#41 Q&A: Fear Foods, Bauchfett & der innere Saboteur
Eure drängendsten Fragen zu Ängsten und Körperbild ehrlich beantwortet
28.01.2026 55 min
Zusammenfassung & Show Notes
Im zweiten Teil meines Q&A Specials beantworte ich eure Fragen rund um den Kopf: Woher kommt die Angst vor bestimmten Lebensmitteln wirklich, warum landet das Gewicht ausgerechnet am Bauch und wie gehst du mit der Zerrissenheit zwischen weitermachen und zurückgehen um? Und was kannst du tun, wenn der innere Saboteur morgens lauter schreit als alles andere? Ich teile ungeschminkt, was mir selbst geholfen hat – und warum Zurückgehen das Schlimmste wäre, was du jetzt tun könntest.
Willkommen zum zweiten Teil unseres Q&A-Specials! Nachdem es letzte Woche um euren Körper ging – Hunger, Sättigung und Portionsgrößen – widmen wir uns heute dem Kopf: euren Ängsten, eurem Körperbild und dieser lauten inneren Stimme, die dich morgens schon mit Regeln und Verboten überschüttet.
Ihr habt mir so viele ehrliche, mutige Fragen geschickt. Fragen, die ich selbst jahrelang mit mir herumgetragen habe. Heute beantworte ich vier davon – ungeschminkt und aus meiner eigenen Erfahrung.
Eure Fragen in dieser Episode:
🎧 „Was mache ich bei Ängsten vor ungesunden Nahrungsmitteln?“ Als jemand, die in ihrer Orthorexie selbst „gesunde“ Lebensmittel nur noch unter bestimmten Bedingungen essen konnte, fühle ich diese Frage sehr.
🎧 „Overshoot und Körperbild – verändert sich der Körper noch? Und wie halte ich die Zunahme aus? Ich stehe zwischen weiter und zurück weil viel Bauchfett“ Die Zerrissenheit zwischen Weitergehen und Zurückgehen kenne ich so gut. Wir sprechen über die Gefahren des Zurückgehens.
🎧 „Wie geht man mit Zunahme um, wenn man schon so lange bei dem Gewicht und Körperbild ist?“ Wenn sich dein jetziger Körper „normal“ anfühlt, obwohl er nicht gesund ist – und du dir den anderen gar nicht vorstellen kannst.
🎧 „Was kann man sich morgens sagen, wenn der Saboteur so stark ist?“ Gerade morgens, wenn wir ausgeruht sind, ist auch diese Stimme im Kopf oft besonders laut. Was kannst du dann tun?
In dieser Episode erfährst du:
- Woher die Angst vor bestimmten Lebensmitteln wirklich kommt – und warum es nicht wirklich um ein bestimmtes Lebensmittel geht
- Was dein Körper dir eigentlich zeigen will, wenn er das Gewicht zuerst am Bauch anlegt
- Warum Zurückgehen jetzt genau das Falsche wäre – und was stattdessen hilft
- Wie du mit der kritischen Stimme in deinem Kopf umgehen kannst, ohne sie zu bekämpfen
- Eine konkrete Frage, die mir geholfen hat, mein Körperbild neu zu betrachten
Diese Episode ist für dich, wenn...
- du merkst, dass bestimmte Lebensmittel eine übergroße Macht über dich haben
- du gerade zwischen „weitergehen“ und „zurückgehen“ hin- und hergerissen bist
- du morgens aufwachst und die kritische Stimme in deinem Kopf lauter ist als alles andere
Erwähnte Ressourcen:
→ Folge 28: „Wenn dein Körper zu viel zunimmt“ (Overshoot-Folge): podcast.romy-hoerbe.de/episode/28-wenn-dein-koerper-zu-viel-zunimmt-overshoot-erklaert
→ Find Your SATT-isfaction Kurs: romy-hoerbe.de/satt-isfaction
→ Re(dis)cover Gruppencoaching – Türen öffnen einmalig dieses Jahr im Frühjahr: romy-hoerbe.de/rediscover
→ Kostenfreier Discovery Call: romy-hoerbe.de/kontakt
Ich freue mich auf deine Nachricht! (Bitte beachte: Sehr individuelle Fragen mit vielen persönlichen Details sind im Coaching besser aufgehoben.)
Hat dir die Folge geholfen? Dann freue ich mich, über deine Unterstützung mit einer 5-Sterne-Bewertung oder teile die Episode mit jemandem, der sie gerade brauchen könnte. 🩷
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Dieser Podcast ersetzt keine professionelle therapeutische oder medizinische Betreuung. Bei akuten gesundheitlichen Problemen wende dich bitte an entsprechende Fachpersonen.
Transkript
Hallo und schön, dass du hier bist bei Romy's Recovery Reality.
Ich bin Romy Hörbe und nach 20 Jahren Essstörung vollständig recovered.
Heute lebe ich mein bestes Leben, ohne Masken, aber mit ganz viel Lebensfreude und Authentizität.
Meine Mission ist es, lebenshungrigen Frauen zu helfen, genau das Gleiche zu tun.
Dieser Podcast ist für dich, wenn du dir tiefe Transformation statt reiner Symptombekämpfung wünschst.
Ich nehme dich mit auf den Weg in die Freiheit und teile ungeschminkt, was mir wirklich geholfen hat.
Mit Herz, Klarheit und der Expertise als Deutschlands erster CCI-zertifizierte Recovery Coach.
Mach es dir gemütlich mit deinem Lieblingstee und lass uns gemeinsam entdecken, wie viel größer dein Leben jenseits der Essstörung sein kann.
Herzlich willkommen zurück zum zweiten Teil unseres Q&A Specials.
Letzte Woche haben wir über eure Fragen vor allem den Körper betreffend gesprochen.
Also über Hunger, Sättigung, Energiemangel trotz mehr Essen und auch Portionsgrößen und der Verwirrung, die damit so einhergehen kann in der Recovery.
Und heute, ich habe es da schon angedeutet, geht es um den Kopf.
Also vor allem um Ängste vor bestimmten Nahrungsmitteln, vor der Zunahme.
Oder auch, wenn man schon so lange in diesem vertrauten Körper ist und jetzt eben überlegt, ja, wie gehe ich denn jetzt weiter oder gehe ich jetzt überhaupt weiter?
Und damit einhergehen natürlich auch Themen rund ums Körperbild, wozu dann auch nochmal der Overshoot hier einen kleinen Punkt bekommen wird.
Aber auch Themen wie Zunahme am Bauch sowie ungleiche Gewichtsverteilung.
Und um den inneren Saboteur, so habt ihr die Frage gestellt, ich nenne ihn ja gerne den essgestörten Anteil, der ja oft morgens schon schreit, bevor du überhaupt aufgestanden bist.
Also, wenn du es dir gemütlich gemacht hast, vielleicht auch einen Tee parat hast, dann lass uns direkt eintauchen.
Ja, was mache ich denn bei Ängsten vor ungesunden Nahrungsmitteln, war eine Frage, die ihr mir geschickt habt.
Und als eine der wohl wertendsten Personen, was vermeintlich gesunde oder ungesinnte Lebensmittel angeht, während meiner Orthorexie, fühle ich diese Frage sehr.
Denn der Punkt ist, das Kernmerkmal einer Essstörung ist die Angst vor bestimmten Lebensmitteln oder auch nicht selten ganzen Lebensmittelgruppen.
Also Kohlenhydraten, Fetten und, ja, auch das gibt's, sogar Protein.
Also, ich habe wirklich schon alles erlebt.
Wobei Proteine wahrscheinlich inzwischen und gerade auch mit dem, ja, dem Marketing der aktuellen Diätgesellschaft für die meisten wahrscheinlich safe sind.
Aber auch hier, nein, es gibt auch Angst vor Protein.
Und Essstörungen sind auf einer Ebene extrem unlogisch.
Und des einen Fair Food ist des anderen Safe Food.
Deswegen, ich denke auch immer, wenn jemand sagt, hey, ungesunde Nahrungsmittel, da hat ja schon jeder ein anderes Bild von im Kopf.
Und auch ich hatte in meiner Essstörung eine immer länger werdende Liste von angstbesetzten Lebensmitteln,
die, wie gesagt, in der Orthorexie dann sogar noch die Zubereitungsart mit eingeschlossen haben.
Also überhaupt nicht kompliziert.
Und viele meiner damaligen Safe Foods wären für viele meiner Coaches das genaue Gegenteil und natürlich auch andersrum.
Und ich lerne auch nach sechs Jahren tagtäglicher Coachingpraxis immer noch neue Lebensmitteln oder Regeln um Lebensmittel kennen,
die zeigen, wie kreativ unser Essgestörter Anteil werden kann.
Und so wie du, die du die Frage gestellt hast, die Frage gestellt hast,
hast auch du eine mentale Liste von erlaubten und verbotenen Lebensmitteln.
Und das Wichtigste, was ich zuerst mitgeben möchte, ist,
es gibt keine per se ungesunden Lebensmittel.
Es gibt nur Lebensmittel, vor denen dein Essgestörter Anteil Angst entwickelt hat.
Denn du bist nicht mit Ängsten vor diesen Lebensmitteln auf die Welt gekommen.
Aber was es gibt, sind ungesunde Verhaltensweisen mit und rund um Lebensmittel.
Und das Vermeiden aufgrund starker Ängste gehört definitiv dazu.
Doch woher kommt diese Angst überhaupt?
Wahrscheinlich bist du irgendwann mal über eine Aussage gestolpert, die sich eingebrannt hat
und von denen unsere Diätkultur ja leider eine Menge Auflage hat.
Und je nachdem wie alt du bist, gab es auch hier im Laufe der Jahre oder Jahrzehnte
die unterschiedlichsten Trends, was gerade ein gesundes oder ein ungesundes Lebensmittel ist.
Ist ja nicht so, dass das gleich bleiben würde.
Und die Verteuflung bestimmter Makronährstoffe lässt sich sogar historisch klar verorten,
wobei sie weniger auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen oder Durchbrüchen basiert haben,
sondern eben eher auch auf politischen Entscheidungen oder auch auf Lobbyinteressen.
Was meine ich damit?
So wurden zum Beispiel viele Studien von der Zuckerindustrie gefördert,
was ganz lange dazu geführt hat, dass Fette als böse und unbedingt zu vermeiden galten
und Zucker ganz selbstverständlich als gut.
Seit 2010 steht hingegen auch Zucker stark in der Kritik,
was zu einem wieder neuen Trend, also wie gesagt, ihr merkt schon, es verschiebt sich,
immer wieder zu einem neuen Trend geführt hat.
Also wenn Zucker in der Kritik steht, dann sind eben auf einmal Zuckerersatzstoffe ganz groß geworden.
Und wie gesagt, also diese Betrachtung auch erstmal nur auf das, was macht jetzt Angst oder was ist jetzt gesund oder ungesund,
die ist auch viel zu einseitig.
Denn wer, oder ich sag mal so, dieser Punkt ist, dass wir es ja schaffen,
neben so allgemeinen Nachrichten oder Botschaften, die man in der Gesellschaft so mitbekommt,
daraus direkt ein Regelwerk zu spinnen.
Und wenn wir anfällig für Regeln sind, um uns ein Gefühl von Sicherheit zu geben,
deswegen treten Essstörungen übrigens auch sehr häufig gemeinsam mit Zwangserkrankungen auf,
dann kommen uns solche Aussagen natürlich sehr absolut vor
und führen im Extremfall dazu, dass ganze Nährstoffgruppen vom Speiseplan verschwinden.
Aber genau genommen geht es bei diesen Ängsten nicht um einzelne Lebensmittel oder Lebensmittelbestandteile,
sondern um den Versuch, Kontrolle und Sicherheit herzustellen,
die dir irgendwo an anderer Stelle fehlen.
Und dann fangen wir an, im Außen nach Kontrolle zu suchen und nach etwas, was uns Halt gibt.
Und was könnten wir jetzt am leichtesten kontrollieren?
Ja, natürlich das, was wir essen.
Das, was uns in unseren Körper rein- oder rauswandert.
Und so ist es nicht selten, dass das Regelwerk mit der Zeit auch immer länger wird.
Bei mir hat zum Beispiel am Ende meine Orthoröxie so weit geführt,
dass ich selbst von der, in der Gesellschaft als gesund gelabelten Lebensmittel nur noch,
oder dass ich die nur noch unter bestimmten Bedingungen essen konnte,
zum Beispiel, wenn die eingeweicht waren oder keine Ahnung was.
Bei mir, dass sonst auch nicht gesund genug vorkam.
Oder in den gesunden Lebensmitteln angeblich auch wieder was drin war, was ja ungesund ist.
Also du kannst es auf einer Ebene nicht richtig machen.
Und im Versuch, mehr Sicherheit, mehr Kontrolle zu erreichen,
wird das Regelwerk eben, ja, irgendwann so lang wie eine Klopapierrolle.
Und bei mir hat es dazu geführt, dass ich ja letztendlich, obwohl ich ja versucht habe
und echt dachte, ich mache das im besten Wissen und Gewissen
und ich hätte den heiligen Gral damit gefunden, weil ich hatte ja keine,
also gerade in meiner Orthoröxie, ich hatte die Essanfälle nicht mehr,
ich hatte viele gesunde Alternativen, nicht mehr wirklich das Gefühl, auf was zu verzichten,
ich bin die Bulimie losgeworden, ich dachte wirklich, yay, I got it.
Und jetzt ernähre ich mich auch noch super gesund, weil yay.
Und ich habe ja viele Komplimente auch dafür bekommen.
Aber die Wahrheit war, ich bin dabei immer ungesünder geworden.
Ich habe meine Kraft, meine Energie, meine Lebensfreude, Beziehungen und am Ende sogar meinen Job verloren.
Und das war auch einer der stärksten Beweise, welches ich meinem essgestörten Ich,
welches mir immer wieder eingeredet hat, dass ich ungesund werde,
wenn ich vermeintlich ungesunde Lebensmittel esse, entgegengesetzt habe.
Denn wenn das, was ich beim Versuch, so gesund wie möglich zu essen,
wirklich funktioniert hätte, dann wäre ich nicht so krank,
wie nie zuvor durch irgendwas anderes in meinem Leben gewesen.
Denn ich war faktisch und nachweisbar nicht gesund.
Trotz und gerade wegen der gesündesten Lebensmittel, die man theoretisch essen konnte.
Und nein, die Lebensmittel waren nicht schuld, sondern wie gesagt,
mein Regelwerk und meine Verhaltensmittel drumherum.
Deswegen möchte ich dich einladen, auch bei dir mal nachzuprüfen,
ob dich deine gesunden Lebensmittel auch wirklich gesund machen.
Und zwar auf allen Ebenen.
Was meine ich damit?
Gesundheit ist nicht nur auf einer Ebene, also nicht nur die körperliche.
Aber ja, die körperliche Gesundheit ist ein Punkt.
Es gibt aber noch weitere.
Was meine ich mit körperlicher Gesundheit?
Also bei mir war es zum Beispiel so, dass ich sechs, sieben Jahre keine Periode mehr hatte.
Ich habe ständig gefroren.
Mein Körper konnte selbst in der Sauna nicht mehr schwitzen.
Ich stand total neben mir, konnte mich nicht mehr konzentrieren
und hatte keine Kraft mehr zum Schwimmen.
Aber auch soziale Gesundheit gehört dazu.
Im Sinne von Freundschaften und Beziehungen, die wir führen.
Ich hatte so gut wie gar keine mehr, weil mich die Essstörung oder ich mich durch die Essstörung
einfach so krass isoliert habe.
Und wie steht es um deine mentale Gesundheit?
Ich hatte damals diagnostiziert eine mittelschwere Depression, Zwangsgedanken
und es ging mir psychisch einfach verdammt schlecht.
Aber all diese Punkte, also körperlich, sozial, mental,
all diese Punkte gehören zur Gesundheit dazu.
Also prüf gern mal für dich, wenn du möchtest,
wie sieht es bei dir in jedem einzelnen dieser Bereiche aus?
Und das Verrückte ist, heute esse ich ausnahmslos alle Lebensmittel
und es geht mir auf allen gesundheitlichen Ebenen so gut wie noch nie zuvor.
Heißt, ich habe nach sechs oder sieben Jahren,
ich habe irgendwie, ich war so froh, dass die weg war,
dass ich nicht angefangen habe zu zählen, wann das war.
Ich wundere mich auch, wann es mir überhaupt aufgefallen ist.
Egal, auf jeden Fall.
Ich habe nach, sagen wir mal, sechs Jahren Periodenverlust meine Periode zurück.
Und dann auch noch ohne PMS wie früher.
Und bin, wie gesagt, aktuell sogar schwanger,
was mit meiner gesunden Ernährung absolut nicht möglich gewesen wäre.
Mental geht es mir auch besser als je zuvor.
Und ich bin extrem stressresistent geworden.
Also damals konnte ich mit Stress überhaupt nicht umgehen.
Und auch mein Sozialleben dreht sich heute um schöne gemeinsame Momente und Beziehungen.
Und Essen ist einfach nur noch eine nette Nebenrolle.
Also ich liebe immer noch gutes Essen.
So ist es jetzt nicht.
Aber ich würde lieber, weiß ich nicht,
mich in irgendeinem abgeranzten, weiß ich nicht,
Pub treffen, wo es vielleicht nur eine Currywurst gibt
und eine schöne Zeit mit Freunden haben,
als in irgendein Gourmet, Drei-Sterne-Restaurant, bla bla, Health-Food-Laden zu gehen.
Wir sind teilweise durch ganz Berlin gefahren,
um zu bestimmten Health-Food-Spots zu kommen.
Also, ja, würde ich heute nicht mehr machen.
Und ich habe sogar testbasiert überprüft, wie es meinen Zellen geht.
Und bin auch hier im absolut grünen Bereich.
Trotz und weil ich mir inzwischen nichts mehr verbiete.
Was zeigt das eigentlich?
Die Wahrheit über gesunden oder ungesunde Lebensmittel ist,
Dein Körper braucht alle Nährstoffe, auch Zucker und auch Fett,
was so die meisten sind, die gerne gestrichen werden.
Ein Stück Kuchen schadet dir nicht
und ist, wenn dein Körper im Energiemangel ist,
definitiv gesünder als ein Salat, aus dem man nichts ziehen kann.
Und wenn du den ohne Fett isst, schon mal gar nicht,
weil viele Vitamine darin, so gerade aus Karotten und so,
die sind fettlöslich.
Das heißt, die kommen gar nicht aus der Karotte raus,
wenn wir kein Fett dazu essen, weil wir vielleicht davor Angst haben.
Was wirklich schadet, ist die Angst vor dem Kuchen.
und das Vermeiden von Lebensmitteln
oder eben ganzen Nährstoffgruppen
und der Stress darum, was du essen darfst und was nicht.
Weil das führt zu Isolation,
wenn du dich dann nicht mal mehr traust an sozialen Events,
wo es vielleicht weniger gesundes Essen geben könnte
oder keine guten Erlaubversionen, sag ich jetzt mal,
die du zu bekommen und dann nimmst du nicht mehr teil.
Und es gibt ja viele Studien auch aus anderen Ländern,
die zeigen, dass gerade eben die Länder,
wo die Menschen sehr gemeinschaftlich essen,
sehr sozial sind, so Frankreich oder solche Sachen,
sagen, dass die Menschen einfach unglaublich lange auch leben.
Oder Italien.
Es gibt so viele Regionen, wo Nullen gegessen werden,
täglich und Oliven und Pipapo.
Und das aber in Gemeinschaft.
Und die leben prima.
Wein gehört übrigens auch dazu.
Also vieles, was wir heute sagen,
man ist ungesund,
führt aber dazu,
dass für viele andere das wirklich,
ja, also wie gesagt,
nur diese Verhaltensweisen,
die Isolation, der Stress,
die machen wirklich krank
und keiner will Dauerstress haben.
Also Stress ist für den Körper
wirklich ungesund.
Und das Schlimmste, was passiert,
je mehr wir uns verbieten,
desto mehr wollen wir das,
was wir uns verboten haben.
Und verbotene Lebensmittel
bekommen eine übergroße Macht über uns.
Ich erlebe in meinen Coachings
auch manchmal sogar,
dann gerade, wenn man anfängt,
die wieder zu essen,
eine regelrechte Enttäuschung,
wenn dann Lebensmittel wieder integriert werden,
die über Monate oder gar Jahre
gemieden worden.
Und im Kopf werden die dann immer toller
und immer besonderer
und immer leckerer.
Und wenn man sie aber dann mal isst,
dann kommt das oft gar nicht mehr
an die Vorstellung heran.
Also wie oft war ich auch enttäuscht
und dachte mir,
echt, darauf hast du jetzt so lange hingespart?
Dafür hast du jetzt irgendwas ausfallen lassen,
als ich noch so in dem Kompensieren war.
Und dann warst du es gar nicht wert.
Weil, wie gesagt,
dieses Podest immer, immer größer
und leuchtender und toller geworden ist.
Einfach nur, weil es verboten war.
Oder anderes Extrem,
und das ist ja auch das,
warum ich in so vielen verschiedenen Essstörungen
eben auch gelandet bin.
Du erlebst irgendwann so einen Heißhunger darauf,
dass du, wenn du dich doch mal
an ein solch verbotenes Lebensmittel
traust oder da rankommst,
dann nicht mehr aufhören kannst,
es zu essen,
weil dein Körper so einen krassen Nachholbedarf hat.
Ich sage nur Genussdefizit,
aber eben auch Energiedefizit.
Und das wiederum kann dann die Angst
vor diesem Lebensmittel weiter verstärken,
weil du das Gefühl bekommst,
völlig außer Kontrolle zu sein,
wenn du es dann doch mal isst.
Ja, und vom Food-Fokus
und den ständigen Gedanken
an das Verboten reden wir jetzt erst mal gar nicht.
Das heißt, auch ich bin damals,
also ich kann nicht das so sagen,
aber ich war es halt leider wirklich.
Ich bin richtig asozial geworden
und total futterneidisch ohne Ende,
wenn jemand neben mir irgendwas gegessen hat,
was ich mir verboten habe.
Und selbst meinen damaligen Freund,
ey, ich hätte den einfach mit Blicken töten können.
Und in solchen Momenten
habe ich mich teilweise sogar von mir selber erschrocken,
weil ich gedacht habe,
hey, wer bist du?
Was ist mit dir?
Wieso gönnst du deinem Freund nicht,
dass er jetzt die Schokolade isst?
Du magst ihn doch.
Ja, aber ich wollte es ja auch.
Also dieser Futterneid war echt real.
Und das Verrückteste daran war,
oder was ich auch gemerkt habe
und gedacht habe,
so hä, was ist jetzt kaputt?
Wenn du dir erlaubst, alles zu essen,
dann verliert Essen mit der Zeit
seine emotionale Ladung
und auch diesen Besonderheitscharakter.
Denn in dem Moment,
als ich mir die bedingungslose Erlaubnis
für bestimmte Vierfoods gegeben habe,
haben sie angefangen,
ihre Macht über mich zu verlieren.
Und mit der Gewissheit,
dass ich sie ja jederzeit wiederhaben kann
und nicht nur am Cheatday,
sondern wann ich möchte,
haben sie mit der Zeit auch ihren Reiz verloren.
Ich erinnere mich auch,
dass ich dafür auch echt
durch so verschiedene Phasen gegangen bin.
Also da gab es die Kinder-Bueno-Phase,
die Eis-Phase,
die Erdnuss-Flips-Phase
und manchmal oder ziemlich oft sogar
auch erstmal alles bunt durcheinander.
Also ich habe das Zeug
wirklich im Kreis gegessen.
Und alle Lebensmittel,
die ich während meiner Essstörung
mich nicht getraut habe,
im Haus zu haben,
allein, ja, also wie gesagt,
die bloße Anwesenheit davon,
die hat mich die ganze Zeit
gedanklich wirklich gefesselt.
Also ich konnte an nichts anderes denken.
ich bin ständig zu diesem Schrank hingelaufen,
wo die drin waren.
Tür auf, Tür wieder zu,
weil ich wollte sie ja dann doch nicht haben,
weil in dem Moment,
wo sie mich angeguckt haben,
habe ich Angst gekriegt.
Aber ich konnte auch nichts anderes denken.
Also ich habe mich wirklich
von den eigenen Leckereien,
die ich im Haus hatte,
terrorisiert gefühlt.
Und ich wusste auch haargenau,
wie viel Eis,
wie viele Riegel-Kinder-Bueno
und alles Mögliche,
die ich noch im Haus hatte.
Und bin sie teilweise
und eben gerade auch noch
in dieser budimischen Zeit,
um endlich wieder Ruhe im Kopf zu haben,
bin ich sie dann in Ess-Anfällen
wieder losgeworden.
Und dann hatte ich wieder Panik davor.
Also blöder Kreislauf.
Aber je mehr ich sie normalisiert
und regelmäßig gegessen habe,
desto uninteressanter
sind sie geworden.
Und heute kann ich wirklich
problemlos all diese Lebensmittel
im Haus haben.
Und es passiert mir,
und das ist für mein früheres
echt unvorstellbar,
sehr häufig,
dass ich einfach vergesse,
dass sie da sind.
Dann mache ich irgendwann
einen Schrank auf und denke mir,
oh, stimmt,
du hast ja noch Erdnussflips.
Hupsi.
Und dann gucke ich drauf
und denke mir,
shit, abgelaufen.
Aber ich habe sie immerhin da,
weil sie nicht da zu haben,
kommt für mich auch nicht mehr in Frage.
Weil manchmal hat man ja den Moment,
wo man es dann will.
Und dann esse ich einfach so viel davon,
wie ich gerade möchte.
Und dann bewerte ich es auch nicht
als gesund oder ungesund,
sondern denke mir,
hey Körper,
du wirst schon deinen Grund haben.
Und all diese Lebensmittel,
die wie gesagt,
früher der absolute Horror für mich waren,
alleine,
weil sie mich so gedanklich
terrorisiert haben,
sind inzwischen so normal geworden
wie ein Glas Erbsen
im Vorratsschrank.
Einfach nur irgendein Lebensmittel,
ohne Bewertung
oder gar emotionale Reaktion.
Also,
deine Frage war ja,
ja,
wie wirst du diese Angst nun los?
Und ich weiß,
diese Antwort wird dir jetzt
wahrscheinlich nicht gefallen,
aber indem du die von dir
als ungesund gelabelten Lebensmittel
trotzdem isst,
auch mit Angst.
Was mir sehr geholfen hat,
war mir,
die Benefits bestimmter
4 Foods
immer wieder bewusst zu machen,
um sie so aus dieser Schublade
von gut gesund
oder böse ungesund
herauszuholen.
Ich habe mir zum Beispiel gedacht,
okay,
Schokolade liefert
super schnelle Energie
für mein Gehirn
und für meine Muskeln
und in Schokolade
ist auch noch Magnesium drin.
Super.
Oder Fette sind super
für meine Hormone
und für mein Gehirn,
welches zum größten Teil
aus Fett besteht.
Oder Kohlenhydrate
helfen mir,
keinen Brain Fog zu bekommen,
um mich länger zu konzentrieren
auf Dinge,
die mir wirklich wichtig sind.
Und ich weiß,
es macht dir Angst,
aber du musst nicht alles
auf einmal challengen
und nicht alles
angstbesetzte Lebensmittel
auf einmal essen.
Du darfst klein anfangen.
Du darfst auch groß anfangen.
Also ich will dich nicht bremsen.
Nicht falsch verstehen,
aber wenn du merkst,
so Hilfe,
dann darfst du auch klein anfangen.
Und du darfst sie auch gern
erst mal sortieren
nach dem Angstgrad,
mit dem sie besetzt sind.
Und in meinem
Find Your Satisfaction-Kurs
habe ich zum Beispiel
auch ein Tool dazu,
mit dem du dich
deinen Fear Foods annähern
und sie auch nach Priorität
challengen kannst.
Aber der Punkt ist,
nur durch das Essen
dieser Lebensmittel
kann dein Gehirn lernen,
dass es okay
und sicher ist.
Und Fear Foods
verlieren ihre Macht,
wenn du sie immer wieder isst.
Nicht nur einmal ganz mutig,
so, äh,
Augen zu und durch und weg
und dann habe ich es gegessen
und je,
ich kann es von der Liste abhaken.
Nee, so meine ich es nicht,
sondern wirklich immer wieder.
Die Wiederholung ist key,
bis sie einfach
nur noch essen sind.
Mehr nicht.
Und dabei ist es ganz wichtig,
dass du auch bewusst
Beweise sammelst.
Also wie geht es dir körperlich?
Hast du mehr Energie?
Bist du vielleicht länger satt
und zufrieden?
Hattest du vielleicht
einen schönen gemeinsamen Moment,
weil du Ja zu etwas sagen könntest,
was dir angeboten wurde
und du dich dadurch auch
ein Stück zugehöriger gefühlt hast?
All diese Dinge
und der Fokus auf die positiven Dinge,
die passieren,
wenn du solche Lebensmittel isst,
helfen deinem Gehirn,
die Angst allmählich wieder abzubauen.
Denn,
wir erinnern uns,
du bist nicht mit Angst
vor diesen Lebensmitteln
auf die Welt gekommen.
Und wenn du merkst,
dass dein Quatsch hier im Kopf
amag läuft,
dann kann es helfen,
mit ihm in den Dialog zu gehen,
um von ihm zu lernen,
wovor er wirklich so große Angst hat.
Ich gehe da später nochmal
auch an einer anderen Frage
näher drauf ein.
Denn ich habe in den letzten sechs Jahren
noch nicht einmal erlebt,
dass jemand wirklich,
also wenn wir tiefer geschaut haben,
vor dem bestimmten Lebensmittelangst hatte,
sondern eigentlich immer davor,
was sie damit verbunden haben.
Zum Beispiel einer Gewichtszunahme
und dann der daraus befürchteten Ablehnung,
vielleicht auch Verlust vor Anerkennung,
disziplinlos zu sein
oder was auch immer.
Und dann kann man das
noch tiefer anschauen.
Und wie genau man einen Dialog führt,
also bei dem jetzt eben nicht
dein Essgestört ist,
wie ich einfach nur schmollen sage,
nö, will ich nicht,
bäh, Dialog beendet,
sondern wirklich einen Dialog,
der dich weiterbringt
und der dir hilft,
deine Ängste auch zu überwinden.
Das zeige ich dir gerne
im 1 zu 1 Coaching
oder aber auch in meinem
sechswöchigen Gruppencoaching
Rediscover,
welches dieses Jahr ja auch
leider nur einmal
wegen meiner Schwangerschaft
dieses Jahr eben
auch nur im Frühjahr,
vermutlich,
ich denke mal im März,
aber nagelt mich bitte nicht fest,
dann stattfinden wird.
Aber es ist gar nicht mehr so lange.
Das heißt,
wenn dich das interessiert,
dann schau gerne in die Shownotes,
da verlinke ich das auch nochmal.
Nächste Frage.
Overshoot und Körperbild.
Verändert sich der Körper noch
und wie halte ich die Zunahme
aus wegen dem vielen Bauchfett?
Und damit eben auch verbunden,
die Angst sollte ich vielleicht
dann doch wieder zurückgehen.
Also der Punkt ist,
diese Frau,
die mich das gefragt hat,
sie isst,
sie hat es geschafft,
schon ein gutes Stück
zuzunehmen,
ihrem Hunger auch nachzugehen
und ist laut ihrer Aussage,
wie gesagt,
das weiß ich ja nicht,
aber dafür kenne ich euch
nicht gut genug,
aber sie ist laut ihrer Aussage
im Overshoot gelandet
und steht jetzt eben
zwischen dem,
gehe ich jetzt weiter
oder wieder zurück,
weil da so viel Bauchfett ist.
Und ich fühle diese Zerassenheit
so, so sehr,
denn auch ich hatte immer wieder
Momente in meiner Recovery,
in denen ich einfach alles
in Frage gestellt habe
und dachte,
bestimmte Dinge an meinem Körper
einfach nicht akzeptieren zu können
oder zu wollen.
Und zum Thema Overshoot selbst
habe ich ja bereits
eine ganze Folge aufgenommen
und zwar ist das Folge 28,
wenn dein Körper zu viel zunimmt.
Wenn dich das Thema insgesamt interessiert
oder du da noch ein bisschen tiefer
einsteigen möchtest,
dann hör da gerne nochmal rein.
Aber ich möchte trotzdem nochmal
mit einem anderen Blick
auf dieses wichtige Thema eingehen.
Denn wenn dein Körper
in den Overshoot geht,
also eine Zeit lang
mehr zunimmt,
als dein natürliches
Setpoint-Gewicht
oder Voressstörungsgewicht ist,
dann nur,
weil er dieses temporäre
Mehr braucht,
um sich sicher zu fühlen
und die Schäden,
die durch die Mangelernährung
ja erstanden sind,
zu reparieren.
Deswegen mag ich auch
den Begriff Overshoot nicht,
weil das tritt immer irgendwie aus,
dass was falsch damit wäre.
Das ist so irgendwie drüber gegangen.
Ich nenne das lieber
Recovery Weight
oder Healing Weight.
Und das Problem beim Fokus
auf das Gewicht ist,
wenn die Essstörung
bereits sehr früh,
also in einer Jugend
oder noch früher angefangen hat,
dann können wir uns
am Voressstörungsgewicht
laut der Medizin
ja auch gar nicht orientieren,
wenn wir jetzt erwachsen
und ausgewachsen sind.
Also wenn eine Essstörung mit,
wie in meinem Fall,
theoretisch schon in der Grundschule,
aber so richtig mit Restriktionen,
eben mit 10, 11 angefangen hat
und du, wenn du dich entscheidest,
in die Recovery zu gehen,
so wie ich 30, 31 bist,
dann kannst du dich nicht
vor deinem Ess,
an dem Voressstörungsgewicht orientieren,
weil würden wir dann so viel wiegen
wie vor der Essstörung
und selbst wenn wir 16, 17 oder 18 waren,
da ist der Körper
immer noch in der Entwicklung.
Wir werden dann
mit größter Wahrscheinlichkeit
immer noch im Untergewicht
für unseren heutigen,
erwachsenen und fraulichen Körper.
Deswegen ist es auch ganz schwer zu sagen,
ist es jetzt wirklich Overshoot
oder einfach auch das,
wo ich mich meinem
gesunden Gewicht annähere.
Und was ich aber als größtes Problem
in dieser Frage herauslese,
ist die Angst vor der Ungleichverteilung
des Gewichts,
also insbesondere eben dem Bauchfett.
Aber wozu ist das denn eigentlich da
und warum verändert es sich auch nochmal?
Ganz einfach,
dein Körper ist nicht dumm.
Der ist ein absoluter Überlebenskünstler
und ganz ehrlich,
wenn wir bedenken,
durch was wir ihn durchgebracht haben,
dann muss er das auch sein.
Denn nach einer Hungerphase
legt er Reserven
zuerst in der Körpermitte an.
Warum?
Weil dort deine lebenswichtigen Organe sind.
Herz, Leber, Nieren und Co.
Könnte das Fett natürlich auch
gleichmäßig verteilen,
wäre ja irgendwie ein bisschen anschaulicher.
Das wäre aber ziemlich riskant.
Denn wozu sollte er deine Arme
oder deine Beine polstern,
ohne die du grundsätzlich
prima überleben könntest,
wenn deine überlebenswichtigsten Teile,
also deine Organe,
noch völlig ungeschützt sind?
Das wäre schon ziemlich dumm, oder?
Und dein Körper geht,
wenn er das macht,
seinem wichtigsten Job nach.
Er beschützt dich
und dein Überleben
und er verteilt das Gewicht
nach ganz bestimmten Kriterien.
Und ich weiß,
das fühlt sich echt manchmal an
wie so eine Bestrafung.
Du gehst jetzt genau dahin.
und nicht dahin,
wo ich es gerne hätte,
so in die Brüste
oder in den Po
oder in die Arme
oder keine Ahnung.
Er macht das nicht,
um dich zu ärgern.
Das ist Fürsorge.
Dein Körper kämpft für dich,
nicht gegen dich.
Auch wenn sich das vielleicht
gerade so anfühlt.
Aber er wird das Gewicht
mit der Zeit verteilen.
Bei mir war es zum Beispiel so,
dass ich noch eine ziemlich lange Zeit
mit verhältnismäßig dünnen Armen
im Vergleich zum Rest rumgelaufen bin.
Und dann,
also ich weiß auch nicht,
irgendwie das war so wie von heute auf morgen,
fühlt sich ein bisschen an
wie in der Schwangerschaft auch gerade,
wo ich das Gefühl habe,
so höchste Bauch geploppt,
sind auch meine Arme
wie aufgeploppt
und es sah alles wieder proportional aus.
Aber dafür braucht dein Körper Zeit.
Oft Monate,
manchmal sogar Jahre.
Und die meisten geben zu früh auf.
Aber das ist nichts,
was er in wenigen Wochen machen kann.
Denn seine Priorität liegt erstmal darauf,
alle inneren Schäden zu reparieren
und dich wieder funktionstüchtig zu bekommen.
Denn intensiver Verzicht
und das Leben im Energiedefizit
fordern ihren Preis
an sämtlichen Organen,
Knochen und deinem Gehirn.
Vielleicht merkst du das auch,
wenn du dich nicht mehr gut konzentrieren kannst
oder lernen dir schwerer fällt
oder du Knochenbrüche
kriegst,
wo früher keine waren
oder whatever.
Und erst wenn das alles
wieder gut versorgt ist,
kümmert er sich auch
um die Körperteile,
die du nicht zwingend
zum Überleben brauchst.
Und auch wenn du das jetzt
mit Sicherheit anders siehst,
aber deine Arme und Beine
sind im Zweifelsfall nicht so wichtig.
Du kannst auch prima
ohne sie überleben.
Ohne deine Organe?
Nee, schwierig.
Und in der Frage steckte ja dieses,
ja, dieses
Gehe ich jetzt zurück
oder gehe ich weiter?
Und ich will dir den Gedanken mitgeben,
warum Zurückgehen jetzt
genau das Falsche wäre.
Denn ich weiß,
es ist verdammt verlockend
zurückzugehen.
Und ich stand auch an dem Punkt,
wo ich mir so gedacht habe,
boah, echt jetzt?
Äh, vielleicht doch lieber zurück.
Und mit Sicherheit
ist auch dein
Es-Gestörtes-Ich
sehr überzeugend
und hat bereits
die Lösung
für dein Unwohlsein parat.
Nämlich,
hey, komm,
wieder verzichten,
wieder einschränken,
wieder mehr Sport.
Damn,
we got it.
Kennen wir ja schon.
Und ja,
wahrscheinlich würdest du dich
kurzfristig besser
und erleichtert fühlen.
Aber für wie lange?
Du bist ja nicht
in Recovery gegangen
und hast den Weg,
den du bereits geschafft hast,
auf dich genommen,
weil es vorher so schön war.
Zurückgehen würde dich
aber genau in dieses Leben
zurückkatapultieren,
bis du wieder merkst,
dass das auch nicht
die Lösung ist.
Also Ping-Pong,
Ping-Pong,
nenne ich wirklich
Recovery-Ping-Pong.
Und das Schlimmste,
was aber beim Zurückgehen
passiert ist,
du verunsicherst deinen Körper.
Und das wiederum
lässt seine Schutzmechanismen
nur weiter hochfahren.
Das heißt,
je mehr du deinen Körper
verunsicherst,
durch Zurückgehen,
durch Vorsichtiger sein,
durch,
ein bisschen weniger,
durch Sport,
durch,
bitte setze irgendeine
destruktive Verhaltensweise ein,
desto mehr muss er am Gewicht
festhalten und Fettreserven anlegen.
Denn dadurch fühlt sich
dein Körper bestätigt
und denkt,
aha, ich wusste es,
die nächste Hungersnot kommt,
gut, dass ich Reserven habe,
die behalte ich jetzt mal erst recht.
Und wo tut er das?
Am Bauch,
ist ein scheiß Teufelskreis,
möchtest du sagen?
Ja.
Also,
das ist auch genau das,
was mich damals
dann doch bewegt hat,
weiterzugehen,
weil das war genau das,
was ich vermeiden wollte.
Egal,
ob jetzt Essstörung oder nicht
oder einfach nur.
Und wie gesagt,
das können wir beobachten
und gerade auch in Amerika.
Das ist ja sehr beeindruckend,
weil da ist irgendwie fast jeder auf Diät.
Hier wahrscheinlich inzwischen auch.
Aber das Gleiche
oder dieser ganz gleiche Mechanismus
passiert auch mit Menschen,
die immer wieder auf Diät gehen.
Also,
die müssen gar nicht
keine handfeste Essstörung entwickeln.
Und dieser Begriff Jojo-Effekt
kommt, wie gesagt,
nicht von ungefähr.
Denn
auch wenn wir auf Diät gehen,
bedeutet das Verzichten,
der Körper wird verunsichert
und irgendwann wehrt er sich
und seine Teichhunger
oder die Diätwoche ist dann eben
hier so die typische
Brigitte-Diät hier so eine Woche,
Grapefruit eine Woche,
keine Ahnung,
was es alles für ein Bullshit gibt.
Und dann ist die Diät vorbei
und dann essen wir wieder normal
und der Körper holt erstmal alles nach
und ja,
steht eigentlich am Ende
idealerweise nur so da
wie vor der Diät,
aber meistens sogar
mit einem bisschen mehr.
Und dann geht man
in die nächste Diät.
Und der Körper
ist aber, wie gesagt,
nicht dafür gemacht,
ständig verunsichert zu werden.
Und jede Verunsicherung
sagt er,
oh, ich muss ihn noch
ein bisschen besser beschützen.
Und, wie gesagt,
eine Gewichtsabnahme
ist für ihn
das Bedrohlichste,
was passieren kann.
Und deswegen bunkert er
jedes Mal etwas mehr Fett ein
in Vorbereitung
auf die nächste Hungersnot.
Deswegen landen eben
viele Dauerdiäte langfristig
auch in einem höheren Gewicht
als vorher.
Und ihr Körper
ist dann immer noch
im Panikmodus.
Zurückgehen würde also bedeuten,
dein Stoffwechsel
bleibt gedrosselt,
deine Hormone
bleiben durcheinander,
die Essensgedanken bleiben
und du bist vielleicht,
falls du, wie gesagt,
überhaupt je drunter gefallen bist.
Denn, wie gesagt,
das passiert den aller, allerwenigsten,
dass sie wirklich
in einem untergewichtigen
BMI landen.
Ich hasse diesen Fokus
aufs Gewicht.
Aber vielleicht bist du
im Normalgewicht
oder vielleicht laut BMI
sogar im Übergewicht,
ich hasse das Wort,
und immer noch mitten
in der Essstörung
oder in der Quasi-Recovery
gefangen.
Und das war für mich
das Szenario,
wo ich gesagt habe,
also vor dem habe ich ja
noch mehr Angst
als vor Overshoot.
So eine halbherzige
Recovery
und ein höheres Gewicht
und trotzdem nicht frei zu sein.
Also das ist wirklich was,
Hölle.
das wünsche ich niemandem.
Deswegen frag dich bitte nicht,
wie werde ich das
Bauchfett wieder los,
sondern wie zeige ich meinem Körper,
dass er sich endlich
sicher fühlen darf?
Die Antwort ist nicht,
zurückgehen.
Die Antwort ist,
und ich weiß,
es fällt schwer.
Und es braucht auch
wahnsinnig viel Unterstützung
manchmal eben,
genau da dran zu bleiben.
Aber die Antwort ist,
dranbleiben.
Und deinem Körper beweisend,
die Hungersnot
wirklich vorbei ist.
Einen anderen Weg
kann man machen,
ich sehe aber auch,
wird nicht gut.
Okay, dritte Frage.
Wie geht man mit Zunahme um,
wenn man schon so lange
bei dem Gewicht ist
und dem Körperbild?
Ja, das kenne ich
auch noch sehr gut,
weil vielleicht bist du
jetzt schon Jahre
bei einem bestimmten Gewicht
und dieses fühlt sich,
oder das Gewicht
und auch der Körper,
den du damit hast,
fühlt sich normal an,
obwohl er nicht gesund ist.
Und jetzt sollst du zunehmen.
In einen Körper,
den du dir gar nicht
vorstellen kannst,
das ist nicht nur
körperlich herausfordernd,
das ist wirklich auch
ein kompletter
Identitätswandel.
oft begleitet eben auch
von Fragen wie,
wer bin ich denn,
wenn ich nicht mehr
die Dünne oder die Dünnste bin
oder die Sportlichste
oder die,
setz bitte irgendwas ein,
was du vielleicht gerade
mit deinem Körper verbindest.
Und was bleibt dann von mir,
wenn ich diesen Körper verlasse?
Und ich weiß,
du kannst dir das jetzt
noch nicht vorstellen,
aber ich kann dir sagen,
da bleibt so viel mehr
als vorher,
denn du verlierst
nicht dich selbst,
sondern nur das Zuhause,
sorry,
wenn das jetzt
sehr esoterisch klingt,
aber nur das Zuhause
deiner Seele
verändert sich,
also das,
wo deine Seele,
dein wahrer Kern
drin wohnt.
Die Hülle,
die verändert sich,
aber du bleibst du
und mehr noch,
du entdeckst auf dem Weg,
wer du wirklich bist.
Das ist übrigens auch ein Grund,
warum ich mein Gruppencoaching
Rediscover genannt habe,
also sich wiederentdecken,
jenseits von dem,
womit wir uns bisher
identifizieren.
Aber dennoch,
und I feel you,
ist deine Angst
gerade real.
und sie ist auch einer
der Hauptgründe,
warum Menschen
in der Essstörung bleiben.
Und wie gesagt,
der Punkt ist,
du verlierst auf einer Ebene
nicht wirklich was,
aber du gewinnst
dein Leben zurück,
wenn du dir erlaubst,
da jetzt den Schritt zu gehen.
Weil dein jetziges Gewicht
und auch dein jetziger Körper,
die fühlen sich für dich
und für dein Gehirn normal an.
Dein Gehirn hat sich
an dein aktuelles Gewicht
oft über eine sehr lange Zeit gewöhnt.
Er sieht es schließlich
jeden Tag im Spiegel
oder wenn du deine gewohnten
Klamotten anziehst
oder du spürst ihn vielleicht auch
oder spürst,
wie er sich generell anfühlt,
wenn du deinen Körper duscht
oder eingremst
oder ihn berührst.
Und all das ist gewohnt
und vertraut
und damit auch sicher
für dein Gehirn.
Auch, wenn es faktisch
nicht sicher für dein Leben ist.
Und je länger
du in einem bestimmten Körper
oder in einer bestimmten
Körperform lebst,
desto mehr wird genau
dieser Körper
zu deinem Normal.
Aber vertraut und normal
für dich
ist nicht gleich gesund.
Und deine Frage zeigt auch,
dass du das eigentlich weißt,
weil sonst würdest du nicht
wissen wollen,
wie man mit der Zunahme umgeht.
Weil du willst eigentlich,
also dein gesundes,
ich will dein essgestörter
Anteil nicht so.
Und auch Gefangensein
kann sich normal anfühlen,
wenn du nichts anderes kennst.
Und damit möchte ich nochmal
zum sogenannten
Körperbildparadox kommen.
Denn dein Körperbild
wird sich,
Börde Nachricht,
nicht verbessern,
bevor du zunimmst.
Es verbessert sich,
während du zunimmst,
dranbleibst
und deinem Gehirn
die Zeit gibst,
sich an deinen neuen,
gesunden Körper
zu gewöhnen.
Du kannst dich also nicht
an die Zunahme
und dein Körper,
wenn er zugenommen hat,
gewöhnen,
bevor du dir erlaubt hast,
zu einem höheren Gewicht zu kommen.
Und ganz ehrlich,
du musst dein Körper
beziehungsweise sein Aussehen
auf diesem Weg
auch nicht mögen.
Es reicht,
die Zunahme zu tolerieren,
wie du auch andere
unangenehme Dinge
in deinem Leben tolerierst.
Ich habe,
wahrscheinlich jetzt auch
kein Geheimnis mehr,
zum Beispiel tierische
Zahnarztangst.
Und jeder Besuch dort
ist echt eine Übung
Intoleranz.
Verknüpft damit,
was hinterher besser sein wird,
als wenn ich den Zahnarzt
dauerhaft meide,
was,
also ich sage jedes Mal,
gib mir einfach,
ich bin jetzt gerade da,
gib mir einfach gleich einen Termin,
sonst komme ich nicht.
Also ich muss mich da auch
ein bisschen austricksen.
Ich hasse den Zahnarzt
und alles,
was damit zu tun hat,
den Geruch
und die Geräusche
und uh,
also echt schlimm.
Und gerade jetzt
nach meiner letzten Zahnreinigung,
also Zähne werden
in der Schwangerschaft
durchaus empfindlicher,
hat sich das noch Tage
danach unangenehm angefühlt.
Aber ich weiß auch,
langfristig ist es das Beste,
was ich für meine Zähne
und gegen eventuelle Schäden
und damit eben auch
noch schmerzhaftere Behandlungen
tun kann.
Heißt,
ich toleriere das.
Aber zurück zum Körperbild.
Ich erinnere mich noch
sehr gut an meine Zeit
mit der Zunahme
und dass dieser Prozess
wirklich zutiefst verunsichert war.
Und aktuell gehe ich ja
durch meine Schwangerschaft
auch erneut durch
einen ganz ähnlichen Prozess,
bei dem ich,
und das ist eigentlich
das Schlimmste daran,
nicht weiß,
wie sich mein Körper
am Ende verändert haben wird.
Also auf einer Ebene
fühlt sich das gerade an
wie Recovery 2.0.
Also auch hier wieder
für etwas Positives,
aber die Unsicherheit
ist einfach präsent.
Und genau diese Ungewissheit
mag unser Gehirn gar nicht.
Zu sehen,
wie sich der Körper
stetig verändert,
hat sich für mich
immer zutiefst verunsichern
und auch beängstigend angefühlt,
eben weil der Ausgang
so unklar war.
Hätte mir jemand gesagt,
hey, wenn du da reingehst,
dann endest du bei dem Gewicht
und der Körper sieht dann
so und so aus,
hätte ich wahrscheinlich gesagt,
gut, okay.
Und das höre ich auch manchmal
oder naja,
gar nicht so selten so.
Ja, wenn ich wüsste,
dass ich in deinem Körper
recoveriere,
dann würde ich das ja auch machen.
Ich habe aber keine Garantie gehabt.
Niemand hat die.
Das heißt,
wir müssen erstmal
in die Ungewissheit reingehen.
Und bei mir war es wirklich so
dann in diesem Prozess auch.
Also ich habe ja,
wie gesagt,
eine Zeit lang
in meiner eigenen Wohnung gewohnt
und hatte dann nur
so einen kleinen Minispiegel,
der echt nur
mein Gesicht gezeigt hat,
was sehr erholsam
für mein Gehirn war.
Kann ich echt nur empfehlen,
keine Ganzkörperspiegel zu haben.
Aber wenn ich dann mal
im Fahrstuhl stand
und mein Ganzkörperbild sah,
dann war mein Gehirn
erstmal dermaßen irritiert,
weil meine Beine,
wo vorher eine Thigh-Gap war,
die haben sich plötzlich berührt.
Und da war viel mehr
als vorher.
Und jedes Mal
hat mein Kopf
einfach nur noch gebrüllt,
falsch, falsch,
das ist falsch,
so soll das nicht sein,
ah, was ist das,
was passiert hier?
Also da war völlig
aberglaufen.
Aber nicht,
weil mit meinem Körper
wirklich etwas falsch war,
sondern weil es erstmal anders war
als vorher.
Und wie ich bereits
in einer der letzten Folgen
geteilt habe,
liebt unser Körper
und beziehungsweise
unser Gehirn
keine Veränderung.
Im Gegenteil.
Anders ist bedrohlich.
Und inzwischen,
also vor meiner Schwangerschaft,
hatte mein Kopf aber
sechs Jahre Zeit,
sich an meinen neuen
gesunden Körper zu gewöhnen.
Denn auch die Veränderung
in der Recovery
hört ja irgendwann auf
und dein Körper pendelt sich
bei seinem neuen
gesunden Gewichtsbereich ein.
Und sobald die Schwankung
aufhört
und sich das Gewicht zettelt,
hat dein Geschirn
auch die Haare...
Ich habe zu viel
gewendet.
Hat dein Gehirn auch die Chance,
sich an deinen neuen Körper
zu gewöhnen?
Ebenso, wie er sich auch
an deinen alten Körper
gewöhnt hat.
Und nach anderthalb
bis zwei Jahren
kam bei mir,
also war es so,
dass ich mir gedacht habe,
so ja, das ist halt mein Körper.
Also kam mir dieser neue Körper
auch total normal vor.
Aber es hat eben einfach
Zeit gebraucht,
dass mein Kopf
nicht mehr irritiert war.
Und aktuell merke ich
natürlich auch wieder
etwas mehr Verunsicherung,
weil ich eben nicht weiß,
worin sich mein Körper
entwickelt
oder wie der nach der
Schwangerschaft aussieht,
auch wenn ich weiß,
dass er natürlich gerade
alles richtig und nur
seinen Job macht.
Und wahrscheinlich,
also höchstwahrscheinlich,
ich bin 100% darauf eingestellt,
wird mein Körper nach der
Schwangerschaft anders aussehen.
Aber auch hier
habe ich mich entschieden,
und es ist wirklich
eine Entscheidung,
dass ich ihn akzeptieren
lernen möchte,
wie ich es bereits schon
einmal mit meinem
recoverten Körper
getan habe.
Denn, was ich verstanden habe,
ist, es wird sich,
oder mein Körper,
der wird sich eh ein Leben
lang weiter verändern.
Und sei das,
weil er Falten bekommt
oder die Brüste hängen
oder I don't know,
es wird passieren.
Das Altern macht
von niemandem Halt.
Ja, wir könnten das
medizinisch und
Schönheitschirurgisch
sicherlich noch ein Stück weit
aufheben,
aber es wird passieren.
Und ja,
das bedeutet auch,
ein bestimmtes
Körperideal loszulassen.
Auch ich hätte,
ganz ehrlich,
und ja,
ich traue mich,
das jetzt einfach mal zu sagen,
ich hätte super gerne auch
lange, schlanke Beine
und einen flachen,
definierten Bauch,
aber ich weiß inzwischen,
dass das für mich
nicht auf einem
gesunden Weg möglich ist
und übrigens für die
allerwenigsten Frauen.
Und ich bin nicht mehr bereit,
für dieses Ideal
meine Gesundheit
oder mein Leben zu gefährden.
Hätte ich an diesem Ideal
festgehalten,
würde heute kein kleines
Menschlein in meinem Bauch
heranwachsen.
Und auch noch ein Punkt,
der dann auch noch
hinzukommt,
also du siehst schon,
es ist wie so eine Suppe
Bild aktuell höchstwahrscheinlich
gar nicht realistisch
einschätzen kannst,
denn auch die Body Dysmorphia
tritt sehr häufig
mit einer Essstörung
gemeinsam auf.
Bedeutet,
was du gerade im Spiegel siehst,
ist nicht die objektive Realität.
Dein Gehirn ist nämlich
darauf trainiert,
Fehler zu suchen
und Dinge,
die nicht passen.
Also manchmal echt fies
unser Gehirn,
aber wie gesagt,
das macht es nicht gegen uns.
Andere Menschen hingegen
sehen uns oft
und oft hundertprozentig
komplett anders.
Als ich mich damals
zum Beispiel
meinem persönlichen Ideal
genähert habe
und abgenommen habe,
kam das in meinem Umfeld
und insbesondere
bei meinen männlichen Freunden
gar nicht gut an
und anstatt Komplimente
hagelt es erstmal
dauerhaft Kritik.
Das ist jetzt aber
nicht mehr schön,
das ist jetzt aber zu dünn,
dann habe ich bei Modeln
keine Jobs mehr gekriegt,
weil ich nicht in die Klamotten
gepasst habe
und ich habe mir nur gedacht,
ich denke,
Models müssen dünn sein,
also das Ideal,
was ich mir gebaut habe,
hatte mit der Realität
einfach mal nada zu tun
und ich war super irritiert,
weil in meinem Kopf
sah ich doch deutlich besser aus
als vorher.
Wenn ich heute aber
auf Bilder von damals
zurückblicke,
dann kann ich kaum glauben,
dass ich nicht sehen konnte,
wie schlimm es wirklich aussah.
Also ich hätte mich ganz ehrlich
auch nicht gebucht,
ich hätte, ja,
deswegen, ja,
ich wusste schon,
dass ich zu dünn bin,
aber erst mit Abstand
und einem gut genährten
gehören konnte ich meinen alten
Körper auch wirklich realistisch
einschätzen.
Und damit möchte ich dir,
um es ein bisschen praktischer zu
machen, noch eine Frage mitgeben
und das ist eine.
Danke an meine eine Soul-Sister,
die sie im Soul-Group-Forum
neulich geteilt hat.
Die hat die Frage gestellt,
was ist die Alternative,
in deinem Fall zur Zunahme?
Was bringt es dir,
an einem Körper festzuhalten,
der dein Leben einschränkt?
Was nützt dir der idealste,
in deinem Kopf,
Körper,
wenn du darin kein echtes Leben
mehr leben kannst,
deine Beziehungen darunter leiden
und es dich deine Gesundheit
und deine Lebensfreude kostet?
Ich weiß,
wir versuchen ganz oft,
mit einem Flugzeug
in zwei verschiedene Richtungen
zu fliegen.
Was meine ich damit?
Wir wollen gesund sein.
Wir wollen die Lebensfreude zurück.
Wir wollen die Leichtigkeit spüren
und keine Ängste mehr haben.
Aber unseren ungesunden Körper
dafür hergeben wollen wir auch nicht.
Doch in einem
klein gehaltenen Körper,
dem du die Energie
wegnehmen musst,
um ihn so zu halten,
kannst du kein großes,
erfülltes Leben führen.
So wie du auch nicht
nach Amerika und nach China
gleichzeitig fliegen kannst.
Das geht faktisch nicht.
Die Richtung ist einfach
komplett unterschiedlich
und du musst dich entscheiden,
wo du wirklich hin willst.
In ein Leben
mit dem vermeintlichen Idealkörper,
der sich gewohnt anfühlt?
Oder in ein Leben
mit echter Lebensqualität,
in dem es gar nicht mehr
so wichtig ist,
wie dein Körper aussieht,
weil er dir so viele
schöne Dinge ermöglicht
und dein Leben einfach
so viel reicher wird?
Und du musst deinen Körper
dafür auch nicht lieben.
Das wäre schon echt
verdammt viel verlangt.
Also du darfst natürlich,
aber das ist gar nicht das Ziel.
Wie wäre es denn
stattdessen mit Waffenstillstand?
und Wertschätzung dafür,
dass du dank
und mit deinem Körper
so schöne Dinge erleben kannst?
Oder mit Fürsorge,
damit er dich noch ganz lange
durch so viele Erlebnisse
wie möglich trägt?
Auch ich hatte,
wie gesagt,
ganz, ganz lange Zeit
den Fokus damals
nur auf der Optik
meines Körpers.
Geholfen hat mir aber,
mir bewusst zu machen,
was mir diese für mich
akzeptable Optik
nicht geben konnte.
Also es war auch nicht so,
dass ich meinen dünnen Körper
dann toll fand.
Ich dachte nur,
so kann ich mich
irgendwie ganz gut annehmen.
Und was er mir nicht geben konnte,
war die Chance,
Mutter zu werden.
Ich hatte keine Kraft,
mit meinem geliebten Schwimmen
nachzugehen.
Ich hatte keine Energie,
um auf Arbeit und in Gesprächen
wirklich präsent zu sein.
Ich hatte keine Gesundheit,
die mir durch meine Orthorexie
ja eigentlich schon richtig wichtig war.
Und er war einfach nur noch
eine leere,
erschöpfte Hülle.
Und ich habe mich gefragt,
was mir wirklich wichtig ist.
Ja,
ich wollte gemocht werden,
aber für mich,
nicht für meinen Körper.
Ich wollte Beziehungen
auf Augenhöhe führen
und nicht solche,
indem man mich
wie ein rohes Ei behandeln
und mit Fürsorge überschütten muss.
Und ich wollte etwas Sinnvolles
in meinem Leben tun,
was auch anderen Menschen
irgendwie einen Mehrwert bietet,
sie bereichert oder
einfach einen positiven Unterschied
in ihrem Leben macht.
So wie ich es ja letzten Endes
auch hoffe,
mit diesem Podcast
hier tun zu können.
Und wenn ich stundenlang
durch die Gegend gelaufen bin,
Schritte gesammelt habe,
Rezepte durchstöbert habe
und in der Küche stand
und mich da eingeschlossen habe,
wo ich dann meine
gesunden Lebensmittel
und Alternativen
zubereitet habe,
dann war das für niemanden
Gewinnbringend,
weil die Dinge habe ich ja
noch nicht mal gegessen,
außer für meine Essstörung.
Das hat überhaupt nicht
zu dem gepasst,
was ich eigentlich wollte.
Das heißt,
die Frage ist,
was ist dir in deinem Leben
wirklich wichtig?
Sind es Beziehungen,
Abenteuer,
Kreativität,
Familie,
was auch immer?
Schreib das gern mal auf
und frag dich dann,
welche dieser Dinge
kann ich mit meiner Essstörung
leben?
Und als nächstes,
welche dieser Dinge
kann ich nur ohne
meine Essstörung leben
oder sind mit meiner Essstörung
nicht möglich?
Und glaub mir,
dein Leben ist so viel mehr
als nur das Aussehen
deines Körpers.
Das ist echt nebensächlich.
Und wenn du dich entscheidest,
deinen Körper leben
und damit eben auch
zunehmen zu lassen
und ihn in seinem
neuen Gewicht
akzeptieren zu lernen,
dann wird sich auch
dein Körperbild verändern.
Nicht über Nacht,
aber Schritt für Schritt.
Und eines Tages
wirst du in den Spiegel schauen
und nicht mehr den Feind sehen,
sondern einfach
nur noch dich.
Ja, und damit
kommen wir zur letzten Frage.
Und zwar war die Frage,
was kann man sich morgens sagen,
wenn der Saboteur,
also ich nenne ihn gerne
Essstörungsanteil,
so stark ist?
Eine sehr gute Frage,
denn gerade morgens,
wenn wir ausgeruht von der Nacht sind,
ist auch die Stimme im Kopf,
die diejenige,
die die Frage gestellt hat,
Saboteur nennt.
Und ich nenne sie eben,
wie gesagt,
gerne Essstörungsanteil
oft besonders laut.
Also lass uns mal
darüber sprechen,
wie du diesem Saboteur
etwas entgegensetzen kannst.
Aber bevor wir einsteigen,
ist mir hier auch noch mal
ganz wichtig zu sagen,
du bist nicht deine Gedanken.
Du bist diejenige,
die ihre Gedanken hört.
Und zwar sowohl die,
die dich im Tagesverlauf sabotieren,
also abhalten von dem,
was du eigentlich willst,
als auch die,
die diese gesunden
und fürsorglichen Gedanken
wahrnimmt
oder eben auch solche Fragen
hier stellt,
weil dein Essstörungsanteil
interessiert das nicht.
Also dein Saboteur
hat kein Interesse daran,
dass ich jetzt diese Frage
beantworte.
Denn was du bereits
erkannt hast,
ist, es gibt etwas,
was du eigentlich willst,
aber das ist ein Teil in dir,
der immer wieder dagegen ist.
Und dieses Hin und Her
in deinem Kopf
ist verdammt anstrengend.
I fail you.
Die gute Nachricht ist aber,
dein Saboteur
oder dein es gestörtes Ich,
dein es gestörter Anteil,
wie auch immer wir ihn nennen wollen,
der kann niemals stärker sein als du.
Denn er ist ein Teil in dir
und bekommt seine Kraft von dir.
Und was ich mit meinen Coaches mache,
ist, ihnen wirklich zu helfen,
diesen gesunden Anteil,
mit dem wir ursprünglich übrigens
alle auf die Welt gekommen sind,
zu stärken.
Denn je mehr Raum
dein gesundes Ich
in deinem Kopf einnimmt,
desto weniger Raum
bleibt für deinen Saboteur.
Das kannst du dir
auch vorstellen,
und ich weiß,
diejenige,
die dir die Frage gestellt hat,
ist selber auch Mama,
wie zwei Kinder in einem Raum.
Das eine,
also dein Saboteur,
der schreit ganz lautstark.
Das andere,
dein gesundes Ich,
das ist in der Ecke
und flüstert.
Und deine Aufgabe ist es,
das Flüstern lauter zu machen,
beziehungsweise
dich bewusst
dem leiseren Kind
zuzuwenden,
denn nur weil es leiser ist,
ist es nicht weniger wichtig.
Im Gegenteil,
es braucht besonders
deine Aufmerksamkeit,
das kann ja nicht brüllen.
Aber auch dein Saboteur
will gesehen werden
und nicht einfach nur gesagt bekommen,
ey, sei leiser,
hör ab, geh weg.
Auch ihm kannst du dich zuwenden
und lernen,
mit ihm zu sprechen.
Jetzt denkst du dir vielleicht,
ey, wieso sollte ich
mit meinem Saboteur sprechen wollen?
Kann er nicht einfach verschwinden?
Ja.
Das ist wichtig,
und das klingt jetzt vielleicht blöd,
aber es ist wirklich wichtig,
um von ihm zu lernen
und seine oft verzerrten Gedanken
zu hinterfragen,
anstatt dich weiterhin
davon überrollen zu lassen.
Anstatt also
jedem Vorschlag
deines Saboteurs nachzugehen,
kannst du lernen,
seine Strategien zu erkennen.
Zum Beispiel
ganz, ganz häufig
Schwarz-Weiß denken.
Ich bin entweder dick oder dünn.
Oder
Gedanken lesen.
Wenn ich,
keine Ahnung,
jetzt irgendwas einen zunehme,
dann werden mich
alle für
XY halten.
Oder auch bestimmte Behauptungen,
die aufsteht.
Wenn du
X machst,
wird
Y passieren.
Wirklich?
All das sind Ängste,
die dieser Anteil
im Laufe seines Lebens
entwickelt hat,
aufgrund von bestimmten
Erfahrungen
oder Überzeugungen.
Das muss nicht mal
deine Erfahrung sein.
Aber das heißt nicht,
dass sie wahr sind.
Sie können sich aber,
wenn wir diese Gedanken
nicht hinterfragen,
sehr wahr anfühlen.
Und eines der wertvollsten
Tools in meinen Coachings
ist das Dialog führen,
indem wir
Rediscover,
also ein Rediscover
dem Gruppencoaching
sogar eine komplette Woche
widmen,
weil es so essentiell ist.
Und
dabei handelt es sich
um ein gezieltes Gespräch
mit deinem Saboteur
oder es Störungsanteil
anstatt ihn zu bekämpfen.
Denn alles,
was wir bekämpfen,
verstärkt sich nur.
Stattdessen geht es aber darum,
anzuerkennen,
dass dieser Anteil da ist
und zu verstehen,
was er will.
Also was ihm wirklich wichtig ist.
Denn er schreit ja nicht grundlos.
Und dann,
wenn du diese neuen Erkenntnisse hast,
wie du, wie gesagt,
im Dialog herausfindest,
kannst du damit
neue Wege gehen.
So, das war jetzt
die mega kurze Abkürzung.
Wie gesagt,
der ganze Prozess
ist ein bisschen komplexer,
weil ich sehe ganz oft,
dass so,
ja, ich habe versucht,
mit dem zu reden,
geht nicht.
Das braucht ein bisschen Anleitung,
dass es wirklich funktional wird.
Und wie gesagt,
ich liebe das Dialog führen,
weil ich könnte dir jetzt auch
einfach ein paar fertige Sätze
oder Affirmationen geben,
die du deinem Saboteur
morgens entgegensetzen könntest.
Aber tatsächlich
ist das Dialog führen etwas,
was ich gerne im Detail
und auch persönlich
im Einzelnen
oder in der Gruppe vermittle,
da kein Satz,
den ich mir für dich ausdenke
oder den du irgendwo lesen kannst,
so wirksam sein wird,
wie das,
was du in dem Moment
wirklich brauchst.
Und das ist sehr individuell.
Und am besten weiß,
das, was du brauchst
für deine Ängste,
für das,
was da eben auftaucht,
dein gesundes Ich.
Wenn du das aber noch nicht
wirklich wahrnehmen kannst,
ist das genau die Übung.
Und wie gesagt,
ein komplexes Thema,
aber ein sehr wirksames.
Und daher gibt es
viele verschiedene Strategien,
wie man eben lernen kann,
auf effektive Weise
mit dem Saboteur
in den Dialog zu gehen.
Was du aber
bereits jetzt machen kannst,
falls du das mit dem Dialog
für noch nicht gelernt hast,
dann ist es zum Beispiel,
deinen Saboteur
erst mal zu beobachten,
ohne direkt darauf zu reagieren.
Das heißt,
wenn diese Stimme morgens kommt,
dann nicht sofort reagieren,
egal was sie vorschlägt.
sagt dir,
okay, ich höre dich,
aber ich entscheide erst
in fünf Minuten.
Und hier geht es wirklich
erst mal nur darum,
eine Pause zwischen den Gedanken
und dein Handeln zu bringen.
Zum Beispiel,
wenn nahe der Idee kommt,
ey, du solltest jetzt Sport machen.
Nicht sofort reagieren.
Ja,
nimm den Gedanken wahr.
Und in diesen fünf Minuten,
verschaff dir Zeit,
steh auf,
trinke Wasser,
schau raus,
geh ins Fenster
oder beobachte deine Kinder,
falls sie noch schlafen.
Whatever.
Mach irgendwas in dieser Zeit,
aber geh den Gedanken
nicht sofort nach.
und dann erst nach diesen fünf Minuten,
weil die meisten Impulse appen
auch wieder ab.
Entscheide bewusst
und nicht einfach reaktiv,
was will ich wirklich?
Ist es das,
was mich weiterbringt?
Denn jede Verzögerung,
in der du nicht direkt nachgibst,
ist auch ein Stück echte Kontrolle,
die du dir selbst zurückholst.
Und dafür kann es eben auch hilfreich sein,
dir vielleicht erst mal
einen kleinen Timer
oder,
weiß man ja,
wenn man Kinder hat,
meistens auch hat,
so eine kleine Sanduhr zu stellen
und die einfach auch als visuellen Anker
bereit zu haben.
Also gerade auch,
wenn du das neu machst,
weil alles, was neu ist,
braucht meistens erst mal eine Erinnerung.
Und wie gesagt,
denk immer daran,
dein Saboteur kann niemals stärker sein als du.
Puh, okay.
Gut, dass ich die Folgen geteilt habe.
Es sind schon wieder 50 Minuten hier.
Und damit kommen wir auch erst mal
zum Ende von Teil 2 unseres Q&A Specials.
Und ursprünglich hatte ich eigentlich
noch eine Frage mehr geplant,
aber gut,
dass ich die verschoben habe.
Ich habe nämlich beschlossen,
dir nochmal eine ganz eigene Folge zu widmen,
da ich auch viele,
viele Mamas im Coaching habe
und selbst ja auch gerade auf dem Weg bin,
Mama zu werden.
Und ganz ehrlich,
ich ziehe meinen Hut
vor dieser Doppelherausforderung.
Denn Recovery und Mama sein,
insbesondere in unserer Gesellschaft,
ist echt nicht zu unterschätzen.
Und daher ist mir diese eine Frage
auch eine eigene Folge wert.
Für heute aber hoffe ich,
dass du dir einiges
aus diesen wertvollen Fragen mitnehmen konntest.
Und ich danke allen ganz doll,
die mir ihre Fragen
auf Instagram geschickt haben.
Und wenn auch du eine Frage hast,
die du hier gerne, ja,
mal beantwortet hättest
oder dich mal näher betrachten soll,
dann schreib mir, wie gesagt,
gern auch auf Instagram
oder einfach per Mail.
Aber ganz wichtig,
auf sehr individuelle Fragen,
also mit vielen persönlichen Details,
kann ich natürlich hier im Podcast
nicht so eingehen.
Die sind dann im Coaching,
wo ich auch deine individuelle Situation
natürlich betrachten kann,
deutlich besser aufgehoben.
Und wenn du merkst,
dass du einige der hier genannten Tools
vielleicht auch gerne lernen möchtest
oder dir generell einfach mehr Unterstützung
und einen Wegweiser
auf deinem Weg in die Freiheit wünscht,
dann schreib mir super gern
oder hüpf einfach über den Link
in den Shownotes
in den kostenfreien Discovery Call
und dann gucken wir,
was du gerade brauchst.
Denn, wie bereits angedeutet,
öffnen im Frühjahr
auch zum einzigen Mal dieses Jahr
die Türen zu Rediscover,
meinem sechswöchigen Gruppencoaching,
welches der mit Abstand
schnellste und günstigste Weg ist,
mit mir zusammenzuarbeiten.
Und dort zeige ich dir auch
in einem geschützten
und vertrauensvollen Rahmen
alles, was du brauchst,
um zu entdecken,
wer du jenseits der Essstörung
wirklich bist.
Das heißt, du bekommst dort
nicht nur meine wertvollsten Tools
mit der Möglichkeit,
sie auch direkt zu üben
und anzuwenden an die Hand,
sondern es ist wirklich,
ich denke mir mal,
eigentlich ist es wie eine Ausbildung
und jeder sollte das in der Schule haben.
Aber das ist nochmal ganz anders als hier.
Denn hier,
das ist ja irgendwie echt
eher ein Monolog und ein Vortrag.
Rediscover ist kein Vortrag,
wie hier,
sondern wirklich eine gemeinsame Reise,
in der du dich selbst
auf einer so, so tiefen Ebene
kennenlernst wie nie zuvor.
Und direkt in deinem Tempo,
aber das ist mir wichtig,
also es gibt kein Muster drin,
sondern du entscheidest,
was will ich üben,
was will ich umsetzen,
aber eben,
was du auch direkt in deinem Tempo
und dann eben auch mit Unterstützung
in die Umsetzung holen kannst.
Weil ich weiß,
das ist immer das,
wo es knackt.
An Wissen hapert es nicht.
Egal, wie viel ich hier runterrede,
ich weiß,
dass man mit Wissen alleine nicht recovert,
sonst wärt ihr alle schon gesund.
Und das Schöne in Rediscovers aber,
es gibt keinen Druck,
aber ganz viel Orientierung und Halt.
Also wie gesagt,
wenn dich das interessiert,
ich verlinke es nochmal in den Shownotes
und ich danke dir von Herzen,
dass du heute dabei warst.
Und wenn dir die Folge geholfen hat,
dann freue ich mich auch
über deine Unterstützung
mit einer Fünf-Sterne-Bewertung
oder einer Rezension
oder was auch immer,
damit ich einfach noch mehr Frauen
da draußen erreichen kann.
Also,
bis zum nächsten Mal,
pass auf dich auf
und alles Liebe.
Vielen Dank,
dass du dir Zeit
für eine Tasse Reality
mit mir genommen hast.
Ich hoffe,
diese Folge hat einen kleinen
positiven Unterschied
in deinem Tag gemacht.
Mit deiner Fünf-Sterne-Bewertung
kannst du genau diesen Unterschied
auch im Leben anderer
lebensvoller Frauen bewirken,
die diesen Podcast
noch nicht gefunden haben
und sich ebenfalls
nach einem Leben
in Freiheit
und Authentizität sehnen.
Ich danke dir von Herzen
und freue mich,
auf Instagram
mit dir in Kontakt zu bleiben.
Alle Links findest du
in den Shownotes.
Bis zum nächsten Mal.
Bis zum nächsten Mal.
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