Romys Recovery RealiTea

Romy Hörbe

#46 Warum du alles weißt – und trotzdem nicht weiterkommst

Was mein Recovery-Tagebuch von 2018 über den wahren Grund verrät

04.03.2026 33 min

Zusammenfassung & Show Notes

Du weißt genau, was für deine Recovery zu tun ist – und kommst trotzdem nicht weiter? Ich öffne mein Original-Tagebuch von 2018 und zeige dir, warum ich mein Zielgewicht erreicht habe und mich dann selbst sabotiert habe. Warum ich monatelang zwischen Fortschritt und Rückschritt feststeckte – und das nicht an fehlendem Wissen oder Willenskraft lag, sondern an etwas, das viel tiefer sitzt. 

Ich hatte monatelang in meiner Recovery dafür gekämpft. Und dann stand ich beim Arzt auf der Waage und sie zeigte endlich mein Zielgewicht – doch statt Stolz fühlte ich nur Panik. 
Mein Hals schnürte sich zu, meine Brust wurde eng und alles in mir schrie: Geh zurück. Dreimal darfst du raten, wie lange ich dieses Gewicht gehalten habe… 
 
Wenn du das Gefühl kennst, eigentlich genau zu wissen, was der richtige Weg wäre – nur um im entscheidenden Moment des Handelns trotzdem das Gegenteil zu tun – dann ist diese Folge für dich. Denn heute öffne ich mein Original-Recovery-Tagebuch von 2018 und zeige dir, was wirklich hinter diesem Hin und Her steckt. 
 
In dieser Episode erfährst du: 
  • Was mein Tagebuch über den Tag verrät, an dem ich mein Zielgewicht erreicht habe – und warum sich Recovery-Erfolge anfühlen können, wie ein Verlust
  • Warum ein Teil in dir deine Fortschritte aktiv sabotiert und deine Rückschritte sogar feiert – ohne dass du es merkst
  • Warum du oft nicht erkennst, welcher Anteil in dir gerade die Entscheidungen trifft – und was das für deine Recovery bedeutet
  • Was mir nach monatelangem Im-Kreis-Drehen wirklich gefehlt hat – mehr Wissen war es definitiv nicht!
Diese Episode ist für dich, wenn…
  • du eigentlich genau weißt, was in Recovery zu tun ist, aber dein Kopf trotzdem jeden Tag dagegen arbeitet
  • du dich nach einem Recovery-Erfolg immer wieder selbst boykottierst und dich fragst, warum
  • du dich manchmal allein und wie das letzte Einhorn fühlst, das niemand versteht
📌 Re(dis)cover startet am 22. März – und danach geht es für mich in die Babypause. Ob und wann es eine weitere Runde geben wird, weiß ich ehrlich gesagt selbst noch nicht.

Alle Infos und findest du hier: romy-hoerbe.de/rediscover

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Über Romy Hörbe - Coach für entspanntes Essverhalten und Körperakzeptanz
Neue Episode jeden Mittwoch um 6 Uhr

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Meine Ausbildungen
  • CCI Certified Eating Disorder Recovery Coach (Carolyn Costin Institute, USA)
  • Zertifizierter Systemischer Coach (Coaching Akademie Weimar-Wiesbaden)
  • Identity Transformation Coach (All In Academy Jackie Sharon Tamblyn)

Dieser Podcast ersetzt keine professionelle therapeutische oder medizinische Betreuung. Bei akuten gesundheitlichen Problemen wende dich bitte an entsprechende Fachpersonen.

Transkript

Hallo und schön, dass du hier bist bei Romys Recovery Reality. Ich bin Romy Hörbe und nach 20 Jahren Essstörung vollständig recovered. Heute lebe ich mein bestes Leben, ohne Masken, aber mit ganz viel Lebensfreude und Authentizität. Meine Mission ist es, lebenshungrigen Frauen zu helfen, genau das Gleiche zu tun. Dieser Podcast ist für dich, wenn du dir tiefe Transformation statt reiner Symptombekämpfung wünschst. Ich nehme dich mit auf den Weg in die Freiheit und teile ungeschminkt, was mir wirklich geholfen hat. Mit Herz, Klarheit und der Expertise als Deutschlands erster CCI-zertifizierte Recovery Coach. Mach es dir gemütlich mit deinem Lieblingstee und lass uns gemeinsam entdecken, wie viel größer dein Leben jenseits der Essstörung sein kann. Schön, dass du wieder hier bist, denn diese Folge heute wird mal wieder sehr persönlich, würde ich sagen. Denn ich möchte dir heute etwas vorlesen und zwar aus meinem Original-Recovery-Tagebuch von 2018. Gott, inzwischen fühlt sich das echt lang her. Und zwar war ich ja damals noch mehrere oder beziehungsweise nach mehreren Monaten endlich auch in ambulanter Behandlung angekommen. Denn ich hatte, ich glaube, drei Monate, nachdem ich damals aus der Reha entlassen wurde, erstmal niemanden und aber auch keinen Job mehr. Und mir einfach gar nichts und war, wie gesagt, endlich in ambulanter Behandlung und dachte, Jo, jetzt macht mir endlich jemand meine Essstörung weg. Yay! Was ich damals aber auch hatte, war ein Zielgewicht, was ich erreicht musste, um dann eben irgendwann auch wieder arbeiten gehen zu können. Beziehungsweise erstmal überhaupt die Wiedereingliederung machen zu dürfen. Und dann kam der Tag, an dem ich genau das geschafft hatte. Ich hatte das Gewicht, was gebraucht wurde, damit ich die Wiedereingliederung starten durfte. Und das war nicht das Endgewicht, was mir eigentlich für meine Recovery so ein bisschen vorgegeben wurde. Und alleine dieses Ziel zu erreichen, also nur dieses Zwischenziel sozusagen, das hat unglaublich viel Ambivalenz und Zerrissenheit mit sich gebracht, die in der Recovery eigentlich ganz normal ist und die ich damals aber überhaupt nicht verstanden habe, geschweige denn, dass ich damit gerechnet hätte. Denn ich hatte ja, wie gesagt, dieses Recovery-Tagebuch und ich hatte mir selber ein Commitment geschrieben, in dem eben auch stand, ich akzeptiere die Gewichtszunahme und werde stolz darauf sein. Tja, was ich dir gleich vorlese, wird zeigen, mit Stolz hatte das nicht viel zu tun. Denn der Punkt ist, ich hatte mich ja bereits mehrfach für die Recovery entschieden und dennoch stand ich monatelang immer wieder am gleichen Punkt. Die Waage ging kurz hoch und dann gleich wieder runter. Und in meinem Kopf, da war einfach nur ein ständiger Kampf im Gange. Aber kommen wir zu meinem Tagebucheintrag von dem Tag, als ich es zum ersten Mal, wie gesagt, geschafft hatte, zumindest schon mal das Zielgewicht für die Wiedereingliederung zu schaffen. Und zwar habe ich damals geschrieben, heute beim Arzt, als die Waage endlich das angestrebte Zielgewicht zur Wiedereingliederung angezeigt hat, hat im ersten Moment die Panik und die Angst vor dem Fall und sogar das Gefühl, eine Versagerin zu sein, gegriffen. Es fühlt sich an, wie etwas verlieren, etwas loslassen. Es ist wie ein Abschiedsschmerz. Es schnürt mir den Hals zu, erzeugt Enge in der Brust und sticht im Herz. Ich könnte heulen, dabei sollte ich doch stolz auf mich sein. Nun, dreimal darfst du raten, wie lange ich dieses Zielgewicht gehalten habe, bevor es wieder nach unten ging. Denn die Gefühle haben mich in dem Moment des Erreichens meines Ziels, für das ich wirklich hart gearbeitet hatte, einfach überrollt. Mein Körper, mein Unterbewusstsein, alles in mir hat Alarm geschlagen. Da war keine Freude, geschweige denn Stolz. Da war blanke Panik. Und mein Unterbewusstsein hat getan, was es immer tat. Einen Ausweg zurückgeboten. Und genau darum soll es heute gehen. Denn heute spreche ich darüber, warum auch du höchstwahrscheinlich ganz genau weißt, was der richtige Weg ist. Und dein eigenes Unterbewusstsein trotzdem alles dafür tut, um dich davon abzuhalten. Nicht, weil du schwach bist, sondern weil ein Teil von dir dich beschützen will, vor genau dem, was dich eigentlich freimachen würde. So, wie es damals auch mein Unterbewusstsein getan hat. Aber was passiert da eigentlich bei diesem Hin und Her? Ein paar Tage nach dem Erreichen meines Gewichtsziels stand dann das folgende in meinem Tagebuch. Ich bin wieder zurück vom Arzt. Immer noch nicht wieder ganz da. Ich habe gewonnen und verloren gleichermaßen. Mein volles Mittagessen in Sommersachen hat x, ihr wisst ja, ich nenne keine Zahlen, Kilo auf die Waage gebracht. War also wieder weniger. Und meine Essstörung ist erleichtert und glücklich, weil sie es noch kann. Sie bestimmt, wann es hoch und wieder runter geht und wie ich mich fühle. Und diese Worte rückblickend zu lesen, tut mir richtig weh. Denn ich hatte damals, und ich erinnere mich noch gut dran, so, so hart dafür gearbeitet, das Gewicht hoch zu bekommen. Und in dem Moment, als ich es geschafft hatte, habe ich mich selbst wieder boykottiert. Denn die Essstörung war nicht etwa etwas, was von außen über mich kam. Das war ein Teil in mir, der genährt wurde von alten Überzeugungen. Ich selbst hatte aufgrund der Angst dieses Anteils dafür gesorgt, dass das Gewicht wieder runter geht. Und dieser Anteil war super erleichtert darüber. Ja, sogar glücklich, weil er die vermeintliche Kontrolle zurück hatte. Er war jedenfalls deutlich glücklicher als der Teil in mir, der sich eigentlich ja wie gesagt dafür entschieden hatte, gesund zu werden. Denn dieser Anteil, also mein gesundes Ich, hatte in diesem Augenblick verloren. Und meine Worte, ich habe gewonnen und verloren gleichermaßen, zeigen auch, dass mir das irgendwie damals schon bewusst war. Ich habe es vor allem auch daran gemerkt, dass die Befriedigung, die ich sonst durch die Essstörung bekommen habe, dass die irgendwie nicht mehr so war wie sonst. Also die wurde irgendwie getrübt durch die Enttäuschung meines gesunden Anteils, der damals noch sehr schwach war, aber wie man sieht, auch schon vorhanden. Und dieser gesunde Anteil, der wusste genau, was zu tun ist. Ich hatte schließlich alle Bücher studiert und YouTube-Videos geguckt und alles durchgearbeitet. Und dennoch konnte dieser gesunde Anteil das nicht alleine durchsetzen. Und das ist auch der Moment oder dieser Punkt, den ich meine, wenn ich sage, Wissen alleine reicht nicht. Wenn wir mit Wissen recovern könnten, wären wir alle gesund. Ich wusste damals ganz genau und ich wusste auch wie, dass zunehmend der Weg war und was ich dafür anstellen müsste. Es hatte ja auch bereits geklappt, weil sonst hätte ich dieses Zielgewicht ja nicht erreicht. Aber wie gesagt, in dem Moment, wo es da war, einmal alles wieder zurück. Und mein Kopf wusste genau Bescheid. Und ich hätte auch jedem anderen, also damals auf einer Ebene hätte mich jemand nach Tipps gefragt, ich wäre genial gewesen. Ich hätte wirklich jedem die besten Recovery-Tipps geben können. Und das sieht man leider auch auf Social Media sehr, sehr häufig. Nur weil jemand anderen gute Tipps geben kann, heißt das nicht, dass die Person es selbst für sich gut umsetzen kann und gemeistert hat. Ich konnte es damals nicht. Denn trotz allen Wissens hat mein Unterbewusstsein einen komplett anderen Plan verfolgt. Jetzt könnten wir natürlich auch ordentlich auf unser historisches Unterbewusstsein schimpfen. Bringt aber nicht viel. Denn dein Unterbewusstsein, also wenn dir das auch sehr oft vorkommt, dein Unterbewusstsein ist nicht dein Feind. Es ist nur leider auch nicht dein Verbündeter in der Recovery. Jedenfalls nicht so lange, wie wir es nicht auf unserer Seite ziehen und mit ihm arbeiten. Denn es hat über Jahre gelernt, Kontrolle über Essen ist Sicherheit. Ein niedriges Gewicht bedeutet, du wirst vielleicht gesehen, beschützt, umsorgt. Oder in meinem Fall, du siehst krank aus, also erwartet niemand, dass du funktionierst. Und diese uns selbst in der Regel unbewussten Verknüpfungen, die laufen ganz automatisch ab. Wie so ein Programm auf deinem Handy, welches im Hintergrund arbeitet, während du auf Instagram scrollst und dich inspiriert fühlst. Das heißt, du kannst auf dem Bildschirm sehen, was du tun solltest und wie es bei anderen geht. Und du sammelst Tipps, einen nach dem anderen. Aber im Hintergrund läuft ein Programm, das genau das Gegenteil macht. Auch mein Verstand hat damals gesagt, zunehmen ist wichtig. Und ich hatte eine Liste an Essensinspiration, Portionsgrößen und Recovery-Tipps, um das auch irgendwie hinzukriegen. Aber mein Unterbewusstsein hat gesagt, zunehmen, lebensgefährlich, du verlierst alles, wofür du so hart gekämpft hast. Und rate mal, wer gefällt, wenn die beiden miteinander streiten. Deswegen ist auch Wissen und Tipps in Recovery ansammeln, wie eine Sprache im Lehrbuch zu lernen, ohne sie hier zu sprechen. Du kannst vielleicht alle Vokabeln auswendig und du verstehst auch, wenn jemand anderes die Sprache spricht. Sei es jetzt in einem Podcast oder in einem Buch oder auch in einem Instagram-Post. Aber wenn dich jemand anspricht, du also vor dem Teller sitzt und es wirklich drauf ankommt, dann kommt kein Wort raus. Weil dein Gehirn den Weg vom Wissen zum automatischen Handeln noch nicht gebahnt hat. Oder du kannst es dir auch so vorstellen. Du stehst auf der einen Seite eines Flusses, du siehst das andere Ufer. Das freie Leben, das auf dich wartet und weiß genau, was zu tun ist und was du tun müsstest, um dahin zu kommen. Aber dazwischen ist so viel Wasser und dir fehlt die Brücke, um hinüber zu gelangen. Stattdessen stehst du am Ufer und sammelst immer mehr Wissen an, in der Hoffnung, dass es irgendwann reicht, um rüber zu kommen. Aber Wissen ist keine Brücke. Und jetzt kommt das, was mich damals am meisten frustriert hat. Dass ich mich monatelang im Kreis gedreht habe, lag nicht daran, dass ich, wie gesagt, zu wenig wusste. Es lag daran, dass ein Teil in mir aktiv dafür gesorgt hat, dass ich auf dieser Seite des Flusses bleibe. Da war kein Feind von außen und niemand, der mich gefesselt hätte. Es lag auch nicht an mangelnder Disziplin oder Willenskraft. Davon hatte ich mehr als genug. Aber da war dieser Anteil in mir selbst, mein essgestörtes Ich, das aufrichtig davon überzeugt war, mich zu beschützen. Und wie du sicher schon bemerkt hast, spreche ich ganz oft vom gesunden Ich und vom essgestörten Ich. Und das so zu differenzieren, ist mir auch wirklich wichtig, denn beides sind Anteile in dir. Das bist nicht du gegen einen Feind von außen, sondern es sind diese zwei Anteile in dir, die komplett unterschiedliche Dinge wollen und andere Ziele haben. Da kommt niemand von außen und nimmt dir faktisch dein Essen weg oder prügelt dich mit einer Peitsche zum Sport. Das ist etwas, was du mit dir machst, aufgrund der Gedanken und Gefühle, die dein essgestörtes Ich erzeugt. Und mein gesundes Ich hatte damals das Zielgewicht erreicht und wusste, hey, das ist richtig, genau das ist der Weg. Mein essgestörtes Ich hat im gleichen Moment mega Alarm geschlagen, denn für diesen Anteil bedeutete dieser Moment Gefahr und Kontrollverlust. Alles, wofür ich so hart gearbeitet habe, geht verloren. Und das essgestörte Ich, das sitzt nicht im Verstand. Das sitzt deutlich tiefer. Das bekommt nämlich seine Energie aus dem Unterbewusstsein, also aus alten Überzeugungen oder gar Identitätsbestandteilen, zum Beispiel, ich bin nur liebenswert, wenn ich dünn bin. Oder ich bin nur angenommen, wenn ich leiste. Und das Unterbewusstsein ist für deine automatischen Reaktionen verantwortlich. Also du musst gar nicht drüber nachdenken, das ist wie so ein Reflex. Das sind sozusagen deine gelernten Muster, wie so eine Programmierung. Und alles, was du über Jahre trainiert hast, ohne es sozusagen bewusst zu entscheiden. Und genau deshalb kannst du es auch nicht einfach mit Wissen überschreiben. Das wäre ja praktisch. Weil dein Verstand sagt zwar, ist den Teller leer und weiß auch genau, dass das das Richtige wäre. Aber dein Unterbewusstsein sagt, stopp, das ist viel zu gefährlich, davon nimmst du zu und erzählt dir noch 50 andere Dinge, die dann passieren. Und rate mal, wer in diesem Moment dann überzeugender ist. Das heißt, Gefühle wiegen immer schwerer als der rationale Verstand. Denn dein System möchte unangenehme Gefühle um jeden Preis vermeiden. Und Recovery ist unangenehm, sonst wäre dir nicht so schwer. Und deswegen sabotiert dich dein Unterbewusstsein trotz allen Wissens und lässt dich im entscheidenden Moment wieder in die Muster der Essstörung zurückfallen. Wie genau macht es das? Es hat auch hier drei Wege. Also eigentlich noch ein paar mehr, aber ich begrenze mich jetzt hier für den Podcast mal auf drei. An anderer Stelle, wenn wir tiefer eintauchen, gibt es da, ja, machen wir eigentlich im Coaching. Aber ich will dir mal die drei Hauptpunkte vielleicht nennen. Also wie genau macht es jetzt das? Dein Unterbewusstsein feiert die falschen Siege. Das Gewicht geht runter und du fühlst richtig, wie diese Welle der Erleichterung so ein positives Gefühl und, ja, einfach auch dieses Glückshormon Dopamin ausschüttet und dich einmal durchströmt. So, puh, ich kann's noch. Also diese krasse Erleichterung, positives Gefühl gehören dir die Belohnung. Obwohl du weißt, dass das der falsche Weg ist. Aber dein Körper sehnt sich nach diesem positiven Gefühl der Erleichterung. Und auch mein essgestörter Anteil hat sich damals gefreut wie nach einer Bestandenprüfung. Und gleichzeitig war ich enttäuscht und habe die Welt nicht mehr verstanden. Der zweite Punkt, wie du dich selber letzten Endes auch sabotierst, ist, dein Unterbewusstsein empfindet Fortschritt als Bedrohung. Ich schrieb damals in mein Tagebuch, beim Arzt das Zielgewicht zu sehen, fühlt sich an wie Versagen, wie ein starker Abschiedsschmerz. Mein essgestörtes Ich hat aus dem Fortschritt einen Verlust gemacht. Nicht bewusst, sondern automatisch. Weil es über Jahre gelernt hat, dieses niedrige Gewicht bedeutet Sicherheit, bedeutet Fürsorge, bedeutet, dass man sich um mich kümmert und nicht so viel von mir erwartet. Und zunehmend bedeutet, all das geht verloren. Dein gesundes Ich hingegen sieht den Fortschritt. Aber er wird überschattet von der Trauer und der Angst seines essgestörten Ichs. Und Trauer ist lauter als Vernunft. Denn unser System will Schmerzen und unangenehme Gefühle auf jeden Fall vermeiden. Da ist deinem Unterbewusstsein auch ziemlich egal, ob eine Gewichtszunahme eigentlich gesund für dich wäre. Es nimmt nur noch wahr, das ist anders als gewohnt, also gefährlich, Alarm. Der dritte Punkt, wie wir uns sabotieren, ist, wir denken oft, wir sind unsere Gedanken und Gefühle und identifizieren uns damit. Ich konnte damals nicht unterscheiden, welcher Anteil in mir gerade spricht und aktiv ist. Ich hatte nicht mal eine Idee davon, dass da mehrere Anteile in mir sind. Ich habe nur ganz leise diese widersprüchlichen Gefühle wahrgenommen. Also mein essgestörter Anteil hat sich als mein ganzes Ich getarnt. Ich dachte wirklich, ich bin die Essstörung. Und wurde auch von außen als die Essgestörte abgestempelt. Selbst von meiner Therapeutin wurde ich nicht mehr als Individuum mit einer Essstörung, also mit einer Erkrankung gesehen, sondern als die Magersüchtige. Also da kamen wirklich so Sätze, wenn ich zur Therapie kam, ach Frau Hörbel, Sie sind ja schon da. Ja, diese Magersüchtigen, die sind immer so leise, die hört man immer nicht. Ich habe richtig gemerkt, wie so dieser Stempel und dieses, in ihren Augen bin ich nur die Krankheit. Und natürlich habe ich das übernommen, denn dann war ich auch für mich nur die Krankheit und die Krankheit war meine Identität. Das Problem dabei ist aber, solange du diese beiden Anteile, oder ja, die sich eben ja auch widersprechen, nicht auseinanderhalten kannst, wirst du immer wieder dem falschen Anteil folgen. Und dich hinterher fragen oder vielleicht sogar dafür verurteilen, warum du es schon wieder nicht geschafft hast. Und auch meine Tagebucheinträge zeigen das deutlich. Ich habe die Erleichterung beim Abnehmen beschrieben und gleichzeitig wusste ich, dass es falsch ist. Und das ist auch der Grund, warum Wissen nicht reicht. Dein gesundes Ich kann jeden Podcast hören, jedes Buch lesen, jede Vokabel auswendig lernen. Aber solange dein essgestörtes Ich im Unterbewusstsein die Fäden zieht, solange es deine Rückschritte feiert, deine Fortschritte in Verlust verwandelt und sich als deine eigene Stimme tarnt, solange stehst du am Flussufer und sammelst Weiterwissen, aber die Brücke fehlt. Was ich damals nicht wusste war, ich brauchte keine neuen Informationen. Ich brauchte einen Weg, mein essgestörtes Ich von meinem gesunden Ich zu unterscheiden. Und dann einen Weg, wie ich mein gesundes Ich stärker werden lassen konnte, als diese überwältigenden, überwältigenden, Zungenbrecher, Gedanken und Gefühle meines essgestörten Anteils. Tja, was hat jetzt den Unterschied gemacht? Denn, wie wir sehen, bin ich ja heute an einem anderen Punkt. Im gleichen Tagebucheintrag, also es war der gleiche Tag, steht auch, mir ist gestern auch klar geworden, dass ich dieses Spiel noch ewig spielen kann. Immer wieder zunehmen und wieder abnehmen. Wie oft will ich mir noch beweisen, dass ich immer wieder zurückgehen kann? Weiter komme ich mit diesem Verhalten jedenfalls nicht im Leben. Und als wäre diese Erkenntnis nicht genug gewesen, hat mir auch mein Körper immer deutlicher gezeigt, dass er so einfach nicht mehr weitermachen konnte und wollte. Das zeigt auch der folgende Tagebucheintrag. Ich lag auf dem Rücken mit der Hand auf meinem Brustkorb und wollte meinen Herzschlag spüren. Aber er war so leicht, dass ich ihn im Brustkorb kaum bemerkt habe, als würde mein Herz schwächer werden. Ich mache meine Gesundheit kaputt. Vielleicht sterbe ich nicht gleich, aber ein Leben ist es so auch nicht. Das war kein Kopfwissen mehr. Das war wirklich auch mein Körper, der mir gesagt hat, hey, so geht es nicht weiter. Und zum ersten Mal war die Angst vor dem Weitermachen, also so wie zuvor mit der Erstörung, größer als die Angst vor der Veränderung. Rückblickend weiß ich, dass das schon ein ziemlich extremes Mittel meines Körpers war. Also er hat mich, wie gesagt, auch nicht mehr schlafen lassen. Ich musste nachts aufstehen und was essen. Wie gesagt, der Puls war extrem niedrig. Also wirklich alles war runtergefahren. Und ich wünsche wirklich niemandem, dass er gesundheitlich so weit runterkommt, dass der Körper zu so drastischen Mitteln wie verminderten Puls, niedriger Körpertemperatur oder Herzrhythmusstörungen greifen muss. Und auch hier ganz, ganz wichtig, und das sehe ich in meiner Arbeit auch immer, immer wieder. Ja, alle diese Symptome sind völlig unabhängig vom Gewicht und können auch und häufig sogar im vermeintlichen Normal- oder vielleicht auch sogar im Mehrgewicht auftreten, wenn dein Körper für seinen individuellen gesunden Bereich unterernährt ist. Das heißt, es ist, auch hier, es ist keine Gewichtskrankheit. Und ich habe dann so bei einer Stelle in dieser Folge überlegt, ja, was hätte ich denn jetzt eigentlich rückblickend gebraucht? Und ich möchte an dieser Stelle ehrlich sein, denn ich hatte damals weder einen Coach, beziehungsweise hatte ich, glaube ich, für drei Sitzungen oder so, die zwar sehr hilfreich waren, aber halt mit Erstörungen und dem Ganzen überhaupt nichts zu tun hatten. Und ich hatte auch keine Gruppe oder sonst irgendjemanden, der mich da wirklich unterstützen konnte. Wie gesagt, meine Therapeutin war, obwohl ich so viel Hoffnung in sie gesetzt hatte, jetzt auch nicht wirklich hilfreich. Das heißt, ich hatte meine englischen Bücher, mein Tagebuch, eine Therapeutin, die mir mit Klinik gedroht hat, wenn ich nicht schnell genug zunehme, und ein Stück weit auch meinen eigenen Dickkopf. Und ja, ich habe es final geschafft, sonst wären wir heute nicht hier. Aber ich habe mich monatelang im Kreis gedreht. Also wohlgemerkt nach der positiven Entscheidung für, ich will eigentlich recovern. Und würde es wohl heute noch tun, wenn ich nicht bereits die Fähigkeiten aus meiner ersten Coachausbildung gehabt hätte. Denn nach dem monatelangenen Hin und Her habe ich mir mit diesem Wissen, beziehungsweise mit dieser Erfahrung auch, einen eigenen Handlungsplan mit dem Hintergrund aus eben dieser zweijährigen Coachausbildung erstellt. Denn ich hatte dort bereits gelernt, wie man andere Menschen in die Umsetzung bringt und unterstützt, ihre Ziele auch wirklich zu erreichen. Und konnte dieses Wissen zum Glück, Halleluja, auch nutzen und auf mich übertragen. Aber wie gesagt, also zwei Jahre Coachausbildung. Und die waren echt intensiv. Und es war natürlich auch ein sehr einsamer und auch harter Prozess mit vielen Anläufen. Und ich habe mich oft allein und orientierungslos gefühlt. Und auch danach ging das Gewicht noch einige Male hoch und wieder runter. Und der schwierigste Punkt bei dem Ganzen war eigentlich, dran zu bleiben und die Hoffnung nicht zu verlieren. Heute, nach drei Coachausbildungen und über sechs Jahren, in denen ich Frauen durch genau diese Prozesse begleite, weiß ich, es hätte nicht so lange dauern müssen oder so einsam sein müssen. Denn mir haben vor allem drei Dinge gefehlt, die kein Wissen der Welt ersetzen kann. Wie gesagt, das hatte ich ja. Und du wahrscheinlich auch. Erstens, ich musste verstehen, was mich wirklich noch festhält. Halt, Halt, Halt, Halt, Halt, Halt. Ich sollte noch was trinken. Dramatic sip of tea. Tee mit Strohhalm. Kann ich auch empfehlen. Zumindest, wenn er kalt ist. So. Also, ich musste verstehen, was mich wirklich festhält. Ich habe damals in mein Tagebuch geschrieben, dass mein Essstörungsanteil erleichtert war, als das Gewicht wieder fiel. Aber ich habe nie wirklich verstanden, warum. Denn ich wollte ja gesund werden und ein Leben in Freiheit und auch Leichtigkeit und mit der Chance, irgendwann auch Mama werden zu können oder auch wieder reisen zu können, führen. Ich hatte eine Idee, warum die Essstörung überhaupt entstanden war. Das hatte ich in Therapien ganz gut erarbeitet. Aber was genau sie für mich getan hat oder wozu ich sie noch gebraucht habe, keine Ahnung. Warum hat es sich für mein ganzes System so bedrohlich angefühlt, sie loszulassen? Das habe ich mir allein monatelang nicht beantworten können. Heute rückblickend weiß ich, das ist der entscheidende erste Schritt. Auch du brauchst nicht noch mehr Wissen über Ernährung oder warum die Essstörung entstanden ist, ansammeln. Es geht vielmehr darum, wirklich zu begreifen, ganz konkret für dich. Was tut diese Stimme in deinem Kopf noch für dich? Was verlierst du, wenn sie leiser wird? Solange du das nicht verstehst, kämpfst du gegen etwas, das du eigentlich noch brauchst. Und diesen Kampf, den kannst du nicht gewinnen. Und vor allem kannst du keine neuen Wege finden, um die Lücke, die faktisch auch entsteht, wenn du keine Essstörungsverhaltensweise mehr ausführst, zu füllen. Das Zweite, was mir damals gefehlt hat, war, ich brauchte einen Weg, mit meinem Essgestörten-Ich umzugehen. Ja, sogar von ihm zu lernen, weil das war ja nicht ohne Grund da, anstatt gegen es anzukämpfen oder ihm blind zu gehorchen. Und ich hatte damals genau zwei Möglichkeiten, was jetzt nicht wirklich viel ist. Entweder ich habe beim Essgestörten-Ich geglaubt, was wie gesagt sehr überzeugend sein konnte, und das Gewicht ging wieder runter. Oder ich habe versucht, es mit Willenskraft und Disziplin zu überstimmen und dagegen anzukämpfen. Ich war danach dann aber so erschöpft, dass es beim nächsten Mal wieder verloren hat und mein Essgestörtes-Ich erst recht gewonnen hat. Was ich damals nicht konnte, war, mit diesem Essgestörten-Anteil in einen Dialog zu gehen, ihm zuzuhören, ohne ihm zu gehorchen. Ich konnte oft nicht einmal differenzieren, ob gut gemeinte Vorschläge von meinem gesunden oder von meinem Essgestörten-Anteil kamen. Weil gesund essen, mit Muskeln zunehmen, regelmäßig spazieren gehen, das klingt doch sehr fürsorglich. Nur war es das bei mir nicht. Ich hätte damals so sehr einen Raum gebraucht, in dem ich genau das üben kann, in dem ich zum ersten Mal wirklich bewusst erkenne, was mein gesundes Ich eigentlich ist und wie ich aus meinem gesunden Ich heraus entscheide, anstatt aus der Angst, was ich dann auch mit den ganzen Gefühlen mache, die dann da auftauchen. Und das hätte ich nicht einmal gebraucht und auch nicht einfach nur in der Übung aus einem Buch, das habe ich auch versucht, das war so semi-erfolgreich, Sondern wirklich ganz praktisch, gemeinsam mit anderen, die mich dabei unterstützen und von denen ich ebenfalls lernen kann, was wirklich funktioniert. Und was ich auch gebraucht hätte, wäre eine Gemeinschaft, der ich mich nicht erklären muss und die mich versteht und unterstützt. Und damit sind wir nämlich schon bei Punkt 3. Denn ich hätte mir wirklich Menschen um mich gewünscht, die mich aus tiefstem Herzen verstehen und denen ich mich für meine, für mich selbst ja auch oft beschämten Gedanken nicht erklären muss. Nur um dann einen ratlosen Blick oder so schmerzende Ratschläge, wie, ja, du musst halt einfach nur mehr essen, zu kassieren. Ich hätte mir Verständnis unten in den Raum, in dem ich ehrlich hätte sagen können, wie es mir wirklich geht, wenn diese Zahl auf der Waage nach oben geht, gewünscht. Ohne, dass dann jemand sagt, na, du kannst es dir doch leisten. Wie oft dachte ich, ich sei ein Einhorn, das niemand versteht und das einfach nur merkwürdig ist. Ich meine, schließlich hatte ich in der 7. Klasse schon den Spitznamen Psychotossi. Heute weiß ich, ich war nicht das letzte Einhorn, sondern eines von vielen Einhornern, das einfach nur noch keine Herde gefunden hatte, in der es mit seinen Ängsten und Zweifeln aufgefangen wird. Mein essgestörtes Ich hat mir erzählt, wenn du loslässt, fällst du. Und ich hatte niemanden, der mir das Gegenteil zeigen konnte. Keine Frau, die den gleichen Kampf kennt und mir sagt, ey, ich bin rübergegangen oder hey, guck mal, ich hab schon ein Stück geschafft, die Brücke hält. Und das ist das, was mir dabei geholfen hat. So ein lebender Beweis hätte mein Unterbewusstsein viel eher erreicht, als jede graue Theorie aus irgendeinem Buch. dein Unterbewusstsein glaubt nicht, Denn was du liest. es glaubt, was es sieht und es glaubt vor allem das, was es auch selbst erlebt. Und am Anfang dieser Folge habe ich dir ja vorgelesen, wie ich beim Erreichen meines Zielgewichts Panik bekommen habe. Wie erleichtert auch mein essgestörter Anteil war, als das Gewicht wieder fiel. Wie ich monatelang Achterbahn auf der Waage gefahren bin und meine eigenen Erfolge gleich wieder boykottiert habe. Aber es gibt auch einen anderen Eintrag in meinem Tagebuch, und zwar einen, den ich eigentlich sogar vorher geschrieben habe, und zwar als Vision und auch als Wunsch für meine Recovery. Also wo ich wirklich überlegt habe, ja, wo will ich denn eigentlich hin? Und da steht, Essen ist kein Thema mehr und ich habe Zeit und Kapazitäten in meinem Kopf, um mich um die wirklich wichtigen Dinge zu kümmern und mein wahres Potenzial zu entfalten. Damals war das ein Traum. Heute ist genau das mein Alltag. Und das Verrückteste daran, es war nicht der Moment, in dem ich endlich genug wusste, es war der Moment, in dem ich aufgehört habe, es allein und nur mit meinem Kopf lösen zu wollen. Und falls du auch gerade in diesem Hin und Her feststeckst und du eigentlich genau weißt, was zu tun ist, aber dein Unterbewusstsein trotzdem jeden Tag dagegen arbeitet, dann bist du nicht gescheitert. Dann bist du genau an dem Punkt, wie ich damals, an dem der nächste Schritt kein weiteres Buch oder der nächste Instagram oder Podcast-Tipp ist, sondern sicher begleitete Umsetzung, die dir dabei hilft, deine Blockaden zu erkennen und die Hindernisse, die dir aktuell noch im Weg stehen, zu überwinden. Und genau dafür und aus meinen eigenen Erfahrungen, drei Coach-Ausbildungen und über sechs Jahren, in denen ich bereits über 100 Frauen dabei unterstützt habe, ihren Weg in die Freiheit zu gehen, daraus heraus habe ich Rediscover entwickelt. Und das ist mein sechswöchstiges Kuppen-Coaching, das genau an den Punkten ansetzt, über die wir heute gesprochen haben. Bedeutet, also weil, wie gesagt, ich habe das Programm so erstellt, dass ich mich gefragt habe, hey, was hätte ich damals gebraucht und wo bin ich jedes Mal wieder zurückgegangen? Was konnte ich damals auch an Fähigkeiten nicht? Was hätte ich gebraucht? Und in Rediscover verstehst du zum ersten Mal vielleicht, also bisher hatte jede einzelne, die dabei war und die vorher auch schon viele Therapien und keine Ahnung was durch hatten, die hatten alle vier Wissen, die haben verstanden, was sie wirklich festhält. Das heißt, du lernst wirklich nochmal auch zu verstehen, was deine Essstörung noch für dich tut, warum du sie brauchst, warum du sie nicht loslassen kannst, das liegt nicht an deiner Willenskraft. Und du lernst, mit deinem essgestörten Ich in Dialog zu gehen, statt dagegen anzukämpfen. Und das Ganze machst du nicht allein, sondern gemeinsam mit anderen lebenshungrigen Frauen, die genau wissen, wie es sich in deinem Kopf anfühlt. Mit Rediscover habe ich einen geschützten Raum geschaffen, in dem wir Recovery komplett anders angehen, als du es bisher wahrscheinlich kennengelernt hast. Ohne Druck, ohne starre Regeln oder dass dir irgendjemand von außen seine Ziele überstülpt, also wie viel du zuzunehmen hast, in welchem Tempo, was du zu essen hast, sondern das ist wirklich Recovery in deinem Tempo, wo du dir deine eigenen Ziele setzt und wo wir gemeinsam die Hindernisse aus dem Weg räumen, die dich am Erreichen dieser Ziele noch hindern. Und kleiner Spoiler, ich verspreche dir, es wird auch das ein oder andere Fünkchen Humor geben, denn mit etwas Humor recovert es sich doch deutlich leichter. Das haben die Frauen aus den letzten drei Runden jedenfalls festgestellt, weil ich finde ganz ehrlich, das Thema an sich ist schon ernst genug. Das heißt aber nicht, dass wir das Spießroten ernst angehen. Also es soll auch schön sein. Und die nächste und aufgrund meiner Babypause vorerst auch letzte Runde startet bereits am 22. März, denn ich habe sie extra vorgezogen, damit sie noch einmal stattfinden kann, bevor ich mich dann wirklich ganz intensiv um den kleinen Zwerg in meinem Bauch kümmern kann und mich ihm widmen kann und ihn einfach auch gut in diese Welt zu begleiten. Und während ich ja diesen Podcast aufnehme, ist echt ganz schön was los in meinem Bauch. Das ist echt ein bisschen ablenkend, aber ja, wie gesagt, und deswegen einmal noch Rediscover, wie gesagt, ich habe keine Ahnung, wann und ob ich das wieder mache, aber ich wollte es auf jeden Fall noch einmal vor der Babypause machen und das Beste ist, bis Sonntag, also den 8. März. Gibt es auch für dich als Podcast-Hörerin, die du vielleicht auch nicht auf meinem Newsletter bist, denn die wissen es schon, ebenfalls die Chance, zum Frühbucherpreis dabei zu sein. Den Link mit allen Infos und dem Rabattcode, den stelle ich dir in die Show Notes und falls du noch ein bisschen unsicher bist oder vorher mit mir sprechen möchtest, ob Rediscover gerade das Richtige für dich ist, dann buch dir super gerne einen kostenfreien Discovery Call und auch den Link findest du, wie gesagt, wie immer in den Show Notes. Und falls du jetzt merkst, ups, Romis Kalender ist irgendwie für die Woche bereits ausgebucht, keine Panik, denn, wenn du dir deinen Termin bis Ende der Woche buchst, dann, also bis zum 8. sozusagen, dann gilt der Frühbucherpreis trotzdem für dich. Also hier ist eher gültig, bis wann du einfach nicht entschieden hast, einen Termin zu buchen. Auch wenn der Termin dann erst die Woche darauf stattfindet. Ja, und in diesem Sinne, wie gesagt, ich freue mich mega auf diese letzte Runde, weil ich sehe einfach, wo die Frauen stehen, die dabei waren. Und wie gesagt, jeder Einzelne von ihnen hatte Zweifel, hatte Angst, hatte diese Ambivalenz. Stand wie genau gesagt, genau an dem Punkt, wo ich damals auch stand. Und sie sind heute, also gerade die aus der letzten Runde, fünf Monate später, so, so, so viel weiter. Einen völlig anderen Punkt. Das ist wirklich der Wahnsinn. aber in diesen sechs Wochen passiert für die allermeisten so viel mehr als in Jahren der Therapie. Das heißt jetzt nicht, dass Therapie schlecht ist. Bitte mach Therapie, bitte unbedingt weiter. Also es ersetzt keine Therapie, aber es ist einfach ein völlig anderes Herangehen. Und ja, wie gesagt, ich freue mich riesig, wenn du in dieser Runde noch einmal dabei bist. Und damit kommen wir zum Ende für diese Folge. Oh, ich bin ganz stolz auf mich. Diesmal wieder nicht so mega lang. und ja, ich wünsche dir jetzt erstmal noch eine wunderschöne Zeit. Ich freue mich, wenn du nächste Woche wieder dabei bist. Und bis dahin, alles, alles Liebe, hör dich. Vielen Dank, dass du dir Zeit für eine Tasse Reality mit mir genommen hast. Ich hoffe, diese Folge hat einen kleinen positiven Unterschied in deinem Tag gemacht. Mit deiner Fünf-Sterne-Bewertung kannst du genau diesen Unterschied auch im Leben anderer lebensvolliger Frauen bewirken, die diesen Podcast noch nicht gefunden haben und sich ebenfalls nach einem Leben in Freiheit und Authentizität sehnen. Ich danke dir von Herzen und freue mich, auf Instagram mit dir in Kontakt zu bleiben. Alle Links findest du in den Shownotes. Bis zum nächsten Mal.

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