Romys Recovery RealiTea

Romy Hörbe

#6 Teil 2 - Die Kunst des Loslassens der Essstörung

Durch den Tunnel zur Freiheit: Die schwierige Übergangsphase beim Loslassen der Essstörung

14.05.2025 40 min

Zusammenfassung & Show Notes

In dieser Folge meiner dreiteiligen Serie „Die Kunst des Loslassens der Essstörung" nehme ich dich mit auf eine Reise zum Recovery-Paradox: Warum fühlt sich der Weg zur Freiheit zunächst dunkler an als die Essstörung selbst? 
 
Anders als bei einer Grippe, bei der jeder Tag der Heilung eine spürbare Besserung bringt, führt der Weg aus der Essstörung zunächst durch mehr Unbehagen, Angst und Unsicherheit. Gemeinsam erkunden wir dieses emotionale Niemandsland – den schwierigen Übergang zwischen dem Loslassen vertrauter Muster und dem Entdecken neuer, gesunder Wege. 
 
Ich teile meine persönlichen Erfahrungen, wie ich durch diese dunkle Übergangsphase navigiert bin und warum es so schwerfallen kann, schädliche – aber vertraute – Verhaltensmuster loszulassen, selbst wenn wir die Freiheit bereits am Horizont sehen können. 
 
In dieser Folge sprechen wir über die körperlichen Herausforderungen, die während der Recovery auftreten können – von Verdauungsbeschwerden bis hin zur Energielosigkeit. Mit meiner persönlichen „Erdnuss-Curry-Story" zeige ich dir, wie diese scheinbaren Rückschläge tatsächlich wertvolle Zeichen der Heilung sein können. 
 
Falls du dich gerade in dieser schwierigen Übergangsphase befindest oder in der Quasi-Recovery festsitzt: Lass uns gemeinsam durch den Tunnel gehen. Ich teile konkrete Strategien, wie du diese Hürden überwinden kannst und warum sich das Durchhalten am Ende lohnt. Recovery ist kein Sprint, sondern ein Marathon – die wahre Belohnung wartet nicht in den ersten Kilometern, sondern hinter der Ziellinie. 
 
Wenn du Unterstützung auf deinem Weg suchst, findest du in HIER den Link zu meinem kostenfreien Discovery Call, in dem wir gemeinsam herausfinden, wie ich dich am besten unterstützen kann. 

Pssst 🤫 Für mein auf maximal 2 Plätze limitiertes intensives „Recovered Soul“ Coaching-Programm wird zeitnah wieder ein Platz frei – Das ist deine Chance auf eine enge Begleitung „intensiv wie in der Klinik, aber von deinem vertrauten zu Hause in deinem echten Leben und in deinen bestehenden Routinen“.  Ich nehme dich eng an die Hand und bin nur eine Nachricht entfernt, wenn der Tunnel zu eng zu werden scheint. 

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Über Romy Hörbe - Coach für entspanntes Essverhalten und Körperakzeptanz
Neue Episode jeden Mittwoch um 6 Uhr

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Meine Ausbildungen
  • CCI Certified Eating Disorder Recovery Coach (Carolyn Costin Institute, USA)
  • Zertifizierter Systemischer Coach (Coaching Akademie Weimar-Wiesbaden)
  • Identity Transformation Coach (All In Academy Jackie Sharon Tamblyn)

Dieser Podcast ersetzt keine professionelle therapeutische oder medizinische Betreuung. Bei akuten gesundheitlichen Problemen wende dich bitte an entsprechende Fachpersonen.

Transkript

Hallo und schön, dass du hier bist bei Romy's Recovery Reality. Ich bin Romy Hörbe und nach 20 Jahren Essstörung vollständig recovered. Heute lebe ich mein bestes Leben, ohne Masken, aber mit ganz viel Lebensfreude und Authentizität. Meine Mission ist es, lebenshungrigen Frauen zu helfen, genau das Gleiche zu tun. Dieser Podcast ist für dich, wenn du dir tiefe Transformation statt reiner Symptombekämpfung wünschst. Ich nehme dich mit auf den Weg in die Freiheit und teile ungeschminkt, was mir wirklich geholfen hat. Mit Herz, Klarheit und der Expertise als Deutschlands erster CCI-zertifizierter Recovery Coach. Mach es dir gemütlich mit deinem Lieblingstee und lass uns gemeinsam entdecken, wie viel größer dein Leben jenseits der Essstörung sein kann. Schön, dass du dabei bist zum zweiten Teil meiner dreiteiligen Serie Die Kunst des Loslassens der Essstörung. Und in der letzten Folge haben wir ja bereits darüber gesprochen, warum die Essstörung wie ein goldener Käfig sein kann und was sie für einen Nutzen für uns hat, der es oft schwer macht, sie loszulassen. Und heute wollen wir noch einen Schritt weiter gehen und darüber sprechen, was ja viel zu häufig nicht thematisiert wird, nämlich diesen sich häufig sehr schmerzhaft anfühlenden Übergang und warum der Weg zur Freiheit zunächst durch mehr Dunkelheit führt. Das heißt, warum fühlt sich gerade zu Beginn der Recovery irgendwie alles erstmal schlechter an als mit der Essstörung? Und warum wird der Weg zur Freiheit zunächst dunkler, bevor das Licht am Ende des Dunkels dann auch wirklich sichtbar wird? Muss das so sein? Und was kannst du tun, um diese Phase zu überstehen und da auch hindurch zu gehen und nicht wieder zurück zu gehen? Weil das ist genau das, was mir passiert ist, als ich mich trotz der Entscheidung, jetzt endlich loszugehen und auch dem tiefen Wissen, dass es eigentlich alternativlos ist und überhaupt keinen anderen Weg für mich gibt, ich immer wieder zurückgegangen bin und Schleifen gedreht habe und gedacht habe, das kann doch wohl nicht wahr sein. Also was ist das denn hier? Und um da einzusteigen, möchte ich dir das sogenannte Recovery Paradox erklären. Was ist das? Und zwar ist es ein Phänomen, was auftritt, was die Heilung von einer Essstörung besonders schwer macht und eben gerade auch am Anfang, weil anders als bei anderen Krankheiten fühlt sich der Beginn der Heilung zunächst eher wie eine Verschlimmerung an. Also ich glaube, jeder kennt das, während man so bei einer Grippe irgendwie von jedem Tag an spürt, okay, das wird besser, Fieber geht runter, oh Gott, aufatmen, ich meine, ich hatte neulich Fieber und dachte mir einfach nur so, oh, wie schön fühlt sich das an, wenn es besser wird und dann lässt vielleicht der Schnupfen nach und der Hals tut nicht mehr weh, die Stimme kommt wieder, der Husten lässt nach, so all diese Dinge, das spüren wir jeden Tag, okay, es wird besser, Heilung ist eine Belohnung, Heilung ist, ach, Heilung ist einfach gut. Bei der Essstörung ist es allerdings erst mal umgekehrt und der Weg in die Freiheit führt zunächst erst mal durch mehr Unbehagen, mehr Angst und mehr Unsicherheit. Und auch der Körper reagiert nicht unbedingt so mit Dankbarkeit, wie man es erwarten könnte, aber dazu später mehr. Denn was genau ist jetzt eigentlich oder was genau verursacht eigentlich auch dieses Unbehagen, was wir gerade zu Beginn eben häufig spüren und was auch mich, wie gesagt, so viele Schleifen hat drehen lassen? Also von den körperlichen Begleiterscheinungen mal ganz abgesehen, auf die wir später nochmal eingehen, bedeutet Recovery ja vor allem das Alte, aber eben für dich Überlebensnotwendige und Wichtige, also diese Strategien, die du damals entwickelt hast oder auch diese Funktionen, die wir in der letzten Folge schon besprochen haben, loszulassen, während die neuen Strategien und einfach auch das, was da kommen kann, noch gar nicht da ist und erst mal dabei ist, sich zu entwickeln. Also es ist so ein Übergang von, ich lasse irgendwie was los und ich habe aber noch keine Garantie von, wie ist jetzt das Neue und wie wird das und trotzdem soll ich da jetzt weitergehen und vertrauen. Und das fällt erst mal schwer, gerade wenn wir vielleicht eine restriktive Essstörung haben, die sehr viel mit Kontrolle zu tun hat. Und das Alte, was so schädlich war, ist jetzt vielleicht weg oder dabei wegzugehen, aber das Neue ist eben noch nicht vollständig da und du befindest dich, ich könnte mir eigentlich sagen, wie in so einem emotionalen Niemandsland, und so das Alte nicht mehr, das Neue noch nicht. Wie singen, es sang Britney Spears irgendwann mal, I'm not a girl, not yet a woman, so irgendwo dazwischen. Und das fühlt sich nicht gut an. Und ich nutze sehr, sehr gern das Bild von einem Schiffbruch auf offener See. Also stell dir vor, du bist auf einem Schiff gewesen und das sinkt. Und du schwimmst im offenen Meer und um dich herum ist nur Wasser und du drohst unterzugehen. Also irgendwann lässt deine Kraft einfach nach. Es ist kein Land in Sicht. Und dann kommt ein schwimmender Kaktus vorbei. Und auch wenn dieser Kaktus piekst und dir wehtut, greifst du ihn, denn er hält dich über Wasser und am Leben. Und genau dieser Kaktus ist deine Essstörung. Und vielleicht schwimmst du ein paar Monate oder auch Jahre mit diesem Kaktus durch das Meer. Und irgendwann merkst du auch gar nicht mehr, dass es eigentlich wehtut, weil du hast dich an den Schmerz gewöhnt. Also der piekst zwar, aber hey, immerhin sind wir hier noch am Leben. Also wie schlimm kann es sein? Wenn dann aber plötzlich eine Insel in Sicht kommt und du siehst, okay, hallo Insel, da könnte ich jetzt eigentlich rüberschwimmen, weil ich müsste nur meinen Kaktus loslassen und rüberschwemmen. Aber du traust dich nicht. Und warum nicht? Weil du vielleicht so lange an dem Kaktus gehangen hast, dass du dir gar nicht mehr zutraust, es zu schaffen. Also das Vertrauen in dich und deine Fähigkeiten fehlt. Und du weißt nicht, hey, wenn ich jetzt mal einen sicheren Kaktus loslasse, der irgendwie zwar sicher ist, aber ja auch irgendwie unbequem, aber zumindest sicher und Sicherheit liebt unser System. Das ist ein absolutes Grundbedürfnis. Dann weiß ich nicht. Also ob ich das schaffe, den loszulassen und darüber zu schwimmen? Nein, ich halte lieber den Kaktus fest. Obwohl er eigentlich wehtut. Aber wie gesagt, das merkt man ja irgendwann gar nicht mehr so, weil es ist ja sicher. Und ja, es ist sicher auf einer Ebene, bis es das nicht mehr ist, weil auch ein Kaktus schwimmt nicht ewig. Und auch irgendwann kann der Körper nicht mehr durchhalten. Das heißt, wir brauchen irgendwann wieder Land unter den Füßen. Und während wir da an diesem Kaktus hängen und diese Insel betrachten, denken wir vielleicht, okay, ja, die Insel, die ist bestimmt schön. Und vielleicht wäre es auch irgendwie ganz cool, da hinzukommen. Aber irgendwie ist es auch anstrengend, weil was, wenn ich es nicht schaffe? Denn wie gesagt, das Vertrauen, dass wir die Fähigkeiten haben, das verlieren wir oft, solange wir eben an dieser Erstörung auch festhalten. Weil bisher hält mich eben dieser Kaktus am Leben. Und wer weiß, ob ich das selber auch kann? Und wer sagt denn überhaupt, dass es sich lohnt? Weil dieser Kaktus, den wir jetzt haben und wo wir wissen, okay, der hat mich bisher am Leben gehalten, der wird es vielleicht auch noch weiterhin tun. Warum soll ich den loslassen, um zu einer Insel zu schwimmen, die sicherlich nett ist, aber ach na ja, ich meine, so schlimm ist ja am Kaktus auch nicht. Also wer kennt das so, dieses, so schlimm ist es eigentlich gar nicht. Warum sollte ich das jetzt machen? Und die Essstörung war oder ist noch jahrelang ein Kaktus gewesen? Oder monatelang. Es ist ziemlich egal eigentlich, wie lange drin. Aber je länger wir da dran hängen, desto mehr denken wir manchmal so, okay, komm, jetzt so schlimm ist es ja eigentlich nicht. Oder geht doch. Oder ach na ja. Und es ist wie so ein emotionales Sicherheitsnetz. Oder ein Schutzschild. Und ja, irgendwann wird es einfach deine vertraute Identität. Also dann hältst du dich nicht nur am Kaktus fest, dann denkst du, du bist dieser Kaktus, weil du schwimmst ja mit ihm durch die Gegend. Und wenn du sie loslässt, oder diesen Kaktus loslässt, dann stehst du zunächst gefühlt mit leeren Händen da. Dann musst du nämlich erst mal schwimmen. Und die Gefühle, die du so lange unterdrückt hast, die vielleicht auch schon betäubt wurden durch die Kaktusnadeln, die kommen vielleicht wieder hoch oder auch verstärkt wieder hoch. Und auf einmal wollen Bedürfnisse erkannt und erfüllt werden. Oder Verantwortung, die du vermieden hast, so wie in meinem Fall zum Beispiel auch, weil ich musste nun mal nicht auf Arbeit gehen und viele, viele andere Dinge nicht machen, die wird dann auf einmal wieder real. Oder vielleicht musst du auch lernen, über Dinge zu sprechen, die dir wichtig sind. Oder das, was du wirklich willst, anstatt deinen Körper sprechen zu lassen oder ihn als Ausdrucksmittel zu nutzen. Und all diese Dinge fühlen sich erst mal unsicher an, weil bisher musstest du das nicht tun. Und das ist verständlich. Und deswegen ist es auch ganz, ganz wichtig, anzuerkennen so, hey, das hat Sinn gemacht, dass ich das gemacht habe. Und gleichzeitig hält es mich davon ab, das zu haben, was ich wirklich haben will. Und in meiner eigenen Recovery gab es eine Phase, in der ich mich auch gefragt habe, hey, ist es das alles jetzt eigentlich wert? Weil die Essstörung war zwar schrecklich, auf einer Ebene, also kraftlos zu sein, keine Freude so richtig zu haben, irgendwie diese ganzen Zwänge machen zu müssen, diese Routinen, die unglaublich zeit- und energieaufwendig waren. Ja, die waren schon irgendwie, aber die waren eben auch vertraut. Und ich kannte genau die Regeln. Ich wusste, was ich zu tun hatte. Ich wusste auch, was ich zu erwarten hatte, nämlich, dass ich dann keine Energie mehr habe. Aber ich wusste genau, was passiert. Es war alles sehr vorhersehbar. Und der Weg in die Freiheit hat sich angefühlt wie ein Sprung ins Ungewisse. Also es war, als würde ich die Sicherheit eines bekannten Gefängnisses, oder auch Käfigs, wenn wir im Bild vom letzten Mal bleiben, gegen die beängstigende Weite der Freiheit eintauschen. Und das hat sich nicht gut angefühlt. Und auch in meinen Coachings sehe ich immer wieder, dass der Wunsch nach Freiheit, also ganz, ganz häufig, gerade in Discovery-Calls kriege ich ganz häufig gesagt so, oh ja, ich wünsche mir so diese Freiheit, ich wäre so gerne frei und Freiheit ist mir so wichtig und so enorm, ja, also ich will das einfach unbedingt. Und vielleicht auch, wenn, wer mir auf Instagram folgt, der vielleicht auch mein Leben sieht, was ja einfach jetzt absolut befreit ist, dann ist das erstmal super attraktiv. Und gleichzeitig merke ich, dass da auch so eine Angst mitschwingt. Also vielleicht nicht bewusst, aber unbewusst, weil wir wollen zwar vielleicht unbedingt frei sein, aber was bedeutet Freiheit eigentlich? Denn Freiheit kommt auch mit Verantwortung einher. Denn Freiheit bedeutet ja, weniger Grenzen oder Regeln oder Rahmen zu haben, also eben frei zu sein. Und je weniger Grenzen, Regeln oder Rahmen es gibt, desto mehr dürfen und müssen wir aber zum Beispiel auch selbst entscheiden. Und das macht häufig Angst, weil an einer Entscheidung hängen ja auch Konsequenzen dran. Und die Konsequenzen wollen wir aber nicht gerne tragen. Also wir wollen vielleicht frei sein, aber wir wollen nicht die Begleiterscheinungen oder vielleicht die Funktionen verlieren, die da mit dran hängt. Und schon gar nicht wollen wir irgendwas machen, und wofür es eigentlich keine Garantie gibt, weil wir haben ja Recovery noch nicht gemacht und wir wissen gar nicht, ob sich das lohnt. Oder vielleicht sind wir ein Stück weit gegangen und so in der Quasi-Recovery gelandet, hatten aber noch nicht die Benefits einer vollständigen Recovery. Und dann stellt sich natürlich umso mehr die Frage, ja, lohnt sich das denn jetzt eigentlich? Und ganz, ganz viele Menschen, das sehe ich leider immer wieder, kommen genau über diesen Übergang nicht hinaus. Und bei mir war es selber ja auch sehr, sehr wackelig, ob ich das hinkriege oder nicht. Das heißt, sie nehmen lieber das gewohnt Schlechte in Kauf, aus Angst vor dem Unbekannten, weil sich Recovery zunächst, also ja wirklich faktisch auch, erstmal schlimmer anfühlt. Und ich sage immer gerne, ja, lieber die gewohnte Hölle als den ungewohnten Himmel. Und ich möchte dir aber mit dieser Podcast-Folge auf gar keinen Fall Angst machen, weil Recovery hat tatsächlich auch, und immer mal wieder, sehr schöne Seiten. Das heißt, manchmal fühlt sich Recovery auch an wie so ein Honeymoon, so diese Phase, ich kann endlich loslassen, ich kann essen, was ich will, ich darf endlich wieder mehr essen, ich darf endlich wieder das essen, was ich wirklich essen will. Und das ist schön. Aber meistens kommt dann irgendwann so ein Punkt, und das passiert meistens auch in so Kliniken, wenn man vielleicht die Verantwortung auch so ein bisschen abgeben kann, so nach dem Motto, ja, okay, die in der Klinik, die haben ja gesagt, ich muss das machen. Das fühlt sich manchmal leichter an. Und oft kommt dann aber trotzdem der Punkt, oder eigentlich, also zumindest wenn wir aus einer restriktiven Essstörung kommen und vielleicht unser Körpergewicht auch unterdrückt haben, dass eben auch Konsequenzen laut werden. Also wir zunehmen zu einem Gewicht, wo wir wieder, wo sich unser Körper endlich wieder sicher fühlt, oder Gefühle kommen eben vermehrt wieder hoch, oder das Umfeld ändert sich, nimmt uns vielleicht anders wahr. Und diese Konsequenzen, die wollen wir in der Regel dann doch nicht so gerne. Und hier ist die Frage, gehen wir dann wieder zurück, oder gehen wir weiter? Und wie ich es ja gerade angedeutet habe, es ist manchmal, wie gesagt, auch das, was so dieses Klinik-Ping-Pong, nenne ich es immer ganz gerne, verursacht, dass so dieses, oh, ich gehe mal kurz in die Klinik, das ist wie so ein Aufatmen. Und ich muss mal kurzfristig, also ich habe so eine externe Erlaubnis von außen, weil hier muss ich ja das machen. Ich muss ja den Mahlzeitenplan einhalten. Ich muss ja. Und das ist so eine Erlaubnis, aber es kommt nicht von uns selber, sondern eben so ein, ja, es fühlt sich halt einfach leichter an zu sagen, okay, die haben gesagt, ich muss das machen, anstatt zu sagen so, okay, ich selber habe mir jetzt vorgenommen, ich mache das und trage damit natürlich auch die Verantwortung, wobei wir die Konsequenzen ja trotzdem immer tragen. Deswegen, ja, ein spannender Punkt und eben auch einer, wo wir häufig immer wieder auch zurückgehen. Und deswegen kommt es, wie gesagt, auch, weil wir nicht so lernen, diese eigene Verantwortung in den Kliniken zu übernehmen, weil es ist halt wirklich einfach eine Bubble, kommt es danach häufig zurückfällen. Also es ist so diese Honeymoon-Phase genossen, okay, und viele gehen aber auch da rein und mir selber ging es ja auch oft so, dass du dir gedacht hast, okay, aber nach der Klinik, dann kann ich ja wieder machen, was ich will. Also jetzt nicht mal nur auf die Essstörung bezogen, sondern ganz am Anfang, weil wie gesagt, ich war ja zuallererst wegen meinen selbstverletzenden Verhaltensweisen in der Klinik eben auch damit. Und das ist eben genau das und das habe ich so, so häufig beobachtet und war tatsächlich auch ein Punkt, wo ich gesagt habe, okay, ich kann das so weitermachen, aber dann bin ich in zehn Jahren auch hier in der Klinik und denke, das ist mein Sommerurlaub. Ja, habe ich genauso gehört. Und das ist genau der Punkt, weil ja, dieser Übergang ist holprig. Und was ich dir aber versprechen kann, ist, dass dieser Übergang, also da, wo es sich wirklich erst mal schlechter anfühlt, zeitlich begrenzt ist. Eine Essstörung ist jedoch dauerhaft anstrengend und einschränkend und sie wird mit der Zeit sogar immer einschränkender, weil eben, wie gesagt, der Körper das zwar eine lange, lange Zeit mitmachen kann, aber irgendwann kann er nicht mehr. Dann kommen eben wirklich auch körperliche Begleiterscheinungen wie Osteoporose oder die Verdauung verändert sich eben extrem und viele, viele andere Dinge und es bleibt anstrengend. Also es fühlt sich zwar vielleicht sicher an, aber es ist dauerhaft anstrengend. Und die Recovery ist so ein bisschen wie das Durchqueren eines engen, dunklen Tunnels. Also wenn man sich so vorstellt, so in so einem Bergwerk vielleicht, so ein ganz, ganz klein, eng aufgepickelter Gang und dann wird es super eng erst mal. Also wir kommen so aus der großen, vom großen Außen, wo noch Sonne ist und dann denken wir, okay, dadurch den Tunnel muss ich jetzt durch. Naja gut, okay, solange ich hinten das Licht noch sehen kann, geht es ja. Aber umso weiter wir in diesen Tunnel gehen, umso enger wird er erst mal. Das heißt, es wird vorübergehend dunkler, bevor das Licht am anderen Ende wieder sichtbar wird. Und jeder Schritt durch diesen Tunnel bringt dich aber näher an die Freiheit, auch wenn du das Licht noch nicht sehen kannst. Und die Frage ist einfach nur, gehe ich weiter, bis ich das Licht wieder sehen kann, quetsche ich mich durch diese Engstelle durch oder gehe ich wieder zurück, was übrigens auch anstrengend ist. Deswegen hier durchzugehen und zu sagen, okay, ich bleibe dran, weil die Recovery hat irgendwann ein Ende. Aber die Essstörung, die bleibt schwer. Ja, und ich habe es ja gerade eben schon angedeutet, neben, wie gesagt, diesen mentalen Faktoren, gibt es auch realistische körperliche Hürden. Und diese körperlichen Herausforderungen, die gerade eben zu Beginn der Recovery auftreten können, die können den Weg zusätzlich erschweren. Denn wenn dein Körper plötzlich wieder regelmäßig und ausreichend Nahrung bekommt, kann er zunächst erst mal, und das ist ziemlich unankbar, aber ist halt so, und er macht das nicht, um dich zu ärgern, erst mal mit Beschwerden reagieren. Weil der Magen hat sich wahrscheinlich verkleinert, Verdauungsenzyme sind reduziert, vielleicht auch, wenn du bestimmte Lebensmittel oder Lebensmittelgruppen für eine Zeit lang ausgeschlossen hast. Und der gesamte Stoffwechsel ist runtergefahren, hat sich angepasst. Und ja, dein ganzer Körper funktioniert einfach nicht so, wie bei einem gesunden Menschen. Und diese Anpassung wieder zurück in einen gesunden Stoffwechsel, in all die Dinge, die einfach rückgängig gemacht werden müssen, die können zu verschiedenen Beschwerden führen, wie zum Beispiel einem schnellen Völlegefühl oder einem Blähbauch, Verdauungsbeschwerden, Verlust von Hunger und Sättigungsgefühl oder Extremhunger. Auch das ist manchmal fies, so Magen sagt eigentlich, hallo, ich bin voll. Zellen sagen und damit auch der mentale Hunger, weil unser Gehirn erinnert uns ja immer daran, so hallo, aber, also satt bin ich zwar oder voll bin ich zwar, aber ich könnte eigentlich noch weiter essen, das würde ich eigentlich noch gerne essen und das. Und dann kommen manchmal auch so Ängste wie, ha, ich will aber eigentlich noch viel, viel mehr essen. Also so auch dieser Wunsch, ich hebe mir vielleicht Essen auf, damit ich dann später mehr essen kann. Also dieser Wunsch danach, der ist so übergroß und gleichzeitig scheint der Magen irgendwie voll zu sein. Also voll das Paradox und alles total durcheinander. Oder wir haben extreme Energielosigkeit und Müdigkeit, was ja auch irgendwie merkwürdig ist, weil man könnte ja meinen, okay, jetzt esse ich mehr und jetzt müsste ich doch eigentlich mehr Energie haben. Aber wupp, genau das Gegenteil kann passieren. Und das alles in einer Phase, in der die Recovery selbst schon so viel Energie kostet. Und das höre ich tatsächlich auch manchmal als Argument für, ich möchte eigentlich in die Recovery, aber ich habe eigentlich gar keine Energie mehr. Und das ist wirklich ein Hindernis, weil an der Stelle, wo wir vielleicht selber schon die Energie nicht mehr haben, uns vielleicht nicht mehr wirklich zum Essen bringen können oder nicht mehr Widerstand oder gegenhalten können, dann braucht es wirklich intensivere Unterstützung, weil von alleine und ohne Energie wird es auch nicht besser. Und bei mir persönlich war es so, dass ich während meiner Recovery auch sehr frustrierende Erfahrungen mit meinem Körper gemacht habe und mir echt so gedacht habe, Körper kannst du bitte einfach mal dankbar sein. Jetzt gebe ich dir doch hier endlich was du willst und eine bessere Versorgung und ich challenge hier meine Gedanken und gehe hier durch meine Ängste durch und du hast jetzt eine bessere Versorgung und dann machst du genau das Gegenteil. Also meiner hat wirklich ganz heftig protestiert und wirklich auch mit Beschwerden reagiert, die ich halt in der aktivsten Phase meiner Essstörung nicht hatte. Also da hatte ich gefühlt teilweise mehr Energie, ich hatte keine Verdauungsprobleme und es war einfach alles, bis auf, dass es halt insgesamt war und mich halt vom Leben abgehalten hat. Aber es ging trotzdem besser als in diesen Anfangsphasen und es hat sich so ungerecht angefühlt, weil meine Essstörung schien mich regelrecht zu belohnen, während die Recovery sich wie eine Bestrafung angefühlt hat. Und ja, vielleicht erzähle ich dir an dieser Stelle mal meine kleine Erdnuss-Curry-Story-Erlebnis, die damals echt nicht cool war, aber heute für mich echt so ein Sinnbild für meine Recovery darstellt. Und zwar hatte ich es an diesem Tag, wir wollten mit Freunden essen gehen und ich hatte mir überlegt, so ein Erdnuss-Curry, also Curry mag ich ja schon und Erdnuss lebe ich ja eigentlich auch, aber mein ist gestörter Anteil hat mich echt angepasst. So nein, das essen wir nicht und das ist viel zu X und viel zu Y und viel zu Ö. Und ich war aber mutig und dachte mir so, je, und ich habe mich jetzt durchgesetzt und ich habe es bestellt und dieser Teller stand vor mir und er kam mir riesig vor und ich habe es aber gegessen. Und es war wirklich ein riesen Vierfood von mir. Und kurz darauf, also ich habe noch nicht den letzten Bissen gegessen, habe ich so dermaßen starke Bauchkrämpfe bekommen, dass ich nicht mal mehr gerade sitzen, geschweige denn gehen konnte. Also es war wirklich, ich dachte nur so, und in dem Moment, wo die Bauchschmerzen kamen und ich mich echt gekrümmt habe, hat mein Essgestörter Anteil mich so laut angebrüllt und gesagt, siehst du, ich habe es dir doch gesagt, wir können das nicht essen, es ist gefährlich, hättest du mal auf mich gehört und ich war schon kurz davor zuzustimmen und zu sagen, ja, scheiße. War eine schlechte Idee. Bis sich mein gesundes Ich gemeldet hat und gesagt hat so, hey, ist doch logisch, ich meine, wann hast du das letzte Mal Erdnusscurry gegessen? Ich habe die Jubeljahre gezählt und konnte mich nicht erinnern und dachte mir so, ja klar, dein Körper muss sich einfach erst mal dran gewöhnen. Ich meine, wenn der die ganze Zeit irgendwie immer nur schon kostet und ganz, weiß ich nicht, ganz andere Lebensmittel verdaut hat und jetzt soll er auf einmal mit so einem Berg Curry zurechtkommen, ist doch kein Wunder, dass er sich erst mal wehrt. Und zum Glück hatte ich damals auch, ich hatte damals schon meine ätherischen Öle und hatte meine Verdauungsmischung im Auto und die hat zum Glück dafür gesorgt, dass ich mir sehr, sehr schnell helfen konnte, was übrigens auch eine sehr positive Erfahrung war, weil ich gemerkt habe, okay, ich kann mir selber helfen und es geht auch wieder vorbei. Und ohne diese Erfahrung damals wäre es mir zwar vielleicht in dem Moment erst mal besser gegangen, wobei so richtig auch nicht, weil dann hätte ich im Restaurant gegessen und hätte was anderes gegessen, als ich eigentlich gewollt hätte und hätte mir eingeredet, das ist zwar schön, aber ja, ich hätte mich auf jeden Fall nicht gechallenged und ich könnte vor allem heute nicht einfach so in Dubai am Buffet bunt alles durcheinander essen, egal was es ist. Und diese Freiheit ist aber erst entstanden, weil ich mich damals getraut habe durch dieses Unwohlsein auch durchzugehen und die Erfahrung zu machen, okay, ja, das kann kommen und hey, es ist eigentlich auch logisch, dass das kommt, aber ich kann mir helfen, es wird wieder besser, ich kann mich gut um mich kümmern, was wiederum meine Selbstversorgung gestärkt hat. Und ja, wie gesagt, all das, was da passiert ist, ist so dieses, wie gesagt, typische Recovery Paradox. Also, während der aktiven Essstörung hat dein Körper ein Notfallsystem aktiviert, was kurzfristig zwar funktioniert, aber langfristig extrem schädlich ist. Und was genau passiert, wenn dein Körper in eine Hungersnot gerät und was du tun kannst, um ihn bei seiner Heilung zu unterstützen, das zeige ich dir auch in meinem Find Your Satisfaction Online-Kurs, den du ganz bequem von zu Hause in deinem Tempo machen kannst. Darin sind ganz viele Videos, Übungen, du lernst deinen Körper auf eine völlig neue Weise verstehen, du lernst mit typischen Ängsten umzugehen, zum Beispiel der im Binge-Eating zu landen, das ist damals auch als Extremhungerkurs eigentlich entstanden, ist jetzt aber die absolute Grundlage für die Recovery und auch wenn du sagst, hey, ich will erstmal in meinem eigenen Tempo, gucken, wie kann ich mich darauf vorbereiten, wie gehe ich da durch, Thema Körperbild, verschiedenste Ängste und ganz, ganz viele Sachen und dort hast du, wie gesagt, ganz viel, was du selber machen kannst, verschiedene Worksheets und das alles aber von zu Hause und ohne Druck. Und wie gesagt, du wirst deinen Körper da nochmal auf eine ganz andere Weise verstehen lernen, was sehr, sehr wichtig ist, weil wenn wir, umso mehr Verständnis wir haben, desto leichter fällt es auch, durch dieses Unwohlsein einfach auch durchzugehen. und wenn du beginnst zu recovern, dann muss dein Körper erstmal diese Notfallsysteme wieder abschalten und zurückkehren zur normalen Funktionsweise und das ist so ein bisschen wie, ja, dieser Umstellungsprozess ist einfach erstmal unangenehm. Das ist wie, wenn du, ja, keine Ahnung, als wärst du jahrelang auf Reserve gefahren, also musst du dich ja völlig anders, ja, dein Fahrverhalten anpassen und plötzlich versuchst du wieder normal zu tanken und Vollgas zu geben und du denkst erstmal so, Hilfe, ist das ja alles schnell und irgendwie ist alles anders und irgendwie das ganze Auto verhält sich anders, was ist denn hier los? Das ist normal. Dein System muss sich erstmal anpassen und was ich dir aus eigener Erfahrung, aber auch aus der Erfahrung meiner Coaches sagen kann, ist, all diese körperlichen Symptome gehen vorbei, denn dein Körper ist unglaublich anpassungsfähig und mit Zeit und Geduld, ich weiß nicht, gerade das Lieblingswort in der Recovery, meinst du jedenfalls damals nicht, und fortschreiten in der Recovery normalisieren sich diese Funktionen wieder. Das heißt, also ich habe wirklich Körper Dinge vergeben sehen, also auch mein eigener, ich weiß noch damals mit dem Abführmittel missbrauch, ich habe gedacht, ach du heiliges Ballett, ich werde wahrscheinlich nie wieder ohne Abführmittel auf Toilette gehen können. Spoiler, doch kann ich und sogar sehr regelmäßig. Ja, sehr reality heute hier. Das alles kann sich wieder normalisieren und tut es in den allermeisten Fällen auch. Das heißt, wir dürfen unserem Körper hier helfen und wir dürfen milde mit ihm sein in eben dieser Übergangsphase, weil der Stoffwechsel wird sich erholen, der ist nicht kaputt, er ist nur angepasst. Die Verdauungsenzyme werden wieder in außenreichender Menge produziert werden und auch die natürlichen Hunger- und Sättigungssignale werden wieder zurückkehren. Und ich möchte dir an dieser Teststelle, wie gesagt, ausführlich findest du das alles auch nochmal in meinem Falt-Your-Satisfaction-Kurs, aber hier nochmal so ein paar ganz praktische Tipps, die mir damals ganz schnell geholfen haben. Also einerseits kann es helfen, wirklich erstmal auf kleinere, dafür aber deutlich häufigere Mahlzeiten umzusteigen, sodass dein Verdauungssystem sich einfach erstmal dran gewöhnt, regelmäßig wieder wirklich auch zu verdauen und genutzt zu werden. Und du kannst dich in Geduld mit deinem eigenen Körper üben. Ich weiß, Geduld ist, zumindest wie meist meiner Klientinnen geht das aus, so Geduld, oh Gott, Hilfe. Aber dem Körper wirklich Geduld zu zeigen und zu sagen so, okay, es ist ja nicht von heute auf morgen, bitte hör das jetzt in Anführungszeichen, kaputt gegangen, weil wie gesagt, er ist nicht kaputt, aber er kann eben auch nicht über Nacht heilen und das braucht einfach ein bisschen Zeit. Und es kann helfen, wenn du dir sagst, okay, diese Beschwerden, die ich gerade habe, sind nicht als Strafe von meinem Körper gedacht, so wie ich mir das damals ja erstmal eingeredet habe. Ich habe echt gedacht, oh Gott, das ist jetzt echt die Strafe vom Herrn dafür, dass ich jetzt abgewichen bin von meinen Regeln. Nee, es war ein Zeichen der Heilung. Und wenn du dir erlaubst, das als Zeichen der Heilung auch zu verstehen, dann fühlt sich das Ganze schon nicht mehr so schlimm an. Und wenn du merkst, okay, hier ist wirklich alles durcheinander, also auch das kann passieren, dann such dir auch gerne Unterstützung durch einen auf und das ist ganz, ganz wichtig, auf Essstörungen, spezialisierten Ernährungsberater und eben auch ärztliche Begleitung. Also gerade wenn so Begleiterscheinungen wie Gastroparese dabei sind, dazu habe ich auch einen Blogbeitrag auf meiner Website, dann kann es absolut sinnvoll sein, da auch ärztliche Unterstützung zu suchen und zu schauen, wie kann man das abmildern. Und was mir damals sehr geholfen hat und deswegen habe ich es auch zusammengestellt, war mein Recovery Kit mit ätherischen Ölen, wo, wie gesagt, sowohl diese Verdauungsmischung drin ist, die mir so, so sehr geholfen hat und die ich auch heute noch nutze, falls ich ein Völlegefühl oder ein Bleber oder sowas habe, aber eben auch ätherische Öle für die emotionale Unterstützung, also bei Ängsten, um den Parasympathikus zu beruhigen, während wir vielleicht sehr aufgewühlt sind oder sehr angespannt sind oder ja, also einfach verschiedene Tools, die uns helfen, auch das Körperbild zu neutralisieren, zu normalisieren. Also all diese Dinge, die sind in diesem Recovery Kit drin und auch Nahrungsergänzung kann sehr, sehr hilfreich sein, um den Körper einfach in seiner, ja, in seinem Heilungsprozess zu unterstützen. Hier empfehle ich vor allem eben das Balance Oil, was ein ganz, ganz wichtiges Omega-3-Öl ist und auch hier vor allem das Gehirn unterstützt, weil auch da, also bis sich das Gehirn neu programmiert hat, das braucht einfach auch ein bisschen und unser Gehirn besteht zum allergrößten Teil aus Fett. Das heißt, wenn wir hier unterernährt sind, funktioniert natürlich auch das Gehirn nicht so gut. Das heißt auch, dieses Balance-Omega-3-Öl kann sehr, sehr hilfreich sein, um einfach, ja, die ganzen Begleitentscheidungen zu lindern. Und es ist ganz wichtig zu verstehen, bei der Recovery geht es nicht darum, und das ist ein bisschen fies, weil unser Gehirn will ja eigentlich immer eine schnelle Belohnung haben, besonders wenn wir was machen, was uns vielleicht viel Mut gekostet hat. Aber es geht in der Recovery nicht darum, sofort eine Belohnung zu bekommen, sondern die wahre Belohnung, nämlich das Leben in Freiheit mit einem funktionierenden, gesunden Körper, die kommt erst später, aber sie kommt. Und ich sage es immer wieder, weil die meisten gehen in die Recovery rein und gerade wenn wir sehr ehrgeizig sind, dann gehen wir da rein, als wäre das so ein Sprint, so Vollgas. Aber Recovery ist ein Marathon. Heißt, wir brauchen längere Puste über längere Zeit und es ist ein stetiger Prozess mit Ausrutschern und Achterbahnen und Stolperern. Also das meine ich nicht, aber es ist einfach, ja es ist kein Sprint, es ist ein Marathon und wir brauchen dafür eine längere Puste. Und wie bei einem Marathon auch, bekommst du die Medaille, also die Belohnung, natürlich nicht in den ersten Kilometern, sondern erst nach der Ziellinie. Aber sie wartet auf dich und sie ist jede Anstrengung wert. Und das letzte Problem, was ich für heute noch, beziehungsweise das letzte Hindernis, was ich noch benennen möchte, ist, dass es auch sein kann, gerade eben, wenn wir Komorbiditäten haben, also vielleicht Depression oder Selbstverletzungsverhalten, Traumata und solche Geschichten, dass auch, wenn wir in die Recovery gehen und die Essstörung vielleicht dazu gedient hat, mit diesen anderen Problemen umzugehen, dass diese früheren Probleme auf einmal wieder verstärkt auftauchen. In meinem Fall war es zum Beispiel so, dass ich ja, also wie gesagt, auch sehr, sehr früh, fast zeitgleich eigentlich, also man kann gar nicht wirklich sagen, was zuerst da war, weil sich das, ja so ein bisschen gegenseitig begünstigt hat, hatte ich ja meine Selbstverletzungen und die hatte ich, bevor ich in die Recovery gegangen bin, eigentlich schon zehn Jahre gut im Griff, wie gesagt, bei mir auch durch das Modeln und weil ich gewusst habe, okay, das kannst du jetzt einfach halt nicht machen, aber auch, weil die Essstörung mir geholfen hat, Gefühle und all das, was ich eben mit den Selbstverletzungen reguliert habe, besser auszuhalten. Als ich jedoch angefangen habe, zu recoveren und mein essgesteuerte Anteil anfing in mir zu toben und ich meine Gefühle nicht mehr über Essen oder Nicht-Essen regulieren konnte oder über Bewegung, da kam auf einmal so viel Anspannung hoch, dass ich wirklich beinahe einen Rückfall in die Selbstverletzungen gehabt hätte und ich kenne das auch von Coaches von mir, die ebenfalls das als Begleiterscheinung haben, dass sie auch schildern, so dieses, boah, auf einmal ist dieser Drang wieder stärker und oft ist es dann so, dass man wirklich Angst davor kriegt und auch ich habe echt Angst bekommen in dem Moment und habe mir gesagt so, nee, also bevor ich das jetzt wieder anfange und das sieht man dann ja nach außen auf jeden Fall, aber da bleibe ich lieber in meiner Essstörung und ich sehe das bei vielen meiner Coaches, aber dadurch, dass das Grundproblem das Gleiche ist, bedeutet es, wenn wir neue, gesunde Bewältigungsstrategien entwickeln, dann wirkt sich das auch auf die anderen Verhaltensweisen aus. Wie gesagt, bei Traumata ist es natürlich auch unbedingt wichtig, auch einen Therapeuten an Bord zu haben und das eben nicht alleine zu machen, aber genau diese Verschiebung, die eben stattfinden kann, ist trotzdem kein Grund zu sagen, okay, ich gehe jetzt nicht in die Recovery, sondern es bedeutet einfach, ich brauche hier zusätzliche Unterstützung oder oh, okay, da gibt es noch andere Dinge, die auch noch mit betrachtet und aufgearbeitet werden wollen und ich verstehe das total, dass es vielleicht erst mal attraktiver erscheint, zurück in die auch gesellschaftliche anerkannte Reformen der Essstörung zu gehen, als Gefahr zu laufen, in noch offensichtlich schädlichere Verhaltensweisen zurückzufallen. Und ja, wie gesagt, deswegen ist es hier so, so wichtig, gerade wenn man eben solche Begleiterscheinungen hat oder die Essstörung eben nicht das Einzige ist, dass man hier sich wirklich also nicht allein damit bleibt. Und wie gesagt, die Essstörung ist in der Regel ja nicht das einzige Problem, sondern zumindest, wenn es jetzt ins Untergewicht auch gegangen ist, dann vielleicht nur das Sichtbarste. Und sie kann andere Schwierigkeiten überdecken oder eben, wie es ja bei mir auch der Fall war, zeitweise ersetzen. Und wenn wir die Essstörung aber loslassen, tauchen manchmal diese anderen Probleme wieder auf, weil wir eben plötzlich oder noch keine neue Bewältigungsstrategie dafür haben. Und diese Angst vor dem Wiederauftauch früherer Probleme oder eben dem Entstehen neuer Schwierigkeiten kann ein massives Hindernis sein und deswegen ist es mir einfach wichtig, darauf hinzuweisen, damit du weißt, okay, das kann passieren, muss wie gesagt auch nicht, aber kann, wenn es eine Veranlagung gibt. Aber ja, wie gesagt, das ist jetzt nicht der Grund, zu sagen, okay, ich bleibe da, weil es ist einfach nur, also nur, mein nur bitte auch in Anführungszeichen hören, eine Chance, etwas zu lernen, was du vielleicht noch nicht gelernt hast. Und was mir in dieser schwierigen Phase geholfen hat, war zu verstehen, die aufkommenden Gefühle und Impulse sind ein Zeichen, dass wirklich echte Heilung stattfindet. Also, dass ich wirklich etwas verändert habe, dass ich eben meinen Essgestörten Anteil nicht habe durchkommen lassen, sondern dass ich hier wirklich gerade etwas tut. und was ich lernen durfte, war, mit diesen schwierigen Emotionen eben umzugehen und sie anders zu handeln, anstatt sie zu unterdrücken, weil das Unterdrücken hat sie ja nicht weggemacht. Und wie gesagt, wenn wir versuchen, Gefühle zu unterdrücken, dann unterdrücken wir ja oft auch die positiven Gefühle, weil das ist nun mal keine Eimannstraße. Also, Gefühle unterdrücken bedeutet halt auch, alle Gefühle unterdrücken. Und es fühlt sich dann insgesamt an wie, ja, einfach wie taub durchs Leben gehen. Und letzten Endes ist, wenn wir zulassen, diese Gefühle auch wieder zu fühlen, beziehungsweise auch anders damit umzugehen, dann ist das auch erst mal, also ich sage manchmal wie so das Öffnen des Staudarms. Zunächst strömt erst mal so alles heraus, was dahinter eingesperrt war. Aber gleichzeitig kann auch nur so wirklich Befreiung stattfinden, weil alles, was eingeschlossen ist, wirkt ja trotzdem. Manchmal eben auch in anderen Begleiterscheinungen, vielleicht Verspannungen, Kopfschmerzen. Also all solche Sachen können auch auftreten, wenn wir das, was da drin alles sich aufgestaut hat, nicht rauslassen. Und an dieser Stelle ist es wie gesagt absolut sinnvoll, dir auch professionelle Unterstützung zu suchen, um mit den auftauchenden Gefühlen zu lernen, konstruktiv umzugehen und Strategien zur Emotionsregulation zu entwickeln, ohne in die alten Muster zurückzufallen. Das heißt, wenn du weißt, dass du neben der Essstörung mit anderen Problematiken kämpfst oder gekämpft hast, ist es um sich wichtiger zu sagen, so okay, ich hole mir vielleicht doch nochmal hier jemanden an die Seite und mache das nicht alleine, um dich im Zweifelsfall dann in so einem Pingpong oder manchmal ist es ja auch so, dass ich dann die Essstörungsformen verschiebe, weil wir einfach nicht wissen, wie wir damit umgehen sollen. Und auch in meinem Coaching ist das ein ganz, ganz bewichtiger Bestandteil, also wirklich zu schauen, okay, wie gehe ich jetzt mit auftauchenden Gefühlen um? Wie reguliere ich da? Was wollen die mir überhaupt sagen? Wie lerne ich die Deuten? All diese Dinge sind super, super wichtig, aber wenn wir die verstehen, dann ist es nicht nur für die Recovery essentiell, sondern für dein komplettes Leben. Und auch wenn wir heute in dieser Folge über ja doch nochmal einige Hindernisse gesprochen haben, möchte ich, dass du weißt, dass sie alle überwindbar sind. Mehr noch. Durch das Hindurchgehen und Überwinden dieser Hindernisse auf deinem Recovery Weg wirst du dich auf eine völlig neue Weise kennenlernen. Und was das genau bedeutet, darauf gehen wir in der nächsten Folge nächste Woche nochmal intensiver ein. Und vielleicht so als kleinen Ausblick, also nicht auf die nächste Folge, der kommt gleich, aber auch so dieses Zeitliche. Also ich habe damals auch gedacht, boah ey, wann hört das endlich auf? Und das dauert ja ewig. Und die Zeit in der Recovery, die kam mir wirklich, also diese Zeit in diesem Tunnel, die kam mir irgendwie unglaublich lang vor. Also zumindest, was meine Gefühle und meine Ängste anging. Und im Vergleich viel zu kurz, weil sich mein Körper, meiner Meinung nach, das war super, mein Körper hier super schnell im sogenannten Normalgewicht, noch nicht in meinem, aber zumindest in dem, ja, wo es einfach nicht mehr so krank aussah, wie eben vorher. Und das hat mir tierische Angst gemacht, weil der Körper einfach viel, viel schneller geheilt ist als der Rest. Und wie gesagt, auf der einen Seite fühlte sich Recovery super lang an und auf der anderen Seite wiederum gar nicht, weil als ich mich wirklich darauf eingelassen habe, zumindest was das Körperliche angehen und rückblickend, also war es für mich wirklich eigentlich eine Zeit wie so ein Fingerschnitzen. Also währenddessen nicht. Das erinnert mich immer so ein bisschen an meine Invisionalen Zahnschienen, die ich hatte. Ich hatte irgendwie erst zehn Stück bekommen oder zehn, elf und dann nochmal vierzehn und ich dachte so, boah, das hört ja nie auf. Und mit jeder Schiene dachte ich, oh, noch so viel und noch so viel und Recovery auch so, oh, noch das und oh, immer noch Angst und oh, das immer noch. Und ich dachte, das hört einfach nicht auf. Und auf einmal war ich in der letzten Schiene angekommen, habe meine Retainer reingekriegt und dachte mir so, hä, das war es jetzt? Und rückblickend fühlt sich die Recovery genauso an. Also, ja, es hat sich einfach, wie gesagt, also zu wissen, so diese Zeitrechnung ist einfach eine völlig andere. Und egal, wie alt du bist, also ich habe mir damals gesagt, okay, wenn ich da jetzt durchgebe, dann habe ich noch viel mehr Jahre vor mir, als ich bereits mit der Essstörung verbracht habe, auch wenn es 20 Jahre waren oder noch mehr Zeit, als die Recovery insgesamt dauern wird und selbst. Und ich weiß, das kann ein Argument sein, gerade wenn man vielleicht schon älter ist. Und wie gesagt, ich habe auch viele ältere Klientinnen so ab 40, 50, 60 und selbst dann. Und wie gesagt, da hat man ja immer noch viele, viele Lebensjahre vor sich, idealerweise. Aber selbst wenn es nur noch einen Tag wäre, würde ich dafür jedes Mal wieder durch den dunklen Tunnel gehen, mich da durchquetschen, um wenigstens einmal zu erleben, was es bedeutet, im Licht zu stehen. Und zwar in Dankbarkeit, Liebe und Anerkennung für mich selbst, für meinen Weg und das, was ich mir, aber auch meinen Liebsten damit geschenkt habe. Weil es ist einfach ein Riesengeschenk. Und ja, es mag vielleicht, wie gesagt, gerade wenn wir jung sind, dann haben wir ja sowieso noch so viel Zeit vor uns. Und dann wird sich diese Zeit zurück. Also ich habe, wie gesagt, echt das Gefühl, ich habe so zwei Leben gelebt. Aber auch wenn wir älter sind, ist das kein Grund zu sagen, okay, ich gehe da jetzt nicht durch. Weil selbst wenn wir nur noch fünf Jahre haben oder nur noch ein Jahr oder zehn Jahre, dann ist es immer noch so viel Lebenszeit, die wir so qualitativ gestalten können, dass es sich immer wieder lohnt, durch diesen Tunnel durchzugehen. und wenn du merkst, dass du gerade in dieser schwierigen Übergangsphase steckst oder vielleicht auch in der Quasi-Recovery stecken geblieben bist und du denkst so, okay, ich habe ja jetzt schon einige Sachen aufgelöst oder ich bin vielleicht im Normalgewicht, aber so richtig frei bin ich halt noch nicht, weil ich traue mich nicht, so die letzten Schritte zu gehen. Gerade oft, wenn man das noch im Normalgewicht erreicht oder vielleicht nie drunter war, ist das ja auch so ein Hindernis. ja, ich esse ja und ich sehe ja normal aus und so, aber gerade da und du merkst, ich bin noch nicht wirklich frei und wenn du hier bist, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr, sehr hoch oder aber auch wenn du noch auf dem Beginn deines Recovery-Weges stehst, dann, ja, kannst du dich auf diesem Weg sozusagen vorbereiten beziehungsweise schauen, okay, wie schaffe ich denn jetzt die letzten Schritte noch, weil nichts ist irgendwie blöder als so, so kurz vorm Ziel zu sein. Das ist wie ja beim Marathon, du bist so viele Kilometer gelaufen und dann stehst du kurz vorm Ziel und denkst dir so, da jetzt durchgehe, ich weiß nicht. Das heißt, wenn du möchtest und dich darauf vorbereiten möchtest oder rausfinden möchtest, okay, was brauche ich jetzt noch, um diese letzten Meter zu gehen, dann findest du in den Shownotes den Link zu meinem kostenfreien Discovery-Call und demnächst, wobei ich hatte heute schon wieder ein Kennenlerngespräch, also ein Discovery-Call, wird wieder ein Platz nach vielen Monaten jetzt im 1 zu 1 frei, weil das bei mir, also gerade mein Recovered Soul-Programm ist eigentlich immer ausgebucht, seitdem ich das ja ins Leben gerufen habe vor anderthalb, zwei Jahren, in zwei Jahren inzwischen, also jeden Monat ausgebucht gewesen. Jetzt wird gerade wieder ein Platz frei, aber wie gesagt, ich hatte heute schon einen Discovery-Call dafür, das heißt, wenn du sagst, okay, ich wünsche mir wirklich Unterstützung in auch einem sehr intensiven Programm, also wie gesagt, ich habe auch noch andere Programme, weniger intensiv, aber wenn du sagst, okay, also ich möchte einen Recovered Soul-Platz, in dem ich dich Schritt für Schritt auf deinem Weg an die Hand nehme und dir alles an die Hand gebe, was du brauchst, um deine spezifischen Herausforderungen da zu überwinden, dann ist das jetzt deine Chance und ich sage immer, so dieses Programm, also Recovered Soul ist von der Intensität her wirklich wie Klinik, aber von zu Hause, nämlich nicht in der Bubble, sondern in deinem Umfeld und du hast hier, also ich sage immer, ich bin so wie, eigentlich wie Händchen halten, ich bin an deiner Seite, während du all diese Hindernisse überwindest, während sie auf dem Weg auftreten und ich führe dich dadurch und helfe dir, die Fähigkeiten zu entwickeln, die du brauchst, um eben wirklich final auch, ja, frei zu werden und der Vorteil ist, du bist hier nicht in einer Bubble, sondern in deinem Umfeld mit deinen ganz individuellen, ja, Themen oder vielleicht auch mit Angehörigen oder mit Partnern und mit all dem, was eben da ist und durch den WhatsApp-Support bin ich aber ganz eng an deiner Seite und kann dir helfen, dich durchzuleiten, da, wo es schwierig wird und da, wo du vielleicht denkst, okay, in der Theorie wüsste ich ja jetzt, was zu machen ist. Wie gesagt, Wissen ist ja eigentlich nie das Problem, aber in dem Moment, nein, doch nicht. Genau da kann ich für dich da sein in diesem Programm. Also wie gesagt, melde dich super gerne, Link findest du in den Shownotes. Und in der nächsten und damit auch letzten Folge dieser Serie werden wir uns damit beschäftigen, wie du den Weg durch den Tunnel finden kannst. Also, wir werden über die Angst vor Verantwortung und dem neuen Selbst sprechen, über die Kraft der Entscheidung und die tiefgreifende Identitätstransformation, die in der Recovery möglich ist und die echt mega genial ist und ja, eben das, was es letzten Endes final braucht, um diese Hindernisse wirklich auch zu überwinden. Ich danke dir fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal. Vielen Dank, dass du dir Zeit für eine Tasse Reality mit mir genommen hast. Ich hoffe, diese Folge hat einen kleinen positiven Unterschied in deinem Tag gemacht. Mit deiner Fünf-Sterne-Bewertung kannst du genau diesen Unterschied auch im Leben anderer lebenshoniger Frauen bewirken, die diesen Podcast noch nicht gefunden haben und sich ebenfalls nach einem Leben in Freiheit und Authentizität sehnen. Ich danke dir von Herzen und freue mich auf Instagram mit dir in Kontakt zu bleiben. Alle Links findest du in den Shownotes. Bis zum nächsten Mal.

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