Romys Recovery RealiTea

Romy Hörbe

#54 Wenn Essanfälle dein Tageshighlight sind

Von wegen, Menschen mit Essstörung essen nicht gern

03.06.2026 32 min

Zusammenfassung & Show Notes

Dein Essanfall am Abend fühlt sich an wie dein Tageshighlight – der eine Moment, in dem du endlich loslassen darfst? In dieser Folge zeige ich dir, woher dieser Kick wirklich kommt und was hinter der Angst steckt, genau diesen Moment loszulassen. 

Eine Hörerin hat mir geschrieben, dass ihre Essanfälle ihr einen Kick geben und sie keinen Ersatz dafür findet. 
 
Gemeint ist ein bestimmtes Muster: tagsüber zurückhalten, aufsparen oder kompensieren – und abends oder an einzelnen Tagen kommt alles auf einmal und entlädt sich in einem „Essanfall“. 
 
Falls du dich darin wiedererkennst, ist diese Folge für dich. Denn das größte Missverständnis über Menschen mit einer Essstörung ist, dass sie nicht gern essen würden, was ich absolut nicht bestätigen kann - im Gegenteil. 
 
Darum geht es: 
  • Warum der Kick beim Essen real ist – und woher er in Wahrheit kommt
  • Der Unterschied zwischen Extremhunger und einem echten Essanfall
  • Ein kleines Experiment, das dir mehr über deinen Heißhunger verrät, als du denkst
  • Warum der Abend oder Cheat Day zum einzigen erlaubten Genussmoment wird – und was „erst leisten, dann genießen" damit zu tun hat
  • Warum du beim Loslassen tatsächlich etwas verlierst – nur nicht das, wovor du Angst hast
Diese Folge hilft dir zu verstehen, was hinter dem Muster steckt.
 
Die konkreten Schritte raus aus dem Extremhunger findest du in meinem Online-Kurs „Find your SATT-isfaction“, den du jederzeit in deinem Tempo machen kannst, auch während meiner Babypause.
👉 romy-hoerbe.de/satt-isfaction

Über Romy Hörbe - Coach für entspanntes Essverhalten und Körperakzeptanz
Neue Episode jeden zweiten Mittwoch um 6 Uhr

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Meine Ausbildungen
  • CCI Certified Eating Disorder Recovery Coach (Carolyn Costin Institute, USA)
  • Zertifizierter systemischer Coach (Coaching Akademie Weimar-Wiesbaden)
  • Zertifizierter Identity Transformation Coach (All In Academy Jackie Sharon Tamblyn)

Dieser Podcast ersetzt keine professionelle therapeutische oder medizinische Betreuung. Bei akuten gesundheitlichen Problemen wende dich bitte an entsprechende Fachpersonen.

Transkript

Hallo und schön, dass du hier bist bei Romy's Recovery Reality. Ich bin Romy Hörbe und nach 20 Jahren Essstörung vollständig recovered. Heute lebe ich mein bestes Leben. Ohne Masken, aber mit ganz viel Lebensfreude und Authentizität. Meine Mission ist es, lebenshungrigen Frauen zu helfen, genau das Gleiche zu tun. Dieser Podcast ist für dich, wenn du dir tiefe Transformation statt reiner Symptombekämpfung wünschst. Ich nehme dich mit auf den Weg in die Freiheit und teile ungeschminkt, was mir wirklich geholfen hat. Mit Herz, Klarheit und der Expertise als Deutschlands erster CCI-zertifizierte Recovery Coach. Mach es dir gemütlich mit deinem Lieblingstee und lass uns gemeinsam entdecken, wie viel größer dein Leben jenseits der Essstörung sein kann. Herzlich willkommen und wenn du schon länger hier bist, dann herzlich willkommen zurück. Ja, ich möchte heute mit dir über ein Thema sprechen, welches mir ebenfalls recht häufig begegnet und auch ein Teil meiner Essstörung war. Und zwar ist es wohl eins, was, glaube ich, auch eins der meistverbreiteten Irrtümer über Menschen mit Essstörungen widerlegt. Und zwar, dass Menschen mit Essstörung nicht gern essen würden. So ein Quatsch. Und zwar hat mich eine Frage von einer Hörerin erreicht und sie hat geschrieben, hast du einen Tipp, wenn Essanfälle Spaß machen, wenn sie mir den Kick geben? Genau deshalb fällt es mir schwer, loszulassen. Ich habe keinen passenden Ersatz. Und das ist tatsächlich ein Phänomen, welches mir auch im Coaching sehr, sehr häufig begegnet. Meist tatsächlich auch in Kombination damit, dass Essen tagsüber oder wie in meinem Fall damals über die Woche hin aufgespart wird, um dann am Abend oder eben bei mir am Wochenende mehr essen zu können. Falls du das kennst, bist du also nicht allein damit. Und dann ist diese Folge heute für dich. Eines möchte ich aber direkt auch gleich vorwegnehmen, denn das Problem ist nicht, dass das Essen dir Spaß macht. Das darf es und das soll es bitte auch weiterhin. Problematischer und für den ganzen Kreislauf des Rauskommens auch schwieriger ist eher, dass was du dafür tun musst, damit es sich abends oder wenn es sich bei dir bei einem Essanfall eben dann auch entlädt, so gut anfühlt. Also das Essen an sich ist nicht das Thema, sondern wirklich diese ganzen Dinge drumherum. Und dafür ist mir auch noch ein weiterer Unterschied ganz, ganz wichtig, weil in der Frage steckt schon das Wort Essanfall drin. Und ich weiß nicht, wie es dir geht, aber wenn ich was als Essanfall gelabelt habe, dann habe ich mich gleich gefühlt wie der größte Versager. Und in der Regel ist es auch kein Essanfall im klassischen Sinne. Das heißt, wenn du tagsüber oder insgesamt zu wenig isst und abends oder an bestimmten Tagen viel oder das nachholst oder dir da dann einfach mehr erlaubst als sonst, dann ist das, was du einen Essanfall nennst, in ganz, ganz vielen Fällen, wie gesagt, kein Essanfall im eigentlichen und auch schon gar nicht im klinischen Sinn. Denn bei einem klassischen Essanfall oder auch beim Binge Eating gibt es andere Kriterien. Bei dem, was ich hier in diesem Fall sehe und auch mit den Hintergründen, die ich weiß, also zum Beispiel Gewicht noch nicht rehabilitiert, handelt es sich tatsächlich um Extremhunger, bei dem sich dein Körper das zurückholt, was ihm den ganzen Tag oder auch über längere Zeit, also über Wochen, Monate oder Jahre wirklich auch gefehlt hat. Ein echter Essanfall im klinischen Sinn oder auch Binge Eating ist was anderes. Denn dem geht kein Verzicht voraus und es erfolgt auch keine Kompensation, wie jetzt zum Beispiel am nächsten Tag wieder weniger zu essen, Sport zu treiben, Erbrechen, Abführmittel, Missbrauch und was man nicht alles noch für Dinge machen kann. Also ich habe alles davon durch. Das ist bei einem klassischen Essanfall oder Binge Eating nicht der Fall. Es fühlt sich aber ganz oft ähnlich an, wenn es zum Beispiel darum geht, vielleicht auch gewisse Gefühle zu betäuben. Aber im Fall von Extremhunger oder auch heilenden Hunger, wie ich das gerne nenne, ist der wichtigste Mechanismus, einen körperlichen Hunger und zwar einen faktischen zu stillen. Wir kommen auch gleich nochmal darauf zurück. Falls du also tagsüber zum Beispiel Kalorien aufbarst oder dich viel bewegst, um essen zu dürfen oder geleistet hast und dich zurückgehalten hast, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr, sehr hoch, dass dein Körper am Abend oder bei mir am Wochenende einfach nur nachholt. Und ja, das kann sich verdammt gut anfühlen. Wir machen auch gleich ein kleines Experiment dazu, wenn du möchtest. Ja, dieses Muster ist wie gesagt eines, was mir im Coaching, also ich glaube, ja, mit am allerhäufigsten begegnet. Und ich kenne es aus meinen 20 Jahren mit der Essstörung auch selber nur zu gut. Und bei mir ging das Ganze tatsächlich damals ja sogar so los. Also eigentlich, ich würde es nicht mal emotionales Essen nennen, Ja, emotionales Essen war eine Begleiterscheinung, aber auch hier war immer schon letzten Endes auch ein Mangel vorhanden. Und für mich war dieses emotionelle Essen schon in der Grundschule eigentlich wirklich Trost und ein Stück weit auch Kompensation von Einsamkeit. Denn unbewusst habe ich damals schon Essen aufgespart, da ich hatte jetzt nicht viel Taschengeld, also auch nicht viel Möglichkeit, mir irgendwie dann nach der Schule was Süßes zu kaufen. Also was habe ich gemacht? Ich habe mein Essengeld nicht in der Schule abgegeben, ergo ich hatte auch kein Mittagessen, sondern ich habe es aufgehoben für meine nachmitteltäglichen Essensorgien, wie ich das damals genannt habe. Weil damals hatte ich natürlich keine Idee, was das eigentlich ist und was da wie funktioniert. Ich wusste nur, ey, ich will nachmittags meine ganzen schönen Dinge haben und ich brauche irgendwoher Geld. Also nehme ich das Essengeld, weil das Schulessen fand ich eh nicht so toll. Ich war echt schon immer ein Genussmensch. Also Schulessen fand ich ganz schlimm und habe überhaupt nicht eingesehen, warum ich dafür Geld ausgeben soll, was ich ja dann viel schöner in andere Dinge umsetzen könnte. Heißt, ich fand Essen schon immer sehr schön und sehr tröstlich und der Gedanke, dann noch Geld zu haben für meine geliebten Chips und Kinderriegel und weiße Schoki und Marshmallows und damit meinen Nachmittag zu verbringen, das hat mich schon in der Schule glücklich gemacht. Blöderweise kam auch sehr, sehr bald die Angst vor der Zunahme und so war es bei mir so, dass wirklich ab der fünften Klasse spätestens, glaube ich, ich immer wieder auf dem einen oder anderen Weg auch bewusst kompensiert habe. Sei das mit weniger Essen oder eben danach, wie gesagt, auch mit Abwehrmittelmissbrauch, später mit Bulimie und dann in der Orthorexie mit diesen sogenannten, ja, also durch die Orthorexie sozusagen sehr clean und sehr restriktiv gegessen habe, weil viel war dann irgendwann auf der Liste nicht mehr übrig. Aber ich hatte meine Cheatdays am Wochenende, wo kurzfristig einfach alles erlaubt war, da ich ja wusste, dass ich am Montag wieder in meine alte Disziplin zurückkehre. Und so wie mir Essen unglaublich wichtig war und viel Freude bereitet hat, geht es den allermeisten Frauen mit einer Essstörung. Also ich habe tatsächlich, ich habe jetzt echt überlegt, auch in dieser Podcast-Folge, ob ich mal jemanden getroffen habe, die wirklich gesagt hat, ich esse nicht gerne. In der Regel haben alle unglaublich gern gegessen, wir haben es uns noch nicht erlaubt. Stattdessen wird den ganzen Tag kontrolliert, abgewogen, aufgeschoben, kompensiert. Und dann gibt es diesen einen Moment, bei den allermeisten tatsächlich abends, bei mir wie gesagt am Wochenende, in dem endlich locker gelassen werden darf. Als würde man einen zu vollen Staudamm öffnen, der endlich, und zwar sindflutartig, abfließen darf. Und diese enorme Welle, die dann kommt, die fühlt sich tatsächlich an wie der schönste Moment des Tages. Als würde dieser ganze Druck einfach einmal abgelassen werden. Und dieses Kick- oder Hochgefühl ist real. Denn wenn dein Körper über den Tag oder die Woche oder Monate, Jahre zu wenig Energie bekommt und damit in einem Energiedefizit landet, dann wird Essen zum größten, zum spannendsten und zum wichtigsten auf der Welt. Das gilt übrigens auch, wenn du bestimmte Lebensmittel hast, die du dir nicht erlaubst oder vielleicht sehr einseitig isst, also sehr clean, sehr gesund, mit sehr vielen Regeln. Obwohl du vielleicht eigentlich auch mal Bock hättest auf ein stinknormales Eis im Sommer, auf ein Stück Kuchen oder eine Pizza oder was auch immer gegen irgendeine deiner Essstörungsregeln verstößt. Und vielleicht hast du auch bereits zugenommen und dein Gewicht ist wieder, sie mich jetzt bitte Anführungszeichen machen, Normalgewicht. Aber solange da noch Regeln und Verbote aktiv sind, kann ein sogenanntes Genussdefizit entstehen, was diese verbotenen Lebensmittel ebenfalls hochattraktiv macht. Und in den allermeisten Fällen sehe ich beides, also ein Energie- und ein Genussdefizit. Und ein hungriger, unterversorgter Körper macht dich einfach empfänglicher für alles, was Belohnung verspricht. Und das Lauteste, was Belohnung verspricht, ist ganz klar das, was du zum Überleben brauchst, nämlich Essen. Das heißt, dein Gehirn schreit förmlich danach, denn es will dich ja am Leben halten. Und wenn du magst, dann lass uns jetzt ein ganz kleines Experiment machen. Achtung, mach das bitte nur, wenn du jetzt nicht nebenbei gerade Auto fährst oder irgendwo, keine Ahnung, mitten auf einer Straße stehst oder keine Ahnung was. Also bitte nur, wenn du sicher bist. Also, wenn das gegeben ist, dann darfst du jetzt gerne mal die Luft anhalten. Und zwar so lange, wie du kannst. Und spüre dabei mal, was in deinem Körper passiert. Also, umso länger du die Luft anhältst, wie ist der Druck? Wie stark ist der Wunsch, endlich wieder einen Atemzug zu nehmen? Ich vermute mal, der wird, umso länger du die Luft anhältst, stärker und drängender ist. Ich habe es gerade eben selber mal ausprobiert. Bis hin zu irgendwann schon schmerzhaft stark. Und dieser Impuls, oh Gott, wann kann ich jetzt endlich atmen? Der wird immer stärker. Ich muss gleich mitatmen. Mir fällt schon die Vorstellung. Und dann prüf mal, wie sich der allererste Atemzug anfühlt, nachdem du deinem Körper den Sauerstoff mit der nächsten, wahrscheinlich deutlich tieferen Einatmung, endlich wiedergibst. Vielleicht auch die zweiten, dritten Atemzüge danach. Das, worüber du wahrscheinlich vor einer Minute noch nicht nachgedacht hast, nämlich atmen, und was sich vorher ganz normal angefühlt hat, und worüber du wahrscheinlich keinen einzigen Gedanken verschwendet hast, das bekommt mit zunehmendem Mangel, also dem Luftanhalten, immer mehr Fokus. Und zwar so viel Fokus, dass du irgendwann nicht dran denken kannst. Und die erste Einatmung und die nächsten weiteren sind die größte Belohnung, die sich dein Körper aktuell in diesem Moment gerade vorstellen kann. Denn mit diesen neuen Atemzügen nach dem Luftanhalten hast du dein Weiterleben gesichert. Heißt das jetzt, dass du süchtig nach Atmen bist? I don't think so. Oder dass Atmen ein besonderer Genuss für dich ist und dir einen Kick gibt? Also jetzt kurzfristig wahrscheinlich ja. Oder ist es vielmehr so, dass ein Teil von diesem Kick gar nicht der Genuss an sich ist, sondern der Mangel davor, der den Genuss so riesig macht? Wodurch ist das Kickgefühl bei sowas stinknormalen und alltäglichen wie Atmen jetzt gerade so groß geworden, weil der vorausgegangene Verzicht ihn so groß gemacht hat? Und das ist beim Atmen ebenso wie beim Essen. Das heißt, das Hochgefühl bei dem hungrigen Körper kommt davon, dass er genau das tut, wofür er gebaut ist. Man kann also sagen, Mangelsituationen beim Essen oder beim Atmen sorgen dafür, dass dein Körper besonders viele Belohnungshormone ausschüttet, wenn der Mangel wieder ausgeglichen wird. Denn er liebt es zu überleben und belohnt dich mit diesem starken Kick dafür, dass du ihm genau das gegeben hast, was sein Überleben sichert. Und bei den meisten Frauen kommen dann noch ein paar andere Dinge hinzu. Und zwar also Dinge, die sozusagen zusätzlich noch dafür sorgen, dass sich Essen so schön und belohnend anfühlt. Weil bei den allermeisten läuft tagsüber oder auch wie bei mir über die Woche so eine Art heimliches Konto mit. Das heißt, wir haben uns in der Regel ein Kontingent gesetzt, was wir am Tag von diesem Konto ausgeben dürfen. Also das Konto steht sozusagen für deine maximale Kalorienzahl oder Essensmenge, falls du keine Kalorien zählst. Ich habe die auch immer nur sehr grob zu Ungunsten meines gesunden Ichs überschlagen. Aber ich hatte auch so Essensmengen, wo ich einfach wusste, okay, wenn ich die esse, ja, dann ist es safe. Also stell dir vor, du hast dieses Kontingent, was dein Konto ist. Und vielleicht hast auch du dir eine Menge festgelegt, die sich für dich und für den Tag okay und somit sicher anfühlt. Und den ganzen Tag über bist du damit beschäftigt, dieses Konto zu verwalten. Also jedes bisschen, was du tagsüber isst, fühlt sich an wie eine Abbuchung von diesem Konto. Und damit sinkt natürlich dein Kontostand bis zum Abend immer mehr. Und allein der Gedanke daran, dass am Abend vielleicht nichts mehr übrig ist, du aber noch hungrig bist, kann sich schon extrem bedrohlich anfühlen. Und genau deshalb fühlt es sich für viele sicherer an, zum Beispiel auch erst später zu Beginn zu essen. Also gerade, wenn du eher so zum nächtlichen Essen neigst. Getreu dem Motto, bloß nicht zu früh, zu viel vom Konto abbuchen. Und wenn ich was abbuche, komm, das ist die nächste Komponente, ja, dann muss es sich aber auch so richtig lohnen. Also tagsüber, im Alltagsstress, zwischen Job, Kindern, keine Ahnung was, nebenbei zu essen, ist, wenn man dieses Muster hat, in der Regel extrem unattraktiv. Denn etwas von deinem wertvollen Konto abzuheben, wenn man es noch nicht mal ausreichend genießen kann, also ich weiß nicht, wie es dir geht, aber für mein System war das damals eine Katastrophe. Und vielleicht reagierst du deshalb auch manchmal gereizt, wenn dich jemand stört. oder du willst am liebsten alleine essen. Oder wenn die Kinder im Bett sind oder der Job erledigt ist, du machst die Aufgaben für den nächsten Tag und die Waschmaschine, die Küche und you name it. Und wenn du dann endlich essen darfst, dann darf wirklich niemand stören. Bei mir war es so, dass mir auch meine Cheat Days, also die waren mir ja sowas von heilig, also da durfte ja gar nichts dazwischen kommen. Da hätte nebenbei ein Konzert meines Lieblingskünstlers spielen können. Es wäre mir, gut, das hätte mich schon gefordert, aber ich hätte mich, glaube ich, wirklich fürs Essen entschieden, weil das war einfach heilig. Und am liebsten wäre ich immer an diesen Cheat Days ganz alleine gewesen. Nur ich, mein Essen und vielleicht noch ein schöner Film zur Genussmaximierung. Aber wehe irgendeiner kam, hat mich abgelenkt, die Ruhe gestört oder wollte gar was von mir. Denn jede nebenbei aufgenommene Kalorie erschien mir verschwendet und wertlos. Als hätte ich mal eben Geld zum Fenster ausgeschmissen. Der Verzicht tagsüber oder über die Woche ist also nicht nur einfach Verzicht, sondern gefühlte Sicherheit. Er ist das Polster, was dir erlaubt, abends oder in meinem Fall halt am Cheat Day loszulassen, ohne dann sofort in Panik zu geraten, weil du hast ja Puffer. Heißt, du hast dir vielleicht den ganzen Tag oder eben über die Woche diesen Puffer aufgebaut, damit das Loslassen sich am Ende sicherer und weniger bedrohlich anfühlt und dein System wenigstens einmal in Ruhe und ohne dieses ständige schlechte Gewissen genießen darf. Und dieses Muster ist verdammt verständlich und auch clever von deinem Essstörungsanteil. Denn es verspricht dir sowohl die Sicherheit, nämlich tagsüber oder über die Woche, als aber auch den Genuss abends oder im Cheat Day. Und gleichzeitig ist genau das auch die größte Falle. Weil genau dieser Puffer und der Verzicht der Grund dafür sind, dass das Essen so attraktiv ist und das Loslassen des Musters so schwer. Und es verstärkt die Ängste vor genau den Lebensmitteln, die nur nach vorherigem Verzicht erlaubt sind. Ich habe damals zum Beispiel gedacht, dass ich bestimmte Lebensmittel einfach gar nicht im Haus haben darf, weil ich mich dann einfach nicht zügeln kann. Ich konnte auch nicht daran, also ich konnte nicht aufhören daran zu denken. Ich wusste genau, was ist im Tiefkühlfach, welches Eis habe ich dort, was ist in meinem Vorratsschrank, wie viel von was habe ich, wie lange reicht das. Also ich hatte wirklich den Überblick über alles. Und ich habe immer das Gefühl gehabt, dass wenn ich das am Ende des Wochenendes noch da habe, dass ich dann nicht aufhören kann, das zu essen, wenn es einmal da ist. Und ganz ehrlich, das war auch so. Aber es lag nicht an den Lebensmitteln, es lag nicht an der Schokolade, nicht am Eis, nicht an den Chips, an nichts, sondern am vorher aufgebauten Mangel und dem Verzicht. Und das Problem daran war, dass es das Misstrauen in mich, in meinen Körper und in all diese eigentlich verbotenen Lebensmittel enorm verstärkt hat. Und damit aber auch die Angst vor der Recovery, wo ich ja genau diese Lebensmittel wieder integrieren wollte. Und zwar immer und regelmäßig und normal. Aber wenn du immer das Gefühl hast, wenn die da sind, dann kann ich nicht aufhören. Ja logisch, fühlt es sich da nicht sicher ein zu sagen, okay, dann habe ich die jetzt mal in Hülle für Unfülle zu Hause und normalisiere die wieder. Und dann gibt es noch eine weitere Schicht, die ich auch sehr häufig sehe. Und zwar ist das ein Muster, was meistens noch, ich weiß gar nicht, eigentlich eher dahinter liegt. Und die hat mit Essen erstmal gar nichts so viel zu tun. Eigentlich gar nichts. Also vielleicht kommt ja auch dieser Gedanke bekannt vor. Ich muss erst leisten, dann darf ich genießen. Getreu dem Motto, erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Erst muss ich diszipliniert sein, muss ich funktionieren, mich zusammenreißen. Und dann ganz am Ende, wenn ich es mir verdient habe, darf ich mir etwas Gutes tun. Und das Essen am Abend ist dann nicht einfach nur Essen, sondern es ist wirklich die schönste Belohnung. Sozusagen der Lohn für einen Tag voller Verzicht und Funktionieren. Und je härter der Tag war, desto mehr fühlt es sich an wie etwas, was dir zusteht. Und wenn du magst, dann spür mal rein und frag dich, ob du diesen Satz nur beim Essen kennst, also erst leisten, dann genießen, oder ob er auch in anderen Bereichen deines Lebens auftritt. Ich habe tatsächlich schon als Kind dazu geneigt, direkt am Freitag unaufgefordert, alle Hausaufgaben abzuarbeiten. Also ich kam wirklich von der Schule nach Hause, mich hingesetzt, habe die Hausaufgaben gemacht, bevor ich mir erlaubt habe, ins Wochenende zu gehen. Ich konnte einfach nicht entspannen, wenn ich wusste, es gibt doch irgendwas zu tun und irgendwas sitzt mir doch im Nacken. Also ich war da richtig innerlich unruhig. Und dieses Muster zieht sich bei vielen Frauen, die ich begleiten darf und durfte, durch das ganze Leben. Beim Essen wird es nur am sichtbarsten. Und das ist auch das, wo wir am meisten anfangen, ja, dieses Thema einfach auch zu bearbeiten. Aber es geht so viel tiefer. Und dann gibt es noch eine dritte Komponente, die sich insbesondere bei den Menschen zeigt, die ihr Essen bis meistens spät in den Abend aufschieben. Denn wie schon erwähnt, ist dieser Moment am Abend meist der einzige Moment im ganzen Tag, in dem sie wirklich loslassen dürfen. In dem die Kontrolle mal kurz ausgeschaltet ist. Denn sie haben ja am Tag dafür gesorgt, dass das Essen abends nicht mehr so bedrohlich ist. Siehe Konto, was noch gefüllt ist. Weil das Einsparen hat natürlich dafür gesorgt, dass da jetzt ein guter Puffer drauf ist. Fühlt sich gut. Und falls du auch eher zum nächtlichen Essen neigst, dann bist du tagsüber wahrscheinlich hochfokussiert, bürst vielleicht nicht einmal Hunger, außer, und das ist auch eine Form von Hunger, mit ständigen Gedanken, die ums Essen kreisen. Also wann und was es dann später geben wird und was du vielleicht vorher noch dafür tun musst. Also all das ist mentaler Hunger. Dazu auch mehr im Satisfaction-Kurs. Und wahrscheinlich hast du das Gefühl, tagsüber auch alles im Griff zu haben. und wahrscheinlich kostet es dich nicht mal mehr wirklich viel Anstrengung, wenn du das schon eine Weile machst. Und ich gehe mal davon aus, zumindest bei den allermeisten ist das eine ganz, ganz lange Weile so, bis es irgendwann kippt und nicht mehr geht. Aber bei den meisten geht es erstaunlich lange. Wahrscheinlich bist du hochleistungsfähig und funktionierst. Aber abends beim Essen darfst du endlich einmal abschalten und diese ganze Anspannung des Tages fällt ab. Hallo Stauder. Und du verschwindest wie in einer Parallelwelt und es gibt nur noch dich und das Essen. Da musst du auch nichts mehr denken, du musst nichts mehr regeln, du musst auch nichts mehr kontrollieren, das hast du ja tagsüber schon getan, auch nicht funktionieren, einfach nur noch essen. Und auch das Timing könnte sich nicht sicherer anfühlen. Denn in der Regel geht jedes Essen und gerade wenn wir eben Angst auch vor einer Gewichtszunahme haben oder vor einem Kontrollverlust mit einem schlechten Gewissen einher. Das macht den Abend natürlich umso attraktiver, um zu essen. Denn, ganz ehrlich, was passiert und umso später du abends isst, was passiert danach noch, in der Regel nichts mehr außer das Bett ruft, weil danach kommt nur noch der Schlaf. und in dem kannst du dich flüchten. Und der Schlaf rettet dich vor dem, was sonst käme, nämlich Schuldgefühlen. Heißt, du isst, wann lässt du los und flüchtest in den Schlaf, bevor der innere Kritiker wieder anfängt, dich so richtig auseinanderzunehmen und laut zu werden. Und am nächsten Morgen ist vielleicht die Schuld noch da, aber schon deutlich abgekühlter und du kannst in den nächsten Verzichtkreislauf flüchten, um dein Gewissen zu beruhigen, was übrigens ein echter Teufelskreislauf ist. Aber der Schlaf hat den schlimmsten Teil erst mal weggepuffert. Bei mir war das das Wochenende. Ich wusste, am Montag läuft alles wieder nach Plan und ich bin zurück in der Spur. Und wenn du das bei dir wieder erkennst, dann ist es kein Zufall und auch keine Schwäche. Das ist ein System, das dir hilft, mit etwas umzugehen, was sonst unaushaltbar wäre. Und solange du nichts hast, was diesen Schmerz aufhängt oder dir einen Genuss und Ausschreiter auf einem anderen Weg bietet, wird dein Essstörungsanteil sich an genau dieses System klammern. Und das ist auch das, was das Loslassen so bedrohlich macht. Was ich nämlich aus der Frage herausgehört habe und auch bei meinen Coaches regelrecht, ja, oder sehr häufig Panik erzeugt, ist die Angst, durch regelmäßiges Essen am Tag genau diese Belohnung und das Hochgefühl zu verlieren. Wie oft höre ich, aber ich habe Angst, dass ich Essen dann nicht mehr so genießen kann. Manchmal auch begleitet von der Frage, ja, was habe ich denn dann noch? Und weißt du was? Da ist was dran. Du verlierst nämlich tatsächlich etwas, aber nicht den Genuss. Was du erst mal verlierst, ist den Mechanismus, der deinen ganzen Genuss in diesen einen einzigen Moment presst. Du verlierst ein Stück weit auch die Illusion dessen, was du aktuell noch für Genuss hältst. Doch wahrer Genuss entsteht nicht im Mangel und auch nicht mit Angst im Hintergrund. Ich habe jetzt ein paar Tage, ja, ein paar Tage auch, ein paar Jahre Vorsprung und würde mich heute immer noch als großen Genussmensch beschreiben. Aber ich bin nicht mehr abhängig davon, wie vom täglichen und regelmäßigen Atmen. Ich genieße heute ganz bewusst, ohne Angst und mit Entspannung und Freude. Und das sogar noch in Gesellschaft und mit anderen gemeinsam. an Orten wie im Urlaub oder an Restaurants oder keine Ahnung, die mir früher einfach nur Panik gemacht hätten und eine Kaskade an Kompensation vor oder nach sich gezogen hätten. Und tatsächlich, wenn ich heute an meine Cheatdays zurückdenke, dann erinnere ich mich an keinen davon mit Freude. Im Gegenteil. Ich war meist allein in meiner Wohnung, habe mich nach einer gewissen Zeit körperlich so unwohl gefühlt, weil einfach viel zu viel Süßes und Salziges auf einmal in meinen Körper kam und ich gleichzeitig nicht aufhören konnte zu essen. Also schön war das relativ schnell, nicht mehr. Und die Genussmomente habe ich weit überschritten, weil mein Körper mich regelrecht zum Weiteressen zwingen wollte. Ich habe an einem Abend mehr gegessen, als ich jetzt meist in der ganzen Woche an Funfoods esse. Einfach, weil es da war und weg musste, da es mich sonst die ganze Woche gedanklich terrorisiert hätte. Also wäre davon am Montag noch was übrig gewesen, ich wäre durchgedreht. Heute hingegen genieße ich ganz bewusst und zwar nicht nur das Essen, sondern einfach alles. Also die Menschen, mit denen ich gemeinsam essen darf, die Atmosphäre, die Umgebung, Ambiente, das Licht, die Entspannung, zu wissen, dass ich am nächsten Tag einfach ganz normal weiteressen kann, als das Leben einfach weitergeht und ich auf nichts verzichten muss und zwar nie wieder in meinem Leben. Aber ich brauche keinen Mangel mehr davor, der diesen Kick vermeintlich größer macht. Und an genau diesen Punkten kannst auch du ansetzen. Am Konto, dass du den ganzen Tag überwachst und dass das Essen am Tag so bedrohlich und am Abend oder am Cheatday aber so attraktiv macht. An diesem Erst-Leisten-Muster, was den Abend zur verdienten Belohnung und einem einzigen Ausgleich oder vielleicht auch den wirklich einzigen, den du überhaupt hast noch, nach einem anstrengenden Tag oder einer anstrengenden Woche macht. Auch an dem fehlenden Ausschalter, also die Frage ist, was könnte das denn noch sein, der aktuell das Essen noch zum einzigen Ventil macht, um abzuschalten. Weil all das aufsummiert, führt zu diesem einen besonderen Moment am Abend oder am Wochenende, den du verständlicherweise aktuell nicht aufgeben magst. Feel you. Aber wenn du diesen Punkten die Kraft nimmst, wird der Kick mit der Zeit kleiner. Nicht, weil Essen weniger schön wird, sondern, weil du nicht mehr ausgerunken hat, auf den Abend zusteuerst. Das heißt, das Essen am Tag verliert das Bedrohliche, weil es kein Konto mehr gibt, das leer laufen kann. Und der Moment des Ess-Abenteils, wie gesagt, ich mag diesen Begriff gar nicht, beziehungsweise des Nachgebens des Extremhungers, finde ich deutlich angenehmer, verliert seinen Belohnungscharakter, weil er nicht mehr der einzige erlaubte Moment ist, an dem es dir gut gehen darf. Und wie dir mein Beispiel hoffentlich zeigt, verschwindet der Genuss nicht. Im Gegenteil. Er verteilt sich. Statt sich auf einmal am Tag oder in der Woche zu entladen, darf er den ganzen Tag da sein. Und das ist keine schlechtere oder blassere Version von dem, was du jetzt hast. Im Gegenteil. Das ist echte Freiheit und echter Genuss. Weil, wenn du dir Atmen nicht verdienen musst, ja warum denn dann essen? Du musst nichts leisten, um essen zu dürfen. Ebenso wenig, wie du erst Luft anhalten musst, um atmen zu dürfen. Beides sind Grundbedürfnisse und zwar wirklich existenzielle, die von dir erfüllt werden wollen. Und jetzt denkst du dir vielleicht, ja schön gesagt, Romy, aber wie soll ich das denn machen? Wie esse ich denn tagsüber, wenn sich genau das so bedrohlich anfühlt? Die einfache Antwort ist fast schon unverschämt simpel und jetzt auch wahrscheinlich nicht das, was du hören willst, indem du es trotzdem tust. Und wahrscheinlich macht dich dieser Tipp, also wenn ich einen habe, dann wäre das der Tipp. Der macht dich wahrscheinlich in etwa so happy, wie der damals sehr gut gemeinte Rat meiner Therapeutin, doch einfach ein Eis essen zu gehen. Ich dachte, ich erschlag sie. Faktisch ist das richtig. Es wird leichter im Machen. Und wenn du dich schon eine Weile mit deiner Recovery beschäftigst, dann weißt du im Grunde wahrscheinlich sogar ziemlich genau, was du tun müsstest oder könntest, wenn da nur nicht diese verdammte Angst wäre. Und genau das ist der Knackpunkt. Hinter diesem Muster liegen meist noch deutlich tiefere Schichten, die ebenfalls gesehen werden wollen. Das Essen ist nur das Symptom. Und genau hier setzt auch die persönliche 1 zu 1 Begleitung an. Denn so ähnlich das Muster bei so so vielen auch aussieht und ich habe das ja vor ein paar Tagen auf Instagram auch gepostet, dass ich vor habe, diese Folge zu machen und wer das kennt, dieser Sticker wurde sehr häufig gedrückt. Das heißt, das Muster ist super weit verbreitet, die Themen dahinter aber super individuell. Und das sehe ich in meinen Coachings immer wieder. Also ich hatte noch keinen Fall, der wirklich genau gleich war. Und das ist auch der Punkt, wo ein Podcast ehrlicherweise an seine Grenze kommt. Und deswegen gebe ich auch ehrlich gesagt nicht einfach so gerne Tipps, weil ein Tipp allein hilft dir noch nicht. Was du brauchst, um wirklich in die Veränderung zu gehen, ist nicht noch ein Tipp, sondern Erfahrung. Und diese sicher und begleitet und gehalten. Und dennoch, das ist jetzt hier nicht so demotivierend ändert, ist der allererste Schritt zur Veränderung ganz, ganz oft erstmal das Bewusstwerden. Und ich hoffe, dabei konnte dir diese Folge heute schon ein Stück weiter helfen. Wenn du jetzt sagst, mit dem Extremhunger und irgendwie ist es da und wie gehe ich da jetzt raus und wie gehe ich da durch und wie kann ich das machen? Also dafür die Schritte. Wenn du tiefer in das Thema Extremhunger einsteigen möchtest und dir da wirklich konkrete Schritte wünscht, um deinen Körper zurück in die Balance und damit in einen sicheren Zustand zu bringen, dann empfehle ich dir wirklich von Herzen meinen Feindlicher Satisfaction Online-Kurs. Den Link dazu, den haue ich dir in die Shownotes und den kannst du auch machen, wenn ich in Babypause bin. Also den machst du einfach zu Hause in deinem Tempo, kannst da immer wieder drauf zugreifen, machst da wundervolle Übungen drin, Anleitungen, Portionsgrößen, also alles, was ich damals gebraucht hätte, um überhaupt erstmal durchzusteigen. Und nach meiner Babypause, also ich vermute mal so Ende des Jahres, bin ich auch wieder persönlich für dich da. Und wenn ich dir als einer der ersten Bescheid geben soll, sobald ich auch wieder Coachings anbiete, und ich haue die dir auch nochmal in die Shownotes und dann kannst du da ganz einfach und entspannt drauf hüpfen. Und bis dahin, sei bitte sanft mit dir. Du musst nicht alles über Nacht verändern. Und wenn du magst, das vielleicht noch als so eine kleine Sache, die du ausprobieren kannst, dann kannst du erstmal damit anfangen, deinen Essstörungsanteil bei seinem Genussmoment zu beobachten und zu hinterfragen. Welchen Preis musstest du für diesen Moment des Genusses und ist es überhaupt Genuss zahlen? Und ist es dieser Moment wert? Also das, was da alles drumrum und dran hängt? Allein das wäre jetzt schon ein guter Anfang, wenn du sagst, so okay, ich will hier einen kleinen Schritt weiterkommen. Also, ich danke dir ganz doll, dass du da warst. Ich danke euch auch für die Frage, die wirklich gut war. Und wir hören uns in der nächsten Folge. Und da ich aber aktuell im Endspurt mit dem kleinen Babyboy im Bauch bin, der ja Ende Juni kommen soll, kann es tatsächlich sein, dass ich bin selber ganz begeistert, dass die Folge jetzt wahrscheinlich doch noch pünktlich kommt. Aber ich vermute, es wird Schwankungen geben und ich weiß nicht, wie viele Folgen ich noch schaffe, bevor, wie gesagt, der kleine Mann dann da ist. denn der hat sich tatsächlich überlegt, den Endspurt doch noch mal ein bisschen spannender zu gestalten. Also, ich war gerade so schön ein bisschen am Runterfahren und beende gerade so ein Coaching nach dem anderen. Und der kleine Mann nutzt diese Zeit wirklich sehr, sehr gut, weil der liegt tatsächlich aktuell noch nicht so, wie es günstig wäre, rauszukommen. Also, hat sich richtig schön mit dem Props nach unten eingerichtet und sitzt da. Scheint bequem zu sein. Heißt aber auch, ich habe gerade ein paar mehr Arzttermine, als ich dachte und deswegen wird es mit der Regelmäßigkeit wahrscheinlich ein bisschen holpriger. Aber grundsätzlich geht es uns beiden wirklich gut und ich übe mich oder nutze die Möglichkeit jetzt einfach mich im Loslassen und auch Kontrolle abgeben und noch mehr Flexibilität zu üben. Aber wenn du sagst, okay, ich will die nächste Folge auch auf keinen Fall verpassen, dann abonniere den Podcast gerne oder folge mir auch auf Instagram, da kündige ich es ja auch immer wieder an. Und wir verhören uns vermutlich noch mindestens einmal, bevor auch der Podcast dann eine kleine Pause macht. Aber er kommt auf jeden Fall wieder, genau. Also, bis zum nächsten Mal und ja, viel Freude beim Ausprobieren. Vielen Dank, dass du dir Zeit für eine Tasse Reality mit mir genommen hast. Ich hoffe, diese Folge hat einen kleinen positiven Unterschied in deinem Tag gemacht. Mit deiner Fünf-Sterne-Bewertung kannst du genau diesen Unterschied auch im Leben anderer lebensfongiger Frauen bewirken, die diesen Podcast noch nicht gefunden haben und sich ebenfalls nach einem Leben in Freiheit und Authentizität sehnen. Ich danke dir von Herzen und freue mich, auf Instagram mit dir in Kontakt zu bleiben. Alle Links findest du in den Shownotes. Bis zum nächsten Mal.

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