Völlegefühl gelitten.
Und dafür war diese Struktur und auch das Essen lernen,
auch ohne Hungergefühl extrem wichtig.
Hilft mir übrigens auch heute noch, weil manchmal sind die Tage einfach so,
das, weiß ich nicht, einfach total chaotisch ist.
Und dann denke ich mir, dann gibt es seit Mittag heute zwei Stunden früher und keine Ahnung.
Also für solche Situationen ist es auch mega hilfreich, wenn wir das einfach üben.
Und lustigerweise hat, obwohl ich gedacht habe, ich habe überhaupt keinen Hunger
oder ich schaffe das nie, dann meistens doch mehr reingepasst, als ich dachte.
Also bei mir war wirklich der Magen dann doch hungriger, als die Augen dachten.
Aber ich musste es mir wirklich erlauben und zulassen.
Also keine Sorge, du wirst nicht für immer nach Plan essen müssen.
Aber jetzt gerade ist Struktur dein Freund und nicht dein Feind.
Denn sie gibt dir erstmal die Sicherheit, bis dein Körper dir wieder vertrauen kann.
Und auch wichtig, du ihm.
Okay, Frage 3. Ich glaube, zwei haben wir noch.
Angst vor Kohlenhydraten. Aber ich weiß, ich brauche sie für Sport. Was soll ich tun?
Das ist eine super spannende Frage, in der eigentlich sogar gleich zwei Themen drinstecken.
Aber ich versuche mich für zu fokussieren.
Die erste ist die Angst vor Kohlenhydraten, aber auch die Einsicht, dass sie für den Körper wichtig sind,
wenn sie hier auch noch sehr selektiv betrachtet werden, nämlich in dem Fall nur für den Sport.
Und das zweite Thema ist immer noch Sport in der Recovery.
Und, was ich so ein bisschen auch rauslöse, der Versuch, den Körper funktionstüchtig dafür zu halten
und als Erlaubnis bestimmte Dinge oder insgesamt vielleicht auch mehr essen zu dürfen.
Deswegen möchte ich dir zur Beantwortung dieser Frage gern noch eine andere Perspektive geben.
Du brauchst keine Kohlenhydrate für Sport.
Du brauchst Kohlenhydrate für dein Leben.
Sport ist letzten Endes optional und ein Benefit, wenn du genug Energie hast.
Um ganze Makronährstoffe zu fürchten und dementsprechend auch zu vermeiden,
hält dich fern von dieser so dringend benötigten Energiebalance.
Wenn wir eine komplette Nährstoffgruppe meiden, können wir nicht in Energiebalance kommen.
Aber ich verstehe die Angst super gut.
Denn auch ich habe sehr, sehr lange Zeit Low Carb gegessen.
Was, wie ich dann jetzt hinterher weiß, woran es lag, bei mir auch wirklich zu krassem Brainfog,
zu Dissoziation, ständiger Müdigkeit und wirklich krasser Kraftlosigkeit geführt hat.
Nicht gleich am Anfang, aber mit der Zeit.
Also auch mein Körper hat irgendwann gesagt, ey, ich kann einfach nicht mehr.
Und jetzt nochmal so die unbequeme Antwort.
Aber ich weiß, du weißt es wahrscheinlich selber.
Sport in der Recovery ist wie Autofahren mit angezogener Handbremse.
Ja, man kann mit Sport recovern.
Also wie gesagt, ich bin da nicht super strikt.
Aber es ist einfach deutlich anstrengender.
Und du musst auch deutlich mehr essen als ohne Sport.
Und zwar von allem.
Auch und besonders Kohlenhydrate.
Denn dein Körper braucht einfach alles an Energie für die Heilung.
Nicht nur, wenn du Sport machst.
Und du musst dir essen und schon gar nicht einzelne Makronährstoffe wie Kohlenhydrate nicht erst verdienen.
Denn selbst wenn du es jetzt mit Sport schaffst, mehr Kohlenhydrate zu integrieren, würde dadurch ja deine Angst bleiben, was passiert, wenn du Kohlenhydrate isst, ohne Sport zu machen.
Das wäre dann der direkte Weg in eine Quasi-Recovery.
Und das wäre echt schade.
Wie gesagt, auch hier habe ich ein paar Jahre drin verbracht.
Also das ist ja wirklich nicht Fisch und nicht Fleisch.
Du hast halt von nichts was.
Du hast nicht den Benefit der Essstörung und nicht die Benefits, die deutlich mehr überwiegen.
Na, vollständigen Recovery.
Also bitte bleib doch nicht stehen.
Es tut mir so leid.
Und ich möchte dich einladen, wirklich auch nochmal zu versuchen, deine Angst zu verstehen.
Denn woher kommt denn eigentlich die Angst vor Kohlenhydraten?
Ich weiß, ich erwähne sie oft, aber der Punkt ist wirklich, die Diätkultur hat uns eingeredet, dass Carbs, also Kohlenhydrate, gleich böse sind und dick machen.
In Wahrheit ist es aber so, dass Kohlenhydrate die bevorzugte Energiequelle deines Gehirns sind.
Also allein dein Gehirn braucht, Achtung, jetzt sind es mal Zahlen, die ich wirklich liebe,
Dein Gehirn braucht jeden Tag ca. 130 Gramm Glucose.
130 Gramm.
Das sind etwa 6 bis 7 Scheiben Brot.
Nur fürs Denken.
Da hast du noch nichts anderes gemacht.
Noch nicht mit dem Finger gewackelt, nichts.
Du hast nur gedacht.
Und denken tun wir viel, weil wir können nicht nicht denken.
Probier das mal.
Wenn doch, dann wärst du gut in Meditation, äh, in, ja doch, in Meditation.
Einfach mal den Kopf ausschalten.
Aber selbst das braucht Energie.
Also nein, es funktioniert nicht.
Und dazu kommen dann noch Dinge wie deine roten Blutkörperchen, das Nierenmark und andere Organe, die ebenfalls Kohlenhydrate zum Funktionieren brauchen.
Insgesamt braucht dein Körper im Ruhezustand, also etwa 200 Gramm Glucose täglich im Ruhezustand, wenn du im Bett liegst.
Und wenn du dann noch Sport machst, dann kommen je nach Sportart pro Stunde nochmal 30 bis 90 Gramm dazu.
Das sind keine extra Kohlenhydrate zum Verdienen.
Das ist das Minimum, damit dein Körper überhaupt funktioniert.
Und ohne die Kohlenhydrate hast du wahrscheinlich ähnliche Erscheinungen wie ich damals.
Vielleicht nicht sofort, aber mit der Zeit.
Also Brain Fog, also so dieses Gefühl von Nebel.
Ich bin irgendwie so ein bisschen in Watte gepackt oder nicht ganz da.
Müdigkeit, Konzentrationsprobleme.
Vielleicht fällt dir auch Lernen schwerer, weil es früher leichter ging.
All solche Sachen.
Und auch beim Sport.
Und das scheint dir, also die du die Frage gestellt hast, ja sehr bewusst zu sein.
Kommt es zu Leistungseinbrüchen und langfristig sogar gesundheitlichen Beeinträchtigungen.
Denn wenn deine Glykogenspeicher in den Muskeln und der Leber nicht ausreichend gefüllt sind,
dann sinkt die Leistungsfähigkeit deutlich.
Bei intensiven Sport ohne genügend verfügbare Kohlenhydrate kommt es zum Beispiel zu früher Ermüdung,
geringerer Motivation.
Also ich bin mir sicher, du schaffst es wahrscheinlich, dich mit Disziplin zum Sport zu bewegen.
Aber ganz ehrlich, mit Sport aus Freude hat das nicht mehr viel zu tun.
Und es reduziert deine Leistungsfähigkeit.
Das heißt, auch das Anstrengungsempfinden ist spürbar erhöht und die Trainingsqualität leidet merklich.
Also ich habe das damals auch gemerkt, da war ich so in meiner Hitphase.
Ich dachte, ich sterbe dabei.
Oder wenn ich hier den Berg hochgelaufen bin.
Ich dachte einfach nur, ich sterbe.
Nein, ich hatte Kohlenhydratmangel, weil davon gab es einfach zu wenig.
Und das ist genau das, woran man es vielleicht merkt.
Und ich weiß, du kriegst das mit Disziplin hin, aber das ist nicht das Ziel.
Und besonders bei Belastungen mit hoher Intensität oder Tempowechseln oder Sprints können eben Leistungseinbußen entstehen,
da der Körper für diese Aktivität prima auf Kohlenhydrate angewiesen ist.
Typischen Anzeichen eines Kohlenhydratmangels während des Sports sind auch ziemlich vielfältig und meist auch deutlich spürbar.
Also zum Beispiel Müdigkeit oder Erschöpfung bereits bei geringer Belastung, verminderte Ausdauer und Leistungsfähigkeit,
Muskelschmerzen oder Muskelkrämpfen während oder nach dem Training, Schwindel- und Konzentrationsprobleme.
Also Schwindel hatte ich damals auch echt heftig dann irgendwann.
Ungewöhnliches Hungergefühl trotz kürzlicher Nahrungsaufnahme.
Also auch hier Extremhunger kann durch die Decke gehen.
Und bei einem niedrigen Blutzuckerspiegel können zusätzlich Schwitzen, Herzrasen, Blässe um Mund und Nase, Heißhunger, weite Pupillen und Zittern auftreten.
Und viele Sportler, also zum Beispiel auch im Radsport ist auch extrem, kennen das Phänomen als Hitting the Wall oder der Saft geht aus.
Und das ist nicht einfach nur ein Bild, das ist wirklich Fakt, weil die Speicher einfach leer sind und dann geht nichts mehr.
Ja, das wären die kurzfristigen Dinge, die passieren können und dann hat das Ganze aber auch noch langfristige Risiken.
Also bei einer anhaltenden, zu geringen Kohlenhydratzufuhr, während einem regelmäßigen Training können wirklich ernsthafte Probleme entstehen.
Zum Beispiel allgemeine Leistungsschwäche und Abgeschlagenheit, also auch an Tagen, wo du vielleicht keinen Sport machst.
Unzureichende Regenerationsfähigkeit, erhöhte Verletzungs- und Infektionsanfälligkeit durch ein geschwächtes Immunsystem.
Auch super.
Muskelabbau, da der Körper bei intensiver Belastung Proteine zur Energiegewinnung abbaut, also Muskeln.
Und gerade für Frauen ist ein Kohlenhydratmangel im Sport hat, also das hat einfach noch weitreichendere Konsequenzen als für Männer,
da das weibliche Hormonsystem extrem sensibel auf diese Energiemängel und vor allem auf den Kohlenhydratmangel reagiert.
Heißt, der Körper interpretiert den Mangel sofort als Hungersnot und schaltet über lebenswichtige Systeme,
wie zum Beispiel die Fortpflanzung ab, um Energie zu sparen.
Dann kommt es zum sogenannten RETS, also Relative Energy Deficiency in Sport und
Hypothalamischer Amenorrhoe, also dem Ausbleiben deiner Periode.
Wenn du dazu nochmal mehr wissen möchtest, dann hör super gerne auch nochmal in Podcast-Folge 20 rein.
Und auch etwas, was wir nicht haben wollen, der Cortisol-Spiegel steigt an, um durch den Abbau von körpereigenen Strukturen,
also zum Beispiel Muskeln, Energie bereitzustellen.
Ein chronisch erhöhtes Cortisol fördert wiederum Wassereinlagerung und, auch was wir ja eigentlich nicht wollen,
hemmt die Fettverbrennung.
Paradoxerweise eben oft am Bauch, was eben das so, ich mache Sport, aber ich kriege das am Bauch einfach nicht weg,
liegt meistens an einem Energie- und an einem Kohlenhydratmangel.
Und wie gesagt, auch die Geschlechtshormone werden unterdrückt.
Häufig sieht man auch so ein sogenanntes Puffy-Face.
Also viele Sportlerinnen zum Beispiel, die sind vielleicht super trainiert und so,
haben aber ein ziemlich breites, aufgedunsenes Gesicht, also wirklich Wassereinlagerung drin.
Und auch deine Schilddrüsenhormone geraten durcheinander, was wie gesagt zu einer Schilddrüsen-Unterfunktion
als Schutz deines Körpers begünstigen kann.
Und das merkst du so an Symptomen wie ständigem Frieren, Müdigkeit, trockene Haut.
Der Körper hält hartnäckig an Gewicht fest, trotz viel Sport und trotz wenig Essen.
Also das ist dann wirklich das, wo ich auch häufig Verzweiflung sehe.
So dieses, ja, das klappt jetzt irgendwie nicht mehr und ich mache das gleiche wie früher
und irgendwie, wieso nehme ich jetzt nicht weiter ab?
Verzweiflung. Das liegt daran.
Und bei sehr intensiven Belastungen kann es zudem zu einer metabolischen Azidose, klingt klasse,
meint aber eigentlich nur eine Übersäuerung kommen,
die die Enzyme des Stoffwechsels hemmt und die Leistungsfähigkeit drastisch reduziert.
Heißt, die Regeneration nach dem Training dauert deutlich länger.
Was ja auch nervig ist.
Und du siehst also, dein Körper braucht, und zwar wirklich groß geschrieben braucht,
Kohlenhydrate nicht als Bedohnung oder nur für den Sport, sondern als Grundversorgung.
Das heißt, Reisbrot, Pasta, Kartoffeln, Schokolade, Riegel, whatever, sind Medizin für deinen Stoffwechsel.
Du musst dir Kohlenhydrate nicht durch Sport verdienen.
Du darfst sie essen, weil du lebst.
Du brauchst sie, weil du lebst.
Und diese Angst vor Kohlenhydraten ist letzten Endes erlernt durch unsere Diätgesellschaft,
die immer wieder einzelne Makronährstoffe, wie jetzt aktuell immer noch das Protein,
auf den Podest stellt und damit ja aber automatisch andere, also anderen Makronährstoffen,
eine unwichtige oder gar böse Rolle zuspricht.
Früher war es das Fett.
Dann jetzt sind es die Kohlenhydrate.
Dann mal gucken, wann Proteine verteufelt werden.
Keine Ahnung.
Kidding.
Aber du siehst, was ich meine.
Also in dem Moment, wo einem was so hochgelobt wird, muss irgendwas anderes runterfallen.
Aber bitte mach dir immer wieder bewusst, du bist nicht mit Angst vor Kohlenhydraten auf die Welt gekommen.
Im Gegenteil.
Also Muttermilch schmeckt ja auch nicht ohne Grund süß.
Das hat einen Grund.
Es handelt sich hier wirklich um eine Fehlprogrammierung deines Gehirns,
die du wieder entkoppeln darfst.
Und gute Nachricht, das geht auch.
Und wie entprogrammierst du dein Gehirn jetzt wieder?
I know, die Antwort gefällt dir jetzt wahrscheinlich nicht.
Aber es gibt nur einen Weg.
Indem du anfängst, Kohlenhydrate wieder zu integrieren, auch wenn es Angst macht.
Fang gern klein an, wenn dir das leichter fällt.
Und integriere ein bisschen mehr Kohlenhydrate in jeder Mahlzeit.
Ich selbst habe meine Kohlenhydratmengen damals auch eher stetig gesteigert.
Also wenn du kannst und die gleiche interferieren kannst, super, go for it.
Ich würde dich nicht bremsen.
Ich erzähle nur, wie ich es gemacht habe.
Aber es gibt, wie gesagt, nicht nur einen Weg.
Aber ich habe meine Kohlenhydratmengen damals dann wirklich,
als ich gemerkt habe, Mist, irgendwie, wenn es zu wenig waren,
dann ist mir wirklich komisch.
Ich habe die wirklich stetig gesteigert.
Und dadurch gemerkt, dass zum Beispiel mein Brain Fog viel besser wurde.
Und dadurch habe ich dann auch angefangen, dem Prozess zu vertrauen.
Aber das geschieht nicht über Wissen, also auch nicht über das,
was ich dir hier gerade erzähle, sondern nur durch Handlung.
Denn, dass du sie brauchst, weißt du bereits genau,
sonst hättest du die Frage nicht so gestellt.
Also, nutze dieses Wissen und erlaube dir, Beweise zu sammeln,
dass es okay ist und sicher ist, Kohlenhydrate zu essen.
Und dann sogar die positiven Auswirkungen zu spüren.
Nicht nur an Sporttagen, sondern besonders auch an Tagen ohne Sport.
Mir hat damals, wie gesagt, auch meine Sportpause in diesem Prozess sehr geholfen,
wieder Vertrauen in meinen Körper, aber auch in Kohlenhydrate
und auch generell in alle Lebensmittel wieder aufzubauen.
Noch ein Schluck Tee?
So, letzte Frage.
Frage 4.
Ich fühle mich so faul, weil ich nicht mal x bis y tausend Schritte schaffe.
Ich, wie gesagt, nenne keine Zahlen, weil ich weiß, ihr vergleicht euch gerne.
Aber die, die die Frage gestellt hat, wird es wissen.
Also, ich fühle mich so faul, weil ich nicht x, y tausend Schritte schaffe,
trotz mehr Essen und Energie.
Und diese Frage zeigt einen der größten Widersprüche in der Recovery überhaupt.
Du isst mehr, gibst dir vielleicht sogar noch mehr Ruhe
und deine Energie wird weniger.
Also, paradox könnte man meinen und völlig unlogisch.
Aber tatsächlich macht dein Körper gerade alles richtig
und was du erlebst, ist ein Zeichen von Heilung,
nicht von Schwäche oder Faulheit, wie du das nennst.
Und ich gehe auch gleich nochmal näher darauf ein, warum das so ist.
Aber erst mal, wer hat eigentlich entschieden,
was die anstrebenswerte Schrittzahl ist, um kein, in Anführungszeichen, fauler Mensch zu sein?
Sämtliche Vorgaben, die man heutzutage findet
und über die sich die Wissenschaft durchaus auch immer noch nicht einig ist,
geht vom angeblichen gesundheitlichen Nutzen aus,
macht aber keine Aussagen über den Charakter von Menschen,
so wie du es hier gerade über dich machst,
in dem Moment, wo du dich als faul bezeichnest.
Aber selbst das macht keiner.
Also ja, es gibt vielleicht sogar Vorgaben für Schritte,
aber keiner davon sagt, wenn du die nicht gehst, bist du faul.
Das ist eine Bewertung von deinem S-gestörten Anteil.
Und diese verurteilende, kritische Stimme in dir,
die macht deinen Wert und deinen Charakter abhängig von einer bestimmten Zahl.
Das ist, wenn wir es jetzt nochmal neurobiologisch betrachten,
der Versuch deines Gehirns, Sicherheit zu erlangen,
indem es einer selbst auferlegten Regel oder auch Erwartung folgt.
Mit Fakten hat das jedoch nichts zu tun,
auch wenn das Gefühl, und ich weiß, ein Gefühl wiegt stark, sehr stark ist.
Der Punkt ist, selbst wenn man sich auf eine angeblich richtige
oder gesunde Schrittzahl einigen könnte,
was, wie gesagt, auch noch viel zu einfach betrachtet wäre,
wäre es für dich in der Recovery absolut das Ungesündeste,
was du tun könntest.
Denn dein Körper braucht gerade jetzt Ruhe, nicht Schritte.
Und das ist keine Faulheit, sondern Heilung.
Aber woher kommt eigentlich diese Schritte-Obsession?
Heutzutage ist es ja so, dass wir unseren Körper und unser Leben
eigentlich auf jede erdenkliche Weise tracken können.
Also egal, ob das jetzt Kalorien-Apps, Fitness-Tracker,
die 10.000-Schritte-Regel
oder die permanente Erinnerung einer Apple Watch,
alle Bewegungsringe zu schließen ist.
Und all diese finanziell für die Entwicklung dieser sehr spannenden,
also das ist eigentlich nur für die Entwickler spannend,
die, wie gesagt, genau diese Tools auf den Markt gebracht haben.
Denn das gab es ja bis vor wenigen Jahren so noch gar nicht.
Und bis es diese ganzen Dinge gab,
haben wir auch eher noch auf unseren Körper gehört,
anstatt uns von diesen Zahlen abhängig zu machen.
Also ich erlebe wirklich heute auch Menschen ohne Essstörung,
die plötzlich aufhüpfen und sagen,
oh, ich muss aber noch, weiß ich nicht,
so und so viel hundert Schritte schaffen.
Und dann rennen die in der Küche rum.
Und ich denke mir so, echt jetzt?
Das gab es bis vor ein paar Jahren nicht.
Und all diese Dinge sind also eine Erfindung der Diätkultur
und Fitnessindustrie, die Milliarden Umsätze damit macht,
dass wir uns nur noch auf diese Zahlen fixieren
und dabei dann aber den Kontakt zu uns selbst
und unserem Körper immer mehr verlieren.
Klasse, könnt ihr uns immer mehr sagen, was wir tun sollen.
Also, lass uns zum Beispiel mal diese
sich hartnäckig haltende 10.000-Schritte-Regel genauer anschauen.
Ich wusste übrigens gar nicht, dass die schon so alt ist.
Denn tatsächlich handelt es sich dabei
um einen Marketing-Gag aus den 1960er Jahren.
Und zwar von einem japanischen Schrittzähler,
Hersteller Yamaha, der sich für diese Zahl ganz zufällig entschieden hat.
Weil, Fun Fact, diese Zahl, das japanische Schriftzeichen für 10.000,
also dieses Schriftzeichen für 10.000,
ähnelt einem rennenden Menschen.
Echt jetzt?
Es gibt also absolut keine wissenschaftliche Grundlage.
Und Leute haben das wirklich inzwischen erforscht,
weil die hatten ja ein paar Jahre Zeit.
Es gibt keine wissenschaftliche Grundlage dafür.
Und neuere Forschungen zeigen,
dass es deutlich weniger Schritte braucht für einen gesunden Lebensstil.
Aber auch hier, es reicht nicht aus,
die Schrittzahl allein zu betrachten.
Und,
solange du unter einer Essstörung leidest,
hast du eh schon einen ungesunden Lebensstil.
Also zu sagen, hey, ich muss für einen gesunden Lebensstil
so und so viele Schritte machen,
während du an einer Essstörung leidest.
Ja, kurze Verwirrung.
Wenn das Schrittzähler also dazu dient,
deine Essstörung im Laufen zu halten,
dann ist der Fokus auf Schritte für dich
sogar gesundheitsschädigend und nicht gesundheitsfördernd.
Was dein Körper gerade wirklich braucht, ist,
also gerade in aktiver Recovery,
aber auch noch eine ganze Zeit nach,
Ruhe.
Ruhe ist das Produktivste, was du tun kannst.
Und je mehr, desto besser.
Dein Körper arbeitet bereits auf Hochtouren
und kann dies am besten,
wenn ihm nicht noch zusätzlich Energie weggenommen wird.
Denn, auch wenn du es nicht merkst,
er repariert gerade Organe, Knochen, Hormone, dein Gehirn.
Und das passiert im Ruhezustand und nicht beim Gehen.
Denn, dann muss er sofort Energie
für diese heilen Prozesse abziehen.
Weil irgendwie muss er ja noch deine Beine in Bewegung bringen.
Heißt also, jede Energie, die du also in Bewegung steckst,
fehlt für die Heilung und verlängert den Prozess.
Und dein Körper ist super schlau und weiß das.
Deswegen sendet er dir auch gerade
trotz mehr Energie Müdigkeit und verlangt nach Ruhe.
Er hat seine Priorität gesetzt.
Und die gute Nachricht ist,
also weil da steckt nämlich auch was sehr Positives drin,
er vertraut dir bereits so weit,
dass er das Gefühl hat,
er kann dich auch mal ausruhen lassen,
ohne dass du deswegen verhungerst.
Also, wenn wir uns da nochmal die Migrationstheorie
im Hintergrund behalten.
Sag mal, wenn du dazu mehr wissen willst.
Satisfaction.
Das ist also ein gutes Zeichen,
dass dein Körper dir auch diese Ruhe erlaubt,
jetzt wo du mehr ist.
Und erst wenn deine Heilung fortgeschritten ist,
kommt auch deine echte Energie zurück.
Ich habe das selbst erlebt
und ich sehe es auch bei meinen Coaches immer wieder
und jeder ist verwirrt.
Also, du bist damit nicht alleine.
Sobald der Körper das Zeichen zum Heilen bekommt
durch mehr Energie,
kommt es so oft zu einer Müdigkeit
und manchmal, wie gesagt, sogar zu Infekten,
weil der Körper endlich den Impuls bekommt,
alles zu reparieren.
Ich erinnere mich echt noch so gut an das Gefühl
und wie sehr mich meine Essstörungen
sich angebrüllt hat,
dass ich jetzt faul und schwach werde.
Lustigerweise ist genau das Gegenteil passiert.
Ich habe in meiner Sportpause
sogar Muskelmasse aufgebaut
und das in völliger Ruhe.
Das weiß ich,
weil ich ja damals mich noch gewogen habe
und diese Waage, wie gesagt,
auch so andere Marker wie Fett, Muskeln,
bla bla bla, alles angezeigt hat.
Aber in völliger Ruhe,
die Muskelmasse ist stetig nach oben gegangen.
Wir brauchen also keine Bewegung,
um Muskeln aufzubauen,
sondern im Gegenteil,
wenn du zu viel davon machst
oder nicht genug Energie hast,
dann baust du die Muskeln sogar ab.
Ich glaube nicht,
das ist das, was du willst.
Und hier vielleicht nochmal so ein paar Dinge,
die du deiner Essstörungsstimme
entgegensetzen kannst.
Also, wenn deine Essstörungsstimme sagt,
du bist faul,
du solltest dich mehr bewegen,
dann halte dir Realität vor Augen.
Du gibst deinem Körper,
was er braucht.
Und das ist Ruhe.
Weil sonst wärst du nicht so müde.
Deiner Essstörung sagt,
alle anderen schaffen x tausend Schritte.
Die Realität,
alle anderen sind auch nicht gerade dabei,
von einer lebensbedrohlichen Krankheit zu heilen.
Und überhaupt,
woher wissen wir denn,
wie viel die gehen?
Meistens ist das auch nur
eine Vermutung.
Und ganz ehrlich,
den meisten gesunden Menschen
ist es egal.
Also,
die würden kein schlechtes Gewissen bekommen,
selbst wenn die Uhr
mal nur ein paar hundert Schritte anzeigt
oder sie vergessen die anzulegen.
Da passiert gar nichts.
Ich weiß,
heutzutage sind sehr viele Menschen
auf Zahlen fixiert
und umso mehr wir uns damit geben,
umso krasser wird das auch.
Aber ich kann es aus meiner persönlichen Erfahrung sagen,
weil tatsächlich,
also,
dass das mal in meinem Leben passiert,
hätte ich auch nie gedacht.
Aber ich habe seit letztem Oktober
auch so einen Apple-Terroristen
vererbt bekommen.
also der wäre entweder weggeflogen,
weil so viel können wir damit auch nicht mehr machen
oder an meinem Handgelenk gelandet
und ich war wirklich mega skeptisch
und habe mir gedacht,
ey,
sobald ich merke,
irgendwas macht mir hier irgendeinen Muss
oder einen Zwang,
dann kommt das Ding sofort wieder ab.
Weil,
was ich jetzt sehe,
ist meine Ringe,
die ich sah irgendwie,
ich weiß gar nicht,
wo man die einstellen kann,
ich habe mich nicht damit beschäftigt,
die schaffe ich so gut wie nie.
Das stresst mich aber auch nicht mehr,
weil sonst hätte ich,
wie gesagt,
die Uhr direkt wieder abgelegt.
Also,
ich war da sehr,
sehr vorsichtig auch,
als ich das Ding bekommen habe.
Ich freue mich eigentlich eher daran,
dass man so die Bilder
am Hintergrund einstellen kann
und programmiere die dann so,
dass es immer zum jeweiligen Outfit passt.
Das ist so mein kleiner Tick.
Und ich finde die Schlaffunktion ganz praktisch,
weil man einfach auch mal sieht,
hey,
war ich vielleicht ein bisschen spät im Bett
oder solche Sachen.
Aber auch hier,
das kann sehr schnell ein Zwang werden.
Wenn ich merke,
dass das passiert,
lege ich das Ding ab
und ich gehe auch immer mal Tage
komplett ohne raus.
Weil das Schöne ist,
heute bewege ich mich wann
und so viel,
wie ich Lust habe.
Nicht,
weil mir eine App sagt,
auszubauen.
Und das ging nur,
weil ich mir eine komplette Pause
bei Gleichzeitigen,
also ich beides zusammen,
wiederherstellen meiner Energiebalance,
also gleich mehr Essen,
erlaubt habe.
Und,
auch ein ganz wichtiger Punkt,
den wir in der Recovery lernen,
ich meinen Wert von jeglichen Zahlen
entkoppelt habe.
Das ist wirklich ein Prozess,
aber es ist möglich.
Also,
was kannst du jetzt
als nächsten Schritt tun?
Ich meine,
es ist Januar,
wahrscheinlich sind immer noch
einige Menschen auf Fitness,
auf Diät,
Detox,
Dingens,
keine Ahnung was.
Mir auch egal,
ich kriege das nicht so mit.
Ich bin irgendwie nicht mehr
in der Bubble drin,
aber,
ja,
wahrscheinlich haben die meisten
gerade schon wieder aufgegeben,
weil bei den allermeisten
hält das höchstens 14 Tage an.
Aber falls noch welche drin sind,
wie wäre es mal
mit einem Fitness-Tracker-Detox?
Weil,
die Frage zeigt auch,
wenn du noch weißt,
wie viele Schritte du pro Tag schaffst,
dann hast du wahrscheinlich
noch einen Tracker
oder eine Uhr
oder whatever.
Nimm sie ab.
Mindestens für eine Woche
besser zwei,
da erst dann
so wirklich diese erste
Entspannung spürbar wird.
Also,
ich habe es bei der Waage
damals auch gemerkt,
so,
die erste Woche war noch so,
in der zweiten
wurde es schon deutlich besser.
Und
dein Kopf braucht einfach
ein bisschen Zeit,
sich erst mal daran zu gewöhnen,
wieder ohne externes Messgerät zu sein.
Wenn das ein zu großes Ziel ist
für den Beginn,
dann starte mit einem Tag.
Mach es als Experiment,
an einem Tag passiert gar nichts,
da verändert sich auch
dein Körper nicht.
Und beobachte mal,
wie fühlt es sich an,
nicht zu zählen,
es nicht zu wissen.
Viele meiner Coaches berichten auch,
ich habe sie nicht draufgebracht,
die sind irgendwann selber draufgekommen,
weil es ist das Schöne,
dass sie sich eben selber
ihre Ziele setzen.
Die haben irgendwann
richtig,
voll die Entspannung,
das mal nicht zu wissen,
auch mal nicht aufstehen zu müssen,
weil irgendwas piept, winkt
oder keine Ahnung was.
Es ist einfach auch
so eine schöne Ruhe.
Vielleicht nicht sofort,
aber in der Regel
kommt es relativ schnell.
Und check wirklich mal
jeden Tag
und besonders in Momenten,
wo du versucht bist,
den Tracker wieder anzulegen,
mit dir ein
und frag dich,
was braucht mein Körper wirklich?
Wie fühle ich mich gerade?
Welche positiven Zeichen
sendet mein Körper auch,
dass ihm die Ruhe
vielleicht gut tut
und sammle so stetig
neue Beweise,
dass das,
was du gerade tust,
das Richtige ist.
Und hier nochmal
jetzt für den konkreten Fall
auch nochmal ein paar
Reframing-Sätze.
Also zum Beispiel,
anstatt dir zu sagen,
boah, ich bin so faul,
versuch es mal mit,
ich erlaube meinem Körper
zu heilen.
Und statt,
ich schaffe nicht mal
x tausend Schritte,
versuch es mal mit,
mein Körper nutzt seine Energie
für Wichtigeres.
Weil genau das tut er.
Also, egal wie du dich
gerade fühlst,
du bist nicht faul,
du bist am Heilen.
Und Heilung
nicht zieht.
Und eines Tages
wirst du wieder Energie haben
für Bewegungen,
die dir wirklich Freude macht.
Und ich sage dir,
das wird sich dann
richtig geil anfühlen.
Und diese Bewegung
wird befreit sein
vom Zwang damit,
irgendein bestimmtes
Ergebnis erzielen zu müssen.
Aber jetzt gerade
ist Ruhe das Mutigste
und Beste,
was du tun kannst.
Also,
mach dir immer wieder bewusst,
dieser Zeitraum
geht vorbei.
Ist ja auch letzte
Podcast-Folge.
Du machst es genau richtig.
Ui,
ui,
lange Folge heute.
Und ich habe sie schon geteilt.
Ja,
wie gesagt,
das waren eure Fragen,
die vor allem erstmal so
auf die körperlichen Themen gingen.
Auch,
wenn man,
wie du siehst,
also man kann den Körper
und den Kopf eigentlich
nicht wirklich voneinander trennen.
Deswegen sage ich auch immer,
es ist eine psychische Erkrankung.
Also,
wir arbeiten vor allem auch im Coaching
viel mit den Denkmustern,
mit den Ängsten dahinter,
mit deinen Identitätsbestandteilen,
die in der Regel immer
in der Kindheit liegen
und dann solche Überzeugungen
entwickeln,
dass du dich an solche Zahlen
oder Dinge klammerst.
Aber ich hoffe,
die Folge hilft dir
und du verstehst deinen Körper
jetzt ein bisschen besser
und sie hilft dir vielleicht auch
ein Stück weit,
mehr Mitgefühl
deinem Körper gegenüber zu bringen.
Dein Körper ist weder dein Feind,
noch ist er kaputt.
Er macht genau das,
was er nach einer Essstörung tun muss.
Nächste Woche geht es weiter
mit Teil 2.
Da sprechen wir,
wie gesagt,
dann über den Kopf,
also über Vierfuhls,
Körperbildängste,
den Essstörungsanteil
und wie du alte Muster
auch durchbrichst.
Selbst wenn das Leben
vielleicht gerade chaotisch ist,
also auch so zwischen
Familie und Co.,
weil ich weiß,
wir recovern nicht unbedingt
in der Bubble,
sondern da sind vielleicht noch Kinder,
die was von einem wollen
und so weiter.
Und ich verlinke dir auf jeden Fall
auch nochmal den
Final Satisfaction Online-Kurs
in den Showmodes,
denn der ist ein echter Booster
für dein gesundes Ich
und darin sind so viele Argumente
und Handwerkszeug,
die ich dir einfach
an die Hand geben kann,
sodass dein gesundes Ich
endlich die Kraft findet,
sich gegen die Angst
deines Essstörungsanteils
zu stellen
und daran zu wachsen.
Und zwar in deinem Tempo
und wann immer du es brauchst,
weil du kannst dir das einfach
dann angucken,
wann du möchtest,
so oft wie du möchtest,
wann immer du möchtest.
Noch eine gute Nachricht,
meine Liegen,
nachdem ich den letzten
Platz so schnell vergeben hatte.
Im Februar,
und ich weiß,
ich weiß nicht,
wie lange ich jetzt
wirklich noch
neue Coachings onboarde,
also gerade auch
für die Freedom Journey,
weil die geht ja drei Monate
und wie gesagt,
Ende Juni
kommt der kleine Nachwuchs
und es wird eine Pause geben.
Aber im Februar
werden nach längerer Zeit
nochmal zwei
Coaching-Plätze frei
und zwar einer
und das ist jetzt
wirklich ein Novum,
ich weiß nicht,
wann das das letzte Mal war,
in meinem intensivsten Programm
Recovered Soul.
Also das ist wirklich das,
an dem ich Tag für Tag
an deiner Seite bin
und dir in schwierigen Situationen
auch zwischen den Coachings
persönlich zur Seite stehe
und wir gemeinsam
durch diese schwierigen Situationen
hindurch gehen
und ich denke,
so ist es,
ich unterstützen kann
und dir helfe,
das zu stärken.
Und auch noch ein Platz
in der Freedom Journey,
meinem drei Monats
Signature-Programm,
was sich mega krass bewährt hat,
wo du sowohl die
1 zu 1 Coachings bekommst,
als aber auch Unterstützung
in der Soul Group,
wo du nicht nur
von meinem Wissen
und meiner Erfahrung profitierst,
sondern auch der Erfahrung
der anderen Frauen,
die den Weg gerade
an einem ganz ähnlichen Punkt
wie du gehen.
Und ich muss sagen,
also ich habe wirklich,
also die Soul Group
habe ich ja jetzt auch schon
anderthalb,
ne doch anderthalb Jahre
fast laufen,
wow, lang,
aber ich habe die wirklich
noch nie so unterstützend
und so hilfreich erlebt
wie jetzt gerade.
Also diese Gruppe
ist like mind-blowing.
Denn sie alle haben
das gleiche Ziel,
ein Leben in Freiheit
und sie sind auch noch
unglaublich hilfsbereit
untereinander
und jedes Mal,
wenn sie einander unterstützen,
stärken sie wiederum
ihr gesundes Ich,
was man auch wiederum merkt.
Also, wie gesagt,
diese Gruppe ist so
unheimlich unterstützend,
einfühlsam und ermutigend,
dass selbst ich
aus jedem Gruppencall
mit so viel Energie
und Dankbarkeit rausgehe.
Also an dieser Stelle
auch mal wirklich
ein großes Shoutout.
Ich weiß, ihr hört auch zu.
An jeder Einzelne meiner
Soul Sisters,
die ich wirklich so
unglaublich ins Herz
geschossen habe.
Und ich kann euch gar nicht
sagen, wie sehr ich mich
auf Ende des Monats freue,
weil dann findet in Jena
das zweite persönliche
Soul Group Treffen statt,
indem wir diese Online-Verbindung
auch ins echte Leben holen.
Und inzwischen haben wir auch
für die Soul Group
ein eigenes Forum.
Und das kannst du dir sogar
ein bisschen so vorstellen,
wie so ein Q&A.
weil du kannst dort einfach
jederzeit, egal wann Tag,
Nacht, wann ever,
jederzeit wirklich deine Fragen
stellen und nach Unterstützung
fragen.
Und du erhältst sie nicht nur
durch mich, sondern durch
die ganze Gruppe.
Und zwar nicht nur Unterstützung
oder Tipps oder wie auch immer,
sondern auch Verständnis
ohne Verurteilung.
Also egal, was du da für eine
Frage stellst.
Es gibt keine Frage,
die zu doof ist.
Es wird aber immer jemanden
geben, der da ist.
Oder wo du auch einfach
Erfolge feiern kannst.
Oder was auch immer.
so, wo du einfach merkst,
hey, ich bin nie alleine.
Ich glaube, das ist das größte
Feedback, was diese Gruppe
immer wieder gibt.
So, genug geschwärmt.
Nee, eigentlich nicht,
aber ich höre jetzt auf.
Also, wenn du dich für
eins der beiden Coaching-Programme
interessierst oder mehr dazu
wissen möchtest, dann hüpf
gern einfach mal auf meine
Website.
Ich verlinke dir nochmal
in den Shownotes.
Oder such dir auch einfach
in meinem Calendly direkt
einen Termin für einen
kostenfreien Discovery-Call aus,
in dem wir gemeinsam schauen
können, was für dich jetzt
gerade der sinnvollste
und hilfreichste Weg ist.
Denn egal, wie viele Fragen
ich hier beantworte,
also ich habe ja auch wirklich
nicht viel Hintergrundinfos
dazu,
nichts ist so individuell
und so wirksam,
wie wenn ich dich dort
abholen kann,
wo du gerade stehst
und auch mehr Kontext
zu dir und deinem
individuellen Weg habe.
Und in diesem Sinne
freue ich mich sehr
auf die Fortsetzung
nächste Woche.
Ich sende dir ganz viel Liebe
und bis zum nächsten Mal.
Vielen Dank, dass du dir Zeit
für eine Tasse Reality
mit mir genommen hast.
Ich hoffe, diese Folge
hat einen kleinen positiven
Unterschied in deinem Tag
gemacht.
Mit deiner 5-Sterne-Bewertung
kannst du genau diesen
Unterschied auch im Leben
anderer lebensfondiger
Frauen bewirken,
die diesen Podcast
noch nicht gefunden haben
und sich ebenfalls
nach einem Leben
in Freiheit und Authentizität
sehnen.
Ich danke dir von Herzen
und freue mich,
auf Instagram mit dir
in Kontakt zu bleiben.
Alle Links findest du
in den Shownotes.
Bis zum nächsten Mal.
Tschüss.
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