#53 Körperneutralität: dein Körper ist nicht das Problem
Warum dein Körperbild oft gar nichts mit deinem Körper zu tun hat
20.05.2026 30 min
Zusammenfassung & Show Notes
Warum dein Körperbild oft gar nichts mit deinem Körper zu tun hat – und wie Körperneutralität dir hilft, eine ganz neue (oder auch alte) Beziehung zu deinem Körper aufzubauen.
In dieser Folge sprechen wir über die Angst vor Körperkommentaren und was wirklich dahintersteckt.
Und selbst wenn niemand etwas sagt, bleibt oft die leise Anspannung, dass jemand etwas sagen könnte.
Außerdem sprechen wir darüber, warum dein Körperbild oft erstaunlich wenig mit deinem Körper zu tun hat und wie Körperneutralität dir dabei hilft, eine völlig neue (oder auch alte 😉) Beziehung zu deinem Körper aufzubauen.
Darum geht es:
- Was wirklich passiert, wenn dein Blick an dir herunterwandert und das Kopfkino losgeht
- Was wirklich hinter dem ständigen Bodychecking steckt
- Wieso Body Positivity für viele zur nächsten Überforderung wird
- Was Körperneutralität von Körperliebe unterscheidet
- Zwei Fragen, die du dir stellen kannst, wenn die Bewertung wieder hochkommt
Nach dieser Folge wirst du das Bedürfnis, deinen Körper zu checken – und das, was auf einer tieferen Ebene dahinterliegt – viel besser verstehen.
Über Romy Hörbe - Coach für entspanntes Essverhalten und Körperakzeptanz
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Meine Ausbildungen
- CCI Certified Eating Disorder Recovery Coach (Carolyn Costin Institute, USA)
- Zertifizierter systemischer Coach (Coaching Akademie Weimar-Wiesbaden)
- Zertifizierter Identity Transformation Coach (All In Academy Jackie Sharon Tamblyn)
Dieser Podcast ersetzt keine professionelle therapeutische oder medizinische Betreuung. Bei akuten gesundheitlichen Problemen wende dich bitte an entsprechende Fachpersonen.
Transkript
Hallo und schön, dass du hier bist bei Romys Recovery Reality.
Ich bin Romy Hörbe und nach 20 Jahren Essstörung vollständig recovered.
Heute lebe ich mein bestes Leben.
Ohne Masken, aber mit ganz viel Lebensfreude und Authentizität.
Meine Mission ist es, lebenshungrigen Frauen zu helfen, genau das Gleiche zu tun.
Dieser Podcast ist für dich, wenn du dir tiefe Transformation statt reiner Symptombekämpfung wünschst.
Ich nehme dich mit auf den Weg in die Freiheit und teile ungeschminkt, was mir wirklich geholfen hat.
Mit Herz, Klarheit und der Expertise als Deutschlands erster CCI-zertifizierte Recovery Coach.
Mach es dir gemütlich mit deinem Lieblingstee und lass uns gemeinsam entdecken,
wie viel größer dein Leben jenseits der Essstörung sein kann.
Hallo und schön, dass du wieder dabei bist.
Ja, wenn ich da rausgucke, dann kriege ich ein bisschen Sommergefühle.
Tatsächlich heute Woche erst den ersten Tag wieder, aber ich habe mal vorgespickt.
Und diese Woche sind bei uns zumindest in Jena bis zu 26 Grad angekündigt.
Halleluja!
Und damit ist mir einfach klar geworden, okay, wir nähern uns ja wirklich so langsam der warmen Jahreszeit mit kurzer Kleidung,
Einladung ins Freibad und damit aber auch dem stärker werdenden Druck,
beziehungsweise auch der Konfrontation mit dem eigenen Körper.
Also was ich festgestellt habe, ich habe ja meine Recovery damals im September begonnen,
heißt das schon für deutsche Verhältnisse.
Auf jeden Fall eher kühler, dass ich das sehr angenehm fand, weil im Winter ist ja alles schön versteckt.
Und im Sommer dann aber plötzlich nicht mehr.
Und gerade mitten in der Recovery kann das sehr irritierend und verunsichern sein
und dazu führen, dass wir uns lieber verstecken und an all den schönen Sommeraktivitäten nicht teilnehmen,
weil unser Körper gerade in diesem Veränderungsprozess auch dran ist.
Und das Schwierige ist, dass wir ja gerade eben, wenn wir unser Gewicht unterdrückt haben,
wie gesagt, nicht bei jeder Recovery ist es ja auch so, dass der Körper tatsächlich auch zunimmt.
Das ist ja sehr individuell.
Aber eben, wenn wir unser Körpergewicht unterdrückt haben, dann ist es schon sehr wahrscheinlich.
Und wir selbst lernen unseren Körper in der Recovery ja erst mal komplett neu kennen
und müssen uns auch erst mal ein Stück weit daran gewöhnen.
Und gleichzeitig nimmt aber auch das Umfeld im Sommer natürlich Veränderungen eventuell deutlich früher wahr,
als das eben im Winter der Fall ist.
Das erlebe ich tatsächlich auch gerade mit meinem Babybauch,
der ja jetzt auch schon in der 35. Woche,
I don't know, jedenfalls ordentlich groß ist.
Und bis vor kurzem konnte ich wirklich durch die Stadt laufen
und niemand hat den bemerkt unter den dicken Gacken.
Jetzt, wo aber die Tage wärmer werden und ich ein paar Mal einfach nur in den Leggings und den Top rausgegangen bin,
werde ich ständig beglückwünscht.
Und vielleicht bekommst auch du Körperkommentare, die nett gemeint sind.
Also sowas wie, du siehst wieder besser aus oder ach, hast du zugenommen.
Also sowas ganz Freudiges eigentlich von außen und einem selber versetzt das aber einfach mal den Stich des Todes.
Und ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es verdammt hart sein kann und eben genau das Gegenteil auslösen,
egal wie lieb das gemeint ist.
Besonders in einer Phase, in der unser Gehirn ja eigentlich noch damit beschäftigt ist,
sich an die Veränderung selber zu gewöhnen.
Und das ist genau der Punkt.
Veränderung, und zwar egal welche und auch egal, ob man in einer Essstörung steckt oder nicht,
bedeutet immer erst mal Unsicherheit für unser System.
Das heißt, jede weitere Verunsicherung im Außen kann dann zusätzlich problematisch sein.
Egal, wie nett sie gemeint ist.
Weil ganz ehrlich, in der Recovery haben wir in der Regel, also ich glaube, ich habe noch niemanden getroffen,
der das nicht hatte, doch einen verstärkten Fokus auf unseren Körper.
Allein, weil wir ja erwarten, dass sich etwas verändert.
Egal, ob das dann faktisch auch passiert oder nicht.
Und selbst wenn niemand etwas sagt, also so ging mir das ja die ganze Zeit und auch jetzt mit dem Babybrock wieder,
wo ich gedacht habe, Mensch, das ist echt wie in einer Recovery,
denkt man ja immer, ach, irgendwie, vielleicht fällt es jetzt jemand auf, ist es schon jemandem aufgefallen,
denken die, was hat da gerade jemand geguckt oder nicht.
Und das ist immer so eine innere Anspannung, dass jemand etwas sagen könnte.
Und das alleine reicht schon.
Also wir brauchen gar nicht den realen Kommentar im Außen,
sondern alleine diese unterschwellige Angst, da könnte ein Kommentar kommen, die reicht schon.
Und passend dazu möchte ich, beziehungsweise habe ich ein spannendes Phänomen beobachtet,
welches sowohl bei mir selber mir aufgefallen ist,
als aber auch bei vielen Coaches, die ich schon begleiten durfte.
Und ich möchte dich in dieser Folge in drei Geschichten mitnehmen,
die alle mit dem eigenen Körper und aber auch dem Blick von außen zu tun haben
und mit dir über etwas sprechen, was mir sehr viel Druck genommen hat,
was das Aussehen meines Körpers angeht.
Um welche Beispiele soll es heute gehen?
Also eines war eine ehemalige Coachie, ist tatsächlich auch schon ein paar Jahre her.
Und was ich ganz spannend damals fand, war, als sie mir von einem Urlaub berichtet hatte,
in dem sie relativ problemlos im Bikini am Strand liegen konnte.
Also sie war komplett in einem anderen Land weit weg von zu Hause.
Als sie aber wieder zu Hause war und am See liegen wollte, war das für sie nahezu unmöglich.
Eine andere Frau lag entspannt im Sommeroutfit mit ihren Mitbewohnern im Garten.
Oder da war es sogar ein Bikini, ich weiß gar nicht mehr.
Jedenfalls war sie super entspannt, bis ihr Blick an sich runter wanderte.
Und das war es mit der Entspannung.
Das Kopfkino ging los und mit ihm auch wieder dieser Impuls, sich zu verstecken.
Und auch ich selbst habe vor noch gar nicht allzu langer Zeit,
oh gut, lass es jetzt mal vielleicht so zwei Jahre maximal her sein,
auch noch einen Unterschied bemerkt.
Und zwar lag ich ganz alleine am Pool.
Es war niemand sonst da.
Und dann kam erst so ein ganz super kritischer Moment.
Und der nächste war dann aber einer, der sich sehr befreiend angefühlt hat.
Was ist da passiert?
Genau damit wollen wir, oder mit dieser Frage wollen wir uns heute beschäftigen.
Und zwar, was passiert da eigentlich in diesen Momenten?
Also sowohl, wenn wir anfangen zu scannen, als aber auch, wenn es ein Stück weit keine Rolle mehr spielt.
Und warum hat dein Körperbild eigentlich gar nichts mit deinem Körper zu tun?
Das ist nochmal die Frau am Strand, weit weg von zu Hause an.
Sie selbst hat das zuerst damals auch gar nicht verstanden.
Also wieso fiel es ihrem Urlaub so viel leichter, sich in ihrem Körper zu zeigen?
Es war ja derselbe Körper, aber ihre Reaktion darauf war eine andere,
als wenn sie zu Hause überlegt hätte, ins Freibad zu gehen oder an den See.
Was also war anders?
Nicht ihr Körper, aber ihre Erwartung, wer sie sehen könnte.
Im Urlaub wusste sie, hier kennt mich niemand.
Und dieser Gedanke hat ihr so viel Freiheit auch mit ihrem eigenen Körper geschenkt,
dass sie diese Zeit am Strand wirklich genießen konnte.
Die zweite Frau, die lag bereits entspannt eine Weile mit ihren Mitbewohnern im Garten.
Also es war nicht so, dass das jetzt so ein Moment gewesen wäre von,
okay, ich ziehe mich aus und dann geht's los.
Nee, da war wirklich ein vertrautes Umfeld.
Sie war schon eine Weile im Garten, sie lag da und alles war okay.
Bis sie mit ihrer Aufmerksamkeit auf ihren Körper gewandert ist und ihr bewusst wurde,
dass ihre Mitbewohner sie ja gerade so sehen konnten.
Und als hätte man einen Schalter umgelegt, ging der innere Kritiker mit all seinen Bewertungen an.
Auch hier, nichts im Außen hatte sich verändert.
Doch in dem Moment war das wirklich, als hätte sie ihre entspannte Sonnenbrille gegen eine grelle Verzerrperelle eingetauscht.
Jetzt könnte man meinen, okay, fremde Augen helfen also bei den eigenen Körper vielleicht ein bisschen besser anzunehmen und sich zu zeigen,
während bekannte Augen, also die, die einen kennen, eher triggern können.
Ein Stück weit ist das tatsächlich auch so.
Und an der Stelle möchte ich meine eigene Erfahrung auch noch einfügen.
Und zwar die von, naja, so vor zwei Jahren halt, wie gesagt, als ich da ganz allein am Polen lag.
Es war schon Dämmerung und irgendwie keiner mehr da und ich kam da irgendwie nicht weg, weil ich hatte es wieder zu spät hingeschafft.
Egal, jedenfalls war ich alleine.
Und trotzdem fiel mein Blick so an mir runter und ich fing sofort an, so ein bisschen so in diese Bewertungsschiene wieder reinzufallen.
Weil ich habe halt gesehen, ach Mensch, der Bauch, der liegt da, das ist ein bisschen weicher, der wirft eine Falte.
Und da ging schon dieses Kopfkino auch ein Stück weit wieder an.
Und lustigerweise ist mir dann aber aufgefallen, Moment mal, um mich herum ist aber gar niemand da.
Und von einer Sekunde auf die andere, als hättest du den Lichtschalter wieder ausgemacht, war da sofort Entspannung und ein Gefühl von Freiheit.
Und zwar so stark, dass ich mich gefragt habe, was hat sich denn jetzt von einer Sekunde auf die andere heute verändert?
Mein Körper jedenfalls nicht.
Und dennoch habe ich diesen tiefen Frieden gespürt, obwohl das ein Tag war, an dem ich, wie gesagt, ja bereits schon meine gesunde Körperform hatte.
Mit Bauchfalten und mit Zellulite und das war sogar schon eine ganze Weile.
Das heißt, auch solche Momente, die können einen immer mal wieder auch einfangen.
Ist auch nicht schwimmen.
Ich sage nachher auch warum.
Aber der Punkt, worauf ich hinaus möchte, ist, dass ab dem Moment, als mir klar wurde, hier ist niemand, der mich sieht, mir das total egal war.
Und ich dachte, oh krass, mir egal kann einem das eigentlich sein.
Das heißt, der Blick auf meinen Körper, der switchte binnen Sekunden, kann man wirklich sagen, von der Bewertung in absolute Neutralität.
Und es war mir auf einmal so egal, wie mein Körper aussah.
Viel schöner war, dass ich in dem Moment einfach nur, ey, ich kann mit dem am Po liegen und einfach eine schöne Zeit haben.
Also wirklich dieser, also ich vom Gefühl her echt schwer zu beschreiben, wenn man es noch nicht hatte.
Was haben jetzt alle drei Geschichten gemeinsam?
Es gab in allen dreien einen Moment, in dem der Körper egal war.
Entweder, weil nur fremde Menschen drumherum waren und sie weit weg von zu Hause.
Oder als sich die Frau in den Garten gelegt hat und gelesen und ihr Leben genossen hat.
Oder auch bei mir, als mir bewusst wurde, Mensch, hier ist niemand herum, um mich herum, der mich bewerten könnte.
In diesem Moment war der Körper einfach überhaupt nicht im Fokus.
Weder positiv noch negativ.
Er war einfach nur da.
Gott sei Dank, denn ohne Körper ist es auch ziemlich schwierig, schwimmen zu gehen oder ein Buch zu lesen oder einen Pool zu legen.
Wir brauchen den Körper.
Und genau das ist aber auch das, was ich ein Stück weit, ich sage es mal nicht als Ziel anstrebe, weil dann sind wir ja wieder irgendwie mit einem Druck dabei.
Aber wo ich sage, das finde ich deutlich hilfreicher als auch diese ganze Body-Positivity-Bewegung, die, da steckt der Name ja schon drin,
oh, ich muss das im Körper positiv sehen und ich sollte mich am liebsten noch lieben und Glitzerstreifen auf meine Dehnungsstreifen malen und auch keine Ahnung was.
Das hat ganz schön viel Druck gemacht.
Und wie man sieht, ist das auch gar nicht zwingend das Ziel, was erreicht werden muss, sondern es geht wirklich um diesen Punkt, wo ich gedacht habe, Mensch, es ist gerade eigentlich, also ich und mein Körper, wir sind gerade einfach total neutral.
Und das ist ein Zustand, der immer schon mal wieder da ist.
Denn genau genommen sind wir mit diesem Zustand von Neutralität und ich habe eigentlich gar keinen Fokus auf meinen Körper, sogar auf die Welt gekommen.
Also vielleicht, falls du zu denen gehörst, die als Kind auch in den Urlaub gefahren sind, egal wie weit oder ob man ins nächste Freibad hat, ganz egal.
Falls du mit deinen Eltern als Kind Urlaube am Strand oder am Pool gemacht hast oder auch nur mal einen Nachmittag, versuch dich mal zu erinnern.
Wie spannend war da das Aussehen deines Körpers für dich? Hast du überhaupt einen Fokus da drauf?
Was war interessanter? Sandburgen zu bauen, das Meer zu hüpfen, Eis und Pommes im Freibad zu essen oder wie dein Körper gerade aussieht?
Mir persönlich ist mein Körper zum ersten Mal wirklich bewusst geworden, als die beste Freundin von meiner Mama an einem Tag, an dem wir irgendwie auch so mit den beiden Familien am See waren, kommentiert hat, ich hatte ein Bikini an, dass ich jetzt ja wohl bald ein BH brauche.
Und ich so, ich hatte vorher wirklich null Bewusstsein bzw. Fokus auf meinen Körper, aber der Hinweis auf die Veränderung, dass da gerade irgendwas an meinem Körper passiert, was ich überhaupt nicht im Blick hatte, hat mich übelst stark verunsichert.
Und der Körper wurde auf einmal zu etwas Wichtigem, was im Außen beobachtet und gegebenenfalls eben sogar kommentiert oder bewertet wird.
Aber der Urzustand, also dieses, ich habe einen Körper, aber ich fokussiere mich nicht darauf und lebe entspannt mit ihm, das ist das, was heute auch gerne Körperneutralität genannt wird.
Und Körperneutralität ist, wie gesagt, eigentlich gar kein Ziel, was du erst erreichen musst, sondern es ist ein Zustand, der naturgemäß schon da war und den die Frauen aus meinem Beispiel und ich selbst eben auch in solchen Momenten schon hatten.
Recovery heißt also auch nicht, einen neuen Zustand zu erschaffen, sondern die Brille, die wir uns mit der Zeit aufgesetzt haben bzw. die mit der Zeit immer mehr Filter bekommen hat von wie sollten wir sein und wie sollte man aussehen und heute mit Social Media nochmal viel, viel krasser verstärkt wird,
dass wir diese Brille mal putzen und von diesem Schleier sozusagen wieder befreien und zu diesem ganz natürlichen Urzustand zurückkehren.
Was zugegebenermaßen, wie gesagt, in einer mit dem Aussehen wirklich fokussierten Gesellschaft und dann noch einer Milliardenindustrie im Hintergrund, die uns ständig unsere vermeintliche Marke verkauft, nicht so einfach ist.
Aber es lohnt sich, die alte Brille zu putzen und nochmal die aus unserer Kindheit, die noch nicht diesen Schönheitsfokusfilter drauf hatte, wieder aufzusetzen.
Denn wir alle, egal ob Frauen mit oder ohne Essstörung, schauen nicht mehr durch die neutrale Brille unserer Kindheit und es ist super, super schade.
Und der Punkt ist, dass uns das Regelrecht aberzogen wurde durch das, was wir an Kommentaren bekommen haben oder aber auch, wenn wir die nicht selber bekommen haben,
vielleicht auch nur durch unser Umfeld beobachtet haben.
Entweder, wie gesagt, weil unser eigener Körper Fokus von Kommentaren geworden ist oder wir haben vielleicht auch nur beobachtet,
wie unsere Bezugspersonen oder auch Freunde, Klassenkameraden, Social Media, Fernsehen über ihren eigenen Körper und oder auch den von anderen gesprochen.
haben. Also wenn die Mama immer kritisch vorm Spiegel steht und sagt, oh, hier ist zu viel und da ist zu viel und das Eis kann ich heute nicht essen,
weil dann hören Kinder das. Aber auch wenn, ich weiß, für viele war es auch gerade damals eben ein bisschen abgelutscht,
aber ist so, Germany's Next Topmodel, wo wirklich verdammt schlanke Frauen einfach für Dinge kritisiert waren,
die echt nirgendwo zu sehen waren und den Fokus so, so krass da drauf gelegt haben.
Und wie gesagt, heute mit Social Media redet man nicht von.
Es können aber auch so Situationen sein, wenn die mehrgewichtige Frau im Café mit den Worten,
also so ein Stück Kuchen würde ich mit ihren Hüften aber nicht essen, abgestempelt wurde.
Dann ist es nicht nur verdammt verletzend für diese Frau, auch wenn sie es vielleicht gar nicht hört,
aber das ist ja genau das, warum auch Menschen in mehrgewichtigen Körpern sich immer mehr verstecken,
weil jemand sowas sagen könnte.
Das heißt, es ist verletzend und schädigend.
Und selbst wenn wir selber in einem normalgewichtigen oder sogar sehr schlampen Körper sind,
dann lernen wir selbst, oh oh, so wie sie sollte ich nicht aussehen, das wird kommentiert und nicht gut gefunden.
Und Kuchen darf ich dann auch nicht mehr essen. Voll attraktiv.
Und so ist unser Körper auch nicht mehr einfach nur neutral Weg zuvor,
sondern rückt eben immer mehr in den Fokus und wird zum Objekt unserer permanenten Selbstüberwachung.
Also dieses, ich beobachte das, ich scanne das, dieses Bodychecking ist eigentlich dazu da,
um zu prüfen, ob wir noch richtig oder okay sind und damit sicher vor genau solcher Abwertung.
Denn abgewertet werden würde im schlimmsten Fall bedeuten, Verbindung zu verlieren.
Und das wäre früher, also wenn man uns das evolutionsbiologisch nochmal angucken, lebensgefährlich gewesen.
Wenn ich von meiner Gemeinschaft abgelehnt werde, dann lassen die mich vielleicht zurück
und alleine frisst mich der Tiger, kann ich mir keine Nahrung besorgen, kann ich mich nicht beschützen, bin ich tot.
Und genau das speichert sich im Nervensystem, was immer noch ja auch diesen alten Teil,
also unser Stammhörnern, das ist ja immer noch da.
Und genau deswegen ist unser Nervensystem auch zu so einem Superscanner geworden,
was unseren eigenen Körper angeht.
Und das ist auch das, was die Frau im Garten und ich am Pool erlebt haben.
Eine eigentlich ganz entspannte und schöne Situation wird durch einen Blick auf ein Körperdetail
sofort plötzlich bedrohlich.
Ein bisschen wie bei Adam und Eva fällt mir gerade auf,
die sich ihre Nacktheit und damals ja auch Scham erst bewusst geworden sind,
als sie vom Apfel der Erkenntnis gegessen hatten.
Also vorher waren die ja auch total neutral unterwegs und es war halt nicht völlig egal,
ob die Nacktheit sind oder nicht.
Und das ist so ein bisschen, als hätten die, also wenn wir bei Adam und Eva bleiben,
als hätten sie sich die Brille unserer modernen Gesellschaft aufgesetzt.
Plötzlich war da die Angst vor Bewertung, war da Scham.
Und das ist auch das Spannende, denn in meinem Beispiel von Pool, wo ich ganz alleine lag,
hat sich wie gesagt ja nichts an meinem Körper verändert.
Aber die Angst vor Bewertung, die fiel in dem Moment weg,
als mir bewusst wurde, dass ich alleine war.
Und spannenderweise hörte auch die Selbstbewertung direkt auf.
Obwohl mein Bauch derselbe war und sich nicht binnen weniger Sekunden verändert hatte.
Im Gegenteil, ich habe das Experiment dann sogar noch ein Stückchen weitergeführt
und habe mir dann gedacht, so warte mal, schau nochmal drauf.
Als hättest du wirklich keine Angst davor, dass hier jemand was sagen könnte,
was ja gerade der Fall ist.
Ich dachte, Mensch, eigentlich ist es sogar ganz schön, dass der Bauch ganz weich ist.
Es fühlt sich irgendwie auch angenehm an und ja, es war eigentlich ganz nett.
Also es war wirklich für mich so ein ganz magischer Moment.
Und meine eigene Bewertung, die war auf einmal auch gar nicht mehr nötig.
Also klar, die sind in meinem Fall sogar so ein bisschen in eine Positive gekippt,
aber diese Angst, diese Gefahr, dieses, oh, ich muss das jetzt scannen, dieses Sub 8, das war weg.
Im Gegenteil, ich habe sogar erkannt, dass ich selbst eigentlich gar kein Problem mit meinem Körper habe.
Ich hatte ihn ja nur gescannt, um sicherzugehen, dass ich eben nicht abgelehnt werde.
Das Einzige, was sich also verändert hat, war ein Gedanke.
Es ist niemand da, mehr nicht.
Und plötzlich war der ganze Apparat, also die Stimme, die Anspannung, der Vergleich nicht mehr nötig.
Und das gleiche Muster habe ich auch bei meinen Coaches gesehen, nur teilweise andersrum.
Die erste Frau hat sich viel wohler gefühlt in einem Fremdenland, wo man sie nicht kannte,
also auch niemand, den sie mochte, sie ablehnen konnte.
Es war schlichtweg keiner da.
Und bei Fremden war es ihr egal oder zumindest nicht so wichtig.
Und die Frau im Garten, die hatte kein Problem mit ihrem Körper,
bis ihr bewusst wurde, dass Menschen, die sie mag, um sie herum sind.
Und die Angst, dass diese sie anders sehen oder weniger mögen oder gar ablehnen könnte, dann reinkickten.
Aber bei keinem von uns ging es wirklich um unseren Körper, ging darum, uns sicher zu machen.
Und zwar vor vermeintlicher Ablehnung und damit eben dem Verlust von Verbindung.
Und wenn du magst, dann frag dich gerne mal, weil angenommen, ich könnte nicht abgelehnt werden
und wäre bedingungslos angenommen, wie wichtig wäre mir dann das Aussehen meines Körpers?
Wir kommen nachher nochmal drauf zurück.
Also, was mich wirklich beeindruckt hat, war, wie die Coachee aus dem Gartenbeispiel,
die ein paar Tage später, das war irgendwie so eine Phase, wo schönes Wetter war,
dann auch wieder vorm Spiegel stand im Bikini und trotz des Gedankens,
Gott, so kannst du nicht ins Freibad fahren, entschieden hat, zu gehen.
Halleluja, Gott sei Dank, weil sie hat sich damit eine Kette von positiven Ereignissen erschaffen, sagen wir so.
Und letzten Endes geht es genau darum, auch bei Körperneutralität.
Also Körperneutralität heißt nicht, ich liebe meinen Körper, heißt auch nicht, ich hasse ihn nicht mehr.
Es ist, ich würde es eher beschreiben, so als diesen entspannten Raum, der aufgeht,
wenn wir uns aus diesen Extremen herausnehmen und diesen Fokus einfach mal völlig weg vom Körper nehmen.
Das heißt also, mich nicht mehr von meinen vermeintlichen Unperfektheiten vom Leben abhalten zu lassen,
zum Beispiel ins Freibad gehen.
Mein Körper zu akzeptieren, wie er gerade ist, ohne ihn schön finden zu müssen oder ohne ihn hassen zu müssen.
Also ohne ihn überhaupt bewerten zu müssen und ihn als das zu sehen, was mir Leben und schöne Erfahrungen ermöglicht.
Völlig unabhängig davon, wie er aussieht.
Es geht dabei auch nicht darum, weniger an sich herum zu kapasitisieren oder nicht nur.
Also klar, das ist natürlich ein schöner Nebeneffekt, weil, wie man es an meinem Beispiel gesehen hat,
es war einfach überhaupt nicht mehr nötig.
Es geht auch darum, dass dir irgendwann zum Beispiel das Lob für dein Aussehen weniger wichtig oder auch total unwichtig wird.
Wo ich mich zum Beispiel früher sehr über ein Kompliment zu meinem Äußeren gefreut habe,
was allerdings nicht lange angehalten hat und dann auch gleich wieder in die Angst gekippt ist,
mich jetzt dann bloß nicht verändern zu dürfen, weil für diesen Körper hatte ich ja das Kompliment gekriegt.
Das macht heute nicht mehr wirklich was mit mir.
Also klar, ich freue mich, wenn ich was Nettes gesagt kriege,
aber diese emotionale, krasse, so dieses, geil, so dieses Hochgefühl,
ist nett, aber es löst keine große Emotionen mehr aus.
Vielmehr freue ich mich heute über Komplimente zu dem, also ich sage es jetzt einmal,
was ich mein Menschsein nenne.
Also völlig unabhängig von meinem Körper, irgendwas über meinen Charakter oder weiß ich nicht,
wie sich Menschen mit mir fühlen oder keine Ahnung, sowas.
Es freut mich viel, viel mehr als meine Körper, also irgendwelche Körperkommentare oder Komplimente dazu.
Spannenderweise konnte ich das früher aber auch nicht annehmen, weil ich mich selber so nicht gesehen habe.
Also da sind auch noch ein paar Schritte dazwischen passiert, dass das möglich wurde.
Das ist wie gesagt die Veränderung, die ich sehr, sehr, sehr zu schätzen weiß und über die ich mich auch wirklich freue.
Denn der Punkt ist, sowohl die Angst vor einem kritischen Blick als auch der Wunsch nach einem Kompliment
halten den Fokus auf demselben Punkt, nämlich deinem Äußeren.
Deshalb funktioniert übrigens auch Körperliebe als Ziel für viele von uns nicht so gut,
weil letzten Endes ist das wie die nächste Forderung und für die meisten tatsächlich auch eine Überforderung.
Also ich persönlich würde bis heute nicht sagen, ich liebe meinen Körper und ich finde alles toll und bin voll fein damit.
Es gibt einige Punkte, die mir nicht gefallen und die ich gerne anders hätte.
Und das ist okay.
Der Unterschied zu früher ist aber, ich würde heute nichts mehr tun und schon gar nichts, was meinem Körper schadet,
wie zum Beispiel es gestörte Verhaltensweisen, nur um diesen vermeintlichen Makel zu beheben.
Ich habe gelernt, mich mit all diesen Dingen, die ich an mir mag und die ich auch nicht so mag,
mich damit anzunehmen, also als Ganzes, als Mensch einfach.
Und mein Fokus liegt heute auf dem, was mein Körper für mich tut und was ich dank ihm auch erleben kann.
Ich habe ja vor schon ein paar Jahren, ich habe glaube ich auf meinem Blog schon mal was zum Thema Körperneutralität auch geschrieben.
Also gerne einfach mal auf die Artikel oder so auf meiner Webseite gehen.
Da findest du den auch immer noch.
Und was da steht, stimmt immer noch.
Denn, damals habe ich gesagt, mein Körper ist nicht gut, weil er gut aussieht.
Er ist gut, weil er für mich da ist.
Weil er mich durchs Leben trägt.
Weil er mir die 20 Jahre Essstörung und Selbstmisshandlung verziehen hat.
Weil er mich heute auch durch meine Schwangerschaft trägt,
die nochmal so ganz eigenen merkwürdigen Phänomen an meinem Körper geführt hat.
Also was da an manchen Körperstellen auf einmal für komische Bubbeln kommen.
Da denke ich mir so, hä, was passiert denn jetzt?
Was ist das?
Aber ja, mei, ist halt so.
Und weil er das, was ich ihm zumute, einfach immer mitmacht und er bedingungslos für mich da ist.
Klar, jetzt in der Schwangerschaft auch mal mit ordentlich Rückenschmerzen,
die aber im Team auch schon wieder, also teilweise jetzt echt komplett weg sind.
Also Halleluja, am Ende der Schwangerschaft nochmal rückenschmerzenfrei sein.
Dankeschön.
Und für all diese Dinge und wie ich mit meinem Körper eben auch im Team arbeiten kann,
kann ich ihn wertschätzen.
Völlig unabhängig von seinem Aussehen.
Und das Beste ist, wenn der Körper nicht mehr ständig im Zentrum deiner Aufmerksamkeit steht,
dann wird so viel mehr Platz frei.
Also wirklich so viel mentaler Raum auch für Dinge, die dein Leben eigentlich ausmachen.
Meine Coachie aus dem Freibad zum Beispiel hatte einen wundervoll entspannten Nachmittag
dann im Freibad, als sie sich dafür entschieden hat, da trotzdem hinzugehen,
indem sie einfach entspannt lesen konnte, auch mal schwimmen gegangen ist,
aber auch nicht mehr so exzessiv wie früher,
wo das eben wirklich eher zum Kalorienverbrennen und Leisten und na na na war,
sondern einfach wirklich ganz normal und entspannt.
und wo sie selber sich auch wahrgenommen hat, wie eine, hey, hier liegt halt einfach eine Frau im Freibad rum
und isst spontan Kaubonbons, als sie Hunger hatte und nichts anderes da war.
Also ganz pragmatisch einfach auch.
Und ja, ihr Körper war anwesend, aber er war nicht das Thema.
Und genau das ist es.
Das ist eigentlich der ganze Punkt.
Und ja, auch ich habe noch Tage, an denen ich an mir runterschaue und denke,
ja, aber dann ziehe ich trotzdem die kurze Hose an und gehe raus,
anstatt mich viel früher zu verhüllen oder zu verstecken.
Ich lasse an diesen Tagen auch nicht mehr das Frühstück ausfallen
oder gehe noch eine Extrarunde laufen
oder quäle meinen Körper mit irgendwas anderem,
in der Hoffnung, dass er sich dann nochmal verändert
oder einen flachereren Bauch hat.
Oh, ich konnte wirklich nicht.
Also wenn ich an den Strand gehe, dann habe ich vorher einfach zugesehen,
dass ich, naja, du kannst es dir wahrscheinlich vorstellen,
Hauptsache der Bauch ist flach.
Die Idee wäre mich gar nicht mehr.
Es ist völlig absurd.
Also erstens, der Gedanke kommt nicht mehr.
Und zweitens, why and who cares?
Ich jedenfalls nicht mehr.
Und ich sage auch nichts mehr ab, was ich vorhatte,
nur weil ich da, wie gesagt, ich mich einfach unwohl fühle
und denke, ich muss mich verstecken.
Mein Körperbild bestimmt also nicht mehr meinen Tag
und auch nicht meine Stimmung.
Das ist ja noch viel wichtiger.
Das war manchmal, machen wir es ja dann,
aber die Stimmung ist trotzdem so.
Auch das hat sich komplett entkoppelt,
weil ich und auch meine Coaches im Recovery-Prozess gelernt haben,
wer wir wirklich sind, und zwar jenseits unseres Körpers.
Und damit aber auch die Angst vor Ablehnung immer weiter abgenommen hat.
Und das ist in meinen Augen wahre Freiheit,
aus der dann so viel weiteres auch entstehen kann.
Aber ohne Druck und den ständigen Anspruch,
alles an sich toll finden zu müssen.
Und falls du jetzt denkst,
du bräuchtest auch so eine Erfahrung wie ich um diese beiden Frauen,
warte bitte nicht darauf.
Ja, die können passieren.
Sie sind aber nicht die Voraussetzung dafür,
Körperneutralität zu entwickeln.
Weißt du, ob du, wenn du möchtest, heute mitnehmen darfst?
Das ist kein Trick, aber vielleicht ein Schritt.
Und zwar zwei Fragen, die du dir stellen kannst,
wenn die Bewertung wieder hochkommt.
Die erste, im Moment selber, also das wäre,
was wäre, wenn jetzt gerade niemand zuschauen würde?
Und dann die Frage, die ich dir ja vorhin schon mal mitgegeben habe,
jetzt, wo du auch den ganzen Weg gehört hast,
ergibt sich vielleicht auch nochmal anders hin,
Sinn.
Ich stelle sie dir nochmal.
Mal angenommen, ich könnte gar nicht abgelehnt werden
und wäre einfach bedingungslos angenommen.
Wie wichtig wäre mir das Aussehen meines Körpers dann wirklich noch?
Lass das gerne mal wirken, schreib es gerne mal auf
und reflektier mal drüber, wenn du möchtest.
Und wenn du magst, dann lade ich dich jetzt zum Schluss nochmal ein,
dich daran zu erinnern, wie das damals als Kind eben war.
Das Kind, was du ja schon mal warst.
Das heißt, dieser Mensch, der steckt ja noch in dir,
der war ja schon mal da.
Was damals am Strand, im Sand oder im Wasser gespielt hat,
dieses Kind, das einfach alles um sich herum vergessen hat.
Damals hattest du auch einen Körper, aber er war kein Thema.
Du hast nicht überlegt, wer dich von der Seite sehen könnte
oder überhaupt sehen könnte.
Also wahrscheinlich hast du die anderen überhaupt nicht wahrgenommen.
Ich habe meine Eltern oder Familie und alles drumherum,
also wenn ich so richtig in meiner Zone war mit meinem Klecker Sandburgen,
ich habe nichts wahrgenommen.
Heißt, du warst da einfach ganz im Moment,
weil du noch gar keine Idee davon hattest,
dass du abgelehnt werden könntest und schon gar nicht für deinen Körper.
Hä? Warum nicht?
Diese Brille, die hattest du schon mal auf
und da war sie frisch geputzt, also ohne die Filter.
Sie hat sich nur über die Jahre mit ganz vielen Filtern überzogen,
die du jetzt wieder abwischen darfst.
Das heißt, Körperneutralität ist keine neue Fähigkeit,
die du dir erst hart erarbeiten musst.
Es ist viel, viel mehr eine Rückkehr.
Und du darfst dich jederzeit auf den Weg zurück machen,
falls das attraktiv trinkt, was ich heute versucht habe,
dir so ein bisschen näher zu bringen.
Und wenn du dir Unterstützung dabei wünschst,
ja, oder sagst, du möchtest diesen Weg nicht alleine zu gehen,
wie gesagt, ich bin ja ab Mitte Juni in der Babypause
und nehme jetzt auch keine neuen Coachings mehr an,
weil wir den Prozess einfach dann nicht mehr schaffen.
Heißt offiziell ab jetzt schon in der Babypause.
Aber wenn du sagst, hey, du willst vielleicht gerne
nochmal ein bisschen tiefer gehen
oder ich möchte den Weg nicht alleine gehen,
dann kannst du jetzt auch super gern unverbindlich
auf meine Warteliste hüpfen,
weil dort erfährst du dann auch als Erste,
wann ich wieder zurück bin.
Ich verlinke dir einfach wie immer in den Show Notes
und wünsche dir jetzt vor allem,
dass du die warmen Tage, die kommen,
den Sommer, dass du dir einfach erlaubst,
rauszugehen, neue Erfahrungen zu machen,
deinen Körper mitzunehmen,
deinen Körper vielleicht auch nochmal
auf eine völlig neue Art und Weise
oder vielleicht auch die alte,
mit der Kindheit,
kennenzulernen.
Und ja,
diesen Punkt der Körperneutralität
irgendwann so wie ich
oder auch eben in diesen Momenten
schon auch meine Coaches
erfahren zu können.
In diesem Sinne, mach's gut
und wir hören uns in zwei Wochen.
Vielen Dank, dass du dir Zeit
für eine Tasse Reality
mit mir genommen hast.
Ich hoffe, diese Folge
hat einen kleinen positiven Unterschied
in deinem Tag gemacht.
Mit deiner 5-Sterne-Bewertung
kannst du genau diesen Unterschied
auch im Leben anderer
lebensvolliger Frauen bewirken,
die diesen Podcast
noch nicht gefunden haben
und sich ebenfalls nach einem Leben
in Freiheit und Authentizität sehnen.
Ich danke dir von Herzen
und freue mich,
auf Instagram mit dir
in Kontakt zu bleiben.
Alle Links findest du
in den Shownotes.
Bis zum nächsten Mal.
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